Benjamin Netanjahu: Er wollte Krieg mit Iran, und bekam ihn in Gaza

Foto: AFP Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

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Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv - Das Ergebnis der Gespräche der letzten drei Wochen in Wien zwischen Iran und der P5 +1 Gruppe hätte normalerweise von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommentiert werden müssen. Er hätte, wie schon in der Vergangenheit sicher, die lokalen und internationalen Medien um sich gesammelt, um zu sagen, dass die Verlängerung des Interimsabkommens aus dem November letzten Jahres um weitere vier Monate in Genf, als Ergebnis der Unnachgiebigkeit des Iran, erreicht wurde. Er hätte gesagt, dass die Genehmigung Teheran den Zugang zu 2,8 Milliarden US-Dollar eingefrorenen Bargeldes, im Gegenzug für einige Grenzwerte für die Anreicherung von Uran, bedeutet, dass die Iraner nuklear-militärische Forschung ungehindert fortsetzen können, während der Westen auf die Hebelwirkung durch Sanktionen verzichtet. Er würde die Führer der westlichen Staaten beschuldigen, den Iranern zu erlauben, mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. Nichts dergleichen ist mehr von ihm zu hören. Benjamin Netanjahu gibt heute nichts von all dem mehr von sich. Er hat zur Zeit andere Sorgen.

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Iran sendet Drohnen und militärisches Equipment in den Irak

Obama diskutiert Irans Deklaration in Irak zu intervenieren

Obama diskutiert Irans Deklaration in Irak zu intervenieren

Im Namen Gottes des Allerbarmers, des Gnädigen

…In die Herzen der Ungläubigen werde Ich Schrecken werfen. Treffet (sie) oberhalb des Nackens und schlagt Ihnen die Fingerspitzen ab!…

Der Qur’an Sure 8 Ayeh 13

Nicht ihr habt sie erschlagen, sondern Allah erschlug sie. Und du warfest nicht als du warfest, sondern Allah warf, auf dass Er den Gläubigen eine grosse Gnade von Sich selbst bezeige.Wahrlich Allah ist allhörend, allwissend

Der Qur’an Sure 8 Ayeh 18

Bagdad - Iran steuert iranische Aufklärungsdrohnen über dem Irak von einem Flugplatz in Bagdad aus und liefert den irakischen Streitkräften Tonnen von militärischer Ausrüstung und anderen Gütern, gaben US-Beamte, nach einem Artikel in der New York Times vergangene Woche, bekannt.

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Mossad-Chef: „Nicht Iran, sondern der Palästina – Konflikt ist die größte Bedrohung für die Sicherheit Israels“

 

Foto: Reuters Mossadchef Tamir Pardo und Shin Bet Kopf Yoram Cohen.  Tamir Pardo, Chef des israelischen Geheimdienst Mossad, sitzt neben Yoram Cohen, der Chef der israelischen Shin Bet, der interne Sicherheitsdienst.

Foto: Reuters
Mossadchef Tamir Pardo und Shin Bet Kopf Yoram Cohen.
Tamir Pardo, Chef des israelischen Geheimdienst Mossad, sitzt neben Yoram Cohen, der Chef der israelischen Shin Bet, der interne Sicherheitsdienst.

Tel Aviv - Da alles darauf hindeutet, dass das iranische Atomprogramm keine existenzielle Bedrohung ist, sagt Tamir Pardo, würde er nicht empfehlen Israelis aufzuhetzen, um einen ausländischen Pass zu erhalten.

“Die größte Bedrohung für die Sicherheit Israels ist der Konflikt mit den Palästinensern und nicht das Atomprogramm des Iran”, sagte der Mossad-Chef Tamir Pardo am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen in einem Privathaus, in dem 30 namhafte Geschäftsleute eingeladen waren.

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Iran: Teheran ist bereit auch den Irak gegen die sunnitischen ISIS Terroristen zu verteidigen

ISIS Terror

Redaktion von Pârse & Pârse:

Achtung!

