Israels Kampf um den Iran-Krieg

Eine Analyse von  Ardašir Pârse

Als der Mossad Chef Tamir Pardo vor Monaten sagte, „Ein nuklearer Iran ist nicht unbedingt eine existentielle Bedrohung für Israel“ hatte dies ohne Zweifel kurzfristig seine Wirkung auf die politische Führung Israels. Doch so wie Ehud Barak, der „Chef“ der Nationalen Verteidigung, sagte auch Benjamin Netanjahu vor dem parlamentarischen Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten und Verteidigung, dass trotz des Druckes von außen und trotz der Sanktionen, das iranische Atomprogramm fortschreitet.“


In der Tat sind Netanjahu und Barak Herren in der Regierung, die Verfechter eines Präventivschlages gegen iranische Atomanlagen. In ihren Augen ist es eine absolute Notwendigkeit und sie hatten bis vor Kurzem nicht die Mehrheit der acht Minister des Sicherheitskabinetts in Israel überzeugt. An der Spitze der Kriegsgegner sitzt, Meir Dagan, der ehemalige Chef des Mossad, für den ein israelischer Angriff auf den Iran, „eine Idiotie darstellt und zu einem regionalen Krieg führen würde.“

Der andere Teil in dieser Debatte in Israel, zweifelte wegen der US-Position in dieser wichtigen Frage: Kann Israel ohne grünes Licht von der Obama-Regierung einen Alleingang wagen? In dieser Hinsicht hat sich Benjamin Netanjahu wiederholt geweigert, die Warnungen aus Washington vor den Folgen einer solchen Operation ernst zu nehmen. In Reaktion darauf haben die US-Beamten ihre Warnungen verstärkt. Auch Leon Panetta, der Verteidigungsminister der USA, hatte Israel vor den Folgen eines Angriffs auf den Iran gewarnt. Israels Botschafter in Washington wurde daraufhin angewiesen, im Weißen Haus zu protestieren. Drei Wochen später, prognostizierte der gleiche Leon Panetta in einem Interview mit CBS, dass „Teheran eine Atomwaffe innerhalb eines Jahres entwickeln könnte.“ In der Tat scheint es, dass die Schwierigkeiten zwischen Washington und Jerusalem, eine gemeinsame Definition  einer Deadline für eine militärische Operation gegen das iranische Atomprogramm zu finden, bisher groß sind: Amerika setzt auf Sanktionen.

Ist das Jahr 2012 das Jahr des Krieges gegen Iran? An dieser Stelle argumentieren Experten in Israel, dass ein Angriff auf Iran nicht vor April dieses Jahres machbar wäre, denn der Himmel über Iran bleibt bis dahin bedeckt, was den Flugbetrieb stören würde. Nichts desto trotz laufen in Israel in der Zwischenzeit Vorbereitungen in Krankenhäusern, Rettungsdiensten und in Schutzräumen. Die Mehrheit der israelischen Bevölkerung ist überzeugt: das Regime in Teheran wird sich rächen, falls Israel Iran angreift. Ehud Barak rechnete vor ein paar Monaten bei einer militärischen Antwort Irans mit 500 Toten, andere Experten sprechen von Zehntausenden Toten.

Der IAEA-Bericht über den Iran hat immer ganz besondere Bedeutung in einem Wahljahr, wie diesem in den USA. Die weitreichenden Folgen bei einem israelischen Präventivkrieg gegen Iran, erlauben den USA nicht diese Entscheidung Israel alleine zu überlassen. Im Jahre 1981 machte Israel bereits den Alleingang bei der Zerstörung von Atomanlagen in Irak, doch Iran ist nicht Irak und Iran des Jahres 2012 ist nicht Iran des Jahres 1981. Man hat in Iran gelernt, wie wichtig die Verteidigungsfähigkeit des Landes ist und man konnte in aller Ruhe über zwei Jahrzehnte lang das iranische Militär aufrüsten, viele Strukturen und Programme, hatte dabei der Šâh hinterlassen. Die Amerikaner sehen hier, vor allem die überwiegenden Nachteile eines Angriffskrieges, insbesondere angesichts der für sie enttäuschenden Position von Russland und China hinsichtlich der Sanktionspolitik westlicher Staaten. Jedoch könnte Israel doch noch „grünes Licht“ aus den USA erhalten, nachdem die USA sich entschieden hatte, ihre Truppen aus dem Irak  bis Ende 2011 zu evakuieren und den Abzug der Truppen in Afghanistan begonnen hat. Auf Grund der frustrierenden Ergebnisse der Koalitionskräfte in den Kriegen in Irak und Afghanistan, hatte Obama vergangene Woche mitgeteilt, dass die USA künftig  keine zwei Kriege gleichzeitig mehr führen will und im selben Atemzug wurde der Verteidigungsetat um 23 Mrd. USD für das Jahr 2012 erhöht. Jetzt aber, nach dem Abzug der US-Truppen aus dem Irak, hat die USA einen Grund weniger, ein angespanntes Gleichgewicht des Schreckens gegen die Herrschaft der Ayatollahs noch aufrecht zu erhalten.

