Danke Nicolas Sarkozy! Verurteilung der türkischen Unkultur

Diese Woche war es nun endlich soweit: Es kam zu einer Verurteilung und Anerkennung einer der größten Völkermorde der Menschheit, dem Genozid an Armeniern während des 1. Weltkrieges durch die Türken, dank des französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy.

Vor 96 Jahren geschah dieser Völkermord direkt vor den Augen der Iraner: Damals lebten einige Millionen Armenier in Westarmenien, in der heutigen Osttürkei oder Ostanatolien. Einige tausend dieser Menschen wurden im 19. Jhd. bereits vom Osmanischen Reich bewusst, gezielt und teilweise öffentlich vernichtet. Ab 1915 begannen die Türken dann mit der geplanten und gezielten Ausrottung sämtlicher Armenier auf türkischem Boden. Gänzlich unbewaffnete Zivilisten, alte Menschen, Frauen und Kinder. 1,5 Millionen Armenier wurden von den Türken aufgrund ihres christlichen Glaubens und ihrer Rasse bestialisch gequält, brutal gefoltert, ermordet und in Massengräber verscharrt. Bis heute wird das vom EU-Beitrittskandidaten, der faschistischen Türkei, geleugnet. Anlässlich dieses historischen Datums erinnern wir uns zurück und lassen Bilder und Persönlichkeiten sprechen:

Henry Morgenthau
Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerika (1913-1916)

[…] Als die türkischen Behörden die Aufträge für diese Deportationen gaben, verurteilten sie ein ganzes Volk zum Tode, sie wussten das, und in ihren Gesprächen mit mir, machten sie keinen besonderen Versuch, die Tatsachen zu verbergen.

[…] Ich bin überzeugt, dass die ganze Geschichte der Menschheit keine solchen schrecklichen Taten, wie diese enthält. Das große Massaker und die Verfolgungen der Vergangenheit, scheinen fast bedeutungslos, wenn es mit den Leiden des armenischen Volkes im Jahr 1915 verglichen wird.

Theodore Roosevelt
Präsident der Vereinigten Staaten (1901-1909)

11. Mai 1918 […] Ich glaube, dass wir uns einer besonders abscheulichen Form der Heuchelei schuldig machen, wenn wir uns zur Freundschaft mit Armenien und unterdrückter Völker der Türkei bekennen, ohne in einen Krieg gegen die Türkei einzutreten. Den Türken zu erlauben, Armenier zu massakrieren und dann um Erlaubnis zu bitten, den Überlebenden zu helfen und dann auf Grund der Tatsache, weil wir den Überlebenden helfen wollen, als Grund dafür angeben, dass wir nicht jener Politik folgen, um die Massaker zu beenden, ist dumm und abstoßend.

[…] Der armenische Horror ist eine vollendete Tatsache. Dass dies möglich war, ist auf die pazifistische Politik dieser Nation, die sie die letzten vier Jahre verfolgt hat, zurückzuführen. Die Präsenz unserer Missionare und unsere Unfähigkeit in den Krieg zu ziehen, konnten die Türken nicht davon abhalten zwischen einer halben und einer Million Armenier, Syrer, Griechen und Juden zu massakrieren – die überwältigende Mehrheit davon waren Armenier. Unsere Kriegserklärung jetzt, wird sicher nicht einmal 1/100 des Schadens beheben, der in der Vergangenheit, auf Grund unserer Unfähigkeit in den Krieg zu gehen entstanden ist, aber es wird uns in der Zukunft helfen, und nebenbei erzielen wir einen weiteren Schritt um unsere Selbstachtung wieder zu erlangen.

