Die Pahlavi Diktatoren!

Pârse & Pârse: Was Sie gleich lesen werden, ist ein Artikel, der kürzlich veröffentlicht wurde, um das Ausmaß der Feindseligkeit einiger Iraner der Pahlavi Dynastie gegenüber zu zeigen, ohne dass diese Gruppe der Iraner sich jemals die Mühe geben und denken würde, ob so viel Hass, Verachtung, Feindseligkeit und Neid nötig ist, und anstatt diese Könige zu verteufeln und aus ihnen die schrecklichsten Diktatoren aller Zeiten zu machen, sollten sie doch tiefer graben, aber dabei auch nicht so weit in die Geschichte blicken, sondern nur ein Jahrhundert der iranischen Geschichte unter die Lupe nehmen. Dann können diese hasserfüllten Iraner immer noch behaupten und darauf pochen, dass die Pahlavi Könige schlecht und grausam waren. Die Autorin des Artikels war selbst während der Revolutionszeit eine Studentin mit kommunistischer Weltanschauung, die dann auch ein paar Jahre in den Gefängnissen der Mullahs verbringen musste und später hier in Deutschland ein neues Zuhause gefunden hat und auch für einige Zeit in einer kommunistischen Partei Mitglied war, bis sie eines Tages das ganze Spiel satt hatte! Heute zählt sie zu den sehr wenigen gerechten und neutralen Journalistinnen, die dem iranischen Journalismus ein neues Bild gibt, das anders ist, als das was bisher und leider immer noch betrieben wird; d. h., anstatt gut recherchierte Artikel zu schreiben, schreibt man bis heute leider viele Lügen, Geschichtsverdrehungen und Beschimpfungen. Die Journalistin Elâhe Boqrât hat sich einen Namen gemacht, gerecht zu schreiben und aus allen Perspektiven zu sehen und mit einer neutralen Weltanschauung zu schreiben. Was sie schreibt, hat großes Gewicht und außer Bewunderung erntet sie nichts anderes! Sie ist außerdem eine der besten Politik- und Gesellschaftsanalytiker.

Die Anmerkungen in [ ] sind nicht von der Autorin.

Von: Elâhe Boqrât
23.02.2012

Die Konstitutionelle Verfassung war nicht demokratisch, und die Pahlavi Könige hatten nie behauptet, sie wären Demokraten!

Die Konstitutionelle Verfassung war in der Eigenschaft das Ergebnis der Konstitutionellen Revolution ein großer Schritt zur Einschränkung der Macht der Kadscharen Könige und des religiösen Apparats der islamischen Kleriker und zur Legitimation der Volkssouveränität. Das ist die theoretische Sicht, denn die Situation, in der sich die rückständige iranische Gesellschaft von damals befand, war weit weg von einem Gebrauchsrecht der Volkssouveränität.

Die Verfassung, die am 5. August 1906, 5 Tage vor dem Tod des Königs Mozaffaroddin Šâh unterzeichnet wurde, betraf hauptsächlich diese Volkssouveränität und die Befugnisse des Parlaments. Aber, als das Fieber der Konstitutionellen Revolution vorbei war, fing der religiöse Apparat an am verdorbenen Hof der Kadscharen, dessen König, Mohammad Ali Šâh, die Macht inne hatte, und durch und durch abergläubig und gegen die Konstitution war, sich zu sammeln, um ein Jahr später die Macht des Hofes und seine Position, die in sehr ernster Gefahr war, wieder zu festigen. Das Ergebnis aus politischer Sicht war die Ermordung einiger der Konstitutionellen, der Beschuss des Parlaments durch Kanonen auf Befehl Mohammad Ali Šâhs und die Wiederherstellung der „Klein-Diktatur“ [Estebdâde Saqir] im ganzen Land; und aus rechtlicher Sicht war dann die Verabschiedung der „Ergänzung zur Verfassung“ die Streichung der liberalen und fortschrittliche Ziele der Konstitutionellen Bewegung.

