Syrien: Im Würgegriff der Medien (2)

Quelle: As der Schwerter

Auch in Russisch zu lesen

19. Oktober 2011

Syrien im Würgegriff / „Schmutziges Spiel“

Von Manuel Ochsenreiter, erschienen in der Deutschen Militärzeitung (DMZ), Ausgabe 84 Nov-Dez 2011.

Seit dem Frühling 2011 steht Syrien im Fokus der weltweiten Medienberichterstattung. Die Regierung gehe mit brutaler Gewalt gegen friedliche Demonstranten vor, so die Berichte im Westen. Geopolitisch befindet sich das Land in einer schwierigen Situation. Die Kriegsdrohungen gegen Damaskus werden immer lauter.

„Gott sei mit euch“, predigt Michael Moore von New York aus in Richtung Syrien. „Ich weiß, daß ihr erfolgreich sein werdet.“ Der US-amerikanische Filmemacher drückt der „syrischen Demokratiebewegung“ die Daumen. Michael Moore wurde vor allem bekannt durch seine harsche Kritik an den US-amerikanischen Militäroperationen gegen Afghanistan und Irak. In Washington gilt er als „Linker“, als Regierungskritiker, als Nervensäge mit Kamera. Filme wie „Bowling for Columbine“, in dem er die US-Waffenlobby aufs Korn nimmt, machten Michael Moore legendär. „Fahrenheit 9/11“, in dem er die US-Regierung unter George W. Bush heftig kritisiert und ihr vorwirft, quasi mitverantwortlich für die Anschläge des 11. September 2001 zu sein, wurde zum erfolgreichsten Dokumentarfilm aller Zeiten. Moore ist ein Idol der weltweiten Skeptikerszene. Wenn er der „syrischen Demokratiebewegung“ Gottes Segen wünscht, wenn sich ausgerechnet seine Worte kaum noch von denen der US-Außeministerin Hillary unterscheiden, dann darf man sich den Tag rot im Kalender ankreuzen. Die Skeptiker hören auf, Skeptiker zu sein.

Was ist los in Syrien? Wer sich informieren möchte, landet schnell bei den Berichten des arabischen Nachrichtenkanals Al-Dschasira und westlicher Sender, die vom „Volksaufstand“ in Syrien gegen das „Assad-Regime“ berichten. Zu sehen sind verwackelte Videos, aufgenommen mit Mobiltelefonen, verkratzte Telefonstimmen von „Augenzeugen“ berichten über die „Brutalität“ von Armee- und Polizeikräften gegen „friedliche Demonstranten“. In der Türkei, unmittelbar an der syrischen Grenze, befänden sich „überfüllte Flüchtlingslager“, aus Ankara wettert der türkische Ministerpräsident gegen Damaskus, er hat sogar Panzer an die syrische Grenze verlegt – eine unverhohlene Kriegsdrohung. Auch die „Arabische Liga“, eine Bündnisorganisation der arabischen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens, nimmt Damaskus in die Mangel. Syriens Mitgliedschaft in der „Arabischen Liga“ wurde „ausgesetzt“. In Washington halten rechte und linke Falken einen militärischen NATO-Einsatz gegen Syrien angesichts des libyschen Umsturzes für immer verlockender.

Iran und Libanon

Nur noch zwei Staaten in der Region stehen an der Seite Syriens: der Iran und der Libanon. Die westlichen Kommentatoren wundert das kaum. Der Iran sei selbst ein „Schurkenstaat“ und Syrien einer der wenigen treuen Verbündeten Teherans überhaupt. Und der Libanon befinde sich in einer Art „Geiselhaft“ der schiitischen und wiederum Iran-nahen Hisbollah, der „Partei Gottes“, deren Name in den europäischen Medien kaum noch ohne den Zusatz „terroristisch“ genannt wird.

Während Europa von Horrornachrichten aus Syrien überschwemmt wird und Politiker aller Parteien fordern, man müsse den „Druck auf Damaskus“ erhöhen, berichten syrische Zeitungen von drei Soldaten, die an einer Ölpipeline nahe der Stadt Homs eine 25-Kilo-Bombe fanden und entschärften. Der Sprengsatz war mit einer Fernsteuerung versehen und gut getarnt an der Röhre angebracht. Wenige Wochen zuvor sprengte bereits eine Bombe ein 15 Meter langes Loch in eine syrische Ölpipeline nahe der Stadt Talkalakh. „Terroristengruppen“, so die syrischen Nachrichten, versuchten, die syrische Wirtschaft zu schwächen, um die Krise weiter zu verschärfen. Von beiden Vorfällen konnte man in der Bundesrepublik Deutschland nichts lesen. Und auch nichts von den Waffenlieferungen, die über die türkische und libanesische Grenze an „Aufständische“ in Syrien gehen. Immer wieder gelingt es den syrischen Sicherheitskräften, Waffenschmuggler zu stellen, bevor diese ihre Fracht an die „Regimegegner“ ausliefern können. Wofür brauchen „friedliche Demokratieaktivisten“ Schnellfeuergewehre, Nachtsichtgeräte, Sprengstoff, Granaten und reaktive Panzerbüchsen, bevorzugt aus der RPG-Reihe? Handelt es sich in Wirklichkeit um den Kampf ausländisch finanzierter und ausgerüsteter Milizen gegen die Staatsmacht? Das ist zumindest die Position des syrischen Staatsrundfunks. Fast täglich zeigt man dort Begräbnisse von im Kampf getöteten Polizisten und Soldaten – Bilder, die man im Westen ebenfalls nicht zu Gesicht bekommt.

