Die Nuže-Verschwörung in Iran (4)

Helden des Irânzamin

Der Teil 3 dieser Reihe

Die Folgen von Nuže

Kurz nachdem die Nuže Verschwörung aufgedeckt worden war, erklärte Ayatollah Khomeini, dass alle im Zusammenhang mit Nuže festgenommen Personen exekutiert werden sollen. Im Ergebnis wurden 144 Teilnehmer nach oberflächlichen Ermittlungen exekutiert. In Paris versuchten fünf Männer erfolglos Bakhtiar am 18. Juli 1980 zu ermorden, töteten dabei einen französischen Polizisten und verletzten drei unbeteiligte Zuschauer.

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Die Nuže-Verschwörung in Iran (3)

Die Gerichtsverhandlung_zweiter von rechts General Âyat Mohaqqeqi

Der Teil 2 dieser Reihe

Der Plan

Der erste Schritt des Planes wurde für indigene Gruppen in verschiedenen Teilen des Landes entwickelt, um Ablenkungsmanöver in Form von Aufständen in den Wochen vor dem 09. – 10. Juli zu inszenieren, um die iranische Regierung dazu zu bewegen Einheiten der Revolutionsgarden aus Teheran abzuziehen, wodurch die Durchführung des Staatsstreichs einfacher werden sollte. Diese Stammesgruppen bestanden aus Baxtiyâris, Boyr-Ahmadis, Balucis und Qašqâyis, die von Bani Ameri, Qeddisi und Rokni rekrutiert worden waren und für ihre Dienste bezahlt wurden. Bakhtiar soll auch Ablenkungsangriffe des Irak an verschiedenen Orten entlang der irakisch-iranischen Grenze angeordnet haben, ohne die Führer der Neqâb davon in Kenntnis gesetzt zu haben.

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Liberalismus, das Kernproblem in Iran (6)

Teil 5 dieser Reihe

von Eran

Die Verstaatlichung des Erdöls in Iran

Vorgeschichte

Die Auseinandersetzungen der USA mit Großbritannien über die Kontrolle des Erdöls in Iran entluden sich in der „Abadankrise“ und in der Verstaatlichung des Erdöls in Iran. Abadan [Âbâdân] ist eine Stadt am Persischen Golf, in der im Jahre 1908 Öl entdeckt wurde. Innerhalb von 40 Jahren entwickelte sich die Raffinerie von Abadan zur größten Raffinerie der Welt. Die Raffinerie wie alle anderen Ölanlagen in diesem Teil Irans wurden von der AIOC auf der Grundlage eines 1933 zwischen den Briten und Iran geschlossenen Abkommens betrieben.

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Die Ära Mohammad Mossadeq

Wer die Wurzeln der Islamischen Revolution begreifen will kommt nicht umhin, eine Reise in die Vergangenheit, auch zurück zu den Lebzeiten und dem Wirken Mossadeqs anzutreten. Hier in dieser Zeit sind die alten Parolen und die alten Lügen, der Šâh sei ein Agent der Briten und der Amerikaner entstanden. Hier liegen viele anti-iranische Wurzeln für den Niedergang der iranischen Pahlavi-Dynastie und dem Niedergang und der Demonotierung Irans im 20. Jahrhundert. Šâhanšâh Mohammad Rezâ Pahlavi liebte Iran und genau das wurde ihm, wie einigen andern in der iranischen Geschichte, die Iran liebten, zum Verhängnis. Wer über Iran herrschen will, muss nicht nur Muslim sein sondern Anti-Iraner zugleich, das hat die iranische Geschichte immer wieder bewiesen.

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Der Demokratisierungsprozess in Iran

Die Grundgedanken der Demokratie sind in der iranischen Philosophie und Geisteswelt seit der Zeit der Achämeniden, über den Universalgelehrten Pursinâ [Avicenna], dem Reformpolitiker Amir Kabir, die konstitutionelle Revolution 1905 – 1911 [انقلاب مشروطه], dem Historiker und Aufklärer Ahmad Kasravi, bis hin zum Ende der Regierungszeit Mohammad Rezâ Šâh Pahlavis, schon seit langem angelegt. Die Dynamik blieb dabei nicht nur der Theorie verhaftet, sondern bestimmte über 70 Jahre des vergangenen Jahrhunderts, nach dem Ende der absolutistischen Monarchie der türkischen Qajarenherrscher in Iran, bis zur Islamischen Revolution 1979 die Realpolitik und die weitere demokratische Entwicklung Irans.

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