Winston Churchill
Premierminister Großbritanniens (1940-1945; 1951-1955)

[…] Im Jahre 1915 begann die türkische Regierung rücksichtslos die berüchtigten Massaker und Deportationen der Armenier in Kleinasien durchzuführen. Die Vernichtung dieses Volkes in Kleinasien, war so vollständig, wie es nur auf einer großen Skala an ihrem höchsten Punkt sein könnte. Es wird angenommen, dass 1 ¼ Millionen Armenier davon betroffen waren, wovon mehr als die Hälfte umkam. Es gibt keinen vernünftigen Zweifel daran, dass dieses Verbrechen aus politischen Gründen geplant und durchgeführt wurde. Die Gelegenheit bot sich, türkischen Boden von einem christlichem Volk zu säubern […]

Das armenische Volk wurde durch diesen Krieg, durch die Massaker verstreut, reduziert und in vielen Bezirken ausgerottet. Kriegsbedingte Verluste und Deportierungen erwiesen sich als einfaches System zur Tötung. Aus einer Gesellschaft von etwa 2,5 Millionen Menschen, kamen ¾ der Männer, Frauen und Kinder um. Aber sicher war dies das Ende.

George W. Bush, Präsident der Vereinigten Staaten, April 24, 2001
Mitteilung des Präsidenten:

Der heutige Tag markiert das Gedenken an eine der großen Tragödien der Geschichte: das erzwungene Exil und die Vernichtung von ca. 1,5 Millionen Armeniern in den letzten Jahren des Osmanischen Reiches. Diese berüchtigten Morde verdunkelten das 20. Jahrhundert und verfolgen uns weiterhin bis zum heutigen Tag. Ich schließe mich Amerikanern armenischer Herkunft und der armenischen Gemeinde im Ausland an, um den Verlust so vieler unschuldiger Menschenleben zu beklagen. Ich bitte alle Amerikaner auf diese schrecklichen Ereignisse zu achten […]

Yossy Beilin
Justizminister von Israel (1999-2001)

Es müsste nicht auf diese Weise sein. Ich denke, dass unsere Haltung gegenüber einem solchen schrecklichen historischen Ereignis nicht durch unsere freundschaftlichen Beziehungen mit der Türkei diktiert werden dürfen, obwohl die Beziehungen besonders wichtig für mich, als jemand, der so hart gearbeitet hat, um sie zu entwickeln, sind. Ich sehe auch die Widersprüche zwischen dem politischen Weg und dem ethischen.

Etwas ist passiert, das  nur als Völkermord definiert werden kann.  1 1/2  Millionen Menschen verschwanden. es war nicht fahrlässig, es war Absicht. Ich glaube nicht, dass die Regierung eine offizielle Entscheidung in dieser Frage hat, aber wir müssen den Türken klar machen, dass wir ihre politischen Forderungen ein historisches Ereignis zu ignorieren nicht akzeptieren können. Eine ethische Haltung kann nicht durch politische Notwendigkeiten diktiert werden – das sind zwei getrennte Wege.

Elie Wiesel, Friedensnobelpreisträger und Holocaust-  Überlebender, Gründer des U.S. Holocaust Memorial Council

Tal’at und Enver wollten die Armenier des Osmanischen Reiches liquidieren […] die wilden Gemetzel in Armenien, der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts […] Die kalte und berechnende Brutalität der Theoretiker des Massakers, die Intriganten der Habgier und der Blutdurst der fanatischen Mörder, der Geist des Opfers an die Opfer […] Die Welt war im Krieg, aber innerhalb dieses Krieges gab es einen anderen Krieg der zwischen einer Großmacht und einer gezielt, verfolgten und unterdrückten Minderheit geführt wurde.

Deportationen, Gewaltmärsche, endlose Demütigung und Massenmorde an einem Volk in seiner Gesamtheit.