Auch wenn die Umfrageergebnisse zu Barack Obama in den USA für ihn derzeit unbefriedigend sind, würde auch eine US-amerikanische Intervention die Umfragewerte nicht verbessern, weil die Position der amerikanischen Öffentlichkeit gegen einen Angriff auf Iran ist, zumindest vor einer weiteren Extraktion von Wirtschaftssanktionen. Die Ergebnisse der IAEA werden in Israel als viel zu gut betrachtet und man befürchtet, dass die Welt mittelfristig einen nuklearen Iran akzeptieren wird. Die Welt im Jahre 2012 ist so multipolar wie sie  in den vergangenen Jahrzehnten zu keiner Zeit war und hat die amerikanische Hegemonie durchaus ins Wanken gebracht. Man hofft in Israel, dass die USA nach der Wahl zu einer Rehabilitation US-amerikanischer Hegemonie übergehen werden und entschlossener gegen das iranische Regime handeln, als sie es bisher getan haben.

Berichten zufolge vertritt das Verteidigungsministerium in London die Ansicht, dass Washington Pläne für Raketenangriffe auf Iran ausgearbeitet hat und die britische Armee in den kommenden Monaten prüfen wird, wo sie Schiffe und U-Boote der Royal-Navy mit Marschflugkörpern wie Tomahawks und Cruise Missiles, die eine Reichweite von 800 Meilen erreichen können einsetzen werden. Sie sagten, dass sie nicht die Absicht hätten, in  Iran einzumarschieren, sondern sich lediglich besonderen Kräften bedienen wollen. Nach dem NATO-Einsatz in Libyen, ist Iran wieder in den Focus der internationalen Interessen geraten. Quellen zufolge hat US-Präsident Obama nicht den Wunsch, eine breite militärische Aktion in Iran vor den Wahlen im November zu veranlassen. Ein hochrangiger Regierungsbeamter in London sagte gleichzeitig, „das iranische Regime in Teheran sei überraschend widerstandsfähig im Lichte der Sanktionen, und zeige eine kriegerische Linie“. Der Guardian berichtete, dass Iran bis Ende des Jahres 2012 den Prozess der Verschleierung und des Schutzes  seiner Nuklearanlagen  gegen Raketenangriffe beendet haben könnte.

DIe Zentrifugen zur Urananreicherung in Iran wurden längst  in unterirdische Anlagen verbracht, um sie vor Luftschlägen zu schützen. Quellen in London sagten der Zeitung, dass die Informationen darauf hinweisen, dass das „window of opportunity“ geschlossen wird und damit Grossbritannien zu einer  Beschleunigung der Vorbereitungen für einen westlichen Angriff vor den November-US-Präsidentschaftswahlen 2012 übergeht.  Ahmadinedschad sucht Freunde in Süd-Amerika, Verteidigungsminister Ehud Barak, war vor Kurzem in London und traf sich mit  dem National Security Advisor der Briten.  Barack Obama kam nach London zu einem Besuch und traf sich mit  hochrangigen britischen Mitarbeitern des Verteidigungsministeriums. Der britische Generalstabschef, General David Richards, besuchte Israel als Gast des Chief of Staff – Major General Benny Gantz und all dies zeigt, dass Vorbereitungen für einen Angriff auf Iran getroffen werden. Wenn man Iran für seine Manöver an der Straße von Hormoz kritisiert, sollte man auch einen Blick auf Israel werfen, deren Streitkräfte gerade Raketen testeten und ein Jagdgeschwader von 14 Flugzeugen vom Typ F16 der israelischen Luftwaffe einen langwierigen Workout in Sardinien durchgeführt haben. Die IDF bestätigte, dass das Ziel der verschiedenen Übungen und Szenarien der Langstreckenflug und das Betanken in der Luft war, also unabdingbare Notwendigkeiten in einem Krieg gegen Iran. Die Vorbereitungen für einen Krieg gegen Iran laufen auf Hochtouren, so wird Saudi Arabien von den USA derzeit massv aufgerüstet. Der Krieg könnte noch kurz vor den Wahlen in den USA begonnen werden. Hinweise dafür gibt es genügend.  Barack Obama  und auch kritische Stimmen in Israel würden  aus Angst vor einem Flächenbrand den Angriff gerne verhindern, aber jetzt gibt es eine knappe Mehrheit in Israel gegen diese Angst vor einem regionalen Flächenbrand und das wird in Israel die Stimmen der Vernunft verstummen lassen..