Die mangelhafte Berichterstattung ist brandgefährlich, da die Regierungen Europas diese zur Grundlage ihrer Entscheidungen machen. Dabei passieren immer wieder Pannen. Im Sommer strahlte der französische Kanal FRANCE 24 ein angebliches Telefoninterview mit der syrischen Botschafterin in Paris, Lamia Chakkour, aus. Sie trete von ihrem Amt zurück, da sie keine Regierung repräsentieren könne, die mit „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ vorgehe. Die Nachricht hatte nur einen Schönheitsfehler: Die Frau am Telefon war offensichtlich gar nicht Lamia Chakkour. Die syrische Botschaft dementierte den angeblichen Rücktritt der Botschafterin noch am gleichen Tag – doch da war die Nachricht bereits weltweit auf Sendung. Natürlich trete Chakkour nicht zurück, von „brutaler Gewalt gegen unbewaffnete Zivilisten“ wisse sie nichts.

„Sofortige Freilassung“ eines Phantoms

Und auch in der Bundesrepublik Deutschland nehmen die Berichterstattung und die politischen Reaktionen mittlerweile geradezu groteske Züge an. Bis heute kann man eine Erklärung des Menschenrechtsbeauftragten des Deutschen Bundestages, Markus Löning (FDP) auf der offiziellen Netzseite des Auswärtigen Amtes finden, in der er sich für die „sofortige Freilassung“ der „syrischen Bloggerin Amina Abdallah“ einsetzt. Wörtlich heißt es:

„Die noch vor wenigen Tagen von Präsident Assad persönlich erklärte Generalamnestie, die ausdrücklich auch für politische Gefangene gelten soll, wird durch die offensichtliche Verschleppung von Amina Abdallah als Scheinmaßnahme entlarvt. Auf ernstgemeinte und durchgreifende Reformen wartet die syrische Bevölkerung bisher vergebens. Ich fordere die syrische Führung auf, die Repression gegen die Zivilbevölkerung unverzüglich einzustellen und Amina Abdallah sofort freizulassen.“

Nur: Eine „Amina Abdallah“ existierte überhaupt nie. Die junge lesbische Frau aus Damaskus war in Wahrheit ein US-Amerikaner mittleren Alters, der in Schottland lebt. Die ganze Geschichte von der „mutigen Internetaktivistin“, die „verschleppt“ worden sei, war frei erfunden. Sämtliche großen Medien berichteten über die Irreführung. Löning, der dieser Ente aufgesessen ist, hielt es offensichtlich bis heute nicht für notwendig, sich zu korrigieren oder sich gar zu entschuldigen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes erklärte lediglich, daß man von einer Nichtregierungsorganisation auf den Fall Abdallah aufmerksam gemacht worden sei und sofort reagiert habe, da solche Vorfälle ja „nicht untypisch“ für Syrien seien.

Und auch aus den „Flüchtlingslagern“ wird allerhand Merkwürdiges berichtet. Offiziellen Angaben zufolge nahm die Türkei 10.000 syrische Flüchtlinge im grenznahen Gebiet bei sich auf – und wurde von Brüssel dafür gelobt. Die „humanitäre Geste“ sei vorbildhaft, sagten auch deutsche Politiker in Richtung Ankara. Doch mittlerweile sind viele syrische Flüchtlinge wieder in ihre Heimat zurückgekehrt und stellen plötzlich ein ganz anderes Bild der Situation dar. Sie behaupten, sie hätten eigentlich gar nicht vorgehabt, ihre Dörfer in Richtung Türkei zu verlassen – bis „bewaffnete Männer“ gekommen seien und sie „ zu ihrem Schutz“ dazu aufgefordert hätten. Die Frauen berichten von Vergewaltigungen durch Regimegegner und auch durch türkische Soldaten in den Lagern. Man habe versucht, die Flüchtlinge an der Rückkehr nach Syrien zu hindern – die Vergewaltigungen seien mit Kameras aufgenommen worden, um die Frauen zu erpressen: „Wenn du gehst, erfahren alle in deinem Dorf, daß du eine Prostituierte bist“, habe man gedroht. Im westlichen Fernsehen wird das nicht gezeigt. Und auch Markus Löning hat bislang nicht protestiert.

Fake-Eldorado im Libanon

In einem Flüchtlingslager im Nordosten des Libanon geht es wiederum etwas entspannter zu. Zwei Journalisten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ), die eine Reportage über syrische Flüchtlinge schreiben wollten, trauten ihren Augen nicht. Denn dort kann man die guten Stories einfach „kaufen“. Syrer bieten dort Geschichten an und frisieren diese je nach Bedarf des Mediums. Vom angeschossenen Demonstranten bis zum desertierten Soldaten ist alles im Angebot. Die Journalisten der FAZ gehen nicht darauf ein, sondern berichten statt dessen über das Fake-Eldorado an der libanesisch-syrischen Grenze, wo mehr oder weniger schauspielbegabte Syrer für westliche Kameras gerne die „demokratische Opposition“ mimen. Aber andererseits drängt sich die Frage auf: Wieviele Berichte von angeblichen Augenzeugen, von desertierten Soldaten, von Folteropfern und Häftlingen sind so entstanden?

