Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud „Der Kopf der Schlange ist Iran“

Obma und Abdullah

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Riad - Hat Barack Obama noch Kraft über Riad, wenn des Königs politische Schlüsselfigur, Prinz Bandar, die Fäden der Politik aus der Ferne zieht und durch Abwesenheit glänzt, wenn “der mächtigste Mann der Welt” zum Staatsbesuch kommt?

Saudi Arabien fürchtet Amerikas lethargisches Verhalten – in der Krimkrise, im Syrienkonflikt, im iranischen Atomabkommen – denn Amerikas Schwäche ist zum Problem für die Welt geworden. Damals, noch vor etwa einem Jahrzehnt, da konnte ein französischer Präsident, zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler, noch Achsen nach Moskau bauen und von einer multipolaren Welt träumen. Heute, nur etwa ein Jahrzehnt später ist eine multipolare Welt viel schneller entstanden, als es die größten Bushkritiker jemals für möglich hielten. Ein schweres Erbe, die Politik der Aggression und Invasion George W. Bushs, für Barack Obama und den USA.

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Saudi-Arabien: Atheisten sind Terroristen!

Der saudische König Abdullah

Der saudische König Abdullah

Der saudische König erließ ein neues Anti-Terror-Gesetz. Atheisten und politisch Andersdenkende gelten ab sofort als Terroristen. Den Ungläubigen droht im schlimmsten Fall die Todesstrafe. In Saudi-Arabien ist ein neues Anti-Terror-Gesetz verabschiedet worden. Weiterlesen

Iran verstärkte seinen Druck auf politische Gefangene, während der Nowrouz-Feierlichkeiten

Orumiyeh Gefaengnis in Iran

Orumiyeh Gefängnis in Iran

Teheran - Sie vernichteten Gegenstände ihres persönlichen Eigentums. Dann brachten die Henker mehrere politische Gefangene in Einzelhaft. Vier Tage vorher hatten die Henker des Regimes Sami Hosseini, einen zum Tode verurteilten politischen Gefangenen, bedroht und belästigt.

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Irak : Legalisierung von Ehen mit 9 – jährigen Mädchen – das Erbe US-amerikanischer Außenpolitik

Proteste in Irak am Internationalen Frauentag am 08. März 2014

Proteste in Irak am Internationalen Frauentag am 08. März 2014

Bagdad - Der Entwurf eines neuen Gesetzes in Irak ist ein riesiger Rückschritt für Frauen und Mädchen, berichtete der irakische Verband Al Amal am 12. März 2014 mit einem Apell diesen Gesetzesentwurf nicht umzusetzen.

Diese Passage eines Jaafari-Gesetzes würde einen katastrophalen und diskriminierenden Rückschritt für Iraks Frauen und Mädchen zur Folge haben. Dieses Personenstandsrecht wird nur irakische muslimische Fanatiker stärken, während die Regierung behauptet, gleiche Rechte für alle zu unterstützen. Die rechtliche Situation von Frauen und Mädchen, war unter Saddam Hussein weitaus besser als nach George W. Bushs fanatischen Religionskrieg, den er unter dem Deckmantel “Krieg gegen den Terror” mit seinen Komplizen führte. Saddam Hussein wurde gehängt, das Land in den Abgrund gestoßen, der Schuldige aber, ging bei dieser Auseinandersetzung strafrei aus.

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Jašne Cahâršanbe Suri – Der rote Mittwoch

Am Vorabend des letzten Mittwoch vor Nowruz [نوروز], dem persischen Neujahrsfest am 20. oder 21. März eines jeden Jahres, finden die letzten Feuerfeierlichkeiten des iranischen Jahres mit Namen Cahâršanbe Suri [چهارشنبه سوری] – “Der rote Mittwoch” statt. Dieses Fest entstand in der frühzoroastrischen Ära, etwa um 1700 v. Chr. im antiken Iran. Es wurden bei Sonnenuntergang Feuer angezündet, die die ganze Nacht brannten, um das Licht bis zum Sonnenaufgang am Leben zu halten. Man sammelte zuvor trockene Grashalme und Dornbüsche und entfachte ein Feuer in den letzten kalten Winternächten und verbrachte mit dem heiligen Feuer Ahuras die Nacht, um bald das neue Jahr „Nowruz“ zu begrüßen und um Ahrimans Armee, der Dunkelheit, den Kampf zu erklären. Weiterlesen

Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2013)

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Jahresbericht über die Todesstrafe in Iran 2013

Mit mehr als 687 Hinrichtungen, ist die Zahl der Hinrichtungen in Iran im Jahr 2013 die höchste seit mehr als 15 Jahren. Mehr als 68% aller Hinrichtungen haben nach den Präsidentschaftswahlen vom 14. Juni stattgefunden.

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Syrien: Iran verstärkt die Unterstützung für Bashar Al Assad

Foto: APFoto: AP

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus - Syriens Bürgerkrieg nähert sich dem Beginn des vierten Jahres, während Iran die Unterstützung von Bashar Al Assad gegen die sunnitischen Terrorbanden, durch den Einsatz von Elite-Truppen, deren Aufgabe darin besteht, Informationen zu militärischen Truppenbewegungen zu sammeln und Assads Truppen zu trainieren, verstärkt. Die verstärkte Unterstützung durch den Iran, wird zu keinen Zugeständnissen von Bashar Al Assad in den Genfer Friedensgesprächen führen, berichtete Reuters in einem Artikel.

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Barack Obama mag den Mullahs in Iran vertrauen, aber sollten das auch die USA?

Obama

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Genf – Von Entschlossenheit, Geradlinigkeit und konsequentem Handeln, ist Barack Obama Lichtjahre von Ex-Präsident George W. Bush entfernt. Barack Obama hat eine neue Welt erschaffen, in der die USA sich dem Ende seiner Weltherrschaft zubewegt, wie Obama im vergangenen Jahr in einer Rede selbst zugestanden hatte. Der Vorschlag von Präsident Obama, in Genf, den er den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen machte, ermöglicht es Iran, Uran begrenzt anzureichern, gegenüber früheren UN-Resolutionen, die von der Islamischen Republik forderten, alle Uran-Anreicherungsaktivitäten zu stoppen.

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Die Führung Irans sollte Gnade für Pastor Saeed Abedini walten lassen

Pastor Saeed Abedini

Davos - Etwas geschah während des Weltwirtschaftsforums 2014 in Davos in der Schweiz in diesem Jahr. Es hat keine Schlagzeilen gemacht, aber das was geschah, war etwas, das sicherlich nicht ignoriert werden sollte, schrieb in einem Artikel Fox News.

Während die iranische Führung die meiste Zeit im Gespräch über ihr Atomprogramm und anderen Fragen, einschließlich dem Thema Syrien verbrachte, gab es einen kurzen Gesprächsaustausch zwischen einem Reporter und Irans Außenminister bezüglich der Inhaftierung von mehreren Amerikanern, darunter auch Pastor Saeed Abedini, der nun seit mehr als einem Jahr in Haft gewesen ist,  – nur wegen seines christlichen Glaubens. Weiterlesen

Barack Obamas muslimischer Bruder proklamierte: “Jerusalem gehört uns, wir kommen”

Jerusalem gehört uns, wir kommen

Washington - Malik Obama, der kenianische Halbbruder des Präsidenten der USA, führt die Barack H. Obama Stiftung, eine Gruppe, die Malik gegründet hatte und verwaltet. Der Name bezieht sich auf den gemeinsamen Vater der Beiden. Er, Malik, war der beste Mann bei der Hochzeit von Barack und Michelle Obama im Jahr 1992. Er erschien an der Waisen-Entwicklungsfond-Konferenz in Jemen im Jahre 2010 mit einem Hamas Palästinenser-Schal auf dem bekannte palästinensische Slogans, anti-israelische Parolen der Terrorgruppe Hamas, gedruckt waren. Die Aussagen beinhalteten “Jerusalem gehört uns – wir kommen” und “vom Jordan bis zum Mittelmeer”, eine Aussage die wiedergeben soll, dass Israel nicht existiert. Der Präsident war schweigsam, über seine Beziehung mit Malik, der im Jahr 2013 gesagt hatte, dass die Beiden sich näher stehen als die Amerikaner glauben, darüber schrieb die Daily Mail am 29.01.2014 in einem umfassenden Artikel. Weiterlesen

