Die Fertigstellung der Teheraner Ölraffinerie in nur zwei Jahren

Ein kurzer Clip aus dem Archiv des Bayerischen Rundfunks! Ein Stück Geschichte, das zeigt, was seine Majestät Mohammad Rezâ Šâh Pahlavi für das heilige Land Iran getan hat. Für diejenigen, die ihn bis heute verachten! Möge er in Frieden ruhen. Heute genießt er den Segen meiner Generation und derjenigen, die wie Lämmer auf die Straße gingen, um Barbaren an die Macht zu bringen, um dann das Land zu verlassen, und sich ins Exil zu begeben! Zum Glück haben viele der Iraner ihre feindselige Weltanschauung ihm gegenüber begraben und sie geben heute ihren fatalen Fehler zu!

Sehr wichtig: von 1:37 Min. bis 1:51 Min.

About these ads

15 Gedanken zu „Die Fertigstellung der Teheraner Ölraffinerie in nur zwei Jahren

  1. Lieber ardashir & fartaab, habt ihr das Buch von m.r. Pahlavi mal gelesen? Die memoiren des Shah “Antwort auf die geschichte”?
    Ich habe es mir neulich gekauft bin zwar ganz am Anfang aber ich kann es wärmstens empfehlen. Es ist von ihm selber geschrieben.

    Ba dorood!

    • Hallo Soroosh,

      ich hab das Buch gelesen und besitze es auch, ich kann es ebenfalls nur empfehlen. Ich empfehle vor allem auch das Buch von Asadollah Alam “The Shah and I”. Es ist ein Tagebuch des Hofministers ueber die Audienzen beim Shah. In diesem Buch kann man aus den Eintragungen sehr viel uber das Wesen des Shahs und diese Zeit erfahren, es werden Dir die Augen aufgehen.

  2. Ja, Minute 1:37 – 1:151 sind eminent wichtig, sozusagen die Grundlage des Berichts ab Minuten 3:02 ff. und 3:25 ff., denn hier wird das Ziel vor Augen geführt. Und das Ziel ist m. E. das A & O. . Denn der Schah hat den Einfluss der Großgrundbesitzer und der Mullahs beschnitten..
    und … während der Iran das Geld zum Aufbau des Landes… .

    Kann mir jemand sagen, warum gerade die Linken einen solchen Hass gegen den Schah entwickelt haben, da er nicht nur die Mullahs in Schach gehalten hat, sondern auch die Macht der Großgrundbesitzer beschnitten hat, die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau in einem islamischen Land geradezu vorbildlich gefördert und somit doch eine der wichtigsten Grundlagen linker Politik auf ideale Weise erfüllt hat?

    Gefängnis für politisches Gegner gab es doch nicht nur im Iran unter dem Schah, sondern in allen Ländern ringsum. Die Beweggründe z. B. einer Mina Ahadi (die ja heute gegen das Mullahregime sich wirklich einsetzt) gegen den Schah seinerzeit sind mir ein Rätsel. Ich hoffe, ich tu ihr da jetzt nicht Unrecht. Meines Wissens hat sie doch gegen das Schahregime vehement gekämpft und Geister gerufen, die sie nun nicht mehr los wird.

    • Werter Bazillus,
      bei Gelegenheit werden wir auch über die kommunistische Ideologie und iranische Kommunisten schreiben, wie idiotisch und verräterisch sie damals waren und heute sind, darunter diese Mina Ahadi, die hier schön Populismus betreibt! Sie kämpft nicht mehr als alle andere gegen Mullahs, vergisst aber nicht dabei die Feindseligkeit Pahlavi gegenüber zu begraben.

      Zu Deiner Frage, warum die Linken und Kommunisten den Šâh so hassten? Deine Antwort findest Du in diesem guten Artikel meines Kollegen:

      http://parseundparse.wordpress.com/2011/12/18/irans-weise-revolution-enqelabe-saho-mellat/

      Hier liest Du, wie der Šâh mit der Weißen Revolution das Land von Grund auf modernisieren wollte. Er war sehr clever! Um den Feind zu bekämpfen, muss man ihm seine Waffe aus der Hand nehmen und genau das hat er getan! Die Kommunisten und Links hassen ihn bis heute, weil er durch diese Revolution und alles, was danach kam, dem Volk das verkündet und gegeben, was nicht mal die damalige Sowjetunion (der Geburtsort des Kommunismus) tat! Die Beteiligung der Arbeiter an dem Gewinn oder den Bauern Felder und Böden und Wasser zu geben. Alle Parolen der Kommunisten sind im Grunde genommen die Punkte, die Šâh mit der Weißen Revolution erfüllt hat, ohne gegen die Kommunisten zu kämpfen oder ihnen den Grund dafür zu geben! Weil alle solche Großkotzerei, von wegen Arbeit für Arbeiter und usw. wurden von Šâh direkt von oben nach unten durch geführt.

