Das Versagen des Westens gegenüber dem Islam

Von Helmut Zott
Grafik, Überschriften und Hervorhebungen von Michael Mannheimer

„Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“

Es gibt im religiösen Denken des Ostens eine Weisheit in Form eines Spruches, der da kurz und prägnant lautet: „Gute Gedanken, gute Worte, gute Werke“. Das bringt zum Ausdruck, dass alles auf der Ebene unseres Daseins und Wirkens, seinen Ursprung im Geistigen hat. Ein Gedanke steht am Anfang und verwirklicht sich im Wort, das Anderen mitgeteilt wird und den Gedanken vervielfältigt.

Der nächste Schritt in der „Inkarnation“ des Gedankens ist die Tat. Wenn wir also die Frage nach dem Tun und Lassen der westlichen Welt und ihrem Versagen gegenüber dem Islam stellen, ist es sicher richtig, die Ursache im Geistigen aufzusuchen. Konkret heißt das:

Welches Versagen im Denken und welche falschen Vorstellungen gegenüber dem Islam sind ursächlich verantwortlich für das selbstmörderische Verhalten der westlichen Welt?

Europa verfällt im Zeitraffer-Tempo

Wir erleben heute in ganz Europa eine Zeit des geistigen Umbruchs und Niedergangs, in der viele durch Jahrhunderte gewachsene christlich-abendländische Grundwerte rapide verfallen. In dieses geistige Vakuum drängt der neu erwachte Islam mit anderen Wertvorstellungen, einem anderen Gottesbild und Seinsverständnis mit aller Macht hinein. Der Rückgang der genuinen Bevölkerung, der durch die hohen Abtreibungszahlen mitbedingt ist, schafft darüber hinaus ein demographisches Vakuum, das Muslime auffüllen. Die neuen Werte, die mit den Begriffen Koran, Sunna und Scharia in Verbindung gebracht werden, sollen die Basis für eine Neuordnung von Staat und Religion schaffen. Für alle gläubigen Muslime, die sich als Statthalter Allahs auf Erden verstehen, ist es heilige Pflicht, sich für die Durchsetzung von Allahs Wille, der im Koran offenbart ist, zu mühen, bis „Friede auf Erden“ herrscht, und das heißt, alle Menschen unter dem Gesetz Allahs leben.

Diesem Bestreben, das mit dem Begriff Islamisierung zusammengefasst werden kann, setzt die westliche Welt erstaunlich wenig Widerstand entgegen, was seine Ursache unter anderem darin hat, dass der Islam nicht verstanden und in seiner Gefährlichkeit auch nicht erkannt wird. Diese Erkenntnisblindheit lässt sich zurückführen auf zwei fundamentale Irrtümer, wobei der eine auf der religiösen Ebene, der andere auf der politischen Ebene zu finden ist. In diesem Zusammenhang scheint mir das Folgende von zentraler Bedeutung zu sein:

1.) Der Erkenntnismangel der beiden christlichen Kirchen, der darin besteht, dass sie fälschlicherweise den islamischen Gott Allah als identisch mit dem Gott der Christenheit erachten und den Islam somit als einen zweiten, von Gott selbst offenbarten Weg zu ihm hin, betrachten. Kritik am Islam bedeutet also unter dieser Voraussetzung auch Kritik an Gott, der diesen Weg, ob für die Menschen verständlich oder nicht, selbst gewollt und offenbart hat. Es bleibt durch diesen fatalen Irrtum der Kirchen unerkannt, dass der Islam in Wahrheit der Todfeind des Christentums ist und es auslöschen wird, wenn er die Macht dazu hat. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der Kirche.

2.) Der Erkenntnismangel der politischen Führungen fast aller westlichen Länder, die den Islam im Kern für friedlich erachten, und die offenkundigen Gewaltverbrechen der gläubigen Muslime nicht dem Islam zurechnen. Die islamischen Gewaltakte und der islamische Terror werden als ein bedauerlicher Missbrauch einiger Weniger des im Kern friedlichen Islams interpretiert. Es bleibt dabei unerkannt, dass die Aufforderung zu Terror und Gewalt, wie auch zum Töten der Ungläubigen von Allah und seinem willigen Vollstrecker stammen, und im Koran festgeschrieben sind. Es wird auch nicht wahrgenommen, dass der Massenmörder Mohammed, das große Vorbild aller Muslime, der erste Terrorist im Islam war. Diese Erkenntnisblindheit führt zum Erstarken des Islams und zum Untergang der westlichen Demokratie.

Die Ausführungen 1. und 2. im Einzelnen:

Zu 1.)

Für die Katholische Kirche besteht die fundamentale Verkennung des Islams und ihre Verirrung konkret darin, dass sie in den Dokumenten „Nostra aetate“ und „Lumen gentium“ des II. Vatikanischen Konzils (1962-1965) den islamischen Allah unmissverständlich als identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit erklärt hat und diese Auffassung zum Glaubensinhalt gemacht hat.

Die folgenden Punkte a bis d sollen das belegen:

a) Der entscheidende Satz aus dem Dokument „Nostra aetate“ des Konzils lautet:

„Mit Hochachtung betrachtet die Kirche auch die Muslime, die den alleinigen Gott anbeten, den lebendigen und in sich seienden, barmherzigen und allmächtigen, den Schöpfer Himmels und der Erde, der zu den Menschen gesprochen hat“ (Art.3).

b) In dem Dokument „Lumen gentium“ kommt die Identität von Allah und dem Christengott in der folgenden Passage zum Ausdruck:

„Der Heilswille umfasst aber auch die, die den Schöpfer anerkennen, unter ihnen besonders die Muslime, die sich zum Glauben Abrahams bekennen und mit uns den einen Gott anbeten, den barmherzigen, der die Menschen am Jüngsten Tag richten wird“ (Kap.16).

c) Papst Johannes Paul II. hat in seinen öffentlichen Äußerungen die Konzilsaussagen stets bestätigt, wie das auch im folgenden Zitat aus ´Der Dialog ist heute nötiger denn je!´ von Mattias Kopp zum Ausdruck kommt:

„Vor allem war es die Reise des Papstes nach Marokko (19. bis 20. August 1985), die mit seiner Rede vor mehr als 100.000 muslimischen Jugendlichen im Sportstadion von Casablanca zu einem historischen Meilenstein wurde. In Erinnerung an das Erbe der abrahamitischen Religionen betonte der Papst: ´Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt …. Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch´“.

d) In der Arbeitshilfe der Deutschen Bischofskonferenz „Christen und Muslime in Deutschland“ vom Jahre 2003, ist zu lesen: „Christentum und Islam stellen zwei verschiedene Zugänge zu dem selben Gott dar“.

Das Versagen der Päpste Johannes Paul II und Benedikt XVI

An Stelle einer notwendigen päpstlichen Warnung und eines aufklärenden Hinweises auf die Gefahr des Islams mit seiner antichristlichen und antidemokratischen, mit seiner menschenverachtenden und die Menschenrechte verletzenden Machtideologie, küsste Papst Johannes Paul II. demonstrativ eine grüne Prachtausgabe des Korans („L`Orient et le jour“ vom 14.05.1999), inhaltlich das Handbuch des islamischen Terrorismus unserer Tage; verneigte sich 1979 „in Ehrfurcht“ vor dem Massenmörder Khomeini; umarmte 1993 den Massenmörder Turabi; flehte im „Heiligen Jahr“ 2000 Johannes den Täufer an, „den Islam zu behüten“; und mahnte nach dem Terrorakt am 11. September 2001 „Respekt vor dem authentischen (und das soll heißen friedlichen) Islam“ an.

Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen und forcierte die Veröffentlichung der „drei Heiligen Bücher der monotheistischen Religionen“, zu denen auch der Koran zählt.

Es handelt sich bei den Glaubensäußerungen dieser Päpste nicht einfach nur um einen Bruch mit der Tradition, sondern stellt einen Verrat am christlichen Glauben und am christlichen Geist dar. Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel, die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören. Die Muslime erkennen darin ein Geschenk Allahs und nützen ihre Chance.

Die fatalen Irrtümer des Christentums in Bezug auf die angebliche Identität von Gott und Allah

Auf christlicher Seite wird häufig argumentiert, dass es letztendlich doch nur einen Gott gäbe, und die Gegensätze zwischen Christentum und Islam, die durchaus sichtbar und erkennbar sind, dadurch entstehen, dass wir als Menschen, bedingt durch unsere Beschränktheit, Gott von verschiedenen Blickwinkeln aus betrachten und daher verschiedene Anschauungen haben, uns aber doch ihm nähern und zu ihm kommen, wenn auch auf unterschiedlichen Wegen.

Dabei wird allerdings verkannt, dass sich die Offenbarungsreligionen nicht selbst geschaffen haben und die Gotteskenntnis und Gotteserkenntnis nicht vom Menschen stammt, denn dieser eine und einzige Gott hat sich selbst den Menschen offenbart, im Christentum in Jesus Christus und im Islam durch den Koran. Dem einen Teil der Menschheit hat also der angeblich eine und einzige Gott verkündet, er habe seinen einzigen Sohn zur Errettung der Menschen auf die Erde gesandt.

  • Dem anderen Teil der Menschheit hat aber der angeblich selbe Gott offenbart und mitgeteilt, dass er keinen Sohn habe und nie einen gehabt habe. Er ist sogar erzürnt über diejenigen, die so etwas behaupten, und er bestraft sie, wie dem Koran zu entnehmen ist, mit Höllenqualen.

Diese Selbstoffenbarung eines einzigen Gottes in dieser konträren Widersprüchlichkeit, kann aber aus logischen Gründen nicht von dem einen und selben Gott stammen, sofern er nicht lügt oder schizophren ist.

  • Allah ist nicht identisch mit dem dreieinigen Gott der Christenheit. Diese schlichte Wahrheit wird von den christlichen Kirchen allen Ernstes verkannt.

Die Muslime, die selbstverständlich nicht an diesen absurden Unsinn der Gottesidentität glauben und für die unumstößlich der Grundsatz gilt, dass Allah keinen Sohn hat, was sie fünfmal täglich im Gebet implizit zum Ausdruck bringen, begreifen diese historisch einmalige Gelegenheit als ein Geschenk Allahs. Der Allmächtige gab ihnen, nach ihrer freudigen Erkenntnis, das Öl in ihren Ländern und beschenkte sie zusätzlich mit der Dummheit und Blindheit der Christen. Beides eröffnet ihnen heute ungeahnte Möglichkeiten des Djihad, des Kampfes für die Sache Allahs mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, und führt sie zur angestrebten Dominanz und schließlich zur islamischen Weltherrschaft.

Viele Kirchenväter und Heilige haben schon vor Zeiten den Islam ganz selbstverständlich als antichristlich erkannt, abgelehnt und bekämpft

Nikolaus von Kues (1401-1464) schreibt im dritten Buch seiner Cribratio Alkorani:

„Der Gott des Koran ist also nicht jener große GOTT, an den zu glauben jedes vernunftbegabte Geschöpf gehalten ist, – ist er doch der Schöpfer aller Dinge- , sondern dein (Mohammeds) eigener Gott, der durch dich das sagt, was du erfindest. Alles also, was sich als Wort Gottes im Koran findet, ist – ob wahr oder falsch – allein der Erfindung Muhammads zuzuschreiben…“

Unmissverständlich sind auch die Worte von John Henry Newman, dem Kardinal und großen religiösen Genius des 19. Jahrhunderts:

„Nehmen wir an, bestimmte Bischöfe und Priester unserer Tage begännen zu lehren, der Islam… sei eine direkte und unmittelbare Offenbarung von Gott, so wäre die Kirche verpflichtet, die Autorität zu gebrauchen, die Gott ihr gegeben hat, und zu erklären, dass ein solcher Satz mit dem Christentum nicht vereinbar ist, und dass die, die ihn halten, nicht zu ihr gehören“.