Das Bildmaterial in diesem Artikel kann die Psyche der Leser stark belasten!

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Pârse & Pârse hat schon immer vor den sog. syrischen Rebellen gewarnt, während die westliche Mainstreampresse die islamischen Terroristen in Syrien, die zu einem großen Teil aus der EU stammen, als Befreiungsarmee verkaufen wollten, Bashar Al Assad als Diktator in ihrem Demokratiewahn verdammten und westliche sowie arabische Auslandsgeheimdienste zeitgleich die ISIS hochrüsteten. Heute spielen sie die Entrüsteten und plappern das nach, was wir vor mehr als zwei Jahren bereits geschrieben haben und in der Rubrik Arabischer Winter nachgelesen werden kann. Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los.

“Iran ist bereit dem Irak mit den gleichen Methoden gegen die islamistischen Terroristen, wie in Syrien, militärisch zu helfen“, sagte ein iranischer General laut einem Artikel im Foreign Politics, der offiziellen Seite des US Außenministeriums. „Teheran bietet eine größere Rolle an, im Kampf gegen sunnitische Milizen die drohen Bagdad einzunehmen.“

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Irans schrumpfende zoroastrische Gemeinde feiert seine Geschichte

Unbenannt

Yazd - Die Anhänger einer der weltweit ältesten und faszinierendsten monotheistischen Religionen versammelten sich vergangene Woche in der Höhle Chak Chak, um an die Prinzessin Nikbânu zu erinnern, berichtete die Assoziated Press am Wochenende.

In den, in der Nähe von Ardakan [Ardakân] in der Provinz Yazd gelegenen Bergen, rund 600 km südöstlich der Hauptstadt Teheran, befindet sich eine Höhle, die den Namen Cak Cak [چک‌ چک] trägt. In dieser Höhle findet jedes Jahr zum Sade-Fest eine Zeremonie der Zoroastrier statt. Es war der Ort, an dem Nikbânu, die zweite und jüngste Tochter des letzten Sassanidenkaisers Yazdegerd III vor den arabischen Invasoren Zuflucht suchte. Sie betete zu Ahurâ Mazdâ, dem Gott aller Güte, der die Höhle der Legende nach dann geöffnet haben soll, um sie vor den arabischen Invasoren zu schützen. Von der Decke der Höhle tropft heute noch Wasser. Das persische Wort Cak (Chak) [چک] bedeutet im Deutschen tröpfeln und der Legende nach sind diese Tropfen die Tränen des Berges zur Erinnerung an den Kummer Nikbânus in jenen Tagen.

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Britin in Iran zu 20 Jahren Haft wegen Facebook-Beiträge verurteilt

Roya Saberi Negad Nobakht

Roya Saberi Negad Nobakht

Teheran - Eine Britin und sieben weitere Personen wurden von einem iranischen Gericht zu bis zu 20 Jahren Haft für “gepostete Anti-Regime-Propaganda” auf Facebook verurteilt, berichtete der Daily Telegraph unter Bezugnahme auf eine Oppositionsseite am vergangenen Freitag.

Die Nachricht zeigt, dass auch Personen mit iranischen Wurzeln und Staatsbürgerschaften von Drittländern, keine Immunität innerhalb und außerhalb Irans genießen, und bei Kritik an der Islamischen Republik zu schweren Haftstrafen verurteilt werden können, wenn sie von iranischen Behörden gefasst werden. Es zeigt weiter, dass die sozialen Netzwerke, weltweit, von iranischen Sicherheitsbehörden, insbesondere die darin enthaltenen politischen Beiträge und Kritiken an Religion, dem islamischen System und dem obersten Führer des Landes, durch Iraner im Exil, die in den meisten Fällen auch die Staatsbürgerschaft ihres Gastlandes besitzen, überwacht, registriert und verfolgt werden, und zu Verhaftungen mit anschließenden Verurteilungen zu schweren Strafen führen können.

