Beim „Brain Drain“ ist Iran Spitzenreiter

Dieser Artikel wurde ins Niederländische übersetzt und erschien auf Amsterdam Post

Seit Jahren ist Iran Spitzenreiter beim „Brain Drain“. Am 18.09.2009 schrieb dradio.de „Über diesen Spitzenplatz kann sich die Führung in Teheran nicht freuen: Iran ist beim sogenannten ‚Brain Drain‘ führend – damit ist der Abzug von Akademikern gemeint. Laut einer Untersuchung des Internationalen Währungsfonds verlassen jährlich 180.000 gut ausgebildete Iraner das Land. Die meisten von ihnen zögen in die USA, heißt es in der Studie, aus der iranische Zeitungen zitieren. Das Außenministerium in Teheran weigerte sich dennoch, von einem ‚Brain Drain‘ zu sprechen. Ein Sprecher erklärte, schließlich brächen die Auswanderer ihre Beziehungen zum Heimatland nicht völlig ab.“

Über diesen Spitzenplatz freut sich Teheran ganz bestimmt: bis zu 5 Mio. großteils gut ausgebildeter Iraner haben in den letzten 30 Jahren das Land verlassen. Es ist die größte Fluchtwelle seit der Islamisierung Irans durch die Araber im Jahre 651 n. Chr.

Intelligenz und Bildung, die Feinde der Mullahs

Der Abzug unliebsamer Akademiker ist auch genau das, was die Islamische Republik anstrebt. Die Mullahs wollten seit je her immer nur eines: einen anderen Iran und die Zwangsislamisierung Irans vollenden. Wer und was ihnen dabei immer im Wege stand, war Irans vorislamische Geschichte und die gebildete Schicht, die tendenziell nicht religiös ist und vor allem: die intelligent ist. Intelligenz war und ist der größte Feind der islamischen Mullahs und des Islams, weil sie früher oder später zum Widerstand gegen diese Dorftrottel und Fremdenvergötterer führt. Daher schaffen sich die Mullahs genau das Volk, das sie anbetet. Die Leute sollen in Iran bleiben, die sich den Mullahs fügen, also die Religiösen, die Abergläubigen, die Dummen, also die turkisierten, arabisierten, die Unselbständigen und tendenziell Dorfbewohner und Nomaden. Man kann gerne einmal in den USA die Großteils sehr gebildeten Iraner betrachten, die wenigsten von ihnen würden sich als religiös bezeichnen, viele nennen sich nicht einmal mehr „Muslim“, die allermeisten sind nach spätestens 10 Jahren bestens in einer säkularen Welt des Westens integriert und können sich nicht mehr mit der Schia identifizieren -Todfeinde der Mullahs und des Islam, wie Ayatollah Khomeini bemerkte. Daher rührt auch die enorme kulturelle Kluft der US-Iraner zum Iran. Die Iraner in den USA sind nach den Koreanern die gebildetste Einwanderungsgruppe, jeder zweite hat mindestens einen Masterabschluss. Iranische Fernsehsender aus den USA, die auch in Europa über EUTELSAT zu empfangen sind, zeigen täglich die gewaltige kulturelle Kluft zum Heimatland.

Die Unfähigkeit der Islamischen Republik auf die Bedürfnisse der Bevölkerung einzugehen, in Verbindung mit hoher Arbeitslosigkeit und mangelnder sozialer und intellektueller Sicherheit, die Einschränkung von Pressefreiheit, die daraus resultierende Einschränkung von Forschung und Wissenschaft und nicht zuletzt die populistische Sozio-Islamische Wirtschaftspolitik führen seit drei Jahrzehnten zu einer in Iran seit 14 Jahrhunderten nie da gewesenen Fluchtwelle von Akademikern. Auch die sehr begrenzte Aufnahmefähigkeit von iranischen Studenten an iranischen Hochschulen und Universitäten, nur 11 % der jährlich 1,5 Mio. Studienbewerber erhalten einen Studienplatz, führt zu diesem „Brain Drain“. Von jährlich 270.000 Studienabgängern können auf dem iranischen Arbeitsmarkt lediglich 75.000 Studienabgänger einen Job finden. Die Flucht des Humankapitals kostet dem iranischen Staat jährlich 38 Mrd. USD, das doppelte der Einnahmen aus den Rohölverkäufen. T[Torbat, Akbar E (Spring 2002). „The brain drain from Iran to the United States“. Middle East Journal 56 (2): 272–295] Die Islamische Regierung Irans ignoriert diese katastrophalen Verhältnisse und schon Ayatollah Khomeini sagte kategorisch: „Sie sagen, wir haben eine Akademikerflucht. Lasst sie doch fliehen. Ist denn jeder dieser Akademiker wichtig? Sollen wir um jene trauern, die fliehen? Sie wollen, dass wir um die trauern, die in die USA, nach Australien oder in das UK fliehen? Warum diskutieren wir über diese verlorenen Seelen? Fliehen sie? Zur Hölle mit ihnen! Lasst sie fliehen! Umso besser! Warum stellt Ihr Islam in Frage? Wenn sie Iran verlassen, ist hier kein Platz mehr für sie. Sie sind für uns unnütz. Lasst sie fliehen. Und wenn ihr glaubt, dass Iran auch kein Platz mehr für Euch ist, dann solltet auch Ihr fliehen.“


Chinesen und Russen, die Sieger der Islamischen Revolution

Auch das Embargo der USA und der EU gegen Iran führt seit Jahren zu wirtschaftlichen Problemen, die eine weitere Fluchtwelle schon seit langem generiert. Die durch das Embargo der USA und EU resultierende Öffnung der iranischen Märkte für Chinesen und Russen überflutet den iranischen Markt mit minderwertigen, chinesischen und russischen Billigprodukten. Iranische Unternehmen werden gezwungen ihre Waren in China oder Russland zu kaufen oder chinesische Facharbeiter einzustellen, aber nicht gegen Geld: Die Chinesen wissen genau, dass die Iraner keine großen Alternativen bei der Ausbeutung des Rohöls haben und diktieren Verträge mit 75% zu 25% für sich. Somit bekommt China sein Öl fast geschenkt, verkauft seine Produkte, schafft Arbeitsplätze für seine Bürger, ohne dafür einen einzigen Cent bezahlt zu haben; sie müssen nur beim Weltsicherheitsrat Veto gegen Sanktionen wegen Irans Atompolitik einlegen.

