Iran – USA: Um die Hölle auf Erden zu beseitigen, kann sogar der Teufel rekrutiert werden

EU Aussenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

EU Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

 ein Kommentar von Ardašir Pârse

Churchill_V_sign_HU_55521Washington - Sir Winston Churchill, der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts, verabscheute kommunistische Revolutionäre. Er beschrieb die bolschewistischen Führer als gestörte Kriminelle und morbide Mörder, als Insekten, Wölfe und Paviane, er verglich sie mit Typhus tragendem Ungeziefer und blutsaugenden Vampiren. Er lobte Mussolini in Italien für seine Siege über den “bestialischen Leninismus”, unterstützte Franco, die Kommunisten in der spanischen Revolution zu schlagen und verdammte sogar die Juden für ihre überproportionale Vertretung in der “weltweiten Verschwörung zum Sturz der Zivilisation.” Für ihn waren die kommunistischen Revolutionäre der Teufel persönlich.

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Die Kyros-Sage des Herodot (2)

Kyros der Große

Kyros der Große

Von Bahrâm
In den folgenden zehn Jahren wuchs der junge Kyros unter der liebevollen Obhut seines Ziehmutter Kyno zu einem stattlichen, jungen Knaben heran. Als Sohn eines Rinderhirten arbeitete er dabei schon recht früh auf den weiten Viehweideplätzen, welche dem Mithradates gehörten. Die wahre Identität des jungen Burschen war in dieser Zeit gegenüber Fremden nicht offenbart worden, denn seine Zieheltern hüteten das Geheimnis streng und vermieden so oft wie es ging den Umgang mit den anderen Medern. Doch eines schicksalsträchtigen Tages begab es sich, dass das Geheimnis des jungen Kyros aufflog. Weiterlesen

Pârse & Pârse im Jahrbuch der S & G 2012

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Pârse & Pârse - Ein Mal wöchentlich erscheint die Zeitschrift Stimme und Gegenstimme (S&G). Laut der Redaktion der Zeitschrift ist sie „ein Organ klarheitssuchender und gerechtigkeitsliebender Menschen aus aller Welt und veröffentlicht wenig Gehörtes – vom Volk fürs Volk. Sie sieht sich als Organ der Aufklärung, um Menschen durch das Hören der Gegenstimme wieder in Kontakt mit ihrer Intuition zu bringen, damit sie wieder unterscheiden können, wo sie betrogen werden und wo sie Klarheit verspüren.“

Die Herausgeber der Zeitschrift haben dabei keinerlei kommerzielle Absichten, sie wird primär als „Hand-Express“ von Mensch zu Mensch weiter gegeben. Ihr Ziel ist es, gemeinsam durch verbindliche Verteilstrukturen, ein Netzwerk aufzubauen.

Die Redaktion schrieb uns per Email: „Die Zeitung gibt es seit fast 3 Jahren und erreicht mittlerweile weit mehr als 50’000 Leser. Alle Ausgaben der Jahre 2012 und 2013 sind jeweils zu einem Jahrbuch zusammengefasst. Diese Jahrbücher sind ein Dokument von aufklärenden Gegenstimmen zu verschiedenen Themen. Es besteht auch die Möglichkeit, die aktuellen Ausgaben fortlaufend unter “kostenlos” zu abonnieren.“

In ihrem gemeinsamen Anliegen, nicht länger die Verdummung und Unterjochung der Menschen unter Medienlügen diversester Arten hinzunehmen, veröffentlichen und verarbeiten sie nach bestem Wissen und Gewissen Quellen, die ihnen seriös und glaubwürdig erscheinen. Wichtige Themen unserer Zeit werden dort abseits der gleichgeschalteten Medien behandelt.

Wir freuen uns sehr, dass wir für unsere Aufklärungsbemühungen darin einen kleinen Platz eingenommen haben und bedanken uns ausdrücklich beim S & G Netzwerkteam für die Wertschätzung unserer Arbeit und für das Vertrauen uns als exil-iranisches Magazin als Quelle heranzuziehen.

