Die türkische Sprache in Iran

Ahmad Kasravi

Ahmad Kasravi

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Die meisten Iraner glauben, dass man in Iran nur „Farsi“ spricht, und nur wenige sind sich bewusst, dass die türkische Sprache in Iran weit verbreitet ist und vielleicht sogar häufiger gesprochen wird als „Farsi“. Viele Iraner würden auf die Frage ob Türkisch in ihrem Land gesprochen wird antworten: Sicher, in einigen Provinzen wie Azarbaidschan und Khamse“, und viele von ihnen würden dies durch die Nähe dieser Provinzen zum Kaukasus oder des ehemaligen osmanischen Territoriums erklären.

Ahmad Kasravi احمد کسروی‎, der iranische Sprachwissenschaftler, Historiker, Philosoph, Jurist und Mullah schrieb in einem Artikel in arabischer Sprache, im syrischen Magazin Al-Irfan, Nr. 8, publiziert in den Jahren 1922 u. 1923 : „Ich habe noch nie gesehen oder gelesen, weder unter den Iranern selbst, noch bei den Ausländern, die über den Iran und seine Angelegenheiten schrieben oder diskutiert haben, die Wahrheit über diese Angelegenheit zu erfahren. Die Iraner, selbst diejenigen Iraner, die Türkisch sprechen können, behaupten, dass es eine Fremdsprache sei, die ihr Land zu Zeiten der türkischen und mongolischen Herrschaft durchdrungen hatte und sich mit der Klinge des Schwertes verbreitete. Sie verachten und verabscheuen unaufhörlich die türkische Sprache und würden es gerne sehen, sie zu beseitigen, und sie in ihren Provinzen auslöschen, um sie durch das „süße Persisch“ zu ersetzen.“ Und das hat sich bis heute nicht geändert. Das Wissen darüber ist spärlich und teilweise auch verzerrt. Weiterlesen

Die islamisierten Armenier

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Istanbul - Anfang November, hielt die Hrant Dink Stiftung eine Konferenz zum Thema “islamisierte Armenier” an der Bosporus-Universität in Istanbul ab und brach damit ein Tabu mehr in der Türkei. Islamisierte Armenier waren bisher eine verborgene Wirklichkeit, ein Geheimnis das vielen bekannt ist, aber nicht jedem offenbart werden konnte, hinter verschlossenen Türen geflüstert wurde, in Geheimdienstkreisen gehandelt und schließlich frei in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

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Neue Verbreitung von Christenhass in der Türkei

Haben Sie jemals einen Christen gesehen, der das Opferfest feiert

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Kocaeli - Eine neue Hasskampagne gegen Christen verbreitet sich in Twitter, Facebook und türkischsprachigen Foren wie ein Lauffeuer. Gegenstand der Aufregung ist ein Billboard in der türkischen Stadt Kocaeli. Auf dem oben gezeigten Billboard steht in türkischer Sprache die Frage: „Haben Sie jemals einen Christen gesehen, der das Opferfest feiert?“ Und darunter antwortet der abgebildete Weihnachtsmann: „Wir haben gesehen, wie Muslime Weihnachten feiern!“ Der anatolische Jugendverband der Muslime an der Universität Kocaeli, AGD (Anadolu Gençlik Derneği Kocaeli Üniversite) ist verantwortlich für dieses Billboard, das seit Mitte Dezember überall in den Stadtteilen der Stadt Kocaeli zu sehen ist.

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Iran: Ayatollah Khamenei in BMW-Handel verwickelt

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Teheran - Eine Investmentgesellschaft, die von Irans obersten Führer Ali Khamenei kontrolliert wird, wurde bei der Übernahme des landesweit größten deutschen Autohändlers wegen Einschüchterung beschuldigt. Weiterlesen

Christenverfolgung im Nahen Osten

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Der hohe Preis der Christen für ihren Glauben

Vor dem Leid verfolgter Christen dürfen wir die Augen nicht verschließen. Sie kämpfen für Ideale, ohne die eine Gesellschaft nicht lebens- und liebenswert ist: Toleranz, Gerechtigkeit, Vergebung.

