Erschütternder UN-Bericht deckt auf: Frauen und Kinder werden vom ISIL als Sexsklaven verkauft

 

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Bagdad - Ein neuer UN-Bericht zeichnet ein erschreckendes Bild vom Leben der Menschen unter dem islamischen Staat. Anfang August, fegten Kämpfer des islamischen Staates über das kleine yezidische Dorf Maturat in Iraks Sindschar Distrikt und brachten Frauen in das Badush-Gefängnis in Mosul. Hunderte weitere Frauen und Mädchen wurden in eine alte Zitadelle in der Stadt Tal Afar in der nördlichen Provinz Ninive getrieben. Von Tal Afar wurden, eine Gruppe von 150 unverheirateten Mädchen und Frauen, vor allem aus christlichen oder yezidischen Familien ausgewählt, und Berichten zufolge, nach Syrien geschickt “entweder als Belohnung für ISIL Kämpfer oder sie wurden als Sexsklaven verkauft”, gab ein Untersuchungsbericht, der am Donnerstag, den 2. Oktober, vom Menschenrechtsbüro der Vereinten Nationen in Irak veröffentlicht wurde, an.

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Iran: Galgenfrist für Vergewaltigungsopfer?

Bildquelle: Telegraph.co.uk Reyhaneh Jabbari

Bildquelle: Telegraph.co.uk
Reyhaneh Jabbari

Teheran - Vor fünf Jahren wurde Reyhaneh Jabbari in Iran zum Tode verurteilt – der heute 26-Jährigen wird vorgeworfen, ihren angeblichen Vergewaltiger getötet zu haben. Nun haben die Behörden ihr offenbar in letzter Minute eine Galgenfrist von zehn Tagen gewährt. Das gab die Menschenrechtsorganisation Amnesty International unter Berufung auf nicht genannte Quellen bekannt, so der britische “Independent”. Jabbaris Mutter bestätigte laut Medienberichten, dass ihre Tochter noch lebe. Demnach sollte die Angeklagte Dienstag gehängt werden. Teherans staatliche Nachrichtenagentur bestritt, dass die Strafe kurz bevorstand. Weiterlesen

Der islamische Staat: Im Geiste Dschingis Khans

Foto: Reuters Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen  Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

Foto: Reuters
Vertriebene der Minderheit der Yeziden, auf der Flucht vor der Gewalt der Terroristen des Islamischen Staates in Sinjar, in Richtung der syrischen Grenze am 11. August 2014

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Beirut„Der Mörder der Völker, die Geißel Allahs, der Antichrist, angekündigt durch eine Prophezeiung aus den Steppenregionen jenseits der Berge Asiens gelegen, hervorgegangen aus einer unreinen Rasse die keinen Wein trinkt und ihre Gerichte nicht salzt,“ das waren die Bezeichnungen der Chronisten jener Zeit, Anfang des 13. Jahrhunderts, die sie sich für Dschingis Khan erdachten. Arabische Medien haben die Kämpfer der IS vergangene Woche, von denen viele aus der EU stammen, alleine 700 Mann dieser Terrorbande sind französische Staatsbürger, mit den unzivilisierten turk-mongolischen Horden Dschingis Khans und Hülegü Khans, die den Nahen Osten im 13. Jahrhundert überrannten und mit Blut und Feuer überzogen hatten, verglichen. Weite Gebiete des Islamischen Staates sind mittlerweile menschenleer, Menschen brutal ermordet, Zivilisten, Frauen und Kinder bestialisch zu Tode gefoltert, vergewaltigt und vertrieben. Beim diesjährigen Interview mit Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah, am Jahrestag des Endes des Zweiten Libanonkrieges, konzentrierte er sich besorgniserregend auf die neue Gefahr im Nahen Osten: Ausbau und Reichweite des islamischen Staates IS, vormals ISIS. Im Vergleich zu dieser extremen sunnitischen Fraktion, die westliche und arabische Staaten hochgerüstet haben und damit erst die Möglichkeit geschaffen haben, rund 15.000 Terroristen einen Völkermord begehen zu lassen, erscheint die schiitische Hisbollah im Libanon hingegen, wie der Orden der barmherzigen Schwestern.

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Irans Christen fliehen nach Bulgarien

 

Foto ©Fox News Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

Foto ©Fox News
Omid Salehi, (l.), und 5 Familienmitglieder flohen nach Bulgarien, wo sie nun in Frieden ihren Glauben ausleben .

„Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich werdet. Nehmt euch daher keine Beschützer von ihnen, solange sie nicht auf Allahs Weg wandern. Und wenn sie sich abwenden, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie auffindet; und nehmt euch keinen von ihnen zum Beschützer oder zum Helfer.”

