Die Kinder Immanuel Kants


Wie im Land des großen Denkers und Aufklärungspioniers Immanuel Kant seine Kinder als Hetzer und Rechtsradikale abgestempelt werden:

Viele Iraner beobachten die Veränderungen auf der ganzen Welt, sie freuen sich zwar, dass in den arabischen Ländern durch politische Veränderungen diktatorische Regimes fallen, schauen und beobachten aber alles mit großer Skepsis. Wir wissen um die Gefahr und die Macht islamischer Gruppierungen und die Machtlosigkeit der Freiheitsliebenden gegenüber diesen Rückständigen. Der Zerfall der  Regimes, wie das von Gaddafi bringt für jeden Freiheitsliebenden  Freude, aber diese Freude wird ständig von einer störenden Frage begleitet: „Werden nun durch den Verfall solcher brutalen Regimes die Freiheit und Demokratie den leeren Platz füllen, oder werden Banden von habgierigen und mörderischen Gruppen von Banditen unter dem Deckmantel des Islam die neuen Machthaber sein?“

Ist etwa der Mord durch den Kopfschuss an Gaddafi, ihn zu vergewaltigen und noch dazu mit einem Stock und Messer in seinen Hintern zu penetrieren, eine vernünftige und richtige Tat und besser als das, was er während 40 Jahre diktatorischer Herrschaft getan hat? Wie kann der Angriff der „revolutionären Ägypter“ (!) auf die junge Frau Alia Majida Al-Mahdi, die ihren Körper aus Protest zu reaktionärer und fundamentalistischer Ideologie im Internet veröffentlicht hat, erklärt werden? Wird etwa Ägypten durch die brutalen Islamisten, die buchstabengetreu ihre Morde interpretieren und rechtfertigen, wirklich „frei“, wobei sie als erstes mit den Kopten angefangen haben? Und genau das ist verräterisch, das verrät ihre wahre Ideologie. Jetzt, wo Ägypten und Libyen „frei“ sind, werden die Muslimbruder, Salafiden und andere islamistischen Gruppierungen welche Richtung einschlagen? Wo ist der Platz der säkularen und demokratischen Kräfte, werden sie überhaupt eine Rolle spielen, wenn ja, wie weit? Wird etwa vorsätzlich in den westlichen Medien kein Unterschied zwischen den islamistischen und säkularen Kräften gemacht? Aus meiner Sicht ja.

Ist etwa die Fatwa zum Mord an dem aserbaidschanischen Arzt und Aufklärer durch Messerstiche am 19.11.2011 (Todesdatum 23.11.2011), Rafiq Tağı, der durch die Fatwa von sieben Ayatollahs in Iran, ermordet wurde, weil er versucht hatte die Menschen aufzuklären, doch nicht ein Muster, durch das die Islamisten die Welt regieren wollen? Die Welt, die der Islam, gemäß seines politischen Auftrages beabsichtigt zu erobern und zu beherrschen!? Mal ehrlich, wenn die Ayatollahs und andere Islamisten die Welt erobern und sie beherrschen, was wird aus den Millionen säkularen und demokratischen Intellektuellen und Aufklärern? Was wird aus den Bloggern wie wir und PI? Haben Sie jemals an diese Weltkatastrophe gedacht?

Die Fatwa zum Mord an Salman Rushdie, der Mord an dem niederländischen Filmregisseur Theo van Gogh, 11. September 2001, die Massenvergewaltigungen der Frauen und Männer in den iranischen Gefängnissen, darunter Kahrizak und Evin Gefängnis, die Morde an den Kopten in Ägypten, die Bombenattentate von Madrid und Spanien und vieles andere, ist das alles vergessen? Das sind doch die Methoden, durch die die Islamisten die Welt beherrschen wollen. Von Baku bis Ägypten, von London bis Paris, von Kabul und Islamabad bis Tripolis, von Berlin bis New York sind die Islamisten und ihre Hassprediger tüchtig dabei ihre politischen und ideologischen Gegner auszuschalten. Und sie haben Helfer, Helfer die keine Muslime sind und die keine Ahnung haben, was sie erwartet, wenn sie einmal zwangsislamisiert sind.