Die syrische Regierung sieht das Land derzeit in einem Abwehrkampf gegen ein ausländisches Bündnis unter Führung Washingtons, um in Damaskus einen „Regime Change“ herbeizuführen. Seit Jahren werden oppositionelle Gruppen in Syrien von den USA großzügig gesponsert. Das ist kein Geheimnis. So ist den Daten der Enthüllungsplattform Wikileaks zu entnehmen, daß das US-State Department seit 2006 jährlich mindestens sechs Millionen Dollar an syrische Oppositionsgruppen bezahlte. Seit spätestens Juni werden die Daumenschrauben noch mehr angezogen. US-Außenministerin Hillary Clinton sprach bereits von „Krieg“ – und nahm den türkischen NATO-Partner in die Pflicht. Die Gefahr eines Krieges steige, „wenn die syrischen Truppen nicht sofort ihre Angriffe und Provokationen einstellen“, erklärte Clinton Ende Juni. Und auch in der Bundesrepublik Deutschland mehren sich die Stimmen, die offen einen Krieg gegen Damaskus befürworten. Ausgerechnet die linksliberale „Zeit“ setzte sich an die mediale Spitze der Kriegsbefürworter. Der Westen solle „nicht darauf verzichten, Assad mit einer militärischen Option drohen zu können“, schreibt dort der Journalist Frank Jansen. Bereits seit dem Libyen-Konflikt trommelt man bei der Zeit für militärische Abenteuer der Bundeswehr im arabischen Raum. Die „Erfolge“ der Amerikaner und Franzosen im Kampf gegen Gaddafi beflügeln jetzt die Schreibtisch-Strategen der Hamburger Wochenzeitung. Gegen Damaskus wollen auch sie dabeisein – und zwar als Propagandisten in ihren Redaktionsstuben.

Ein Zusammenbruch Syriens würde gut in die geopolitischen Konzepte Washingtons passen. Dem Iran ginge ein wichtiger Bündnispartner verloren, was vor allem für die USA und Saudi-Arabien von Bedeutung ist. Und die Türkei würde wohl die Gelegenheit nutzen, ihren politischen Einfluß im Rahmen der neo-osmanischen Träume im arabischen Raum massiv auszubauen.

Doch für die Syrer dürfte dies ein wahres Horrorszenario werden. Denn schnell würde sich herausstellen, wer tatsächlich hinter den „demokratischen Kräften“ steckt. Von saudi-arabischen Fernsehsendern aus predigen radikal-islamische Geistliche bereits, daß der „Tag der Rache“ dann komme und kündigen ein wahres Schlachtfest an. Die immerhin sieben Prozent Christen des Landes, die als besonders treue Assad-Unterstützer gelten, dürften dann Geschichte sein. Und auch den Alewiten, denen die Assad-Familie angehört, wird es an den Kragen gehen. „Alewiten ins Grab, Christen nach Beirut“, lautet einer der Sprechchöre bei Demonstrationen gegen die Regierung in Syrien. Die Parallelen zum Irak sind nicht zu übersehen: Mit der „Befreiung“ durch die Amerikaner im Jahr 2003 begann dort eine massive Christenverfolgung durch radikal-islamische Milizen. Kirchen brannten, Priester wurden ermordet, Bomben explodierten an hohen christlichen Feiertagen. Die Folge war ein bis heute anhaltender Exodus irakischer Christen. Auch Deutschland erklärte sich bereit, irakische Christen aufzunehmen – ohne die Ursache ihrer Flucht zu analysieren.

Heute Umsturz, morgen Flüchtlinge

Es steht zu befürchten: Deutsche Menschenrechtspolitiker wie Markus Löning, die sich heute zu den Propagandisten eines Umsturzes in Damaskus machen lassen, werden sich morgen dafür einsetzen, daß große Kontingente von Flüchtlingen aus Syrien in der Bundesrepublik Deutschland untergebracht werden. Politische Weitsicht ist etwas anderes.

MANUEL OCHSENREITER

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Und hier noch ein Interview aus derselben Ausgabe der „Deutschen Militärzeitung“:

„Schmutziges Spiel“

Syrien: Khaled al-Kassamani im DMZ-Gespräch

DMZ: Herr al-Kassamani, in den etablierten Medien Europas lesen wir, daß in Syrien derzeit ein Volksaufstand gegen die Regierung von Präsident Baschar al-Assad stattfindet und daß das syrische Militär mit äußerster Brutalität gegen die Bevölkerung vorgeht…

Al-Kassamani: Das ist das, was die westlichen Medien tagtäglich schreiben. Interessanterweise waren die Schreiber nie in Syrien, woher sollen sie also wissen, was dort vor sich geht? Ich habe jedenfalls bislang weder einen „Volksaufstand“ noch ein „brutales Vorgehen des Militärs gegen die Bevölkerung“ sehen können. Seit Präsident Baschar al-Assad das Amt nach dem Tod seines Vaters übernommen hat, reformiert er das Land Stück für Stück. Doch das wird im Westen geflissentlich ignoriert.

DMZ: Es heißt aber immer, Präsident al-Assad baue seine diktatorische Herrschaft immer weiter aus…

Al-Kassamani: Das ist schlichtweg falsch. In Syrien finden seit Jahren Konferenzen statt, bei denen sich Oppositionelle treffen und diskutieren. Allerdings: Sie wollen den Staat reformieren und nicht beseitigen, daher finden diese Treffen ohne westliche politische Einflußnahme statt. Und sie werden von der Regierung nicht behelligt. Vielleicht berichtet man im Westen deshalb nicht darüber?

DMZ: Doch woher kommen dann die Berichte über die ausufernde Gewalt in Syrien?