Iran: Khameneis Steigerung seiner Business-Imperium Gewinne aus den Iran-Sanktions-Erleichterungen

Ayatollah Ali Khamenei

Teheran - In einem Artikel berichtete uns Reuters am 22.01.2014, dass seit zwei Wochen einer der wichtigsten Nutznießer, der iranische Diktator des Landes, durch die Lockerung der Sanktionen ist – der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei .

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Die islamisierten Armenier

armenischen Kinder

Istanbul - Anfang November, hielt die Hrant Dink Stiftung eine Konferenz zum Thema “islamisierte Armenier” an der Bosporus-Universität in Istanbul ab und brach damit ein Tabu mehr in der Türkei. Islamisierte Armenier waren bisher eine verborgene Wirklichkeit, ein Geheimnis das vielen bekannt ist, aber nicht jedem offenbart werden konnte, hinter verschlossenen Türen geflüstert wurde, in Geheimdienstkreisen gehandelt und schließlich frei in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

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Jahresrückblick 2013

Der Jahresbericht 2013 liegt vor. Im Folgenden eine Kurzfassung:

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Iran: Fünf Wege um eine Wirtschaft zu zerstören

Ahmadinedschad vs. Rouhani

Teheran - Für Hassan Rohani, Irans neuen Präsidenten, jährte sich letzte Woche [04.12.2013] seine Regierungszeit zum 100. Tag im Amt, während er einen Bericht über die Wirtschaft freigab. Er malte ein düsteres Bild, aber anstatt die Schuld auf die internationalen Sanktionen zu schieben, sagte Rohani, dass vor allem die populistische Politik seines Vorgängers, Mahmud Ahmadinedschad, für das Chaos verantwortlich ist, schrieb die Financal Times.

Schuld an der Misere aber, ist nicht nur die populistische Wirtschaftspolitik Ahmadinedschads, sondern sie muss grundsätzlich im sozio-islamischen Liberalismus und im Ende des wirtschaftlichen Liberalismus seit 1997 gesucht werden. Die Gründe dafür liegen im Machterhalt des Klerus, der die Umsetzung unvernünftiger ökonomischer Maßnahmen zur Folge hatte. Nachdem man in Iran von einer konsequenten Liberalisierung der Wirtschaft seit Mitte der 1990iger Jahre Abstand genommen hatte und soziale, anti-ökonomische Reformen eingeleitet wurden, die der Unterstützung der unteren Bevölkerungsschichten dienen sollten, um wiederum deren politische Unterstützung zu erhalten, führte diese islamische sozio-ökonomische Wirtschaftspolitik, die ihren Höhepunkt während der 8-jährigen Amtszeit Ahmadinedschads erreichte, nicht zur gewünschten äußeren und inneren Stabilität des Landes, sondern an den Rand des Kollapses.

Neben den stets postulierten Forderungen der Wirtschaft war keine grundlegende Veränderung der wirtschaftlichen Umgebung und der staatlichen Struktur vorgesehen und nicht eingeleitet worden, womit ein signifikanter Fortschritt innerhalb der Wirtschaftsreformen auch nicht zu erwarten war. Doch ohne die fundamentale Restrukturierung der Wirtschaft, des Rechts- und Staatswesens, werden die Probleme der Vergangenheit noch für einige Zeit weiter bestehen bleiben – in einer Weltwirtschaft, die dominiert wird von technologischer Innovation und globalem Wettbewerb.

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Rohani: Der Nukleardeal mit den Weltmächten zeigt das Scheitern unserer Feinde (Israel) in Ihren Versuchen, Iranphobie zu fördern

RohaniDieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Teheran - Der iranische Präsident Hassan Rohani betonte, dass die Atomabkommen zwischen Teheran und den Weltmächten, das Scheitern der Bemühungen der Feinde der Nation, um Iranophobie in der Region und in der Welt zu verbreiten, zeigt.

