Sag dar farhange Irâne bâstân

Sag dar Irâne bâstân be janbehâye nomâdine sag dar farhange Irâne bâstân mipardâzad. Sag yeki az heyvânâti ast ke dar asâtir va mazâhebe barxi az jahâniyân niz mourede ehterâm qarâr gerefte va janbehâye nomâdin yâfte ast. Sag hamconin dar dine zartošti va dar miyâne irâniyâne bâstân arzeš va jâygâhe vižeyi dâšte ast. Be moujebe axbâre qadim va movarrexâne yunâni cun Esterâbo va Herodot va digarân miyâne kâspihâ sag az ehterâm va taqaddose fouqol’âdeyi barxordâr bude va maqâme hoquqi cun ensân dâšte ast. Kâspihâ dar âqâz az aqvâme qeyre âriyâyi budand ammâ anâsore âriyâyi niz dar miyânešân molâheze mišavad. Kâspihâ dar zamâne mâdhâ digar qodrate candâni nadâštand ammâ nofuze mo’taqedâte kâspihâ dar zamâne mâdhâ qâbele tavajjoh ast.

Vâžeye „Sag“ dar bištare zabânhâye hendo-orupâyi va lahjehâye irâni vojud dâšte va hamaknun niz barjâst, be qarâre zir:

Conânke molâheze mišavad dar besiyâri az lahjehâye konuniye Irân, hamcun kâšâni, tâleši va semnâni vâžeye „span“ ke rišeye avestâyiye kalameye „sag“ ast, bâqist. Hattâ be gofteye Yâqute Hamavi, Esfahân (Espahân) az vâžehâye „esba“ be ma’niye sepâh va sag ast va in nešân midahad ke dar lahjehâye qadim Esfahân „esbâh“ be ma’niye „sag“ bude ast. Vâžeye „spaka“ dar Avestâ seffat ast, be ma’niye sag mânand.

Herodot dar târixe xod darbâye afsâneye zâyeše Kuroše Bozorg nevešte ast ke u râ be gâvbâni sepordand, hamsare u „Spako“ nâm dâšt. U Kuroš râ šir dâd va bozorg kard; cun Kuroš be nazde pedar va mâdare xod bâzgašt, hamvâre nâme Spako râ bar zabân mirând va mehrabânihâye u râ be yâd miyâvard cun pedar va mâdar hamiše nâme Spako be ma’niye „sag“ râ az zabâne pesar mišenidand, be mardom migoftand ke bexâste izadân, Kuroš dar biyâbân az sagi šir xord va parvareš yâft. Nazar be hamin dâstân ast ke barxi az nevisandegân va mohaqqeqin gomân kardeand ke u dar kudaki az sagi šir xorde ast.

Sag dar farhange irâni
Dar hameye dâstânhâ va afsânehâyi ke darbâreye sag bayân šode, in heyvân majmu’eyi az nomâdhâye picide, ammâ šafâbaxš, vafâdâr va râhnamâyist ke šekâr va marg râ be namâyeš migozârand va bâ lis zadan qodrate pâkizesâziye xod râ âškâr misâzad, guyi negahbâne miyâne marze xodâgâhi va nâxodâgâhist. U natanhâ gozaštegân râ be donyâye Farvardin râhnamâyi mikonad balke az âlame mâvarâ’ xabar dâšte, miyânjiye donyâ va âxerat ast va peyvandi asâtiri bâ mâvarâ’ dârad. Dar dine zartošti sag bâ ensân hamrotbe ast va ahkâm va vižegihâyi ke be ân nesbat dâde šode bâ vižegihâye ensânhâ barâbari mikonad, guyi in heyvân âmizeyi az jânevarân va mardomân ast va hattâ gofteand se-yeke u az ensânhâst va az in jahat „sag“ xânde šode ast. Irâniyâne bâstân mo’taqed budand ke sag bâ komake xorus arvâhe palid va jâdugarân râ hangâme šab az zamin dur mikonad va Soruš râ yâri minemâyad. Došmane Ahriman ast va cun pârs mikonad, dardo ranj va âzâr va nâfarmâni râ az beyn mibarad.

