Sprechen wir über Integration

Ziel der Integration für die Bundesregierung ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen und ihnen die damit verbundenen Rechte wie Pflichten zu gewähren. „Bei der Integration geht es darum, dass wir zusammen leben und nicht nebeneinander her. Unser Zusammenleben soll von Respekt, gegenseitigem Vertrauen, von Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein.“ So haben es die Regierungsparteien In Deutschland im Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode formuliert.

„Die Integration von Zuwanderern soll Chancengleichheit und die tatsächliche Teilhabe in allen Bereichen ermöglichen, insbesondere am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. Voraussetzung dafür ist, dass die Menschen, die mit einer dauerhaften Bleibeperspektive zu uns kommen, die deutsche Sprache lernen und sich um Grundkenntnisse unserer Geschichte, unseres Staatsaufbaus bemühen – hierbei geht es besonders um die Bedeutung der freiheitlich demokratischen Grundordnung Deutschlands, des Parteiensystems, des föderalen Aufbaus, der Sozialstaatlichkeit, der Gleichberechtigung, der Toleranz und der Religionsfreiheit. Die deutsche Verfassung und die Gesetze müssen sie kennen, respektieren und befolgen.“

In multikulturellen Gesellschaften werden jedoch bei der Integration, bzw. bei dem, was die Bundesregierung darunter versteht, Kulturidentitäten ihrer Herkunftsgesellschaften aufrecht erhalten und führen insbesondere in Ballungsgebieten zu Parallelgesellschaften. Im breiten Diskurs wird dieses wichtige Faktum gar nicht berücksichtigt. Durch die von der Bundesregierung festgelegte Definition, können ethnische Minderheiten Enklaven und kulturelle Verkehrskreise mit einer eigenen Sprache und einem eigenen Markt von Dienstleistungen und Kulturangeboten aufbauen und sind gemäß dem Integrationsverständnis der Bundesregierung integriert. Heute formulieren solche Parallelgesellschaften das sozialkulturelle Anforderungsprofil für neu hinzukommende Migranten, so dass durch Zuwanderung die Gemeinde der Parallelgesellschaften immer größer wird und es eher ein wachsendes  Nebeneinander als Miteinander gibt, insbesondere dann, wenn das  Verständnis für die Kultur der Mehrheitsgesellschaft einem Miteinander im Wege steht.

Durch die Selbstorganisation der Minderheit werden Regeln und Moral der Mehrheitsgesellschaft nicht mehr wahrgenommen, ja sogar abgelehnt, es entsteht eine Subkultur. Je religiöser Muslime sind, umso mehr Distanz wird zu Nicht-Muslimen aufgebaut. Je größer die Anzahl der Muslime in einer Region ist, desto schwieriger gestaltet sich der Integrationsprozess und je ausgeprägter bilden sich Parallelgesellschaften. Dieser Integrationsprozess sollte eigentlich in einer Assimilation enden, wenigstens ab der dritten Generation. Dies ist Deutschland nicht gelungen und das hat neben der religionsspezifischen Problematik genau mit diesen Sachverhalten zu tun.

Dass innerhalb dieser Parallelgesellschaften clan-ähnliche Strukturen, insbesondere aus islamischen Herkunftsländern in denen Familienstrukturen clan-ähnlich organisiert sind, liegt auf der Hand und die Gettoisierung muslimischer Migranten führt selbstverständlich zu Rückzügen in die eigene Ethnie. Dieses Phänomen ist nicht nur islamspezifisch, jede Ethnie führt bei Gettoisierung zu einer Anti-Integration. Das sehen wir auch bei Russlanddeutschen in Deutschland oder aber auch bei Deutschen im Ausland in denen ethnisch reine Siedlungen bestehen, wie auf Mallorca oder auch in bestimmten Gegenden in Italien. Man sieht sofort wo Deutsche wohnen, weil es dort sauber und ruhig ist im Gegensatz zu Zonen in denen die einheimische Bevölkerung lebt. In diesem Fall trägt eine Minderheit sogar zu einem positiven Anreiz der Mehrheitsgesellschaft bei.

Gefordert ist also eine Integration, die die Assimilation, wenn man sie als abgeschlossenen Prozess betrachtet, eine Vermischung von zuvor unterscheidbaren sozio-kulturellen Gruppen zu einer einzigen Gruppe zum Ziel hat. Dem Migranten muss klar sein, dass er diese Bereitschaft mitbringen muss, wenn das Ziel eine einzige nicht unterscheidbare sozio-kulturelle Gruppe zu bilden ist. Das gilt nicht nur für Migranten aus islamischen Ländern sondern auch für Migranten aus süd-europäischen Ländern. Die Zeit berichtete in einer Studie darüber und kam zu dem Schluss, “[...] dass italienisch-stämmige Schüler an deutschen Schulen schlechter abschneiden, als Angehörige anderer großer Einwanderergruppen. Laut dieser Studie besuchen ca. 48% der Schüler italienischer Abstammung nur eine Hauptschule, 8,6% sogar nur eine Sonderschule. Italiener gehörten zwar zu den beliebtesten Einwanderern in Deutschland, seien jedoch oft schlecht integriert und hätten wenig Kontakte zu Deutschen. Da sich die Berichterstattung über fehlgeschlagene Integration in den Medien jedoch meist auf Einwanderer aus dem islamischen Kulturkreis beschränkt, werden Integrationsprobleme insbesondere in Sachen Bildung unter italienischen Migranten oft nicht deutlich wahrgenommen.”

Die Grundlagen für die Gestaltung der Integrationspolitik des Bundes sind nicht ausreichend. Das vorhandene Kurssystem für Migranten, neben den notwendigen Sprachkenntnissen den Zuwanderern in Orientierungskursen, Kenntnisse zu Staat, Geschichte und Gesellschaftsordnung in Deutschland zu vermitteln sind alleine unzureichend, weil sie nicht zwangsläufig zu einer Identifizierung mit den vermittelten Werten und den Sprachkenntnissen führen müssen.  Die Bundesregierung verkauft die Integrationskurse als Erfolg: „Seit 2005 haben mehr als 51.500 Kurse begonnen. Dabei haben über 410.100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Kurs bereits abgeschlossen. Ausreichende Deutschkenntnisse sind Bedingung für einen erfolgreichen Abschluss – und eine notwendige Voraussetzung für eine gelingende Integration, um Bildungschancen und Angebote auf dem Arbeitsmarkt nutzen zu können. Die Integrationskurse einschließlich der Orientierungskurse dürften sich damit auch als gute Grundlage erweisen, um den Einbürgerungstest zu bestehen, wenn sich ein Zuwanderer als Konsequenz der Integration für die Einbürgerung entscheidet.“

In Deutschland gibt es heftige politische Auseinandersetzungen darüber, inwieweit besondere persönliche Überzeugungen (z. B. zur Demokratie und zum Geschlechterverhältnis), deren Freiheit ja gerade vom Grundgesetz garantiert wird, sich an Werte der Mehrheitsgesellschaft anzupassen haben, obwohl dies als Selbstverständlichkeit betrachtet werden müsste.

