Hier ist Teheran, die Hauptstadt eines reichen Landes!

Wenn man(n) seinen Job verliert und nicht mehr in der Lage ist die Miete zu zahlen! Ein Bilderbuch aus Teheran! Es war einmal eine Revolution, die gegen die Ungerechtigkeit und Armut im Iran angezettelt wurde! In diesem Land gibt es auch eine lächerliche Einrichtung namens Mostazafan Foundation of Islamic Revolution. Die Bilder sprechen für sich!

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8 Gedanken zu „Hier ist Teheran, die Hauptstadt eines reichen Landes!

  1. Ja, Armut gibt es aber in jedem „reichen“, so wie es Reichtum auch in jedem „armen“ Land gibt, so auch hier und überall. Das Prinzip ist gleich: Wenige Superreiche, die erst keine funktionierende Mittelschicht aufkommen lassen wollen, von denen einige zu
    Konkurrenten mutieren könnten. Somit wird die Armut gefördert und zu dieser Zustand wird zum undiskutierbaren unhinterfragbren Schicksalsbetonzustand erhoben. Selbstverständlich müsste es nicht sein, wenn eine Regierung gleiche Rechte gewähren würde und keine Diktatur darstellen würde. Aber auch in Demokratien wie den USA gibt es sie, die Superreichen und die Armen, die von Suppenküchen abhängig sind.

      • Werte Fartab Parse,
        kannst Du diese „andere“ etwas verdeutlichen? Bilder werden da – obwohl eindringlich genug – nicht ausreichen. Vielleicht werden dann die Bilder auch in einen größeren Kontext gestellt und somit verständlicher.

        • Gerne. Ich kann den Iran nicht mit Amerika vergleichen oder sonst wo! Denn dieses Land ist ein reiches Land, das abgesehen vom Erdöl noch viele andere Bodenschätze zu bieten hat und vor der Revolution hatten wir ein gewisses Niveau an Wohlstand und bei einer Revolution geht man eher nach vorne und wird nicht noch mehr in Armut geraten. Und das auch in einem vom Islam befallenen Land, wo es im Koran steht und es gibt auch Zitate von diesen Imams zuhauf, dass ein guter Muslim seinen hungrigen Nachbar nicht vergessen darf! Alles nur Widersprüche. Wie würdest Du reagieren, wenn Du solche Szenen in Deutschland sehen würdest? Ich will keinen Vergleich über Superreichen und Superarmen! Ein gewisser Standard und Sicherheit, dass man nicht von heute auf morgen auf der Straße leben muss.

          • Werte Fartab Parse,
            leider muss ich da widersprechen, weil Du die USA ins Spiel gebracht hast. Klar der Islam hat andere Messlatte. Die Hilfsalmosenanordnung des Islam ist deshalb nur Lüge,weil die echte Solidarisierungsempathie mit den Armen fehlt. Almosen (wie der Name schon sagt) werden von oben herab herunter gegeben mit der geistigen Haltung „Wir hier oben“ für Euch „da unten“. Die USA sind auch ein reiches Land. Und gerade dort ist die Schere zwischen arm und reich besonders groß und dort ist das Christentum die vorherrschende Lebenseinstellung, die allerdings auch dort mehr und mehr verwässert wird.

            http://www.handelsblatt.com/politik/international/armut-in-den-usa-immer-mehr-amerikaner-haben-nichts-zu-essen/5965310.html

            Aber ich ahne, was Du sagen willst. Die sozalen „Scherenzustände“ sind im Iran nach der islamischen Revolution immer weiter auseinander geklafft. Die allgemeine Armut ist wohl angestiegen, weil Islamisten einfach kein Wirtschaftsknowhow haben und keine echte Opposition, die denen als Regierungsmannschaft „Feuer unter dem Hintern“ machen. Aber ich glaube, dass es überall auf der Welt so ist, dass Armut sich immer weiter ausbreitet, weil Religions-, Ideologie-, Edelkapitalismus und Gruppen- sowie Individuumsegoismus immer weiter um sich greift wie eine Seuche.

            Die armen Länder insbesondere in islamischen Ländern, die mit extremer Überbevolkerung zu kämpfen haben (hier ist nicht der Iran gemeint!), können ihre eigenen Leute nicht mehr ernähren. Klar, wenn sich die Bevölkerung teilweise in 30 – 50 verdoppelt. Folge: Armut, Bildungslosigkeit (Analphabetismus), Arbeitslosigkeit, Folge: Auswanderung in Gegenden, die reicher sind. Folge: Diese Länder werden ebenfalls auf Dauer ihre Wohlstandsgrenze absenken müssen. Bei diesem Globalisierungs-, Sozialismus- und Gleichmachungswahn, der insbesondere die westliche Welt erfasst hat,ist es kein Wunder, wenn wir in eine Dauerverarmung kommen müssen. Hinzu kommt die Technisierung des Arbeitsmarktes, die für wenig gut ausgebildete Menschen keine Arbeitsmöglichkeiten mehr bietet. Da greift ein Zahnrad ins andere.

            Klar, im Iran sind die demographischen Verhältnisse recht gut. Angesichts des Reichtums des Landes an Bodenschätzen ist es für eine Gesellschaft blamabel, wenn Menschen sich so einrichten müssen wie die Familie auf diesen Bildern. Aber das ist für jedes Land blamabel. Auch in Deutschland wächst Armut. Obdachlosigkeit, Tafeln und Prostitution wachsen auch hier. Klar, hier noch auf höherem Niveau. ABer so sehen die Anfänge aus. ich glaube, dass die Armut sowohl allgemeine als auch für jedes Land spezifische Ursachen hat.

      • „im Falle meines Landes ist es was anderes“?

        Besteht der Unterschied darin, wie sehr es weh tut, und wie sehr es eigentlich unnötig ist?

        Ich hatte von 46 Millionen Menschen gelesen, die in den USA nicht einfach nur in Armut leben (wie die 49,1 Millionen, von denen bei Bazillus Link die Rede ist), sondern sogar am Monatsende auf Essensmarken warten!
        Ist das ‚Partnership and Leadership‘?

        Was steht auf dem Bauch des würdigen Herrn des ersten Bildes?

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