In letzter Minute konnte der 38-jährige Mehran aus dem Iran fliehen. Er stammt aus einer muslimischen Familie, war gut situiert, Inhaber eines Sportartikelgeschäfts im Zentrum von Teheran. Mit seinem armenischen Freund ging er häufig in die christliche Kirche, obwohl das für Muslime im Iran streng verboten ist. Weiterlesen

Türkische Geschäftsleute fordern zwei Pässe für Reisen nach Israel und in den Iran

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Geschäftsleute klagen darüber, dass Iran und Israel Reisende mit Stempeln in ihren Pässen aus bestimmten Ländern nicht einreisen lassen.

Türkische Geschäftsleute fordern doppelte Pässe von ihrer Regierung, einen für die Einreise nach Israel und einen für die Einreise in Länder wie Iran, in denen es nicht erlaubt ist nach Israel zu reisen, berichtete die Istanbul Hurriyet Daily News am vergangenen Montag. Weiterlesen

Türkische Unkultur: Weil er Trennung nicht ertragen konnte, musste sie sterben

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Düsseldorf (RPO). 31-Jährige tot – Ehemann unter Verdacht: Erst soll der Mann seine Frau getötet haben, dann mit drei kleinen Kindern in die Türkei geflohen sein. Dort stellte er sich der Polizei. Weiterlesen

Der Wunsch deutscher Eltern – türkenfreie Kindergärten?

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ARD - Einst war er der Seelsorger der Nation. Die Antwort der ARD auf die zeternden nachmittäglichen Talk-Shows der Privatsender. Pfarrer Jürgen Fliege moderierte ab 1994 die nach ihm benannte Sendung, die sich eher an ein älteres Publikum richtete. Nach einigen Querelen mit dem Chef des BR Gerhard Fuchs wurde die Show 2005 abgesetzt.

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Türkische Kulturvereine: Kriminalität und Zwangsprostitution statt Kultur und Völkerverständigung

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Tatort Berlin-Schalottenburg – Offiziell sind es türkische Kulturvereine, gemäß ihrer Satzung sollten sie zur Völkerverständigung beitragen, Volkstanz und Volksmusik fördern und die anatolische Kultur durch Vorträge vermitteln. Doch seit dem Spätsommer 2011 zeigt sich, welche wahre Kultur dort vermittelt wird.

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Türkische Unkultur: Weil er verlassen wurde, mussten sie sterben

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Berlin – Ein Mann betritt am Mittwochmorgen einen Neuköllner Imbiss und eröffnet das Feuer. Mehrere Projektile treffen eine 33-jährige Frau. Kurz darauf stirbt sie an einem Kopfschuss. Auch ihre Schwester wird in den Kopf getroffen. Sie stirbt am Nachmittag. Weiterlesen

Türkische Unkultur: Weil sie in Berlin bleiben wollte, musste sie sterben

Berlin – Ein integrationsunwilliger türkischer Taxifahrer hat seine Frau und dann sich selbst erschossen. Vermutlich tötete der 40-Jährige die dreifache Mutter, weil sie nicht in die Türkei zurück wollte. Die Kinder bekamen alles mit.

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Die simple Wahrheit

Frank-Furter Schnauze: Es kann nicht sein, was nicht sein darf

Einmal mehr der Stachel im linken Hintern der Nation: Es ist mal wieder so weit: eine Studie macht in Deutschland die Runde. Eine Studie, die politisch inkorrekte Ergebnisse enthält. Eine Studie, die Thilo Sarrazin zu bestätigen scheint. Und prompt zeigen sich wieder dieselben Reflexe wie einst, nachdem der Ex-Bundesbänker sein Buch veröffentlichte. Die Statthalter des Aberglaubens vom multikulturellen Vielfaltsparadies sind aufgescheucht und fallen mit der ihnen typischen Aggressivität über das unliebsame Werk und seinen Initiator her.

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Sprechen wir über Integration

Ziel der Integration für die Bundesregierung ist es, alle Menschen, die dauerhaft und rechtmäßig in Deutschland leben, in die Gesellschaft einzubeziehen und ihnen die damit verbundenen Rechte wie Pflichten zu gewähren. „Bei der Integration geht es darum, dass wir zusammen leben und nicht nebeneinander her. Unser Zusammenleben soll von Respekt, gegenseitigem Vertrauen, von Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein.“ So haben es die Regierungsparteien In Deutschland im Koalitionsvertrag für die 17. Legislaturperiode formuliert.

