Irak: Wo Islam draufsteht ist Verbrechen drin

Die unfassbaren Verbrechen autonomer islamistischer Banden und Milizen in Irak, als Erbe zweier Persischer Golf Kriege, haben allein im vergangenen Monat offiziell 90 jungen IrakerInnen durch Steinigung das Leben gekostet; man muss in Zukunft noch mit weit mehr Opfer rechnen.

Islamistische Banden entführen Jugendliche aufgrund ihres Aussehens, foltern sie bestialisch und töten diese am Ende. Sie machen Fotos und Clips von ihren Verbrechen und stellen sie ins Facebook und Internet, um andere einzuschüchtern. Die Opfer werden entweder von Hochhäusern gestürzt oder mit Betonsteinen erschlagen, in dem sie befestigt werden, sodass auf ihre Arme und Beine schwere Betonsteine gelegt werden, damit die Opfer sich nicht bewegen können, dann wird solange auf den Kopf des Opfers mit Betonsteinen geschlagen, bis die Person stirbt. Bei dieser Folter ist die Rede von andauernder Folter und der Abtrennung von Körperteilen vor dem eigentlichen Mord.

Laut der libanesischen Zeitung Al-Akhbar wurden im vergangenen Monat mehr als 90 irakische Jugendliche, unter dem Vorwand sie schmücken sich mit satanischen Symbolen und seien Satansanbeter, durch islamistische Milizen gefoltert und gesteinigt. Der Zeitung zufolge hat das irakische Innenministerium sich bezüglich des Mordes an 90 Jugendlichen im vergangen Monat in Bagdad nicht definitiv geäußert, und die Berichte über diese Morde weder bestätigt noch dementiert.

Einer der Jugendlichen der entführt wurde und es doch schaffte zu fliehen, sagte der Zeitung Al-Akhbar: „Diese bewaffneten Milizen entführen die Jugendlichen, nach deren Meinung diese sehr westlich gekleidet seien und ihr Aussehen unangebracht sei. Sie legen auf die Arme und Beine der Entführten große Betonblöcke und am Ende schlagen sie solange auf den Kopf der Entführten, bis sie tot sind. Nach dem Mord werfen sie die Leiche des Opfers in die Bagdader Müllcontainer“. Nach diesen Serienmorden und der Erklärung des irakischen Innenministeriums, in der das Ministerium die Schulen warnt, dass Schüler Abstand zu satanischen Symbolen und westlichem Aussehen nehmen müssen, sind nun viele der Jugendlichen und jungen Männer, die lange Haare tragen oder westlich gekleidet sind und ihre Bekleidung westliche Symbole tragen, sehr besorgt und fürchten sich vor einer Entführung und Steinigung.

Es ist absurd, dass das irakische Innenministerium die Symbole des Satanismus und deren Anhänger so festgelegt hat: „Das Tragen der langen Haare; Totenkopf-Schmuckstücke; Das Piercen der Nase oder der Zunge“! Das irakische Innenministerium hat am 13.02.2012 ein Bulletin herausgegeben, indem die extremistisch-islamistischen Gruppierungen aufgefordert wurden die Freiheit der Bürger nicht zu beschränken; andererseits betonte das Ministerium in diesem Bulletin, dass gegen den “Satanismus”  ermittelt wird. Laut dieser Erklärung sind die Mehrheit der Personen, die “satanische Symbole” verwenden, Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. In dieser Erklärung heißt es, das Emo-Phänomen sei eine Gefahr für die Gesellschaft, das beseitigt werden muss. Leider hat der Paragraph 17 Abs. 1 des zweiten Artikels der irakischen Verfassung auch beim Innenministerium keine Gültigkeit, denn der Paragraph besagt: „Jeder hat das Recht auf Privatsphäre“. Das Veröffentlichen der Bilder und Aufnahmen von den Opfern durch die Milizen in Facebook hat eine große Welle der Angst und des Schreckens bei den irakischen Jugendlichen ausgelöst.