Al-Kassamani: Es gibt ein Aufflackern von Gewalt in Syrien. Aber das hat wiederum nichts mit den demokratischen Prozessen dort zu tun. Der Westen sieht nach den Protesten in Nordafrika auch in Syrien die Chance, einen „Regime Change“ herbeizuführen. Doch hier ist die Situation eine gänzlich andere als beispielsweise in Ägypten. Die syrische Bevölkerung steht mehrheitlich hinter der Regierung und unterstützt ihren Präsidenten. Syrien ist gleichzeitig Verbündeter Rußlands und hat im Unterschied zu Jordanien und Ägypten mit Israel nach wie vor keinen Frieden geschlossen. In den Augen Washingtons und Tel Avivs ist Damaskus also ein Störfaktor. Wir wissen, daß in den letzten Wochen viele Waffen an sogenannte Regimegegner geliefert wurden, es kam zudem zu Gefechten zwischen Armee- bzw. Polizeikräften und Terroristen. Doch davon liest man in den westlichen Medien nichts. Stattdessen heißt es immer wieder, die Regierung bekämpfe brutal einen Volksaufstand. Die Gewalt, die von außen nach Syrien importiert wird, nutzt der Westen für seine Ziele. Und die westlichen Medien spielen dieses Spiel mit. Es ist ein schmutziges Spiel mit Blut und dem Leben der Menschen hier in Syrien.

DMZ: Eine der Hauptinformationsquellen über die Situation ist doch der arabische Nachrichtensender Al-Dschasira, der in Katar seinen Sitz hat. Das ist kein westlicher Sender…

Al-Kassamani: Gerade Al-Dschasira gehört dennoch zu jenen Sendern, die ein Bild von Syrien in der Welt verbreiten, das schlicht und einfach falsch ist. Fatal ist, daß sich wiederum viele westliche Politiker und Journalisten auf die vermeintliche Seriosität von Al-Dschasira verlassen. Dabei weiß vor allem hier im Nahen Osten jeder, wofür dieser Sender steht: Er hat sein Hauptquartier in Katar, einem absolutistisch-islamischen Emirat. Al-Dschasira ist eine Desinformationswaffe, mit deren Hilfe Staaten wie das säkulare, fortschrittliche Syrien diskreditiert werden sollen. Dabei ist diese Senderpolitik geradezu grotesk: Einerseits wird Syrien wegen angeblicher Demokratiedefizite in die Mangel genommen, andererseits verschont der gleiche Sender die rückwärtsgewandten islamischen Emirate und Saudi-Arabien, die weder Gewaltenteilung noch politische Meinungsvielfalt kennen, von jeglicher Kritik. Al-Dschasira sitzt in einem Staat, in dem die absolute Macht nur vom Vater zum Sohn übergeht. Gleichzeitig kritisieren die Kommentatoren die Situation in wesentlich fortschrittlicheren Staaten wie Syrien als „zu wenig demokratisch“. Wie paßt denn das zusammen?

DMZ: Das würde ja bedeuten, daß der Westen und die „rückwärtsgewandten islamischen“ Staaten im Falle Syriens die gleiche Agenda verfolgen. Wie paßt das denn zusammen?

Al-Kassamani: Das paßt nicht nur im Falle Syriens. Jeder weiß doch, daß Gruppen wie beispielsweise „Al-Kaida“ heute gar nicht existieren würden, hätten die Amerikaner, Pakistanis und auch Saudis in den 1980er Jahren nicht massiv islamistische Dschihadisten in Afghanistan unterstützt. Eben gerade durch diese unselige Kooperation sind viele radikal-islamistische Gruppen erst stark geworden. Und genau das erleben wir jetzt gerade mit der internationalen Kampagne gegen Syrien. Der Westen arbeitet wieder Hand in Hand mit radikalen Islamisten, und Syrien leidet unter der Gewalt des aufflackernden Terrorismus.

DMZ: Woher kommen die „Terroristen“?

Al-Kassamani: Die meisten der Kämpfer kommen aus dem Ausland nach Syrien „hereingesickert“. Wir wissen, daß darunter viele radikale Islamisten von der arabischen Halbinsel sind, einige sehr Kampferfahrene kommen aber auch aus Afghanistan und Pakistan. Unterstützung bekommen sie auch aus der Türkei und von einigen radikal-islamischen Gruppen im Libanon. Immer wieder ist es in den letzten Wochen den syrischen Behörden gelungen, illegale Waffentransporte für die radikalen Anti-Regierungs-Milizen zu stoppen.

DMZ: Was würde in Syrien geschehen, wenn Präsident al-Assad tatsächlich den Aufständischen weichen muß?

Al-Kassamani: Wie die Mehrheit der Syrer hoffe auch ich, daß das nicht geschehen wird. Denn Syrien würde im eigenen Blut untergehen. Sollten jene an die Macht gelangen, die jetzt mit ausländischer Hilfe mit Waffengewalt gegen die Regierung kämpfen, dann werden wir eine „Säuberung“ erleben. Alle, die als Unterstützer der Regierung von Baschar al-Assad gelten, würden gnadenlos verfolgt und getötet werden. Vor allem die Alewiten und die Christen würde das hart treffen. Denken Sie nur an den Irak. Nach der „Befreiung“ durch den Westen mußten die Christen plötzlich das Land verlassen, weil sie dort nicht mehr sicher waren. Auch dort haben die radikalen Islamisten Rückendeckung durch den Westen. Doch auch global könnte ein Fall Syriens gefährliche Auswirkungen haben.