      Ahmad Kasravi hat mal geschrieben, wie die Kommunisten im Iran ticken! Ich muss mal die Passage darüber finden und übersetzen, aber so ungefähr lautet seine Bemerkung über die iranische Kommunisten, dass sie sogar ihre Ideologie mit islamischem Dogma verseucht haben und ein Imam Hossein (dritte Imman für Schiiten, der in Kerbela getötet wurde) wird für sie ein Held und bei der Betrachtung deren Ideologie dreht einem der Magen zum Erbrechen; denn nicht mal das (Kommunismus) wird im schiitischen Iran verschont.

      All diese Kommunisten und Linken, die im Exil leben, leben doch in freien Ländern! Ich habe mich immer gefragt, wenn der Kommunismus so gut war und diese links gerichteten Idioten (darunter Ahadi) immer noch davon träumen, warum haben sie nicht, oder tun es jetzt nicht, in von Kommunisten regierten Länder der Europa (damals die Ost-Blocks) gelebt? Warum wollen sie nicht Kuba, Nordkorea oder China leben? Da herrscht doch noch der Kommunismus?

      Zu diesen Verräter (Kommunisten) kommen wir auch.

    • Der Schah hatte kein Regime. Den Westen ging es nur um Billiges Öl, denn ein Starker Unabhängiger Öl Reicher Iran unterm Shah hätte das Gleichgewicht im Mittleren Osten enorm verändert und dass wollte der Westen nicht. 1979 liefen die Öl Verträge mit dem Iran ab und da musste sich der Westen einen Plan einfallen lassen. So engagierten sie einen Britischen Agenten aus Indien um den Shah zu stürzen und einen Zurückgebliebenen schwachen Iran zu erschaffen.

      “Islam dient dem Westen als Hilfe zur Ausbeutung und Verdummung von rohstoffreichen und politisch-geographisch-strategisch wichtigen Länder”

  3. Wurden die linken jungen Leute als “nützliche Idioten” ausländischer Mächte benutzt gegen den Schah vorzugehen oder kam diese kommunistische Linksbewegung gegen den Schah aus dem “Landesinneren”? Je länger ich darüber nachdenke, umso unverständlicher wird mir diese lächerliche politische Zielrichtung der damaligen Schahgegner von links, von Mullahseite kann ich sie ja nachvollziehen, aber gerade von links in einer solchen Situation?

    • Werter Bazillus,

      die Linken wurden gezielt aus dem Ausland unterstuetzt, mit irrsinnigen Versprechungen gelockt, aber auch aus dem Landesinneren von den Grossgrundbesitzern, auch von den Mullahs, weil es nur darum ging eine Front gegen den Shah aufzubauen, auch die 1968iger Generation, die Studentenbewegung in Deutschland, hat viel beigetragen zum Sturz des Shahs und nicht zuletzt die Oelkonzerne. Die jungen Menschen hat man leicht mit linken Ideen ueberzeugen koennen. Wer mit 20 Jahren kein Linker ist ist kein Mensch, wer 30 Jahren immer noch ein Linker ist ist ein Idiot.

      • Ich habe den verlinkten Artikel gelesen. Eine runde Sache. So wie das in diesem Artikel lese, war der Schah ein sehr intelligenter, politisch extrem weitsichtiger Mann, von Liebe zu seinem Volk durchdrungen.

        Was können ihm die Gegner eigentlich letztlich vorwerfen, wenn es wahr ist, dass im Gegensatz zu den behaupteten Zehntausenden “lediglich” über 300 Personen, die Mehrheit davon noch rechsstaatlich, getötet wurden.
        Die Reformpunkte sind doch gerade der Linken, den Kommunisten extrem weit entgegen gekommen? Jetzt ist mir die linke Gegnerschaft dem Schah gegenüber noch unverständlicher.

        Khomeini jedoch macht nach diesem Artikel eine mehr als schlechte Figur. Er baute seine Macht mit der Lüge schlechthin, halt korangemäß, auf.