Quelle: [The Armenian Genocide The World Speaks Out 1915-2005, Documents and Declarations compiled with an Introduction by Harout Sassounian published by 90th Anniversary of the Armenian Genocide Commemorative Committee of California, USA]

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19 Gedanken zu „Danke Nicolas Sarkozy! Verurteilung der türkischen Unkultur

  1. In Europa gibt es tatsächlich noch Politiker, die den Mut haben, die von der Türkei fälschlicher Weise behauptete Totalweißweste des Landes am Bosporus zu beschmutzen, sorry, wahrheitsgemäß politisch-türkische Geschichtslügen gerade zu rücken?! Wow! Alle Achtung.
    Das hat Klasse. Diese Verbrechen an 1,5 Millionen Christen atmeten islamischen Geist, ob die Türkei das nun wahrhaben will oder nicht. Schade, dass in Europa nicht noch mehr Länder diesen Mut aufbringen.

    Auch wenn ich von Herrn Sarkozy spätestens nach seinem unseligen Engagement in Lybien recht wenig halte, so muss ich ihm hier Standfestigkeit bescheinigen. Obwohl mich der Eindruck nicht ganz verlässt, dass er diese Aktion gestartet hat, um wiedergewählt zu werden. Aber nichts desto trotz: Hier hat er es geschafft, eine längst überfällige Wahrheit öffentlich zu schützen.

    Bei Herrn Erdogan und seinen Mannen habe ich die Gewissheit, dass politisch führende Muslime in der Türkei grundsätzlich erstmal unschuldig sind. Auch historische Fakten, mögen sie noch so eindeutig sein, werden rundweg negiert. Alle Welt weiß von den Verbrechen, nur die Türkei weigert sich standhaft mit der Aufarbeitung dieses Völkermordes überhaupt zu beginnen. Türkische Politiker sind offensichtlich uneinsichtig. Wie die religiöse Vorlage kann Kritik einfach nicht ertragen werden. Faktenresistenz schein ein geistiges Lieblingsspielzeug türkisch-politischer Eliten zu sein.

    Mehrfach musste ich in meinem 58-jährigen Leben schon feststellen, dass ein altes deutsches Sprichwort hier und da volle Gültigkeit hat: „Dummheit und Stolz wachsen aus einem Holz“. In die Verweigerung der Anerkennung und Aufarbeitung der Armenier-Verbrechen könnte dieser Spruch dem türkischen MP auf die Stirn geschrieben sein.

  2. Hallo Bazillus, frohe Weihnachten!

    Es ist natuerlich so, dass Sarkozy wohl eine voellig andere Motivation hatte fuer diesen Schritt. Jedenfalls war es nicht der Humanismus der ihn dazu gebracht hat. Nichts desto trotz kann man trotzdem dankbar sein, dass sich was bewegt hat.

    Leider sind die Tuerken nicht das einzige Volk, das unsagbare Verbrechen begangen hat und sich nicht fuer schuldig haelt, manche Nationen sind so frech, dass sie sich nach allem was sie verbrochen haben und obwohl viel Zeit verstrichen ist, sich selbst fuer die Opfer halten.

  3. Die Meinungsfreiheit gilt zu Recht als eines der höchsten Güter unseres politischen Systems.

    Selbst die Holocaustleugung (die wohl widerlichste Art der Geschichtsverfälschung) wird in den USA und GB daher vom Recht auf Meinungsfreiheit umfasst.

    Auch wer den Genozid an den Armeniern leugnet, sollte als Ignorant geächtet, aber nicht für seine falsche Ansicht bestraft werden.

    Dabei steht es jedoch Erdogan & Co wohl am wenigsten zu, das Recht auf Meinungsfreiheit einzufordern.

    Während man in den USA der eigenen Regierung ungestraft vorwerfen darf, für das schlimmste Verbrechen der amerikanischen Geschichte verantwortlich zu sein, werden türkische Journalisten, welche die offizielle Version der „Ergenekon-Verschwörung“ in Zweifel ziehen, vom AKP-Regime gerichtlich verfolgt.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2011/11/22/vorbild-erdogan/

    • Frohe Weihnachten!