DMZ: Was meinen Sie damit?

Al-Kassamani: Die Terroristen nehmen zwar gerne das westliche Geld, Waffen und logistische Unterstützung, bleiben aber radikale Islamisten. Sie werden die Gewalt weitertragen. Man muß doch nur schauen, was nach dem Abzug der Sowjets in Afghanistan geschah. Die radikalislamischen Kräfte, die vom Westen massiv unterstützt worden waren, kämpften danach an anderen Orten weiter. Sogar in Europa. Während des Bosnienkrieges in den 1990er Jahren waren Dschihadisten auf bosnisch-muslimischer Seite im Einsatz. Das könnte auch nach einem Fall Syriens geschehen. Gut ausgebildete und bewaffnete Terroristen könnten Europa ins Visier nehmen. Auch Deutschlands innere Sicherheit wird dadurch berührt. Das sollte man nicht vergessen.

DMZ: Welche Auswirkungen hätte ein Regimewechsel in Damaskus auf die Nachbarstaaten des Landes?

Al-Kassamani: Alles, was in Damaskus geschieht, hat mehr oder weniger Auswirkungen auf Syriens Nachbarstaaten, vor allem aber auf den Libanon. Verschiebt sich die Macht in Richtung radikal-sunnitischer Kräfte in Damaskus, könnten sich auch die radikalen Sunniten im Libanon gestärkt fühlen. Dies wiederum könnte zu einem neuen Bürgerkrieg im Libanon führen. Verschärfend kommt hinzu, daß viele Christen aus Syrien in die christlichen Gebiete im Libanon flüchten könnten – und damit für neuen Konfliktstoff sorgen. Der Libanon hat bereits einen 15jährigen brutalen Bürgerkrieg hinter sich.

DMZ: Aber auch die Arabische Liga, in der alle arabischen Staaten Nordafrikas und des Nahen Ostens organisiert sind, setzt Damaskus unter Druck. Syriens Mitgliedschaft wurde „ausgesetzt“…

Al-Kassamani: Schauen Sie doch einfach mal, wer die wirtschaftlich stärksten Staaten in der Arabischen Liga sind: Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Katar und Kuwait. All diese Staaten sind enge Verbündete der USA. Und sie sind allesamt absolutistische Emirate. Für sie stellt Syrien als moderner Staat, in dem Frauen kein Kopftuch tragen müssen und andere Religionen außer dem sunnitischen Islam erlaubt sind, einen Störfaktor dar. Sie blicken nach Syrien durch die Brille Washingtons.

DMZ: Aber auch die Türkei rückte von Syrien ab, obwohl sich die Beziehungen zwischen Ankara und Damaskus zunächst intensivierten. Nun ließ der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sogar einmal Panzer an der türkisch-syrischen Grenze auffahren und beherbergt in Istanbul einen syrischen „Nationalen Übergangsrat“ nach libyschem Vorbild.

Al-Kassamani: Die türkische Politik ist kaum überraschend. Ankara bekommt nach wie vor seine Direktiven von der NATO und den Amerikanern. Die Türken machen, was die Amerikaner ihnen sagen.

DMZ: Aber die Amerikaner werden den Türken kaum gesagt haben, daß diese Israel – ebenfalls ein enger Verbündeter der USA – so scharf verbal attackieren sollen…

Al-Kassamani: Die Türkei folgt hier ihrer anderen Agenda, dem alten osmanischen Traum. Das Tor in das Herz der arabischen Welt liegt in Palästina. Ankara glaubt, daß man mit solchen verbalen Attacken gegen Israel die Herzen der Araber gewinnen kann, um wieder Einfluß im Nahen Osten zu gewinnen. In gewisser Weise geht es um eine Erneuerung des Osmanischen Reiches.

DMZ: Unterstützen die Araber diese türkische Politik?

Al-Kassamani: Nein, die meisten Araber durchschauen dieses Spiel. Die Erinnerungen an die 400jährige Herrschaft der Türken über die Araber sind noch wach. Und glauben Sie mir: Dorthin will niemand zurück. Die Türken herrschten mit brutalen Mitteln, die arabischen Patrioten und Freiheitskämpfer jener Jahre wurden von den osmanischen Machthabern gefoltert und getötet. Zudem leben viele Armenier mit uns zusammen, deren Vorfahren der türkischen Verfolgung nur knapp entkommen konnten. Wir wissen also, daß man den türkischen Angeboten nicht trauen kann und darf.

DMZ: Herr al-Kassamani, vielen Dank für das Gespräch.

Web- äh, Netzseite der Deutschen Militärzeitschrift:  http://www.dmz-netz.de/

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Siehe auch:

Demokratie und Propaganda von Dr. William Luther Pierce
White Man’s Burden des Haaretz-Journalisten Avi Shavit, der darin mehrere jüdisch-amerikanische Neocons zu deren Umgestaltungsplänen für den Nahen Osten interviewt
Twitterer der Welt, vereinigt euch! Teil 1, Teil 2, Teil 3 und Teil 4, worin Kerry Bolton die globalistischen Hintergründe des „Arabischen Frühlings“ beleuchtet
Warum der Westen in Libyen intervenierte: War dies eine Überraschung? von John Graham
Die neo-osmanische Türkei: eine feindliche islamische Macht von Srdja Trifkovic
Warum Araber Kriege verlieren von Norvell B. DeAtkine; in diesem Zusammenhang ist dieser Artikel vor allem hinsichtlich der darin geschilderten kniffligen Machtbalancespiele interessant, zu denen arabische Herrscher sich gegenüber den vielen religiösen, ethischen und Clan-Gruppen in ihrem Land gezwungen sehen.