Nach dieser Vorstellung wäre Johannes Paul II., der am 1. Mai 2011 von Papst Benedikt XVI. selig gesprochen wurde, nicht mehr Glied der Kirche. Sagte er doch im August 1985 vor mehr als 100.000 muslimischen Jugendlichen, wie schon erwähnt, im Sportstadion von Casablanca:

„ …Wir glauben an denselben Gott, den einzigen, den lebendigen, den Gott, der die Welten schafft und seine Geschöpfe zur Vollendung führt … Deshalb komme ich heute als Glaubender zu euch“.

Wenn allerdings die Wahrheit erkannt und allgemein anerkannt werden würde, dass der Christengott nicht mit Allah identisch ist, entstünde das eigentliche Problem für die Kirche mit der Frage, wer denn Allah dann ist: Ein zweiter Gott, ein Anti-Gott, der Antichrist, ein Dämon im Gewande Gabriels oder eine Erfindung Mohammeds?

Umgekehrt müsste natürlich auch die islamische Seite eine klare und offizielle Antwort darauf geben, was die trinitarische Gottheit der Christenheit für sie bedeutet. „Allah hat keinen Sohn“ ist bekanntlich eine unumstößliche Wahrheit im Islam, und die christliche Behauptung, er habe einen Sohn, eine schwere unverzeihliche Gotteslästerung.

Würde man auf beiden Seiten die offensichtliche Unvereinbarkeit anerkennen, wäre grundsätzlich keine Gemeinsamkeit mehr gegeben, und man würde nicht mehr miteinander reden, wie Ayyub Axel Köhler unmissverständlich zu erkennen gibt:

„Wenn ein Christ (!) sagt, wir haben ja nicht einmal den gleichen Gott, dann ist praktisch ein Ende des Dialogs für uns gekommen“.

Der Dialog, den man so sehr anpreist und für unabdingbar hält, wird also stillschweigend unter der Voraussetzung geführt, dass die Christen (!) anerkennen, dass sie zusammen mit den Muslimen den einzigen und den gleichen Gott anbeten.

Das Versagen der westlichen Politik in Bezug auf den Islam

Zu 2.)

Der zweite grundlegende Irrtum im westlichen Denken, der ebenso verheerende Folgen nach sich ziehen wird und der dem Islam Tür und Tor öffnet, liegt auf der politischen Ebene und besteht darin, dass die westlichen Spitzenpolitiker einmütig beteuern, es bestehe kein Zusammenhang zwischen dem islamischen Terror und dem „authentischen“, und das soll heißen „friedlichen“ Islam.

  • Dieses Gerede ist ebenso dumm und naiv, wie etwa die Aussage wäre, die Ermordung der Juden im Dritten Reich habe nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun.

Es ist für die heutige westliche Welt offenbar unfassbar und unbegreiflich, dass in einer Weltreligion Hass und Gewalt zum wesenhaften und zentralen Inhalt gehören. Man versucht erst gar nicht die Friedfertigkeit des Islams in Zweifel zu ziehen und vorurteilsfrei nachzuprüfen, ob das, was scheinbar nicht sein kann, weil es nicht sein soll, im Koran zu finden ist. Es wäre notwendig, das heilige Buch des Islams sorgfältig zu lesen, um sich ein eigenes Urteil zu bilden und sich davon zu überzeugen, dass der islamische Terror dort veranlagt ist. Der Berliner Autor Zafer Senocak, der 1961 in der Türkei geboren wurde und seit 1970 in Deutschland lebt, hat den Sachverhalt aus seiner Kenntnis und Erkenntnis heraus treffend formuliert:

„Auch wenn die meisten Nichtmuslime und (von mir eingefügt) Muslime es nicht wahrhaben wollen, der Terror kommt aus dem Herzen des Islam, er kommt direkt aus dem Koran. Er richtet sich gegen alle, die nicht nach den Regeln des Koran leben und handeln, also gegen Demokraten, abendländisch inspirierte Denker und Wissenschaftler, gegen Agnostiker und Atheisten. Und er richtet sich vor allem gegen Frauen. Er ist Handwerk des männerbündischen Islam, der mit aller Macht verhindern möchte, dass Frauen gleichberechtigt werden und ihre Jahrhunderte lange Unterjochung ein Ende findet“.

Die Liebe zu einem Verbrecher macht den wahren Gläubigen im Islam aus

Neben dem offenbarten Koran, der nach islamischer Auffassung das Abbild des ewigen Urkorans ist und die absolute, für alle Menschen und für alle Zeiten verbindliche Wahrheit enthält, sollte man den Hadith, der die Vorbildfunktion Mohammeds für die Verbrechen und den Terror im Islam belegt, nicht außer Acht lassen. Er war der erste Terrorist im Islam und hat sich mit folgenden Worten an die Gläubigen gewandt:

“Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“ (Sahih al-Buhari, Reclam S. 35).

  • Die Liebe zu einem Verbrecher macht also den wahren Gläubigen im Islam aus.

Die Terroristen sind zweifellos wahre Gläubige und jeder wahre Gläubige ist ein potentieller Terrorist

Wenn George W. Bush, der Präsident der USA, im September 2001 lauthals verkündet, nachdem ihm die Terroristen gerade zwei Türme in Schutt und Asche gelegt haben, der Terror sei der Missbrauch des friedlichen Islams, dann wird bei einer solchen Verblendung bereits der Keim für den künftigen Untergang der westlichen Demokratie sichtbar. Es zeigt sich hier sehr deutlich die erschreckende Ahnungslosigkeit und dumpfe Verblödung, wie wir sie bei fast allen Politikern des Westens vorfinden.

Die tödliche Gefahr bleibt unerkannt oder wird geleugnet und die abgrundtiefe Bösartigkeit des Islams wird uns sogar als Friede verkauft. Man wähnt in seiner Naivität und Ahnungslosigkeit die „guten“ Moslems auf seiner Seite und hebt sie, wie einige Politiker befürworten und fordern, in die höchsten Staatsämter als vermeintliche Mitstreiter gegen den Islamismus und den Terrorismus. Welche Gefahr für einen demokratische Staat darin liegt, dass man bei entsprechender demographischer Entwicklung die zentralen Positionen mit Muslimen besetzt und sie an die Schalthebeln der Macht im Staate lässt, wird nicht erkannt, weil man die Machtideologie im Islam nicht kennt oder ignoriert. Auch wenn die Muslime es zunächst, vielleicht sogar aus Unkenntnis des Korans, ehrlich mit ihrer Solidarität und Loyalität dem Staat der Ungläubigen gegenüber meinen sollten, könnten sie eines Tages ihren wahren Glauben entdecken und demgemäß handeln.

Da schon an der Wurzel des Islams die Forderung erhoben wird, dass alle Menschen im Auftrage Allahs, in welchen Ländern sie auch leben und welcher Religion sie auch angehören mögen, Muslime werden müssen, ist die permanente Bemühung eines gläubigen Moslems und der religiöse Kampf zur Unterwerfung Andersdenkender und Andersgläubiger unter das Gesetz Allahs, ein immer währender Auftrag Allahs und damit ein immanenter Wesenszug des Islams.

Fazit:

Zwei fatale Irrtümer sind es also, der eine auf der religiösen, der andere auf der politischen Ebene, die letztlich als geistige Wurzeln für das Versagen der westlichen Welt gegenüber dem Islam erkennbar werden. Hier liegen auch Grund und Keim für den Abstieg und den Untergang der westlichen Zivilisation. Im Kampf ums Dasein geht das christliche Abendland letztlich an seiner gnadenlosen Dummheit und grenzenlosen Naivität zu Grunde. Die Frage ist tatsächlich nicht mehr, ob Europa islamisch wird, sondern wann es so weit ist.

Quelle: Michael Mannheimer

42 Gedanken zu „Das Versagen des Westens gegenüber dem Islam

  1. Ich mache es mir heute einmal einfacher und entnehme die Antwort auf diesen Artikel einmal von kewil auf PI, dem ich inhaltlich völlig zustimme.
    Antwort auf Helmut Zotts Papst-Kritik

    Am 19. April erschien hier bei PI ein viel kommentierter Artikel von Helmut Zott über das “Versagen des Westens gegenüber dem Islam”, dem in zwei, drei wichtigen Punkten widersprochen werden soll. Zott wirft den Kirchen vor, daß sie den Islam total mißverstehen und dadurch zu ihrem eigenen und unserem Untergang beitragen. Auch Päpste, Konzil und deutsche Bischöfe kriegen ihr Fett ab.

    Es ist keine Frage, daß das Zweite Vatikanische Konzil (1962 – 1965) weitgehend eine Verneigung vor dem damaligen Zeitgeist und ein großer Fehler war. Darum sind die Pius-Brüder ja erst entstanden. Es ist weiterhin keine Frage, daß die deutsche katholische und protestantische Kirche an Haupt und Gliedern vielfach verrottet ist. Und es ist mir nach wie vor schleierhaft, warum der polnische Papst unbedingt einen Koran küssen mußte (Foto oben).

    Andererseits hat Johannes Paul II. die Geschichte gut gekannt. So war er 1983 (!) auf dem Kahlenberg bei Wien, und 1989 in der Höhle von Covadonga/Asturien und in Santiago de Compostela! Das waren keine Zufälle. Was aber Sie, Helmut Zott, dem jetzigen Papst vorwerfen, ist in höchstem Grade naiv und lebensgefährlich:

    Hätte Papst Benedikt XVI. bei seiner Regensburger Vorlesung den byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaeologos nicht nur zitiert, sondern hinzugefügt, dass dessen Aussage über Mohammed den historischen Tatsachen entspricht und dies auch seine Meinung sei, dann wäre dies ein mutiger Schritt zur Wahrheit hin gewesen. Stattdessen relativierte er die Aussagen…

    Benedikt hat seine Regensburger Rede erstens nie relativiert, vor allem aber sollte man sich zweitens vorstellen, er hätte gesagt, der Islam ist immer eine intolerante, fanatische Religion gewesen, die bis heute gewalttätig und mörderisch ist, ich warne alle vor den Mohammedanern. Was wäre dann wohl passiert?

    Wir haben doch heute schon 100 Millionen verfolgte Christen in den islamischen Ländern. Mit einer solchen Rede hätte der Papst in drei Sätzen und 30 Sekunden leicht eine Million unschuldiger Christen in den Ländern des Halbmonds umgebracht, denn die fanatische mohammedanische Sekte kennt ja nichts anderes als Gewalt und Totschlagen. Der Papst ist schließlich der Papst, es wird in der ganzen Welt registriert, was er sagt, er heißt nicht Helmut Zott, den keiner wahrnimmt. Was, Herr Zott, wäre damit gewonnen gewesen?

    Im deutschen verlotterten Christenhaufen, den Sie aufwecken möchten, und der Presse, hätte es geheißen, der Papst ist ein Tölpel, wie konnte er nur so dumm sein, und die Moslems aufstacheln. Selber schuld. Wir haben ja gleich gewußt, daß Ratzinger nichts taugt und so weiter.

