Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (9)

Der Teil 8 dieser Reihe

Die Ereignisse nach diesem Krieg

Nach dieser herben Niederlage der Seleukiden, die der letzte Krieg und der letzte Versuch war den Iran wieder zu erobern, schickten seleukidische Regierungsbeamte eine Delegation in den Iran, denn sie fürchteten, dass nun Phraates II in Syrien und Anatolien einmarschiert und der Herrschaft der Seleukiden ein Ende setzt; sie wollten einen dauerhaften Frieden und Freundschaft zwischen beiden Ländern. Es waren genau die Staatsmänner, die damals das Friedensangebot von Phraates II abgelehnt hatten und den Delegationschef blendeten.

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Beschneidung: Angela Merkel und ihr gespaltenes Verhältnis zum Grundgesetz

Berlin – Das im Mai 2012 gefällte Urteil zum Verbot der rituellen Beschneidung von minderjährigen Jungen das in zweiter Instanz vom Landgericht Köln gefällt wurde, stieß bei der Kanzlerin Merkel vergangene Woche auf heftige Kritik.

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Liberalismus, das Kernproblem in Iran (3)

2. Teil dieser Reihe

von Eran

Der Liberalismus in Iran: Iran sollte zerschlagen werden

Der Machtkampf der Engländer und der Russen setzte sich fort. Im Frühjahr 1911 berief das persische Parlament den amerikanischen Finanzexperten Morgan Shuster als Schatzkanzler ein. Dieser führte eine Steuergesetzgebung nach westlichem Vorbild in Persien ein, und verhalf so dem noch jungen persischen Staat zu umfassenden Einnahmen. Um die Steuerforderungen des Staates gegenüber den Großgrundbesitzern durchsetzen zu können, gründete er eine eigene Steuerpolizei, die unter der Leitung eines ehemaligen britischen Offiziers stand. Die Großgrundbesitzer, die russische Darlehen hatten, wandten sich nun an Russland, das umgehend die Absetzung Shusters forderte. Da das Parlament sich dieser Forderung nicht beugte, marschierten russische Truppen in Persien ein, beschossen die Moschee in Mashhad und lösten das Parlament auf. Shuster gab sein Amt auf. Die konstitutionelle Bewegung in Persien war zum zweiten Mal durch Russland in ihrem Vorhaben gestoppt worden. Auch dieses Mal hielt sich Großbritannien an das 1907 geschlossene Abkommen und griff nicht in die politischen Auseinandersetzungen zwischen Russland und Persien ein. Weiterlesen

Liberalismus, das Kernproblem in Iran (2)

Teil 1 dieser Reihe

von: Eran

Der Vater des britischen Liberalismus: John Locke

John Locke war ein Hauptvertreter des britischen Empirismus und gilt allgemein als Vater des Liberalismus. Er bildet zusammen mit George Berkeley (1684–1753) und David Hume (1711–1776) das Dreigestirn der britischen Aufklärung und des aufkommenden Empirismus. Des Weiteren ist er neben Thomas Hobbes (1588–1679) und Jean-Jacques Rousseau (1712–1778) einer der bedeutendsten Vertragstheoretiker in der frühen Phase des Zeitalters der Aufklärung. Seine politische Philosophie beeinflusste die Unabhängigkeitserklärung der Vereinigten Staaten, die Verfassung der Vereinigten Staaten, die Verfassung des revolutionären Frankreichs und über diesen Weg die meisten Verfassungen liberaler Staaten maßgeblich. In seinem Werk Two Treatises of Government argumentiert Locke, dass eine Regierung nur dann legitim ist, wenn sie die Zustimmung der Regierten besitzt und die Naturrechte Leben, Freiheit und Eigentum schützt. Wenn diese Bedingungen nicht erfüllt sind, haben die Untertanen ein Recht auf Widerstand gegen die Regierenden. Weiterlesen

Liberalismus, das Kernproblem in Iran (1)

Von: Eran

Mit der Machtergreifung der Ayatollahs im Jahre 1979 wurde in Iran ein totalitäres Regime erschaffen, welches das Land außenpolitisch isoliert und in eine Sackgasse geführt hat. Während einerseits die Machthaber in Iran mit aller Gewalt die islamischen Grundsätze als Staatsideologie nach der Vorstellung ihres Begründers Ayatollah Khomeini verteidigen, suchen die Mehrzahl der Iraner in einem säkularen System die Alternative zu einer Islamischen Republik.  Weiterlesen

Wie Iran seine Zukunft zerstörte

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Die Hinrichtung von Habib Elghanian des prominentesten jüdischen Industriellen und Philanthropisten war ein Wendepunkt für das Land. Stellen Sie sich vor, wo die US-Wirtschaft heute wäre, wenn John Jacob Astor, Cornelius Vanderbilt, Andrew Carnegie oder irgendeiner der Magnaten, die mithalfen Amerika in eine industrialisierte Gesellschaft zu verwandeln, durch ein revolutionäres Exekutionskommando erschossen worden wären. Das ist genau das, was Im Jahr 1979 in Iran meinem Großvater, Habib Elghanian, Irans prominentesten jüdischen Industriellen und Philanthropisten geschah.