Die irakische Parlamentsabgeordnete Safiya Al-Suhail sagte vor kurzem: „In letzter Zeit sind einige der Schüler unter dem Vorwand, sie ziehen amerikanische Jeans an oder tragen lange Haare, verhaftet worden“. Frau Hana Al Bayaty, ein Mitglied des Exekutivkomitees des Brüsseler Tribunals, das eine Menschenrechtsorganisation für die Überwachung der Einhaltung der Menschenrechte in Irak ist, hat mit Besorgnis über die Ermordung von mindestens 90 irakischen Jugendlichen in Bagdad geäußert: “es sei wahrscheinlich, dass das irakische Innenministerium bei der Ermordung dieser Jugendlichen mit den Tätern zusammenarbeitet.”

Krankenhaus-Quellen sagten, dass in den vergangenen drei Wochen von militanten Schiiten mindestens 14 junge Männer in Bagdad zu Tode gesteinigt wurden, der Grund dafür ist, dass diese jungen Männer sich in Emo-Look angezogen hatten. Ein Arzt, der selbst den Totenschein der Opfer ausgestellt hatte und aus Sicherheitsgründen nicht bekannt werden will, sagte, dass diese Leichen im Osten Bagdads gefunden wurden. Die Spuren zeigen, dass sie bis zum Tod mit Steinen oder Ziegeln gesteinigt wurden. Er sagte weiter, dass neun Leichen an Krankenhäuser in dem schiitischen Stadtteil Sadr City, und drei ins Al-Kandi Krankenhaus im Osten Bagdads, und zwei an das zentrale Leichenschauhaus transportiert wurden. Der Krankenhausarzt sagte der kanadischen Nachrichtenagentur Reuters weiter: „Letzte Woche habe ich ein Dokument über den Tod von drei Opfern mit schweren Schädelfrakturen unterzeichnet. Die Ursachen der Frakturen waren  schwere Schläge gegen den Schädel  und führte zum Einschlagen der Köpfe der Opfer“. Andere Krankenhaus-Quellen sagen, dass die Polizei die Krankenwagen behindert die Leichen abzutransportieren und die Aufgabe  meistens selbst übernimmt . Bei einem Opfer suchte man vergebens zwei Tage nach ihm und die Polizeistreife hatte seine Leiche schon längst in das  Baya Viertel abtransportiert, sah aber keine Notwendigkeit die Angehörigen zu benachrichtigen.

Diese Milizen verteilen in den Vierteln von Bagdad Listen mit den Namen der jungen Männer, die ihrer Meinung nach gesteinigt werden müssen, falls sie ihr Aussehen nicht ändern. In diesen Drohlisten steht, dass die Gottes Mudjahedin innerhalb von vier Tagen nach dieser Drohung denjenigen mit Gottes Strafe töten, der sein Aussehen nicht schnell ändert, und wenn sie schlagen werden, dann Gnade ihnen Allah. Die Vollstrecker der göttlichen Wut nennen sich „die Brigade der Wut“ und haben verkündet: „Werdet ihr nicht auf den Pfad der Rechtschaffenheit zurückkehren und Buße tun, wird Euer Schicksal mit dem Tod besiegelt“.

Leider handelt das irakische Innenministerium anders und unternimmt gegen diese Morde nichts, im Gegenteil  – die Sittenpolizei wird vom Ministerium für Bildung in Bagdads Schulen und in die Universität geschickt, die dann die Aufgabe haben die Schüler und Studenten mit westlichen Auftritten ausfindig zu machen; es werden auch junge Mädchen nicht davon verschont.

In den Jahren nach dem Sturz von Saddam Hussein fand unter der strengen Kontrolle der sunnitischen und schiitischen Milizen in den meisten Stadtteilen von Bagdad streng auferlegtes Tragen von Kleidung statt. Aber viele junge Menschen experimentieren mit westlicher Kleidung, obwohl die Mehrheit der irakischen Gesellschaft nach wie vor konservativ ist.

Homosexuelle sind auch unter den Opfern und für die Milizen sind sie auch als Emo zu bezeichnen; denn unter dem Begriff Emo verstehen diese Milizen anders zu sein und westlich gekleidet zu sein, Piercing und lange Haare zu tragen, ein gepflegtes Aussehen zu haben, und auch homosexuell zu sein! Alles Grund genug, um sie zu töten. Die Organisation Internationales Komitee für die Rechte von Schwulen und Lesben (IGLHRC) mit Sitz in New York hat vor kurzem angekündigt, dass die “neue Welle” von Anti-Homosexuellen seit Februar dieses Jahres durch die Gewalt, Entführung, Folterung und Ermordung von etwa 40 Menschen in Irak im Gange ist. Cary Alan Johnson, der Vorsitzende von IGLHRC, sagte in einem Interview mit AFP: „Es gibt keine Entschuldigung und Ausrede für solch ein menschenverachtendes Verhalten. Wir fordern das irakische Regime auf, der Folterung und Ermordung der Homosexuellen ein Ende zu setzen“.