    In Wirklichkeit ist Ihr diesbezüglicher Holzhammer-Vorschlag, Herr Zott, also ein leichtsinniges, unverantwortliches und schlimmes Rezept zur Auslöschung und Ermordung ganzer Christenscharen in bestimmten moslemischen Ländern. Im Endeffekt hätten wir seit der Regensburger Rede nach Ihrem Geschmack und weiteren verbalen Angriffen sehr wahrscheinlich inzwischen Millionen erschlagene, verbrannte, erstochene, geköpfte und in die Luft gesprengte Christen. Sie fahren dann unter dem Beifall vieler naiver PI-Leser fort:

    Schlimmere Feinde für das Christentum kann es gar nicht geben als diese trojanischen Esel [Papst Johannes, Papst Benedikt], die das Evangelium als Richtschnur in Händen halten und die Kirche von innen heraus zerstören…

    Das ist schon starker Tobak! Sie können versichert sein, daß Benedikt XVI. bestens weiß, was der Islam ist, wie er tickt und welche Gefahr er bedeutet. Er kennt auch die Zitate der von Ihnen angeführten Kirchenväter und noch Abertausende mehr. Vermutlich gibt es nicht ein einziges wichtiges Buch aus den letzten Jahrhunderten dazu, das er nicht gelesen und präsent im Kopf hat. Ich erinnere auch, daß beide Päpste die christlichen Grundlagen Europas in der europäischen Verfassung festgeschrieben haben wollten, was Atheisten und “christliche” europäische Politiker verhinderten.

    Sie können auch sicher sein, daß der Vatikan diplomatisch und hintenherum auf allen Kanälen versucht, das Los der Christen in den islamischen Ländern zu verbessern. Welche Methode da jeweils die beste ist, dürfte umstritten sein. Auch mir ist manches zu leise. Andererseits hat der Papst nur 110 Mann Schweizergarde, ein bißchen wenig gegen pakistanische Atomraketen, nicht wahr?

    Und nicht vergessen, der Ratzinger-Papst ist nicht allmächtig. Allein in Deutschland sitzen mindestens zwei Dutzend Papstgegner, Verhinderer und Sabotierer unter den Bischöfen und Weihbischöfen, von den Protestanten ganz zu schweigen. In Österreich und der Schweiz ist es genauso. Und die Pfarrer und die Laienschar ist politisch verdummt.

    Unumstritten für mich ist aber, daß die von Ihnen propagierte, unbedachte Holzhammer-Methode inzwischen viele christliche Minderheiten total ausgelöscht hätte. Könnten Sie das verantworten? Mir scheint, Benedikt XVI. ist da um einiges klüger und welterfahrener. Nichts für ungut!

    In diesem Zusammenhang:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/karikaturenstreit-26-tote-bei-ausschreitungen-wegen-karikaturen-1304911.html
    http://www.handelsblatt.com/politik/international/karikaturenstreit-offenbar-weitere-tote-christen-in-nigeria-ueben-blutige-vergeltung/2618360.html

    Vatikan und Islam – Dialog auf höchstem Niveau oder Appeasement?

    (Vatikan) Wie steht es um das Verhältnis der katholischen Kirche zum Islam? Welche diplomatische Linie verfolgt der Vatikan? Gibt es eine katholische „Strategie“ gegenüber dem Islam? Aktuelle und brisante Fragen in einer unruhigen Zeit. Der Vatikanist Paolo Rodari ging den Fragen nach und stieß auf gegensätzliche Antworten.

    „Schauen Sie sich das an, der Sie dachten, der Kommunismus sei unsterblich.“ Das waren die Worte Papst Johannes Pauls II. zu Kardinalstaatssekretär Agostino Casaroli, als die Berliner Mauer fiel. „Eine kleine Genugtuung gegenüber einem Diplomaten, den Karol Wojtyla gerade deshalb an seiner Seite wollte, weil er so verschieden von ihm war“, so Rodari. Obwohl oder gerade weil die Ostpolitik Casarolis und des Staatssekretariats nicht dem entsprach, was Johannes Paul II. den kommunistischen Regimen entgegensetzen wollte. Der polnische Papst vertraute jenen, die mehr von Diplomatie verstanden als er selbst. Das Ergebnis war eine Mischung aus Gegensätzen, die auf ihre Weise zum Sturz des Kommunismus beitrug, der von der katholischen Kirche und von der Christenheit insgesamt im Namen des Proletariats große Opfer gefordert hatte.

    Alte Gefahr Kommunismus – Neue Gefahr radikaler Islam

    Heute gibt es keinen Ostblock mehr, dafür aber eine andere Gefahr, die sich in den islamischen Staaten eingenistet hat, in denen die Christen heute im Namen Allahs ermordet werden. 12 Tote und hundert Verletzte ist die Bilanz der jüngsten salafitischen Angriffe auf koptische Kirchen in Kairo. Solche Schreckensmeldungen kommen nicht nur aus Ägypten, sondern aus verschiedenen Teilen der islamischen Welt.

    Msgr. Lawrence Saldanha, der emeritierte Erzbischof von Lahore in Pakistan erklärte nach der Hinrichtung Osama bin Ladens, daß die Christen eine „leichtes Zielscheibe“ für jene radikalislamischen Kräfte seien, die einen religiös verbrämten Krieg zwischen dem (islamischen) Orient und dem (sogenannten christlichen) Westen losbrechen wollen. Ähnliche Worte sind von kirchlichen Stellen im Irak zu hören: „Bin Laden hat eine ganze Schule des Terrors geschaffen“, „eine von ihm indoktrinierte Generation“.

    Und wie reagiert der Heilige Stuhl? Was machen die vatikanischen Diplomaten? Im zuständigen Staatssekretariat verweist man auf die historische Regensburger Rede Papst Benedikts XVI. An dieser Position habe sich bis heute nichts geändert. „Ratzinger hat in Regensburg durch die Forderung, im Namen Gottes keine Gewalt anzuwenden, die Gewissen erleuchtet“, zitiert Rodari seine ungenannte, aber gewiß zuverlässige Quelle des Staatssekretariats. „Unsere Aufgabe ist es, dieser Position des Papstes einen fruchtbaren Boden zu bereiten, auf dem Konstruktives gedeihen kann. Das ist die wahre Stoßrichtung von Regensburg.“

    Regensburger Rede gibt Linie gegenüber dem Islam vor

    So sieht es auch Pater Bernardo Cervellera, Direktor der Nachrichtenagentur AsiaNews. Es gebe eine vatikanische Position und die sei jene des „Dialogs zwischen unterschiedlichen Identitäten“. „Die Einberufung eines interreligiösen Treffens in Assisi ist ein klares Zeichen dafür, welche Linie Ratzinger verfolgt. Assisi ist eine präzise politische Entscheidung. Regensburg war der Beginn eines schwierigen Weges, den der Papst mit Nachdruck weitergeht“, so Pater Cervellera. „Schauen wir uns die Situation heute an: In der islamischen Welt gab es nach der Ermordung Bin Ladens nicht viele haßerfüllte Demonstrationen, verbrannte Fahnen oder aufgehängte Puppen, wie wir es schon mehrfach erleben mußten. Die islamische Welt hat sich immer mehr von den selbsternannten Helden distanziert, die sich in den Höhlen der pakistanischen und afghanischen Berge verstecken. Der Vatikan widersetzt sich dem islamischen Terrorismus seit Regensburg mit Freundschafts- und Unterstützungsprojekten. Das ist die Linie. Und viele islamische Intellektuelle haben dies erkannt und schätzen es“, so der Direktor von AsiaNews.

    Schützt Appeasement die Christen in islamischen Staaten?

    Die Bischofssynode für den Nahen und Mittleren Osten im Oktober 2010 machte deutlich, daß die vatikanische Diplomatie ein Hauptanliegen verfolgt: die Verteidigung der Ortskirchen. Dies bedeutet, „ob man es hören will oder nicht“, wie Rodari anmerkt, eine Art „Appeasementpolitik gegenüber dem Islam. Dies wird nicht von allen im Vatikan gutgeheißen, ist aber die vorherrschende Position“, so Rodari.

    Drei Monate vor seiner Ermordung durch radikale Moslems sagte der Katholik Shahbaz Bhatti, Minister für die religiösen Minderheiten in Pakistan, zu Kardinal Jean-Louis Tauran, dem Vorsitzenden des Päpstlichen Rats für den interreligiösen Dialog und wichtigen Mann der vatikanischen Diplomatie unter Karol Wojtyla: „Ich weiß, daß sie mich umbringen werden. Ich gebe mein Leben für Christus und den Dialog zwischen den Religionen.“ Diese Worte wurden dem Papst mitgeteilt und seine Antwort lautete: „Mehr Dialog, um die Gewalttätigen und Gewaltbereiten zu bekämpfen.“ So hatte Benedikt XVI. es bereits wenige Wochen zuvor, am 19. November, hinter verschlossenen Türen den zum Konsistorium versammelten Kardinäle dargelegt.

    Dieser Arbeitsbereich der vatikanischen Diplomatie wird von ausgewiesenen Kennern des Nahen und Mittleren Ostens und des Islams geleitet. An der Spitze des vatikanischen „Außenministeriums“, der Sektion für die Beziehungen mit den Staaten steht der Korse Msgr. Dominique Mamberti. Der Substitut des Kardinalstaatssekretärs, Msgr. Fernando Filoni, wurde soeben von Papst Benedikt XVI. zum neuen Präfekten für die Evangelisierung der Völker ernannt und damit zum „Roten Papst“ befördert, in dessen Zuständigkeitsbereich ein Teil der islamischen Welt fällt. Sein Nachfolger ist Msgr. Giovanni Angelo Becciu. Der Sarde war bisher Apostolischer Nuntius auf Kuba und ist den Umgang mit widerspenstigen Regimen gewohnt. An der Linie des Heiligen Stuhls wird sich durch die Umbesetzung wohl nichts ändern, denn die eigentliche Gestalt hinter dem „Geist des Dialogs“ ist Kardinal Tauran. Nicht zufällig übertrug der Papst ihm die Beziehungen zum Islam nach dem Unverständnis, auf die seine Lectio von Regensburg gestoßen war.

    Benedikt XVI. gibt intellektuell die Linie vor – Es fehlt aber gezielte Außenpolitik

    Der Historiker Alberto Melloni meint allerdings in seinem soeben erschienenen Buch „Le cinque perle di Giovanni Paolo II.“ (Die fünf Perlen Johannes Pauls II.), daß es zwar eine „Linie auf höchstem Niveau“ von Papst Benedikt XVI. gebe, dahinter aber keine konsequente Zielsetzung folge. Melloni erinnert an das ungleiche Duo Wojtyla-Casaroli: „Ratzinger, meiner Ansicht nach in ausgeprägter Form kein Papst der Kurie, wollte durch die Ernennung Tarcisio Bertones zum Staatssekretär den Vatikan entpolitisieren, der heute tatsächlich über keine klare Außenpolitik verfügt. Ich glaube, daß es gegenüber den islamischen Staaten kein wirkliches politisches Projekt gibt. Es gibt nur den Papst und seine Vorgabe auf höchster spiritueller und intellektueller Ebene, aber wenig Politik. Nicht von ungefähr werden die Nuntien, die rund um den Erdball wirken, vom Papst nicht mehr empfangen. Geht es noch klarer?“, so der Historiker Melloni.