Wir sind sehr stolz darauf, Teil des Jahrbuches 2012 geworden zu sein und hoffen noch öfter Teil eines Jahrbuches werden zu dürfen. Weiterlesen

Die Kyros-Sage des Herodot (1)

Kyros der Große

Kyros der Große

Von: Bahrâm

Am Mittwoch dieses Jahres, dem 29. Oktober (7. Ābān), wurde an die großartige Persönlichkeit Kyros dem Großen gedacht, der schon in der Antike zu einer Legende verklärt worden war. Kyros erstaunliche Leistungen konnten niemanden damals verborgen blieben, denn er hatte nicht nur mittels seines militärischen wie gleichermaßen politischen Geschickes in zwanzig Jahren drei große Reiche gestürzt und das erste bekannte Weltreich der Geschichte errichtet, sondern auch in bewusster Abgrenzung zu früheren Königen die religiösen Überzeugungen seiner fremden Untertanen, solange diese nicht die persische Herrschaft anfochten, nicht angetastet. Selbst als er den Persern die Herrschaft über die alte Welt schenkte, blieb er seinen Wurzeln immer treu, weshalb er von den Persern liebevoll als Vater bezeichnet wurde. Seiner charismatischen Aura konnten selbst die Griechen sich nicht entziehen, obwohl diese aufgrund der Machtpolitik der Achämeniden mit denselben oft auf Kriegsfuß standen. Wie kann man sonst erklären, dass Xenophon Kyros in seiner Kyroupaideia-Schrift seinen griechischen Lesern als Ideal eines politischen Herrschers darstellt und über ihn sagte: Weiterlesen

Iran: Ein Land im Wandel der Zeit?

Bildquelle_©The Economist

Bildquelle_©The Economist

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran - Vom Kaukasus bis hin zu den Gewässern des Indischen Ozeans, können die Iraner aufmerksam beobachten, wie ihre Regierung mit ausländischen Mächten über die verhängten Handelssanktionen wegen seines Atomprogrammes feilscht. Beinahe jede Stunde wird im iranischen Fernsehen die Hoffnung auf die Nachricht verfolgt, dass die Sanktionen aufgehoben werden.

In der Hoffnung ein nukleares Wettrüsten im Nahen Osten zu verhindern, haben die USA und ihre Verbündeten, wegen Irans Atomprogramm, es sehr schwierig für Iran gemacht, sich im internationalen Handel zu engagieren. Die Ölexporte des Landes sind auf die Hälfte ihres früheren Niveaus zusammengeschrumpft. Die iranische Regierung, hat für ihren Teil, ausführliche Gespräche mit Ländern, die als feindlich betrachtet werden, zumindest offiziell und öffentlich eingestellt. Die Motive dafür, sind sowohl interner als auch externer Natur. Alle Seiten sind daran interessiert, eine Lösung für diesen langen andauernden Stand-off zu finden. Eine Deadline wurde auf den 24. November 2014 festgelegt.

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Putenbrust mit Safran, Maronen, grünen Oliven und Granatapfelkernen an gebutterten Basmati Reis

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ein Rezept von Ardašir Pârse

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Britische IS-Kämpfer, die versuchen den Islamischen Staat zu verlassen, werden mit dem Tode bedroht

Bildquelle: The Guardian Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Bildquelle: The Guardian
Der Tod von Muhammad Mehdi Hassan, 19, aus Portsmouth, wurde am vergangenen Samstag bekannt gegeben. Er wurde während einer Isis Offensive bei der Einnahme der Stadt Kobani getötet.

Guantánamo Bay – Eine erfreuliche Nachricht erreichte die westlichen Staaten am vergangenen Samstag. Ein ehemaliger Guantánamo-Häftling bestätigte einen Bericht in dem steht, dass mindestens 30 britische Staatsangehörige in Syrien und in Irak vom IS gefangen genommen wurden. Britische Dschihadisten des islamischen Staates, die versuchen, nach Großbritannien zurückzukehren, werden mit dem Tod von der Führung der Terror-Gruppe bedroht, berichtete The Guardian am vergangenen Samstag.

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