Israel unterliegt im lang anhaltenden Ölstreit mit Iran

 

Foto von Eliyahu Hershkovitz Ölpest im Evrona Natur Reservat. Die Eilat-Ashkelon Pipeline Company ist vor kurzem nach einer Ölpest im Süden Israels in den Schlagzeilen gewesen. Sie ist auch an einem lang andauernden Schiedsgerichtsverfahren mit dem Iran über die gekappte Geschäftsbeziehung beteiligt.

Foto von Eliyahu Hershkovitz
Ölpest im Evrona Natur Reservat.
Die Eilat-Ashkelon Pipeline Company ist vor kurzem nach einer Ölpest im Süden Israels in den Schlagzeilen gewesen. Sie ist auch an einem lang andauernden Schiedsgerichtsverfahren mit dem Iran über die gekappte Geschäftsbeziehung beteiligt.

Genf - Israel droht das Schiedsgerichtsverfahren gegen Iran bislang zu verlieren, und wird Dutzende von Millionen Dollar an die Islamische Republik zahlen müssen. Es waren eine ganze Reihe von Verfahrensterminen notwendig, in denen beide Seiten ihre gegenseitigen Ansprüche proklamierten und das Verfahren in die Länge zogen.

Israel verdankt Iran nun die Verurteilung zur Zahlung von 100 Millionen Dollar Entschädigung für Ölpipeline-Verluste, entschieden Schweizer Schiedsrichter. Dies entspricht einem Wert von 50% der Anteile Irans an der Eilat Ashkelon Pipeline Company.

Israel versuchte seinen Namen bei einer Entscheidung der Schiedsrichter in der Schweiz auf einen iranischen Anspruch von Millionen von Dollar Schadenersatz der Welt zu verheimlichen. Die Schiedsrichter waren von der Forderung Irans, die nach zwei Jahrzehnten der Schlichtung zwischen den beiden Ländern über iranische Verluste aus einem gemeinsamen Ölpipeline Geschäft entstanden sind, zunächst überrascht gewesen, nachdem Iran die Verbindungen mit Israel nach der islamischen Revolution von 1979 abgebrochen hatte. Weiterlesen

Die letzte Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen

Hisbollah: Neue iranische Raketen sind eine Abschreckung für Israel

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Beirut – Einer der führenden militanten Führer rühmt sich, dass die Hisbollah nicht nur Raketen, sondern auch Ausbildung und technisches Know-how aus dem Iran erhält, um mehr Raketen zu bauen.

Iranische Raketen mit höchster Genauigkeit, welche die Hisbollah erhalten hat, sind ein “wirklich abschreckender Faktor” in der Konfrontation mit Israel, sagte einer der Führer der militanten libanesischen Gruppe Irans Tasnim News Agency am Sonntag.

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Iran – USA: Um die Hölle auf Erden zu beseitigen, kann sogar der Teufel rekrutiert werden

EU Aussenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

EU Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

 ein Kommentar von Ardašir Pârse

Churchill_V_sign_HU_55521Washington - Sir Winston Churchill, der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts, verabscheute kommunistische Revolutionäre. Er beschrieb die bolschewistischen Führer als gestörte Kriminelle und morbide Mörder, als Insekten, Wölfe und Paviane, er verglich sie mit Typhus tragendem Ungeziefer und blutsaugenden Vampiren. Er lobte Mussolini in Italien für seine Siege über den “bestialischen Leninismus”, unterstützte Franco, die Kommunisten in der spanischen Revolution zu schlagen und verdammte sogar die Juden für ihre überproportionale Vertretung in der “weltweiten Verschwörung zum Sturz der Zivilisation.” Für ihn waren die kommunistischen Revolutionäre der Teufel persönlich.

