Iran plant erstes Atom U-Boot

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Teheran – Der stellvertretende Kommandeur der iranischen Marine sagt: „Iran hat friedliche Atomtechnologie entwickelt und hat auch die Fähigkeit und das Recht ein Atom U-Boot zu bauen.“

Eine halboffizielle iranische Nachrichtenagentur berichtet, dass das Land begonnen hat, sein erstes Atom U-Boot zu entwerfen. In einem Bericht von Fars vom Dienstag wird der stellvertretende Marine-Chef zuständig für technische Angelegenheiten, Admiral Abbas Zamini, mit den Worten zitiert: „Iran hat die ersten Schritte zur Gestaltung des Atom-U-Boots begonnen.“

Admiral Zamini sagt: „Iran hat die „friedliche Nutzung der Kernenergie-Technologie entwickelt und hat auch die Fähigkeit und das Recht ein U-Boot zu bauen.“ Iran und der Westen sind sich uneins über Teherans Atomprogramm. Die USA vermuten, dass das Programm die Entwicklung von Waffen-Technologie zum Ziel hat, was Iran vehement bestreitet. Iran hat im Inland mehrere kleine U-Boote in den vergangenen Jahren gebaut. Iran hat vor kurzem eine der drei nicht-nuklearen russischen Kilo-Klasse U-Boote, die er in den 1990er Jahren kaufte, überholt.

Quelle: The Associated Press | Jun.12, 2012

10 Gedanken zu „Iran plant erstes Atom U-Boot

  1. Friedliche Nutzung von Atomkraft, für den friedlichen Antrieb eines militärischen Ubootes?
    Ich glaube, der kleine A. muss sticheln, weil es ihm sonst zu langweilig wird (weil er sonst nicht viel hat, mit dem er glänzen kann). Was hat Nordkorea von seiner Atombombe, während das ganze Land in Armut steckt? Klein A. hat selbst gesagt, dass man Atombomben heutzutage so wie so nicht zum Einsatz bringen kann, also braucht er noch was anderes.

    In der typischen Suchtkarriere des Nimmersatts gefangen, wird das Regime vermutlich immer stärker auch den äußeren Feind benötigen, und es wird dabei vermutlich nicht so geduldig warten, wie Nordkorea.

    Die Weltöffentlichkeit sollte aber mal langsam anfangen, sich für die Menschen auf ihrem Planeten zu interessieren! Nicht nur, wenn gerade mal eine Fußball-EM, eine Olympiade oder ein 27%iger Uranfund irgendwo ist. Das ganze Demokratiegefasel wird sonst auch langsam unglaubwürdig! (Zum Glück haben wir ja noch die Finanzkrise zur Ablenkung.)

  2. Na, da müssen die Jungs aber noch etwas basteln. Im Augenblick haben die nur 3 russische Kilos, die zwar sehr leise, aber auch schon sehr veraltet sind. Ein Kilo in ein nukleargetriebenes U-Boot zu verwandeln halte ich für unmöglich. Also müssten die mit einem neuen Konzept kommen, was noch unwahrscheinlicher ist.

    • Das ist ein Irrtum werter cgs,

      Iran hat viel mehr U-Boote und eigens entwicklete U-Boote sie heissen Ghadir. Die iranische Marine ist zwar verhältnismäßig klein, doch besitzt Iran drei Diesel-elektrische U-Boote der russischen Kilo-Klasse aus dem Jahr 1993. Die Patrouillen-U-Boote der Kilo Klasse sind 72 Meter lang und werden stets weiterentwickelt. Die U-Boote sind gemäß russischem Hersteller die leisesten der Welt und mit der deutschen U-Boot-Klasse 212 vergleichbar. Als Waffen stehen vornehmlich Torpedos zur Verfügung, die U-Boote können aber auch mit SS-N-27 (auch Klub-S genannt) Lenkwaffen ausgerüstet werden, dadurch werden die konventionell angetriebenen U-Boote zu einer ernsten Bedrohung in einem militärischen Konflikt. Nur eines der drei U-Boote soll 2006 jedoch mit modernen Batterien ausgestattet gewesen sein, was eine lange Tauchzeit ermöglicht. In Kooperation mit China und Nordkorea entwickelt man schon seit längerem neue Seestreitkräfte. China liefert dem Iran vornehmlich hoch moderne Antischiffsflugkörper vom Typ CS-801 und CS-802. Nun versuchen die beiden Staaten seit geraumer Zeit gemeinsam neue, noch effektivere Raketen gegen Seestreitkräfte zu entwickeln. Erste Erfolge gab es schon. Die Bezeichnungen der neuen Raketen lauten „Nasr-1“ und „Kosar“. Diese Raketen könnten wegen ihrer Reichweite von über 200 Kilometern auch nahe der Meerenge auf dem Festland positioniert und von dort aus gestartet werden. Mittlerweile soll Iran neue Boden-Luft Raketen entwickelt haben, die von keinem Radar erfasst werden können.