Der Gnadenschuss für die Konstitution

Je mehr in der Konstitutionellen Verfassung die Rolle des Volkes und dessen Vertreter betont wurde, desto mehr wurden in der Ergänzung zur Verfassung zahlreiche Paragraphen Zwecks der Festigung der Rolle der Religion und der schiitischen Kleriker verabschiedet, um alle politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Freiheiten, die eventuell aus dem Inhalt der Verfassung herauszuholen waren, durch das Wenn und Aber, verankert in der Scharia, die als Terminus „schädlich und verderblich für die unbestreitbare Religion“ benannt wurden, einzuschränken. Auch die Pahlavi Könige [Rezâ Šâh und Mohammad Rezâ Šâh] schworen einen Eid, diese Verfassung, die nichts vom Geiste der Freiheit und Demokratie in sich hatte, zu beschützen und zu bewahren. Die Ergänzung zur Verfassung war somit der Gnadenschuss der legalisierten Macht der Kleriker und des abergläubischen Kadscharen Hofes für die Konstitutionelle Revolution und das Recht der Volkssouveränität, die mit ihren ursprünglichen 51 Artikeln, unterzeichnet von Mozaffaroddin Šâh ins Leben gerufen wurde und hätte wachsen und gedeihen können. Die Mullahs befestigten in der Ergänzung zur Verfassung in solchem Maße die Nagel der Sonderrechte und Sonderbefugnisse der schiitischen Kleriker, dass alles, was danach das Aussehen der Rechte und Souveränität des Volkes mit sich brachte, von vornherein leer vom Inhalt und wertlos war, und nichts anderes war als ein Schmuckstück:

Der Artikel 2 der Ergänzung zur Verfassung besagte: „[…] die verabschiedeten Gesetze und Paragraphen des Parlaments dürfen nie und nimmer widersetzlich zu den heiligen Gesetzen des Islam und den herausgegebenen Gesetzen Des Besten Mannes [Beiname Mohammads], Gott segne ihn und schenke ihm Frieden, sein; und es ist bestimmt, dass die Feststellung der Widersetzlichkeit der verabschiedeten Gesetze zu den islamischen Gesetzen bei den ausgezeichnetsten Ulemas, Gott möge ihr Leben verlängern, liegt und liegen wird; folglich ist hiermit bestimmt, dass es kontinuierlich und fortdauernd ein fünfköpfiges Gremium gibt, das aus fünf praktizierenden Mudschtahids und Fuqahā besteht, die auch das Wissen ihrer Zeit beherrschen. Dafür müssen die Namen von 20 Mudschtahids und Großajatollahs, die diese Eigenschaften besitzen, dem Parlament vorgeschlagen werden, damit das Parlament 5 davon oder mehr, je nach Notwendigkeit durch Verlosung auswählt und diese werden dann als Mitglieder anerkannt, um die Themen, die im Parlament vorgetragen werden, gründlich zu diskutieren, und jede dieser vorgeschlagenen Paragraphen und Gesetze, die widersetzlich zu den heiligen Gesetzen des Islam sind, werden abgelehnt, damit diese nicht den Status eines Gesetzes erreichen; und die Abstimmung dieses Gremiums ist dementsprechend zu befolgen und bedingungslos zu sein. Und diese Bestimmung wird bis zum Erscheinen seiner Heiligkeit und des Zeichen des Jüngsten Gerichts [der verborgene Imam Mahdi] unveränderlich bleiben.“

Je mehr hier die Befugnisse der Monarchie als „die Gottesgnade“ immer wieder „durch das Volk eingeschränkt wurden, wurden genauso viel die Rolle der Mullahs und der der „heiligen Religion“ deutlicher und bedeutender. Somit wurde das legalisierte Fundament einer religiösen Apartheid in der Konstitutionellen Verfassung gelegt. Das Ziel „des Ergänzungsgesetzes“ bezüglich der Veränderungen der Verfassung in der Pahlavi Zeit war nicht die Einschränkung der Mullahs Macht, sondern dem König mehr Befugnisse zu erteilen; denn in diesem „Ergänzungsgesetz zur Ergänzung der Verfassung“ steht keine andere Veränderung bezüglich der Religion Islam, denn: „[Die Religion ist Islam] und die offizielle Konfession [Rechtsschule] des Landes ist der Zwölfer-Schiitismus, und die bestimmten und festgesetzten Paragraphen diesbezüglich sind auf Zeit unveränderlich.