Âyine Mehr
Dar âyine Mehr sag yâre vafâdâre Mitrâ ast ke bâ u be šekâr miravad. Dar naqšbarjastehâye bozorge bâzyâfte dar nâhiyeye Osterburken va Heddernheim saghâye šekâri dar pirâmune Mitrâ dide mišavand.

Ostureye âfarineš
Maši va Mašiyâne (Âdam va Havvâ) hangâmi ke hayâte ensâni yâftand, âtaš roušan kardand va gusfandi râ ke Urmazd be ânhâ dâde bud, zebh nemude, qet’ehâyi az ân râ darune âtaš andâxtand ke dar nazare išân onsori besiyâr moqddas bud va qet’eyi râ be suye âsmân afkandand, sagi ke hamrâhe ânân bud, david va gušt râ robud va xord. Motâbeqe in revâyat ehtemâl dârad yeki az dalâyele taqddose sag dar nazde zartoštiyân, hamin ya’ni taqziye az gušte moqaddas bâšad. Dar revâyate digar Maši va Mašiyâne qet’eyi gušt dar âtaš miyafkandand va qet’eyi râ be onvâne sahme izadân besuye âsmân miyandâzand va qet’eye sevvom râ be sage xod midahand. Mitavân farz kard ke âtaš va izadân va sag, har se az dirbâz moqaddas bešomâr miyâmadand ke Maši va Mašiyâne har yek az se qet’e gušt râ be yeki az ânhâ midahand.

Dar revâyâte Dârâb Hormazdyâr az sage moqaddasi be nâme „Zaringuš“ soxan bemiyân âmade ast ke pâsbâne kâlbode Kayumars ast va betanhâyi az ân kâlbod negahdâri mikonad conânke haft Amšâspand natavânestand az ân mohâfezat konand ammâ Zaringuš az ohdeye in kâr barâmade, dar zomreye mohâfezâne pole Cinvat qarâr migirad. Be e’teqâde zartoštiyân sag az jomle moujudâti ast ke az notfeye Kayumars bevojud âmade ast va bedalile vojude notfeye vey dar in heyvân gušte ân xordani nist.

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12 Gedanken zu “Sag dar farhange Irâne bâstân

  1. Zu diesen Beitrag kann ich keinen Kommentar abgeben, da ich dieses lupenreine “persisch” nicht verstehe.
    Geht es hier um Jagd mit Hunden? Allerdings kann ich die Schlange auf dem Foto absolut nicht einordnen.
    Deshalb auf Wikipedia:
    Im Persischen Reich und in Indien war Mithra ein Gott des Rechtes und des Bündnisses sowie seit der Zeit der Parther auch ein Sonnen- bzw. Lichtgott. Er war der Führer zur rechten Ordnung („Asha“ in der Religion Zoroastrismus) und wachte auch über die kosmische Ordnung, wie den Wechsel von Tag und Nacht und die Jahreszeiten. Er pflegte die Tugend der Gerechtigkeit, schützte die Gläubigen und strafte die Ungläubigen. Er wurde auf einem Streitwagen dargestellt, der von weißen Pferden gezogen wurde. Seine Waffen waren ein silberner Speer, er trug einen goldenen Panzer und war mit Pfeilen, Äxten, Keulen und Dolchen ausgerüstet. Seine Keule war eine Waffe gegen den Geist des Bösen Angra mainju (Ahriman). Seine wichtigste Aufgabe war es, das königliche Glück und die göttliche Gnade zu schützen.

    Zarathustra bekämpfte den Mithra-Kult angeblich vehement, doch ist dies unsicher.

    Stimmt dies?

