USA-Iran: Die gescheiterte US-Sanktionsstrategie

 

Caterine Ashton und Mohammad Zarif

Catherine Ashton und Mohammad Javad Zarif

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Der US-Plan, iranische Ölexporte zu beschneiden, scheint in die Leere gegangen zu sein. Die Sanktionen auf iranische Ölexporte sollen Iran zwingen, Zugeständnisse bei seinem Atomprogramm zu machen. Aber Iran exportiert seit Mitte 2012 mehr Öl als jemals zuvor, ohne umfassende Zugeständnisse, deshalb darf man an der Effizienz der Sanktionsstrategie der Obama Administration zweifeln.

Nach den freigegebenen Daten der IAEO am vergangenen Freitag, sprangen Irans Rohölexporte Im Februar auf 1,65 Millionen Barrel pro Tag, dank steigender Käufe durch China, Indien und Südkorea. Das ist deutlich mehr, als die rund 1 Mio. Barrel pro Tag, die im Interimabkommen von der Administration mit der iranischen Regierung, als begrenzte Sanktionen gegen Teheran bei den Atomverhandlungen vereinbart waren.

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Iran verstärkte seinen Druck auf politische Gefangene, während der Nowrouz-Feierlichkeiten

Orumiyeh Gefaengnis in Iran

Orumiyeh Gefängnis in Iran

Teheran - Sie vernichteten Gegenstände ihres persönlichen Eigentums. Dann brachten die Henker mehrere politische Gefangene in Einzelhaft. Vier Tage vorher hatten die Henker des Regimes Sami Hosseini, einen zum Tode verurteilten politischen Gefangenen, bedroht und belästigt.

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Iran: Unter dem Schleier sterben die Blumen (2013)

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Jahresbericht über die Todesstrafe in Iran 2013

Mit mehr als 687 Hinrichtungen, ist die Zahl der Hinrichtungen in Iran im Jahr 2013 die höchste seit mehr als 15 Jahren. Mehr als 68% aller Hinrichtungen haben nach den Präsidentschaftswahlen vom 14. Juni stattgefunden.

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Iran-Israel: “False Flag Attack” oder die nackte Wahrheit?

Foto: AFP  Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

Foto: AFP
Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv  - Trotz anhaltender sicherheits- und nachrichtendienstlicher Zusammenarbeit der USA und Israel, sieht Washington, Mitglieder der neuen iranischen Führung, als rationale Partner an. Das angebliche Abfangen von iranischen Waffen auf dem Schiff Klos C durch die Shayetet, die 13. Israelische Elite-Marinekommandoeinheit im Roten Meer, kam inmitten eines wachsenden Streites zwischen Jerusalem und Washington Israel entgegen. Die Zwietracht ist die fast unvermeidliche Folge des Interimsabkommens, das von Teheran und den Weltmächten im letzten November in Genf, mit dem Ziel der Eindämmung des iranischen Nuklearprogramms, unterzeichnet wurde. Weiterlesen

Barack Obama mag den Mullahs in Iran vertrauen, aber sollten das auch die USA?

Obama

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Genf – Von Entschlossenheit, Geradlinigkeit und konsequentem Handeln, ist Barack Obama Lichtjahre von Ex-Präsident George W. Bush entfernt. Barack Obama hat eine neue Welt erschaffen, in der die USA sich dem Ende seiner Weltherrschaft zubewegt, wie Obama im vergangenen Jahr in einer Rede selbst zugestanden hatte. Der Vorschlag von Präsident Obama, in Genf, den er den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen machte, ermöglicht es Iran, Uran begrenzt anzureichern, gegenüber früheren UN-Resolutionen, die von der Islamischen Republik forderten, alle Uran-Anreicherungsaktivitäten zu stoppen.

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Die Führung Irans sollte Gnade für Pastor Saeed Abedini walten lassen

Pastor Saeed Abedini

Davos - Etwas geschah während des Weltwirtschaftsforums 2014 in Davos in der Schweiz in diesem Jahr. Es hat keine Schlagzeilen gemacht, aber das was geschah, war etwas, das sicherlich nicht ignoriert werden sollte, schrieb in einem Artikel Fox News.

Während die iranische Führung die meiste Zeit im Gespräch über ihr Atomprogramm und anderen Fragen, einschließlich dem Thema Syrien verbrachte, gab es einen kurzen Gesprächsaustausch zwischen einem Reporter und Irans Außenminister bezüglich der Inhaftierung von mehreren Amerikanern, darunter auch Pastor Saeed Abedini, der nun seit mehr als einem Jahr in Haft gewesen ist,  – nur wegen seines christlichen Glaubens. Weiterlesen

Iran: Khameneis Steigerung seiner Business-Imperium Gewinne aus den Iran-Sanktions-Erleichterungen

Ayatollah Ali Khamenei

Teheran - In einem Artikel berichtete uns Reuters am 22.01.2014, dass seit zwei Wochen einer der wichtigsten Nutznießer, der iranische Diktator des Landes, durch die Lockerung der Sanktionen ist – der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei .

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Israelische Soldaten iranischer Herkunft sind in der israelischen Armee ein Highlight

Bildquelle Yael Saleh_Bamahane_1

Jerusalem - Vom Schatten der Ayatallohs in die geheimnisvolle Welt der IDF [Israel Defense Forces] – in Iran geborene Israelis sind in der Nachfrage von Top-Militärs aufgefordert, in der Armee über den obligatorischen Dienst hinaus zu bleiben, berichtete die Ynetnews (Israel News) am vergangenen Donnerstag:

Zum ersten Mal veröffentlichte das IDF  Wochenmagazin Bamahane („im Lager”) Zahlen über die Anzahl und Positionen der iranischen Einwanderer in Israel, die für die israelische Armee gewonnen werden.

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Rohani: Der Nukleardeal mit den Weltmächten zeigt das Scheitern unserer Feinde (Israel) in Ihren Versuchen, Iranphobie zu fördern

RohaniDieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Teheran - Der iranische Präsident Hassan Rohani betonte, dass die Atomabkommen zwischen Teheran und den Weltmächten, das Scheitern der Bemühungen der Feinde der Nation, um Iranophobie in der Region und in der Welt zu verbreiten, zeigt.

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Iran: Setad, Khameneis 95 Mrd. Imperium, die dritte Dimension seiner Macht

Ayatollah Ali Khamenei

Teheran – Ermittlungen von Reuters deckten den Aufbau einer enormen finanziellen Organisation des obersten iranischen Führers auf, während internationale Sanktionen umgangen wurden. Seine finanziellen Mittel übertreffen die des verstorbenen Shahs um ein Vielfaches. Mit welchen Methoden diese islamische Organisation arbeitet, werden wir im Folgenden kennenlernen. Wo unter der Sonne gibt es mehr Ungerechtigkeit als in der Islamischen Republik Iran?

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Iran: Die wahre Veränderung ist die Ruhe

Schwere Zeiten in Irans Apotheken

Schwere Zeiten in Irans Apotheken

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Während der Präsidentschaftswahlen im Sommer 2013 hatte Hassan Rohani viele Versprechungen den Iranern gemacht, darunter die Öffnung des Zugangs zum Internet, die Beseitigung der allseits verhassten Sitten-Polizei von den Straßen, die Aufhebung westlicher Sanktionen und die Wiederbelebung der Wirtschaft bei gleichzeitiger Erhöhung der persönlichen Freiheiten.

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Für diesen Tycoon, waren die Iran-Sanktionen Gold wert

Babak Zanjani

Teheran - Er nannte sich der “ökonomische Basiji”, ein Verweis auf Irans Hardliner-paramilitärische Organisation und Verteidiger der islamischen Revolution. Er fuhr einen schwarzen Mercedes 500 SL und trug eine 30.000 USD Uhr, wie es sich für einen Mann, der seinen Wert mit 13, 5 Mrd. USD ansetzt, gehört.

Nicht schlecht für einen 39–jährigen, der seine Karriere in den 1980er Jahren mit dem Verkauf von Schaffellen begann und in jüngerer Zeit als kritischer Akteur in Irans Anstrengungen, die Sanktionsbemühungen der Vereinigten Staaten gegen die Öl-Verkäufe zu umgehen, fortsetzte.

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Iran – Israel: Israel ignoriert die ausgestreckte Hand Irans

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Dieser Artikel wurde ins Russische übersetzt

Teheran - Israel fürchtet seine Rechtfertigung für einen möglichen Angriff auf den Iran zu verlieren und befürchtet, dass die USA Hassan Rohanis sanften Tönen verfallen. Es ist bedauerlich, dass Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Shimon Peres sich nicht die Mühe machten, auf die Rosch Haschana Grüße von dem iranischen Präsidenten zu reagieren. Stattdessen wählte Netanyahu den Weg weiterer Bedrohungen und verunglimpfte Rohanis Geste. Vielleicht auch verständlich, denn wer das Wesen der Islamischen Republik kennt, darf durchaus auch den sanften Tönen gegenüber misstrauisch sein. Es gibt keinen Zweifel daran, dass Iran nach seinen Taten und nicht nach seinen Worten beurteilt werden muss, aber auch im Zustand der Feindseligkeit zwischen den beiden Ländern ist es nicht überflüssig – und vielleicht sogar von Vorteil – ein gewisses Maß an Höflichkeit und Benehmen zu wahren.

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Seit Rohanis Amtsantritt verschärft sich Irans Wirtschaftskrise

Mideast_Iran-0c15bTeheran - Bei einer Pressekonferenz am 17. Juni in Teheran, kritisierte der neue iranische Präsident Hasan Rohani die scheidende Regierung Ahmadinejads und sprach von einem Missmanagement des Landes durch die alte Regierung.

