Syrien: Iran verstärkt die Unterstützung für Bashar Al Assad

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Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus - Syriens Bürgerkrieg nähert sich dem Beginn des vierten Jahres, während Iran die Unterstützung von Bashar Al Assad gegen die sunnitischen Terrorbanden, durch den Einsatz von Elite-Truppen, deren Aufgabe darin besteht, Informationen zu militärischen Truppenbewegungen zu sammeln und Assads Truppen zu trainieren, verstärkt. Die verstärkte Unterstützung durch den Iran, wird zu keinen Zugeständnissen von Bashar Al Assad in den Genfer Friedensgesprächen führen, berichtete Reuters in einem Artikel.

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Bashar Al Assad wird den Krieg gewinnen

Baschar Al-Assad

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Damaskus - Als der syrische Bürgerkrieg im Jahr 2011 begonnen hatte, erschienen die Vorgänge als ein weiteres Beispiel des Arabischen Frühlings, den wir schon bald nach den Ereignissen, die zum Sturz von Oberst Muammar Gaddafi in Libyen und zum Sturz von Hosni Mubarak in Ägypten geführt hatten,  als Arabischen Winter bezeichneten. Islamistische Terrororganisationen übernahmen von nun an die Herrschaft zur Re-islamisierung Ägyptens, bis das Militär die Ordnung wieder herstellte. In Libyen herrschen Stammesführer im Chaos und Niedergang des von der NATO zerbombten Landes. Das Ende der Herrschaft der Assads schien ebenso wahrscheinlich und einige Syrier, die weiterhin optimistisch waren, sahen dies als Chance für ein demokratisches säkulares Regime in Syrien, während westliche Staaten, Saudi Arabien und Katar die Islamisten und Terrorbanden weiter bewaffneten.

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Wie Putin Moskau im Nahen Osten zu alter Kraft verhilft

PutinMan braucht eine Mischung aus Religion, List und einen stolpernden Obama, um sein Ziel zu erreichen:

Beirut - Der Arabische Frühling bereitete aus der Sicht des Kreml lang anhaltende Kopfschmerzen. Der Kreml war nicht in der Lage die NATO-Intervention im Jahr 2011, die Muammar al-Gaddafi gestürzt hatte, zu stoppen, und er wird von seinen ehemaligen Freunden in der arabischen Welt für seine anhaltende militärische Unterstützung von Präsident Bashar al-Assad, in dem mehr als 120.000 Menschen in Syrien ihr Leben verloren haben, gemieden.

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Barack Obamas neue Terrorgruppe operiert in Syrien

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Damaskus - Die erste Zelle syrischer Rebellen, von der CIA in Jordanien ausgebildet und bewaffnet begibt sich auf ihren Weg nach Syrien, sagte US- Präsident Barack Obama Senatoren.

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Syrien: US-Angriff auf Syrien war seit Jahren geplant

Das Schachspiel im Nahen OstenUS-Angriff auf Syrien war seit Jahren geplant: Sagt Roland Dumas, französischer Außenminister 1984-86 und 1988-93 und US-Vier-Sterne-General Wesley Clark

Ehem. Außenminister Frankreichs Roland Dumas berichtet darüber, dass er von seinen britischen Kollegen noch 2009 davon unterrichtet wurde, dass es gegen Syrien Kriegsplanungen geführt werden. Die Sendung des französischen Senders LCP “Ça vous regarde” [Das betrifft Sie] vom 10. Juni 2013.

Auch der 4-Sterne US-General Wesley Clark berichtet darüber, dass das Syrien zusammen mit 6 weiteren Ländern des Nahen Osten bereits 2001 auf der Liste der US-Angriffsziele stand. Weiterlesen

Syrien

Syrien-RusslandAnmerkung der Redaktion von Online-Magazin Pârse & Pârse: Die Meinungen und Ansichten dieses Artikels reflektieren ausschließlich jene der Autoren und entsprechen nicht der Meinung des Online-Magazin Pârse & Pârse! Weiterlesen

Sturm über Syrien?

REUTERS- Rebellenkämpfer durchsuchen ein Haus in der Stadt Harem im Norden des Landes nach Anhängern von Baschar al-Assad. Einer bleibt stehen und blickt auf die zusammengekauerten Leichen an der Mauer. Die getöteten Männer sollen Assad-Unterstützer gewesen sein. sie von den Rebellen hingerichtet.

REUTERS- Islamistische Rebellenkämpfer durchsuchen ein Haus in der Stadt Harem im Norden des Landes nach Anhängern von Bashar al-Assad. Einer bleibt stehen und blickt auf die zusammen-gekauerten Leichen an der Mauer. Die getöteten Zivilisten sollen Assad-Unterstützer gewesen sein, sie wurden von  Rebellen grausam hingerichtet.