Man glaubt, dass für die Integration von Menschen mit einem Migrationshintergrund die Einbürgerung einen hohen Stellenwert einnehme. Diese Sichtweise ist natürlich falsch, denn ein Deutscher Pass garantiert keine Integration. Im Gegenteil, bei türkischen Staatsangehörigen geht diese unsägliche Vorgehensweise soweit, dass der türkische Staat Deutschtürken durchaus zwei Staatsangehörigkeiten zugesteht, so dass es sich dann bei türkischen Migranten regelmäßig um  Doppelstaatsbürger handelt. Dem türkischen Staat kommt dieser Sachverhalt sehr gelegen, denn damit ist eine Unterwanderung des deutschen Staates durch den türkischen Staat vorprogrammiert. Der Gesetzgeber sieht in der Annahme der deutschen Staatsangehörigkeit nicht nur die Begründung der rechtlichen Mitgliedschaft im deutschen Staat, verbunden mit staatsbürgerlichen Teilhaberechten, sondern auch das Bekenntnis zur deutschen Rechts- und Kulturgemeinschaft und das ist ein Trugschluss. Die frühere Regelung, dass Doppelstaatsbürgerschaften nur im Ausnahmefall toleriert wurden, kam deutschen Interessen sicher mehr entgegen.

Eine Studie, die im April 2010 der Bundesregierung vorgelegt wurde, ergab, dass immer noch jeder fünfte türkische Staatsbürger in Deutschland die deutsche Sprache nur mangelhaft oder gar nicht. beherrscht. Die meisten Jugendlichen im Ausbildungsalter haben nach wie vor enorme Bildungsdefizite. Folglich sind knapp 42% aller Türken in Berlin im erwerbsfähigen Alter arbeitslos. In der Studie stand: „Es bestehe die grundsätzliche Gefahr einer geistigen Verarmung in der Zukunft, wenn die betreffenden Personen nicht dazu gebracht würden, mehr am gesellschaftlichen, einschließlich des kulturellen Lebens, teilzunehmen, da sie sich in ihrem Lebensstil oft darauf eingerichtet hätten, nicht aus der Misere herauszukommen.“

Thilo Sarrazin sagte: “Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue kleine Kopftuchmädchen produziert. Das gilt für 70 Prozent der türkischen und 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin.” [Quelle: Lettre International, Sept. 2009].

Und tatsächlich, diese Entwicklung bestätigt die Statistik: 20% der Migranten-Kinder werden in die Sozialhilfe hineingeboren. Die Spitze erreichen die Türken und Araber Hochburgen Neukölln-Süd in Berlin mit 70%, die Stadt Bremen mit 40% und Hamburg  mit 26%. Die Zahl der von Sozialhilfe lebenden Kinder unter 14 Jahren stieg in Deutschland zwischen 1965 und 2009 von 120 000 auf fast 2 Millionen. Sie wächst trotz Hartz IV weiter an. Menschen mit Migrationshintergrund sind doppelt so häufig arbeitslos wie die Gesamtbevölkerung. Houaida Taraji erklärte, es gäbe in den Sozialkassen einen von Migranten erwirtschafteten Überschuss von 80 Mrd. €. Ja! aber leider ist der Überschuss nicht von Türken und Arabern erwirtschaftet worden, wenn man die Statistiken betrachtet, sondern vom Rest der Migranten, das meinte auch Herr Sarrazin.  Thilo Sarrazin: “Die unqualifizierte Migration, die wir gegenwärtig haben, und die Migration des ungebildeten, unqualifizierten Familiennachzugs, das kann in dieser Form nicht weitergehen.” [Quelle: Deutschlandradio Kultur, August 2010]

Richtig, denn gerade die Unqualifizierten unter den Migranten aus armen muslimischen Ländern, mit ihren ausgedehnten Familienclans, zeigen  höchste Zufriedenheit mit dem Leben auf dem Niveau von Hartz IV. Nach Deutschland kamen schon immer in erster Linie  Einwanderer, die schon in ihren Herkunftsländern zu den nicht Qualifizierten zählten und dort aus der Arbeitswelt ausgeschieden waren.

Nichtwahrnehmung von Bildungsangeboten und Inzucht

„Ein „Gradmesser“ für die Integrationsbereitschaft sei das Heiratsverhalten, sagte Sarrazin. 60 Prozent der Ehen türkischer Staatsbürger in Deutschland würden mit einem Partner aus der Türkei geschlossen. Diese „Importpartner“ kämen „durchwegs“ aus dem regionalen Umfeld und häufig auch aus der engen Verwandtschaft der Familie, in die sie einheiraten. Sie verfügten „durchwegs“ über eine sehr niedrige Bildung“. Es liegt nahe, dass diese Erbfaktoren als neben der Islamverseuchung weiterer Hintergrund für ein Versagen türkischer Migranten im deutschen Schulsystem sein können: Thilo Sarrazin: „Ganze Clans haben eine lange Tradition von Inzucht und entsprechend viele Behinderungen. Es ist bekannt, dass der Anteil der angeborenen Behinderungen unter den türkischen und kurdischen Migranten weit überdurchschnittlich ist. Aber das Thema wird gern totgeschwiegen. Man könnte ja auf die Idee kommen, dass auch Erbfaktoren für das Versagen von Teilen der türkischen Bevölkerung im deutschen Schulsystem verantwortlich sind“ [Deutschland schafft sich ab, S. 316]. Und tatsächlich sind bei Zuwanderern aus muslimisch geprägten Ländern bei der Bildungsbeteiligung große Unterschiede zwischen verschiedenen Herkunftsländern festzustellen. Die Anteile der männlichen Schüler nichtdeutscher Staatsangehörigkeit, die eine weiterführende Schulform (Realschule, Gymnasium) besuchen, reichten 2006 von 50,2 Prozent (Iraner) bis zu 12,7 Prozent (Libanesen); jeder zweite Iraner hat einen weiterführenden Bildungsabschluss! Nur 8,6% der türkischen Migrantenkinder schaffen es auf das Gymnasium, 16,2% auf die Realschule und 75,3% besuchen die Hauptschule.[http://de.wikipedia.org/wiki/Migrationshintergrund%5D. Bei den Hoch- und Fachhochschulabgängern sieht es noch schlechter aus.