      Ich meine nicht, dass man falsche Ansichten bestrafen sollte. denn dann kann man bei Holocaustleugnern beginnen, aber wo hoert man dann auf? Was wichtig war, ist die Anerkennung und die Verurteilung dieses Genozids und es waere schoen, wenn natuerlich der Taeter dies wenigstens eingestehen wuerde, man koennte sich auch entschuldigen, man koennte auch Wiedergutmachung leisten, oder es zumindest versuchen. Das unter Strafe stellen halte ich auch fuer falsch.

  4. Zuerst einmal: Auch frohe und gesegnete Weihnachten den Blogbetreibern und allen Lesern,

    Ja, es ist ein zweischneidiges Schwert mit der Bestrafung von Leugnung des Holocaust oder jetzt der Leugnung des armenischen Genozids durch die Osmanen.

    Einerseits scheint diese Art der Justiz die Meinungsfreiheit ad absurdum zu führen. Das ist wahr. Aber auf der anderen Seite jedoch kann dies eine Bekräftigung und ein gewisser Schutz vor Geschichtsklitterung durch spätere Generationen sein. Dass die Leugnung besonders grausamer Verbrechen des Völkermordes hier in Deutschland wie eben der Holocaust Hitlers und seiner Schergen unter Strafe gestellt wird, ist m. E. legitim. Ob es vor Wiederholung schützt, weiß niemand. Aber Strafgesetze können, sofern sie im Rahmen einer freiheitlichen Grundordnung erlassen werden, eine Art der Bewusstseinsschärfung fördern, die in solchen Fällen wirklich erstrebenswert sein sollte. Ob sie in allen Fällen das richtige Mittel sind, mag von Fall zu Fall entschieden werden. Ich persönlich finde diese Vorschrift in Ordnung jedenfalls für Deutschland.

    Lieber wäre es mir gewesen, dass die Türkei ein solches Gesetz erlassen hätte, weil diese Untaten schließlich auf ihrem Gebiet bzw. von ihrem Gebiet ausgehend, geschehen sind. Aber das scheint in immer weitere Ferne zu rücken, je mehr Zeit vergeht.

  5. Pingback: Meine armenischen Landsleute, Shenoraavor Nor Dari yev Pari Gaghand | Pârse & Pârse پارسه و پارسه

  6. “ Dass die Leugnung besonders grausamer Verbrechen des Völkermordes hier in Deutschland wie eben der Holocaust Hitlers und seiner Schergen unter Strafe gestellt wird, ist m. E. legitim.“

    Bevor man solche Aussagen macht, sollte man sich erst einmal mit dem Gegenstand dessen, welchen man glaubt beurteilen zu können, beschäftigt haben.

    In aller Regel (99,999999 %) haben sich solche Behaupter mit dem Gegenstand noch gar nicht auseinandergesetzt und kommen daher zu der Aussage: „Ob es vor Wiederholung schützt, weiß niemand.“

    Der Holocaust war singulär und kann daher gar nicht wiederholt werden. Selbst wenn man es möchte, ist er unwiederholbar!

    Der einfache Grund hierfür ist die angewendete deutsche Technik bei den Vergasungen mit Zyklon B in z.B. Auschwitz Birkenau, der wohl bekanntesten Massenmordstätte überhaupt. Ich spreche hierbei von den beiden „Krematorien“ direkt am Ende der Rampe.

    Als kleines einführendes Dedail sei zunächst ein Blick in die Gaskammer gewagt, hier in diesem Video im Bereich von 0:34 bis 0:50, wo die mehrfach bestens bezeugten Drahtnetzsäulen zu sehen sind.

    Nicht gezeigt wurde der Behälter, welcher vollgefüllt mit Zyklon B durch die Deckenöffung in die Gaskammer herabgelassen wurde. Von diesem Behälter sind die wesentlichen Abmessungen genau überliefert und anhand weiterer Informationen weiß man, daß die im Zyklongranulat aufgesaugte Blausäure verdampft werden mußte. Hierzu wird eine bestimmte Energiemenge benötigt und diese konnte nur über eine entsprechende Temperierung der Gaskammer erfolgen.