Solche Morde und Hinrichtungen in aller Öffentlichkeit sind heute in Irak gang und gäbe; schon im Jahr 2007 wurde ein 17 jähriges Mädchen zu Tode gesteinigt, weil sie einen Teenager aus einem anderen Glauben liebte. Als ein erschreckender Videoclip von einer Steinigung im Internet veröffentlicht wurde, verurteilte Amnesty International den Tod von Du’a Khalil Aswad als “einen abscheulichen Mord” und forderte, dass ihre Mörder vor Gericht gestellt werden. Dem Bericht zufolge sagte eine lokale Sicherheitskraft, er wäre Zeuge des Vorfalls gewesen, tat aber nichts, um den Vorfall zu stoppen. Der Freund des Mädchens lebt aus Angst um sein Leben versteckt. Du’a Khalil Aswad gehörte der kurdischen Minderheit der Yeziden an und wurde zum Tode durch “Ehrenmord” von anderen Männern ihrer Familie wegen ihrer Beziehung mit dem sunnitisch-muslimischen Jungen verurteilt. Eine große Menschenmenge sah zu, wie acht oder neun Männer das Haus stürmten, das Mädchen auf die Straße zerrten und begannen mit Steinen auf sie einzuschlagen bis sie nach einer halben Stunde tot war.

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20 Gedanken zu „Irak: Wo Islam draufsteht ist Verbrechen drin

  1. Dank den USA für ihren Krieg gegen Hussein, der diese schiitischen Religionsmonster im Griff gehabt hatte. Hussein war weiß Gott kein Engel. Aber er wusste, wie man mit Irren umgehen muss, um sie in Schach zu halten. Die Amis sind weg. Jetzt will der mohammedanische Mob wieder Blut fließen sehen. Da die Amis weg sind, schreckt diese Teufelsbrut nicht mehr davor zurück, die eigenen Leute zu massakrieren. Die absurdesten Gründe reichen aus, sich im Steinigen zu üben. Diese Religion ist die Mafia schlechthin. Diese Relgion schickt sich an, selbst zur Satansrelgion zu mutieren, wenn sie es nicht schon ist. Was treibt die Menschen an, so zu handeln, stolz, aggressiv, Menschen verachtend, dekadent und einfach nur satanisch. Sie spielen sich auf als Herren über Leben und Tod. Sie sind offensichtlich das Fürstentum dieser Welt, in religiösen Dimensionen und Sprachjargon ausgedrückt: Satan selbst. Luzifer wird seine Freude an seinem ungeistigen Nachwuchs haben. Er hat in ihnen mit religiösen Pseudotricks das Gehirn verdreht und Verbrechen zu guten Taten mutieren lassen. Das ist satanische Begriffsverwirrung pur, und zwar eine biblischen Ausmaßes; dort wurde sie baylonische Sprachverwirrung genannt.

    Wer es noch immer nicht einsieht: Der Islam legitimiert grundsätzlich nicht nur im Schiitentum Unrecht zu Recht. Wir drehen uns geistig hier im Kreis, wenn wir dies immer wieder und immer wieder feststellen müssen.

    Es ist kein Verbrechen zu groß, welches nicht mit dem technischen Anweisungsbuch für Begehung von Untaten, dem Koran, legitimiert auszuführen wäre. Kein Gedankengang ist zu absurd, keine Denkweise zu dekadent, kein Menschenbild zu abstrus, kein Gottesbild zu destarös und monströs, um dem Islam nicht als religiös fundiert zu erscheinen.

