Šabe Yaldâ 2014 شب یلدا فرخنده باد

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Šabe Yaldâ Tisch:Kerze, Wein, Âjil (Pistazie & Co.), Granatapfel, Wassermelone und vor allem der Diwan des Hâfez.

Die Nacht vom 21. auf den 22. Dezember ist die längste Nacht des Jahres und an dem Tag, der heute dem 25. des Monats Dezember entspricht, wurde nicht nur im antiken Iran sondern auch bei allen anderen indo-germanischen Völkern die Geburt des Sonnengottes Mithra gefeiert, da von diesem Tag an die Tage immer länger werden und das Licht allmählich über das Dunkle siegt.

Wenn auf der Nordhalbkugel der Erde am 21. oder 22. Dezember die Sonne die geringste Mittagshöhe über dem Horizont erreicht, dann ist Mittwinter oder Yaldâ. Zur Wintersonnenwende erreicht die Sonne dann im Jahreslauf ihren tiefsten Stand in Bezug auf den Meridiandurchgang. Zu diesem Zeitpunkt herrscht der kürzeste Tag und die längste Nacht, weil der größere Teil der täglichen Sonnenbahn unterhalb des Horizonts liegt. Nahe den Polarkreisen gibt es zur Wintersonnenwende sogar einen Tag ohne Sonnenaufgang. Schon in vorchristlicher Zeit wurde Jul deshalb zur Mittwinternacht durch Opfer gefeiert. Weihnachten ist Šabe Yaldâ.

Weiterlesen

Jordanien: Frauen der „Märtyrer“

Ayscha Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ayscha
Bildquelle: Tanya Habjouqa

Ramtha Jordanien – In einer staubigen jordanischen Grenzstadt, kämpfen die “Frauen der Märtyrer” – Frauen, jener Männer, die sich den internationalen Terrorbanden in Syrien angeschlossen haben und getötet wurden – um für ihre Familien zu sorgen und ihr zerstörtes Leben wieder aufzubauen.

Ayscha, 30 Jahre alt, ist nach 11 Jahren Ehe mit Abu Leila, ein Kämpfer der Terrororganisation der freien syrischen Armee (FSA,) seit einem Jahr verwitwet. Hier zeigt sie eine Tätowierung auf der Schulter, die lautet: “Warum hast du mich verlassen, als ich dich brauchte?” Das Tattoo bezieht sich auf einen dramatischen Streit, den die beiden jungen Teenager einst hatten. Beide tätowierten jeweils dieselbe Nachricht als Erinnerung, wie schrecklich die Trennung nach dem Streit damals war, auf ihre Schultern. Sie hätte sich nie vorstellen können, welche ergreifende Bedeutung die Tätowierung Jahre später haben würde.

Weiterlesen

Die letzte Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen

Hisbollah: Neue iranische Raketen sind eine Abschreckung für Israel

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Verbesserte Boden-Boden Rakete Fateh-110 an einem unbekannten Ort, in Teheran, Iran, im Jahr 2010. Foto: AP

Beirut – Einer der führenden militanten Führer rühmt sich, dass die Hisbollah nicht nur Raketen, sondern auch Ausbildung und technisches Know-how aus dem Iran erhält, um mehr Raketen zu bauen.

Iranische Raketen mit höchster Genauigkeit, welche die Hisbollah erhalten hat, sind ein “wirklich abschreckender Faktor” in der Konfrontation mit Israel, sagte einer der Führer der militanten libanesischen Gruppe Irans Tasnim News Agency am Sonntag.

Weiterlesen

Britische IS-Kämpfer, die versuchen den Islamischen Staat zu verlassen, werden mit dem Tode bedroht

Bildquelle: The Guardian Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Bildquelle: The Guardian
Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Guantánamo Bay – Eine erfreuliche Nachricht erreichte die westlichen Staaten am vergangenen Samstag. Ein ehemaliger Guantánamo-Häftling bestätigte einen Bericht in dem steht, dass mindestens 30 britische Staatsangehörige in Syrien und in Irak vom IS gefangen genommen wurden. Britische Dschihadisten des islamischen Staates, die versuchen, nach Großbritannien zurückzukehren, werden mit dem Tod von der Führung der Terror-Gruppe bedroht, berichtete The Guardian am vergangenen Samstag.

Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (3)

Bildquelle: botschaft-katar.de

Bildquelle: botschaft-katar.de

Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

2. Teil der Artikelreihe

Doha  الدوحة - Katars Strategie im Arabischen Frühling, begann an der gleichen Stelle zu scheitern, an der er konzipiert wurde, inmitten der Massen von Demonstranten in Kairo am Tahrir-Platz. Am 3. Juli 2013, jubelten die Demonstranten dem ägyptischen Militär, für den Sturz des islamistischen Führers der Muslimbruderschaft Mohamed Mursi zu, dessen radikalislamische Regierung von Katar in Höhe von 5 Mrd. USD unterstützt worden war. Innerhalb nur weniger Tage, hatten Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Kuwait, die neue vom Militär gestützte Regierung mit kombinierten Zusagen für Hilfen von 13 Mrd. US-Dollar begrüßt. Tage später, übernahm Saudi-Arabien die Kontrolle über die Sicherung der syrischen Opposition durch die Installierung ihrer bevorzugten radikal-islamischen politischen Führung. Bis Anfang Herbst, war auch Libyen durch die vorübergehende Entführung des Ministerpräsidenten des Landes im Oktober 2013 in ein völliges Chaos verfallen. Doha, das gerade den Aufstieg eines neuen 33-jährigen Emirs gesehen hatte, legte damals seine Interessen, kleinlaut, auf den internen Fokus.

Weiterlesen

Die Akte Katar – Hintergründe und Hintermänner des radikalen Islam (2)

455234507sheikhcrop

Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

1. Teil der Artikelreihe

Doha الدوحة - Katar war der einzige Persischer Golf Staat, der nicht mit Besorgnis die Veränderungen, die die arabische Welt ab 2011 durch den sog. Arabischen Frühling erleiden musste, durchlitten hat. Saudi-Arabien war damals erschüttert und aufgewühlt darüber, wie schnell Washington seinen jahrzehntelangen Verbündeten in Ägypten, Hosni Mubarak fallen ließ. Bahrain wurde erschüttert, als seine die Mehrheit bildende schiitische Bevölkerung auf die Straße ging, um größeren politischen Einfluss zu fordern. Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) hatten sich mit Katar  bei der Unterstützung der NATO Luftangriffe auf Libyen verbündet, sie waren aber beim Aufstieg der Muslimbruderschaft bei sich zu Hause und in Ägypten deutlich zurückhaltender als Katar, aus Angst vor der islamistischen Gruppe, die deren Sympathisanten in der eigenen Bevölkerung stärken würden.

Weiterlesen