Die künstliche Beatmung der Konstitution

Während der gesamten Pahlavi Ära wurde kein Land aus den Nachbarländern und Ländern der Region (außer Israel, das später gegründet wurde) demokratisch, so wie heute davon die Rede ist, beherrscht. Die gesellschaftlichen und historischen Eigenschaften dieser Länder, die zweipolige Welt von damals und die empfindliche Lage in der Region erlaubten es nicht. Aber, die Wahrheit ist, dass nicht nur die Pahlavi Könige keine demokratischen Ansprüche hatten, sondern auch ihre Gegner waren keine Demokraten, obendrein was sie wollten und verteidigten, war nicht demokratisch. An dieser Front strebte auf der linken Seite eine Gruppe nach „Proletariat-Diktatur“, deren Merkmal erfahrungsgemäß und offensichtig die Sowjetunion war; die andere Gruppe auf der rechten Seite der Front stand hinter Khomeini und Fadâyiyâne Eslâm (Fedajine Islam) [Die sich für den Islam Opfernden], deren Merkmal auch erfahrungsgemäß und offensichtlich die heutige Islamische Republik Iran ist. Einige aus dieser Seite der Front standen hinter einer Herrschaft, in der „der Islam“ eine deutlichere Rolle haben sollte und ihre Merkmale sind heute die sogenannten „Melli-Mazhabi“ [national-religiöse Kräfte] und die „Eslâhtalabân“ [Reformisten], deren „provisorische Regierung“ nicht lange gedauert hatte und ihre Regierung blieb bei angeblichen „Eslâhât“ [Reformen] und „Tadârokâtci“ [Laufbursche], dennoch besteht ihre Machtergreifung immer noch. [Die Autorin meint damit die Regierungszeit von Khatami, dessen Slogan Reformen waren und er während 8 Jahre nichts tat und am Ende sich nur noch als ein „Laufbursche“ bezeichnete, der keine Macht und Befugnisse hatte]. Diese Gruppe [gemäßigte Islamisten] zählt mehr als eine Alternative gegen die säkularen und demokratischen Kräfte als ein alternativer Ersatz zur Islamischen Republik.

Ergo, wie die Pahlavi Könige waren ihre Gegner auch keine Demokraten, nur mit dem Unterschied, dass die Pahlavi Könige sehr engagiert und tatkräftig zum Erhalt der Souveränität des Landes in wirtschaftlichen, kulturellen und gesellschaftlichen Bereichen gedient haben, aber die Gegner von beiden (die Pahlavi Könige) haben sie nicht nur nicht verstanden und ihre Dienste nicht anerkannt, sondern sie fingen an mit allen ihren Kräften diese Könige zu bekämpfen und sie zu diffamieren und zu diskreditieren. Da die Pahlavi Könige auch Diktatoren waren, konnten sie keine gesellschaftliche und weltanschaulichen Grundlagen und Basen für ihre historischen Taten und Maßnahmen schaffen. [Anmerkung: Mohammad Rezâ Šâh Pahlavi war kein Diktator, weil er nicht die Kriterien der Definition eines Diktators erfüllt, daher ist diese Bezeichnung einfach falsch]. Diese Grundlagen und Basen könnten nur durch die Meinungsfreiheit, Pressefreiheit und Parteien geschaffen werden; und das war nicht möglich, weil die politischen Kräfte in Iran nicht diese Kapazität aufweisen konnten und anderseits war es den zwei „diktatorischen“ Königen unmöglich, besonders wenn sie auf eine Verfassung geschworen hatten, die ihnen solche Möglichkeiten, besonders der Macht der Kleriker gegenüber, nicht zur Verfügung stellte.

