Alia Majida Al-Mahdi auf saudi-arabische Art: Kholud Salih Al-Fahad sorgt für Unruhe!

Frauen sind nirgendwo auf der ganzen Welt so unter der Herrschaft und Vormundschaft der Männer wie in Saudi-Arabien.

Die saudi-arabischen Frauen müssen für jeden Millimeter Menschenachtung ihres Geschlechts in der saudischen Gesellschaft kämpfen, aber sie haben heute angefangen im virtuellen Raum, im Internet, die Kampffront für ihre Rechte für sich zu entdecken. Die Frauen aus muslimischen Ländern in verschiedenen gesellschaftlichen Schichten haben Facebook und Twitter in Anspruch genommen und sind untereinander in Verbindung und haben die Macht dieser virtuellen Räume wahrgenommen. Eine davon war Alia Majida Al-Mahdi, von der wir hier ausführlich berichteten. Durch die Aktionen der Frauen aus muslimischen Ländern sind nun die Islamisten mit ihrem strengen Fundamentalismus im virtuellen Raum in die Defensive gedrängt und sind gezwungen zu sehen, wie jeden Tag ihre Macht über Frauen schwächer wird, auch im Internet; sie müssen jetzt gegen diese Frauen kämpfen.

Die Macht der buchstabengetreuen Auslegungen der Scharia durch Islamisten wackelt jetzt heftig und die Autorität der Männer Allahs verliert ihre Gültigkeit und sie genießen kein Ansehen mehr. Diese scheinheiligen Männer der Scharia werden mittlerweile in Twitter als „Menopause-Scheichs“ oder „Embryo-Nabelschnur-Scheichs“ betitelt, denn ihre Fatwas drehen sich meist nur um Themen wie die Periode, Menopause oder der Geburt bei Frauen!!!

Die junge 32 jährige Saudi-Araberin Kholud Salih Al-Fahad [خلود صالح الفهد], kommt aus der erdölreichen Stadt Dhahran und ist eine Bloggerin, die über Frauen schreibt. Sie schreibt in Yahoo, Twitter und Facebook und überall, wo sie kann und ihre Beiträge werden verlinkt und finden große Zustimmung bei anderen muslimischen Frauen. [Aus Hass wurde eine Kampagne ins Leben gerufen, die auch kein Erbarmen mit ihrem User-Avatar zeigt, es wurde durchgestrichen]. Sie sorgt schon seit etwa drei Jahren für heftige Kontroversen und sie hat weit früher als Alia Majida Al-Mahdi angefangen zu protestieren. Sie schreibt über die Sittenpolizei in Saudi-Arabien, die für die Unterdrückung der Frauen auf den Straßen sorgt, oder die Erniedrigung der ausländischen Gastarbeiter durch die Polizei und ihre rassistischen Handlungen ihnen gegenüber. Sie schreibt, wie die Frauen zu Hause wegen jeder Kleinigkeit ihre Männer anbetteln müssen und ihre primitivsten Rechte erkämpfen und oftmals nicht mal diese bekommen. Sie schreibt über die Prügel und Züchtigungen der Männer ihren Frauen gegenüber.

Sie schreibt: „70% der Fatwas drehen sich nur um Frauen, ihre Haare, ihre Kopfbedeckung und ihre Periodenphasen, 70% Unterleib-Fatwas“. Sie schreibt, dass sie damals ein sehr religiöses Mädchen war, und die giftige Gehirnwäsche namens islamische Ideologie sei eine „göttliche Vergiftung“, von der sie sich befreit hat; sie betont: „Ich fühle mich betrogen, diese religiösen und frommen Lügner sind unfähige Männer, die ihr Leben in Gottlosigkeit und Doppelmoral verbringen“!