    Der Satanismus westlicher Prägung ist bereits schlimm und mies genung. Er hat offensichtlich nicht die Verbreitung gefunden, die auch er gern hätte. Diese Anbetung des Bösen wird im Islam von Tag zu Tag mehr offenkundiger und was noch frecher ist, in aller Öffentlichkeit hier in diesem Fall 90-fach in die Realität umgesetzt, ohne dass unsere Medien, unsere Politik auch nur im Entferntesten die Ursache allen Übels in der Lage ist, auszumachen.

    Wer den Islam angesichts dieser Morde nicht mehr mit dem islam in Verbindung bringt, kann nur noch mildestenfalls erkenntnisresistent, aber doch eher als gutmenschlich schwachsinnig und rosarot barbiemäßig in allen Farben gehirngewaschen bezeichnet werden. Feigheit ist die Ursache dieser Erkenntnisresistenz. Angst die Triebfeder und Rückgratlosigkeit unserer Eliten die Folgen dieser unseligen Charaktereigenschaften.

    • Guten Morgen werter Bazillus,

      es sind nicht nur Schiiten sondern auch Sunniten. Saddam Hussein hatte den Extremismus beider Gruppen in Schach gehalten, jetzt wo er weg ist, man das Land Islamisten im Namen der Demokratie zugespielt und man ein Land im Chaos zurueckgelassen hat, koennen sich beide Gruppen im Namen Tâzi Allahs austoben.

      • Man sieht, wenn in einem Land der Islam herrscht, wie die Muslimen versuchen sich gegenseitig zu beherrschen, die Sunniten töten die Schiiten, die Schiiten töten die Sunniten, die beide dann die andere Glaubensrichtungen und diese genauso! Gott weiß, wie sie gegen die Christen da vorgegangen sind, dass viele von ihnen aus diesem Land geflüchtet sind. Dann wollen die Muslimen in westlicher Welt mehr islamischen Gesetze und Sitten haben! Und hier bekommen sie auch das, was sie wollen! Ich frage mich, warum sehen und hören wir solche Berichte nicht in ARD und ZDF! Stattdessen versucht man mit allen Mitteln Assad als Mörder und Unterdrücker seines Volkes darzustellen, dessen Land dringend die NATO-Hilfe benötigt, um die Freiheit und Demokratie zu bekommen, um dann später die Syrer sich auch wie die Irakis massakrieren!!!

      • Werter Ardasir Parse, klar, Sunniten schlachten selbstverständlich zurück, z. B. schiitische Pilger am Ashurafest. Aber die Begründung, Menschen wegen ihrer Frisur zu massakrieren ist schon etwas besonders schlecht-irre, wiewohl wir keine Abstufungen der Brutalitäten und Gnadenlosigkeiten im Rahmen von Begehung von Massakern machen sollten. Habe Schwierigkeiten, die Dimensionen eines solchen Verhaltens in entsprechende Wortschöpfungen zu kleiden.

        Wir dürfen bei alledem aber nicht vergessen, dass wir, wenn wir unausgebildet von radikalen Imamen gehirngewaschen wären, möglicherweise genauso handeln würden. Das erschreckt mich besonders. Damit will ich wirklich nicht diese absolut undiskutierbaren Verhaltensweisen dieser Menschen schönreden.

        Wäre ich Religions-Psychologe, würde ich die Koranverse, die Hadithen und die Sunna nehmen und deren lebensnahe Folgen an konkreten Verhaltensweisen dieser Lehr- oder Vorbildlehrsätze ausführen und sie in Beziehung setzen. Das wäre wohl eine Lebensaufgabe, die zeigen würde, wie schädlich Religion wirken kann, wenn sie nicht das absolut Gute fördert und Böses in Gutes und Legitimes verkehrt.
        Z. B.
        Gottesbild – Menschenbild – Himmelsvorstellung – Lehrsätze aus Koran, Hadithen – Nachahmerverhalten nach dem großen Vorbild Mohammeds – religiöse Vorschriften – religiöse Verhaltensweisen im Alltag – Verhaltensweisen im realen Leben des Alltags – Islamisches Denken von Muslimen

        Welche schädlichen Auswirkungen Religion am Beispiel des Islam haben kann, würde dann wie ein offenes Buch zutage treten. Ist garnicht schaffbar.