Dennoch boten die Pahlavi Könige trotz der Einschränkungen in der Verfassung durch die Erreichung der vielen Ziele der Konstitutionellen Revolution und Rechte der Bürger, besonders die der Frauen und Glaubensminderheiten, wirtschaftlicher Projekte und die Abschaffung des Feudalsystems der Kleriker die Stirn, obwohl die Kleriker dachten, das, was sie in der Ergänzung zur Verfassung für sich beansprucht und bestimmt hatten, wirklich „auf Dauer und ewig unveränderlich“ sein wird. Obendrein war das Band zwischen der Monarchie und Geistlichkeit im Laufe der Geschichte und traditionell unzertrennlich, sodass die Pahlavi Könige, auch wenn sie es wollten, nie das Band trennen könnten. Dass die Pahlavi Könige aufgrund ihrer religiösen Überzeugung eine Pilgerfahrt [nach Mekka, Kerbela, Maschhad] unternommen hatten, oder einiges sagten, das ein Signum ihrer religiösen oder abergläubigen Gedanken waren, ist etwas vollkommen persönliches, üblich und Gang und Gäbe! Noch heute ersuchen die Führer der westlichen Länder den Papst um eine Audienz und küssen seine Hand! Sogar Kommunisten, Sozialisten und andere Persönlichkeiten, die keinen religiösen Glauben haben, nehmen an Gedenkfeiern, die in den Kirchen stattfinden statt, sie hören die Predigen und sie singen auch die religiösen Texte und niemand macht daraus ein Hehl und kritisiert sie! In Europa ist immer noch von der katholischen Kirche der abergläubische Gebrauch dieser vom einen oder anderen Geistlichen als „Heiliger“ zu sprechen, üblich. Vor einiger Zeit wurde durch die Behauptung einer Frau, die dachte, Papst Johannes Paul II hatte ihre Parkinsonkrankheit geheilt, der Papst für „Heilig“ gesprochen, ungeachtet dessen, dass nun dieser polnische Papst, der eine liebevolle und wichtige Rolle bei der Bewegung Bürgerkomitee Solidarność gespielt hatte, selbst an Parkinson starb!

Die schwachsinnigsten Beckmessereien gegen die Pahlavi Könige sind eben dieses „darauf Persistieren“ wegen der religiösen Überzeugung der Könige oder der Art der zur Schaustellung ihres Glaubens, obwohl was sie (die Könige) wahrhaftig für die Sicherung und Gewährleistung der bürgerlichen Rechte und gesellschaftlichen und kulturellen Freiheiten getan haben, über ihre religiöse Überzeugung und der Erwartung der schiitisch orientierten Gruppen und Mullahs wie Khomeini war, der von Šah [Mohammad Rezâ Šâh Pahlavi] verlangte, er müsse die Rechte der Frauen und Andersgläubigen rückgängig machen und diese nicht mit Schiiten gleich stellen. Der gesetzliche und kulturelle Widerstand der Pahlavi Dynastie hatte nicht nur die abergläubischen und rückständigen Kleriker wie Khomeini und seinesgleichen gegen sich mobilisiert, sondern auch einige der Gesellschaftsschichten, zu denen viele der „Intellektuellen“ und politischen Gegner darunter „die Linken“ zählten!

Die Eliminierungs- und Folter Kultur

Nun das Erfahren darüber, dass sowohl die Pahlavi Könige als auch ihre Gegner Diktatoren waren [diktatorisch handelten], heißt immer noch nicht, dass die Gegner von damals sich heute gezwungenermaßen von ihrer damaligen Weltanschauung distanziert haben, sondern es heißt, dass ihnen die zweiseitige Diktatur bewusst geworden ist (falls es überhaupt ihnen bewusst geworden ist!). Eben genau diese Gegner, von denen eine Gruppe nach der islamischen Revolution während einer kurzen Periode die Meinungsfreiheit bekam, und die andere Gruppe sogar an der Macht beteiligt wurde oder am Rande mit weniger Macht, sie alle zeigten, dass sie immer noch außerhalb des Demokratie-Kreises liegen; denn einerseits haben sie zur Befestigung einer extrem religiös und brutalen Diktatur geholfen, und anderseits haben sie sich gegenseitig sabotiert und eliminiert (siehe ihre Zeitungen und Zeitschriften von damals); und heute noch gibt es Enthüllungen, dass sie sich einander eliminiert und gefoltert haben. Diese Gegner von damals müssen immer noch beweisen, inwieweit sie die Demokratie verstanden haben, deren Mangel sie den Pahlavi Königen und den Führern der Islamischen Republik vorwerfen. [Diese Gegner und Gruppierungen sind die Tude Partei, Kommunisten und Mojâhedin und einige aus republikanischem Lager, auch Jebheye Melli]