Dieser Artikel wurde deshalb wortwörtlich hier verlinkt und zitiert, um zu zeigen, wie in den Medien gezielt die Wahrheit verschwiegen wird. Wenn wir nun diese Seite zitiert haben, heißt es aber nicht, dass wir eine rechtsradikale Ideologie gutheißen, was in einem Blog namens Tangsir von einer gestörten Leserin behauptet wird! Anstatt ihr Anliegen als Kommentar bei uns zu schreiben, damit sie eine passende Antwort bekommen kann, entleert sie sich hässlich dort!

Wir haben auch israelischen Zeitungen zitiert und gehen einen gesunden Weg, in dem beide Seite zitiert werden, und der gesunde Menschenverstand die Möglichkeit bekommt sich seine eigene Meinung zu bilden! Das ist auch die Aufgabe des Blogs!

Ob nun diese syrische Partei sich ein Großsyrien samt Israel wünscht, da sage ich nur, Träumen kann jeder! Israel gab es schon seit tausenden von Jahren und niemand kann seine Existenz in Frage stellen, aber wenn nun ein Interview mit Al-Kassamani hier veröffentlicht wird, heißt es nicht, dass wir mit seiner Ideologie im Einklang sind. Augen aufmachen, ohne Vorurteile lesen, dann alles abwiegen und daraus die Schlüsse ziehen. Das ist unser Ziel bei der Veröffentlichung dieses Artikels gewesen.

40 Gedanken zu „Syrien: Im Würgegriff der Medien (2)

  1. Naja, wer es jetzt immer noch nicht glaubt ist selbst schuld und einfach nur dummer Idiot. Mit solchen Leuten ist jedes Gespraech eine Zeitverschwendung.

    • Der Artikel ist auch von DMZ, also wenn das nicht glaubwürdig ist, weiß ich auch nicht mehr. Dann sind solche Leute nicht mehr zu retten und jegliche Diskussion ist die reine Zeitverschwendung, weil sie gerne mit einem Holzplatte vor dem Kopf laufen wollen.

  2. Beide Seiten sind im Unrecht!Aber nach Assad wirds aussehen wie im Irak.

    Zum Libanon fällt mir ein-Fast alle Moslems aus dem Libanon sind in Länder geflüchtet in denen es Sozialhilfe gibt(in Deutschland beziehen 90% Hartz4.Wobei die miesten es nicht brauchen würden da sie andere Geschäfte machen)und machen dort auch noch Probleme(bei uns haben sich mal Punks und Skater zusammengetan weil sie immer von Libanesischen Asylanten verprügelt wurden).Die Christen sind dagegen nach Südamerika etc. ausgewandert und scheinen dort auch keine Probleme zu machen.

    Bitte ABstimmen-damit die BRD nicht auch im Terror versinkt:

    https://www.dialog-ueber-deutschland.de/DE/20-Vorschlaege/10-Wie-Leben/Einzelansicht/vorschlaege_einzelansicht_node.html?cms_idIdea=309

    • Man sollte sich vielleicht etwas informieren, bevor man so einen Unsinn loslässt, nur weil man dieses und jenes mal hier und da aufgeschnappt hat.
      Die “Libanesen” von denen in den deutschen Medien immer die Rede ist, sind keine Libanesen, sondern arabischsprechende kurdische Flüchtlinge, die aus der Südtürkei über Syrien in den Libanon gewandert sind, dort eine Weile gelebt haben und dann ab den 80ern durch falsche Angaben als “libanesische Bürgerkriegsflüchtlinge” sich in Deutschland einen Status ergaunert haben, der sie praktisch unabschiebbar macht.
      ECHTE Libanesen sind die mit Abstand kultiviertesten und gebildetsten Araber und suchen sich bestimmt nicht Deutschland als Exil aus, und erst recht nicht um hier Sozialhilfe zu beantragen!
      Sich selber informieren hilft was immer, immer nur nachblöken fast nie!

      http://harte-zeit.de/wp-content/uploads/2010/11/Berlin_Importierte_Kriminalit%C3%A4t.pdf

      • Da gebe ich Ihnen Recht, denn ich lebe in einer Ecke, wo es von diesen Libanesen wimmelt, die eigentlich untereinander Kurdisch, vermischt mit Arabisch sprechen und ihre Bandenkriege (Zuhälterei als Beruf) gegen die Türken hier berühmt sind für ihre Brutalität, die sie gegeneinander zeigen.

        Ich habe aber auch Libanesen gesehen und sogar als Nachbar gehabt, die Christen waren, sehr höflich, sehr zuvorkommend und ihr Benehmen war sehr angenehm! Sie mussten leider darunter leiden, sobald sie gesagt hatten, sie kämen aus Libanon! Und übrigens, sie haben alle hier gearbeitet und ihre Kinder gingen zu Unis. Das Unterhalten mit ihnen ließ mich immer wieder darüber erstaunen, wie die Verwendung einer Nationalität mal als negative Abstempellung gilt!