Auf der ganzen Welt sind die Muslime  dabei auf dem Fundament, das deren Führer Mohammad, Ali, Omar und andere vor 1400 Jahren gelegt haben, zu bauen und jede dieser Gräueltaten dient dem Bau und der Festigung ihrer Herrschaft. Solange hier und da auf dieser Erde im Namen einer Religion und Ideologie geherrscht und gemordet wird, gibt es keinen Platz für Freiheit, Glück, Freude, Schönheit und Gerechtigkeit. Was ist die Lösung? Besteht die Lösung in der Diffamierung und im mundtot Machen der Freiheitsliebenden und Andersdenkenden in ihrem eigenen Land, durch die falsche Berichterstattung und Hetzkampagnen auf Blogger wie PI und islamkritischen Seiten, die nur versuchen die eigenen Landsleute vor der Gefahr der schleichenden Islamisierung ihrer Heimat zu warnen, die sie selbst tagtäglich erleben und wahrnehmen können?

Wir Iraner stellen uns solchen Fragen und machen uns auch Sorgen. Sorgen darüber, dass wir seit 33 Jahren unter einem barbarischen und menschenverachtenden Regime und seiner Ideologie leiden, das uns mit Unterstützung von Linken und westlichen Regierungen planmäßig aufgezwungen wurde und viele der Exiliraner haben es auch dann am eigenen Leib erfahren müssen, was Islam ist; und wir machen uns auch Sorgen um die Deutschen, die unter Freiheit und Demokratie sich zensieren oder  zensiert werden. Ihnen wird mit jedem Tag ein Stück mehr von ihrem Patriotismus weggenommen und wer es wagt zu protestieren, der wird sofort als Rechtradikaler und Nazi-Anhänger abgestempelt und mundtot gemacht.

Was nun? Müssen wir das so hinnehmen und uns selbst zensieren und keine berechtigte Kritik mehr ausüben, oder das Boot der Unterdrückung vom blutigen Islam ans Land ziehen? Wer nicht an die Erfahrungen der Iraner mit dem Islam glaubt, wird heute oder morgen sich auch nicht vor der Islamisierung seines Landes retten können.

Wir sind keine Alibi Iraner für Rechtsradikale, viele von uns leben heute gezwungenermaßen im Exil, wir wissen, dass wir unser Land nicht mehr wiedersehen werden und wir möchten nicht, dass uns der Islam auch noch ins Exil verfolgt, denn wir wissen was Islam bedeutet, das und nichts anderes ist unser Motor, der uns antreibt.

5 Gedanken zu „Die Kinder Immanuel Kants

  1. Danke an Euch beide verehrte Fartâb und Ardašir ,
    Mir blutet das Herz,wenn ich tagtäglich sehe,wie
    die Kinder Immanuel Kants(Politiker,Orientalisten,Islamwissenschaftler , Journalisten et cetera) den Todeskult des Islams in Schutz nehmen und ihn als eine sogenannte Religion (!!!) des Friedens bezeichen.Ich liebe diese Poesie vom Saadi sehr,die besagt :
    یکی بر سر شاخ بن می برید
    خداوند بســــــــــتان نظر کرد و دید
    بگفتا که این مرد بـــد می کند
    نه بر من که بر نفس خود می کند