    Das Duo Ratzinger-Bertone sei geradezu atypisch. „Ratzinger wählte einen Freund als Staatssekretär. Seine Vorgänger wählten meist Personen, die ihnen in vielem sehr fernstanden, weil sie wollten, daß jemand die Politik machte, die der Papst nicht machen kann. Pius XI. hatte Pietro Gasparri und erst in zweiter Linie Eugenio Pacelli. Pius XII. hatte Luigi Maglione, bis er entschied, es selber zu machen. Wojtyla hatte Agostino Casaroli und dann Angelo Sodano, die beide von ihm recht unterschiedliche Sichtweisen hatten. Ratzinger leuchtet heute durch seine Worte, doch fehlt eine Außenpolitik. Zudem gibt es keine klaren Überlegungen zu den Entwicklungen im Islam. Wojtyla war überzeugt, daß der Kommunismus Ausdruck des Bösen war und als solcher in sich zusammenbrechen würde. In Centesimus annus sprach er von der ‚gewaltfreien Standhaftigkeit‘ der Kirche in den Ostblockstaaten. Heute scheint der Islam zu implodieren, doch niemand im Vatikan sagt: ‚Ich habe es gesagt, daß sich der gewaltlose Islam durchsetzen würde‘.“

    (Palazzo Apostolico/Giuseppe Nardi, Bild: Palazzo Apostolico)

  2. Die deutsch-sprachige kath. Kirche ist geistlich und geistig das absolut schwächste Mitglied der kath. Weltkirche überhaupt. Diese Kirche hat keine innere Kraft und keine Energie mehr klar zu sehen. Wie der Artikel aus „Katholisches“ ergeben hat, ist selbst der Vatikan in der Vorgehensweise gespalten. Die Frage ist wirklich: Hlzhammermethode oder die Methode „Diplomatie“, die unehrlicher, vielleicht aber effektiver ist. Kommt es jetzt nicht mehr auf ein paar tote Christen mehr oder weniger an? Der Islam ist selbst in Europa recht „ansehnlich gewachsen“. Vielleicht würde der Papst mit der Methode „Holzhammer“ auch Krieg hier auslösen. Auszuschließen ist bei den irrationalen Positionen des Islam nichts.

    Es ist schon ein Unterschied, ob Pro-NrW oder ein religiöser Führer den Islam angreift. Was hätte z. B. der koptische Papst Schenouda denn machen sollen? Hätte er den Islam als das entlarven müssen, das er ist und sich jeder Kommentator in blogs herausnehmen kann?

    Von „Eurakel“ auf PI-News:
    Hier noch ein paar Anmerkungen zu Papst Johannes Paul II:

    Erstens wird immer vergessen, dass er das Opfer des ersten islamistischen Anschlags auf europäischem Boden war.</b)

    Zweitens wird immer vergessen, dass er es war, der den Kommunismus zu Fall brachte:

    Und ich rufe, ich, ein Sohn polnischer Erde und zugleich Papst Johannes Paul II., ich rufe aus der ganzen Tiefe dieses Jahrhunderts, rufe am Vorabend des Pfingstfestes: Sende aus deinen Geist!

    Sende aus deinen Geist!

    Und erneuere das Angesicht der Erde!

    DIESER Erde!

    Pfingsten 1979 in Polen auf dem Siegesplatz

    Drittens wird immer vergessen, welche Bedeutung die Umayyaden-Moschee hat

    Syrien ist eines der wenigen islamischen Länder, die Religionsfreiheit gewähren. Das liegt daran, dass dort eine religiöse Minderheit das Sagen hat. Daran ändert sich sicherlich bald etwas, so dass dort der “normale” Islam mit seiner Scharia herrschen wird.

    Papst Johannnes Paul besuchte die Umayyaden-Moschee wegen einer Besonderheit. Diese Moschee, die ursprünglich eine Basilika war, enthält nämlich eines der wichtigsten Heiligtümer der Christenheit: Das Grab des hl. Johannes des Täufers, Cousin des Jesus von Nazareth. Und es ist ein einmaliger Fall, dass dort auch Moslems das Grab eines Juden verehren, der an Christus glaubte! Der Papst machte es genauso wie in Polen: Er ging in die Höhle des Löwen, um dort an das Gute zu erinnern.

    Der Kuss auf den Koran war einzig und allein dem Umstand gewidmet, dass in diesem außergewöhnlichen Fall das christliche Heiligtum nicht durch den Islam geschliffen und geschändet worden war.

    Normalerweise darf ein Christ einen Koran noch nicht einmal berühren. Hierüber setzte sich der Papst einfach hinweg. Schlimmer noch: Er küsste als oberster Repräsentant des Christentums das Buch! Dies muss man als größten Angriff auf den Islam werten, der jemals stattgefunden hat. Dagegen sind Mohammed-Karikaturen peanuts.

    Damit hat Johannes Paul uns einen Auftrag hinterlassen: Den Koran durch das lebendige Christentum zu widerlegen, ihn mit dem Kuss des Christentums auszulöschen.

    Dieser von Weisheit erfüllte Mann wußte, wie man ideologische Systeme besiegt: Es ist die Freiheit des Geistes, die Freiheit durch Christus, die das möglich macht, was andere für unmöglich halten.

    Papst Benedikt hat die Botschaft verstanden, denn er steht mit seiner ganzen Person dafür, dass der Verstand eine Gottesgabe ist, die es vernünftig einzusetzen gilt. Er hat nicht das Charisma von Karol Woijtyla, aber einen messerscharfen Verstand. Er wird längst jemanden auserkoren haben, der das Werk des großen Polen vollenden wird. Zu keiner Zeit als zu dieser hat es größere Untergrundkirchen gegeben. In China, im Iran, überall wachsen sie. Der nächste Papst wird sie ans Tageslicht führen.

    Das unbedeutende und von einem Spaltpilz durchsetzte Deutschland wird die Zeichen der Zeit natürlich verschlafen und sich untereinander zanken anstatt mit der restlichen Christenheit zu beten. Die Deutschen werden immer ein Spielball der Geschichte bleiben anstatt etwas von bleibender Gestaltungskraft zu hinterlassen.

    Die wirklich großen Völker sind die Polen und die Israelis. Außer ihnen hat es noch nie jemand gewagt, sich über eine Ideologie zu stellen und sie mit der Kraft des Glaubens von ihrem Territoirum zu verbannen. Gott ist mit ihnen.

    http://www.zukunftskinder.org/?p=18113

    Bazillus: Noch nie habe ich die Hintergründe verstanden, die JP II veranlasst hatten, dieses schändliche Buch zu küssen. Ich habe diesen als Judaskuss interpretiert. Eurakel hat mir eine andere Sichtweise auf diese päpstliche – für mich bis dato unverständliche – Haltung dargeboten, die ich gern annehme.

    Kommentatorin auf PI "Eurakel"
    Was sich hier in Deutschland zwischen Islam und Kirchen abspielt, hat weniger etwas mit dem Papst zu tun. Denn Deutschland zeichnet sich mehr durch Widersetzung gegen den Papst aus als durch irgendetwas anderes.

    Die Bischöfe werden vom Land bezahlt. Es sind Abhängige. Die Kirche ist durch Staats- (rk) bzw. Landesverträge (ev) eine Verpflichtung zur Kooperation mit dem Staat eingegangen.

    Frau Schavan, die Vergifterin der katholischen Kirche in Deutschland, nimmt dies gerne zum Anlass, Aufträge zu erteilen. Zusammen mit Schäuble und Polenz u.ä. hat sie einen Plan für das multireligiöse Deutschland gestrickt, der so aussieht, dass die Kirchen dafür sorgen sollen, dass der Islam hier akzeptiert wird und ein irgendwie gearteter Religionsfrieden entsteht.

    Der “interreligiöse Dialog” erfolgt im Auftrag des Staates. Der Staat selber muss sich wegen des Neutralitätsgebotes nämlich offiziell raushalten.

    Die ev. Kirche nimmt den Staatsauftrag sehr sehr ernst und hat sich ihm ganz verschrieben. Das liegt daran, dass sie keine Weltkriche ist, sondern territorial beschränkt. Eher verschmilzt die ev. Kirche also ökumenisch mit dem Islam als mit der Kirche von Rom!

    Die kath. Kirche ist u.a. in der Islamfrage – in Deutschland ! – tief gespalten. Vor ein paar Wochen war aus verschiedenen Gründen schon eine Kirchenspaltung befürchtet worden zwischen einer staatstreuen und einer romtreuen Kirche. Das ist natürlich formal nicht möglich, weswegen die Politik weiter versucht, die Kirche hier unter ihre Fuchtel zu kriegen. Helfershelfer sind lauter Initiativen, die letztendlich die Autorität der Kirche in Frage stellen und sie zu einer rein weltlichen politischen Organsiation (wie ev.) umfunktionieren wollen. Das wird aber nicht funktionieren. Der Widerstand wächst.

    Ich zahle weiter Kirchensteuer, bin Dauermahner bei meinem Bistum und der Deutschen Bischofskonferenz. Sollten die mich exkommunizieren (was sie schön bleiben lassen werden), ist das gar kein Problem. Dann gehe ich zu den Piusbrüdern oder den Kopten. Bis dahin besuche ich ausschließlich Gottesdienste in Klostergemeinden, um mir nicht diesen weltlichen Ramsch anhören zu müssen.

  3. Aus meiner Sicht sehe ich es auch so. Es gibt ein Versagen, sowohl von Staatsseite, wie auch von Religionsseite, auch vom heiligen Stuhl.

    Ich bin in der Tat für ein deutliches Mehr an Dialog. Allerdings in der Form, dass wir uns weniger zu tragischen Aussagen hinreißen lassen, als vielmehr Fragen stellen zu den – nach internationalen Maßstäben ja unhaltbaren – Positionen des Islams.
    Erst wenn beide Seiten reden, ist es ein Dialog.

    Ich fürchte, dass der heilige Stuhl sehr wohl weiß, dass er nicht das ist, was er vorgibt (Stellvertreter Gottes auf Erden), und deshalb auch nicht die Stärke zeigt, die er eigentlich haben müsste (vergleiche: Preisgabe der Schöpfungslehre, https://parseundparse.wordpress.com/2012/04/18/die-zwei-phasen-einer-ideologie/#comment-3624!)!

    Die Frage ‚der selbe Gott, oder ein anderer?‘ sehe ich wie folgt:
    Abraham zeugte sowohl Isaak, wie auch Ismael.
    Abrahams Gott wurde im alten Testament ‚der Gott Abrahams‘ genannt.
    Auf die Frage, wie Gott heiße, erwiderte dieser (2. Mose 3,14): „Ich werde sein, der ich sein werde“. Das klingt in meinen Ohren nicht wie ein typer Bezeichnungsname, sondern eher so, wie der einzige und immerwährende, den es nunmal gibt.
    Sowohl der Islam, wie auch Judentum und Christentum beziehen sich auf den Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat, und sagen, dass es nur einen Gott gibt.

    Von verschiedenen Göttern zu reden, ist für mich eine reine Bequemlichkeit der Theologen. Die Sätze werden kürzer. Dieser Gott bohrt sich lieber in der Nase, jener kratzt sich lieber am Po.

    So etwas erschwert natürlich jeden Dialog (den ich ja, wie oben beschrieben, begrüße), so dass ich die Bezeichnung Holzhammermethode nicht ganz unzutreffend finde.
    Immerhin geht es – international gesehen – um ziemlich viele Menschen, die doch zu einer irgendwie besseren Gesinnung kommen sollten. Sie werden so allesamt und gleich zu Beginn erst einmal vor den Kopf geschlagen. Kann man sie dann besser erreichen? ???