Die Folgen der Revolution für die iranische Wirtschaft

Die Revolution 1978/79 führte zu einer Destabilisierung Irans und Behinderung seiner wirtschaftlichen Entwicklung. Vorrangig wurde die Destabilisierung Irans von den Briten vorangetrieben, die weiß Gott genug Erfahrung haben, Aufstände und Unruhen weltweit anzuzetteln und deren Hand im letzten Jahrhundert schwer auf Iran lastete. Schließlich war es 1978 die BBC, die Khomeinis Hassreden im ganzen Iran verbreitet hat. Der Zeitpunkt für die islamische Revolution in Iran war nicht zufällig gewählt, wenn man bedenkt, dass Iran bis 1982 kurz davor stand 4 Jahrgänge von Technikern aller Art auszubilden, um sich vom Westen unabhängig zu machen. 1978 zählte Iran noch zu den 10 reichsten Ländern der Welt (OECD), heute ist man dabei seinem Gepäck einen neuen Namen zu geben. Damals noch, da konnten Iraner in 184 Länder der Welt ohne Visum reisen, heute sind es gerade einmal 14 Länder. Bis 1982 hätte die Stahlproduktion 10 Mio. MT pro Jahr erreicht, wobei die Menge für Iran die Grenze bedeutete, um auf eigenen Beinen stehen zu können, sie sollte später 25 Mio. MT betragen, was der Stahlproduktion Frankreichs entsprach. Kurz vor der Pakistanischen Grenze am Persischen Golf wurden die großen Hafenanlagen von Tshah-Bahar [Câhbahâr] gebaut, bald sollten im Hafen von Bandar Abbas Schiffe von 500.000 MT andocken, man möge den Tiefgang in EU Häfen mit dem Tiefgang iranischer Häfen vergleichen, um überhaupt die Bedeutung zu verstehen. Die Ölproduktion wäre von 6 Mio. bbl. auf 8 Mio. bbl. erhöht worden, um die Schaffung der unumgänglichen Infrastruktur Irans für das 21. Jahrhundert zu schaffen. Iran hatte unter dem Shah bei der französischen Schwerindustrie zwei der sechs Atomkraftwerke bestellt mit einem Investitionsvolumen von 15 Mrd. FF, die anderen vier Aufträge gingen an Siemens; niemand hatte damals in Frage gestellt, dass Iran Atommacht werden wird. In Isfahan sollte ein Kernforschungszentrum errichtet werden, in Teheran eine U-Bahn für 10 Mrd. FF, Eisenbahnlinien sollten ausgebaut und elektrifiziert werden, ein Investitionsvolumen bis zu 15 Mrd. FF. Sechsspurige Autobahnen quer durchs Land, man möge die Größe des Landes und die Entfernungen sich vor Augen halten, um auch hier die Bedeutung zu verstehen und Peugeot sollte mit „Iran National“ 1983 100.000 Autos produzieren etc. Zu berücksichtigen sind dann auch noch Investitionsvolumen in Milliardenhöhe in Deutschland, Japan und vor allem in den USA. Alle diese Investitionen, für die man schon zum Teil Vorkasse bezahlt hatte, waren mit der Revolution weg. Mit den Mullahs wollte man Iran in ein wirtschaftliches Chaos stoßen und ihn an seiner Entwicklung zur Mittelmacht hindern. Niemals wäre die Sowjetunion in Afghanistan einmarschiert und niemals wäre der Iran-Irak Krieg ausgebrochen, niemals hätte es zwei Golfkriege gegeben, es gäbe keinen Krieg der Weltgemeinschaft gegen die Taliban und islamische Terroristen, denn der Kaiser der Perser war jahrzehntelang der Garant für Stabilität in dieser Region. Doch die Welt hatte erfolgreich ein zweites Japan verhindern wollen. Für die Iraner waren die Folgen katastrophal: Ab diesem Zeitpunkt hatte Iran keinen Zugriff mehr auf Technologie und die benötigten Waren wurden zum 10fachen und manchmal zum 100fachen Preis an Iran verkauft. Die Türen für die Teilnahme am internationalen Wirtschaftsleben und am Technologietransfer wurden für die Iraner geschlossen. Sie galten von da an als Terroristen und „Made in Iran“ hatte seine gerade gewonnene Bedeutung verloren. Die Waren, die von der EU in Richtung Iran flossen, waren nun nur noch veraltete Güter, die man hier in Europa nicht mehr brauchte, weil sie unwirtschaftlich und umweltschädlich waren: das gilt für alle Maschinen, die bis heute in Iran nach 1978 gekauft wurden. Selbst Peugeot produziert heute in Iran Modelle, die schon seit 15 Jahren in der EU nicht mehr gefertigt werden. Iran Air, die einst PanAm kaufen wollte, ist zu einem maroden Wrackladen geschrumpft, heute fliegt man bei Iran Air Tupolew anstatt Boeing, weil man keine Ersatzteile bekommt, die Zahlen der Flugzeugunglücke wegen technischer Mängel in Iran sprechen eine Sprache für sich. Man kauft weiter minderwertige Waren in China, Malaysia, Thailand und Russland gegen Öl, ohne dafür den Marktpreis zu bekommen, iranische Vermögen werden heute bei Banken in Südostasien geführt und nicht mehr bei den Top 25 World Banks und iranische Akademiker arbeiten heute in den USA, in Europa und Australien und jeder der kann, flieht vor den türkisch-arabischen Besatzern.

38 Gedanken zu „Beim „Brain Drain“ ist Iran Spitzenreiter

  1. Bis auf den letzten Absatz kann man alles unterschreiben.

    Ich muss den Iranern aber leider vorwerfen dass sie sich von den Mullahs und den Linken haben einlullen lassen (was die Situation um 1978 betrifft)
    Die Linken waren damals die nützlichen Idioten der Islamisten. (In Russland war es genau andersherum). Ich hoffe sie haben daraus gelernt.
    Ich fürchte, sie haben es nicht.
    Die Mullahs werden sich wahrscheinlich noch etwas länger halten da man sie ja als stabilen Ansprechpartner weiterhin schätzt. Allem Getöse zum Trotz.
    Man kennt sich ja mittlerweile.
    Oder wie man in Köln sagt: „Mer kennt sisch, mer hülft sisch.“

  2. Wie gesagt:

    Es wird hier nicht erklärt welchen Sinn es gehabt haben soll nach den ganzen Aufträgen die abgeschlossen worden sind einen verlässlichen Partner zu stürzen.
    Hier müsste man eigentlich die Verärgerungen der ganzen investierenden Konzerne deren Arbeit durch die Revolution zunichte gemacht worden ist greifbar irgendwo belegen können.

