Irak: Kurdistans teuere Trennung

Bildquelle: Badische Zeitung

Die Flagge Kurdistans Bildquelle: Badische Zeitung – Photo_ ©Philipp Martina

Es könnte teuer für die Kurden werden, sich vom Irak zu trennen.

Erbil – Durch den Vormarsch der ISIS wurde Irak weiter destabilisiert und es scheint, als ob Irak gemäß dem Bernard Lewis Plan nun dreigeteilt werden könnte, wenn die Geschichte nicht einschreitet. So zumindest sah es der Bernard-Lewis-Plan im Greater Kurdistan Projekt vor: eine Dreiteilung Iraks nach sog. Blood boarders: in einen kurdischen Norden, einen verarmten sunnitischen Mittelteil und einen schiitischen Südteil, das könnte sich wohl bald von selbst verwirklichen. Schon Leslie H. Gelb, Ex-Vorsitzender des Council on Foreign Relations, hat am 25. November 2003 in der New York Times vorgeschlagen, nach dem Vorbild der Zerschlagung Jugoslawiens auch den Irak zu liquidieren. Bei der Bildung eines Groß-Kurdistans, würde es nicht nur zu einem Zerfall Iraks kommen, sondern auch zu einem Zerfall Syriens, der Türkei und Irans. Die Muster zur Destabilisierung von Regionen mit geopolitischem Interesse, sind immer dieselben, wir erinnern uns an die Taliban, zuerst von den USA hochgerüstet gegen die UDSSR, dann zerbombt und danach? Danach wurde die ISIS von den USA hochgerüstet, gegen Bashar Al Assad, Syriens Präsidenten und heute? Heute fliegt die USA Luftangriffe gegen die ISIS. Die Muster haben eine frappierende Ähnlichkeit und das Ziel US-amerikanischer Geostrategen, die Neugestaltung des Nahen Ostens, ist hier zum Greifen nahe. Es könnte teuer für die Kurden werden, wenn sie sich vom Irak trennen.

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Syrien

Syrien-RusslandAnmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse: Die Meinungen und Ansichten dieses Artikels reflektieren ausschließlich jene der Autoren und entsprechen nicht der Meinung des Online-Magazin Pârse & Pârse! Weiterlesen

Iranische Präsidentenwahlen: eine Stärkung oder ein Einschlafen des neuen mongolischen Reiches?

Anmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse: Die Meinungen und Ansichten dieses Artikels reflektieren ausschließlich jene der Autoren und entsprechen nicht der offiziellen Meinung des Centre de Recherche des Ecoles de Coëtquidan und der Ecole Spéciale Militaire de Saint-Cyr und der Theresianischen Militärakademie und des Online-Magazin Pârse & Pârse!

Im Verlauf der letzten Jahre hat sich der Iran stark an China, aber gleichzeitig auch an Russland angenähert. Diese pragmatische Allianz, basierend auf der sino-iranischen Achse, manifestiert sich heute in der wechselseitigen geopolitischen Unterstützung, in einer engen Zusammenarbeit mit dem russischen „Energiehinterland“ und in der Verbreitung einer Weltanschauung im Kontrast zu unseren korrekten Stereotypen. Versucht der Iran, ein neues mongolisches Reich mit seinen zwei strategischen Partnern zu gründen? Vor dem Hintergrund der Debatten über die gigantischen internen Herausforderungen der Islamischen Republik, bietet die Präsidentenwahl am 14. Juni 2013 die Möglichkeit, über die mögliche Verschiebung der internationalen Positionierung des Irans nachzudenken. Weiterlesen

Die Geographie schlägt zurück


aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Wenn Sie wissen wollen, was Russland, China oder Iran als nächstes tun, lesen Sie nicht ihre Zeitungen oder fragen Sie nicht, was unsere Spione ausgegraben haben – schauen Sie sich die Landkarte an. Geographie kann genauso viel über eine Regierung und deren Ziele aussagen wie Agenten. Wichtiger als Ideologie oder Innenpolitik, die grundlegend einen Staat definieren, ist sein Platz auf dem Globus. Landkarten erfassen die wichtigsten Fakten aus der Geschichte, Kultur und den natürlichen Ressourcen. Mit dem Umbruch im Nahen Osten und in einer turbulenten politischen Übergangszeit in China schauen Sie sich die Geographie an, um den Sinn des Ganzen zu verstehen.

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Zentralasien – Geopolitik als Schattenspiel

Pârse & Pârse – Wir haben schon in der Vergangenheit sehr ausführlich über den Bernard Lewis Plan berichtet. Dieses Mal ist Zentralasien an der Reihe, denn im Krieg um die Ressourcen und Marktanteile in einer globalisierten Welt, aber auch im Krieg um geostrategische Interessen müssen die Großmächte Russland und China endgültig besiegt werden und nichts ist effizienter, als die ethnischen Völker und ihr Miteinander samt der Länder, in denen diese Völker leben, zu destabilisieren und in unruhige und nach Ethnien zerschlagene Länder entlang von Blutsgrenzen zu verwandeln, erinnern wir uns an dieser Stelle an die Zerstückelung Jugoslawiens, denn Ethnic cleaning works. Der arabische Winter tobt bereits im Mittleren Osten und droht ihn in ein Bürgerkriegsinferno zu verwandeln, Europa droht islamisiert zu werden, ein Krieg zwischen Israel und Iran könnte jeden Moment ausbrechen und nun ist Zentralasien an der Reihe.

Ein interessanter Artikel von Alexander Knjasew zum Thema:

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Das Interview des Kronprinzen Rezâ Pahlavi mit dem israelischen Kanal 10

Rezâ Pahlavi: “Anstatt den Iran zu bombardieren sollte Israel die Opposition und das iranische Volk bei ihrem Kampf gegen das Mullah-Regime unterstützen. Den Iran zu bombardieren ist die größte Hilfe und Unterstützung des Mullah-Regimes, denn danach würde das Mullah-Regime eine unfassbare Säuberung veranstalten! Das iranische Volk ist die beste Armee, die durch die Unterstützung der westlichen Welt und Israel dieses Regime bekämpfen und besiegen kann.

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Brzeziński: Militärisches Eingreifen destabilisiert Syrien

Zbigniew Kazimierz Brzeziński ist ein US-amerikanischer Politikwissenschaftler und gilt neben Henry Kissinger als graue Eminenz unter den US-amerikanischen Globalstrategen. Von 1977 bis 1981 war er Sicherheitsberater von US-Präsident Jimmy Carter. Heute ist er Professor für US-amerikanische Außenpolitik an der School of Advanced International Studies (SAI) der Johns Hopkins University in Washington, D.C., Berater am „Zentrum für Strategische und Internationale Studien“ (CSIS) in Washington, D.C. und Verfasser von politischen Sachbüchern. Daneben betätigt er sich als Berater für mehrere große amerikanische und internationale Unternehmen. Weiterlesen