Hier verteidigt sich Kholud Salih Al-Fahad und die Rechte der Frauen in einem Interview mit dem Fernsehsender Al-Aan in VAE am Telefon, wie sie bis heute ignoriert werden, wie z. B. das Verbot von Autofahren oder nach der Scheidung, wo alle Rechte dem Mann vorbehalten sind. Es gibt natürlich eine Menge Verwünschungen und Beleidigungen in Form von Kommentaren, darunter auch, dass sie verrückt sei!:

Letztes Jahr am 17. Juni 2011 wurde von einer saudi-arabischen Frau namens Manal [منال] eine Kampagne auf Youtube und Facebook ins Leben gerufen, die “Frauen in Führungspositionen” heißt. Am selben Tag schrieb sie mit einigen anderen Frauen, die sie dabei unterstützen, einen Brief an den König Abdullah bin Abdul Aziz, und baten darum, von nun an Autofahren zu dürfen. Die Geschichte der Entstehung dieser Kampagne ist für uns in Europa unverständlich. Manal (32), Mutter eines 5 jährigen Kindes, musste auf der Straße stehen und bitterlich weinen, denn sie hatte zuvor ihren Mann angerufen, er möchte sie bitte nach Hause bringen, er tat es nicht, dann rief sie ihren Bruder an, und bekam von ihm dieselbe Antwort! Da sie auch nicht allein in einem Taxi fahren darf und wenn, dann nur in männlicher Begleitung, fing sie an wegen der Ungerechtigkeit auf der Straße bitterlich zu weinen, und da schwor sie sich nicht mehr solche Erniedrigungen gefallen zu lassen.

Der König hat daraus natürlich Profit geschlagen, um sein Ansehen zu bewahren und begnadigte auch eine Frau, die zu 10 Peitschenhieben verurteilt wurde. So wie es aussieht, muss der König aller Männer erkennen, dass in diesem Land auch Frauen leben!

Hier der Youtube Clip der Kampagne:

Wir bitten die Leserschaft, auch wenn sie den Inhalt der beiden Clips nicht verstehen, trotzdem den Like-Button zu betätigen und auf jede mögliche Sprache ihre Unterstützung abzugeben. Das ist das Mindeste, was wir Menschen in der freien Welt für die, die im islamistischen Käfig sitzen tun können! Lassen wir nicht zu, dass die unschönen Kommentare und negativen Abstimmungen den Sieg für die Islamisten bringen! Jeder Klick kann dazu beitragen den Kampf für mehr Freiheit und mehr Rechte für Frauen in den islamischen Ländern eines Tages zum Sieg zu verhelfen!

About these ads

6 Gedanken zu “Alia Majida Al-Mahdi auf saudi-arabische Art: Kholud Salih Al-Fahad sorgt für Unruhe!

  1. Kholud Salih Al-Fahad ist eine sehr mutige und auch intelligente Frau. da sie erkannt hat, dass alle nennenswerte Unterdrückung der Frauen in der islamischen Ideologie begründet liegt, indem sie schreibt “…und die giftige Gehirnwäsche namens islamische Ideologie sei eine „göttliche Vergiftung“, von der sie sich befreit hat…”. Das ist nämlich nicht selbstverständlich. Viele islamischen Frauen kämpfen zwar gegen die Unterdrückung im Islam, haben aber leider nicht die Erkenntnis, dass die Lehre des Koran es ist, die die islamische Frau zum “Haustier” des Mannes degradiert, indem dieser Gott den Frauen kaum Rechte gewährt, der bestimmt, dass der Mann die Frau bestrafen darf, der bestimmt, dass der Mann seinen nicht auf Verzicht ausgerichteten Trieb, wann immer ihm danach ist, befriedigt zu bekommen. Die übrigen Rechte der minderwertigen Art von Frauen gegenüber dem Mann sind hier hinreichend bekannt.