    Eine höhere Staatsräson? Es hätte ja nur dann Sinn wenn man einen neuen blockfreien, mächtigen Staat hätte verhindern wollen. (Ein zweites Indien? Um Gottes Willen, wenn Großbritannien heute sieht wohin sich Indien entwickelt…)

    • Werter Prinz, mit den Mullahs konnte man viel mehr verdienen als mit dem Shah, der ja auch immer einen angemessenen Oelpreis haben wollte. Man wollte nicht, dass so ein Land wie Iran sich verselbstaendigt. Bald haette es dann keine Auftraege mehr gegeben und Iran waere Exporteuer geworden und genau das wollte man nicht und man wollte den Zugriff zu den Energieressourcen behalten, die der Shah fuer sich beanspruchte. Und jetzt schauen Sie sich den Oelpreis an und schauen Sie sich den von 1978 an, dann werden Sie feststellen, dass Rohoel heute inflationsbereinigt billiger ist als damals.

      • Na ja, die zweite Ölkrise infolge der Revolution von 1979 bedeutete jedoch realiter eine Preissteigerung die durch den Ersten Golfkrieg bis 1989 aufrecht erhalten wurde. Es konnte eigentlich 1979 keine Garantie dafür geben dass das Öl unter den Mullahs für weniger zu haben wäre. Es mag heute eine Konsequenz falscher Politik sein (Was bedeuten in diesem Kontext die Sanktionen?) dass das Öl billiger an China verhökert wird.
        Das war aber vor dreißig Jahren noch nicht absehbar.

  3. Da bin ich ganz Carlos Meinung:

    Het artikel heeft zo zijn minder fraaie kanten. Het suggereert, zij het niet op de traditioneel-islamitische manier, de afkeer van “het Westen”, dit keer niet van de USA, maar van Engeland.
    Maar een Engeland dat zich al in 1948 uit het Indische Subcontinent had teruggetrokken, welk “voordeel” had dat Engeland moeten hebben aan een destabilisatie van een pro-westers Iran onder de Sjah? Minder handel? Minder zekerheid qua oliebevoorrading?
    Iran leed aan hetzelfde euvel als Rusland vanaf de Verlichte Despoot Peter de Grote begin 18de eeuw: een verwesterste bovenlaag, een intelligentsia, rustend op een brede onderlaag van traditioneel levende en denkende boeren, islamitische boeren. Die net als in Rusland in de 18de -19de eeuw niet deelachtig waren aan de rijkdom die gecreëerd werd door de intelligentsia. En qua levensstijl en -opvattingen er vijandig tegenover stond. Die massa werd revolutionair door de Khomeinistische propaganda van de mollahs, samen met dat deel van de intelligentsia dat of liberaal democratisch of marxistisch-leninistisch was (Tudehpartij). Je zou dus eerder van Sovjet-agitprop kunnen spreken als mede-oorzaak van de Khomeinyrevolutie dan van “Engelse behoefte aan onruststoken”.
    Voor de rest weet ieder hoe het gelopen is, nl zoals bij elke revolutie: min of meer gematigde aanvangsfase, likwidatie van de gematigden en de communisten door de fundamentalistische islamieten (de revolutie eet haar eigen kinderen op) en dictatuur van de fundamentalisten.
    Wat de braindrain zelf betreft: geen opmerkingen.

  4. Ist es nicht so, das sich in manchen Dingen der Iran und Deutschland ähneln?
    Der Aderlass der Intelligenz(Auswanderung)- ein Spielball der Kabale(COL, USA usw.)???
    Deutschland hatte man ja dafür vorgesehen in die Ackebau-und Viehzucht-Zeiten zurückzubomben(Morgenthauplan) aber dann sich doch dafür entschieden es aufzubauen(„Wirtschaftswunder“) um es bis heute –auszubeuten!Zion läßt grüßen..
    Der Iran hat ja eine schlimme Zeit durch machen müssen bis zu den Shahzeiten… allerdings nur weil er die USA ins Land liess..Er hat sich leider an den „Westen“ verkauft.(Wie sämtliche „Regierungen“ in der BRiD auch seit 1945/46).Aber der richtige Blutzoll des Volkes kam ja erst nach Shah Reza Pahlevi….
    Die Mullahzeiten bis heute…da sage ich einerseits:Wehrt euch gegen die USA..die Zionisten …den Westen.Aber laßt die Engländer und deren Kolonie USA niemlas mehr in euer Land…..um eure Öl- under Resourcen auszubeuten!Den bei der Jugend beliebten american-way-of-life solltet ihr vergessen.Den jungen weltoffenen IRANERN und Iranerinnen sollte man sagen: „Schaut auf den Niedergang diese kulturlos gewordenen Landes USA-aber ihr habt viele tausend Jahre Hochkultur..(bis auf die Islamisierung heute)…wozu dann an den USA orientieren?
    Im Grunde genommen spielt Achmadschineschad den USA in die Hände.. die brauchen ihn als Buhmann, er die USA ebenso um eine Festung weiterhin aus dem IRAN zu machen.
    Wer weiss, vielleicht sind es Absprachen der gleichen LOGEN-Brüder?
    Mir ist das heutige menschenverachtende Mullahregime…sehr unsympatisch..es ist ein Jammer….Wer bei einer (hoffentlich nicht stattfinden Auseinandersetzung) wieder leiden müßte wäre das iranische Volk…aber das US-Volk würde auch durch einen weiteren Blutzoll ihrer Soldaten leiden müssen.
    Solange es nur beim Säbelrasseln auf beiden Seiten bliebe….gings ja….
    Den Völkern kann man trauen, den Regierungen nie!

    • Wie armselig, den „Zionisten“ alles in die Schuhe zu schieben. Haben Sie den ganzen Tag nichts besseres zu tun, als sich von irgendwelchen kranken Verschwörungstheorien berieseln zu lassen?! Menschen wie sie lernen es wohl nie… Mit solchen aussagen sind sie nicht im geringsten anders oder gar besser als die Mullahs.