  2. Pingback: Hat nix mit Islam zu tun™: Hexenprozesse im Irak ! Hetzjagd auf Jugendliche… | Zukunftskinder 2.0

  3. Maßgebliches Problem ist es, dass das Gewaltmonopol nicht vom Staat gehalten wird. Hier liegt der Dreh- und Angelpunkt, wie bereits in den kommentaren zuvor festgestellt worden ist. Folglich muss eine Strategie gefahren werden, die eben dieses Monopol herstellen kann. Damit muss aus meiner Sicht ein deutliches Demokratiedefizit einhergehen, sodass der Irak zunächst ersteinmal autoritär geordnet wird und im Weiteren eine vernünftige wirtschaftliche Basis erhält. Auf dieser muss letztendlich die Legitimation von Demokratie erfolgen.

    • Werter Michael Geyer,
      das Problem im islam ist ja gerade, dass Staat und Religion untrennbar miteinander verbunden sind. Da ich den Islam für unreformierbar halte, werden sich solche Untaten immer wieder hier und da zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten wiederholen. Religionen sind insgesamt demokratieunfähig, weil die Gläubigen auf das Wort Gottes hören sollen, der Islam setzt jedoch in allen Belangen, politisch wie religiös unselige
      Großmaßstäbe.

      Nur d i e Religion ist demokratiefähig, deren Gottesbild das Streben nach absolut Gutem fördert. Wer als Gott allerdings eine Persönlichkeit anbetet, die der Größte ist, nämlich der Größte im Guten als auch der Größte im Schlechten, wird immer auf solche teuflischen Verhaltensweisen zurückfallen. Diese Täter wähnen sich ja völlig im Einklang mit diesem Gottesbild. Sie können sich ja auch auf diesen Gott berufen, zu Recht. Darum: Bei jeder Religion kommt es letztlich auf das Gottesbild an. Daraus können dann Verhaltensweisen folgen, die diesem Bild entsprechen.

      • Und noch zu dem, was Du mein verehrter Freund schreibst, wer davon spricht, dass der Islam reformierbar ist, hat entweder sich nicht richtig mit der Plage Islam befasst, oder liest in falschen Quellen! Es ist als ob man sagt, der Tod ist reformierbar! Entweder tot oder lebendig! Eine Mitte gibt es nicht!

      • Dass der ISlam nicht zu reformieren ist, halte ich für eine schwierige Bewegung, insbesondere da man schwer den ISlam ausmachen kann. Es bestehen unterschiedliche Strömungen.
        Den Moslems fehlt derzeit eine eigene Epoche der Aufklärung. Die ist in der Tat allerdings kaum in naher Zukunft zu erwarten. Ein Element, die den Islam radikalisiert und zementiert ist meiner Ansicht nach die westlichen Konzeptionen in Bezug auf Philosophie, Religion, Leben usw., wodurch eine Neuausrichtung schwierig wird.

        • Genau das ist der Irrtum, Islam ist nicht reformierbar, weil der Qur’an Gottes Wort ist und die Sunna Bestandteil des Islam ist. Egal welche Stroemungen im Islam es auch gibt, es gibt nur einen Qur’an und es gibt die Verhaltensweisen des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Friede ueber ihn, die Vorbildfunktion haben fuer jeden Muslim. Fuer Ihre Aussage haette man sie schon als Ketzer im Namen Allahs aufgehaengt.

          • Das Wort ist Gottes, die Heilige Schrift bedeutend. Das trifft mehr oder weniger auch auf ein Gros des Christentums zu. So einfach würde ich die Angelegenheit nicht abtun. Die Welt ist schattiert und gliedert sich nicht nur in Schwarz oder Weiß.

  4. Der Blutdurst Allahs ist noch lang nicht gestillt. Unbeschreiblich wie viel Menschen einfach so fuer diesen Goetzen geopfert werden. Aber was kann man gegen solche Ekzesse tun? wieso ist die Regierung so abgefuckt?

  5. Pingback: Irak: Wo Islam draufsteht, ist Verbrechen drin « kopten ohne grenzen

  6. @Michael Geyer

    Ich glaube, Ihr Irrtum liegt darin, dass Sie vergessen haben, dass es auch im Christentum unangenehme Gottes Worte gibt, die allerdings heute von keinem Christen geglaubt, geschweige denn praktiziert zu werden! Denn heute hat man Gesetze, die nach Bedürfnissen einer Gesellschaft erschaffen und verwendet werden! Dass die Bibel auch niemals Gottes Worte ist, weiß mittlerweile jeder, dass die Bibel ca. 100 später als zurzeit des Jesus geschrieben wurde und innerhalb ein paar Jahren gab davon an die 300 verschiedene Bibeln, die dann in einem Konzil auf 66 Bücher reduziert und der Rest entweder verbrannt und vernichtet, und verstauben bis heute im Archiv von Vatikan!!!!