Nach diesen Zahlen muss man entweder von einer konsequenten Integrationsverweigerung vieler türkischer Migranten hinsichtlich der Wahrnehmung von Bildungsangeboten sprechen oder von einer für die Erlangung von Bildung mangelnden genetischen Voraussetzung.

Kriminalität von arabischen und türkischen Migranten

In Berlin haben 80% aller schweren Straftaten einen Migrationshintergrund. Die markante Häufung von schweren Straftaten innerhalb türkisch- und arabisch-stämmiger Ethnien ist tatsächlich auffallend, sie begehen 79% aller von Migranten begangenen Straftaten in der Bundesrepublik Deutschland.

Oft liegen die Ursachen in innerfamiliären Gewalterfahrungen, archaische Vorstellungen von Ehre, sowie in der Idealisierung von Gewalt und die vom Propheten vorgelebte gewaltlegitimierende Männlichkeitsnorm, aber auch Bildungsprobleme, fehlende Schulabschlüsse und die daraus resultierende Perspektivlosigkeit sind ursächlich. Verantwortlich dafür ist  zweifelsohne die intensive Bindung an die islamische Religion, dem Türken- und Arabertum und die damit verbundene Inkompetenz der Eltern ihre Kinder zu erziehen. Die Taten sind dabei häufig von einer Anmaßung und Menschenverachtung seitens der Täter geprägt, die ihre Wurzeln meist im national-religiös, d.h. im Türkentum oder Arabertum in Verbindung mit dem Islam verursachten Überlegenheitswahn muslimischer Jungkrimineller haben, der sich gerade gegenüber Anders- und Nichtgläubigen äußert. Man darf nie vergessen, dass der Qur’an die Grundlage des panarabischen Faschismus ist! In der Verharmlosung des Buches des Teufels durch deutsche Politiker sieht der Verfasser dieses Artikels das Hauptproblem. Über 4200 Emails gingen an einem Diskussionsabend mit Herrn Sarrazin bei der Redaktion von Stern TV ein und dort bestätigte sich zumindest die Tendenz, denn 85% der Menschen die geschrieben hatten bestätigten Deutschenfeindlichkeit bereits erlebt zu haben, vor allem an Schulen soll es zu Beschimpfungen, Ausgrenzung und Gewalt gegen deutsche Schüler gekommen sein. Besonders in Ballungsgebieten, in denen heute deutsche Schüler und Schülerinnen in der Minderheit sind, kommt es zu täglicher Gewalt, die oft in einem Schulwechsel aus Angst vor der arabischen und türkischen Unkultur endet.

Trotzdem meinte auch Joachim Barloschky, Stadtteilmanager der Bremer Projektgruppe Tenever bei Stern TV, der Sarrazins Buch nie gelesen hat, dass die Aussage, dass Türken und Araber nicht integrationsfähig sind, unerhört und falsch sei. “Da sind auf einmal überall Ressentiments, die mit dieser Sarrazin-Debatte geschürt werden”, sagt der 58-Jährige.

Fazit

Die Bilanz Deutschlands ist ernüchternd: Der überwiegende Teil der muslimischen Migranten ist nach wie vor  schlechter gebildet als ein Deutscher, öfter arm und arbeitslos als die Gesamtbevölkerung und die Kriminalitätsquote ist höher als bei Deutschen. Das war das Ergebnis der Integrationsbeauftragten der Deutschen Bundesregierung Maria Böhmer. Ein ähnliches muslimisches Migrantenbild ergibt sich auch in Österreich, die Arbeitslosigkeit von ausländischen Staatsbürgern ist dort jedoch 2,5 Mal so hoch als im Vgl. zur Gesamtbevölkerung. In den kommenden Jahrzehnten wird es zu einem demographischen Problem kommen, indem immer mehr nicht integrationswillige, gewaltbereite türkische und arabische Migranten die Sozialsysteme ins unermessliche plündern, das Stadtbild mit Kopftüchern prägen werden und letztlich auch zu Gunsten der Scharia als eingebürgerte Migranten islamische Politik in Deutschland maßgeblich gestalten werden.

Eine angeblich repräsentative Studie des Liljeberg Meinungsforschungsinstitut INF zum Integrationsverhalten von Türken in Deutschland im Rahmen von Ergebnissen einer telefonischen Repräsentativbefragung vom März 2011, die Integrationsfortschritte in zahlreichen nichtssagenden Graphiken beweisen will muss selbst zugeben, dass “bei einem nicht geringen Anteil der Befragten eine religiöse Intoleranz zu verzeichnen ist, die für die Integration hinderlich ist. Dies betrifft zwar ganz überwiegend den familiären Bereich, hemmt aber gerade dadurch die Entwicklung der eigenen Kinder ebenso wie den Kontakt zur deutschen Mehrheitsgesellschaft. In der Folge kommt es zu einer verstärkten Hinwendung zur eigenen Community, zu verbreitetem Desinteresse an der deutschen Umwelt bis hin zur Ablehnung von Anders- oder gar Ungläubigen. Gerade diese Toleranz macht jedoch einen großen Teil des Lebensgefühls der deutschen Mehrheitsbevölkerung aus. Diese Aussage des Meinungsforschungsinstituts entspricht dem Inhalt dieses Artikels. Integration hat die Bundesregierung wohl gründlich missverstanden. Auch die dort erwähnte Tatsache, dass “etwa 47% der in Deutschland befragten Türken innerhalb der nächsten 2 bis 10 Jahre in die Türkei zurückkehren wollen” zeigt, dass von Integration und Identifizierung der Migranten türkischer Herkunft mit dem deutschen Staat nicht die Rede sein kann. Diese Aussage des Meinungsforschungsinstituts widerlegt die Ergebnisse der eigenen Studie.