    Solange Politiker westlicher Staaten solche Dinge nicht als Menschenrechtsproblem speziell islamischer Staaten ansehen und dies gegenüber politischen Führern, die auch vielfach gleichzeitig religiöse Führer sind, unverblümt aussprechen und fordern und selbst in westlichen Ländern spezielle islamische Regeln, die Frauen unterdrücken, nicht als das erkannen, was sie sind, nämlich Instrumentarien der Frauenunterdrückung und somit Menschenrechtsverletzungen und nicht bereit sind, diese Denkweisen von vornherein mit Stumpf und Stiel politisch-rechtich auszurotten, solange wird sich nicht viel ändern.

    Mit der Kleiderordnung fängt es an. Wer Kopftücher in Schulen erlaubt, wer Kopftücher in öffentlichen Gebäuden erlaubt, der macht sich zum Wegbereiter der islamischen Frauenunterdrückung. Wer nicht effizient und vehement gegen Ehrenmorddenken, gegen Zwangsverheiratung, Kinderheirat und gegen eine sich verselbstständigende islamische scharianische Rechtsprechung selbst in Familiensachen neben der westlich einheimischen dem Grundgesetz verpflichteten Rechtssprechung eintritt und sich durchsetzt, der hat schon auch auf eigenem Grund und Boden verloren. Wehret den Anfängen. Überall da, wo islamische Regeln sich in der Öffentlichkeit drohen durchzusetzen, ist Grundgesetzrechtsterrain verloren gegangen und wir geben denjenigen Raum für archaische Menschen- und Frauenrechtsverletzende Regeln, die diese Gesellschaft in eine islamische verwandeln möchten. Wer das nicht erkennt, ist ein Schwachkopf. Globalisierung heißt nicht Rückkehr in archaische Zeiten aus der Unterwelt.

    Damit kommen wir zu einem Thema, das zum obigen Artikel OT ist, aber doch mittelbar versucht, etwas verständlich zu machen.
    Unsere Gesetze haben einen großen Denkfehler: Sie richten sich an eine zivilisierte Gesellschaft. Sie wurden von einer zivilisierten Gesellschaft unter Zugrundlegung des christlichen Menschenbildes geschaffen. für eine ziviliert-konditionierte Gesellschaft, die sich in der Regel nach ihnen richtet und für die diese Sanktionen ausreichen.

    Wenn Zuwanderer mit archaischem Rechts- und Denkempfinden hier agieren, stoßen sie auf ein Recht, welches ihnen eine Chance nach der anderen einräumt und empfinden dieses Rechtssystem als schwächlich. Ja, das hiesige Recht scheint sogar archaisches Recht zu tolerieren, auch wenn es im diametralen Gegensatz zum hiesigen Recht steht. Straftäter bekommen einen Kulturbonus. Bewährung bedeutet für einige Menschen aus archaischer Denkweise Freispruch. So kommt es, dass immer mehr Intensivtäter frei herum laufen, weil sie eine Bewährung nach den anderen bekommen. Diese Menschen kommen jedoch aus einem Kulturkreis, der sie die Konsequenzen von strafbaren Handlungen direkt, ja teilweise sogar physisch spüren lässt. Diebstahl = Hand ab, hier leider eher ein Kavaliersdelikt. Darum ist Gewalt in der Erziehung in soclhen Gesellschaften ein probates und legitimes Mittel. Sie merken, dass ihnen durch Bewährungshilfe uind anderen Sozialleistungen der Resozialisierung keine Gefahr droht, im Gegenteil, ihnen wird eine Aufmerksamkeit geschenkt, die für sie völlilg fremd ist und meinen, dass sie so weiter machen können wie bisher. Denn es passiert ihnen ja eh nichts, wenn sie sich vor Gericht nur zerknirscht geben und ihren Bewährungshelfer das sagen, was er hören will.