    Anhand der ebenfalls bekannten physikalischen Daten von Zyklon B, welche durch eine polnisch-sowietische Expertise von 1944 bekannt sind, können die durch die Thermodynamik vorgegebenen Erfordernisse die Gaskammertemperaturen bestimmt werden, welche das Verdampfen der Blausäure aus dem Behälter innerhalb einer gewissen Zeit erlaubten der Höhe nach bestimmt werden.

    Die Zeit, innerhalb diese Blausäure verdampft werden mußte, ist durch die Tötungszeit vorgegeben. Die Blausäure durfte zwar in kürzerer Zeit verdampft werden, jedoch nicht in einer längeren Zeit als die Tötungszeit. Ansonsten hätte man versucht, Tote noch töter zu machen oder gar Tote zu töten.

    Die Tötungszeiten sind ebenfalls vielfältig bezeugt und der Bereich geht von „augenblicklich“ über „sofort“ und 1, 2-3 Minuten bis maximal in seltenen Fällen auch 20 Minuten. Rudolf Höß bezeugte 3 bis maximal 15 Minuten und machte auch Angaben zu den verwendeten Zykln B Mengen. Er sprach von 5-7 kg Zyklon B, manchmal auch 2 kg mehr, für eine Gaskammerbefüllung mit 1500 Juden.

    Aus der Expertise geht hervor, daß die Bezeichnung „1 kg Zyklon B“ gleichbedeutend mit dem Blausäuregehalt war, also 1 kg Zyklon B entsprach 1 kg Blausäure und 1 kg Zyklon B hatte ein Schüttvolumen von 3,61 Liter.

    Was andernorts für Kohlenmonoxidvergasungen galt wird mit Sicherheit auch für die Zyklon B Vergasungen gegolten haben und dies widerspricht den „grausamem Verbrechen“, wie hier von jüdischer Seite klargestellt wird:

    “Was ist mit dem Argument, es hätte genügt, die Menschen einfach in einer luftdichten Kammer ersticken zu lassen? Dieses Argument baut auf dem Mythos auf, alle Nazis seien sadistische Mörder gewesen. Sie waren Mörder, zweifelsfrei, aber sie haben nicht versucht maximale Leiden zu erzeugen. Kohlenmonoxid einzusetzen war daher wegen einer relativ humanen Hinrichtung nötig. Dies war für die Moral der SS-Männer von Bedeutung….”
    http://www.nizkor.org/features/techniques-of-denial/diesel-02.html

    Das bedeutet dann, daß Lagerleiter Rudolf Höß mit seinen Mengenangaben von bis zu 9 kg Zyklon B gleichzeitig bezeugt, daß er keineswegs die Juden hat lange leiden lassen wollen. Töten ja, unnötig lange leiden lassen war jedoch nicht das Ziel. Wir Deutsche waren damals human!

    Man kann nun spekulieren, wie lange das Töten gedauert haben mag, wenn 9 kg Blausäure den restlichen Raum der Gaskammer mit einer Konzentration von 21 g/m³ geschwängert haben. Nach Wikipedia soll das Habersche Tödlichkeitsprodukt für Blausäure bei ca 3500 ppm*min liegen. Das bedeutet dann, bei 4 g/m³ wäre man in 1 Minute tot. Bei 21 g/m³ dagegen in ca. 12 Sekunden.

    Man darf also annehmen, daß man die 1500 Juden erst einmal in die Gaskammer innerhalb von ca. 20 Minuten hineingetrieben hat und nachdem man die Tür geschlossen hat, sie wenige Sekunden später, nachdem der Zyklon B Behälter in die Gaskammer hinabgelassen war, bereits durch das verdampfte Blausäuregas tödlich vergiftet waren.