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24 Gedanken zu „Sprechen wir über Integration

  1. Diesem Artikel ist nichts, aber auch garnichts mehr hinzuzufügen. Er legt die Finger in die Wunden des Integrationswunschdenkens der Politiker, leider nicht nur der deutschen, sondern auch der europäischen Politiker, die politische Verantwortung tragen. Sie verstecken sich hinter Gutachten und den gelungenen Beispielen der Integration, die es selbstverständlich auch im muslimischen Einwandererbereich gibt, verweigern jedoch standhaft und ja fast schon krankhaft die Erkenntnis, dass erst die gelungene Integration der Mehrheit der Einwanderer aus muslimischen Kreisen die Assimilierung fördern würde. Wenn nur 30 % der Einwanderer integriert sind, was ja nicht unbedingt die Akzeptierung der hiesigen Lebens- und Denkverhältnisse beinhalten muss, so kann die gelungene Integration zwar auf auf dem Papier behauptet werden, Papier jedoch ist mehr als geduldig.

    Der Artikel deckt auf, was aufzudecken ist. Er verbindet die religiös-kulturelle Problematik mit den daraus resultierenden Folgen wie Bildungslosigkeit, Ablehnung der hiesigen Lebens- und Denkweisen, des kranken Überlegenheitsehrgefühls und des inzüchtigen Stammesdenkens.

    Das Familienclandenken, welches aus dem Stammesdenken resultiert, verweigert letztlich jede Integration, fördert die Isolierung und führt, weil die Gesellschaftsform der Mehrheitsgesellschaft explizit abgelehnt wird, nicht zu Parallelgesellschaften, sondern zu Gegengesellschaften, die, wenn den Anfängen nicht gewehrt wird, sich zu einem Gefahrenpotential entwickeln können, die zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen führen können, wenn die soziale Hängematte finanziell nicht mehr auffangen kann, was verfehlte Integrationspolitik jahrzehntelang mit offenen Augen versäumt hat. Wir können getrost Vorsatz, Rücksichtslosigkeit gegenüber der eigenen Bevölkerung, Feigheit und Rückgratlosikeit, Unprofessionalität, mit Dummheit gepaarte Arroganz sowie Verrat gegenüber jeglichem positiven Heimatgefühl und der bewusst und gewollt in Kauf genommenen Zerstörung Deutschlands mit Recht der politischen Elite unterstellen.

    Wie macht sich eine Gegengesellschaft bemerkbar: Sie lässt Heiraten mit der Mehrheitsgesellschaft nicht zu, sie erkennt nur ihre eigenen religiös-kulturellen Ideale als alein seligmachend an und fühlt sich denen der Mehrheitsgesellschaft stark überlegen. Das ist noch nicht einmal das Schlimmste.

    Aber: Die eigentliche Gefahr besteht jedoch in der Verachtung, im religiös motivierten Hass auf die ungläubige Mehrheitsgesellschaft, die sie auf die religiöse Ebene der Höllenbewohner degradiert (für alle Poliltiker: Hölle ist das Gegenteil von Himmel, der größte denkbare Gegensatz. Hölle und deren Bewohner ist das, was Muslime zutiefst im Auftrag des Propheten hassen dürfen, nein sogar sollen). Das ist die Gefahr des religiös inspirierten gedanklichen Überbaus, der die Irrationalität, nämlich die der Todes- gepaart mit der kämpferischen Himmelssehnsucht einschließt.

    Auch wenn dies ein zutiefst politischer Artikel ist, möchte ich die Gefahr durch die radikal-religiösen Muslime durch ein Wort Jesu ausklingen lassen, die die Gefährlichkeit unterstreicht:

    Johannes 16: Das habe ich euch gesagt, damit ihr keinen Anstoß nehmt. Sie werden euch aus der Synagoge ausstoßen, ja es kommt die Stunde, in der jeder, der euch tötet, meint, Gott einen heiligen Dienst zu leisten. Das werden sie tun, weil sie weder den Vater noch mich erkannt haben, usw.

    Auch wenn dieses Wort damals die Juden betraf, so wird dieses prophetische Wort, welches m. E. für alle Menschen, nicht nur für Christen gilt, nicht durch Juden, sondern durch Muslime erfüllt, 2 000 Jahre nach deren Ausspruch. Indem Nichtmuslime (Dreifaltigkeitschristen und Juden gehören zu den Ungläubigen) wie der Koran ausdrücklich erlaubt, letztlich zur Diskriminierung, Verfolgung bis hin zu Tötung freigeben (sie nennenes im Falle von Christen und Juden zynisch, weil erniedrigend Schutzverträge), wenn sie stark genug sind, dieses in einer Gesellschaft durchzusetzen. Alle islamischen Länder sind zum Zwecke der Ausbreitung einer Religion erobert und dem islamischen Glauben unterjocht worden. Töten als “heilige” Pflicht gibt es nur im Islam.

    Ayatholla Chamenei sagte zu diesem Thema:
    „Die Christen und Juden sagen: Du sollst nicht töten!‘ Wir aber sagen, dass das Töten einem Gebet gleichkommt, wenn es nötig ist. Täuschung, Hinterlist, Verschwörung, Betrug, Stehlen und Töten sind nichts anderes als Mittel für die Sache Allahs”!

    Ich kann dieses Zitat nicht belegen. Aber deren Sinn ist im Koran jedenfalls grundgelegt. Diese Dimension des religiösen Hasses, deren Existenz heute auch nur schwer glaubhaft ist, ist so gegenwärtig, wie zur Zeit des Propheten.

    Das sollte von niemandem, der Verantwortung trägt, unterschätzt werden. Denn eines ist klar: Den Radikalen, denen es nichts ausmacht zu töten und zu terrorisieren, wähnen sie sich doch, wie Jesus sagte, im Auftrag Gottes, werden im Islam immer die Oberhand gewinnen.

    Das sollte jedem, der Verantwortung trägt, zumindest bekannt sein; besser noch wäre es, danach zu handeln.