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Ehemaliger US Marine der in Iran inhaftiert wurde, versucht Wiederaufnahme des Verfahrens

Foto: Associated Press  Amir Hekmati, ein ehemaliger US Marine

Foto: Associated Press
Amir Hekmati, ein ehemaliger US Marine

Teheran - Ein ehemaliger US Marine war in Iran zum Tode verurteilt worden, nachdem er der Mitarbeit für die CIA beschuldigt worden war. Nun versucht er ein weiteres Mal eine Wiederaufnahme des Verfahrens, nachdem seine Strafe in einem vorangegangenen Urteil schon einmal reduziert wurde, sagte sein Anwalt am Sonntag.

Amir Hekmati, ein amerikanisch-iranischer Doppelstaatsbürger, in Arizona / USA geboren und in Michigan aufgewachsen, war im August 2011 in Iran festgenommen worden, dann für schuldig befunden, wegen Spionage und zum Tode verurteilt worden. Irans Oberstes Gericht jedoch, erklärte das Todesurteil für nichtig, nachdem Hekmati Einspruch eingelegt hatte und ein Wiederaufnahmeverfahren im Jahr 2012 durchsetzte. Das Revolutionsgericht revidierte seine Verurteilung wegen Spionage, und klagte ihn stattdessen der “Zusammenarbeit mit feindlichen Regierungen” an und verurteilte ihn zu 10 Jahren Gefängnis.

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Altiranische Kosmogonie – die Erschaffung der materiellen Welt

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von Artaxerxes I

Während der ohnmächtige Ahriman in den tiefsten Abgründen der unendlichen Finsternis verblieb, nutzte Ohrmazd seine Abwesenheit für die Erschaffung der materiellen Schöpfungen (Gētīg 1), die er schon lange zuvor als geistige Urformen in einem Körper aus Feuer eingeschlossen hatte. Dieser Übergang der geistigen Prototypen in ihre materielle Form wurde von den alten Iranern wie die Geburt eines Menschenkindes vorgestellt, dass im Mutterleib zuvor eingeschlossen ist.

Die unergreifbaren und bewegungslosen Urformen wurden dabei in geistiger Weise so ernährt, wie ein männlicher Same (Šusar 2), der Nahrung in der Nässe der Gebärmutter vorfindet. Dieser Same vermischt sich im Laufe der Zeit mit dem mütterlichen Blut; aus diesem Akt heraus entsteht schließlich der menschliche Embryo. Ursprünglich gleichförmig beschaffen, wird sich die Gestalt des Embryos durch die Bildung seiner vier Gliedmaßen ändern. Mit dem darauffolgenden Prozess der „Aushöhlung“ entwickeln sich anschließend die Augen, die Ohren und der Mund, mit dem der Neugeborene seine Umwelt wahrnehmen wird. Zuletzt erfolgt die Geburt des menschlichen Fötus, welches durch einen natürlichen Auftrieb beginnend sich auf eigenen Füßen fortbewegt, so wie die fertigen materiellen Schöpfungen nach ihrer endgültigen Ausformung ihre Aufgaben in der irdischen Welt wahrnehmen werden. Aus diesem Grund glaubten die alten Iraner, dass Ohrmazd für seine Geschöpfe sowohl Mutter (Mādar 3) als auch Vater (Pidar 4) war; ersteres, weil er die geistigen Prototypen wie eine Mutter ihr Embryo in ihrem eigenem Leib ernährte , zweiteres, weil er mit der materiellen Ausgestaltung der Prototypen wie ein Vater war, der seinem neugeborenen Kind den Weg in das Leben weist.

Kurz bevor der Schöpfer Ohrmazd sich jedoch der Erschaffung der materiellen Welt annahm, berief er noch kurzerhand eine Versammlung mit den Frawahr 5 der zukünftigen Menschen ein, die aus dem Samen des Urmenschen geboren werden. Ohrmazd wollte sich nämlich vergewissern, ob diese überhaupt damit einverstanden wären, in die materielle Welt und damit in die Vermischung von Gut und Böse gesetzt zu werden; deshalb stellte er ihnen folgende Frage: Weiterlesen

Bevorstehende Präsidentschaftswahlen in Syrien und das westliche Dilemma

Foto: Reuters Der syrische Präsident Baschar al-Assad im Gespräch mit Menschen, bei seinem Besuch in Ein al- Tinah, im Nordosten von Damaskus  am 20. April 2014.