Der Qur’an
Sure 4 An-Nisa, 89

Sofia - Teheran nutzt seine Öl- und Gaseinnahmen zweifelsohne auch, um gegen religiöse Minderheiten im Land vorzugehen, das hat die Islamische Republik immer wieder, schon seit ihrem Bestehen, bewiesen. Während im Zuge des Atomdeals mit dem Westen iranische Vermögen in Höhe von 2,8 Mrd. USD freigegeben wurden, fanden bei diesem Deal lediglich die Zugeständnisse im Atomprogramm Berücksichtigung. Ethnische und religiöse Minderheiten, sind in westlichen Staaten wohl von untergeordneter Bedeutung, die Menschenrechte waren und sind kein Thema in den Verhandlungen mit dem von westlichen Staaten glorifizierten, sog. moderaten, Hassan Rohani. Es sind Verhandlungen unter Ausschluss der Berücksichtigung jeglicher Menschlichkeit. Während vergangene Woche wieder 2 Homosexuelle gehängt wurden und für internationales Aufsehen sorgten, haben westliche Staaten weiterhin nur Augen für Irans ziviles Atomprogramm und ihrer Angst vor der nicht mehr aufzuhaltenden Hegemonie Irans, als Supermacht von Kleinasien bis Indien, trotz Sanktionen, trotz Ausschluss von Technologie und Finanzmärkten, und trotz der illegalen und unilateralen UN-resolutionslosen Beschneidung iranischer Ölexporte durch die USA. Nach wie vor gibt es keinen einzigen Beweis dafür, dass Iran sein Atomprogramm militärisch nutzt. Im Gegenteil, vor Jahren schon hatte der CIA in seinem Report darauf hingewiesen, dass Irans Atomprogramm nicht militärischer Natur ist.

Währenddessen fliehen unter den islamischen Repressalien Minderheiten, wie Zoroastrier und Bahai weiter ins Ausland. Irans unterdrückte christliche Gemeinschaft flieht ebenso vor der zunehmenden religiösen Verfolgung im Land, trotz des angeblich moderaten und vom Westen in den Himmel gelobten Präsidenten Hassan Rohani. Hunderte von Menschen fliehen dabei an einen außergewöhnlichen Zufluchtsort Mitten in Bulgarien, nahe der Hauptstadt Sofia.

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Britin in Iran zu 20 Jahren Haft wegen Facebook-Beiträge verurteilt

Roya Saberi Negad Nobakht

Roya Saberi Negad Nobakht

Teheran - Eine Britin und sieben weitere Personen wurden von einem iranischen Gericht zu bis zu 20 Jahren Haft für “gepostete Anti-Regime-Propaganda” auf Facebook verurteilt, berichtete der Daily Telegraph unter Bezugnahme auf eine Oppositionsseite am vergangenen Freitag.

Die Nachricht zeigt, dass auch Personen mit iranischen Wurzeln und Staatsbürgerschaften von Drittländern, keine Immunität innerhalb und außerhalb Irans genießen, und bei Kritik an der Islamischen Republik zu schweren Haftstrafen verurteilt werden können, wenn sie von iranischen Behörden gefasst werden. Es zeigt weiter, dass die sozialen Netzwerke, weltweit, von iranischen Sicherheitsbehörden, insbesondere die darin enthaltenen politischen Beiträge und Kritiken an Religion, dem islamischen System und dem obersten Führer des Landes, durch Iraner im Exil, die in den meisten Fällen auch die Staatsbürgerschaft ihres Gastlandes besitzen, überwacht, registriert und verfolgt werden, und zu Verhaftungen mit anschließenden Verurteilungen zu schweren Strafen führen können.

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Iran: Khameneis Steigerung seiner Business-Imperium Gewinne aus den Iran-Sanktions-Erleichterungen

Ayatollah Ali Khamenei

Teheran - In einem Artikel berichtete uns Reuters am 22.01.2014, dass seit zwei Wochen einer der wichtigsten Nutznießer, der iranische Diktator des Landes, durch die Lockerung der Sanktionen ist – der Oberste Führer Ayatollah Ali Khamenei .

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Die islamisierten Armenier

armenischen Kinder

Istanbul - Anfang November, hielt die Hrant Dink Stiftung eine Konferenz zum Thema “islamisierte Armenier” an der Bosporus-Universität in Istanbul ab und brach damit ein Tabu mehr in der Türkei. Islamisierte Armenier waren bisher eine verborgene Wirklichkeit, ein Geheimnis das vielen bekannt ist, aber nicht jedem offenbart werden konnte, hinter verschlossenen Türen geflüstert wurde, in Geheimdienstkreisen gehandelt und schließlich frei in der Öffentlichkeit bekannt wurde.

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