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Pârse & Pârse im Jahrbuch der S & G 2012

P1050908

Pârse & Pârse - Ein Mal wöchentlich erscheint die Zeitschrift Stimme und Gegenstimme (S&G). Laut der Redaktion der Zeitschrift ist sie „ein Organ klarheitssuchender und gerechtigkeitsliebender Menschen aus aller Welt und veröffentlicht wenig Gehörtes – vom Volk fürs Volk. Sie sieht sich als Organ der Aufklärung, um Menschen durch das Hören der Gegenstimme wieder in Kontakt mit ihrer Intuition zu bringen, damit sie wieder unterscheiden können, wo sie betrogen werden und wo sie Klarheit verspüren.“

Die Herausgeber der Zeitschrift haben dabei keinerlei kommerzielle Absichten, sie wird primär als „Hand-Express“ von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Ihr Ziel ist es, gemeinsam durch verbindliche Verteilstrukturen, ein Netzwerk aufzubauen.

Die Redaktion schrieb uns per Email: „Die Zeitung gibt es seit fast 3 Jahren und erreicht mittlerweile weit mehr als 50’000 Leser. Alle Ausgaben der Jahre 2012 und 2013 sind jeweils zu einem Jahrbuch zusammengefasst. Diese Jahrbücher sind ein Dokument von aufklärenden Gegenstimmen zu verschiedenen Themen. Es besteht auch die Möglichkeit, die aktuellen Ausgaben fortlaufend unter “kostenlos” zu abonnieren.“

In ihrem gemeinsamen Anliegen, nicht länger die Verdummung und Unterjochung der Menschen unter Medienlügen diversester Arten hinzunehmen, veröffentlichen und verarbeiten sie nach bestem Wissen und Gewissen Quellen, die ihnen seriös und glaubwürdig erscheinen. Wichtige Themen unserer Zeit werden dort abseits der gleichgeschalteten Medien behandelt.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Aufklärungsbemühungen darin einen kleinen Platz eingenommen haben und bedanken uns ausdrücklich beim S & G Netzwerkteam für die Wertschätzung unserer Arbeit und für das Vertrauen uns als exil-iranisches Magazin als Quelle heranzuziehen.

Wir sind sehr stolz darauf, Teil des Jahrbuches 2012 geworden zu sein und hoffen noch öfter Teil eines Jahrbuches werden zu dürfen. Weiterlesen

Iran: Ein Land im Wandel der Zeit?

Bildquelle_©The Economist

Bildquelle_©The Economist

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Vom Kaukasus bis hin zu den Gewässern des Indischen Ozeans, können die Iraner aufmerksam beobachten, wie ihre Regierung mit ausländischen Mächten über die verhängten Handelssanktionen wegen seines Atomprogrammes feilscht. Beinahe jede Stunde wird im iranischen Fernsehen die Hoffnung auf die Nachricht verfolgt, dass die Sanktionen aufgehoben werden.

In der Hoffnung ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern, haben die USA und ihre Verbündeten, wegen Irans Atomprogramm, es sehr schwierig für Iran gemacht, sich im internationalen Handel zu engagieren. Die Ölexporte des Landes sind auf die Hälfte ihres früheren Niveaus zusammengeschrumpft. Die iranische Regierung, hat für ihren Teil, ausführliche Gespräche mit Ländern, die als feindlich betrachtet werden, zumindest offiziell und öffentlich eingestellt. Die Motive dafür, sind sowohl interner als auch externer Natur. Alle Seiten sind daran interessiert, eine Lösung für diesen langen andauernden Stand-off zu finden. Eine Deadline wurde auf den 24. November 2014 festgelegt.

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Britische IS-Kämpfer, die versuchen den Islamischen Staat zu verlassen, werden mit dem Tode bedroht

Bildquelle: The Guardian Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Bildquelle: The Guardian
Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Guantánamo Bay – Eine erfreuliche Nachricht erreichte die westlichen Staaten am vergangenen Samstag. Ein ehemaliger Guantánamo-Häftling bestätigte einen Bericht in dem steht, dass mindestens 30 britische Staatsangehörige in Syrien und in Irak vom IS gefangen genommen wurden. Britische Dschihadisten des islamischen Staates, die versuchen, nach Großbritannien zurückzukehren, werden mit dem Tod von der Führung der Terror-Gruppe bedroht, berichtete The Guardian am vergangenen Samstag.

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