        Dass aber das iranische Volk diese Lügen Khomeinis und die der Linken geglaubt hat, verstehe ich nicht. War möglicherweise die Zeit für den Schah zu kurz, weil die Reformen noch nicht bis zum Volk realiter durchgedrungen waren. Wenn das Volk diese Reformen am eigenen Leib zu spüren bekommen hat (Sozialhilfe, Rückgabe von Land, Enteignung Großgrundbesitzer usw.), hätte es angesichts solcher real durchgeführten Reformen hätte es doch wie ein Mann hinter diesem MAnn stehen müssen und jede Revolution gegen den Schah verhindern müssen.

        Im verlinkten Artikel soll die Antwort einfach sein: Die gesamte Welt und ihre Medien brandmarkte einen Mann der autokratisch regiert hatte und Iran innerhalb weniger Jahrzehnte aus dem Mittelalter ins 20. Jahrhundert katapultierte, gemeinschaftlich als brutalen Diktator. Die Lügen, die man über ihn in einer beispiellosen Medienkampagne verbreitet hatte, einer vom anderen abgeschrieben und so lange wiederholt, bis der letzte in der Welt überzeugt war, dass der Šâh ein brutaler Diktator war. Sie alle hatten sich vereint, die Ölkartelle, die Linken im Iran und im Rest der Welt, die ewigen übersatten Weltverbesserer, die ehemalige Herrschaftselite der türkischen Qajaren und die arabische Geistlichkeit, um den neuen iranischen Staat und sein Staatsoberhaupt zu vernichten.

        Wie können im Volk solche Lügen auf fruchtbaren Boden fallen, wenn das eigene Volk völlig anderes erlebt hat, so denn die Reformen beim Volk angekommen waren:

        1. Die Abschaffung des Feudalsystems und Verteilung des Ackerlandes von Großgrundbesitzern an Bauern
        2. Die Verstaatlichung aller Wälder und Weideflächen
        3. Die Privatisierung staatlicher Industrieunternehmen zur Finanzierung der Entschädigungszahlungen an die Großgrundbesitzer
        4. Die Gewinnbeteiligung für Arbeiter und Angestellte von Unternehmen
        5. Allgemeines aktives und passives Wahlrecht für Frauen
        6. Bekämpfung des Analphabetentums durch den Aufbau eines Hilfslehrerkorps
        und weiter:
        ■Unentgeltliche medizinische Betreuung
        ■Gründung genossenschaftlicher Kooperativen in der Landwirtschaft
        ■Einrichtung von Schiedsgerichten
        ■Verstaatlichung von Flüssen und Seen
        ■Wiederaufbauprogramm für Städte und ländliche Gebiete
        ■Reorganisation der staatlichen Verwaltung
        ■Dezentralisierung des Bildungswesens
        ■Mitarbeiterbeteiligung an staatlichen Unternehmen
        ■Staatliche Preisüberwachung
        ■Kostenlose Nahrungsergänzungsmittel für schwangere Frauen und Kleinkinder bis zum 3. Lebensjahr
        ■Kostenlose Ausbildung und kostenlose Schulspeisung für alle Kinder vom Kindergarten bis zur 6. Klasse (Primärstufe)
        ■Einführung eines landesweiten Sozialhilfesystems
        ■Preiskontrolle für Grundstücke
        ■Veröffentlichung der Einkommen hoher Regierungsbeamter und deren Frauen und Kinder

        Das ist doch im Grunde ein Wunschprogramm – und das auch noch nach 1 400 Jahren Leibeigenschaft für die Bauern – für jede politische Gesellschaft, insbesondere doch dem linken Spektrum besonders zuträglich.
        Die Antwort des Artikels auf die Frage kann ich im Grunde nur dann nachvollziehen, wenn die Reformen noch nicht in die Praxis umgesetzt wurden. Ansonsten überhaupt nicht. hat das Volk so schnell vergessen?

        • Werter Bazillus, soweit ich mich erinnern kann, waren die Reformen in die Praxis umgesetzt, sodass wir sogar in der Schule alles darüber in Geschichtsbüchern gelernt hatten!

          Eine Generation zwischen meinem Großvater und mir hat verpennt und sehr schnell vergessen, was seine Väter in der Qadscharen Zeit erlebt hatten! Diese verpennte Generation ist die von meinem Vater und auch die, die ein paar Jahre älter als ich sind, diese haben alles sogar selbstverständlich gefunden! Das Volk hat leider sehr kurzes Gedächtnis gehabt, was die Qadscharen Zeit mit sich hatte, und was die Pahlavi Könige für dieses Land taten! Zu den Taten des Gründers der Pahlavi Dynastie kommen wir auch, denn er hat wirklich Wunder vollbracht!