Irans Wirtschaft zeigt Anzeichen des Zusammenbruchs, denn die westlichen Sanktionen schneiden immer tiefer in die finanziellen Lebensadern der Islamischen Republik ein und erhöhen den Druck für einen Atomdeal mit dem Westen.

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Amerikanischer Think Tank unterstreicht wachsende Macht der iranischen Marine

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Teheran  - Iran verfügt über gut entwickelte und gut  ausgebaute Seestreitkräfte, berichtete das US-Institut zur Erforschung des Krieges (ISW) in einem Bericht von Christopher Harmer. Irans Seestreitkräfte, einschließlich der Islamischen Republik Iran Navy (IRIN), der Islamischen Revolutionsgarden Navy (IRGCN), sowie der kommerziellen Schifffahrtsflotte und der Islamischen Republik Iran Shipping Lines (IRISL) wurden während der vergangenen Jahre erweitert und entwickelt, sagte die US-Militär Denkfabrik in ihrem Bericht. Weiterlesen

Ahmadinedschad sieht die Leugnung des Holocaust als größten Erfolg seiner Amtszeit

Der scheidende iranische Präsident Mahmud AhmadinedschadTeheran - Der scheidende iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad beschrieb am Sonntag seine Leugnung des Holocaust als einen seiner größten Erfolge, berichtete die Nachrichtenagentur Fars.

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Irans neuer Präsident Hassan Rohani

Rouhani

Irans neuer Präsident Hassan Rohani

Ein Kommentar von  Ardašir Pârse

Dass der Westen die Islamische Republik in jedem Fall erhalten will, sollte nach diesem Artikel jedem klar sein. Wieviel Zustimmung hatte das Wahlergebnis in Iran vom 14. Juni 2013 in den politischen Zentren des Westens, bei den meisten Führungen westlicher Staaten und seinen Mainstream-Medien erhalten, leiden sie  denn auch alle an historischer Amnesie? Dass viele Iraner diesen Mann als Reformer betrachten, liegt an einer alten Krankheit, an der die meisten Iraner leiden, die Krankheit, die man „Vergesslichkeit“ nennt.

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Kein Kurswechsel in Iran mit Rohani

Teheran – Für viele mag das, was Hassan Rohani حسن روحانی, der neue iranische Staatspräsident am Vortag der Präsidentenwahl am 14. Juni auf seiner ersten Pressekonferenz gesagt hatte, wie Musik in den Ohren jener geklungen haben, die sich von Teheran künftig eine konziliantere Haltung wünschen. Doch schon jetzt ist erkennbar, dass es in den Kernfragen wie Menschenrechte in Iran, dem Syrienkonflikt und dem Atomkonflikt keine Zugeständnisse geben wird.

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Teheraner Basar in ruhiger Revolte wegen Ahmadinedschads Steuererhöhungen

Teheraner BasarTeheran تهران – Anlässlich der Präsidentschaftswahlen diesen Monat, in weniger als zwei Wochen, sollten die Schaufenster der Eisenwarengeschäfte im Großen Basar in Teheran dick mit Wahlplakaten beklebt sein. Stattdessen sieht man jedoch auf vielen Schaufenstern einfache DIN A4 Blätter Papier mit typischen Ankündigungen ihrer Schließungs- oder Verkaufszeiten, Zeugnis einer ruhigen Revolte die bei den einflussreichsten Basaris der Stadt im Gange ist, jene Ladenbesitzer und Kleinunternehmer, die lange den Kern der Wirtschaft gebildet haben. Weiterlesen

Iran: Keine Wahl zur Wahl

Sich für die Wahl schön zu machen, lohnt es sich nicht!

Sich für die Wahl schön zu machen, lohnt sich nicht!

Teheran - Alle vier Jahre, greift die Islamische Republik Iran zu einer choreografierten Farce von Wahlen, die auf die Aufrechterhaltung der Illusion, dass das iranische Volk ein Mitspracherecht hätte, wie ihr Land regiert wird, zielt.

Nach allen Berichten zu Folge war die Farce erfolgreich – sowohl bei den Amerikanern als auch ihren Verbündeten, aber nicht bei den Iranern. Für den 14. Juni 2013 wurden Wahlen für die Wiederholung einer weiteren Show festgesetzt.

Im Februar 2003 nannte der berühmte Vize-Außenminister Richard Armitage Iran eine “Demokratie”. Während seiner Bestätigungssitzung im März dieses Jahres, wiederholte der Staatssekretär für Verteidigung Chuck Hagel diesen Fehler, und nannte die islamistische Regierung in Iran “eine gewählte, legitime Regierung, ob es uns gefällt oder nicht”, bevor er mit Nachdruck von Senator Carl Levin, einem Demokraten aus Michigan korrigiert wurde.

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