    • Mein Freund, vor einiger Zeit hat hier ein iranischer Leser mich darum gebeten über den Hund und seine Stellung in iranischer Kultur zu schreiben und ich habe ihm den Hinweis gegeben, dass in Wikipedia, die persische Version, etwas über die Stellung des Hundes gibt und ich bin zum Teil mit der Erklärung einverstanden und er könne auch da über den Hund lesen, daher brauche ich nicht extra zu recherchieren.

      Er schrieb, dass er zwar der persischen Sprache etwas mächtig ist, hat aber Mühe die persische Texte zu entziffern, um sie leicht zu lesen. Darauf versprach ich ihm bei Gelegenheit den Text in Persik Schrift (lateinischer Form) zu traskribieren, damit er versteht, was da über den Hund geschrieben ist. Ich habe auch beschlossen ab und an mal in Persik Schrift persische Texte, ungeachtet dessen ob da fremde Wörter dabei sind, zu traskribieren, damit die junge Generation auch mal in Persisch was zu lesen hat! Denn die Schrift von rechts nach links ist für manche schwer zu lernen und man muss schon die Schrift und ihre Schreibweise beherrschen, um einen Text zu lesen. Das Problem bei so einer Schrift ist, dass Wörter ohne (a, e, o, u, i) und andere vorhandene Vokale geschrieben wird, und man muss schon sein ganzes Leben aufpassen, wie ein Wort geschrieben und ausgesprochen wird.

      Kurz zu dem Text. In diesem Text wird der Hund als ein heiliges und erhabenes Tier in persischer Kultur dargestellt, der zu ein drittel aus menschlicher Seele entstanden ist und schon zu Beginn der Schöpfung begleitete er Maši (Adam) und Mašiyâne (Eva) und war auch ein Begleiter von Mithra, daher das Bild mit dem Hund dabei. Er bewacht die Seele der Verstorbenen, bis diese in die andere Welt umsiedeln und er vertreibt mit dem Hahn die böse Geister der Nacht.

      Alles in einem hat er einen ehrenvollen Platz neben dem Menschen, was im Gegenteil zur islamischen Lehre und dem Gebrauch er als ein schmutziges und dreckiges Tier bezeichnet wird. Vor ein paar Jahren wurde plötzlich in Iran gab und gäbe, und viele wollten Hunde wie in der westlichen Welt halten. Denn alles, was die Mullahs auf die Palme bringt und sie es verbieten, wird zu einer Waffe gegen sie verwendet. Dann hatten einige sich Hunde geschaffen und am Anfang duldete die Regierung das, aber irgendwann war es Schluss mit Hundbesitzen. Die Sittenpolizei lief nur noch auf die Straße und verhaftete diejenige, die einen Hund hatten. Dann wurden diese Hunde vor den Augen der Besitzer entweder erschossen oder erschlagen. Sehr brutale Szene gibt es im Internet über die Barbarei der Sittenpolizei, die die Tiere auch mal verstummeln. Ich kann schon mal versümmelte Menschen sehen, aber solche Bilder über den Tod der Hunde und die Berichte darüber haben mir dermaßen das Herz gebrochen, dass ich sehr wütend wurde. Diese liebevolle Tier, der Freund des Menschen und der Beschützer, sogar vor dem macht der Islam keinen Halt.

      Über das Mithra Kult und was Du geschrieben hast, da habe ich wieder Einwände, denn die deutsche Version ist schlecht! Wir werden bei Gelegenheit über die Verunreinigung der Lehre Zarathustra durch andere Ideologien berichten, und wie diese dann den Weg in der Zarathustrismu gefunden haben. Das Mithra Kult hat nichts mit der Lehre von Zartošt zutun.

      • Danke für die Erläuterungen. Es ist interessant, wie andere Kulturen mit dem Hund in Lehre und Geisteshaltung umgehen. Ich selbst habe zu Hunden kein sonderlich gutes Verhältnis, verstehe aber jeden Hundebesitzer, der seinen Schützling liebt. Ja, es ist diese vermaledeite Denkweise von rein und unrein. Der Islam ist eine Religion der Trennung, der Ausgrenzung und der Mauern. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, dass sich der Islam in irgendeiner Weise innovativ reformieren wird.