          Es ging uns gut!

  4. Nach der Logik der Mächtigen machte der Schah einen Affront, dem sie nicht tatenlos zusehen konnten. Er sagte:
    “Sie werden heim gehen, und das Öl bei uns kaufen, wenn Sie wollen.”

    Kein Mächtiger auf dieser Welt gibt seine Macht freiwillig ab. J. R. Ewing (Dallas) wurde von seinem Bruder darum auch vergeblich gebeten. Er antwortete schlicht: “Macht nimmt man sich.”
    In dieser Deutlichkeit blieb den bereits damals mächtigen Ölkonzernen kaum eine Wahl. Kein Nachverhandeln, keine Übergangslösung, kein Kompromiss, keine Gewinnbeteiligung, keine Anschlussinvestionen, und vor allem: Keine Kontrolle mehr! Alles abtreten, einfach nur verzichten? Mit der sicheren Perspektive, den größten Teil des Kuchens zu verlieren? Dazu noch die Gefahr, dass das Schule macht!
    Spätestens dann hätten nicht nur die Ölkonzerne, sondern die ganze westliche Welt mit ihrem gewohnten Denken einpacken können.
    Der Deal: ‘Billiges Öl gegen überteuerte Waffen’ hätte nicht weiter geklappt.
    So viel ist etwas, was andere Gerechtigkeit verstehen, den Mächtigen nicht wert.
    Die Karten auf der ganzen Welt wären neu gemischt worden und die alten Mächtigen wären am Ende nicht mehr dieselben geblieben.

    Man nutzte die Dienste, die man hatte und lies ermitteln, was das ‘beste’ war:
    Nicht mit Waffen geizen, sondern ziemlich beste Freunde suchen, denen man ‘helfen’ konnte, sich untereinander zu zerfleischen.
    Ein willkommener Selbstläufer: Gewalt erzeugt wieder Gewalt und Leid und wieder neuen Hass.
    So halten sich die Völker gegenseitig nieder und treten nicht in Konkurenz zur westlichen Welt.
    Und wenn es die Länder intern tun, z. B. mithilfe einer menschenverachtenden Religion, ist das ebenso recht.

    Die Wahl: ‘Umdenken oder Einpacken’ konnte man und kann man auch jetzt noch einmal ein Weilchen verschieben. ‘Zeit kaufen’ nennt man das, aber es wird immer schwerer. Die nächste Kathastrophe kommt bestimmt und jede weitere wird etwas größer. Das macht aber nichts. Das relativiert nur den Stellenwert der freiheitlich demokratischen Grundwerte, die ja ohnehin schon reichlich ausgehöhlt sind. Wenn die Menschen erst einmal sehen, dass es nur so geht (Stichwort ‘alternativlos’), wie die Lobbyisten es ihnen erklären, dann haben sie weiter alles unter Kontrolle. Mit anderen Worten: Wir sind auf dem besten Wege unsere so geliebte Demokratie samt allem, was man damit verbindet, zu verraten und zu verkaufen. Und insbesondere der Finanzmarkt tut das seine dazu.

    Da der Schah auch schon die Großgrundbesitzer und die Mullahs in seinem eigenen Land gegen sich aufgebracht hatte, hatten die Mächtigen leichtes Spiel.
    Die Revolution kam passend zum Ablaufdatum der alten Verträge.

    Nun ist ein Großteil des Öl-Kuchens verheizt.
    Gegen die chinesische Bedrohung der Vormachtstellung der alten Mächtigen scheint kaum ein Kraut gewachsen zu sein.
    Reichlich weitere globale Probleme kündigen sich ebenfalls an.
    Die Mächtigen sehen sich heute wieder vor Entwicklungen, denen sie nicht tatenlos zusehen können:
    Sie müssen sicherstellen, dass nach weiter nach ihrer Pfeife getanzt wird.
    Da die Horrormeldungen, die über diese Erde laufen, immer größer werden, besteht die Gefahr, dass ihnen die Aufmerksamkeit entgleitet.
    Die Welt muss eingepeitscht BLEIBEN, deshalb werden auch die Peitschenhiebe entsprechend intensiver.
    Und hiermit meine ich die bewusst beschlossenen Schockwellen der Finanzwelt.