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Islamkritik: Wenn Wahrheit schmerzt

Die Wahrheit wird immer nur einen sehr kritischen und idealistischen Kern zufrieden stellen, aber niemals Menschen, die einer ganz bestimmten Ideologie verfallen sind, die impliziert, dass sie sich auf Kosten von Wahrheit und Menschlichkeit auf eine bestimmte Seite zurückziehen.

von Sherry

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Psychogramm eines torkisierten Iraners

Psychoanalytische Untersuchungsergebnisse der geschlossenen Abteilung für Psychiatrie II A / Kellergeschoss von Pârse & Pârse

In der Biologie gibt es eine Bezeichnung für Lebewesen, die ihre eigenen ressourcenbezogenen Defizite kompensieren, indem sie sich in andere, größere Lebewesen einnisten und dort im Schmarotzertum leben: Parasiten.

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Danke Nicolas Sarkozy! Verurteilung der türkischen Unkultur

Diese Woche war es nun endlich soweit: Es kam zu einer Verurteilung und Anerkennung einer der größten Völkermorde der Menschheit, dem Genozid an Armeniern während des 1. Weltkrieges durch die Türken, dank des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Vor 96 Jahren geschah dieser Völkermord direkt vor den Augen der Iraner: Damals lebten einige Millionen Armenier in Westarmenien, in der heutigen Osttürkei oder Ostanatolien. Einige tausend dieser Menschen wurden im 19. Jhd. bereits vom Osmanischen Reich bewusst, gezielt und teilweise öffentlich vernichtet. Ab 1915 begannen die Türken dann mit der geplanten und gezielten Ausrottung sämtlicher Armenier auf türkischem Boden. Gänzlich unbewaffnete Zivilisten, alte Menschen, Frauen und Kinder. 1,5 Millionen Armenier wurden von den Türken aufgrund ihres christlichen Glaubens und ihrer Rasse bestialisch gequält, brutal gefoltert, ermordet und in Massengräber verscharrt. Bis heute wird das vom EU-Beitrittskandidaten, der faschistischen Türkei, geleugnet. Anlässlich dieses historischen Datums erinnern wir uns zurück und lassen Bilder und Persönlichkeiten sprechen:

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Türkische Unkultur: Weil sie einen deutschen Freund hatte, musste sie sterben

Von eigener Familie entführt?

Arzu Özmen ist seit Wochen verschwunden

Wo ist Arzu Özmen? Seit 1. November versucht die Kripo Detmold eine Antwort auf diese Frage zu finden. Sie vermutet, dass Familienmitglieder die 18-Jährige verschleppt haben und jetzt irgendwo festhalten. Auch ein Tötungsdelikt wird nicht mehr ausgeschlossen. Die kurdische Türkin arbeitete als Verkäuferin in einer Bäckerei in Detmold. Dort lernte sie auch ihren deutschen Freund kennen -sehr zum Missfallen ihrer Familie. Als die Beziehung zu dem jungen Mann bekannt wird, soll Arzu Özmen große Probleme mit ihrer Familie bekommen haben.

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Islamophobie das Unwort des Jahres 2011

Am 10.12.2011 schrieb die Frankfurter Rundschau in einem Artikel mit dem Titel „Politically Incorrect gerät unter Druck“, dass ein Historiker mit Namen Wolfgang Benz, den Blog analysiert hätte und er spricht dabei in einem Interview  von Volksverhetzung. Verschwiegen wird natürlich, dass es sich bei Wolfgang Benz um einen Historiker handelt, dessen Aussagen schon seit je her in der Fachwelt umstritten waren. Spitzenpolitiker sollen jetzt nach dem Verfassungsschutz rufen, das Bundesinnenministerium hat dies jedoch bis dato abgelehnt.

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Quranschulen – Die Lehrstätten des heiligen Islam

Sie lernen den  Qur’an auswendig und sie lernen sich Allah zu unterwerfen. Das ist der Alltag für mehr als 70.000 der etwa 750.000 muslimischen Kinder und Jugendlichen in Deutschland. Von ihren Eltern werden sie auf eine von tausenden Qur’anschulen, arab. ‏مدرسة‎ madrasa in Deutschland geschickt, damit sie streng traditionell nach den islamischen Wertvorstellungen erzogen werden. Dort predigen islamische Lehrer den Dschihad, den Heiligen Krieg gegen die Ungläubigen, dort lernen sie den wahren Islam kennen.

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