Quellen : [Le Point.fr, Israël : Faut-il frapper préventivement l’Iran ?; www.israeldefense.co.il, הבחירות הגורליות בתולדות ישראל; www.ynet.co.il , דיווח: בריטניה מאיצה ההכנות לתקיפה באיראן; www.ladaat.net, וג ומגוג • אשכול מרוכז על ההיערכות הצבאית מול אירא]

21 Gedanken zu „Israels Kampf um den Iran-Krieg

  1. Israel ist recht isoliert. Europa bis auf Griechenland ist letztlich israelfeindlich eingestellt. Ohne die Zustimmung der USA und deren Schutzfunktionen glaube ich nicht, dass Israel angreifen wird können. Israel greift m. E. nur an, wenn die USA letztlich mitmachen. Ob sie das tun, ist fraglich. Obama ist kein ausgewiesener Israelfreund. Sobald Israel angreifen wird, werden Hisbollah und Hamas sowie die Palästinenser ebenfalls ihre geschmuggelten Waffen aus Ägypten und anderswo gegen Israel einsetzen und Israel in einen Mehrfrontenkrieg ziehen. Im Falle eines Angriffs sind auch mehrere Länder bereit, diese Terrororganisationen mit härteren Waffen als Kassamraketen zu unterstützen. Israel, welches territorial sehr klein ist ist von Feinden umringt. Ich hoffe und glaube, dass die Vernunft siegen wird.

    Letztlich hat Mr. Bush durch diesen kontraproduktiven Irakkrieg die Machtgier der Mullahs aus Teheran beflügelt und diese werden nichts unversucht lassen, ihren Einfluss in Irak zu vergrößern und Bush hat Israel letztlich in einen noch schwierigere Lage gebracht. Die Lage in den anderen arabischen „Frühlings“-Ländern ist auch völlig unberechenbar. Mit Sicherheit wird Ägypten den Friedensvertrag dann nicht mehr als bindend ansehen, bröckelt dessen Bestand doch schon jetzt. Israel sieht, so glaube ich nicht nur die Atomanlagen mit Sorge, sondern auch den in den Irak näherrückenden schiitischen Islam, deren Vertreter ihren Hofnarren Achmadineshad? bereits des Öfteren die Vernichtung des Staates Israel öffentlich haben fordern lassen.

    Wird es zu diesem Krieg kommen, wird dies einen Flächenbrand auslösen, der möglicherweise nicht nur den Nahen Osten in Brand setzen wird. Eines jedoch ist klar: Sollte irgendjemand Israel tatsächlich von der Landkarte verschwinden lassen wollen , gehen die Israelis nicht ohne Knall von diesem Planeten.

    Ursache des Nahost-Konflikts ist m. E. der Islam mit seinem Judenhass-Feindbild. Würde dort nicht der Islam eben mit diesem Feindbild herrschen, wäre es erst garnicht zu diesen Zuständen gekommen.

    Vielleicht liege ich mit meiner Einschätzung völlig daneben. Ich hoffe und bete jedenfalls, dass es aus welchen Gründen auch immer, dort friedlich bleibt, soweit es geht. Von Frieden dort spreche ich nur höchst ungern.

