USA: Obamas lethargisches Verhalten gegenüber dem islamischen Staat IS

Obama
ein Kommentar von Ardašir Pârse

Washington – „Die erste Zelle syrischer Rebellen, von der CIA in Jordanien ausgebildet und bewaffnet, begibt sich auf ihren Weg nach Syrien,“ sagte US- Präsident Barack Obama Senatoren, noch im September 2013. Bei einem Treffen im Weißen Haus, versicherte der Präsident Senator John McCain, dass nach Monaten der Schulungen von Rebellen, die USA ihre Verpflichtung zur offenen Unterstützung der Rebellen (ISIS) in Syrien ausweiten. Obama sagte damals, „…dass eine 50-Mann-Zelle von US-Spezialeinheiten in Jordanien ausgebildet wurde und ihren Weg über die Grenze nach Syrien machte.“ Die Terror Einheit schien die erste Gruppe von Terroristen zu sein, die von der CIA, mit Wissen und auf Veranlassung der Obama-Administration in einem jordanischen Lager, jenseits der Grenze Syriens, ausgebildet und bewaffnet wurde, und in den syrischen Bürgerkrieg geschickt wurde. Heute kämpfen sie nicht nur in Syrien sondern auch in Irak im Islamischen Staat. Die Jerusalem Post berichtete noch im Mai 2014, dass Experten der Auffassung seien: “Ausländische Milizen bilden globale Jihad-Netzwerke, wenn sie zurück nach Hause kommen; denn in Syrien, treten vor allem ausländische arabische Kämpfer den Al-Qaida verbundenen Dschihad-Gruppen und ihren jihadistischen Rivalen bei.“ Die rund 5.000 ausländischen arabischen Aufständischen, die in syrischen Rebelleneinheiten kämpfen, sind kollektiv “eine tickende Zeitbombe für ihre Herkunftsländer”, ergab die damalige Studie, die von israelischen Sicherheitsexperten veröffentlicht wurde.

Heute muss diese Politik in Frage gestellt werden, doch Obama ist noch immer nicht bereit diesen Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Die USA, als wankende Weltmacht, führen heute nicht mehr das große geopolitische Spiel im Nahen Osten an, das sich ihre Think Tanks in ihren pervertierten Hirnen ausgedacht haben, das Spiel ist ihnen aus der Hand genommen worden und entglitten, und von neuen und alten Global Playern und von ihnen selbst hoch gerüsteten Terrorbanden übernommen worden.

Einen Tag bevor der islamische Staat ein Video der brutalen Hinrichtung des amerikanischen Journalisten James Foley veröffentlichte, erklärte Präsident Barack Obama bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus, dass der Sieg des islamischen Staates nicht in seiner Verantwortung liegt. “Wir sind nicht das irakische Militär, wir sind noch nicht einmal die irakische Luftwaffe”, sagte Obama und fügte hinzu: “Ich bin der Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte, und Irak muss letztendlich für die eigene Sicherheit sorgen.”

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Liebesgedichte von Charles Bukowski werden in Iran erstmals veröffentlicht

Bukowski Buch_Quelle: AMAZON

Bukowski Buch_Quelle: AMAZON

Teheran – Nach iranischen Medienberichten zufolge, werden Liebesgedichte vom deutsch-Amerikaner Charles Bukowski über Alkohol, Sex und den Outsidern der Gesellschaft zum ersten Mal in Iran veröffentlicht.

Der Verlag Sarzamin-e Ahurayi sagte, er wird die Gedichte, welche der Schriftsteller Alireza Behnam ins Persische übersetzt hat, veröffentlichen. Es war jedoch nicht bekannt, wie genau die Übersetzungen den Originalen entsprechen. Weiterlesen

Der islamische Staat: Im Geiste Dschingis Khans

Foto: Reuters Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen  Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

Foto: Reuters
Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Beirut„Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, angekündigt durch eine Prophezeiung aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt,“ das waren die Bezeichnungen der Chronisten jener Zeit, Anfang des 13. Jahrhunderts, die sie sich für Dschingis Khan erdachten. Arabische Medien haben die Kämpfer der IS vergangene Woche, von denen viele aus der EU stammen, alleine 700 Mann dieser Terrorbande sind französische Staatsbürger, mit den unzivilisierten turk-mongolischen Horden Dschingis Khans und Hülegü Khans, die den Nahen Osten im 13. Jahrhundert überrannten und mit Blut und Feuer überzogen hatten, verglichen. Weite Gebiete des Islamischen Staates sind mittlerweile menschenleer, Menschen brutal ermordet, Zivilisten, Frauen und Kinder bestialisch zu Tode gefoltert, vergewaltigt und vertrieben. Beim diesjährigen Interview mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, am Jahrestag des Endes des Zweiten Libanonkrieges, konzentrierte er sich besorgniserregend auf die neue Gefahr im Nahen Osten: Ausbau und Reichweite des islamischen Staates IS, vormals ISIS. Im Vergleich zu dieser extremen sunnitischen Fraktion, die westliche und arabische Staaten hochgerüstet haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen haben, rund 15.000 Terroristen einen Völkermord begehen zu lassen, erscheint die schiitische Hisbollah im Libanon hingegen, wie der Orden der barmherzigen Schwestern.

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Irans Christen fliehen nach Bulgarien

 

Foto ©Fox News Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

Foto ©Fox News
Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

„Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.”