    Über das heilige Buch der Muslimen sind Sie vielleicht nicht informiert, dass zu keiner Zeit Mohammad den direkten Befehl gab, die Suren zu schreiben, es waren ein oder zwei Vertrauen, die entweder alles mitbekamen oder später schrieben sie die Erzählungen Mohammad an dem Tag und den Moment fest!!! Darüber werde ich bei Gelegenheit mit meinem Kollegen einen Artikel verfassen, wie der Koran überhaupt entstanden ist und wie darin Unmengen der Pfuscherei gibt! Und wie der dritten Kalif Osman der Reihenfolge der Suren ganz durcheinander brachte und sogar einiges wurden gelöscht und einiges noch dazu gegeben! Zudem ist dieses Buch mit vielen Schreib- und Denkfehler beschmückt, aber die Mehrheit der Dogma will die Worte buchstäblich so lassen! Unzählige indische, persischen, hebräische, äthiopische ja sogar mongolischen Wörter sind darin!!!

    Wie mein Kollege schon geschrieben hat, lässt sich der Islam auf gar keinen Fall reformieren, denn die Reformation des Islams heißt, auf einem Zweig zu sitzen und den Zweig abzusägen!

    • Ich habe den Eindruck unser Bruder hier will uns vom rechten Weg abbringen:

      Sure 4 An-Nisa, 89
      Sie wünschen, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer

  7. Werter Michael Geyer! Richtig, die Hoffnung stirbt zuletzt. Und Hoffnung sollte uns niemand nehmen. Aber leider überwiegt das “aber”. Bibel und Koran haben eine andere Ausgangslage, einen anderen Erzählstil und auch andere Ansprechpartner.

    Gottesbild
    Während die Bibel von mehreren Autoren im Laufe von mehreren Hundert Jahren einen Gott präsentierten, der zwar immer derselbe war und ist, so dieses Gottesbild doch eine fundamentale Wandlung durchmachen dürfen und kulminierte im Neuen Testament in der Person und Lehre Jesu. Er war es, der seinem Vater, der noch in den ersten 5 Bücher Moses ein gestrenger Herr war und dem Gottesbild des Koran bis auf die 10 Gebote und die Schaffung der Menschenwürde durch die Ebenbildlichkeit des Menschen in Beug auf den Schöpfer zu Beginn der Bibelaufzeichnung (hier zu Beginn aber schon ein elementarer Unterschied im Gottes -und Menschenbild!!!) im Gegensatz zum Koran 700 Jahre nach Jesus. Jesus gab Gott ein liebendes Antlitz. Das Gottesbild der Bibel wandelte sich also von einem gestrengen Gott der Willkür in einen Gott vornehmlich der Liebe, des absolut Guten. Böses kam in seinem Charakter spätestens seit Jesus nicht mehr vor.

    Der Koran kennt nur einen Autor: Gott selbst. Er ist stolz darauf Völker ausgerottet zu haben, Menschen und Dschinnen speziell für die Hölle geschaffen zu haben, Menschen mit sadistischer Lust in die Hölle zu werfen und diese dort noch mehr zu quälen als Satan selbst es je vermocht hätte. Er teilt die Welt in gute Gläubige und schlechte Ungläubige ein. Christen und Juden sowie Frauen hält er für minderwertig. Er animiert – aber bitte im Imperativ – seine Gläubigen mit Gut und Blut gegen Ungläubige, aber auch Christen und Juden zu kämpfen. Nur die Kämper liebt er.Weiteres im Umgang zwischen Muslimen und Ungläubigen lesen Sie im Koran. ER lässt kein Gutes Haar an unreinen Ungläubigen. Er teilt die Menschheit in faschistischer Art und Weise ein.