  2. Vielleicht ist diese Art der Atombombenbekämpfung gewählt worden.
    Teheran: Universitätsprofessor bei Bombenexplosion getötet
    Autor: NT-Redaktion am 11. Januar 2012

    In der iranischen Hauptstadt Teheran ist ein Wissenschaftler der Sharif-Universität bei einer Bombenexplosion getötet worden. Medienberichten zufolge habe ein Motorradfahrer die Bombe am Auto des Professors befestigt. Bei der Detonation seien zwei weitere Menschen verletzt worden.

    Zu den näheren Umständen der Tat ist derzeit noch nichts bekannt. Wie ein Sprecher der Universität mitteilte, sei der Mann Chemiker gewesen. Zudem soll er Agenturberichten zufolge an Projekten gearbeitet haben, die dem iranischen Atomprogramm zuzuordnen sind. In den vergangenen beiden Jahren hatte es in Teheran drei Anschläge auf Wissenschaftler gegeben, die auch in der Atomforschung tätig gewesen sein sollen. (dts Nachrichtenagentur)

    • Ich gehe davon aus, dass Geheimdienste sich dieser verbrecherischen Art bedienen, um dem Atomprogramm zu schaden. Diese subversiven Aktivitaeten von Staaten sind natuerlich ein krimineller Akt. Man kann nicht einfach hergehen und die Wissenschaftler eines souveraenen Staates ermorden. Diese terroristischen Aktivitaeten gehoeren von Iran im Rahmen seines „Kampfes gegen den Terror“ auf das aeusserste bekaempft.Wir gehen auch nicht in die Welt und bringen amerikanische und israelische Wissenschaftler um und nehmen dabei noch in Kauf, dass weitere unschuldige verletzt oder getoetet werden. Das tun vielleicht Araber. Ich tippe uebrigens auf die Briten, nicht auf Israelis oder Amerikaner, die Briten waren schon immer die groessten Schweine, was subversive Aktivitaeten betrifft. Gott sei Dank wurde endlich die britische Botschaft in Iran geschlossen.

      • Werter Ardasir Parse,
        habe mit dieser Artikelkopie als Kommentar dies nicht gerechtfertigt, hätte ich deutlicher zum Ausdruck bringen sollen, sorry. Selbstverständlich ist die Tötung eines jeden Menschen, also auch eines Wissenschaftlers des Iran oder sonst eines Landes ein schändlicher Akt.

        • Werter Bazillus,

          ich hatte Sie nicht gemeint, es war ein allgemeiner Kommentar in Bezug auf Ihren, denn es ist nicht abwegig zu sagen, dass man diesen Weg des Terrorismus gewaehlt hat um dem iranischen Atomprogramm zu schaden. Wenn es so sein sollte, was wir eines Tages wissen werden, dann frag ich mich schon, wo der Unterschied zu den Taliban ist. Wenn ich in der iranischen Regierung waere, wuerde ich den Geheimdienst deutlich verstaerken um Beweismaterial zu finden und der Weltoeffentlichkeit zu praesentieren und wenn sich herausstellt, dass Staaten dahinter stehen dann wuerde ich nicht nur ein Gerichtsverfahren in Abwesenheit der Straftaeter durchfuehren, das zu einem Todesurteil fuehren wuerde, ich wuerde dann auch ein Kopfgeld aussetzen auf diese Verbrecher und glauben Sie mir Geld hilft, beten dann nicht mehr.