Hier muss ich aber betonen, dass die Verbrechen, die von beiden Nachrichtendiensten SAVAK und VEVAK den iranischen Bürgern angetan wurden und immer noch werden, nicht nur durch Ausrede zu erklären sind, sondern solange sie [die Verbrechen] nicht durch notwendige Beweise und Dokumente erforscht werden, bleiben sie immer noch offene Akten [Es gibt bis heute Behauptungen, dass SAVAK viele getötet und gefoltert hatte, ohne jedoch für diese Behauptungen Beweise dargelegt werden]. Verbrechen, darunter politische Morde und Folter, egal mit welcher Begründung, in welchem Maße, durch welches Regime, durch Gruppen oder Einzelner kann nicht verhandelt, ausgeredet und verzeiht werden. Verbrecher, egal unter welchem Regime sie handeln, auch das zukünftige Regime [nach der Mullah-Herrschaft], das wahrscheinlich demokratisch sein kann, müssen wissen, dass sie für ihre Taten [Verbrechen] verantwortlich sind, auch nach ihrem Tod werden sie von der Gesellschaft und Geschichte an ein Gericht gezerrt. Bei diesem Thema gibt es keine Politik der Doppelmoral. Man kann nicht über die Verbrechen der Islamischen Republik Parolen wie „Verzeih, vergiss aber nie!“ von sich geben, sich aber nur auf die Verbrechen des Šâh-Regimes konzentrieren und darauf pochen, wobei Freunde und Feinde sich darüber einig sind, dass das Ausmaß sich überhaupt nicht vergleichen lässt. Oder zu glauben, dass wegen eben dieses unmenschlichen Ausmaßes, das, was in den Gefängnissen des Šâh-Regimes passiert war, zu vergessen ist!

In einer Gesellschaft, in der die körperliche Züchtigung der Kinder zur „Erziehung und Lehre“ gehört, und „der Stock des Lehrers“ als „eine Blume“ bezeichnet und geachtet wird, kann durch ein gesetzliches Verbot nicht das Gegenteil erreicht werden. Um die Folter Kultur und die psychische und physische Züchtigung zu beenden, die nicht nur in den Gefängnissen für politische Gefangene üblich ist, sondern auch extrem gegen andere Gefangene mit Allgemein-Delikten praktiziert wird und die Religion Islam die Art Folter auch in einer Ehe und Familie vorschlägt und gutheißt. Das Beenden solcher Kultur bedarf einer von Grund auf evolutionären Veränderung in der Erziehung und Bildung und den Strafgesetzen. Wenn die Art Kultur genau betrachtet wird, wird einem bewusst, warum die Konstitutionellen Verfassung nicht demokratisch war, warum die Pahlavi Könige nie behaupteten, sie wären Demokraten, warum ihre Gegner auch selbst diktatorisch waren, und was sie unter „Freiheit“ verstanden, war nur „ihre Art Diktatur“, warum die Islamische Republik es schaffte mit aller Gewalt den Weg zur Demokratie zu schließen, und warum dieses Regime und System immer noch den Iran beherrscht. Denn sonst ist der leichteste und dämlichste Weg, sich oder der Gesellschaft die Verantwortung zu entziehen, „die Schuld“ an der heutigen Situation und Mängel, ja sogar die Entstehung des jetzigen Regimes dem damaligen Regime [Šâhs Regime] zuzuschreiben! Aber, die Geschichte wird mit Hilfe der Wahrheit und der Rolle und Verantwortung der gesellschaftlichen Kräfte alles prüfen; und bei dieser Prüfung wird die Verantwortung des früheren Regimes gegenüber der Zukunft Irans, die seit dreißig Jahren zu unserem Jetzt geworden ist, samt der Kräfte, die nicht nur ihre Rolle und Taten zur Entstehung der Islamischen Republik und ihr Weiterleben verleugnen und vergessen, auch zur Rechenschaft ziehen.