        • Mich kotzt es einfach nur an, dass so ein wunderschönes Land, mit so wundervollen Menschen (Christen, Sunniten, Schiiten vertragen sich alle im Libanon, wenn die Politik sie in Ruhe lässt!!) von ein paar Gaunern in den Dreck gezogen wird, deren Eltern allenfalls 10 oder 20 Jahre in Libanon gelebt haben und sich nur aufgrund ihrer Heimat- und Wurzellosigkeit eine Libanonkette um den Hals legen!
          Wenn ein Iraner über Deutschland in die USA emigriert, sagen die Amis zu ihm doch auch nicht, dass er ein Deutscher ist, oder!?!?

          • Ja, ich weiß, die gute alte Zeit, in der alle drei Religionen samt ihrer Konfessionen unter einem Dach in Libanon lebte, und die Stadt Beirut wurde als “aruse xâvarmiyâne” (die Braut des Mittleren Osten) genannt und unglaublich schön!

            • Solange unser Kaiser am Leben war, genoss Libanon eine geschützte Immunität, und Emâm Musâ Sadr sorgte dafür, dass es nicht so in Libanon alles eskaliert, aber nachdem er in Libyen verschwunden war und es war gleichzeitig zur der Zeit der iranischen Revolution, dann ging alles der Bach unter und Verwüstung und Kriege machten aus dieser schönen Braut eine alte vergewaltigte Frau!

      • Nun ich kenne auch 2 Halb Libanesinnen.Der eine Vater hat mit mindestens 3 Frauen Kinder in Deutschland und Fi..mindestens 2 gleichzeitig,wollte seine Tocher schon mal in den Libanon schicken weil sie nicht spurte wie er wollte und auch schon mal Umbringen.Der andere hat der Deutschen ein Kind gemacht und sich danach eine Muslima gesucht mit der er 6 kinder hat,ja gebildet ist er,zumindest ist er Anwalt.
        Ja diese Liba-Kurden sind mir natürlich bekannt.Und wenn du den Artikel von HArte Zeit gelesen hättest wüsstes du das sie auch keine richtigen Kurden sind,sondern Araber und Libanesen sind auch Araber.Den Staat Libanon gibt es schliesslich auch noch nicht Lange und würde es ohne den Westen gar nicht geben.
        Ich möchte noch auf die Cronulla Riots hinweisen:
        Sogar Wikipedia schreibt(teilweise)die Wahrheit.
        Am Sonntag, dem 4. Dezember 2005, wurden im Stadtteil Cronulla, der im Süden von Sydney liegt, die dortigen Surflifesaver (deutsch: Rettungsschwimmer) von gewalttätigen Jugendlichen angegriffen und teilweise verletzt. Die Angreifer waren Einwanderer aus dem Libanon.

        Da waren aber auch Christen bei.Vergewaltigungen und Angrabschen am Strand waren auch ein Grund für die Wut der Mulitkulturellen Australier.
        Hier eine Doku. über die Zivil. Libanesen.

        Hier bezeichnen sie sich selbst als Rasssisten:

        man sieht auch sofort das es keine Kurden sind.

  3. Hallo miteinander,
    Dass die USA und der Westen gegenwärtig eine Destabilisierungspolitik gegen einige Länder in der Region aggressiv und tüchtig vorantreiben ist gar keine Frage.
    Aber nun sollte sich wirklich jeder darüber Gedanken machen, welche strategische Politik dadurch vorangetrieben wird, um die Islamisten zu verhelfen an die Macht zu gelangen?
    Welche Vorteile erhofft sich der Westen mit der Zusammenarbeit mit unberechenbaren, islamischen Banditen an der Macht?
    Hier geht es wirklich nur um die Kontrolle der regionalen Ressourcen? oder der Anfang Stück für Stück die Weltkontrolle zu übernehmen? wie bekanntlich „wer die die Energie beherrscht, beherrscht die Welt“. Und am Ende vielleicht wenn es nötig bewusst ein dritter Weltkrieg zu riskieren, um die Weltbevölkerung auf 1 bis 2 Milliarden zu reduzieren. Düstere Zeiten werden auf die Menschen zukommen, meine Prophezeiung!
    Gruss
    Sam

  4. Dieser Artikel wurde deshalb wortwörtlich hier verlinkt und zitiert, um zu zeigen, wie in den Medien gezielt die Wahrheit verschwiegen wird. Wenn wir nun diese Seite zitiert haben, heißt es aber nicht, dass wir eine rechtsradikale Ideologie gutheißen, was in einem Blog namens Tangsir von einer gestörten Leserin behauptet wird! Anstatt ihr Anliegen als Kommentar bei uns zu schreiben, damit sie eine passende Antwort bekommen kann, entleert sie sich hässlich dort!

    Wir haben auch israelischen Zeitungen zitiert und gehen einen gesunden Weg, in dem beide Seite zitiert werden, und der gesunde Menschenverstand die Möglichkeit bekommt sich seine eigene Meinung zu bilden! Das ist auch die Aufgabe des Blogs!

    Ob nun diese syrische Partei sich ein Großsyrien samt Israel wünscht, da sage ich nur, Träumen kann jeder! Israel gab es schon seit tausenden von Jahren und niemand kann seine Existenz in Frage stellen, aber wenn nun ein Interview mit Al-Kassamani hier veröffentlicht wird, heißt es nicht, dass wir mit seiner Ideologie im Einklang sind. Augen aufmachen, ohne Vorurteile lesen, dann alles abwiegen und daraus die Schlüsse ziehen. Das ist unser Ziel bei der Veröffentlichung dieses Artikels gewesen.