          • Das Ganze ist eine Inszenierung des Mullah-Regimes selbst. Keiner in Iran denkt an einen Terror durch Israel oder die USA! Das Regime will nur einen Krieg herbei rufen! Die Sache mit der Hormoz Meerenge hats nicht geklappt und jetzt solche Terrorakten! Es sind auch die Wissenschaftler, die nicht mit den Mullahs arbeiten wollen, daher werden sie dann auch auf der offenen Straße erschossen oder mit Bomben in die Luft gejagt, denn wer für sie arbeitet, wird ja nicht so frei rumlaufen können! Egal was sie tun, wird das Volk sofort dahinter kommen, denn nach 33 Jahren kennt man so ziemlich alle Tricks der Mullahs! Die wirtschaftliche Situation in Iran ist dermaßen am Kippen, dass das Regime selbst eingeschätzt hat, dass es innerhalb von 6 Monaten zu einer großen Hungersnot und Mangel an Lebensmittel und Medikamenten führt! Die Situation ist brenzlig und das Volk besteht nur noch aus einem Pulverfass! Heute Morgen hat es auch ein Erdbeben der Stärke 4,9 Richterskala in der Provniz Tehrân gegeben und bei einem starken Erdbeben versinkt Tehrân regelrecht und im wahrsten Sinne des Wortes in Scheiße (Sorry, aber wahr), denn das ganze Abwassersystem besteht noch aus der Zeit vor der Revolution!! Viel wurde gebaut, große Wolkenkratzer, die aber kein solides Fundament haben! Gott bewahre. Seit gestern hat es auch in anderen Provinzen Erdbeben gegeben. Dieses Regime wird nur durch das Volk heruntergezogen! Kein Krieg der USA und keine Luftangriffe von Israel! Wir wollen die Freiheit aber nicht durch Fremden, die sich in unserer Angelegenheit einmischen! Sie tun es schon seitdem die Mullahs da sind! Vor kurzem hat die US-amerikanische Regierung durch sein Dienstmädchen Türkei Milliarden von US Dollar (gefälschte Scheine) dem Mullah Regime verschenkt, damit die Mullahs das Geld weiterhin in den Basar pumpen! Die Boten, die ständig zwischen Tehrân und Washington hin und her tanzen, sind die Türkei und Vereinigten Arabischen Emirate!

  3. Before we get to the whys and wherefores, a bit of detail: the huge detonation at Karaj, which, as I have explained, surprised the attackers and distorted our understanding. The operation was aimed at the Revolutionary Guards Corps, specifically at General Hassan Tehrani Moghadam, who was both the architect of the national missile program and one of the nastiest officials in that legendarily nasty organization. The attackers did not know that there was a large quantity of rocket fuel on the base that day (which was the reason Moghadam was there). The special fuel came from North Korea, and it was supposed to double tne range of Iran’s missiles. The explosion that killed Moghadam and scores of his comrades ignited the rocket fuel, with dramatic results. To date, 377 dead have been reported to the supreme leader’s office. Among the dead are the attackers–they couldn’t escape the big explosion–and at least four North Korean officials, who were there for the celebration.

    The attackers came from the internal opposition, and so far as I know they had no ties to any foreign anything, not a foreign intelligence service, not a foreign military organization, not a foreign government.

    Of course, as always with things Iranians, you’ve got to caveat what you think you know. It wouldn’t be the first time I’ve been misinformed. But, on the other hand, I’ve been a lonely voice for quite a while, saying that the opposition (call it the Green Movement, for lack of an updated logo) would become more violent, that the movement was, if anything, more powerful than it was at the time of the big demonstrations a year and two years ago, and that the regime was full of opposition sympathizers and collaborators.

    Because it’s obvious that whoever’s blowing up Iran, they’ve got a lot of help from some very important insiders. Don’t take it from me; ask Supreme Leader Ali Khamenei. He knows that if his enemies can blow up those installations, they can blow up most anything. Of late, Khamenei hasn’t been particularly active in public events. Like his buddy, Hezbollah chief Nasrullah, he’s keeping his head down and his profile low.

    Not that Khamenei has taken vows of solitude and silence. He’s fired several top Revolutionary Guards generals and colonels. Al Arabiya and other lovers of fairy tales would have us believe that Khamenei was the target of the Karaj bombing, and therefore he purged the Guards. But Khamenei wasn’t the target (there was no reason to believe he would attend the ceremony; after all, he didn’t even show up for the inauguration of the Bushehr nuclear plant), and while some of the Guards were indeed fired because of the bombings–they came from the counter-intelligence and “defense” organizations who are supposed to protect such facilities–others were fired because of their involvement in the burgeoning financial scandal. Other “analysts” suggest that Khamenei’s son had joined President Ahmadinejad in trying to kill the old man, but there is nothing to it. Ahmadinejad might well want Khamenei to reach paradise with all due speed, but he wasn’t involved in this affair.

    The sources upon whom I rely for such information tell me there is more to come, and I’m sure that the supreme leader believes just that. He may not know the provenance of the army amassed against him and his regime, and he may well convince himself, as our own entrail readers have convinced themselves, that he is under siege from the satanic forces in Washington and Jerusalem. But I don’t believe it. Maybe–probably, even-Stuxnet. I don’t think the Greens are up to that one. Maybe, if you insist, some of the assassinations of the physicists, although I rather suspect they were suspected of disloyalty and were rubbed out by the regime.