    Allerdings sollte man die richtige Stelle nicht verpassen, an der man dann mit der Wahrheit ‚wietermachen‘ muss. „… und Mohammed ist sein Prophet“, ist nämlich schon falsch!

    Vieleicht sollte ich mein früheres Bekenntnis „Ich glaube an den Gott, der Himmel und Erde geschaffen hat“ noch etwas ergänzen, mit „und an den Wahrhaftigen, der sich selbst nicht verleugnen kann (und niemals Listen schmiedet)“.

    2. Timotheus 2,13: „sind wir untreu, so bleibt er (Jesus) doch treu; denn er kann sich selbst nicht verleugnen.“
    Johannes 14, 6: „Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“

    • „…Ich bin in der Tat für ein deutliches Mehr an Dialog.“ Kann ich unterschreiben. Aber bitte auf gleicher Augenhöhe, denn sonst ist Dialog eine Einbahnstraße. Erst wenn ich den Anderen als gleichwertig akzeptiere, egal, welchen Glauben er hat, kann echter Dialog stattfinden und dann kann man im Frieden der Religion Dialog führen. Da jedoch sehe ich beim Islam schon echte Schwierigkeiten. Wie gesagt: Dialog ja, jedoch aus der Position des gegenseitigen Verstehens und nicht des gegenseitigen Vereinnahmens oder der Ausgrenzung.

      Der Nenner des Papstes ist meines Erachtens zumindest ein annehmbarer Weg, wenn er wiederholt sagt, dass Gewalt im Namen Gottes immer ein Irrweg ist. Und da sollte heute bitte einmal der Islam in Vorleistung gehen, indem er seine geistigen Brandstifter in den Moscheen endlich einmal zurückpfeift und aus der Religionsgemeinschaft ausschließt, um glaubwürdig zu erscheinen und zu sein. Falls das nicht möglich sein sollte, da der Koran Grundlage für die Verkündung von Hass und minhin die Legitimation von Gewalt enthält als Urprinzip, dann ist erst der Islan dran, sein Haus des Krieges in eines des Friedens zu verwandeln die die Definition von Jihad engmaschig zu setzen, damit niemand mehr in die Versuchung gerät, eine Religion zu missbrauchen. Aber solange diese Kampfverse Inhalt dieser unseligen Religion sind und diese nach Bedarf je nach Lage, Situation und Ansinnen als legitim benutzt werden können, solange ist für mich die Glaubwürdigkeit des Friedesnwillens des Islams nicht gegeben und ein Missbrauch dieser Religion liegt dann leider nicht vor.

      Dann sind wir wieder beim Gottesbild der völligen Verschiedenheit beider Religionen und schon wiederholt sich alles immer und immer wieder.

      • In tiefer Verankerung ist der Islam gewalttätig und menschenverachtend angelegt, sozusagen vom Grundsatz her. So viel Appeasement in diesen Grundsatzfragen nutzt vielleicht den Christen in den islamischen Ländern, aber uns hindert es eher daran, auf den Punkt zu kommen.

        Bemerkenswert gut finde ich die Forderung, dass der Islam seine Entgleisungen bei uns selbstverantwortlich und unzweideutig regulieren können muss!

      • „Aber bitte auf Augenhöhe“ trifft z. B. beim Deutschen Islam-Dialog nicht zu, denn diejenigen, welche die Dimension der Islamproblematik erkannt haben, diesen Dialog insgesamt sehr ablehnend gegenüberstehen (der Staat dürfe die islamischen Parteien nicht aufwerten, indem er mit ihnen spricht).

        Folge: Die Islamverbände nahmen teil und wurden dadurch aufgewertet, die Islamkritiker blieben weg (im Schatten).

        Das fatale daran: Bei nachträglichem Einstieg stünde man nun außerdem noch in der Gefahr, allein durch Konsequenz den bereits etablierten, schönen Dialog quasi als Eindringling zu zerstören!

        Meine Meinung im Moment: So ein Einstieg sollte gemacht werden, und zwar gut vorbereitet!

    • Werter Jockel, alles ok, was Sie schreiben. Kleine Erinnerung noch an das Wort Christi: „Ehe Abraham ward, b i n i c h“.

      Ich bin, der ich bin. Was Jesus wohl damit zum Ausdruck bringen wollte!?

      • Dass Jesus ewig ist?
        Dass er Abraham kannte und begleitete, und sich behielt, worüber er sich freute (Joh. 8,56-59)?
        Dass er Gott sein will, nicht nur für die abrahimitischen Religionen?
        Dass er ALLE Menschen liebt?
        Dass er unsere Vorstellungen übersteigt?
        Dass wir uns von Gott weder Bild noch Beschreibung machen können (und sollen), und ihn sozusagen axiomatisch nehmen müssen?
        Dass er keine kleinen Brötchen bäckt, um sich einer Steinigung zu entziehen?
        Dass Appeasment nicht sein Ding ist?

        Sagen Sie es mir, wenn noch was fehlt!

        • Gut gekontert!
          Diese 5 Worte (in unserer Übersetzung) geben ihm göttliches Flair. In Zusammenhang mit anderen Worten (Mein Königreich ist nicht von dieser Welt) ist für mich die Dreifaltigkeit geboren aus der Sicht des Menschen. Als er sie aussprach, wussten die Menschen wahrscheinlich nicht um die Bedeutung. Aber steinigen wollten sie ihn, das war klar. Sie, die Dreifaltigkeit, war natürlich schon immer da. Selbstverständlich „unbeweisbare These“. Die Steinigung können Sie m. E. vergessen. Wäre wahrscheinlich nicht so schmerzhaft wie die
          Kreuzigung gewesen. Natürlich reine Glaubenssache.

          • Er hat sich ja (danach) der Steinigung entzogen. Nur nicht um den Preis des ‚klare Worte Vermeidens‘.
            Ich bin übrigens auch nur ein feiger Jockel, der nicht allen seinen Namen sagen will.

  4. Die Verschiedenheit muss aber an bestimmten Dingen festgemacht werden könnnen, ohne dass der Dialogpartner gleich die große Beleidigungsopferrolle einnimmt. Wenn ich bei einer normalen Diskussion innerhalb eines Dialogs die Verschiedenheit z. B. zwischen Jesus und Mohammed, welche ja schon fast wie Feuer und Wasser wahrheitsgemäß vergleiche, z. B. im Umgang mit einer Ehebrecherin, stoße ich jeden Muslim vor den Kopf, weil wir diesen „Propheten“ nun beim besten Willen keinerlei Heiligkeit im Sinne christlichen Denkens bescheinigen können. Und dieser Prophet ist es ja somit auch, der seinem Gott dieselben Charaktereigenschaften verpasst hat, die er als Machtmensch sein eigen sind. Wer das als Gesprächspartner nicht akzeptieren kann, ist an einem echten Dialog nicht interessiert. Wie Muslime reagieren können, wenn der Prophet theologisch demontiert wird, was nun wirklich nicht die schwerste Übung sein dürfte, ohne überheblich wirken zu wollen, haben wir beim Karikaturenstreit gesehen, dessen Satire jede Religion auszuhalten hat.

    Wenn ich aber jedes Wort als Dialogpartner erst x-mal umdrehen muss, damit ich den Dialogpartner bei simplen Tatsachen nicht beleidigen will, so ist ein solcher Dialog nun wirklich nicht erquicklich und Sinn gebend. Sachliche Ehrlichkeit ist das oberste Gebot nicht nur beim interreligiösen Dialog sein, sondern bei jeder Art von Dialog.

  5. Ich glaube weniger an ein „Versagen“ aus Unwissenheit. Vielleicht geschieht dies auf unterer Ebene so. Aber ich bin der ansicht, daß hier etwas sehr bewußt lanciert worden ist. Es gibt noch einen viel höher anzusiedelnden Überbau.

    Fest steht:
    1. Das Christentum wird demontiert
    2. Der Islam wird gefördert

    Zu Punkt 1:
    Das Christentum bildete jahrhundertelang mit die Grundlage der europäischen Nationen. Irgendwelche Leute wollen aber die Nationen abschaffen – in Europa genauso wie im Nahen und Mittleren Osten. Geschaffen werden soll das Europa der Regionen in den „typ.“ Grenzregionen – Benelux, Tirol etc. Deswegen „muß“ das Christentum geschwächt werden. Um das umzusetzen, hat man eine bereitwillige Armee von „Anti Kirche – liberalen – Multi Kulti – Deutschland als Nation ablehnenden – Sex für Alle – 68iger“ zur Verfügung , die nach dem Marsch durch die Instanzen nun überall in den Medien, der Politik und besonders in Brüssel sitzt. Ihre Ergänzer/Nachfolger/Konkurrenten werden aber die wundersam wie aus dem nichts entstandenen Piraten sein. Die Medien sind sehr erfolgreich bei der Demontage des Christentums! Udn es gibt Hinweise, daß auch unter den Leitpositionen der christlichen Kirche „Schafe im Wolfspelz“ sitzen, die ihre „eigene“ Kirche bereitwilligst demontieren.

    Zu Punkt 2:
    Auch der Islam soll zunächst „reformiert“, dann benutzt werden.
    Phase I: Man benutzt zunächst die radikalen Islamisten in den „demokratisch“ befreiten arabischen Ländern als Waffe zum Aufbrechen der Nationen, nachdem man sie vorher in Europa aufgebaut und gefördert hat (schönes Beispiel Salafisten)

    Phase II:
    Mittelfristig jedoch glaube ich, daß man dann den Konflikt „Hardliner“ „Reformer“ benutzt, um den Islam zu „Reformieren“, sprich an die liberale Markttheorie anzupassen. Und den Islam soweit vom Staat zu separieren, daß man endlich ungestört die Länder ausplündern kann, genauso wie man es in Europa geschafft hat. Auch in Europa mußte dazu die Macht der Kirche erst einmal gebrochen werden, nachdem man die Könige abgesetzt hatte.

    Wie kann man das besser erreichen, in dem man damit bereits in Europa anfängt? Nachdem man den „Euroislam“ geschaffen hat, kann man dann durch den natürliche Austausch („Heimatbesuche, Internet“ einen neuen Islam in Europa hernazüchten und diesen dann als Massenvirus in die Ländes des Nahen und Mittleren Ostens zurücksenden. Et voila, bitteschön, der „NEUE, WELTOFFENE ISLAM“. Zwar mit Kopftuch und Alkoholverbot, dennoch sehr bewandert in der „Liberalen“ Wirtschaftstheorie, bereit, das eigene Land den Eliten und ihren Komplizen in Nah OSt und Europa zu übergeben. Als Überbau gibt es dann eine Art Islamische-NATO inenger kooperation mit der hiesigen NATO, sowie eine Art EU mit Sitz in Katar. Schöne neue Welt.

    Solche Experimente sind übrigens nicht neu. Das römische Reich wurde am Leben erhalten, in dem Konstantin das Christentum zur Staatsreligion erhob. Eine politische, opportune Entscheidung. Auch die Briten experimentierten im 19. Jahrhundert mit den Bahais und deren Religion, um diese als „reformierten“ Islam im gesamten Nahen Osten als Überbau ihrer kolonialen Wirtschaftspläne einzusetzen. Man entschied sich jedoch dann für den Radikalen Islam als Waffe gegen die neuen aufkeimenden Nationen des Orients.