    Sprachstil:
    Die Bibel berichtet aus der Sicht eines Dritten (des jeweiligen Autors) das Verhältnis zwischen Gott und dem Volke Israel. Die Texte sind teilweise wie Berichte eines Ausßenstehenden verfasst. Jesus z. B. spricht in Gleichnissen. Er erzeugt Sprachbilder, die interpretierbar sind und auch interpretiert werden dürfen.

    Der Koran ist mit Anweisungen und Anordnungen gespickt. Er spricht im Imperativ. Er bedingt sich wortwörtliches Befolgen aus. Interpretationsmöglichkeiten sind rar gesät, sind nur dort gegeben, wenn Gott sich nicht hat klar ausdrücken können.

    Wer wird angesprochen?
    Bibel: Der Gott der Bibel des AT spricht die Juden an, die keinen Missionsauftrag vom Gott des AT erhalten. Jesus spricht im NT die Juden, die ihn als Messias anerkennen und die Juden, die ihn als Sohn Gottes anerkennen an. Erst mit dem NT werden alle Menschen angesprochen. Jesus bedingt sich ausdrücklich aus, zu missionieren, aber friedlich und freiwillig, ausdrücklich sein Evangelium auf der ganzen Welt zu verkünden.

    Koran: Der Gott des Koran spricht alle Muslime an, die sich auf der Erde friedlich oder aber mit Gewalt ausbreiten dürfen, wenn sie stark genug sind. Gewalt ist ausdrücklich im Koran legitimiert, wenn sie der Sache des Islam dient. Maxime hier: Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht.

    Verständnis und Anspruch der Bibel und des Koran:
    Bibel: Freiwilligkeit nach Möglichkeit seinen Glauben friedlich und in Liebe zu Jedermann!! leben und verbreiten. Verlassen der Religion darf keine Konsequenzen haben. Gott will geliebt werden und fordert Nächstenliebe zu allen, Höchstanspruch Jesu: Feindesliebe, die er sogar seinem Vater als Charaktereigenschaft in der Matthäusschen Bergpredigt zuspricht. Jesus gibt seinen Nachfolgern die Macht Sünden zu vergeben. Jesus verzeiht sogar Ehebruch mit der Anweisung, nicht mehr zu sündigen. Auf Ehebruch stand damals im Judentum die Todesstrafe. Die Frau war eine öffentliche Sünderin.

    Koran: Einmal Muslim immer Muslim: Todesstrafe bei Apostasie: Unterwerfung augenscheinlich an der Gebetshaltung feststellbar. Regeln und kleinste Gesetze müssen beachtet werden. Gebete können unter Umständen ungültig werden. 5x täglich beten ist Pflicht. Wer dies nicht tut, wird mit der Hölle bedroht. Ehebruch ist im Islam schweres VErbrechen, welches in einigen Ländern mit der Todesstrafe geahndet wird. Mohammed ordnete die Todesstraafe der Ehebrecherin, die nur einmal Ehebruch begangen hat (im Vergleich zum jesuanischen NT) nach dem Abstillen ihres Kindes (erst Muttergefühle wachsen lassen und dann dem Tod zuführen, dekadenter geht es nimmer).

    Jesus und Mohammed im Direktvergleich: Lesen Sie hier bitte neben dem Koran das Buch von Mark Gabriel mit gleichnamigem Titel. Empfehlenswert.

    Da weiß im Grunde jeder Leser, wie und wo er dran ist.