    But this is a major campaign, and I think it represents the revenge of the Iranian people against their torturers, murderers and oppressors.

    Who could blame them?

    UPDATE: Thanks to Tom Wilson for the nice mention and good discussion. http://www.thecommentator.com/article/735/who_is_really_fighting_the_covert_war_against_the_regime_in_iran

  4. Ich habe leider zum ersten Mal nach langer Zeit ernsthaft das Gefühl, dass etwas gegen Iran geplant ist und man nur auf das „OK“-Zeichen wartet. Ich hoffe aber, dass mein Gefühl sich irrt, die Ausmaße wären verheerend. Ich möchte mir das nicht vorstellen. Und ich kann die Hoffnung nicht loslassen, dass im letzten Augenblick doch noch eine Entscheidung gegen eine Intervention getroffen wird. Zwar muss es da wieder ein Händeschütteln zwischen Mullahs und wem-auch-immer geben, aber das wäre ja nicht das erste Mal.

    • Sherry jân, auch ein Präventivschlag braucht Zeit, egal, wie schnell es durchgeführt werden soll. In diesem Jahr gibt es sehr viele Wahlen in einigen Länder und keiner will kurzfristig etwas unternehmen. Wir wollen hoffen und dran auch glauben, dass nur das Volk derjenige wird, der die Mullahs beseitigt. Alles andere in Medien sind meistens Spekulationen und falsche Berichterstattung Zweck der Diffamierung, Desinformation und Panik Macherei. Man soll nicht alles glauben. Sich die Nachrichten und Kommentare lesen, aber am Ende diese kritisch im Hinterkopf behalten.

  5. Husain Barak Soetoro alias Obama wird alles tun um seine islamistischen Freunde in Tehran zu schützen, denn er bewundert diese Bande insgeheim und paktiert schon lange inoffiziell (2009!)

  6. Freitag, 13. Januar 2012
    Atomwissenschaftler in Teheran ermordet

    Von Alex Lantier

    Am 11. Januar wurde in Teheran der 32jährige Atomwissenschaftler Professor Mostafa Ahmadi Roshan durch einen Bombenanschlag getötet. Augenzeugen hatten beobachtet, wie Motorradfahrer vor der Explosion einen Magnetsprengstoffkörper an seinem Auto befestigt hatten.

    Der Leibwächter Roshans, der den Wagen fuhr, soll ebenfalls getötet und ein 85jähriger Passant soll verwundet worden sein. Die Motorradfahrer konnten im Verkehrsgewühl entkommen.

    BBC-Journalisten in Teheran berichteten, dass es sich um eine hochentwickelte Bombe handelte: „Es war ein gezielt angebrachter Sprengsatz, der eine oder mehrere Personen töten sollte. Er war so klein, dass er nicht sehr weit gehört werden konnte.“

    Roshan war Professor an einer technischen Universität in Teheran und als Geschäftsführer für die Urananreicherungsanlage in Natans verantwortlich. Er hatte sich Berichten zufolge wenige Tage vor seiner Ermordung mit Inspektoren der Internationalen Atombehörde (IAEA) getroffen. Das Attentat auf ihn war der vierte Mord an iranischen Atomwissenschaftlern seit 2010.

    Die USA, Israel und europäische Regierungen beschuldigen Iran, Atomwaffen bauen zu wollen und betreiben ein Ölembargo gegen das Land, um dessen Währung und Wirtschaft zu untergraben. Sie haben deutlich zu verstehen gegeben, dass sie nichts – auch keinen Krieg – ausschließen, um Iran daran zu hindern, sich solche Waffen zu verschaffen. Iran behauptet jedoch, sein Atomprogramm diene der friedlichen Energieerzeugung und medizinischen Zwecken.