Die Pahlavi Dynastie hatte trotz diktatorisch zu sein die sichtbaren und zivilisierten Basen errichtet, um zu einer Demokratie zu gelangen, aber ihre diktatorischen Gegner konnten nicht die erschaffene Atmosphäre für ihre Rollen benutzen, stattdessen suchten sie „den Geist“ Scheich Fazlollah Nuris [ein Gegner der Konstitutionellen Revolution; mit dem Geist ist hier Khomeini gemeint]. Die Wahrheit ist, es ist nicht wichtig und von Bedeutung, welcher „Ideologie“ Sie folgen und welche „Gedanken“ Sie haben oder sogar welchem „Gesetz“ Sie folgen; wichtig ist, was Sie tun! Es sind „Taten“, die bestimmend sind und früher oder später wird alles in die Waagschale der Geschichte gelegt werden.

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8 Gedanken zu „Die Pahlavi Diktatoren!

  1. Der Artikel ist von allen Seiten beleuchtet und lässt die Schah-Könige in einem anderen, nämlich einem guten Licht erscheinen, weil sie die anderen Diktatoren und sogar richtigerweise ihre linken Gegner eben auch als Diktatoren entlarvt. Der Artikel relativiert somit die Sichtweise. Die Vorwürfe der Schah-Gegner gegen die Pahlevi-Schahs fallen sozusagen sogar verstärkt auf sie selbst zurück. Das jedoch wird nicht Gegenstand der objektiven Historienforschung werden können.

    Die Autorin geht jedoch irrig davon aus, dass “die Geschichte” letztlich alles ans Tageslicht bringen und die Wahrheit des Fortschrittlichkeitsdenkens und -tuns dieser Könige ans Licht bringen wird. Das wird nicht geschehen. Vieles in der Geschichte ist positiv gewesen, was zunächst negativ erschien. Die Schahs der Pahlevis bieten das beste Beispiel. Aber es kommt darauf an, aus dieser Wahrheit der als neu und gut erkannten Geschichte, politische Schlüsse zu ziehen und politische Entscheidungen in Richtung Fortschriftt der iranischen Gesellschaft im Lichte dieser guten Geschichte zu treffen. sind.

    Das jedoch scheitert im Grunde, wie die einleitende Vorstellung dieser Autorin besagt, dass eben selbst bei Journalisten keinerlei Änderung der Lügerei über die politischen Errungenschaften der Schahs, keine erhellende Einsicht der Wahrheit erfolgt. Eine Journalistin wie die Autorin, deren Verdienst natürlich besonders herauszuheben ist, prägt noch keinen Geschichtsbewusstsein der Neubeurteilung der politischen Wahrheit in der Schah-Zeit. Die werten Blogbetreiber schreiben selbst:

    “…Heute zählt sie zu den sehr wenigen gerechten und neutralen Journalistinnen, die dem iranischen Journalismus ein neues Bild gibt, das anders ist, als das was bisher und leider immer noch betrieben wird; d. h., anstatt gut recherchierte Artikel zu schreiben, schreibt man bis heute leider viele Lügen, Geschichtsverdrehungen und Beschimpfungen…”

    Eine Stimme oder wenige Stimmen mögen eine Bewusstseinsänderung als “Stachel im Fleisch” des falschen Großbewusstseins des politischen Denkens im Iran über die Schah-Zeit inititiieren, aber sie berichtet – auch noch aus dem Westen – letztlich – und das ist das größte Handicap, über politische Themen innerhalb einer islamischen Gesellschaft, der die Schahs der Pahlevis halt auch angehört haben.

    Ich will damit sagen, dass gerade der Islam selbst die Mutter aller Geschichtslügen darstellt. Der Erfolg des islams ist ja nicht nur die Brutalität und Ausgrenzung der Nichtmuslime oder Andersmuslime, der Erfolg des Islams ist ja u. a. gerade die totale Vereinnahmung andere Religionen oder Teilen von Ideologien, die dem Fortbestand des Islams nützlich sind. Lügem müssen nur oft genug wiederholt als (historische dem Islam schmeichelnde) Wahrheit hingestellt werden, um dann, wenn niemand mehr lebt, diese Lüge als Wahrheit akzeptieren zu können.