Pârse & Pârse - Die Krise in Syrien hat sich in der vergangenen Woche in zwei kritischen Aspekten durch den Einsatz von chemischen Waffen in Damaskus vertieft.

Die militärischen Erfolge der syrischen Armee in den letzten Monaten, über die Pârse & Pârse berichtet hatte, hatte das Regime von Präsident Bashar Al Assad sicher dazu gebracht das strategische Ziel eines Clearings der äußeren Vororte von Damaskus von Rebellengruppen und Unterstützern der islamistischen Rebellen anzusteuern. Es ist aber eher unwahrscheinlich, dass Bashar Al Assad Giftgas eingesetzt hat, da er angesichts der militärischen Erfolge sicher nicht die internationale Aufmerksamkeit auf sich lenken würde um seine Armee durch völkerrechtswidrige Überfälle der USA und Großbritannien zu gefährden. Darüber hinaus existieren Beweise, dass Giftgas am vergangenen Mittwoch von den Rebellen eingesetzt und der syrischen Armee angelastet wurde, um eine Intervention der USA zu provozieren. Die Umstände des Angriffs sind noch immer Gegenstand von Ermittlungen durch UN-Waffeninspekteure aber die Verwendung solcher Substanzen, sind die ersten seit den mit US-Unterstützung durchgeführten irakischen Giftgas-Angriffen auf iranische Truppen in den Jahren 1980 bis 1988 und der Vernichtung des kurdischen Dorfes Halabja im Jahr 1988. Bezeichnend für diese Farce die seinesgleichen sucht ist der Tatbestand, dass UN-Inspektoren lediglich feststellen sollen, ob Giftgas eingesetzt wurde und nicht wer es eingesetzt hat. Dies bedeutet in der Konsequenz, dass Militärschläge gegen die syrische Armee stattfinden sollen, obwohl islamistische Rebellen Giftgas eingesetzt hatten, aus dem einfachen Grund, weil die politischen Verhältnisse in Syrien amerikanischen Interessen entsprechen sollen.

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CIA Dokumente beweisen: Amerika half Saddam Hussein Iraner zu vergasen

Das Einsetzen der chemischen Waffen während des Iran-Irak Krieges

Der Einsatz der chemischen Waffen während des Iran-Irak Krieges

Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Pârse & Pârse - Die USA wussten, dass Saddam Hussein einer der schlimmsten chemischen Angriffe in der Geschichte der Menschheit gegen den Iran lancierte – und trotzdem halfen sie ihm. Szenenwechsel: Syrien.

In einem abgehörten Telefonat zwischen einem militanten Rebellen des sogenannten Shuhada al-Bayada Battalions in Homs und seinem Chef Adulbasit in Saudi-Arabien wurde längst, bevor UN Inspektoren den Giftgasangriff untersuchten, aufgedeckt, dass regierungsfeindliche Kämpfer die chemischen Waffen in Deir Ballba in Homs-Land eingesetzt hatten. Bei dem Anruf, der auf einem syrischen TV-Kanal ausgestrahlt wurde, sagte der Rebell, dass seine Gruppe von 200 Kämpfern von al-Bayadah nach al-Daar al-Kabera durch einen Tunnel entkamen, und fügte hinzu, dass sie, um Waffen zu kaufen, die Stadt Homs angreifen mussten, berichtete die Syrian Arab News Agency. Während des Telefongesprächs des saudischen Finanziers, der in Kairo war, um die Unterstützung für die Rebellen in Daraa und Damaskus-Land zu erweitern, bat er den Rebellen um Details zu seiner Gruppe und der Art, wie sie das Geld erhalten wollen. In der Antwort sagte der Rebell, dass eine der Errungenschaften seines “Battalion” der erfolgreiche Einsatz von chemischen Waffen in Deir Ballba war.

In diesem Zusammenhang offenbarte ein weiteres Telefonat, dass zwei Rebellengruppen versucht hatten, zwei Zylinder Sarin Gas aus Barzeh in Damaskus zu erhalten, um diese in Homs einzusetzen.

Die US-Regierung mag militärische Aktionen als Reaktion auf wohl vermeintliche chemische Angriffe in der Nähe von Damaskus, die man nun Bashar Al Assad in die Schuhe schieben will, durchführen, aber vor etwa einer Generation, wusste Amerikas Militär und seine Geheimdienste vom Einsatz chemischer Waffen gegen den Iran von Saddam Husseins beherrschtem Irak und taten nichts dagegen, um eine Reihe von Nervengasangriffen zu stoppen, die viel schlimmer waren, als all das, was man in Syrien gesehen hatte. Lesen wir nun die Vollversion des erschütternden Artikels aus dem Foreign Policy, aus dem Englischen übersetzt .