Foto: Reuters
Der syrische Präsident Bashar al-Assad im Gespräch mit Menschen, bei seinem Besuch in Ein al- Tinah, im Nordosten von Damaskus am 20. April 2014.

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus – Mitten im Bürgerkrieg in Syrien, ein Stück Normalität, wenn Bashar Al-Assad sich unter die Menschen mischt, um seinen Wahlkampf für die bevorstehenden Wahlen in Syrien vorzubereiten. Ein kleiner Bericht in der staatlichen Tishrin Zeitung ergab, dass das Ministerium 3000 Klagen über illegale Preiserhöhungen und andere Verfehlungen vorliegen hat, welche die Rechte der Bürger verletzen.

Es ist wahr, der Gaspreis ist in Syrien sprunghaft angestiegen, und die Inflation liegt bei fast 65 Prozent; Grundprodukte sind knapp, und der Ministerpräsident hat die Bürger aufgefordert, Wasser und Strom zu sparen. Aber es ist gut zu wissen, dass es jemanden in Syrien gibt, der sich um die Belange der Bürger noch sorgt. Vorausgesetzt, sie leben in Gebieten, die von Bashar Al-Assad kontrolliert werden.

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Die Herkunft der Arier – Mythos und Fakt

Wenn wir im Folgenden über Arier sprechen, dann sprechen wir heute von Menschen die bereits vor mehreren zehntausend Jahren gelebt haben und menschliche Gemeinschaften mit einer gemeinsamen Sprache und Kultur in der sogenannten „Iranischen Hochebene“ bildeten. Bei Betrachtung der klimatischen Verhältnisse auf der nördlichen Hemisphäre zwischen dem 7. und 3. Jahrtausend wird man feststellen, dass es im Mittelholozän zu klimatischen Veränderungen mit lokal weitreichenden Folgen kam, die eine Völkerwanderung einzelner Stämme in Richtung des indischen Subkontinentes auslösten, möglicherweise begegneten in jener Zeit die Arier auch den Ureinwohnern Nord- und Mitteleuropas.

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Irans ballistische Raketen stehen bei den Atomgesprächen unter keinen Umständen zur Debatte!

Foto: AFP Ein Bild vom 28. Juni 2011, die ballistische Rakete Ghadr, die veränderte Version der Shahab 3, die während iranischen Militärmanövern gestartet wurde.

Foto: AFP
Ein Bild vom 28. Juni 2011, die ballistische Rakete Ghadr, die modifizierte Version der Shahab 3, die während iranischen Militärmanövern gestartet wurde.

Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran“Iran wird die Diskussion um seine ballistischen Raketen, als Teil der laufenden Gespräche mit den Weltmächten, über eine endgültige Vereinbarung über das iranische Atomprogramm bremsen”, sagte der iranische Verteidigungsminister Anfang April 2014. Die Ausführungen von General Hossein Dehghan waren eine klare Abfuhr an die jüngsten Äußerungen der Atomunterhändlerin des US-Außenministeriums, Wendy Sherman, die sagte, “Irans ballistische Fähigkeiten, sollten als Teil einer umfassenden Vereinbarung mit dem Iran angesprochen werden.”

Deutlicher, werden Diplomaten nur noch bei Kriegserklärungen, denn diese zusätzliche Forderung bedeutet neben dem geforderten Aus für Irans Urananreicherung und Urankonvertierung, das Aus für den Schwerwasserreaktor in Arak, das Aus für Irans ballistisches Raketenprogramm zur Verteidigung des Landes und womöglich das Aus für Irans Raumfahrtprogramm. Frechheit siegt! – aber nur manchmal.