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Imam Idriz, helfen Sie Hamed Abdel-Samad!

Hamed Abdel-SamadVon Michael Stürzenberger

Am Sonntag wurde Hamed Abdel-Samad in Kairo entführt, mit hoher Wahrscheinlichkeit von den in Ägypten mittlerweile verbotenenen Muslimbrüdern. Aus ihrem Umfeld wurde im Juni die Todesfatwa gegen den in Deutschland lebenden Islam-Aufklärer verhängt, die sogar im ägyptischen Fernsehen ausgestrahlt wurde. Zudem verbreiteten Internetseiten der Muslimbrüder diese Mordaufrufe millionenfach. Es ist nun zu befürchten, dass für Hamed Abdel-Samad kein Lösegeld gefordert, sondern das islamische Todesurteil ausgeführt wird. Der sympathische Wahlmünchner ist jetzt in höchster Gefahr, und es müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, um sein Leben zu retten. Die Bundesregierung und der Krisenstab des Auswärtigen Amtes sind bereits aktiv. Von Moslems hierzulande, insbesondere von Imam Bajrambejamin Idriz, ist bisher noch nichts zu hören. Daher fordern wir ihn hiermit in einem Offenen Brief auf, seine vielfältigen internationalen Kontakte in die Szene zu nutzen, um das Leben von Hamed Abdel-Samad zu retten. Weiterlesen

Iran: Setad, Khameneis 95 Mrd. Imperium, die dritte Dimension seiner Macht

Ayatollah Ali Khamenei

Teheran – Ermittlungen von Reuters deckten den Aufbau einer enormen finanziellen Organisation des obersten iranischen Führers auf, während internationale Sanktionen umgangen wurden. Seine finanziellen Mittel übertreffen die des verstorbenen Shahs um ein Vielfaches. Mit welchen Methoden diese islamische Organisation arbeitet, werden wir im Folgenden kennenlernen. Wo unter der Sonne gibt es mehr Ungerechtigkeit als in der Islamischen Republik Iran?

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Nukleares Wettrüsten im Nahen Osten

Die balistische Rakete Shahab-6 mit einer Reichweite von 3.000-5.000 Kilometer

Die balistische Rakete Shahab-6 mit einer Reichweite von 3.000-5.000 Kilometer

Riad – Während die Atomverhandlungen mit dem Iran vergangene Woche zu keinem Durchbruch führten, arbeitet Saudi Arabien seit längerem daran, eigene Nuklearwaffen zu erwerben. Doch niemand in der Welt schein es zu stören, dass der gefährlichste fundamentalistisch-islamische Staat der Welt, im Schatten der Iransanktionen und Atomverhandlungen, Nuklearwaffen für sein Militär beschafft. Der Haussegen zwischen den USA und seinem wichtigsten Verbündeten am Persischen Golf hängt schief, während Saudi Arabien den Iran und Israel mit ballistischen Raketen bedroht.

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Iran: Angst vor Machtkampf wegen Khameneis Erkrankung

Ayatollah Ali KhameneiTeheran – Laut einem Artikel der London Times vom 31.10.2013 wachsen in Iran Bedenken bezüglich der Gesundheit von Ayatollah Ali Khamenei, der oberste Führer des Landes, inmitten von Befürchtungen eines Machtvakuums in einem kritischen Moment für die Islamische Republik Iran.

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Iran: Hingerichteter Straftäter soll zum zweiten Mal gehängt werden

hinrichtung-in-iranTeheran - Gegner der Todesstrafe forderten am vergangenen Donnerstag von Iran, einem verurteilten Drogenhändler, der seine Hinrichtung durch den Strang überlebt hatte und aus dem Leichenschauhaus in ein Krankenhaus gebracht wurde um sich dort zu erholen, das erneute Erhängen zu ersparen. Es ist das erste Mal, dass die Justizbehörden in Iran, einer der weltweit führenden Vollzieher der Todesstrafe, zum zweiten Mal den Tod einer bereits durchgeführten Hinrichtung durch den Strang angeordnet haben.

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