    Bestes Beispiel in unseren Breiten: Türken haben Deutschland wieder aufgebaut. Da können noch so viele fundierte Artikel erscheinen, die objektiv das Gegenteil beweisen. In 20 Jahren, wenn der Islam hier herrschen wird, bestreitet dies niemand mehr. Die Trümmerfrauen trugen Kopftuch und waren Muslime. Die alten Bilder sind der Beweis!

    Und genauso ist es auch mit der Wahrheit der Schahs im Iran. Das Negativimage der besonderen Grausamkeit haftet und wird ihnen anhaften bis zum Sanktnimmerleinstag, weil Lügen sich in islamischen Gesellschaften immer historisch durchsetzen, wenn sie religiös-islamischen oder ideologischen Nutzen haben. Die Lüge ist eine Erhaltensstrategie für den Islam und für andere Ideologien.

    Aus diesem Grunde wird, wie die Autorin hofft, die Geschichte eben nicht die Wahrheit ans Tageslicht bringen, weil idologisch-religiöse Journalisten, wollen sie in diesem Staat nicht in den Knast kommen, die geschichtiche Wahrheit sie zu Staatsfeinden machen würde, wenn sie den Mumm hätten, die Schahzeit wahrheitsgemäß als vorbildhaft in diesem Mullahregime hinzustellen. Die Mutter aller Lügen ist der Islam, weil dessen Gott der beste Listenschmied aller Zeiten, ja, der Welt überhaupt ist.

    Das ist wahrscheinlich die einzige und wahrste Behauptung, die der Koran zu bieten hat. In der Bibel wird Satan als der Vater der Lüge bezeichnet, bezeichnend! kleines Zitat gefällig? Johannes 8:44 „Ihr seid aus eurem Vater, dem Teufel, und nach den Begierden eures Vaters wünscht ihr zu tun. Jener war ein Totschläger, als er begann, und er stand in der Wahrheit nicht fest, weil die Wahrheit nicht in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er gemäß seiner eigenen Neigung, denn er ist ein Lügner und der Vater der [Lüge].“

    Ein großes Wort Jesu, anwendbar auf den islam? Oh ja! Der Islam begann mit Lügen und erhob damit das Lügen zum göttlichen Prinzip. Dieses göttliche Prinzip veranlasst Mullahregime so zu handeln wie sie handeln, veranlasst Menschen, die Wahrheit nicht akzeptieren zu können, weil Indoktriation immer das islamisch-göttliche-Lügen-Gen verbreitet wird. Eine andere Wahrheit, mag sie ojektiv noch so richtig sein als die islamische, wird einfach nicht akzeptiert. Und genau das passiert auch mit der historischen (islamischen) Beurteilung der Pahlevi-Schahs.

    Die Lüge und die Täuschung, dazu noch als religiös, also transzendentales göttlich vorgeschriebenes und somit legalisiertes Strategie- und Stilmittel des Machterhalts des Islams ist so effektiv, dass aus einem islamischen Land wahrscheinlich niemals ein nichtislamisches Land werden wird, dessen Ziel die Durchsetzung der allgemeinen Menschenrechte zum Inhalt hat. Und genau das ist außer dem koranischen Judenhass ein zusätzlicher Grund, warum Israel durch den Islam so bekämpft wird, weil sein Territorium vom Territorium des Islams geklaut worden ist. Israel steht für die Totalniederlage des Islam. Das kann der Islam niemals auf sich beruhen lassen nach dem Motto, dass der Islam herrscht und nicht beherrscht wird. Deshalb wird jede “Friedensstrategie”, jeder “Friedensvorschlag” des Westens auch scheitern. Erst die Flüchtlingsfrage, die im Sinne der Palästinenser gelöst sein muss, würde die Herrschaft des Islams in Israel wieder sicherstellen, deshalb bleibt die Flüchtlingsfrage auch die Wichtigste. Würde sie gelöst werden im Sinne Arafats und Abbas und Hamas würde Israel nicht mehr existieren. Und genau das ist das Ziel. Wir können uns noch erinnern, dass Vertreibung aus einem islamischen Land als schlimmer gewertet wird als der Tod.
    Auch hier ist jede objektive historische Wahrheit über Israel, mögen da auch noch so viele fundierte Artikel erscheinen, unnütz, weil die Lüge des Islams die Szenerie beherrscht und sogar vom Westen geglaubt wird.