aus dem Englischen von  Ardašir Pârse

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Islamische Unkultur: Sie wurde entführt, gefesselt und immer wieder vergewaltigt

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Kabul - Tatort Afghanistan. Die 18-jährige Lal Bibi wurde von afghanischen Polizisten entführt, gefesselt und 5 Tage lang vergewaltigt. Doch anstatt für diese Schande Selbstmord zu begehen wie es die islamische Tradition in Afghanistan verlangt, will sie die Verurteilung der Täter. Sie tut das, was Frauen in Afghanistan niemals wagen würden und tausende Frauen beobachten jetzt wie Afghanistan und die Welt auf das Schicksal dieses Mädchens reagiert. Weiterlesen

Von Allah zu Jesus

Immer mehr Iraner konvertieren trotz Repressalien zum Christentum. Auch in Österreich wachsen die iranischen Christengemeinden stark. Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (8)

Der Teil 7 dieser Reihe

Die Kriegserklärung Antiochos VII Sidetes gegen Phraates II

Inzwischen konnte Antiochos VII Sidetes seinen Feind, den Usurpator Tryphon besiegen und den Bürgerkrieg von 146 bis 137 v. Chr. beenden, und die Kriege gegen die Juden von 137 bis 133 v. Chr mit der Eroberung von Jerusalem für sich entscheiden, dann die jüdische Herrschaft anerkennen und durch ein Bündnis mit den Juden sie auf seine Seite ziehen, um im Jahr 129 v. Chr. mit einer Armee von 300.000 Mann bestehend aus 80.000 Kriegern, Dienern, Mitläufern, Köchen und Schauspieler den Feldzug in den Iran zu unternehmen.

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Hier ist Teheran, die Hauptstadt eines reichen Landes!

Wenn man(n) seinen Job verliert und nicht mehr in der Lage ist die Miete zu zahlen! Ein Bilderbuch aus Teheran! Es war einmal eine Revolution, die gegen die Ungerechtigkeit und Armut im Iran angezettelt wurde! In diesem Land gibt es auch eine lächerliche Einrichtung namens Mostazafan Foundation of Islamic Revolution. Die Bilder sprechen für sich! Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (7)

Der Teil 6 dieser Reihe

Demetrios II erklärte inzwischen dem Parther König Mithridates I den Krieg. Hassan Pirnia [Hasan Pirniyâ] in seinem Buch Irâne Bâstân [der antike Iran], auf den Seiten 2236 u. 2237, Justinus Buch XXXVI, Kapitel 1 zitierend schreibt: „Bei seinem Vorhaben hoffte Demetrios II, die griechischen Städte in Iran und das Griechisch-Baktrische Reich würden ihm bei seinem Krieg helfen, denn das Griechisch-Baktrische Reich lebte seit der Niederlage und den Verlusten seiner Gebiete in Angst und Bange und sehnte sich danach diese Gebiete zu erobern. Einige der ehemaligen seleukidischen Satrapien unterstützten Demetrios II bei diesem Krieg und an die 300.000 Soldaten bildeten die Armee. Demetrios II schlug in ein paar Kriegen die Parther. Mithridates I hat, um den Krieg wegen der großen Zahl von Demetrios Armee zu gewinnen, durch einen Hinterhalt den Krieg beendet, in dem er vorgab, er wolle einen Frieden mit Demetrios II schließen und lockte ihn ohne seine Schutzmänner und nahm in gefangen“.

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Schande über Dich, Google!

Schande über Dich, Google, denn Du hast Dich billig verkauft! Die Petrodollars der reichen Scheichs am Persischen Golf haben Dich dazu gebracht einen Namen älter als die Geschichte zu löschen! Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (6)

Der Teil 5 dieser Reihe

Der erste Krieg von Mithridates I gegen das Griechisch-Baktrische Reich

Justinus schreibt in Buch XLI, in den Kapiteln 6 u. 7: „Als Eukratides I mit der Eroberung des Punjabs in Indien beschäftigt war, nutzte Mithridates I die Situation aus und marschierte in Baktrien ein; er eroberte die Satrapien Aspiones und Turiua, die beide zwischen Baktrien und Nisa lagen, trennte sie vom baktrischen Reich und annektierte die Satrapien an das Parthische Reich. Diese Gebiete beinhalteten auch das Gebiet Ariana (die Region Herat), und somit setzte Mithridates I die Grenze des parthischen Reiches bis an den Hindukusch“.

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Die Pahlavi Diktatoren!

Pârse & Pârse: Was Sie gleich lesen werden, ist ein Artikel, der kürzlich veröffentlicht wurde, um das Ausmaß der Feindseligkeit einiger Iraner der Pahlavi Dynastie gegenüber zu zeigen, ohne dass diese Gruppe der Iraner sich jemals die Mühe geben und denken würde, ob so viel Hass, Verachtung, Feindseligkeit und Neid nötig ist, und anstatt diese Könige zu verteufeln und aus ihnen die schrecklichsten Diktatoren aller Zeiten zu machen, sollten sie doch tiefer graben, aber dabei auch nicht so weit in die Geschichte blicken, sondern nur ein Jahrhundert der iranischen Geschichte unter die Lupe nehmen. Weiterlesen