    • Der Rechtsradikalen-Vorwurf und der Vorwurf der Komplizenschaft mit Rechtsradikalen ist ohnehin langweilig geworden. Meiner Ansicht nach ist das ein völlig hohles und hilfloses Mittel, um das Gegenüber mangels echter Argumente in die Schandecke zu stellen.
      Ausserdem ist der Text selber ja nicht von den As-der-Schwerter-Autoren verfasst worden, sondern sie selbst haben ihn aus anderer Quelle verlinkt bzw. zitiert. Die Autoren von AdS kann man sicherlich als rechtsradikal bezeichnen, aber sie sind daneben auch ziemlich intelligent und überhaupt nicht die asozialen Menschenhasser, die sich Otto Normalverbraucher ja immer unter Rechtsradikalen vorstellt.
      Abgesehen davon ist es sowieso egal, welcher politischen Gesinnung jemand ist, wenn er eine Analyse der Zustände hier oder anderswo liefert. Relevant ist nur, ob die Analyse inhaltlich wahr ist. Ich meine, wenn ein Rechtsradikaler behauptet, dass die meisten Feuerwehrautos rot sind, würde ich auch nicht auf einmal die Meinung vertreten, sie seien in der Regel lila. Leute wie die von Dir zitierte Dame würden das aber vermutlich machen, hauptsache, sie konnten sich von den bösen Rechtsradikalen distanzieren.

  5. Amir Kabir,
    Du elender Feigling.
    Ich habe mich getäuscht.
    Du würdest vor Menschen, die Dich und Deine Familie bedrohen, genauso weglaufen wie vor mir.
    Der kleinen, nur mit Worten bewaffneten Turandocht.

    • Es ist echt ein absolutes Armutszeugnis wie ihr Euch aufhetzen lasst, das ist schlimmer wie bei der Antifa!
      Seid ihr wirklich nicht in der Lage Ecuh mal selbst eine Meinung zu bilden und den Artikel zu lesen und ggf. wackelige Punkte anzumerken?

      • Und diese wackelige Punkte nennen und darüber hier diskutieren oder weiß ich nicht! Sie hat bestimmt ihre Tage gehabt!

        Zuerst beschimpfte sie und ein paar Minuten später schickt sie uns “Liebe Grüße”! Das sind die Deppen, die im tagtäglichen Leben auch sehr angriffslustig sind und Gott bewahre, wenn sie Als Beamten irgendwo das Publikum empfangen.

      • Vor allem wie die kleine Puta meinen Namen Ardasir unterschlaegt. So sind sie die Torks, aber welches Ausmass das Tuerkentum tatsaechlich hat, zeige ich Euch in Kuerze. Freut Euch auf einen wunderschoenen Artikel, der die groessten Tuerken im deutschsprachigen Raum entlarvt. Allah o Akbar!

  6. Ich bitte um Entschuldigung,

    erst war mein Kommentar zu Israel da, dann weg, und nun wieder da.

    Also, egal was Du schreibst, ein Feigling bist Du nicht, sofern Du mir antwortest.

    Liebe Grüße
    Turandocht

    • So, du hast gezeigt, wie zivilisiert und kultiviert du bist! Wenn du einen technischen Fehler an deinem PC hast, heißt es nicht, dass wir Feiglinge sind! Ich glaube, dass du schon dich im Ton vergriffen hast und ich lasse es auch so sein, und rechne mit meinem Kollegen, und schon jetzt versichere ich dir, dass du für das Hausverbot hier selbst gesorgt hast!

    • Auf was soll ich antworten? Hier steht doch nichts ausser dass ich ein Feigling bin.

      Turandocht wir haben hier keine Zeit Schwachsinn zu beantworten, klar ausdruecken, oder das Schreiben gleich sein lassen und im Tuerkenblog weiterschreiben. Vielleicht lernen Sie es ja noch dann koennen Sie ja wieder zurueckkommen, aber grundlos beschimpfen lassen muss ich mich nicht. Ich weiss nicht mal warum ich ein Feigling sein soll. Es gibt mal ein vierwoechiges Hausverbot vorerst.

    • Den Kommentar fand ich sehr gut:

      Karmago
      schreibt @kassandr
      Ich bin erstaunt, wie viel Zeit Sie haben, um diese ganze Dinge von früh morgens bis jetzt zu schreiben! Wie auch immer, Ihr Sicht ist wie die Sicht der amerkanischen Politik, bzw. die rechts orientierte Medien der Welt. Inklusive Saudische bis israilische etc. Verdienen Sie auch was dazu, oder sind Sie nur reine Überzeugter? Denn so viel blödsinn kann man gar nicht hinnehmen, wenn man nur Spaß daran hätte.
      Saudis kämpfen für die Demoktrtisierung in Syrien!!!!! Warum tun sie das nicht für ihr Land, in dem eine Frau nicht mal Auto fahren darf? Steinzeit ist von Ihnen sehr beliebt. Aber warum erwähnen Sie nicht, dass diese Steinzeitfiguren gegen ein Regiem in Syrien kämpfen, das viel forsschritlicher ist, als viele seiner Nachbarn?

  7. Wenn ich mir, wie eben getan, die Nachrichten auf Phoenix anschaue uns sehe wie tausende westlich gekleidete Pro-Assad Demonstranten als Zyniker abgestempelt werden um einen Beitrag Später die vereinzelnden Islamisten in den Terrorstadtteilen von Homs zu bedauern, bestätigt sich für mich einmal mehr die Richtigkeit dieses Artikels.
    Wenn ich mir hier etwas wünschen dürfte, wäre es in Beitrag in dem ihr euch mit der syrischen Verfassungsreform auseinander setzen würdet.

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