    Der Vizegouverneur von Teheran, Safar Ali Baratlo, beschuldigt die israelische Regierung wegen des Anschlags. „Der Sprengkörper war eine Magnetbombe des gleichen Typs, der schon bei früheren Attentaten gegen Wissenschaftler benutzt worden ist. Sie ist das Werk der Zionisten“, sagte er gegenüber der Nachrichtenagentur Fars. Er vermutet, dass der Anschlag auch dazu dienen solle, Menschen davon abzuhalten, sich an den Parlamentswahlen im März zu beteiligen: „Es scheint, als ob die Zionisten sich bemühen, die Sicherheit vor den Wahlen so stark zu unterhöhlen, dass sich die Leute nicht massenhaft daran beteiligen.“

    Israelische Quellen bestätigen, dass es eine gezielte Mordkampagne gegen iranische Wissenschaftler gibt, übernehmen aber nicht ausdrücklich die Verantwortung für den Anschlag vom Mittwoch. Mickey Segal, ein ehemaliger Direktor des israelischen Geheimdienstes, sagte: “Im Iran sind in letzter Zeit viele schlimme Dinge passiert. Iran befindet sich unter wachsendem Druck und der jüngste Mordanschlag erhöht diesen Druck auf das iranische Regime.“

    Am Tag vor dem Mord machte der israelische Militärchef General Benny Gantz die weithin als Drohung verstandene Aussage, dass es im Iran weitere Anschläge geben würde. Er teilte einem israelischen Parlamentsausschuss mit, dass 2012 „ein kritisches Jahr“ für den Iran werde, „in dem ihm unnatürliche Dinge zustoßen“ könnten.

    Vertreter der USA reagierten auf den jüngsten Anschlag, indem sie Teheran beschuldigten. Die Sprecherin des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, sagte, sie habe keine “Informationen der einen oder anderen Art zu geben.“ Außenministerin Hillary Clinton griff den Iran wegen seiner „provokativen Rhetorik“ an und fügte hinzu, sie wolle „kategorisch verneinen“, dass die USA in irgendwelche Gewaltmaßnahmen gegen Iran verwickelt seien.

    Derartige Beteuerungen sind politisch belanglos. Selbst die bürgerliche Presse in den USA erkennt an, dass die Westmächte eine eskalierende Terrorkampagne betreiben, um die nukleare Infrastruktur des Iran zu zerstören.

    Theodore Karasik, ein Sicherheitsexperte am Institut für Militärische Analysen des Nahen Ostens und der Golfregion, sagte zur New York Times, dass Magnetbomben, „sauber, leicht und wirksam“ seien und daher gewöhnlich für verdeckte Operationen eingesetzt würden. Die Times schloss daraus, dass der Mordanschlag „in ein Muster verdeckter Operationen des Westens und seiner Verbündeten der vergangenen zwei Jahre passt und darauf abzielt, das Nuklearprogramm des Iran „zu schädigen und zu verzögern“.

    Die rechtsgerichtete französische Tageszeitung Le Figaro schrieb dazu: „Die USA und Israel haben vielfältige Sabotageakte gegen empfindliche Nukleareinrichtungen ausgeführt, sowie gezielte Tötungen iranischer Nuklearexperten in Auftrag gegeben.“ Die Zeitung zitierte einen irakischen Sicherheitsverantwortlichen, der sagte, der israelische Geheimdienst Mossad benutze „die irakische Region Kurdistan, die von Agenten durchsetzt ist. Die Israelis setzen kurdische Gegner des iranischen Regimes ein, die in die kurdischen Gebiete des Irak geflohen sind.“

    Die Presse hält sich jedoch vollkommen bedeckt, was die kriminelle und rücksichtslose Politik und die Heuchelei der US-Regierung angeht, die einerseits einen „Krieg gegen den Terror“ führt, aber andererseits terroristische Aktionen gegen Regimes unternimmt, die es beseitigen will. Die USA und ihre Verbündeten führen eine gezielte Terrorkampagne gegen iranische Wissenschaftler durch und wollen das iranische Regime so reizen, dass es im Gegenzug einen Vorwand für einen Angriff der USA, Israels oder der Nato liefert.

    Im Januar 2010 brachte eine ferngezündete Bombe Massoud Ali Mohammadi, einen Atomwissenschaftler der Universität Teheran, um. Im November 2010 töteten zwei Autobomben von der Sorte, die am Mittwoch Roshans Leben auslöschte, den Atomingenieur und Professor der Shahid Behest Universität Maschid Schahriari und verwundeten den Dekan der Physik-Fakultät der Imam Hossein Universität Fereydoun Abbasi. Im Juli 2011 erschossen Bewaffnete in Teheran den Kernphysiker Dr. Darioush Rezai, der Berichten zufolge an der Konstruktion von Schaltern beteiligt war, die für Nuklearsprengköpfe benötigt werden.