      • Da gebe ich Ihnen absolut Recht verehrte Yocheved. Ich habe hier lange mit mir gekaempft ob ich diesen Kommentar freischalte. Wir koennen hier andererseits auch nicht alles zensieren. Ich verstehe selbst auch nicht was die Zionisten mit dem Inhalt dieses Artikel zu tun haben sollen. Regen Sie sich nicht auf, der Kommentar war diesbezueglich von diesem Herrn einfach daneben, vielleicht hat er auch den Artikel nicht verstanden.

      • Verehrte Yocheved, wie mein Kollege schon geschrieben hat, lassen wir pro und kontra Kommentare, solange sie keine Beschimpfung und Diffamierung haben, hier stehen, aber wir begrüßen es, wenn die Kommentatoren untereinander darüber debattieren und Meinungen austauschen, natürlich am besten mit Quellen und Angaben und keine Pauschalisierungen. Der Kommentator sollte jetzt mit genügend Argumenten beweisen, dass die Zionisten Schuld an allem sind.

        Aber, es ist schön, dass Sie uns regelmäßig lesen und das sehen wir durch Ihre Kommentare. Schalom 🙂

        • Wenigstens spiegelt so ein Schwachsinn nicht eure Meinungen wieder! 🙂 Auf Verstand hoffe ich bei Leuten, die den bösen Zionisten die Schuld an allem Uebel geben sowieso nicht. 😀 von daher schliesse ich mich Ihrer Vermutung an, Ardasir.
          Macht so weiter mit eurer tollen Arbeit und ich find es gut, dass ihr nicht alles zensiert. Sonst würden ja gar keine Diskussionen zustande kommen. 🙂
          Shalom u’mevorach!

          • Verehrte Yocheved,

            wir werden jetzt noch einen Tag warten und wenn der Herr keine Beweise fuer seine Behauptungen vorlegen kann wird mein Schwesterle sein Statement loeschen. Wir dulden hier keine antisemitischen Aeusserungen und ich sehe sie in dem Augenblick als antisemitisch an, wenn ein Vorwurf nicht belegt werden kann, also rein der Diffamierung und Volksverhetzung dient. Wir werden solchen Leuten hier keine Buehne bieten.

            • Editiert von Fartâb Pârse!

              Hier ist kein Ort sich alles zu erlauben!

      • Wie die Kabale den Shah fallen….liess
        Die Konferenz von Guadeloupe

        → Hauptartikel: Konferenz von Guadeloupe
        Helmut Schmidt, Jimmy Carter, Valéry Giscard d’Estaing und James Callaghan auf Guadeloupe, 1979
        Vom 4. Januar bis 7. Januar 1979 fand auf Einladung des französischen Präsidenten Valéry Giscard d’Estaing in Guadeloupe die Konferenz von Guadeloupe statt. Die Konferenz wurde als informelles Treffen deklariert, um strategische und ökonomische Fragen zu diskutieren. Eine der Hauptfragen, die auf der Konferenz diskutiert wurden, war die Krise im Iran. An der Konferenz nahmen neben dem Gastgeber Valéry Giscard d’Estaing aus Frankreich, Präsident Jimmy Carter aus den USA, Premierminister James Callaghan aus Großbritannien und Bundeskanzler Helmut Schmidt aus Deutschland teil. Auf der Konferenz wurden keine offiziellen Beschlüsse gefasst.
        Zu Beginn der Konferenz musste man sich zunächst über eine gemeinsame Beurteilung der Lage im Iran verständigen. Während Helmut Schmidt auf die militärische Bedrohung durch die Sowjetunion hinwies und den stabilisierenden Faktor der Regierung unter Mohammad Reza Schah betonte, war Präsident Carter offensichtlich bereits der Meinung, dass der Schah „nicht zu halten sei“. Präsident Carter ging es vielmehr darum, wie es im Iran nach dem Schah weitergehen solle. Vor der Konferenz hatte Zbigniew Brzeziński, der Sicherheitsberater von Präsident Jimmy Carter, noch vor der Weltpresse betont, dass die USA Mohammad Reza Schah voll unterstützen würden. Auf der Konferenz erklärte Präsident Carter den Konferenzteilnehmern dann etwas völlig anderes. Präsident Valéry Giscard d’Estaing berichtete über die Diskussion in Guadeloupe in seinem Buch Le Pouvoir et La Vie:
        „Präsident Jimmy Carter erklärte uns überraschenderweise, dass die Vereinigten Staaten entschieden hätten, das Regime des Schahs nicht länger zu unterstützen. Ohne die Unterstützung der Vereinigten Staaten ist das Regime verloren. Ich hatte noch den Bericht von Michel Poniatowski gegenwärtig, der mir mitgeteilt hatte, dass der Schah voll handlungsfähig sei, allerdings voller Trauer, müde und desillusioniert. Er war davon ausgegangen, dass die USA ihn weiter unterstützen würden. Aber innerhalb einer Woche, hatte sich der Wind …..gedreht… Jimmy Carter erklärt uns die weitere Entwicklung. Das Militär werde die Macht an sich reißen und die Ordnung im Land wiederherstellen. Die militärischen Anführer seien alle pro-westlich, die meisten von ihnen seien in den USA ausgebildet worden.[60]“

        • Ursachen seines Sturzes

          Nach dem Kommentar der Wochenzeitschrift Die Zeit vom Februar 1979 verlor der Schah nicht nur den Kontakt zu seiner Bevölkerung, sondern