  2. Danke für den Artikel, der m.E. sehr wertvoll ist. Man müsste den Migranten in irgendeiner Weise deutlich machen, dass eine Integration nicht gleichzusetzen ist mit dem Verlust der eigenen Herkunftsidentität. Des Weiteren müssen sie begreifen, dass Integrationsfähigkeit mit Erfolg und guten Zukunftsaussichten einhergehen und nichts mit der Unterwerfung der eigenen Person und Kultur gegenüber des “Gastlandes” gemein haben. Wenn man das hinkriegen würde, kämen wir schon einen Schritt weiter.

    Andererseits finde ich, dass im Moment die Kluft sehr groß ist. Die Ablehnung von beiden Seiten ist gewachsen, Schnittstellen, an denen man ansetzen könnte, sinken. Eine Möglichkeit wäre es gewesen, wenn junge Künstler mit Migrationshintergrund sich mehr für eine Zusammenführung einsetzen würden, denn ob wir es wahrhaben wollen oder nicht, Politiker beeinflussen junge Menschen nicht besonders. Aber leider nutzen die ihren Promistatus nur, um Rap-Texte zu produzieren, in denen sie stolz auf ihr Kanackendasein, ihre Knasterfahrung und einen ständigen O-Ton der Opfermentalität (“Deutschland ist böse zu mir”) feiern. Ich möchte hiermit in keinster Weise relativieren, dass wir als Ausländer es nicht doch manchmal sehr schwer haben, hier anerkannt zu werden – aber man sollte sich nicht sofort in den Schoß der Subkultur zurückziehen und statt zu kämpfen, den deutschen Staat als Sündenbock hinstellen für all das Scheitern im eigenen Lebenslauf.

    • Ich bin auch Deiner Meinung. Ich habe auch die Jahre hier beobachtet, dass sich auch wiederum unter diesen Migranten, die Muslim sind, zwei Gruppen aufgebaut haben. Die eine sind die, die sich nicht integrieren oder besser gesagt assimilieren lassen und sie laufen mit ihren Tschador, Kopftüchern und Burqa’ und die Männer ungepflegt mit salafistischen Bärten und demonstrativ zeigen sie ihre Verachtung dem Gastland gegenüber, und halten sich nicht an den Satz: “Als Herr des Hauses bestimme ich die Regel und nicht der Gast und der Gast darf meine Gastfreundlichkeit nicht absichtlich missbrauchen und versuchen mich aus meinem eigenen Haus zu verbannen und mir Redefreiheit in meinen eigenen Vierwänden verbieten”.

      Die zweite Gruppe, die sich schlauerweise alle berechtigte Kritiken gehört hat, entstand aus der ersten Gruppe, die sehr wohl ihre Ziele der Unterwanderung verfolgt; nur mit dem Unterschied, dass sie gelernt hat, die Deutschen zeigen Abneigung gegen dieses demonstrative Aussehen und die Ablehnung der deutschen Sprache und Beteiligung bei gesellschaftlichen Anlässen. Diese Gruppe hat über Jahren, Zeit hat sie genug gehabt, eine Generation hervorgerufen, die die deutsche Sprache perfekt beherrscht, zur Uni geht und in Ämtern und Behörden arbeitet und sogar in den großen deutschen Parteien bis an der Spitze sitzt, eine erfolgreiche Handelskaste hervorgerufen hat und Milliarden Euro nach Deutschland bringt, auch light-islamkritische Bücher schreibt und verstanden hat in allen Räten und Vereinen und Arbeitnehmergewerkschaften in allen Betrieben zu sitzen und und und.

      Diese Gruppe hat wohl verstanden, was die Deutschen als ihr gutes Recht von Gästen in ihrem Haus verlangen, auch wenn sie scharenweise die deutsche Staatsbürger geworden ist! Sie hat ihre Hausaufgabe gemacht und jetzt ist sie in der Lage zu sagen: “Schaut her, die erste Gruppe, zu der Ihr Deutschen berechtigt Abneigung zeigt, ist zu sehr islamistisch und ich gehöre nicht dazu, ich predige für einen Light-Islam, dafür geht sie mit ihrer falschen Spielerei soweit, dass sie Universitäten von Deutschen mit deutschen Steuergeldern bauen und gründen lässt, die Imame ausbilden, damit es zu keiner Reibung zwischen den DEUTSCHEN GESETZEN und der Scharia kommt!!!

      Sie geht bei ihrer Forderungen soweit, dass Cem Özdemir dreist den Deutschen sagt: “Entweder sorgt ihr für die nächste und übernächste Generation, oder wir Türken sorgen dafür, und irgendwann sind wir in der Zahl nicht mehr zu übersehen und können in der Politik des Landes eine große Rolle spielen und für euch Entscheidungen treffen”!

      Sogar Necla Kelek muss zur Rechenschaft gezogen werden, warum sie zwar sehr kritische Bücher bezüglich der Unterdrückung der muslimischen Frau (oder Türkinnen) schreibt, packt aber nicht die Ursache an der Wurzel, dass die Ursache des Unglücks diese Sekte Islam ist! Entweder ist sie nicht mutig genug oder weiß sie es, will es aber nicht machen, da sie immer noch an diese Sekte glaubt, aber säkularistisch handeln will! Dann muss sie trotzdem offen legen, ob sie säkulaistisch handelt oder nicht! Denn man (Frau) schreibt nicht über das Elend der muslimischen Frau, ohne die Ursache klar und deutlich zu packen.

      Ich will damit sagen, dass die Deutschen sehr aufmerksam sein sollen, und nicht jedem Muslim glauben, weil er nun einen chicken Anzug und Krawatte trägt, parfümiert auftritt und die deutsche Sprache sogar besser als die Deutschen spricht und für einen gesunden und friedlichen Islam predigt und sich überall in Medien Gehör verschafft und als INTEGRIERTER Muslim über die Hände und Köpfe getragen wird!