    Ich stütze übrigens meine Theorie auf diesehr lesenswerten Aussagen von Dr. Pierre Hillard:
    http://seniora.org/index.php?option=com_content&task=view&id=640&Itemid=41

    • Sehr interessant Schamsi jân, auch mal aus einer anderen Perspektive. Ich habe diesen Artikel hier gepostet, weil ich wusste, dass wir alle mehr oder weniger damit Probleme haben, Bazillus und Jockel haben jeder eine andere Meinung, und wir sehen es auch anders.

      Aber für mich bleiben trotzdem diese Eliten! Wollen sie nun, um die Welt auszusaugen, auch selbst Muslime werden, wenn ja, wie und wenn nein, wie wollen sie sich dann vor Millionen von Muslimen schützen, denn sie würden dann in der Minderheit leben!

      Oder Deine Theorie ist nur bis dahin richtig, aber dann wollen diese Eliten halt den Islam von ihnen zerfetzen lassen, weil sie wissen, dass dieser Religion in ihrem Kern die Weltherrschaft will! Und somit durch mehrere Kriege gegen sie und auch die Muslimen untereinander kann endlich der Islam richtig geschwächt werden und die Aufklärungsarbeit, die wir und unseresgleichen leisten, helfen auch dazu, das Wesen des Islams klar und deutlich jedem zu zeigen. Und irgendwann ist auch Schluss mit dieser Religion.

      • Ich glaube schlicht, daß man den Islam benutzt, um den Nahen Osten für sich gefügig zu machen. Aber da ja auch Konkurrenz und „Weltherrschaftspotential“ drin stekct, muß man auch schon direkt das „Antidot“ verabreichen, damit der islam nicht zu stark wird. Deswegen die „Zersetzung“ zur „liberale Umformierung“ zum Fügigmachen der Religion. Ich halte viel von dieser Theorie Pierre Hillard´s da dieser Mann auch oben bei den Eliten Frankreichs und glaueb auch als Berater tätig gewesen war. Er hat in diesem Zusammenhang sehr auf die Rolle des alle beherrschenden Bertelsmann Verlags und die sog. Kronenberger Gespräche hingewiesen. Dein obiger Text erklärt den Vorgang an der Basis wahrscheinlich richtig, also den Prozess an sich. Nicht jedoch die Hintergründe.
        Ich kann nur empfehlen, das Interview oben von German foreign policy durchzulesen.

        • Das werde ich machen Schamsi jân, auf jeden Fall. Das hat mich jetzt sehr neugierig gemacht. Möchtest Du nicht diesbezüglich mal einen Artikel schreiben? Ich grüße jeden Autor, der mal in der Richtung was schreiben würde, und da ich Dich kenne, würde gerne den Artikel hier veröffentlichen.

            • Ich danke Dir. Sobald Du mit dem Artikel fertig bist, schicke ihn an meine E-Mail, dann werden wir ihn veröffentlichen. Super 😉

  6. “Keiner von euch ist wirklich gläubig, bevor ich ihm nicht lieber bin als sein Vater, sein Sohn und alle Menschen miteinander“

    Das hat Mohammed von Jesus Christus geklaut der ähnliches mal zu seinen Jüngern sagte.
    Finde aber die passende Stelle gerade nicht…wer kann helfen?

    • In Matthäus 10,37:
      „Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.“

      In dem Abschnitt geht es um absolute Priorität, angefangen von der Familie bis hin zu resultierender Verfolgung.

      Als bibeltreuer Christ muss man sich auf einiges einstellen.
      Hätte Jesus keine klaren Ansagen gemacht, hätte er es auch niemals bis ans Kreuz geschafft.

      Im Grunde genommen ist auch das Christentum, wenn man es ernst nimmt, fundamentalistisch und radikal!

      Radikal liebevoll zwar, und von seinen Empfehlungen eigentlich für niemanden gefährlich, aber das reicht manch einem Mitmenschen (Machthaber, …) trotzdem, es als Bedrohung zu sehen.

      Christsein ist halt mehr, als ein edles Hobby.

  7. WErter Schamsi:
    Punkte 1 und 2 sowie die Erläuterung zu Punkt 1 alles völlig richtig!!!
    Die Erläuterung zu Punkt 2 will mir nicht so ganz einleuchten, wohl dass „übergeordnete“ Überbaugesellen dies wollen.
    „Aufbrechen der Nationen“ durch Islamisten. Ich denke da an Chomeini. Der hat alles aufgebrochen, nur die Nation Iran nicht. Mit den „toleranzüberdehntindoktrinierten“ ehemals christlichen europäischen Weicheistaaten mag das gelingen, die Nationalstaatlichkeit durch die EUdssR aufzubrechen, nicht so beim Islam. Die Salafisten sind, wenn überhaupt in Äypten an der Macht, die Muslimbrüder werden den Teufel tun und den Nationalstaat aufbrechen lassen. Glaub ich zumindest nicht. Die haben schon in den einzelnen LÄndern Schwierigkeiten, sich zu etablieren. Inwieweit sollen Politik und islam trennbar sein. So reformiert kann der islam garnicht werden bei den Hardlinern in den vier maßgeblichen Rechtsschulen. Das Christentum hat letztlich im Kern die Trennung zwischen Staat und Kirche, auch wenn die Kirche dies vor jahrhunderten gegenteilig versucht hat umzukehren mit fatalen Folgen, im Gründungsprogramm, der Islam absolut nicht. Der Nahe Osten wird doch heute schon ausgebeutet, nicht nur durch die USA wie wir am schändlichen Irakkrieg gesehen haben. Die Ölexporte nach USA aus Irak sind weiß Gott nicht überdimensional stark, wie wir dies hätten meinen können, dass der Irakkrieg die Option der USA war, die Ölquellen zu vereinnahmen. Dies ist jedoch wohl nicht geschehen. Die Ölquellen fließen eher nach CHina und andere Länder. Ausbeuter im übrigen Nahen Osten und Nordafrika schon heute sind die USA, Russland und insbesondere China.ist auf dem besten Weg Das sollte nicht vergessen werden. Was soll denn da aufgebrochen werden? Afrika verfügt über Stammesdenken und korrupte Politkasten, die leicht mit Geld zu schmieren sind. Leichter kann ein Kontinent nicht ausgebeutet werden als durch Korruption, die dort allerorten blühende Urstände feiert. Der Islam lässt sich nicht so schnell aus der totalitären Verankerung reißen wie das Christentum, welches ja Freiheiten gewährt hat und so seine Gegner hat stark werden lassen. Der islam ist ein anderes Kaliber. So einfach wird das im Falle des Islam nicht gehen. Sie vergessen, dass gerade die Steinzeitideologen des Internets dieses Medium bestens beherrschen. Wir müssen Abschied nehmen von der Illusion, dass neue Medien nicht auch von Islamisten missbraucht werden können. Sie wissen, alle Menschen lieben einfache Antworten. Und Gewaltantworten wie Rache, getarnt als berechtigte Wut, als Tag des Zorns, die den Hass fördern, sind allerorten besser zu vermitteln als andere Ziele, die den geistigen Horizont des Menschen wirklich erweitern können. Dieses Hass- und Gewaltpotential sind im Islam grundgelegt. Dieser Islam wird diese Feindbilder schüren und somit das Tier im Menschen besser ansprechen als alle anderen Ideologien. Das Feindbild besteht im Islam schon heute und wird mächtiger werden. Ich glaube nicht daran, dass sich der Islam von irgendwelchen sozialistischen Kapitalisten, die darüberhinaus ungläubig sind, von den Karren spannen lassen. Selbst der Muslim Obama ist den islamischen Hardlinern suspekt. Die meisten Verschwörungstheorien gegen USA stammen aus islamischen Kreisen. Es fällt auf, dass es kaum Verschwörungstheorien gegen Russland, CHina oder Europa gibt, jedoch alle Verschwörungstheorien richten sich immer gegen israel, Juden und USA, in bester islamischer Manier. Ich weiß nicht, wer hier lanciert und wer lanciert wird. Es ist eine tolle Theorie und vielleicht sogar etwas dran, was Sie, vereehrter Chamsi, schreiben. Nur der Islam ist nicht das Christentum. Der Islam ist eine Blutopferreligion, das Christentum eine „Brotopferreligion“. Das Opfer des Islam ist fließendes reales Blut, das Opfer des Christentums ist Christus allein auf dem Altar. Darum ist der Islam aus irdischer Sicht extrem wehrhafter als das Christentum von seiner animalisch-irdischen und ursprünglichen Lehre her.

    Fazit:
    Das sollte bei allen Gedankenspielen nicht vergessen werden. Ausgebeutet wird der Nahe Osten, der Norden Afrikas und der gesamte Kontinent Afrika schon heute exzessiv und längst, nicht nur von den USA und anderen Ländern. China ist im Kommen. Das wäre kein Ziel, denn dieses ist bereits erreicht. Der Nahostkonflikt wird von den islamsichen Hardlinern künstlich am Leben erhalten und das wird auch so bleiben. Die nicht existenten muslimischen „Palästinenser“ werden, im Flüchtlingsstatus gehalten, als Druckmittel gegen Israel benutzt, um Israel in einen nicht zu lösenden Dauerkonflikt zu stürzen. Wäre dort der islam nicht ansässig, wäre Israel schon längst dort etabliert und könnte in Frieden leben. Das zeigt, wie hartnäckig, wie irrational und wie blutig die Ideologie des Islam seit 1400 Jahren waltet und wirkt. Abbas will ein judenfreies Palästina!!! Nicht vergessen.

    Und auch die EUdssR bringt zz. das Fass zum Überlaufen. Die Gegner formieren sich und die Nationalstaaten könnten wieder die Oberhand gewinnen, was ich auch für richtig hielte. Die Globalisierungsfarce hat ihre Grenzen, so glaube ich durchaus bald erreicht. Die neuen Ersatzreligionen „Klima“ und „Globalisierung“ finden immer mehr Gegner. Widerstand beginnt sich zu formieren auch in den Nationalweicheistaaten der EU, insbesondere in den kleineren EU-Staaten, die Geberländer sind, außer in Dummdeutschland, wo die Marmelade auf Brot noch reichlich vorhanden scheint.

    Ich schätze, dass eher Bürgerkriegsszenarien hier in Europa und im Nahen Osten entstehen durch ATomkriege, als dass der Überbau hier tätig werden und absahnen kann. Wenn dieser Überbau aber keine Menschen mehr hat, durch Atomkriege ausgelöscht und die Landen verseucht für Jahrzehnte, die für diesen Überbau tätig werden, so sehen die ganz schön alt aus. Ich sehe eher die Gefahr, dass China in Zukunft eher die erste Geige spielen wird als ein paar Überbaukapitalsozialisten der USA. Verschwörungstheorien haben uns noch nie weitergebracht. Auch Rusland unter Putin ist dabei, sich als Globalplayer wieder zu etablieren. Also, die Beute ist noch lange nicht erlegt. Das Ziel der Ausbeutung ist jedoch schon heute mehr als erreicht.