    Fazit: Der Koran ist ein Buch, welches im Himmel geschrieben wurde und dort von Begin an lagert. Gott hat es dem Propheten durch seinen Erzengel Gabriel in welcher Form auch immer diktiert, einem Analphabeten, der eigens Sekretäre beschäftigen musste, die das Schreiben für ihn besorgten auf allerlei Payrusstücken, Hautstücken und anderen Materialien. Das Wort Gottes darf nur Gott selbst verändern. Ist natürlich weder nachweisbar noch rational denkbar. Der Koran besteht zu einen guten Drittel aus Beständen des AT, und zwar leider aus dem Teil, der den Gott der Willkür beschreibt aus archaischer Zeit und legt ihn einfach aus Macherhaltungsgründen mal eben so fest. Mohammed hätte ja auch die jesuanischen Gottesbilder sich zueigen machen können. Hat er bewusst nicht gemacht, denn mit diesen Bildern konnte ein Machtmensch wie er nix anfangen und schon garnicht seine irdisch-relgigiöse Machtpostion festigen. Somit: Der Koran ist eine Beleidigung des einzig wahren guten Gottes. Der Koran ist unveränderbar im Wortlaut. Anweisungen stammen direkt von Gott selbst. Kein Muslim/a darf sich der Anordung Gottes widersetzen oder für seine Zwecke uminterpretieren. Jedes kleinste Vergehen ist mit der Hölle bedroht. Jeder Muslim ist grundsätzlich auf Gedeih undVerderb der Barmherzigkeit eines willkürlichen Tyrannen in Gottesform ausgeliefert. Daher auch die radikalen Gewaltakte, alle im Namen dieses Tyrannen. Und da Mohammed der letzte Prophet, sozusagen der Prophet der in der langen Reihe der vom Gott des Islams geistig vergewaltigt-vereinnahmten Propheten des AT und anderen ist und daraufhin das Siegel des letzten Propheten trägt, darf das Wort des Korans als letztes und übergültiges Wort Gottes nicht verändert werden. Schlechte Aussichten für eine Reformation.

    Die Bibel – auch Wort Gottes genannt – ist ein von Gott inspiriertes Buch, welches mehrere Autoren ihr eigen nennt und von Beginn an bereits von den Juden selbst immer hinterfragt und interpretiert wurde. Der Rabbi gab einen Bibelvers aus und legte diesen zweien seiner Schüler vor, die kontrovers zu diskutieren hatten. Falls keine Einigung erzielt wurde, hatte der Rabbi das letzte Wort. So wurde die Bibel auf diese Weise geschmiedet und gestählt, von Gottes Geist durchdrungen, und zwar je weiter die Bibel fortschritt durch “geistige Evolution”, die vornehmlich in Jesus und seiner Lehre das Ergebnis das liebende Antlitz Gottes, des Schöpfers kreierte. Gott blieb immer der Gleiche. Das menschlich verstandene Gottesbild wandelte sich nur evident beginnend mit den Büchern des Moses bis zur Offenbarung des Johannes.

    Die Bibel, so habe ich hier gelernt, hat religionphilosophisch einiges vom Zoroastrismus in der Person Zarathustras abgeschaut, auch eine noch frührere Religion, die ebenfalls keinem Janusgott der Willkür unterworfen war.
    Werter Michael Geyer, das war nur eine kurze und hoffe verständliche Unterschiedsskizzierung der beiden Religionen.
    Aber bitte: Lesen Sie den Koran, wie er mit Christen und Juden spricht. Spüren Sie den Hass auf, den der Gott des Islams legitim in Bezug auf Dreifaltigkeitschristen und Juden an den Tag legt. Nur den Christen, die die Trinitätslehre ablehnten, waren bei ihm gnädig angesehen.
    Selbstverständlich hat der Koran auch gute Textstellen. Es sind ja gerade die Halbwahrheiten, hinter der sich eine Relgion den Schleier der Guten geben kann. Religiöse Wahrheit kann nur da gefunden werden, wo das Gottesbild ein absolut gutes ist. Alles andere führt in die Irre.

    Ich frage mich abschließend, wie Muslime einen Gott anbeten können, der ein noch größerer Verbrecher ist, der ganze Völker mit Lust ausgerottet hat und andere Verbrechen begangen hat (Menschen in Klassen einteilen, Frauen als rechtlich minderwertig abqualifizieren, das Töten wehrloser Kriegsgefangenen im Grabenkrieg absegnet, den Menschen und Engeln fluchen und verfluchen heißt und anderes), als der menschliche Beter, der menschliche Gläubige je begangen haben könnte. Einen solchen Gott könnte ich nicht anbeten. Das ist für mich unfassbar, wie Menschen dies können.

    Ich kann nur einen Gott anbeten, der das absolut unerreichbar Gute, die absolute Liebe ohne Makel vergeistigt und verkörperlicht.

    Ein Tyrannen wie den Gott des Islam ist lediglich ein Ebenbild eines machtbesessenen, psychopathischen und sexhungrigen Menschen. Nicht umsonst ist die islamische Himmelsvorstellung zum Teil u. a. auch ein göttliches Bordell, zumindest für Kerle.

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