      Augen aufmachen! Denn wir hatten auch in Iran genau vor 33 Jahren die Islamisten an die Macht gebracht, die für Jahrzehnte dafür berühmt waren, alle Staatsmänner, ohne Ausnahme mit oder ohne Turban, vom Aussehen die schmutzigsten, dreckisten und ungebildetesten Kreaturen auf dieser Erde zu sein. Da hatte sogar ein ehemaliger Botschafter in einem Interview gesagt: “Wir, die Botschafter haben uns mit Absicht Wochenlang nicht gewaschen und trugen schmutzigen Hemden, dessen Kragen 1 CM schwarzen Dreck zur Schau stellte, lange und ungepflegte Bärte getragen, putzten unsere Zähne nicht, sodass wir stark und bestialisch aus dem Mund rochen, dann gingen wir zur Veranstaltungen und Ceremonien, bei denen unsere Präsenz nötig war, oder empfangen die Behörden dem Land, in dem wir die Botschafter waren! Wir taten alles, um der westlichen Welt zu zeigen, schaut her, wie die untersten Schichten der iranischen Gesellschaft euch empfang und ihr musst uns ertragen!!!”

      Irgendwann, als Xâtami mit dem Titel “Seyyede xandân” [der lächelnde Nachkomme Mohammads] an die Macht kam, wurde plötzlich alles anders! Er selbst trug sehr teuren Klamotten und Schue, sein Bart war gepflegt und lächelte ständig, so dass die westliche Welt nun sich in ihn verliebte; er ging um die ganze Welt und wurde überall pompös empfangen!!! Gleichzeitig fing eine Elite in Iran an wie die zweite Gruppe von oben zu werden! Und die Welt hält sie für die mögliche Nachfolger der aggressiven Mullas und liebäugelt mit ihnen, denn ein Teil davon sitzt im Ausland und hat einigen Lehrstühlen der renomiertesten Universtiäten mit Petrodollar kaufen können, und sie heißen die alternative Opposition, die hier auch die Aufmerksamkeit der Medien auf sich haben und sie geben sich als die Sprecher der iranischen Nation und nur sie wollen wissen, was die Iraner wollen!

      • Ich spreche natürlich nicht von jenen, die eine politische Agenda haben, sondern hier in Frieden angepasst leben wollen, ohne ihre kulturelle Identität komplett zu verlieren. Ich rede von den Zwitterwesen. Diese Leute, die im Anzug dennoch Fundamentalisten sind, sind eine Sache für sich! Über die rege ich mich sowieso auf.

        • Du und ich gehören zu der Sorte, die hier in Frieden angepasst leben wollen und wir zeigen es auch im tagtäglichen Umgang mit unseren deutschen Gastgeber, wie die Assimilation bei uns funktioniert hat, weil wir es wollten! Und trotzdem bewahren wir unsere kulturelle Identität und faszinieren die Deutschen für unsere Kultur, dass sie in uns, trotz der schlechten Lage, in der sich Iran befindet, nicht die Terroristen und Muslime sehen, die ihnen feindselig gegenüber sind.

          Wir haben mit unserem Fleiß überall in den Schulen, am Arbeitsplatz und in den Universitäten gezeigt, wie wir Exiliraner gesinnt sind und wie wir dankbar jede Möglichkeit, die die Deutschen uns wegen ihrer Gastfreundlichkeit gegeben haben, nicht vergeudet haben.

  3. Naja, gewisse Dinge muss man eben ablegen und sich an die Mehrheit anpassen, ich finde das darf man erwarten und wenn jemand in dritter oder vierter Generation in Deutschland lebt, dann darf ich auch erwarten, dass eine Assimilierung stattgefunden hat.

    Ich kann nicht bestaetigen, dass es ein Auslaender chancenlos ist, es ist so, dass er die Vorurteile nicht bestaetigen darf, dann hat er jede Chance wie jeder andere auch. Ich meine ich wuerde auch niemand einstellen, der sich bei mir mit Kopftuch bewirbt oder verlangt dass er waehrend der Arbeitszeit sich 5 mal auf den Bodenschmeissen will. Meine Erfahrung ist, dass in Deutschland in erster Linie Leistung zaehlt. Verglichen mit vielen anderen europaeischen Laendern sind Auslaender in Deutschland heute gleichgestellt, da muesst ihr mal nach Italien kommen, dann erst sieht man diesen gravierenden Unterschied.

  4. Man muss sicherlich einige Dinge ablegen, aber man darf das so nicht direkt gesagt bekommen, sonst gehen die Schotten dicht. Ich bezweifle die Chancengleichheit in Deutschland. Ich bin kein besonders dummes Kind gewesen, die Sprache konnte ich besser als meine Mitschüler und meine Noten waren auch überdurchschnittlich. Mit Vorurteilen hatte ich dennoch zu kämpfen. Weniger unter Kindern und Jugendlichen, als bei Lehrern und Erwachsenen. Und das als Mädchen. Das kann man nun nicht eine “typisch deutsche Eigenschaft” nennen, wie du schon im Artikel erwähnt hast, sind diese “Gruppenprozesse” eine natürliche Reaktion. Und je fundamentalistischer man seiner Kultur nachgeht, desto stärker sind diese Prozesse. Man muss sie aufweichen, indem man einwenig trickst. “Lern erst einmal die Sprache, eigne dir einige Kompetenzen für deine Zukunft an, du musst deine Kultur gar nicht aufgeben.” Wenn hier die Migranten dann offener darauf reagieren, weil sie sich weniger bedroht fühlen, geschieht das “Anpassen” und “Ablegen” gesellschafts-inkonformer Traditionen ganz von alleine.

    Das mit Kopftuch und fünf Mal beten, das ist natürlich total undiskutabel. Bis jetzt scheint aber die Assoziation “je gebildeter, desto aufgeweichter die Religion” gut belegen zu lassen. Und daran muss man anknüpfen. Trotzdem bleibt das Problem, dass man dazu auch die Eltern der Migrantenkinder braucht, und die sind meiner Erfahrung nach oft noch sehr verschlossen für weitere Bildungs- und Integrationsangebote (auch in Sachen Freizeitgestaltung etc.).