Der Qur’an
Sure 4 An-Nisa, 89

Sofia - Teheran nutzt seine Öl- und Gaseinnahmen zweifelsohne auch, um gegen religiöse Minderheiten im Land vorzugehen, das hat die Islamische Republik immer wieder, schon seit ihrem Bestehen, bewiesen. Während im Zuge des Atomdeals mit dem Westen iranische Vermögen in Höhe von 2,8 Mrd. USD freigegeben wurden, fanden bei diesem Deal lediglich die Zugeständnisse im Atomprogramm Berücksichtigung. Ethnische und religiöse Minderheiten, sind in westlichen Staaten wohl von untergeordneter Bedeutung, die Menschenrechte waren und sind kein Thema in den Verhandlungen mit dem von westlichen Staaten glorifizierten, sog. moderaten, Hassan Rohani. Es sind Verhandlungen unter Ausschluss der Berücksichtigung jeglicher Menschlichkeit. Während vergangene Woche wieder 2 Homosexuelle gehängt wurden und für internationales Aufsehen sorgten, haben westliche Staaten weiterhin nur Augen für Irans ziviles Atomprogramm und ihrer Angst vor der nicht mehr aufzuhaltenden Hegemonie Irans, als Supermacht von Kleinasien bis Indien, trotz Sanktionen, trotz Ausschluss von Technologie und Finanzmärkten, und trotz der illegalen und unilateralen UN-resolutionslosen Beschneidung iranischer Ölexporte durch die USA. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Beweis dafür, dass Iran sein Atomprogramm militärisch nutzt. Im Gegenteil, vor Jahren schon hatte der CIA in seinem Report darauf hingewiesen, dass Irans Atomprogramm nicht militärischer Natur ist.

Währenddessen fliehen unter den islamischen Repressalien Minderheiten, wie Zoroastrier und Bahai weiter ins Ausland. Irans unterdrückte christliche Gemeinschaft flieht ebenso vor der zunehmenden religiösen Verfolgung im Land, trotz des angeblich moderaten und vom Westen in den Himmel gelobten Präsidenten Hassan Rohani. Hunderte von Menschen fliehen dabei an einen außergewöhnlichen Zufluchtsort Mitten in Bulgarien, nahe der Hauptstadt Sofia.

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Ein offizieller Bericht lüftet die geheime Welt des Sex in Iran

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Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Teheran - Es ist das letzte, was Irans religiöse Herrscher wollten, nämlich über ein Thema sprechen, über das man in Iran nicht spricht, aber jetzt müssen sie darüber sprechen. Ein offizieller Bericht hat nun der Nation best gehütetes Geheimnis dokumentiert: Sex jeglicher Art, außerhalb des Ehebettes in der Islamischen Republik Iran findet weitverbreitet statt. Etwas unmoralisches, wogegen aus der Sicht der herrschenden Ayatollahs, etwas getan werden muss.

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Die Hamas sucht in Iran vergeblich nach einem alten Verbündeten

Unbenannt

“Die Stunde des Gerichtes wird nicht kommen, bevor Muslime nicht die Juden bekämpfen und töten, so dass sich die Juden hinter Bäumen und Steinen verstecken und jeder Baum und Stein wird sagen: ‘Oh Muslim, oh Diener Allahs, ein Jude ist hinter mir, komm und töte ihn!”

– SAHIH MUSLIM BUCH 41, NUMMER 6981, ZITIERT IN ARTIKEL 7 DER GRÜNDUNGSCHARTA DER HAMAS

Teheran - Während Irans Führer Ayatollah Ali Khamenei Muslime vergangene Woche dazu aufgefordert hat, Palästinenser gegen den “tollwütigen Hund” Israel zu bewaffnen, muss man davon ausgehen, dass diese Aussage reine Mundpropaganda ist. Die Hamas ‏حَمَاسْ‎, im Krieg mit Israel, sucht mächtige Freunde und will zurück in den Schoss des Iran und der Hisbollah حزب الله‎ , aber die Zeiten haben sich geändert.

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Benjamin Netanjahu: Er wollte Krieg mit Iran, und bekam ihn in Gaza

Foto: AFP Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

Foto: AFP
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv - Das Ergebnis der Gespräche der letzten drei Wochen in Wien zwischen Iran und der P5 +1 Gruppe hätte normalerweise von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommentiert werden müssen. Er hätte, wie schon in der Vergangenheit sicher, die lokalen und internationalen Medien um sich gesammelt, um zu sagen, dass die Verlängerung des Interimsabkommens aus dem November letzten Jahres um weitere vier Monate in Genf, als Ergebnis der Unnachgiebigkeit des Iran, erreicht wurde. Er hätte gesagt, dass die Genehmigung Teheran den Zugang zu 2,8 Milliarden US-Dollar eingefrorenen Bargeldes, im Gegenzug für einige Grenzwerte für die Anreicherung von Uran, bedeutet, dass die Iraner nuklear-militärische Forschung ungehindert fortsetzen können, während der Westen auf die Hebelwirkung durch Sanktionen verzichtet. Er würde die Führer der westlichen Staaten beschuldigen, den Iranern zu erlauben, mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. Nichts dergleichen ist mehr von ihm zu hören. Benjamin Netanjahu gibt heute nichts von all dem mehr von sich. Er hat zur Zeit andere Sorgen.

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