Die Ära Mohammad Mossadeq

logoDonnerstag, 14.08.2014 , 16:30 Uhr (45 Minuten) , ZDFinfo

Anlässlich dieser Dokumentation auf ZDFInfo, in der wieder behauptet werden wird, dass Mossadeq demokratisch gewählter Ministerpräsident war, setzen wir diesen Artikel entgegen. Jeder, der die iranische Mashrute Verfassung kennt, weiß, dass der Ministerpräsident vom Šâh verfassungsgemäß ernannt und abgesetzt wurde. Wenn man überhaupt von einem Putsch sprechen kann, dann war die US-amerikanische Intervention eine Hilfe zur Verhindung eines verfassungsfeindlichen Putsches durch Mossadeq.

Wer die Wurzeln der Islamischen Revolution begreifen will kommt nicht umhin, eine Reise in die Vergangenheit, auch zurück zu den Lebzeiten und dem Wirken Mossadeqs anzutreten. Hier in dieser Zeit sind die alten Parolen und die alten Lügen, der Šâh sei ein Agent der Briten und der Amerikaner entstanden. Hier liegen viele anti-iranische Wurzeln für den Niedergang der iranischen Pahlavi-Dynastie und dem Niedergang und der Demonotierung Irans im 20. Jahrhundert. Šâhanšâh Mohammad Rezâ Pahlavi liebte Iran und genau das wurde ihm, wie einigen andern in der iranischen Geschichte, die Iran liebten, zum Verhängnis. Wer über Iran herrschen will, muss nicht nur Muslim sein sondern Anti-Iraner zugleich, das hat die iranische Geschichte immer wieder bewiesen.

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Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (8)

Abb. 1 Der Tod von Alexander von Makedonien

Obwohl Alexander ein unermüdlicher Soldat und von königlichem Geblüt war, war er nicht zum Führen und Herrschen geboren. Wenn er ein Gebiet eroberte, überließ er es einem seiner Offiziere, damit dieser dann mit seinen Soldaten in diesen Gebieten für Unruhe, Plünderung, Verwüstung und Vergewaltigung sorgte. Während der ganzen Zeit, in der er mit der Eroberung Persiens beschäftigt war, waren seine Offiziere in den eroberten Gebieten nur damit beschäftigt, die Menschen auszurauben und Aufstände niederzuschlagen; sie kamen nie zur Ruhe.

Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (7)

Abb. 1 Alexander von Makedonien

Abb. 1 Alexander von Makedonien

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Nachdem Persepolis für die Krönungszeremonie, nach der Vernichtung der Stadt, nicht mehr in Frage kam, beschloss Alexander sich in Pasargadai [Pâthragâda], 87 km Nord-östlich von Persepolis, nach altem Brauch der achämenidischen Könige, krönen zu lassen; an dem Ort, an dem das Persische Imperium durch Kyros den Großen [Kuruš], mehr als zwei Jahrhunderte zuvor gegründet wurde.

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Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (6)

Abb. 1 Alexander Statue

Abb. 1 Alexander Statue

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Während all der unzweifelhaften Geschehnisse bei der Verwüstung Iranzâmins durch Alexander den Makedonier, vollzog sich unaufhaltsam der Niedergang Persiens, vor allem aus dem Grund, da die Heerführer und Würdenträger des Landes Darius III beseitigen wollten, um die Krone für sich selbst zu sichern. Die Zeit der Ordnung, Sicherheit und Einigkeit im Persischen Reich waren vorüber, schon seit Artaxerxes III die Herrschaft inne hatte und ein Staatstreich nach dem anderen die politische Kultur Persiens kennzeichnete.

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Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (5)

Alexander von Makedonien

Alexander von Makedonien

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

In der achämenidischen Epoche wurde das Wort Xšatra für „Stadt“, und Xšatrapâv für  „König“ benutzt und außerdem bedeutete Xšatra auch „Herrschen“ oder „Ort der Herrschaft“.  Erst Jahrhunderte später wurde aus dem Wort Xšatra, durch einige linguistische Veränderungen das Wort „Šahr“ (persisch: Stadt), und bis heute benutzen wir das Wort im Persischen in der Form šahr.

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Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (4)

Abb.1 Alexander von Makedonien

Abb.1 Alexander von Makedonien

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt.

Die Niederlage bei der Schlacht an der Issos Passage, die Ungehorsamkeit der persischen und medischen Würdenträger, die seit Anbeginn der Herrschaft Darius III gegen ihn gerichtet war, die Demagogie dieser Würdenträger gegen ihn und die Ansprüche anderer im Persischen Reich, die ihm die Herrschaft streitig machten, schwächte Darius III so sehr, dass er, als Alexander die Stadt Tyrus belagerte, eine Delegation mit einem Brief zu Alexander schickte. Weiterlesen

Alexander „der Große“ – Eskandare gojastak (3)

Alexander von Makedonien

Abb. 1 Alexander von Makedonien

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Die Niederlage Darius III an der Issos Passage machte den Persern in Syrien deutlich, dass Alexander gefährlicher war, als sie es für möglich gehalten hatten. Nach der Eroberung Syriens marschierte Alexander nach Damaskus, wo sich ein großes Schatzhaus befand. Die Mutter, die Ehefrau, die Schwestern und Kinder Darius III, die er nach seinem Sieg an der Issos Passage erbeutet hatte, verbrachte Alexander nach Damaskus.

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