    • Sherry jân, mein Nachbar nebenan kommt aus Kasachstan und ist deutscher Bürger, weil seine Mutter eine Deutsche war, die Stalin nach Kasachstan zwangsumsiedelt hatte! Was mach er bis heute, wo er schon seit fast 20 Jahren hier ist? Nichts, er spricht bist heute sehr gebrochen Deutsch und hat schon für die nächste Generation gesorgt, geht nicht arbeiten, dafür eine sehr teure Fernsehanlage vom feinsten, und die Glotze ist Tag und Nacht an, ich bekomme alles mit, es läuft nur Russisch und er muss sich alle russische Kanäle per Internet nach Hause bringen! Seine Tochter ist in der 5. Klasse und ihre Hausaufgaben werden von mir beantwortet. Die Mutter hat auch deutsche Abstammung, spricht schlecht Deutsch, wurde aber vor 7 Jahren mächtig für ihre Ausbildung als Bürokauffrau bezahlt, ich frage mich, wie kann man sie zu so einer Ausbildung zulassen, wenn die Sprachkenntnisse nicht ausreichend vorhanden sind, denn als Bürokaufleute muss man die deutsche Sprache einwandfrei beherrschen, und sie bekam diese Möglichkeit, weil sie nur nachweisen konnte, sie habe deutsche Vorfahren! Bis heute ist sie arbeitslos und vor einem Jahr wurde auch fast 8000 Euro für ihre Weiterbildung und Erfrischung der Kenntnisse als Bürokauffrau bezahlt, wo sie jeden Tag bei mir saß, um ihre Hausaufgaben in Buchführung und kaufmännisches Rechen erledigen lassen und beklagte sich jeden Tag darüber, dass sie morgens früh aufstehen muss und die Kurse belegen muss und sie habe keine Lust mehr, denn sie versteht es sowieso nicht! Dafür war ihr Sohn schon den ganzen Tag im Kindergarten und ihre Tochter wurde bis 4 Uhr nachmittags in der Schule betreut! Aber dann von 7 Tage der Woche waren es ständig Sauf-Partys mit morgens früh und unzählige leeren Wodka Flaschen, die am nächsten Tag entsorgt werden mussten. Sie hat ein BMW M3 sehr neu und aus erster Hand, der Mann BMW X5! Und sie beziehen bis heute Arbeitslosengeld!

      Soviel zur Bereitschaft aufgrund der deutschen Vorfahren hier als Deutsche zu leben, und so ein Leben wünscht sich sicherlich jeder Deutsche!

      • Ja, das ist ein trauriges Beispiel. Ich habe auch eine Freundin aus der Ukraine. Ich kenne ihr ganzes Umfeld – sie sind zwar durch und durch “russisch” / “ukrainisch”, haben aber die Sprache gelernt, haben sich angepasst und leben beide Kulturen aus. Ich denke, im Freundeskreis sind sie mehr unter sich, kommen aber auch gut mit den Deutschen klar.

        Das Problem, das ich bei der türkischen Kultur sehe ist, dass sie wenig Schnittstellen mit der Deutschen haben. Die wichtigste Schnittstelle ist aber noch die, dass wir Menschen sind mit ähnlichen Grundbedürfnissen, auch wenn sie sich nicht auf die kulturellen Bedürfnissen projizieren lassen. Deshalb muss man einen Weg finden, die Sache geschickter anzugehen. Wenn die Türken so dermaßen hektisch-ängstlich an ihrer Herkunftskultur festhalten und das Eingliedern in die deutsche Gesellschaft als Identitätsbedrohung ansehen, darf man ihnen keine riesen Moschee bauen, in die sie flüchten können. Und man darf auch nicht ganze Schulen von Schweinefleisch in der Mensa befreien, damit sie auch noch Recht bekommen in ihren Anforderungen. Das ist absolut hirnrissig! Ich glaube, ich würde sogar so weit gehen, dass Schüler und Studierende das Beten nach Hause verschieben sollen. Auf ein “Verbot” soll immer eine “Option” folgen. Weißt du, was ich meine? Im Sinne von: “Hier darfst du jetzt nicht mitten im Unterricht beten gehen, aber dafür bietet Deutschland dir eben die Möglichkeit, in Moschee xy deinem Glauben nachzukommen.” oder … “Du musst zwar beim Sportunterricht mitmachen, aber wenn du willst, reden wir mit deinen Eltern, damit sie die Notwendigkeit einer gesunden Bewegungskultur verstehen!”

        Man muss sie einerseits zur Anpassung zwingen, indem man ihnen direkt immer wieder die negativen Konsequenzen ihrer nicht erfolgten Integration aufzeigt und man muss gleichzeitig die Forderungen nur auf Sprache und Bildung beziehen, so dass sie ihren Fokus selbst einschränken und ihre Identität nicht bedroht sehen. Das wird automatisch dazu führen, dass sie irgendwann ihre Religion nicht überbewerten. Man muss eben manchmal schauen, was der effektivste Weg ist.

        • Der letzte Absatz hat mir sehr gut gefallen, aber die Gastgeber konfrontieren m. E. nicht sie damit, was alles Negative auf sie zukommt, sondern geht einen Schritt zurück und gibt halt auf! Und solange auch die Politiker nicht dafür sorgen, dass nicht jeder in diesem Land sofort zu Beginn seines Aufenthaltes das Recht auf die soziale Leistung und Sozialhilfe hat, werden diese sich drei mal überlegen, ob sie doch nach Deutschland kommen oder sich weiter hier aufhalten wollen. Und solange die Schulbehörden nicht verpflichtet werden die Abwesenheit beim Sportunterricht dem Sozialamt zu melden, dass darauf die Leistungen gekürzt werden, wird sich auch nichts ändern.

          Man kann nicht soviele Leistungen einem zur Verfügung stellen, dafür aber keine Gegenleistung und Verantwortung verlangen.

  5. Nachtrag: Im Moment sehe ich inkonsistente Anforderungen an Migrationskindern. Einmal kommen Schulen auf die hirnrissige Idee, das Schweinefleisch aus dem Speiseplan ganz zu streichen (was ein Unding ist, die Anpassung geschieht hier direkt umgekehrt und ist absolut schädlich für die Anpassung der Migranten), und dann aber werden vielen in beruflichen Angelegenheiten trotz gleicher Qualifikation (je nach Berufsfeld und vor allem effektstark in akademischen Berufen) einige Steine in den Weg gelegt. Aber dann wieder eine riesen Moschee in Köln bauen lassen. Ich habe fast das Gefühl, man fördert hier “Dummheit”, ohne es zu merken.

    • Leider verstehen die Deutschen m. E. unter der Gastfreundlichkeit und Toleranz sich überall zu zensieren und nachzugeben, wo sie im Recht sind!

