Die Ära Mohammad Mossadeq

logoDonnerstag, 14.08.2014 , 16:30 Uhr (45 Minuten) , ZDFinfo

Anlässlich dieser Dokumentation auf ZDFInfo, in der wieder behauptet werden wird, dass Mossadeq demokratisch gewählter Ministerpräsident war, setzen wir diesen Artikel entgegen. Jeder, der die iranische Mashrute Verfassung kennt, weiß, dass der Ministerpräsident vom Šâh verfassungsgemäß ernannt und abgesetzt wurde. Wenn man überhaupt von einem Putsch sprechen kann, dann war die US-amerikanische Intervention eine Hilfe zur Verhindung eines verfassungsfeindlichen Putsches durch Mossadeq.

Wer die Wurzeln der Islamischen Revolution begreifen will kommt nicht umhin, eine Reise in die Vergangenheit, auch zurück zu den Lebzeiten und dem Wirken Mossadeqs anzutreten. Hier in dieser Zeit sind die alten Parolen und die alten Lügen, der Šâh sei ein Agent der Briten und der Amerikaner entstanden. Hier liegen viele anti-iranische Wurzeln für den Niedergang der iranischen Pahlavi-Dynastie und dem Niedergang und der Demonotierung Irans im 20. Jahrhundert. Šâhanšâh Mohammad Rezâ Pahlavi liebte Iran und genau das wurde ihm, wie einigen andern in der iranischen Geschichte, die Iran liebten, zum Verhängnis. Wer über Iran herrschen will, muss nicht nur Muslim sein sondern Anti-Iraner zugleich, das hat die iranische Geschichte immer wieder bewiesen.

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Irak: Kurdistans teuere Trennung

Bildquelle: Badische Zeitung

Die Flagge Kurdistans Bildquelle: Badische Zeitung – Photo_ ©Philipp Martina

Es könnte teuer für die Kurden werden, sich vom Irak zu trennen.

Erbil – Durch den Vormarsch der ISIS wurde Irak weiter destabilisiert und es scheint, als ob Irak gemäß dem Bernard Lewis Plan nun dreigeteilt werden könnte, wenn die Geschichte nicht einschreitet. So zumindest sah es der Bernard-Lewis-Plan im Greater Kurdistan Projekt vor: eine Dreiteilung Iraks nach sog. Blood boarders: in einen kurdischen Norden, einen verarmten sunnitischen Mittelteil und einen schiitischen Südteil, das könnte sich wohl bald von selbst verwirklichen. Schon Leslie H. Gelb, Ex-Vorsitzender des Council on Foreign Relations, hat am 25. November 2003 in der New York Times vorgeschlagen, nach dem Vorbild der Zerschlagung Jugoslawiens auch den Irak zu liquidieren. Bei der Bildung eines Groß-Kurdistans, würde es nicht nur zu einem Zerfall Iraks kommen, sondern auch zu einem Zerfall Syriens, der Türkei und Irans. Die Muster zur Destabilisierung von Regionen mit geopolitischem Interesse, sind immer dieselben, wir erinnern uns an die Taliban, zuerst von den USA hochgerüstet gegen die UDSSR, dann zerbombt und danach? Danach wurde die ISIS von den USA hochgerüstet, gegen Bashar Al Assad, Syriens Präsidenten und heute? Heute fliegt die USA Luftangriffe gegen die ISIS. Die Muster haben eine frappierende Ähnlichkeit und das Ziel US-amerikanischer Geostrategen, die Neugestaltung des Nahen Ostens, ist hier zum Greifen nahe. Es könnte teuer für die Kurden werden, wenn sie sich vom Irak trennen.

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Ein offizieller Bericht lüftet die geheime Welt des Sex in Iran

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Teheran - Es ist das letzte, was Irans religiöse Herrscher wollten, nämlich über ein Thema sprechen, über das man in Iran nicht spricht, aber jetzt müssen sie darüber sprechen. Ein offizieller Bericht hat nun der Nation best gehütetes Geheimnis dokumentiert: Sex jeglicher Art, außerhalb des Ehebettes in der Islamischen Republik Iran findet weitverbreitet statt. Etwas unmoralisches, wogegen aus der Sicht der herrschenden Ayatollahs, etwas getan werden muss.

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Die drei Helden des Avesta – Garšāsp (3)

Von Bahrâm

Zum dritten Mal fragte Zartōšt:

„Wer hat dich, o Haoma [Hōm], als der dritte Mensch in der mit Körper begabten Welt zubereitet? Welche Heiligkeit wurde ihm dafür zu Teil, welcher Wunsch wurde ihm erfüllt?“ (SPIEGEL F, 1859, S. 71)

Hōm eröffnet ihm:

„Thrita, der nützlichste der Ḉāme [Sāma] hat mich als der dritte Mensch in der mit Körper begabten Welt zubereitet, diese Heiligkeit würde ihm dafür zu Theil: dieser Wunsch ging ihm in Erfüllung:
Dass ihm zwei Söhne geboren wurden: Urvākhshya [Urwaxšya] und Kerečāčpa [Garšāsp] . Der eine – ein Ordner in Bezug auf Herkommen und Gesetz. Der andere mit hoher Wirksamkeit begabt, ein Jüngling, Träger der Keule Gaečus.“
(SPIEGEL F, 1859, S. 71-72)

Der Clan der Sāma ist neben der der ĀѲßya das zweite bedeutende Geschlecht, dass im Avesta Erwähnung findet. Aus dieser Linie gehen drei Figuren hervor, die in jeweils einem Bereich großartige Taten vollbrachten. Weiterlesen

Marinierte Hühnerflügel vom Grill mit Basmati Reis an Gurken-Minze-Joghurt und Grilltomate

Dschudsche Kabab 1

ein Rezept von Ardašir Pârse Weiterlesen

Die drei Helden des Avesta – Fereydūn (2)

Von Bahrâm

Zartōšt fragte anschließend den Hōm:

„Wer hat dich, o Haoma, als der zweite Mensch in der mit Körper begabten Welt zubereitet? Welche Heiligkeit wurde ihm dafür zu Theil? Welcher Wunsch wurde ihm gewährt? “ (SPIEGEL F, 1859, S. 70)

Der Yazd antwortet ihm:

„Àthwya [Ābtīn] hat mich als der zweite Mensch zubereitet in der mit Körper begabten Welt, diese Heiligkeit wurde ihm dafür zu Theil, dieser Wunsch wurde ihm gewährt: Dass ihm ein Sohn geboren werde mit tapferem Clane: Thraetaonô [Fereydūn], welcher die Schlange Dahâka [Dahāk] schlug, welche drei Rachen, drei Köpfe hatte, sechs Augen, tausend Kräfte (…) welche als die kräftigste Druj hervorgebracht hatte Agra-mainyus [Ahriman], hin zu der mit Körpern begabten Welt, zum Verderben für das Reine in der Welt.“ (SPIEGEL F, 1859, S. 70-71) Weiterlesen

Die drei Helden des Avesta – Ĵamšīd (1)

Von Bahrâm

Ĵamšīd 1 , der Sohn des Wiwangahān 2, hat in der iranischen Mythologie eine herausragende Stellung. Im Besitz der besten königlichen Majestät herrschte dieser vor langer Zeit über die siebenteilige Erde im sagenhaften goldenen Zeitalter, in der es weder Tod, Krankheit, Neid, Alter, Dürre oder noch eine andere von den Dīw 3 geschaffene Plage gab.
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