    • Die ‚Nationalweicheistaaten‘ wirken weltweit als Magnet, weil es hier scheins klassenlose Rechte und lebenswerte Umstände gibt.
      Die Ausbeutung der ‚edlen Wilden‘ durch den Westen ist eine Mär. Ohne westliche Errungenschaften (Technik, Medizin, Landwirtschaft …) könnten auf dieser Welt keine Milliarde Menschen leben; geschweige denn 7; steigende Tendenz. Die isl. Staaten haben viele Jahrhunderte Mio. von Sklaven erbeutet und jeden Reichtum bei anderen Völkern abgeschöpft. Und was haben sie daraus gemacht? Erst der Westen beendete dieses Treiben. Die Ölstaaten beuten sich mittlerweile ganz von alleine aus. Über ihre Petrodollars haben sie hunderte von Mrd. an Aktien westl. Unternehmen gekauft, ohne auch nur ein Produkt zu kreieren. Wie nennen Sie denn das: Wertschöpfung ohne Leistungserstellung? Wie sie im eigenen Land ihre fremden Arbeiter ausbeuten, kann man vermutlich nur mit dem Begriff Neo-Sklaverei umschreiben.
      Etwas mehr Respekt vor der eigenen Kultur wäre angebracht. Nicht zuletzt die Blogbetreiber sind hier im vielgeschmähten Westen, weil es in ihrer Heimat eben mehr Minus als Plus gibt. Vllt wird man eines Tages diesen ‚dekadenten‘ Westen eher mit vergangenen paradiesischen Zuständen vergleichen, als mit einer zu verachtenden Ära.
      Sie sollten sich bei Ihrer Bewertung einmal die Frage stellen, wo Sie wohl die lebenswertere Existenz verwirklichen können / konnten.

      • Fr. Lisa, zuviel Unwissen und zuwenig Zeit meinerseits, das Unwissen zu beheben.
        Zitat:
        „Die Ausbeutung der ‘edlen Wilden’ durch den Westen ist eine Mär. Ohne westliche Errungenschaften (Technik, Medizin, Landwirtschaft …) könnten auf dieser Welt keine Milliarde Menschen leben; “
        ->Ohne persische Errungenschaften in der Medizin und Technik wäre der Westen irgendwo im frühen Mittelalter hängengeblieben. Na Und? soll der Westen jetzt den Persern dafür Patente zahlen? Wissenschaftliche errungenschaften sind universell handzuhaben, alle Welt soll daran teilhaben. Und wenn die Perser keine Alleinansprüche dem Westen gegenüber stellen, dann soll der Westen das auch nicht tun. Der „Westen“ hat uns gefälligst die Nukleartechnologie zu geben. Der „Westen“ hat die humanitätr Pflicht, uns mit Technik zu versogen. Wenn der Westen die Länder aufbaut, nur um dann kurz darauf Schläger islamistische Schlägertrupps mit hochmodernen Waffen auszurüsten um dann diese Länder zu zerschlagen, nenne ich das nicht fair. Dann soll der „Westen „die Klappe halten und wenigstens nicht mehr von „humanitären “ Kriegen und Menschenrechtsverletzungen in Ländern reden, die nicht nach der Pfeiffe des Westens tanzen (Timoschenko).

        Zitat:
        „Die isl. Staaten haben viele Jahrhunderte Mio. von Sklaven erbeutet und jeden Reichtum bei anderen Völkern abgeschöpft. Und was haben sie daraus gemacht? Erst der Westen beendete dieses Treiben.“

        ->Die Perser haben keinen Sklavenhandel betrieben, die Araber schon, insofern irrelevant für mich. Im Übrigen Hat der Westen von den Arabern gelernt und tatsächlich selbst sklaven von Afrika nach USA verschifft. Stimmt, der Westen hat von den Arabern gelernt, den Menschenhandel in Gold umgesetzt, indem es die Menschen auf den Baumwollfeldern eingesetzt. Clever!

        Zitat:
        „Die Ölstaaten beuten sich mittlerweile ganz von alleine aus. Über ihre Petrodollars haben sie hunderte von Mrd. an Aktien westl. Unternehmen gekauft, ohne auch nur ein Produkt zu kreieren. Wie nennen Sie denn das: Wertschöpfung ohne Leistungserstellung?“

        Die Ölstaaten werden gezwungen, ihre Milliarden Petrodollars in Banken der Ölmultis anzulegen (Bitte echtem Interesse bitte nachlesen, meine Zeit ist mir zu schade: „Manhatten Chase Bank=Rockefeller Bank->Gute Literatur: Willliam Engdahl, „Mit der Ölwaffe zur Weltmacht“). Mann nennt es Petrodollar Recycling. Hat auch den Vorteil, die drucker blüten der USA zentral wieder einzusammeln. Dann werden diese Länder gezwungen, für Milliarden überteuerte Rüstungsgüter zu kaufen, die von US-Personal bedient werden. Wenn sich einer dagegenstellt, wird er abgemurkst. Total simpel.

        Zitat:
        „Etwas mehr Respekt vor der eigenen Kultur wäre angebracht. Nicht zuletzt die Blogbetreiber sind hier im vielgeschmähten Westen, weil es in ihrer Heimat eben mehr Minus als Plus gibt. Vllt wird man eines Tages diesen ‘dekadenten’ Westen eher mit vergangenen paradiesischen Zuständen vergleichen, als mit einer zu verachtenden Ära.“

        ->Ich habe den Westen und vor allem seine Bewohner nicht verteufelt. Ich habe mich auch nicht beschwert, daß ich hier im Westen sitze, denn mir geht es gut. Aber ich verlange vom Westen, daß er dieselben Freiheiten, die ich hier rel. habe, auch meine geschundenen Landsleute ermöglicht, und sie von der Unfreiheit, die er ihnen gebracht hat, befreit. Denn ohne die westlich induzierte Islamistische Revolution säßen Fartab, Ardeshir und ich möglicherweise gar nicht hier, sondern in Tehran und wir müßten uns nicht über Islamismus unterhalten. Vermutlich würde eine Frau Lisa sogar darauf brennen, in die aufstrebenden und entwickelten Länder des neuen Nahen Ostens zu fliegen, und in Tehran sich staunend umschauen, wie rasant dieses Land sich friedlich mit seiner Monrachie zum Wohle aller Iraner entwickelt hätte..ein schöner Traum, der von Machthabern und Öl Multis im Westen geplatzt „worden“ ist. Dann hätte es auch keine Massen an iranischen Bloggern gegegeben, die im Ausland (Europa) herumsässen. Iraner würden dann auch schön die Europäer in Ruhe lassen und im Iran leben, die Europäer könnten sich dann alleine mit der Entwicklung ihrer Kultur beschäftigen. Warum sollten wir Iraner in Deutschland leben und noch wenigstens ein bisschen zur Kultur beitragen? Wenn es keine NATO=Islamistische Revolution im Iran gegeben hätte, wären wir hier nicht.

        Also: Ich bin dem Westen NICHT dankbar hier in Deutschland sein zu dürfen, weil wenn der Westen vernünftig und ehrlich gewesen wäre, ich nun in Tehran säße. Ich bin lediglich dem lieben Gott dankbar, daß ich in rel. Freiheit leben darf.

        Im Übrigen sei die Frage, warum zahlreiche Deutsche ihr Seelenheil in östlichen Philosphien suchen? Der Osten oder besser Persien, scheint doch etwas mehr zu bieten. Aber das ist ja ein Thema, über das hier auch schon oft geschrieben wurde.

  8. Lieber Bazillus,
    Sie bringen viele Punkte auf einmal, das könnte eine sehr lange erklärung werden. Zunächst einmal soviel: Jugoslawien ist als pot. starke Nation aufgebrochen worden, Islamisten aus Saudi Arabien waren u.a. in Bosnien beteiligt gewesen. Irak ist quasi dreigeteilt. Libyen ist quasi dreigeteilt. Ägypten ist nun mit sich selbst beschäftigt, Tunesien in Transformation zum Islamismus. Mali, durch Al Kaida in Libyen, ebnefalls problematisch. Nigera (Boko Haram); Afghanistan ist vom Westen erneut den Taliban übergeben worden. Der Jemen ist lange keine Oase der Ruhe mehr. Die Chinesen sind aus Afrika (nord) rausgekickt worden. Überall werden Islamisten eingesetzt, um das erstarken von NAtionen zu verhindern. das heißt nicht, daß die o.g. Länder kurz davor standen, den Westen zu überholen. Aber als die Chinesen auftauchten, begannen sich in manchen Gebieten Alternativen aufzutun. In Pakistan haben es die Chineses rel. geschafft (bitte „Gwadar“ nachgoogeln, zudem stammt die Atombombe in Pakistan höchtwahrscheinlich letztlich aus China, nicht von Khan), Ägypten: hier wollten die Chinesen Anfang 2011 einen Atomreaktor bauen, ausserdem sollte am roten Meer ein Freihandelshafen für China entstehen. (2 Milliarden Euro). eine Autobahn war bereits mitten im Aufbau: von Ägypten bis Marrokko durch). Die Projekte sind nun auf Halde). Dies sind nur einige wenige Beispiele. Syrien: davon muß ich ja nicht reden, Al Kaida ist da mächtig unterwegs. Und daß Al Kaida mit der NATO gleichzusetzen ist, ist ja bekannt. Man könnte noch stundenlang Aufzählungen machen, dazuz fehlt leider die Zeit. nur soviel: Chomeini hat es geschafft, daß der Iran zumindest extrinsisch betrachtet, total in den Ruin getriebn wurde, die ISlamiisten haben ihren Auftrag erledigt. Null Wachstum in 33 Jahren, eine kaputte Nation. Intrinsisch wurde der Nationalgedanke neu geformt und das Gegenteil dessen erreicht, was Chomeini wollte. Dennoch ist die Kultur im Iran, wenn nicht bald etwas passiert, total im Eimer. Noch etwas: Für jedes Land existiert ein individueller Plan, nicht alles geht von heute auf Morgen. Manchmal denkt man in Kategorien von 10-20 Jahren. Iran mag ein Sonderfall sein, seine „Quarantäne“ zumindest dauert nun 33 Jahre. vor einigen Jahren hat man versucht, eine Kette von Unruhen zu inittieren, entlang seiner Grenzen, angefangen von Azerbeidjan, Kurdistan bis zum Persischen Gulf und wieder entlang Balutschistans. Das hat nicht geklappt aufgrund des militärischen Widerstandes der IRI. Ich glaube, daß dann die Pläne sich geändert haben, vielleicht haben dann auch andere Geostrategen mehr Stimme erhalten. Vielleicht möchte man das Land nun doch noch nicht in Stücke reissen, weil man hinsichtlich Zentralasien erst einmal andere Pläne hat. Aber der Plan, es in Stücke zu zerlegen, bleibt schlicht exististent.

    • Trotzdem: Das Ziel, was ist mit dem Ziel, die Staaten auszubeuten? ist das nicht schon jetzt erreicht durch Kumpanei mit Saudi Arabien und anderen Unrechtsstaaten? Braucht es da ein Aufbrechen der Staaten? Jugoslawien ist ein schlechtes Beispiel. Tito hat die Staaten künstlich zu einem Staat Jugoslawien diktatorisch vereint, die von ihren Ethnien und von ihrem gewachsenen Völkergeschichtlichen her nie so zusammengewachsen wären. Ebenso die ehemalige Sovjetunion. Die islamischen Länder der Südrepubliken waren nie im Herzen Russen und waren nur zwangseinverleibt. Da etwas aufzubrechen heißt, das Unnatürliches, sprich; was ohnehin nie sammengehörig war, getrennt und somit in den gesunden Ursprung zurückversetzt wurde.