    Natürlich gibt es auch zu diesem Treiben eine richtige Antwort. Ich kann sie aber z. Z. nur im Ansatz erläutern.
    Es gibt ein Sprichwort: Wenn Elefanten tanzen, tanzen sie am Ende allein.
    Man sollte also aufsatteln und dabei tunlichst (noch ein Sprichwort) auf das richtige Pferd setzen.
    Um dieses zu erkennen, benötigt man Weisheit.
    Die Quelle der Weisheit, die ich am meisten schätze, dürfte ja mittlerweile bekannt sein.
    Sie will sich aber nur denen erschließen, die sie lieben.
    (Diejenigen, die diese Quelle nicht lieben, sind dann z. B. ‘zufällig’ zu dumm, Symbole zu kennen und (nochmal ‘zufällig’) zu faul, ein Piktogram eines Hidjabs für ihr Poster zu suchen, und nehmen dann einfach das einer GANZEN (verschleierten) Frau).
    Auch Besserwisserei wünschen sich beide Seiten nicht.
    Also ist zuerst eine Entscheidung verlangt!

    Vielleicht aber auch erst als zweites, und als erstes noch Geduld.

    • Werter Jockel,
      jetzt kannst Du nachvollziehen, was ich im langen Kommentar über diese unnötige Verachtung und den Hass meinte. Schon Anfang der 80ger Jahre war die westliche Welt pleite und musste auch für Kriege sorgen, damit wenigstens die Waffen verkauft werden und die Rüstungsindustrie was zu tun hat!

      Es gaben Zeiten, wo der Šâh aus den USA Weizen zu großer Menge für das Erdöl importiert hatte, aber dann kam die Zeit, wo wir selbst zu Weizenexporteuren wurden! Das ist schon ein Beispiel!

      Je mehr wir hier über die Pahlavi Ära berichten, desto mehr werdet ihr Leser verstehen, warum eine Revolution im Iran unnötig war und warum nun die, die mitgemacht haben, zurecht “Lämmer” waren!

      • Nicht erst jetzt, es war ja auch schon vorher im mittlerweile weit verzweigten Blog ne Menge Info dazu da. Noch ein kleiner Tipp: Für mich (als christlich geprägten Deutschen) sind eher Schafe die Dummen und Lämmer die Lieben. Aber vielleicht ist es für die Mehrheit der Leserschaft auch so besser.

        Worum es mir ging: Sammeln, annehmen und vergeben, den Spirit des Königs voll zur Entfaltung bringen (und er will sie ja alle), ist mehr als Recht haben. Werte, die viele Menschen in sich tragen, aber sogar echte Iraner mal vergessen.

        Sprüche 25,15: “Durch Geduld wird ein Fürst überredet, und eine linde Zunge zerbricht Knochen.”

        • Werter Jockel, danke für den Hinweis, dass Lämmer hier andere Eigenschaft des Menschen symbolisieren, jedoch sind die Lämmer für uns wie die Schafe für euch. Aber, demnächst werde ich jedoch Schafe verwenden. Jetzt verstehst Du auch, warum ein Iraner sehr schnell beleidigt wird, wenn er als “Lamm” bezeichnet wird, was hier “Schaf” ist ;)

  5. OT: Zz. läuft eine Satireserie auf PI von einem persischen Autor mit folgender Anmoderation

    http://www.pi-news.net/2012/06/karawane-islam-die-islamische-mission-in-europa/#more-261589:

    http://www.pi-news.net/2012/06/karawane-islam-teil-2/#more-261671

    Der 3. Teil ist noch nicht erschienen.

    Karawane Islam – die islamische Mission in Europa

    Sich über den Islam lustig zu machen, ihn ins Lächerliche zu ziehen, ohne dabei plump zu wirken, schafft vielleicht nur jemand, der in diesen Kulturkreis hineingeboren wurde und darin aufgewachsen ist, der jedoch trotzdem ein eigenständiges und dialektisches Denken entwickelt und sich dieses bewahrt hat. Dem persischen Autor Sadegh Hedayat (1903-1951) ist dies bravourös gelungen. Aus seiner hintergründigen und kenntnisreich geschriebenen Satire „Karawane Islam – Die islamische Mission in Europa“ bringt PI in einer dreiteiligen Serie den ersten Brief.

    Die werten Blogbetreiber werden doch mit Sicherheit Kenntnisse über diesen Autor haben.
    Wenn Interesse besteht!?

    • Natürlich kenne ich diese Satire! Könntest Du es auf Persisch lesen, hättest Du viel mehr gelacht! Ein Meisterstück von Sâdeq Hedâyat, einer der größten Aufklärer! Sehr lesenswert, besonders, wenn man beachtet, dass dieses Buch vor geraumer Zeit geschrieben wurde.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ photo

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s