Würden deutsche Diplomaten, sich einmal die Mühe machen, ins Archiv des Auswärtigen Amtes zu gehen, um dort über die deutschen nuklearen Ambitionen in den 1960iger Jahren nachzulesen, dann wüssten sie, wie schwierig es für ihre Vorgänger war, und mit welch’ harten Bandagen sie gekämpft hatten, um das Atomprogramm der noch jungen Bundesrepublik, samt nuklearer Teilhabe der deutschen Bundeswehr gegen den Atomwaffensperrvertrag und gegen die USA zu verteidigen, ein Atomprogramm, das im Übrigen weit umfassender war, als Iran es heute verlangt. Im Forschungsreaktor Garching II, des Kernforschungszentrums in Garching bei München, wird heute hoch angereichertes waffenfähiges Plutonium produziert, – trotz Atomausstieg, trotz vehementer Nichtverbreitungspolitik, und entgegen allen inständigen Bitten der USA auf Unterlassung.

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USA-Iran: Die gescheiterte US-Sanktionsstrategie

 

Caterine Ashton und Mohammad Zarif

Catherine Ashton und Mohammad Javad Zarif

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Der US-Plan, iranische Ölexporte zu beschneiden, scheint in die Leere gegangen zu sein. Die Sanktionen auf iranische Ölexporte sollen Iran zwingen, Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm zu machen. Aber Iran exportiert seit Mitte 2012 mehr Öl als jemals zuvor, ohne umfassende Zugeständnisse, deshalb darf man an der Effizienz der Sanktionsstrategie der Obama Administration zweifeln.

Nach den freigegebenen Daten der IAEO am vergangenen Freitag, sprangen Irans Rohölexporte Im Februar auf 1,65 Millionen Barrel pro Tag, dank steigender Käufe durch China, Indien und Südkorea. Das ist deutlich mehr, als die rund 1 Mio. Barrel pro Tag, die im Interimabkommen von der Administration mit der iranischen Regierung, als begrenzte Sanktionen gegen Teheran bei den Atomverhandlungen vereinbart waren.

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USA: Eine Weltmacht im Wanken

 

Obama_ Bild Reuters

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

Erschienen unter dem Titel: “Obamas Aufmerksamkeitsdefizit-Diplomatie” in der Financial Times

Washington - Als Senator Barack Obama im Jahr 2008 zu den ihn anhimmelnden Massen in Berlin sprach, versprach er, “die Welt wieder neu zu gestalten”. Heute kämpft er, um die entfremdeten Deutschen zu beruhigen, in dem er behauptet, dass er ihre Führer nicht ausspioniert. Es kann gut sein, dass kein US-Präsident die traditionelle globale Führungsrolle der USA wiederherzustellen vermag. Die Gefahr besteht nicht darin, dass China, Amerika als Garant, für die globale Stabilität verdrängt – Peking wird nicht diese Rolle übernehmen. Unter Präsident Obama, und wer auch immer sein Nachfolger einmal werden wird, wird die USA sich immer schwieriger in diese Rolle einfinden. Vom Ural bis zum Südchinesischen Meer, sind die Zeichen des nachlassenden US-Einflusses sichtbar.

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Abdullah ibn Abd al-Aziz Al Saʿud „Der Kopf der Schlange ist Iran“

Obma und Abdullah

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Riad - Hat Barack Obama noch Kraft über Riad, wenn des Königs politische Schlüsselfigur, Prinz Bandar, die Fäden der Politik aus der Ferne zieht und durch Abwesenheit glänzt, wenn “der mächtigste Mann der Welt” zum Staatsbesuch kommt?