    Auch auf iranischen Militärstützpunkten fanden unerklärliche Explosionen statt. Am 12. November 2011 zerstörte eine Explosion die Basis der Revolutionsgarden bei Bid Kaneh, wobei 17 Menschen ums Leben kamen. Eine weitere Explosion zerstörte eine Urananreicherungsanlage in Isfahan.

    Teheran beschuldigte die Westmächte auch, den Computerviraus Stuxnet eingeschleust zu haben, der Ende 2010 entdeckt wurde und Zentrifugen und Computersystem der Nuklearanlagen, darunter die von Natans, schwer beschädigte. Im Februar letzten Jahres wurde berichtet, dass auf der Abschiedsparty anlässlich der Pensionierung des israelischen Generals Gabi Ashkenazi ein Video gezeigt wurde, in dem sowohl der Stuxnet Virus als auch die Bombardierung einer syrischen Nuklearanlage in der Region Deirez-Zor als Erfolge des israelischen Geheimdienstes gefeiert wurden.

    Im letzten Monat berichtete Art Keller, ein ehemaliger CIA-Offizier, der sich mit Iran beschäftigt hatte, der Los Angeles Times: „Wir sind definitiv dafür verantwortlich. Es ist ganz und gar die Aufgab e der [CIA-]Abteilung für Nichtverbreitung [von Atomwaffen] alles zu tun, was nötig ist,…um Irans Herstellung von Massenvernichtungswaffen zu verzögern.“

    Die Ermordung von Roshan bringt die Welt und die Region am Persischen Golf einen Schritt näher an einen katastrophalen regionalen und möglicherweise weltweiten Krieg. Der russische stellvertretende Außenminister Sergej Rjabkow teilte vorgestern der Nachrichtenagentur ITAR Tass mit, dass ein Militärschlag gegen den Iran „ein großer Fehler und ein eklatanter Missgriff“ wäre, denn er würde „die Grundlagen des internationalen Systems erschüttern.“

    http://weltereignisse.blogspot.com/2012/01/atomwissenschaftler-in-teheran-ermordet.html

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  9. Dass einige hier alles so schön und deutlich sehen, was und wer hinter solche verdeckten Operationen stecken, ist bemerkenswert.
    Das ist nicht das erste Mal, dass die Atomwissenschaftler in Iran in letzter Zeit ermordet werden. Beim ersten Anschlag hätte diese nutzlose IR. entsprechende Sicherheitsvorkehrungen (gepanzerte Fahrzeuge, geregelte geheime Mobilität und genügend Bodyguard) treffen sollten, um das Leben und Köpfe ihres Atomprogramms schützen zu können, wo es bis jetzt offensichtlich nicht der Fall war. Der letzte war mit seinem Peugeot 405 mitten in der Stadt unterwegs.
    Die ganze Geschichte mit diesen Terrorakten ist so suspekt, dass man sich nur mit den Spekulationen befriedigen kann, wenn es auch später sehr lächerlich erscheint.

    • Ja da haben Sie schon recht. Es sind alles Spekulationen. Die unwahrscheinlichste Variante erscheint mir jedoch dass es die Tazisefatan Republik selbst war. Wie meistens werden wir das eines Tages erfahren, wer dahinter steckt. Spekulieren darf man, wenn man es als Spekulation ausweist.

  10. Ich glaube auch nicht dass es die IR war. Ich traue IR vieles zu, aber das passt wunderbar ins Konzept Israels. Und Mossad hat in der Vergangenheit bereits ähnliches verübt. Das Ziel ist alle Wissenschaftler Irans in Angst und Schrecken zu versetzen, sollten sie weiter für das Aromprogram arbeiten. Und wer die Terroranschläge dann letztendlich ausgeführt hat ist auch klar. Es gibt nur eine Gruppe die sich für sowas hergibt und das sind die Mojahedin (MEK).

    • Amerikane Beamte bestaetigten, dass diesen Mord der Mossad veruebt hat, das stand auf Bloomberg News. Es war im vornherein klar, dass es nicht die IRI selbst sein koennte, obwohl Verschwoerungstheoretiker auf bace kunis Blog das behauptet haben.

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