        Nochmals danke für den Inhalt dieses Artikels.

        • “Ja, es ist diese vermaledeite Denkweise von rein und unrein.”
          Rein von unrein zu unterscheiden fände ich für sich genommen gar nicht so schlecht. Nur leider werden solche Begriffe allzu gern im verbalen Schnellgericht verwendet, nur um zu diskriminieren.

          Nun wurden – wie ich lese – Hunde gehalten, um eine neu Form des Widerstandes zu praktizieren. Wenn das Regime darauf sehr boshaft antwortet, ist es vielleicht weniger verwunderlich als vielmehr bezeichnend.

          “was gespaltene Klauen hat, ganz durchgespalten, und wiederkäut (ist rein)” (3. Mose 11,3) eröffnet für mich eine interessante Symbolik: Nicht das Trampeltier, sondern den Nachdenklichen will der Herr.

          Mit “was zum Munde ausgeht, das verunreinigt den Menschen” (Mattäus 15,11) thematisiert Jesus rein und unrein auch für das menschliche Verhalten.

          Ich weiss nicht, wieviel dieser Bezüge die Islamisten verstanden haben, wenn sie sich wie Trampeltiere aufführen.

  2. Das schlimme ist, es sind meistens kleine wehrlose Hunde, die von diesesn Hu***söhnen zu tode gequält werden.
    Ich würde zugerne einen Basij mal auf der strasse dabei erwischen wenn er einem seinen Hund wegnehmen will. Was ich mit ihm anstellen würde ;(

    Ich kann sowas nicht sehen oder ertragen.
    Vorallem weil ich selber mal einen kleinen Hund hatte und weiss wie liebevoll und treu diese kleinen dinger sind.

    In mesle male man bud ke dashtam :)

  3. Sepas-Gozaram fartab-joon! Und übrigens nouruzetun pirooz! Ich werde heute Abend mir die Zeit nehmen diesen Artikel zu lesen (ich finde übrigens das Foto voll knuffig). Was mithra angeht ist meine Meinung folgende: der Glaube an Mithra wie auch an Ardvi Cura Anahita waren im Volksglauben der alten Iraner so sehr tief verwurzelt, dass auch ein Zartosht mit seiner alleinigen Hervorhebung von Ahura Mazda (Monotheismus) die hohe Stellung dieser altiranischen Götter nicht verändern konnte. Der Monotheismus von zartosht hat sich nicht lange durchgesetzt; deshalb haben iranische Priester dann einen Kompromiss gemacht in dem sie die Lehre Zartoshts mit dem Volksglauben der Iraner vermischt haben. Dariushe Bozorg sprach in seinen Inschriften oft von “Ahura Mazda und den anderen Göttern die es gibt”. Bei Artaxerxes dem zweiten werden dann Anahita und Mithra neben Ahura Mazda in seinen Inschriften namentlich erwähnt. So gesehen waren die alten Iraner nie wirklich strenge Monotheisten. Es gab viele verschiedene Götter (Yazatas) , jedoch hatte Ahura Mazda eine übergeordnete Stellung. Ich persönlich finde einen “polytheistischen Ansatz” der iranischen Religion für sympathischer ;-)

    • Bahrâme gerâmi, gern geschehen und sâle nou farxode. Danke auch für den Hinweis auf Mithra und andere Gottheiten, über die wir auch bald berichten werden, denn bald hat Zarathustra Geburtstag. Wichtig bei allen ist zu wissen, dass die antike Perser nie irgendwelche Gottheiten zerstörten und verboten und bis heute redet man von ihnen als edle Menschen. Wir müssen stolz auf unsere Ahnen sein und deren Fravahar verehren.

      Pâyande bâši.

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