Saudi Arabien fürchtet Amerikas lethargisches Verhalten – in der Krimkrise, im Syrienkonflikt, im iranischen Atomabkommen – denn Amerikas Schwäche ist zum Problem für die Welt geworden. Damals, noch vor etwa einem Jahrzehnt, da konnte ein französischer Präsident, zusammen mit dem deutschen Bundeskanzler, noch Achsen nach Moskau bauen und von einer multipolaren Welt träumen. Heute, nur etwa ein Jahrzehnt später ist eine multipolare Welt viel schneller entstanden, als es die größten Bushkritiker jemals für möglich hielten. Ein schweres Erbe, die Politik der Aggression und Invasion George W. Bushs, für Barack Obama und den USA.

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Iran verstärkte seinen Druck auf politische Gefangene, während der Nowrouz-Feierlichkeiten

Orumiyeh Gefaengnis in Iran

Orumiyeh Gefängnis in Iran

Teheran - Sie vernichteten Gegenstände ihres persönlichen Eigentums. Dann brachten die Henker mehrere politische Gefangene in Einzelhaft. Vier Tage vorher hatten die Henker des Regimes Sami Hosseini, einen zum Tode verurteilten politischen Gefangenen, bedroht und belästigt.

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Das Fest Sizdah Pâdare oder Sizdah Bedar

Die Feierlichkeit am 13. Farvardin {13. فروردین} [der erste Monat des iranischen Sonnenkalenders (dieses Jahr 02.04.2014)], ist ein sehr seliges und geliebtes Fest. Iraner bezeichnen diesen Tag dennoch als einen unheilbringenden Tag, denn eine große Mehrheit der Iraner kennt sich leider mit der Entstehungsgeschichte dieses Tages nicht gut aus.

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Israel-Iran: Shimon Peres sendet iranischen Neujahrsgruß an das iranische Volk

israel-iran

Tel Aviv - Israels Präsident Shimon Peres sprach am Donnerstag [20.03.2014] zu den Menschen in Iran in einer festlichen Begrüßung zum Nowruzfest, dem persischen Neujahr, durch Interviews bei persisch-sprachigen Radiosendern, wie Radio Israel Persian und Radio Farda, sowie über seinen YouTube-Kanal.

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Frohes Nouruz-Fest

Dieses Jahr ist das Eintreffen von Nouruz am Donnerstag den 20.03.2014, 17:57:07 PM MEZ; nach Tehrâner Zeit ist es am Donnerstag den 01.01.1393, 20:27:07 PM. Nach zoroastrischem Kalender 01.01.3752 (wird gelesen: Der Tag Urmazd des Monats Farvardin des Jahres 3752 Zartošti). Dieses Jahr wird es das Jahr des Feuerpferdes sein. Das Jahr des Feuerpferdes ist alle 60 Jahre nach den persischen und chinesischen Kalender dran. Das Motto lautet: “Ich verwalte!”

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Jašne Cahâršanbe Suri – Der rote Mittwoch

Am Vorabend des letzten Mittwoch vor Nowruz [نوروز], dem persischen Neujahrsfest am 20. oder 21. März eines jeden Jahres, finden die letzten Feuerfeierlichkeiten des iranischen Jahres mit Namen Cahâršanbe Suri [چهارشنبه سوری] – “Der rote Mittwoch” statt. Dieses Fest entstand in der frühzoroastrischen Ära, etwa um 1700 v. Chr. im antiken Iran. Es wurden bei Sonnenuntergang Feuer angezündet, die die ganze Nacht brannten, um das Licht bis zum Sonnenaufgang am Leben zu halten. Man sammelte zuvor trockene Grashalme und Dornbüsche und entfachte ein Feuer in den letzten kalten Winternächten und verbrachte mit dem heiligen Feuer Ahuras die Nacht, um bald das neue Jahr „Nowruz“ zu begrüßen und um Ahrimans Armee, der Dunkelheit, den Kampf zu erklären. Weiterlesen

Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2013)

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Jahresbericht über die Todesstrafe in Iran 2013

Mit mehr als 687 Hinrichtungen, ist die Zahl der Hinrichtungen in Iran im Jahr 2013 die höchste seit mehr als 15 Jahren. Mehr als 68% aller Hinrichtungen haben nach den Präsidentschaftswahlen vom 14. Juni stattgefunden.

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