    Wenn man eine geringere Menge Zyklon B eingesetzt hat, dauerte das Töten entsprechend länger und konnte sich dann auch 20 Minuten hinziehen. DIes war nur eine Frage der jeweils zur Verfügung stehenden Zyklon B Menge. Für eine 20 Minutenvergasung genügten dann sogar weniger als 0,2 kg Zyklon B. Da die Deutschen unter permanenten Zyklon B Mangel litten, jeder wollte davon etwas haben, kam es bestimmt nach Bombardierung der Zyklon B Fabrikation im März 1944 zu erheblichen Engpässen.

    Rudolf Höß bezeugt daher mit seiner Angabe „5-7 kg + 2 kg“ nur, daß wir Deutsche nach Möglichkeit die Juden nicht unnnötig lange gequält haben.

    Um das Zyklon B jedoch innerhalb der wenigen Sekunden Tötungszeit verdampfen lassen zu können, errechnet sich eine sehr hohe Gaskammertemperatur und aus diesem Grund besteht keinerlei Möglichkeit mehr, den Holocaust wiederholen zu können. Da nämlich nur die damalige deutsche Hochtechnologie es ermöglichte, Gaskammertemperaturen von ca. 100.000°C zu ermöglichen. Nur damit waren die gewünschten kurzen humanen Verdampfungszeiten möglich.

    Uns ist bis heute kein Material bekannt, welches einen höheren Schmelzpunkt als 4300°C besitzt. Die damalige Nazitechnologie konnte jedoch offenkundig Materialien herstellen, welche bei 100.000°C nicht nur noch nicht geschmolzen sind sondern darüber hinaus bei dieser hohen Temperatur noch allerhöchste Festigkeit besaßen!

    Es gibt heute kein einziges Material, welches bei Raumtemperatur auch nur 1/100 der Festigkeit der damaligen Materialien bei 100.000°C besitzen würde!

    Dies kann man der Deckenkonstruktionszeichnung bei http://www.holocaust-history.org/auschwitz/intro-columns/ nach kurzer Berechnung leicht entnehmen, wobei hier auch der Zyklon B Behälter („Partie Mobile“) maßlich zu sehen ist.

    Nach dem schnellen Tod der Juden infolge Vergiftung durch Zyklon B verloren sie nämlich die bereits unter Nebukadnezar (Daniel Kap. 3) bezeugte Feuerfestigkeit, welche den Juden überhaupt erst einmal den Gang in die warme Gaskammer ermöglichten. Nach dem Tod verloren die Juden ihre Feuerfestigkeit und verdampften innerhalb von Millisekunden mit der Folge, daß hierbei der Gaskammerdruck rasant auf allerhöchste Drücke (über 50000 bar) anstieg. Daraus ergibt sich dann die erwähnte notwendige extreme Materialfestigkeit (>500000 kp/mm² bzw 5 MN/mm²). Heute schaffen wir bei Raumtemperaturen im Nanobereich gerade einmal eine Festigkeit von 5000 kp/mm².

    Nach der Verdampfung („Vergasung“) der Juden bestand auch keine Notwendigkeit mehr, sie noch kremieren zu müssen. Sie waren sowieso innerhalb von wenigen Sekunden durch die Deckenöffnungen ins Freie entwichen. Das Zahngold hat man hierbei sicher durch Kondensation des Golddampfes an den Oberflächen der Hochleistungswärmetauscher während der Energierückgewinnung zurückgewonnen. Sicherlich hat man diese aufgewerteten Wärmetauscher sporadisch entgoldet.

    Es waren daher die Krematorien keine Krematorien sondern wie bereits anderweitig bekannt und bezeugt wurde, Großbäckereien. Oben hat man zur Tarnung Brötchen (oder am 20. April auch den heißbegehrten Führer-Geburtstagskuchen) gebacken und unten in der Gaskammer die Juden spurlos vernichtet. Die forensischen Beweise hierfür sind tatsächlich erdrückend. Es wurden erwartungsgemäß keinerlei Spuren vom Holocaust mehr gefunden.