      Ich hatte letztens ein interessantes Gespräch mit meinem Hausmeister, der wütend mir sagte: “Ich schwöre bei Gott, wenn ab nächstem Jahr in unserem Bundesland das Fach Islamlehre für die Kinder in den Schulen eingeführt wird, werde ich meine Kinder aus der staatlichen Schule packen und sie zu einer privaten Schule schicken lassen, koste, was es wolle”!

      Und so entsteht auch eine parallele und wütende Gesellschaft, die in eigenem Haus beschränkt wird, und als private Person sich das Recht nimmt, die Zukunft seiner Kinder so zu sichern!

      • Darin gebe ich dir vollkommen Recht. Hier läuft etwas schief. Und je mehr die Wut der Bevölkerung wächst, desto mehr radkalisieren und isolieren sich auch noch die Migranten, desto wütender wird dann die Bevölkerung – und dann haben wir den Salat. Das Gleichgewicht stimmt hier einfach wieder mal nicht. Zuviele Zugeständnisse, aber trotzdem wenig echte Gedanken zu einer ausgeglichenen Integrationspolitik.

  6. Pingback: Sprechen wir über Integration « kopten ohne grenzen

  7. Guter Artikel. Allerdings habe ich Probleme mit dem Begriff “Assimilation”, aus iranischer Sicht. Bei Wikipedia steht da auch z.B. bei “gleichzeitiger Aufgabe der eigenen Sprache”. Man sollte selbstverständlich die fremde Sprache, die Bräuche, usw. lernen. Aber meine eigene Sprache und Kultur möchte ich nicht aufgeben. Ich möchte iranische Feste feiern und meine Sprache perfekt in Wort und Schrift beibehalten. Wenn Assimilation dies nicht erlaubt, dann bin ich nicht assimiliert sondern nur integriert. Ist das akzeptabel?

    • Hallo Human,

      Der Begriff Integration, bzw. das was die Bundesregierung darunter versteht ist nicht in Ordnung und das reicht nicht. Das was auf wiki bezueglich der Definition Assimilation steht ist auch nicht in Ordnung. Wenn man den Begriff integriert zu Grunde legt, ist auch jemand integriert, der mit Kopftuechern herumlaeuft, in einer Parallelgesellschaft lebt und sich 5 mal am Tag in seiner vom deutschen Arbeitgeber gegebenen Arbeit auf den Boden schmeisst. Was ich eigentlich mir wuensche ist folgendes und ich glaube, dass ich hier den Nerv der Mehrheit der Deutschen treffe, ein Beispiel dazu:

      Wenn Schwesterle und ich in einer Kneipe sitzen und den Niedergang der Orks mit einer Flasche Whisky begiessen, werden wir in diesem Lokal nicht auffallen. Wir sind also gruppenspezifisch nicht mehr mit Deutschen auseinanderzuhalten. D.h. wie wir uns bewegen, benehmen, unserer Aeusseres ist nicht mehr zu unterscheiden, wir stoeren niemanden mit unserer iranischen Kultur, obwohl wir beide durch und durch iranisch sind. Das ist meine Definition der Assimilation. Der Artikel sollte zeigen, dass fuer die Bundesregierung Integration etwas voellig anderes bedeutet als fuer den Buerger und ich hoffe dass mir die Darstellung gelungen ist.

      • Lieber Ardasir,

        ja damit komme ich klar und das ist auch mein Verständnis von “dazu gehören”.
        Gut ich habe schwarze Haare und sehe südländisch aus, aber ansonsten falle ich (oder meine Schwester) auch nicht auf wenn wir irgendwo hingehen. Unser Verhalten ist wie die der Deutschen.

        Ich weiss schon was du meinst: Wenn aufeinmal so eine Kopftuchtante mit ihren 10 Kindern auftaucht und dann noch auf türkisch rumschreit dann fällt das halt negativ auf.

        Was ich aber auch nicht mag ist die Verleumdung der eigenen Herkunft. Es gibt so einige die alles “iranische” vergessen/verloren haben. Das sollte es auch nicht sein. Aber du hast ja klargestellt was du meinst und die Definition bei Wikipedia nicht das ist was du meinst.

        Danke für den Artikel.

        • Lieber Human,

          Du hast genau verstanden was ich meine, wenn zwei Schwarzkoepfe einfach nicht auffallen ausser durch den schwarzen Kopf, dann haben sie die Integration geschafft. In den USA laeuft die Integration und die Identifizierung der Auslaender mit den USA weit besser als in Deutschland, aber da gibt es auch nicht viele Tuerken, worin ich ja das Hauptproblem sehe. Nicht unangenehm auffallen, niemand stoeren, seiner Arbeit nachgehen und dann hat man auch seine Ruhe. Wenn das alle so machen wuerden, haetten wir diese Diskussion gar nicht.

          Wenn einer soweiter machen will wie im letzten Dorf von Anatolien oder hinter Medina, dann wird das nix, das passt hier nicht und man faellt unangenehm auf und kommt nicht zurecht mit der Mehrheit hier. Wer hierher kommt der muss seine Sitten und Gebraeuche Zuhause oder an der Grenze lassen oder in den vier Waenden einmotten und wenn er wieder geht dann kann er sie um Himmelswillen wieder mitnehmen.

          • Lieber Ardasir, ein großer Unterschied zwischen Deutschland und USA dass nicht unerwähnt bleiben darf ist dass USA meist nur gebildete oder reiche Leute reinlässt (Canada ebenso), bzw. es nicht toleriert wenn Leute nicht arbeiten usw. Deutschland hingegen ist ein Magnet für Gesocks auf grund des Sozialsystems und des Asylrechts. Natürlich gibt es auch gute und anpassungsfähige Leute die als Asylanten ankommen, aber seien wir ehrlich, die meisten missbrauchen das Gesetz und sind garnicht politisch verfolgt, sondern sind aus wirtschaftlichen Gründen hier. Und die sind meistens asozial. Ich hatte als Jugendlicher mit tausenden (wirklich tausenden) Türken und Arabern in Deutschland zutun (berufsbedingt) und ich habe gesehen wie asozial die meisten sind. Da kann mir keiner was erzählen.

            • Lieber Human, ich glaube, das ist der wichtigste Aspekt ueberhaupt, den Du genannt hast, weil hier in Europa lassen sie jeden Deppen rein, je asozialer desto hoeher die Aufnahmewahrscheinlichkeit, als ob sie nicht selber schon genug Idioten haetten.

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