    Aus dieser, ich nenne sie einmal ” religiösen Strategieendlüge” des Koran stammen alle negativen islamischen exzessiven Entscheidungen, die das Volk leiden lassen. Das Volk aber wird das akzeptieren, weil das Volk islamisch geprägt ist. Wie soll in einem islamischen Land echte Demokratie entstehen, wenn der politische – in diesem Fall religiöse und politische Gegner – so klein gehalten wird. BEispiel Ägypten. Der arabische Pseudofrühling lässt wählen zwischen – wie kann es anders sein – islamischen Parteien. Wenn selbst die Opposition islamisch denkt, hat das Volk, welches selbst islamisch größtenteils geprägt ist nur die Wahl zwischen einer islamischen Partei, die nur marginale Unterschiede und Zielsetzungen zur anderen islamischen Partei aufweist. So kann echte Demokratie niemals zustande kommen. Man hat nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Wie soll da ein Land gesunden im Sinne der Vernunft und den allgemeinen Menschenrechten?

  2. Nachtrag: Von Mohammed wird berichtet, dass er Händler war. Händler leben letztlich vom Handel und da fließt hier und da schon mal eine Lüge mit ein, um besseren Profit zu erwirtschaften, Standardstrategie des Handels überhaupt, am besten ablesbar an den Preisen für Sprit an unseren Zapfsäulen. Einfach nur aus Geldgier werden Preise bei passenderGelegeheit – wie jetzt zur Urlaubszeit – ungetadelt erhöht. Mohammed war offensichtlch derjenige, der das göttliche Prinzip der Lüge am besten seinen Gläubigen auch verkaufen konnte und der seinen erfundenen Gott besser verstanden hat als ein Vertreter anderer Berufsgruppen (hihi außer Anwälten, Bänkern und, oha, jetzt hör ich besser mal auf).

    Wobei ich jetzt nicht jedem Händler Unredlichkeit unterstellen will. Denn die haben es ja auch hierzulande schwer genug, wenn schon Handelsketten wie Schlecker bankrott gehen.

    Von dem gleichen islamischen Prinzip der Lüge haben politische Ideologien gelernt. Kommunismus, Faschismus und auch der Edelkapitalismus sind Systeme, die nur durch Gewalt und Lüge sich erhalten können. Der islam hat diese Lüge halt nur wie ich schon schrieb, zum göttlichen Prinzip erhoben und die Lüge, wenn sie im Sinne des Islams benutzt wird, sünden- und schuldfrei gestellt, wahrlich Einstellungen, die jede kritisch-historische Methodik verhindert. Da die irdischen Ideologien halt ohne Gott auskommen müssen, sind sie nicht so effektiv, sind sie letztlich überwindbar, mag es auch länger dauern, Beispiel UdSSR. Lüge verbunden mit einer niedrigen Gewaltanwendungshemmschwelle sind die gefährlichsten Feinde der Liebe, der Harmonie und politisch gesehen auch der Demokratie. Sie sind die größten Feinde der Liebe und der Wahrheit. Aus diesem Grunde sieht die Welt in islamischen Welten so trostlos und einfach nur hoffnungslos aus.

  3. Zumindest bei einigen Iraner scheint es sich durchgesetzt zu haben Gesellschaftsformen in ihren zeitgenössischen Kontext einzubetten.

    • Richtig, bandarzadeh ye gerâmi! Nur der Titel irritiert etwas. Wichtig ist zu verstehen, dass als die Opposition der Pahlavis sie für Diktatoren gehalten hatten und tun es immer noch, wo sie selbst waren und wie weit sie selbst diktatorisch gedacht und gehandelt hatten. Sogar heute haben sie mit dem Sohn Problem und wollen sich nicht mit ihm gegen das Mullah-Regime verbünden.

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