    Aus einem anderen Artikel:
    Rezâ Pahlavi: „Meine Botschaft an das israelische Volk ist: Wir sind die Kinder Kyros des Großen, die Kinder der jüdischen Perserkönigin Esther..“

    Ob dies wahr ist, kann jeder Iraner selbst austesten. Bekanntermaßen ist die jüdische Mutter maßgebend dafür, ob jemand Jude ist oder nicht. Ein echter Jude wird daher den Kochplattentest leicht bestehen können. Man läßt einfach die Kochplatte hellrot glühen und legt dann die Hand für 20 Minuten darauf. Danach guckt man genau nach, ob die Hand irgendeinen Schaden genommen hat. Diesen Test besteht jeder Jude aber für einen Nichtjuden ist das nicht einmal für eine Sekunde möglich. Wer sich als Holocaustüberlebender bezeichnet, soll daher mit diesem harmlosen Schnelltest erst einmal beweisen, ob er wirklich ein Holocaustüberlebender ist oder nicht eher ein reudiger elender parasitischer Betrüger, der das 6-Millionenopfer der Juden für seine Zwecke mißbraucht.

    Aus all diesen Gründen ist an eine Wiederholung des singulären Holocaust nicht einmal im Traum zu denken.

    Weiterführendes:
    http://de.metapedia.org/wiki/Gaskammertemperatur

    • Wie schaffst Du es eigentlich noch trotz des verdampfenden Hohlraums zwischen Deinen Ohren auf der Tastatur zu tippen?
      Hut ab, sag ich da. Scheint ein neuer Versuch zu sein einen Hirntoten zur Arbeit abzurichten.

      • Lieber Prinz Eugen,

        nicht jedem Prinzen ist es zu dieser Zeit gegönnt, noch ein Hirn sein Eugen nennen zu können. In aller Regel fiel es der allgemein anerkannten Hirnwäsche zum Opfer. Daher ist der Restdeutsche kaum mehr fähig, bereits langsam geschriebene Gedankengänge nachvollziehen zu können. Ich schätze, diese Hirngewaschenen werden automatisch vom „Staat“sanwalt selektiert werden. Leider hast Du außer einer potentiellen Beleidigung meiner Ahnen zu meinem Beitrag nichts zu sagen gewußt. Warum Beleidigung? Weil Du glaubst, daß meine Ahnen Idioten waren und nicht gewußt haben, daß man den HC nicht bei 30°C Gaskammertemperatur im industriellen Maßstab durchführen konnte.

        Vor nicht allzulanger Zeit verlautbarte der russische Historiker Wladimir Makárov, Experte des Zentralarchivs des FSB gegenüber der Agentur Interfax, daß seit 1940 täglich aus den von den Nazis besetzten Ländern im Durchschnitt 10 Eisenbahnzüge mit Gefangenen eintrafen. Jeder Zug hatte zwischen 40 und 50 Waggons und in jedem Waggon befanden sich zwischen fünfzig und hundert Personen. 70 Prozent der Ankommenden wurden sofort getötet, nur für die körperlich Stärkeren wurde der Zeitpunkt der Ermordung hinausgeschoben, um sie einstweilen in der nazistischen Kriegsindustrie als Arbeiter oder aber für makabre medizinische Experimente zu benützen.
        Quelle: http://forum.thiazi.net/showthread.php?t=175828

        Das bedeutet, daß täglich zwischen 14000 und 35000 Juden in den Gaskammern verschwinden mußten und daß das möglich war, zeigen eben die Offenkundigkeiten ganz deutlich. Oder glaubst Du etwa, man hätte beim Brötchenbacken zwischendurch diese Judenzahlen auch noch nebenbei kremieren können? So schnell hätte man die gar nicht aus der Gaskammer herausholen können, geschweige noch die Goldzähne herausbrechen können!