    Das gilt leider auch für Frauen diskriminierendes Verhalten. Diese Gesellschaft scheint dieses alles unter kulturelle Eigenart einzuordnen und was leider fatal ist, zuzulassen. Die kath. Kirche wird angegriffen, weil sie keine Frauen als Priesterinnen zulässt. Die Moschee lässt aber noch nicht einmal Frauen und Männer zusammen in einem Raum beten. Das eine wird als Zivilisationshemmnis und Rückfall ins Mittelalter angesehen, das andere ist halt kulturelle Eigenart und nicht weiter schlimm. Während die kath. Kirche zu Recht oder zu Unrecht, je nach Sichtweise kritisiert wird und auch werden darf, würde sich jeder Politiker dafür einsetzen, dass die Gebetspraxis in der Moschee doch wohl nicht Gegenstand öffentlicher Diskussion sein dürfe. Man stelle sich vor, dass in der Kirche gleiches praktiziert werden würde. Die Kirche würde sofort mit Recht verboten werden.

    Dieses mediale und politische Messen mit zweierlei Maß ist es, was den Zusammenhalt der europäischen Kulturgesellschaft gefährdet durch das Eindringen des Islam. Der Islam sorgt allein für seine Anwesenheit für Medienzensur von allem, was durch den Islam an Trennendem und Ausgrenzendem gesellschaftlich gestaltet wird. Alles kuscht, und zwar geht dieses devote Kuschen soweit, dass die Überbringer schlechter Nachrichten, nämlich ernst zu nehmende Islamkritiker in die rechte Ecke gestellt werden. Nicht die islamischen Regeln werden nach Kompatibilität mit dem Grundgesetz überprüft, sondern nur das bloße Aufzeigen von berechtigten Kritikpunkten in der Öffentlichkeit, aber nur, wenn es um den Islam geht. Ginge es z. B. um das Christentum, würde jede auch noch so absurde oder auch berechtigte Kritik von unseren Medien hungrig und sensationslüstern aufgegriffen. Der Islam jedoch versteht es durch eine Mischung aus Drohung und Opferrollendarstellung eine öffentliche Diskussion über islamische Einheitsrelgularien zu verhindern. Er verhindert eine Diskussion über den Propheten über das desolate Gottesbild und über die Folgen des islamischen Tuns, in dem Menschenrechtsverletzungen blühen und gedeihen, Überbevölkerungsszenarien weiterhin für Bildungslosigkeit, Armut und Hoffnungslosigkeit, aber auch für das Aufstellen einer dschihadistischen Bewegung sorgen.

    Das alles bildet den Rahmen – egal an welchem islamischen Ort dieser Erde – für die Frauenrechte verletzende Ideologie des islam, die aber nicht zur Sprache kommen darf, weil sich der Islam durch seine Urgrößen selbst mit einem zu schützenden Kindchenschema belegt hat, welches keine offene und ehrliche Diskussion zulässt. Leider haben das auch viele Frauen im Islam noch immer nicht verstanden, dass gerade ihr Glaube, ihr Gott, ihr Prophet die Ursache dafür ist, dass es Männern auch noch heute gelingt, sie über die religiöse Droh-Schiene weiterhin unterjochen zu können, ihnen die Hölle anschaulich vor Augen zu halten, wenn sie nicht genau das befolgen, was Männer ihnen von vor 1400 Jahren rechtlich angetan haben und noch heute antun.

    Sorry, ist wieder einmal zu lang geworden.

    • Lieber Bazillus,
      es ist auch mir jedes mal eine Freude Ihre Kommentare zu lesen. Diese mit zweierlei Maß messen ist mir, obwohl offensichtlich, bisher noch gar nicht aufgefallen. Bisher habe ich die Reaktionen auf Islamkritik noch nicht mit denen auf Kirchenkritik verglichen.
      Ihr Kommentar motiviert mich meine Sinne weiter zu schärfen und mehr auf die Nuancen zu achten. Vielen Dank

  2. Pingback: Basic rights – a privilege?! « Daily Katharina

  3. Pingback: Islamische Frauen und der Freiheitswunsch « kopten ohne grenzen

  4. Pingback: Kommentar: Erzbischof Leonard von antichristlichen Extremistinnen attackiert | kopten ohne grenzen

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s