      Und Wissensknowhoff wird eben geklaut. Beispiel China. Ob es Kriege waren oder Industriespionage. Erfindungen, mögen sie auch alle aus Persien kommen, können nicht lange geheim bleiben, ob mit oder ohne Krieg. Kulturen können von anderen lernen. Nur Kulturen, die in sich so geschlossen sind wie der Islam sind nicht nur fakten-, sondern auch lernresistent.

      Wenn Sie, verehrter Schamsi, mit „Nationen aufbrechen“ , meinen ,, dass dort der Islamismus installiert werden soll, dann haben Sie natürlich Recht. Ob die USA und Europa sich mit dieser Installierung jedoch einen Gefallen getan haben, wo sich doch mit den Diktatoren der Vorrgängerregierungen ohnehin schon trefflich Geschäfte haben abwickeln lassen können (vielleicht außer Libyen), bleibt m. E. dahingestellt. Und ob sie mit diesen Religionsfaschisten besser ins Geschäft kommen werden, ist m. E. noch nicht raus. Ich bin der Meinung, dass gerade die USA und Israel schlechter mit denen Geschäfte machen können. Ägypten und der Stopp der Gaspipeline lassen grüßen.

      Beispiel Irak: Hier könnte es kommen, dass die Nationaliät dieses Staates zerbrechen könnte, nach diesem unseligen nichtsnutzigen Krieg der USA. Ich glaube jedoch auch da, dass der Irak ein künstliches Staatsmonstrum war, welches von Saddam und seinem Clan wie Tito in Jugo mit eiserner Faust zusammengehalten wurde. Könnte diese Dreiteilung nicht sogar zu mehr Frieden untereinander führen, außer für Minderheiten und Christen? Der christliche Exitus im Irak ist ja eh schon bald vollzogen. Die durch den Krieg grundierte Instabilität lässt ahnen, dass der Irak in drei Teile zerfallen könnte, einen südlichen schiitischen Teil, dem sich der Iran mächtig annähern könnte und von diesem Unterstützung erfahren könnte, in einen sunnitischen Mittelteil und einen kurdischen Nordteil. Das ist nicht ausgeschlossen.

      Diese Religionsfaschisten werden ebenfalls letztlich ausländische ungläubige Hilfe benötigen, wenn sie dabei sind, ihren Staat in Grund und Boden zu wirtschaften. Sie werden dann schon die ungläubigen Ausländer reinlassen, damit die das Öl raffinieren und andere Industrien (AKW) zum Blühen bringen. Selbst bringen sie ja nichts auf die Beine, ebenso wie die Türkei, die nur mittels ausländischer Investoren ein nicht zu übersehenden Wirtschaftswachstum haben. Die wissen genau, dass man von der idiotischen Islamideologie allein nicht leben kann. Die müssen auch die Menschen irgendwie in Beschäftigung bringen und denen Brot zur Verfügung stellen, sonst sind die ganz schnell weg vom Fenster.

      Und zu China mögen Sie für den Norden Afrikas Recht haben. Aber dort gibt es noch andere Staaten, die es aufzubrechen gilt.

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      • Werter Bazillus, das Ziel ist noch nicht erreicht und wir erleben die Phase der Veränderungen, bis diese sich etabliert haben! Zu Jugoslawien: War man gezwungen, dieses „künstlich“ ins Leben gerufene Land per Krieg wieder auseinander bringen???? Könnte man nicht dasselbe zivilisierte Volksbegehren wie in Tschechien und Slowakei erreichen!???????

        • Werte Fartab Partab,
          gezwungen war man nicht. Nach dem Tod Titos haben sich die Völker des ehemaligen Jugoslawien für ihre Autonomie entschieden bis auf Serbien und Bosnien.

            • Mit diesem Krieg hat man natürlich einen musilmischen Staat zur Blüte verholfen, hat aber Kroatien letztlich aus der Schusslinies Serbiens genommen. Auffallend hier wieder, wie schwach die Europäer in dieser Frage waren. Aber Serbien und Bosnien waren nicht die alleinigen Staaten Jugoslawiens. Und Serbien hat sich auch wie ein Elefant im Porzellanladen, z. B. gegenüber Kroation verhalten. Sorry, dass ich so abgehackt schreibe, Wurde hier jetzt mehrmals gestört.

          • In Jugo war es sehr durchwachsen. Die erste Zeit war es sehr schwer, unsere Mainstreamnachrichten überhaupt zu verstehen. Erst später wurde klar, dass die Serben die Bösen sind. Ein Bekannter von mir war dort und hatte sich bei den Leuten seiner Stadt umgehört, zu der Zeit, wo es losging:
            Sie fragten sich plötzlich alle: Was sind wir? Wo sind die unsrigen? Vor wem müssen wir uns schützen?
            Es hätte also friedlicher gehen können, vielleicht sogar zusammenwachsen.
            Der Krieg kam über sie.

            • Genau, das meine ich! War überhaupt ein Krieg nötig!? Die Schweiz ist auch ein künstlicher Staat! Wie läuft es da! Alle wachsen zusammen und es läuft!

  9. Lieber Bazillus, ich finde es lobenswert, daß sie sich mit dem Thema beschäftigen und ich finde, Sie sind auf dem richtigen Weg. Fartab, Ardesir und ich könnten Ihnen stundenlang erklären und Sie vermutlich überzeugen, daß wir Recht haben, aber da ist das Zeitproblem.
    zu Jugoslawien und UdSSR und Irak:
    Natürlich sind das „künstliche“ Staaten, aber welcher Staat ist das nicht? Staaten sind immer Konstrukte. Auch die BRD und die DDR waren das, und selbst Deutschland von heute ist kein Staat, sondern einen GmBH (das ist kein Scherz, sie können es im Internet nachlesen). Es gibt in deutschland keine Verfassung, und der Beitritt der DDR zur BRD 1990 wurde von den Alliierten „zur Kenntniss genommen (!)“, das ist nicht meine Ausdrucksweise, sondern ist tatsächlich im Einigungsvertrag so niedergeschrieben worden.
    JEDER Staat bietet Spaltungspotential, ich finde auch nicht, daß Bayern und Preussen zusammenpassen, und auch Düsseldorf und Köln müssten eigentlich gegeneinader in den Krieg ziehen. Ich weiß nicht, wie alt Sie sind, lieber Bazillus, aber wenn man 1980 gesagt hätte, daß die CSSR, UdSSR und Jugoslawien Länder seien, die im Grunde auseinanderfallen müssten, hätte jeder Sie für verrückt erklärt. Ich habe Jugoslawien vor dem Krieg beriest bereist, die MEnschen waren TATSÄCHLICH SEHR ZUFRIEDEN!
    Sie müssen sich von der MAin Stream Literatur lösen, welche von einer kleinen Gruppe im Westen für uns geschrieben wird. Jugoslawien ist nicht auseinandergebrochen, weil die MEnschen für ihre „Ominösen“ Rechte gekämpft haben, wie die West literatur es immer gerne darstellt, sondern
    1. Weil die Weltbank und der IWF Ende der 80iger massiven wirtschaftlichen Druck ausgeübt hatten und nur Kredite versprachen, wenn Jugoslawien seine Märkte geöffnet hätte->>wollten die Jugos aber nicht. Also wurden sie geknackt. Jugoslawien war eine starke, wirtschaftlich und kulturell erfolfgreiche Nation geworden! Sie musste ausradiert werden!
    Heute sprechen Sie von einer Ukraine, aber wnen sie die Dokumente des US Aussenministerium sder 70´ger lesen, werden Sie staunend erfahren, daß es es damalsschon unter der Sowjetunion einen West und einen Ostteil erkannte und man die ganze Zeit darüber nachdachte, mit welchen Dissidenten man in der Ukraine sprechen musste, um die Spaltung letztlich zu nutzen.
    Über Jugoslawien wusste man, daß nach Titos Tod die Gefahr eine bewaffneten Konfliktes sehr groß sei. Gut, warum hat man das Land dann in die wirtschaftliche Krise getrieben? Hat man man Radiakell Strömungen unterstützt? Was war denn mit der Kosovo UCK? Jeder weiß doch, daß diese von den NATO Ländern ausgebildet worden war, um Unruhe zu schaffen. Ein ereine Mafia Terrorgruppe. Somit kann ich Ihre wichitgste Frage beantworten:
    Es geht nicht immer um kurzfristige „GEld oder Ölgewinne“. Geld Drucken können die USA selber, das ist nicht das Problem und deswgen tun sie es auch. Es gilt, das Aufstreben anderer Nationen zu verhindern.
    Ziel: NAtionen mit Terror und Schlägergruppen aufbrechen, die Märkte zu „Neoliberalisieren“ und die Völker auszubeuten. Mehr nicht. Und diese Schlägertrupps können Islamsiten sein, kann eine UCK sein, kann eine Pol Pot Armee sein, kann in Südamerika eine Gruppe namens „Leuchtender Pfad“ sein, es können auch Piraten sein. Piraten wurden nachweislich von den Briten eingesetzt, um die Spanier von den Weltmeeren zu vertreiben. Ich erinner ean Sir Francis Drake, zu dem „Sir“ muss ich ja nichts mehr sagen.
    Im Augenblick wird nachweislich die „Mudjahedine Khalgh “ Gruppe vond en USA und Briten ausgeebildet, um Unruhe zu schaffen. In Malaysia sind es die Orangenene Hemden, in Thailand im Süden die Islamisten und in der Hauptstadt die Rothemden von Thaksin. Interessanterweise haben diese Gruppen eines gemeinsam: Sie haben starffe diktatorische Strukturne und einen Sektenähnlichen charackter und werden im selben Atemzug vom Westen oft und gerne als demokratisch eingestuft. Warum denn?
    Übrigens: Israel, die USA und Iran hatte bis heute jahrzehntelang doch ausgepägte und gute Beziehungenn zu einander, die angeblich Feindschaft wird von den Mainstreammedien udn den üblichen Politikern gepredigt. stichworte: Iran Contra Affäre. Todfeinde beliefern sich im Krieg mit Waffen? Was´n das für´nQuatsch? Halten die uns für so bescheuert? Und zu Iran-Israel:
    Was machen biute schön ISRAELISCHE ÖLTANKER in IRANISCHEN HÄFEN? IM Jahr 2011? Und wieso durften Knesset Abgeordnete da per Gerichtsentscheid nicht nachforschen?

    Hier zur denkweise der US-Strategen:
    Unter den Dokumenten der besetzten US Botschaft von 1979 gibt es ein sehr interesantes, dessen Kopie ich selbst aus dem Internet gefischt habe. Darin steht wortwörtlich eine Analyse eines US-Dipolomaten: „Khomeini und seine Anhänger haben bewiesen, daß sie die stärkste, radikalste Kraft gegenüber den Kommunisten im Iran sind. Auch wenn kurzfristig mit Störungen der US-israelischen Interessen in Naho Ost durch die Khomeinisten zu rechnen ist, so stellen wir fest, daß diese Gruppierunge unseren mittelfristigen strategischen Interessen am ehsetn dienen wird.
    Politk ist schon ein schmutziges Spiel, oder? Werter Bazillus?

      • Nein! Man kaufte Erdöl! Die Geschichte mit dem Waffenverkauf ist Iran-Contra Affäre.

        Schamsi jân mit Deiner Eralubnis. Du kannst es natürlich ergänzen.

  10. Pingback: Wichtige Artikel zum Thema Islam – Linksammlung | Clarimonde sagt:

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