Vertrauen schaffen sieht anders aus.

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Syrische Rebellen feuern Mörsergranaten auf christliche Wohngebiete in Homs und setzten Giftgas nahe Damaskus ein

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Damaskus – Bewaffnete islamistische Rebellen in Syrien feuerten am Samstag Mörsergranaten auf ein von Christen bewohntes Viertel in der zentralen Provinz Homs ab. Ein Fars News Agency Korrespondent in Zentral-Syrien sagte, dass die Rebellengruppen drei Runden Mörsergranaten gegen die al-Dablan Region in Homs Stadt, in der vor allem christliche Bürger leben, abgefeuert haben.

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Die Volkswirtschaften des Mittleren Osten waten im Blut seiner Straßen

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Von der palästinensischen Autonomiebehörde bis in den Iran, wirken sich Gewalt und Unsicherheit der Länder an den Aktienmärkten, in begrenzten Investition, geringem Wachstum und sogar noch niedrigerem Vertrauen aus. Die Aktienmärkte der arabischen Welt, die noch immer von der weltweiten Wirtschaftskrise des Jahres 2008 gebeutelt sind, wurden durch die anhaltenden Unruhen in Syrien, Ägypten und anderen Ländern der Region noch weiter nach unten gezogen.

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Syrische Armee tötet Al-Qaida Führer in Damaskus

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Damaskus - Die syrische Armee setzte ihre militärischen Operationen gegen Al-Qaida-nahe bewaffnete Gruppen in Damaskus am Samstag fort, und tötete einen gesuchten Terroristen Kommandeur in der Hauptstadt des Landes. Die Armee tötete Abu Ammar Al-Qabas, Kommandeur der Al-Qaida nahen Lashkar Al-Bara Terrortruppe in Damaskus. Weiterlesen

Die dunkle Vergangenheit von Irans neuem nominiertem Verteidigungsminister

Brig. Gen. Hossein Dehghan

Teheran - Brigade General Hossein Dehghan, der zum neuen Verteidigungsminister Irans unter Präsident Hassan Rohani nominiert wurde, war ein Kommandeur im Libanon, der die Überwachung der Hisbollah Operationen während der Zeit des Terroranschlages im Jahre 1983 auf die US Marine-Kaserne in Beirut überwachte.

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Wael Nader al-Halqi: EU verweigert Wiedereinreise von nach Syrien entsandte Terroristen

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Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Damaskus - Der syrische Ministerpräsident Wael Nader al-Halqi verurteilte die europäischen Staaten für das Entsenden von islamistischen Terroristen nach Syrien, und sagte, dass die gleichen Terroristen Europa gefährden können, und deshalb habe die EU beschlossen ihre Rückkehr zu verhindern.

“Die europäischen Länder trafen die Entscheidung, die Rückkehr der Terror-Kämpfer aus Syrien zu verhindern, wegen des gefährlichen Gedankengutes der Takfiri und Wahhabiten Rebellen”, sagte Halqi, Fars News Agency am Mittwoch.

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Syrien – Schwere Verluste bei den syrischen Rebellen

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Damaskus  - Einheiten der regulären syrischen Armee töteten und verletzten eine große Anzahl von islamistischen, von der EU, den USA, Katar und Saudi Arabien unterstützte sunnitische Rebellen, darunter auch nicht-Syrer, in mehreren Provinzen im ganzen Land.

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Bashar Al Assad – Israels Mann in Damaskus

Israel und Syrien Flaggen entlang der Schnellstraße 1 nach Jerusalem

Israel und Syrien Flaggen entlang der Schnellstraße 1 nach Jerusalem

Der Artikel wurde auch ins Russische übersetzt

In einem Artikel im Foreign Affairs schreibt Evraim Halevy ‏אפרים הלוי‎ über die Beziehungen zwischen Israel und Syrien. Halevy war von 1998 bis 2002 der neunte Direktor des israelischen Auslandsgeheimdienstes Mossad. Aufsehen erregte er im Jahr 2011 durch seine Aussage, dass, die zunehmende Radikalisierung des ultraorthodoxen Judentums ein größeres Risiko als Mahmud Ahmadinedschad darstelle und warnte vor einem Angriff auf den Iran, der unabsehbare Folgen für die Region hätte.