          „seine Fehler lagen in seiner Unfähigkeit, das autoritäre System im Gleichschritt mit der Modernisierung zu lockern und in freiere politische Formen zu überführen; in seinem Hochmut, der ihm verbot, Verantwortung wirklich zu delegieren; in der harschen Ungeduld, die ihn dazu verführte, das Tempo des Fortschritts über jedes vertretbare Maß hinaus zu forcieren; in seiner Unempfindlichkeit gegen das kultur- und glaubensbedingte Zaudern weiter Teile des Volkes, sich ohne Halt und Hemmung dem Neuen hinzugeben; in seiner Großmannssucht, die ihn Waffen kaufen ließ, wo er Maschinen hätte kaufen müssen.[64]“
          Diese 1979 formulierte Analyse, die sich vor allem an einer angeblich verfehlten Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik als Ursache des Sturzes von Mohammad Reza Schah festmacht, blendet den Grundkonflikt der iranischen Gesellschaft, nämlich das Verhältnis zwischen Staat und Religion völlig aus. Diesen Grundkonflikt hat bereits Fazlollah Nuri während der Konstitutionellen Revolution von 1906 klar und eindeutig beschrieben:
          „Die konstitutionelle Bewegung hat die Worte Freiheit und Gleichheit auf die Fahnen geschrieben. Diese beiden Forderungen widersprechen dem Islam. Der Islam verlangt Gehorsam und nicht Freiheit, Ungleichheit und nicht Egalität […] Was ich will, ist ein islamisches Parlament, das kein Gesetz verabschiedet, dessen Inhalt nicht mit den Gesetzen des Koran übereinstimmt.[65]“
          Rolle der USA
          „Seit die CIA 1953 dem Schah den Thron rettete,“ schreibt Tim Weiner, „bildete der Schah eine zentrale Figur für die Außenpolitik der Vereinigten Staaten im Mittleren Osten“. Noch 1971 wünschte sich Richard Nixon „mehr Politiker mit seinem Weitblick in der Welt […] und mit seiner Fähigkeit, eine Herrschaft auszuüben, die im Grunde […] auf eine faktische Diktatur wohltätiger Art hinausläuft“.[70] Im Dezember 1977 bezeichnete Jimmy Carter den Iran als „Insel der Stabilität in einem stürmischen Meer“. Im August 1978 bezeichnete die CIA in einer Berichterstattung an das Weiße Haus den Iran „denkbar fern einer Revolution“. Eine grandiose Fehleinschätzung, die nach Weiner darauf basierte, dass die Spione und Analysten der CIA 15 Jahre das Selbstbild des Schah nachbeteten. „Wir haben schlicht und einfach geschlafen,“ so der damalige CIA-Direktor Stansfield Turner.[71]
          Auf der vom 7. bis 9. Januar 1979 dauernden Konferenz von Guadeloupe erklärte Präsident Jimmy Carter den Staatschefs aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland, Präsident Valéry Giscard d’Estaing, Premierminister James Callaghan und Bundeskanzler Helmut Schmidt, dass er „das Regime des Schahs nicht länger unterstützen würde“.[72] Präsident Carter hatte mit seiner Entscheidung, Mohammad Reza Schah nicht weiter zu unterstützen, das weitere politische Schicksal des Schahs entschieden.
          Das Verhalten der USA im Zusammenhang mit den Ereignissen, die zur Revolution und zum Sturz des Schahs führten, kommentierte der ehemalige US-Präsident Richard Nixon in seinem Buch The Real War (New York, 1980) folgendermaßen:
          „Im Hinblick darauf, was durch uns dem Schah des Iran widerfuhr, werden die Führer jener Staaten, deren freundschaftliche bilaterale Beziehungen mit uns im Interesse unseres Landes liegen, heute mit Recht sich die Frage stellen, ob im Falle, dass auch sie in einer ähnlichen Situation wären, d. h., seitens einer Revolution attackiert würden, welche vom Ausland unterstützt würde, unsererseits ihnen nicht ein ähnliches Schicksal zuteil würde.“

          Alles schon mal dagewesen.
          Iran, Irak, Ägypten, Lybien, bald Syrien?
          Carter, Nixon(und Kissinger),Brezcinski, Helmut Schmidt(Bilderberger, AIPAC,Atlantiker)die Kabale-Zionisten , die den Iran haben fallen lassen.
          Nachdem CIA und Mossad den Schah verraten und die islamische Revolution 1979 unterstützt hatten, nahmen die Islamisten amerikanische Geiseln, um der Weltöffentlichkeit weiszumachen, wie antiwestlich sie doch seien. Gleichzeitig lieferte man klammheimlich Öl an Israel. Die Geiseln ließ man frei, nachdem Reagan zum Präsidenten gewählt worden war, wobei die Angelegenheit natürlich Rückenwind im Wahlkampf war.

          Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Wir müssen die Iraner endlich befreien http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2012/02/wir-mussen-die-iraner-endlich-befreien.html#ixzz1tY2XsBD8
          Götz v. Berlichingen sagt:
          27. Februar 2012 00:01
          @Fatima und @deutscher.. beide haben recht.Solche Partys sind sicherlich nur in den eigenen Wänden der reichen Oberschicht möglich. Die Kinder der oberen Zehntausend, der Geschäftsleute!Es gibt eben auch aus dem Iran widersprüchliches zu berichten.
          Als ich 1970(lang ist’s her) dort war, konnte man in Teheran eine Aufbruchstimmung sehen. Unverschleierte Frauen, ein modernisiertes Land.Dann, nachdem US-Vasallen Shah Reza Palevi der Bürgerkrieg..die Mullahs und deren Unterdrückung,Morde usw. gab es dann in wesentlich größerem Ausmaß als unter dem Schah!
          Das Iran-Regime steckt voller Widersprüche. Achmadineschad empfängt Orthodoxe jüdische Rabbiner(ca. 20000 Juden leben dort)und hält die Hand über die Gemeinden..die übrigens unbehelligt von der iranischen Bevölkerung dort leben kann ..und andererseits gibt es einen medialen Schlagabtausch mit den Zionisten und den US-Medien,AIPAC und der Regierung.
          Handel getrieben wurde jedenfalls auch lange genug…mit den USA un der EU.
          Der Iran wird auch ohne und trotz einer Handelsblockade weiterexistieren durch gute Beziehungen zu Russland, China u. südamerikanischen Staaten usw. Eine Verteuerung gewisser Waren vor allem (Benzin weil dort keine Raffinerien sind))ist die Folge der Blockade und verteuert die Lebenshaltungskosten.Insgesamt kann man trotzdem sagen, das das Bild so wie es im Westen dargestellt wird so nicht stimmt.Ebenso wie vor 2 Jahren in Syrien und Lybien.