  2. Ja, es ist wirklich besorgniserregend, wie sich Exil-Iraner wie die werten Blog-Betreiber sich mehr Sorgen machen um ein Land der Dichter und Denker, was früher einmal Deutschland geheißen hat, als die Bewohner dieses Landes selbst. Ich als Deutscher schäme mich für meine Landsleute, die noch immer nicht erfasst haben, dass sie auf dem besten Wege sind, einer Religionsideologie Tür und Tor zu öffnen und noch immer nicht erkennen, dass sie die durch ihre Vorfahren hart errungene Freiheit, um deren Werte es sich auch heute zu kämpfen lohnt, einfach so aus den Händen geben, um ein politisch-sozialistisches Experiment des Mulit-Kulturalismus zu wagen. Heute ist Deutschland nicht mehr ein Land der Dichter und Denker, sondern eher ein Land von Zauderern, von indifferenten Charakteren, denen die eigene Kultur im Grunde nichts mehr oder nur wenig wert ist. „Vaterlandsliebe“, „Treue“ und „Heimatverbundenheit“ sind heute politisch korrekt negativ besetzt und werden dem Nazi-Keulen-Denken zugeordnet. 70 Friedensjahre, werte Blogbetreiber, haben uns hier gleichgültig, letharigisch, satt, unbeweglich und unfähig gemacht, Gefahren zu erkennen. Die Menschen dieses Landes haben es noch nicht „kosten“ dürfen, was es heißt, in einem islamischen oder anderen diktatorisch geführten Staat zu wohnen. Andere haben es erlebt und wissen, um was es geht. Viele sind gerade vor den islamischen Missständen in ihren Heimatländern hierher geflohen, sorgen aber leider dafür, dass dieses Missstände 1 zu 1 auf dieses Land und diesen Kontinent übertragen wird. Sie können dafür sorgen, weil unser rückgratlosen Eliten dies zulassen. Zu dieser Art von Einwanderern gehören selbstverständlich nicht die Blog-Betreiber, über deren Wirken ich mich mehr als freue.

    Nichts ist dringender erforderlich für Islamkritiker, auch kritisch gegenüber anderen totalitären Ideologien aufzutreten. Alle Ideologien, ob religiös oder politisch gestrickt, haben eines unbedingt zu achten: Die Gleichwertigkeit aller Menschen, egal welcher Rasse, Ethnie, Religon, Hautfarbe, Geschlecht ein Mensch angehört. Diesen Respekt und diese Achtung vor der Würde eines jeden Menschen ist auch jedem Menschen von Geburt an über die Elternerziehung, über Schule, die Universität, die Arbeitsstelle bis hin zum Tod als Bewusstsein geistig einzupflanzen. Dieses Bewusstsein der absoluten Gleichwertigkeit in der Person ist die wichtigste Voraussetzung für ein gelungenes Zusammenleben. Zugegeben, eine utopische in die Wirklichkeit dieser Erde umzusetzende Geisteshaltung. Aber das Streben danach ist m. E. die oberste Pflicht eines jeden Menschen.

    Nach diesem Maßstab ist jede Ideologie, die in ihren Statuten Gegenteiliges zu verkünden hat, zu kritisieren und zu bekämpfen, zz. also der Islam, der diese Gleichwertigkeit den Menschen durch Unterteilung in Mann und Frau, in Gläubigen und Ungläubigen einfach nicht zugestehen will und somit für Ungerechtigkeiten, Hass und Unfrieden sorgt.

    Jede einzelne Person, also die Seele eines jeden Menschen ist einmalig und ist nicht zu ersetzen, dies gesehen unter dem Blickwinkel der Gleichwertigkeit, der Würde des Menschen, die der Mensch durch die Gottesebenbildlichkeit erlangt hat. Das macht den Wert eines Menschen, soweit er sich nicht im wahrsten Sinne des Wortes asozial verhält, aus. Das sollte in jeder Ideologie zum Ausdruck kommen. In seiner Funktion ist fast jeder Mensch ersetzbar. Darum sollte sich kein Mensch über den anderen erheben und sich selbst nicht zu wichtig nehmen. Mit dieser Geistshaltung erst würde es sogar mit Multikulti klappen.

    • Danke Bazillus fuer den wie immer sehr umfangreichen Kommentar, dem man eigentlich nichts mehr hinzuzufuegen hat. Ein Problem ist sicher auch, dass heute die ueberwiegende Mehrzahl der Deutschen bereits irgendeinen Migrationshintergrund haben und es nicht gelernt haben sich zur Deutschen Nation zu bekennen. Ferdowsi hat diese Problematik, die wir ja auch im Iran schon 1000 Jahre vorher hatten, in den folgenden Zeilen festgehalten, die sich Eins zu Eins auf Deutschland uebertragen lassen:

      Der Perser, der Tuerke, der Araber vergeht
      und ein neues Menschengemisch entsteht,
      das sich weder Perser, noch Tuerke, noch Araber nennt,
      deren Worte ein Spiel sind, das handeln nicht kennt

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