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Iran: Das Schicksal des iranischen Regimes und die Krise in der Region

KhameneiVon Šâhin Fâtemi

Die zweifachen israelischen Angriffe auf das syrische Raketen Arsenal und die Zerstörung der verpackten Raketen für die Hisbollah im Libanon zeigen leider wieder einmal die bittere Realität, wie auf eine nie da gewesene Art und Weise diese Ereignisse mit dem Schicksal des iranischen Volkes in der Region verflochten sind. Da es kein Gesetz und keine Ordnung gibt, und die unrechtmäßigen Machthaber in Iran keinen Sinn und Verantwortung gegenüber der iranischen Nation besitzen, wie elende und bankrotte Spieler. Je mehr die Situation in Syrien sich verschlechtert und je wahrscheinlicher Assads Sturz wird, um so mehr beharrt das Teheraner Regime auf eine stärkere Beteiligung an Kriegsverbrechen. Da der Sturz des Assad-Regimes einen sehr hohen Wahrscheinlichkeitsgrad erreicht hat, lässt sich die Frage nach dem Sturz des Assad-Regimes und seine Auswirkungen auf das Schicksal von Khameneis Regime zusammenfassen. Weiterlesen

Israels Bedrohungen im Schatten roter Linien

Drohungen gegen IsraelTel Aviv - Wenn rote Linien gar keine roten Linien sind und Israel Bedrohungen von unterschiedlichem Schweregrad in jeder Ecke finden kann, muss Israel seine Kämpfe an der Front auswählen. Lasst uns entscheiden, welche Themen wirklich eine militärische Reaktion erfordern.

Ein Artikel aus der Feder des israelischen Journalisten  Zvi Bar’el  bezüglich Israels Drohungen. Wie leer diese Drohungen doch sind! Für die letzte Attacke auf syrische Raketen hat sich Bashar Al Assad durch einen Mittelsmann sogar bei Israel bedankt!!!! In Tel Aviv nennt man Al  Assad “unser Mann in Damaskus”!!!!

aus dem Englischen von Ardašir Pârse

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Syrien: Die Jabhat al-Nusra

Die Jabhat al-Nusra in Syrien

Die Jabhat al-Nusra in Syrien

Ein interessanter Artikel von Gudrun Harrer, erschienen am 04.03.2013, in “derStandard.at”

Kreuzritter, Zionisten und Zoroastrier: Jihad in Syrien

Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien

Cole Bunzel aus Princeton haben wir einen faszinierenden und verstörenden Einblick in das jihadistische Denken über den Krieg in Syrien zu verdanken: Für “Jihadica” hat er ein Dokument übersetzt, das das Ergebnis eines Al-Kaida-Brainstormings über Syrien enthält, mit strategischen Überlegungen, aber auch “Empfehlungen”. Die erste ist übrigens “Geduld und noch einmal Geduld”, die zweite, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren, das da wäre: die Annihilation der Alawiten und die Etablierung von Gottes Gesetz in Syrien, als Vorstufe zur Errichtung eines Kalifates auf der ganzen Welt. Weiterlesen

Iranische Frauen in der Antike (1)

Iranische Frauen in der Antike

Iranische Frauen in der Antike

Von: Sherry

Jede Analyse über das Leben und den Status der Frauen im antiken Iran stellt eine sehr komplexe Aufgabe dar, die viel Zeit und Geduld erfordert. Die Intention dieses verhältnismäßig zum Thema sehr kurz geratenen Essays ist die, essenzielle und auf archäologische Befunde basierende Informationen bereitzustellen, die für ein deutlicheres Bild der Frau zu jener Zeit nötig sind. In diesem Essay wird hauptsächlich die Frau im achaemenidischen Iran behandelt. Das Material basiert vor allem auf Verwaltungs- und Finanz-Texte, die in Persepolis (509-438 v. Chr.) bei Ausgrabungen entdeckt worden sind. Auch Dokumente aus Susa, aus Babylon und anderen mesopotamischen Hauptstädten aus dieser Periode werden herangezogen. Weiterlesen

Aufstieg und Niedergang der Arsakiden (16)

Carrhae Krieg

Der Teil 15 der Reihe

Der Krieg von Carrhae

Andromachus versuchte als Wegweiser die Römer nicht weit weg von den Parthern zu bringen, sie sollten in der Nähe der Parther bleiben, daher hat er sie hin und her laufen lassen, bis sie einen Sumpf erreichten. Einige der Römer schöpften Verdacht und wollten ihm nicht mehr folgen, daher nahm Cassius wieder den Weg nach Carrhae.

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