          • Wissen Sie, unser Kaiser hat soviel für sein Land getan, dass Sie es nicht träumen können! Deutschland wurde nach dem Krieg mit den ausländischen Geldern und Almosen aufgebaut! Den Iran hatte aber unser Kaiser mit dem iranischen Geld aufgebaut! Solche Schlussfolgerungen, die Sie von irgendwo kopiert und hier gepostet haben, sind Worte, die es eigentlich keinen Kommentar verdienen, nur mal einen Satz nehme ich daraus, dass „anstatt Maschinen zu kaufen, kaufte der Schah Waffen“! Er kaufte alles mögliche! Von Maschinen bis zu den besten Waffen! Hätte er das den Iran nicht mit besten Waffen und Kampfflugzeugen der Welt ausgerüstet, hätte der Iran nicht 8 unsinnigen Jahre Krieg gegen den Irak durchgehalten! Seien wir ehrlich! Der Europäer kennt nicht mal die Politiker und ihre Rollen und Aufgaben in Europa, wie erlaubt er sich also solche Schlussfolgerungen über mein Land! Die Quellen, die dazu benutzt wurden, um solche Geschichten über den Sturz des iranischen Kaisers zu schreiben, sollte man auch genau unter die Lupe nehmen. Was heute zählt, ist, dass der Kaiser und sein Vater (der Gründer der Pahlavi Dynastie) im Herzen fast jedes Iraners einen großen Platz haben.

            Der Deutsche darf nicht vergessen, wann der Iran ihm geholfen hatte, als seine Industrie fast am Ende war und er nicht mehr wusste, ob er den harten Winter überstehen kann. Lesen Sie die Geschichte und bringen Sie mir bitte keine Geschichte über den Kaiser der Iraner, denn wir kennen ihn wohl selbst sehr gut!

            • Bitte nicht die Arbeit der Trümmerfrauen vergessen, Fartâb!

            • Auf gar keinen Fall darf man die Arbeit, die die Trümmerfrauen geleistet haben, um Deutschland aufzubauen, vergessen! Bis heute wecken die Bilder der Frauen, die mit bloßen Händen gearbeitet hatten, in mir ein Gefühl der Trauer, denn ich kenne das Gefühl vor einem zerbombten Haus zu stehen und versuchen sich auszumalen, wo man einst gestanden oder geschlafen hatte!

          • Sie zitieren von „Alles Schall und Rauch“ und meinen das auch noch ernst?! Um einmal Max Liebermann zu zitieren: “ Ich kann gar nicht so viel fressen, wie ich Kotzen möchte“?
            Fartab, ich weiß nicht, ob ihr die Seite kennt, aber ihr Hauptziel besteht darin, über die USA und Israel, sprich die bösen Zionisten/Juden, „aufzuklären“, was bedeutet, dass sie sich allerliebster Propaganda und Stereotypen bedienen. Das hat absolut gar nichts mit Information, differenzierterer Auseinandersetzung oder dergleichen zu tun.

            Zu dem Punkt Ahmadinedschad schüttelt „Rabbinern“ die Hand: das waren Vertreter der ultra-orthodoxen Neturei Karta Sekte, die nicht einmal davor zurückschrecken, ihre eigenen Glaubensbrüder als Nazis zu bezeichnen und an Konferenzen teilzunehmen, auf denen der Holocaust geleugnet wird. Das sie diesem Schwein die Hand reichen, zeigt nur einmal mehr, was für Verräter das sind. Und das trotz dieses faschistischen Mullah-Regimes noch so viele Juden im Iran leben, zeigt, wie stolz sie auf den Iran sind!
            Aber solche Rückschlüsse kann man von jemandem, der antisemitische Propaganda der allerduemmsten Sorte betreibt natürlich nicht erwarten (und bei diesem lächerlichen „Kabale-Zionisten“-Geschwafel kann man definitiv von Antisemitismus sprechen!). Eines kann man wohl sagen: was Zionisten überhaupt sind, was Zionismus bedeutet, davon hat dieser Kommentator nicht die geringste Ahnung. Hauptsache man kann unhinterfragt überflüssigen Hass verbreiten und sich dabei auch noch als großer „Aufklärer“ darstellen…

            • @Yocheved
              Alles klar Herr Yocheved-Shalom!das wollte ich nur wissen..(:-)und Tschüss.

        • Es wäre nett, wenn Sie bei Ihrem Copy & Paste die Quelle mit dem Link dazu angeben würden, denn wir bestehen auch hier auf Urheberrechte! Außerdem, war die Lage im Iran nicht „eine Krise“, die behoben werden sollte, sondern wurde erst in dieser Konferenz beschlossen die Lage im Mittleren Osten zu destabilisieren! Übrigens, wir haben schon darüber ausführlich berichtet und ich sehe hier auch wieder keinen Beweis, dass die Zionisten dahinter stehen!

          • Wenn man unter Verfolgungswahn leidet und zu viel Zeit hat, dann kann man hinter alles und jedem Zionisten vermuten. – Entschuldige meinen Zynismus

    • Willkommen hier. Ich bin nicht ganz Ihrer Meinung, was unseren Kaiser betrifft. Er hatte sich nie der USA verkauft, sondern eine Beziehung in Augenhöhe mit allen Ländern der Welt gebaut! Sie dürfen nicht vergessen, dass wir tausenden von Kilometern Grenze zu damaligen Sowjetunion hatten. Und eine Politik zu betreiben, bei der alle zufrieden waren, war ein Meisterwerk ohne unseren Kaiser in den Himmel tragen zu wollen.

      Zweitens, die neue iranische Generation hechelt nicht nach american way of life! Dieser Generation ist es bewusst, was für eine hochgeschätzte Kultur sie hatten und haben! Und weil sie in den USA auswandern, heißt es aber nicht, dass sie sich für die gerade mal 500 Jahre alte Geschichte und Kultur der Amis interessieren, die wiederum das Massakrieren der Ureinwohner (Indianer) und der Sklaverei der Schwarzen auf ihrer Stirn hat!!! Von welcher Kultur sprechen Sie eigentlich? Die USA ist ein Einwanderungsland mit einer künstlichen Identität, die bis heute heilig ist und das kann ich auch verstehen, aber die Iraner hecheln bestimmt nicht danach!!!

      • In den USA kann man in multiplen Identitäten leben, z.B. als Heavy-Metaller (Musik, Kleidungsstil), Ire (ich feier den St.Patricks-Day, wie meine Familie) und nebenbei ist man auch noch Amerikanischer Staatsbürger.
        Wenn das mal nicht glücklich macht! (Und das mein ich jetzt nicht ironisch)

        • Mein Prinz, das ist auch schön, und jeder soll sich glücklich fühlen. Aber nur zu behaupten, dass die Iraner deswegen nach Ausland gehen, weil sie die Kultur eines Landes verherrlichen, ist meines Erachtens falsch; Assimilation ja, wie halt wir Iraner in Deutschland uns angepasst haben, aber unsere Geschichte und Kultur werden wir deswegen nicht verleumden und vergessen und wegschmeißen.