        Und so schnell hätte man diese durchschnittlich täglich rund 25000 vergasten Juden auch gar nicht einquartieren können. Das Lager wäre bereits spätestens nach einer Woche wegen Überbelegung aus allen Nähten geplatzt.

        Mit der oben angeführten offenkundigen Hochtechnologie war dies dagegen überhaupt kein Problem. In jeder der beiden Krematorienbäckereien am Ende der Rampe konnte man täglich 100000 Juden bei 100.000°C Gaskammertemperatur völlig spurlos verschwinden lassen.

        Daß bei 30°C Gaskammertemperatur der HC nicht funktioniert haben kann, weil die Verdampfungsgeschwindigkeit der Blausäure viel zu gering für eine Tötung gewesen wäre, sollte eigentlich jeder Hilfsschüler, der schon einmal eine Maß Bier gestemmt hat, erkannt haben. Wenn nicht, hilft vielleicht dieses kleine Experiment weiter:
        Ab Beitrag 53 auf http://www.nationale-revolution.net/forum/showthread.php?p=1054643193#post1054643193

        Auch wenn ich das HC-Verbrechen natürlich als anständiger Deutscher verurteile, bin ich dennoch sehr stolz auf die singuläre Hochtechnologie meiner Ahnen und das hebt eben das Gefühl ganz gewaltig.

      • Er muss wohl selbst dabei gewesen sein und ganz bestimmte Dosis mit abbekommen haben.
        Ich kann mich aber auch irren, und hätte das vielleicht besser wissen können, wenn ich seinen Beitrag zuende gelesen hätte.
        Hut wieder auf, Unsinn ist niemals bemerkenswert!

        • Lieber Jockel,

          Du sagst, Unsinn sei niemals bemerkenswert. Dann befürchte ich, daß Du niemals einen Unsinn beweisen kannst! Unsinn beweist man dadurch, daß man einen unlösbaren Widerspruch zeigt anhanddessen man den Unsinn unwiderlegbar beweisen kann!

          Wenn man z.B. 3 Behauptungen einer Geschichte einfach als unwahr abtut, hat man diesen 3 Behauptungen nur 3 Gegenbehauptungen entgegengesetzt. So argumentieren im allgemeinen hirnlose Deppen, das ist also unteres Kindergartenniveau. Nach dem Motto: Ich habe Recht und nicht Du.

          Wo bleibt das beweisende Argument, die beweisende Schlußfolgerung? Eben, die fehlt und deshalb ist eine solche Gegenbehauptung vollkommen wertlos.

          In meinem ersten Beitrag habe ich die offenkundigen Behauptungen entsprechend der anerkannten Historie miteinander Verwoben und bin zu der eindeutigen nachprüfbaren Schlußfolgerung gelangt, daß der Holocaust bei 100.000°C Gaskammertemperatur sehr wohl möglich war. Jeder Staatsanwalt wird die der Schlußfolgerung zugrundeliegenden Offenkundigkeiten anerkennen müssen. Sogar ohne jeglichen Beweis, da es sich um Offenkundigkeiten handelt.

          Aus Offenkundigem kann eine weitere noch unbekannte Offenkundigkeit logisch erschlossen werden und diese neue Offenkundigkeit kann nicht angezweifelt werden, ohne daß man die zugrundeliegenden Offenkundigkeiten selbst infrage stellt.

          Darüber solltest Du einmal ganz langsam nachdenken.

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  8. edited by Ardašir Pârse

    Als mongoloider, minderbemittelter Tuerke habe ich mir erlaubt Perser und Armenier als zigo Rasse zu bezeichnen. Ardašir Pârse hat mir als mongol-eyed Koskhol allerdings nicht erlaubt meinen Bloedsinn zu veroeffentlichen, weil ich xarkose, genau wie meine Eltern und die meisten in meinem Volk, ein Sonderschueler bin, der die Mindestanforderungen an Intelligenz fuer diesen Blog nicht erfuellt.

    guelle guelle

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