      Mit Nordkorea soll die Islamische Republik neue Klein- und Kleinst-U-Boote entwickelt haben. 2005 konnte die Öffentlichkeit die neuen U-Boote der Ghadir-Klasse (Typ 948) erstmals im iranischen Fernsehen betrachten. Die neuen U-Boote sollen mit den zwar schon einige Jahrzehnte alten, aber immer noch hoch modernen VA-111 Schkwal-Torpedos ausgerüstet sein. Die Torpedos aus Sowjetbeständen können unter Wasser mit Hilfe der „Superkavitation“ eine Geschwindigkeit von bis zu 500 km/h erreichen. Dabei wird das Geschoss von einem Gas-Kegel umhüllt, der bei hohen Geschwindigkeiten im Wasser entsteht. Durch die Gashülle ist der Wasserwiderstand für den schnellen Körper äußerst gering und soll bei dieser Geschwindigkeit sogar geringer sein als in der Luft. Das Geschoss ähnelt mehr einer Rakete als einem Torpedo. Angetrieben wird das unlenkbare Geschoss von einer Feststoff-Rakete. Superkavitation entsteht, wenn sich ein möglichst stromlinienförmiger Körper unter Wasser mit mehr als 180 km/h fortbewegt. Obwohl die VA-111 schon 1977 in den Dienst gestellt wurde, ist nicht viel über sie bekannt. Der Untergang des russischen Atom-U-Bootes „Kursk“ wird mit solchen Torpedos in Verbindung gebracht. Nicht zu vergessen sind ebenso, neue entwickelte iranische Tarnkappentorpedos aus dem Jahre 2006, deren Geschwindigkeit vom iranischen Militär geheim gehalten wird.

      Das bekommen die Mullahs hin, mit Hilfe Russlands. Chinas und Nord Koreas und nicht zuletzt mit Hilfe iranischer Ingenieure.

      • Wie ich schon schrieb: Iran hat drei Kilos und die sind schon etwas älter und mit dem deutschen Typ U212 nicht zu vergleichen, weil dieselelektrisch. Sie müssen also auftauchen oder schnorcheln, um die Batterien zu laden. Dies fällt beim U 212 weg, da es über eine Brennstoffzelle verfügt. Ein U 212 kann mehrere Wochen getaucht bleiben, vergleichbar mit einem nukleargetriebenen U-Boot, bloß ist es aufgrund des elektrischen Antriebes und des neuartigen Schraubendesigns noch leiser wie ein Kilo.

        • Ja wie schon gesagt, deshalb hat Iran bereits mindestens eines davon mit solchen modernen Batterien ausgestattet, damit sie lange tauchen koennen und eben nicht schnorcheln muessen, die anderen kommen sicher auch noch an die Reihe. Keine Sorge wir arbeiten dran.

          • Man kann die modernsten Batterien einbauen, spätestens nach einigen Stunden muss aufgetaucht und geschnorchelt werden! Das ist kein Vergleich zu einem U-Boot mit Brennstoffzelle, das einige Wochen getaucht und lautlos getaucht bleiben kann.

            • Vergiss bitte nicht, dass solche Batterie betriebene U-Boote zuerst im Persischen Golf zum Einsatz kommen, daher muss nicht unbedingt die andere Art mit Brennstoffzelle betrieben werden!

  3. Ob Persischer Golf oder anderswo, man kann ein dieselelektrisches U-Boot solange jagen, bis es wegen Sauerstoffmangel auftauchen muss. Und das war’s dann!

  4. Pingback: Iran planea construir un submarino atómico, con fines pacíficos « NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia

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