            • Nein, Sie haben nicht von Assimilation geschrieben, sondern ich! Und zweitens, wenn Sie schreiben, dass die Iraner nach der USA „hecheln“, würde ich dann in meinem Kommentar diesen Begriff mit „heilig“ tauschen! Aber, ich habe schon verstanden, was Sie sagen wollten.

  5. Editiert von Fartâb Pârse!

    Bei den Quellenangaben habe ich enormes Problem, denn der letzte Link ist absolut nicht in Ordnung und ich kenne die Seite, die sehr judenfeindlich ist und daher hier nichts zu suchen hat!

    Sie können auch bei Ihrer Aussage über unseren Schah bleiben und darauf pochen! Um das zu beurteilen, müssen Sie zuerst 20 Jahre Ihr Leben die persische Sprache lernen, dann tonneweise Lektüre über die Zeit von Schah lesen, um dann beurteilen zu können, ob Ihre Aussage richtig ist oder! Was sagt man: Schuster bleib…

    Die Bekanntschaft mit einer iranischen Familie ist für Sie die Messlatte?

  6. Die armselige amerikanische Außenpolitik und die US-Zionistische Kabale
    27.01.2011
    Nun wird seit ein paar Tagen in Ägypten auch demonstriert, und schon kommt die dauergeliftete Hillary Rodham Clinton(Rockefeller-und Rothschild -Agentin) daher und mahnt Reformen und die Einhaltung der Menschenrechte an. Das bedeutet nichts anderes als voreilige Einschleimerei bei Mubaraks Nachfolgern, wer immer sie sind, vermutlich die radikale Moslembruderschaft. Jahrzehntelang haben die USA Mubarak mit Milliarden unterstützt, um ein dem Westen geneigtes Ägypten zu erhalten. In Vietnam ist man sogar nach einem Krieg feige und spektakulär abgehauen, den Schah hat man schmählich verraten und die Mullahs zunächst begrüßt. Die Inder hat man vor den Kopf gestoßen, um ausgerechnet das unregierbare, islamistische Atom-Pulverfaß Pakistan im Kampf gegen die Taliban als Partner zu gewinnen. Und auch in Pakistan hat man dann von einem Tag auf den anderen den langjährigen Freund Musharraf fallen lassen.
    Überall wird das Ganze jedesmal garniert mit dem dämlichen Ruf nach “Menschenrechten” und Demokratie. Wenige Monate später folgt dann ein neuer Diktator, im Unterschied zum vorigen aber ein USA-feindlicher! Wie kann man so blöd sein und eine solche Außenpolitik betreiben? Diese Art des Herumwackelns ist wesentlich daran mitschuldig, daß die USA seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs an Einfluß in der Welt verloren haben! Die größten Charakterlumpen und Versager in der Politik sind ausgerechnet diejenigen, die am meisten nach Menschenrechten schreien.
    >><<<<Man denke an den unsäglichen Präsidenten Jimmy Carter. Ich habe den Verrat am Schah schon einmal hier eindringlich beschrieben!<<<
    Die Geschichte wird sich wiederholen, wenn in Tunesien, Marokko, Ägypten, Jordanien und im Libanon die “Demokratie” eingeführt ist! Es geht nicht um Krieg, aber man muß doch nicht schon vor dem Sturz der Freunde herumschleimen und deren Feinden sichtbar in den Allerwertesten kriechen, wie das wieder einmal eine Regierung der US-Demokraten dieser Tage vorführt! Von den Hampelmännern in der EU, die bald wieder neue Steuergelder im Maghreb verbrennen, will ich gar nicht reden!
    Es ist die Brezcinski-Doktrin der Einkreisung Russlands…und dabei werden alle Länder rundherum destabiliert und plattgemacht!

    • Dieser Kommentar ist nicht themenkonform und ich bitte Sie daher es lassen! Wenn Sie bezüglich Ägypten schreiben wollen, haben wir in der Rubrik „Arabischer Winter“ genug Artikel über die Lage in Ägypten! Falls Sie trotzdem keinen passenden Artikel finden, können Sie in „Unser Teehaus“ schreiben.

      Das mit Zionisten wird langsam lästig!

  7. Vorab eine persönliche Sekundenbeobachtung in der deutschen Eisenbahn vor vielen Jahren. Ich „sah“ eine Gruppe Iraner (Perser), offensichtlich Mathematiker, nach Feierabend szehend sich unterhalten. Es war ein Genuß! Kultur pur in jeder Beziehung!

    “ Auch die sehr begrenzte Aufnahmefähigkeit von iranischen Studenten an iranischen Hochschulen und Universitäten, nur 11 % der jährlich 1,5 Mio. Studienbewerber erhalten einen Studienplatz, führt zu diesem „Brain Drain“.“

    Aus meinem Erlebnis kann ich nur sagen, daß diese Selektion durchaus richtig sein kann. Alles andere würde die Leistung der Volkselite nur mindern. Wir brauchen keine 40% Untalentierte, welche einfach nicht die Vorraussetzungen für puschende Leistungen haben und die „Überflieger“ hemmen. Ideen und Fortschritt kommen immer nur aus sehr wenigen begabten Köpfen.

    „Von jährlich 270.000 Studienabgängern können auf dem iranischen Arbeitsmarkt lediglich 75.000 Studienabgänger einen Job finden. “

    Hervorragend. Bei diesen „lediglich“ kann sich daher nur um die absolute Elite handeln, wenn die einen Arbeitsplatz gefunden haben! Glückwunsch!

    Wenn meine obige Beobachtung repräsentativ sein sollte, ist sogar der „Schrott“ bei Euch noch ausgezeichnet! Und mit 75000/a habt ihr wirklich eine ausgezeichnete Basis. Bei uns Deutschen wäre ich froh darum, wenn wir das schaffen würden. Früher vielleicht einmal, heute bezweifle ich das Potential vollständig. Es war einmal. Wir sind zu Deppen mutiert worden.

    • Da können Sie mir glauben, dass sogar der Schrott bei uns ausgezeichnet ist. Wir sind ein sehr junges Volk mit 60% der Bevölkerung, die unter 35 ist. Bis heute ist das Verwenden des Taschenrechners in den Schulen verboten und alles wird im Kopf berechnet und die schwere mathematische Aufgaben und Formeln bleiben einem lange noch im Kopf. Dieses Volk hat ein enormes Potenzial, das leider vergeudet wird und regieren tun die Dummen und Deppen da.

  8. Die Zahlen und angebliche Fakten in Ihrem Artikel sind ja wohl ein Witz. Ich bin ein Kind dieser Revolution, und jede Revolution frisst ihre Kinder, da ist unsere nicht anders. Ich möchte nicht auf Ihre Zahlen eingehen, denn die sind willkürlich. Ich möchte nur Ihre Leser nur auf eine Tatsache aufmerksam machen. Alles was nach unserer Eigenständigkeit 1979 geschehen ist, hat sich im Nachhinein zu unser Vorteil entpuppt.

    Vom ersten Golfkrieg 1980, was dazu geführt hat dass sich unser Militär zum größten Teil unabhängig von ausländischen Exporten gemacht hat. Und wir keine Schachfigur der Westmächte sind. Bis zur Invasion im Irak und der Sturz der Taliban in Afghanistan, wodurch zwei Erzfeinde des iranischen Volkes entmachtet wurden.

    Auch die strengen Sittengesetze haben dazu geführt, dass mehr Ehen eingegangen wurden und sich unsere Bevölkerung verdoppelt hat, mit dem größten Anteil an unter 30jährigen. Gott liebt unser Volk.

    Ja es ist richtig, das iranische Erdöl hat es China überhaupt ermöglicht eine konkurrierende Weltmacht zu werden. Jetzt frage ich Sie: Was ist an China so schlimm. China hat in seiner tausendjährigen Geschichte keine Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen und ist maßgebend an der menschlichen Zivilisation beteiligt. Auch wenn die Medien uns immer ein genau gegenteiliges Bild eintrichtern wollen. Können das die Europäer und Amerikaner auch von sich behaupten? Persien und China verbindet eine uralte Freundschaft auf allen ebenen. Ich bin stolz darauf, dass mein Land China zur Weltmacht verholfen hat.

    Der Iran hat nicht nur 34 Jahre ohne US-Unterstützung überlebt, sondern auch auf allen Gebieten Fortschritte gemacht. Ich pfeif auf Siemens, für mich zählt „Made in Iran“ nach dem alten persischen Motto „in khane ghashang ast, ama khaneye ma niest!“ was soviel heisst: „Dies ist zwar ein schönes Haus, aber es ist nicht unser Haus.“ Und genau danach gehen auch Ihre sogenannten Brain Drainer. Auch wenn es zum größten Teil unbewusst passiert, so entpuppt sich auch das Auswandern unserer Hochschulfähigen Landsleute als Vorteil für IRAN, denn der Kontakt nach Iran wird nie gänzlich abgeschnitten. So können sich die Studenten und Hochschulen in Iran an eine Weltweite iranische Akademiker-Community bedienen was perfekt miteinander vernetzt ist, und erhalten dadurch die aktuellsten Forschungsergebnisse aus europäischen und amerikanischen Hochschulen. Als Akademiker würden Sie mir zustimmen, dass das Gold wert ist. Ich spreche da in Gegensatz zu Ihnen aus eigener Erfahrung. Hören Sie auf

    Ob Sie mein Kommentar jetzt zensieren oder nicht ist mir egal, selbst wenn nur Sie meine Zeilen lesen habe ich schon jemanden erreicht.

    P.S. Ich trinke Alkohol und gehe auf Partys, habe für die Mullahs eigentlich nichts übrig, ich möchte nur dass sie unser Iran vor ausländischen Invasoren beschützen, und das können die Mullahs ganz gut, das haben sie im Irak-Iran Krieg unter Beweis gestellt.

    • Ich finde, dass man so einen Scheiss frei schalten sollte. Hier kann man sehen wie so ein verseuchtes Torkotazi Gehirn funktioniert und wie so jemand versucht aus Scheisse Gold zu machen. Auf die Zahlen und Fakten wollte unser Fremdenvergoetterer nicht eingehen, stattdessen liefert er uns den Beweis muslimischer Dummheit, die man der Oeffentlichkeit nicht vorenthalten sollte.

  9. Das mag alles stimmen, aber eine Sache haben Sie nicht bedacht. Ein Iraner kann es aus dem Iran schaffen, habe aber noch nie einen Fall erlebt indem ein Iraner seine Identität leugnet und sich nicht mehr als Perser sieht. Selbst wenn er in dritter Generation im Ausland geboren ist.

    Die Medallie hat eben auch eine andere Seite. Ich denke es bedarf nur eines Generation- sowie eines Systemwechsels und im Iran herscht Freiheit. Und genau das ist es was in unsere Städte fehlt, FREIHEIT. Sobald die Freiheit wieder da ist, werden diese ganzen Perser zurück kehren. Sie sind ja nicht tot, sie forschen lediglich unter menschlicheren Bedingungen im Ausland weiter. Warum sollte ich in Deutschland bleiben wenn ich im Iran die selben Freiheiten hätte, dann Arbeite ich auch für einen Bruchteil meines jetzigen Gehalts, aber ich tue es für mein Land und für meine Menschen.

    Fazit: Kopf hoch Landsmann! Denn sobald diese teuflische Besatzung entmachtet wurde (wie auch immer) wird aus dem Iran ein Leuchtturm der Demokratie. Ein großes Hindernis sehe ich momentan nur im Islam. Man kann den Menschen ihren Glauben nicht einfach wegnehmen. Mit ihrem Glauben wiederrum ist es ein leichtes für machtbesessene analphabeten wie Khomeini oder Khamenei die Massen zu lenken, macht es gleichzeitig auch unmöglich aus diesen Menschen Demokraten zu machen. Die Lage ist Psy! Das hat man davon wenn man Kriege verliert. Hätten wir nicht gegen die wilden Araberhorden verloren, so wäre unsere Gesellschaft auch nicht mit der Krankheit Islam infiziert worden. Wir müssen es auststehen bis die Bevölkerungsmehrheit ein liberales Denken hat. Und da sind wir Exil-Iraner gefragt. Wir sollten viel mehr in den Iran reisen und mit unseren Landsleuten komunizieren und ihnen vor Augen führen, dass sie in einer großen Blase leben, und sie unter keinen Umständen die Guten sind!

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