Was ist aus meinem Land geworden?

Was ist aus meinem Land geworden?

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte wurde am 10.12.1948 als weltweit anzuerkennende Festlegung allgemeiner Grundsätze der Menschheit erklärt; damit wurde auch dieser Tag (10.12.) als Tag der Internationalen Menschenrechte festgelegt. Das Ziel der Charta war die Verpflichtung der Menschheit über die Achtung der Rechte, die jedem Menschen zustehen, ohne irgendeinen Unterschied, etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, Vermögen, Geburt oder sonstigem Stand.

Die politische Lage im heutigen Iran ist derartig auf Gesetzlosigkeit und Ungerechtigkeit aufgebaut, dass in diesem Land nicht ein einziger Artikel der Menschenrechtserklärung umgesetzt wird. Was haben die religiösen Fanatiker unserer Heimat Iran angetan? Was ist aus unserem Land geworden? Das Land, das die erste Menschenrechtserklärung auf der Welt durch Kyros den Großen im Jahr 538 v. Chr. präsentierte; was ist aus diesem Land geworden, das in der Antike die Menschenrechte, wie z.B. gesellschaftliche und religiöse Freiheiten, respektierte? Ein kurzer Vergleich von einigen Artikeln der Menschenrechtserklärung mit der jetzigen Situation in Iran wird das Maß der Katastrophe deutlicher zeigen.

ARTIKEL 5 (VERBOT DER FOLTER):
Niemand darf der Folter oder grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung oder Strafe unterworfen werden.

Im heutigen Iran: Viele der Gefangenen in den Gefängnissen werden unter sehr schwerer Folter und grausamen Haftbedingungen zu erzwungenen Geständnissen genötigt. Viele Länder der Welt haben schon die UN-Antifolterkonvention unterzeichnet, aber das Regime in Teheran hat diese Konvention immer noch nicht unterzeichnet. In den 80ger Jahren wurde eine große Zahl der Inhaftierten gefoltert und vergewaltigt. Einige der Opfer in der letzten Zeit, die unter Folter getötet wurden, sind namentlich Mohammad Kâmrâni, Sohrâb A’râbi, Omid Golbâz, Mohsen Ruholamini, Zahrâ Bani Ya’qub, Kâve Azizpur und ….

ARTIKEL 6 (ANERKENNUNG ALS RECHTSPERSON)
Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden.

Im heutigen Iran: Es gibt kein bestimmtes Gesetz und Recht darüber. Je näher und stabiler die Beziehungen zu den Banden innerhalb des Regimes sind, desto sanfter ist die Methode des Regimes denjenigen gegenüber. Ein klares Beispiel der Diskriminierung in diesem Regime sind die Maßnahmen gegen die Wirtschaftsverbrecher und Machthaber innerhalb des Regimes und ihre Familien; ein anderes Beispiel sind die Frauen in der Gesellschaft, die gesetzlich gesehen, die Hälfte eines Mannes wert sind in Bezug auf Erbschaft, Diye [Blutgeld nach Scharia], Hezânat [das Sorgerecht des Kindes nach Scharia], Zeugenaussage [lt. Scharia ist die Aussage einer Frau die Hälfte eines Mannes wert], des Heiratsrechts und …. All diese Gesetze tyrannisieren die Frau und behandeln sie ungerecht.

ARTIKEL 9 (FREIHEITSRECHTE)
Niemand darf willkürlich festgenommen, in Haft gehalten oder des Landes verwiesen werden.

Im heutigen Iran: Nicht nur die Bürger werden wegen unbegründeten Verdachts und ohne jeglichen Beweis verhaftet, sondern auch ihre Familien werden nicht davon verschont und sie werden auch verhört und kommen in langwierige Untersuchungshaft.

ARTIKEL 10 (ANSPRUCH AUF UNABHÄNGIGES GERICHTSVERFAHREN)
Jeder hat bei der Feststellung seiner Rechte und Pflichten sowie bei einer gegen ihn erhobenen strafrechtlichen Beschuldigung in voller Gleichheit Anspruch auf ein gerechtes und öffentliches Verfahren vor einem unabhängigen und unparteiischen Gericht.

Im heutigen Iran: So etwas wie ein unabhängiges und unparteiisches Gericht existiert nicht und das Justiz-System in diesem Land spielt selbst die Rolle des Verbreiters der Diskriminierung und Gewalt; das beste Beispiel dafür sind 488 Vollstreckungsbefehle durch Erhängen allein im letzten Jahr. Dazu kommen noch die bestellten Gerichtsverhandlungen, die nur einige Minuten lang dauern, da dem Beschuldigten das Verteidigungsrecht einfach entzogen wird.

ARTIKEL 11 (UNSCHULDSVERMUTUNG; KEIN RÜCKWIRKENDES STRAFGESETZ)
(2) Niemand darf wegen einer Handlung oder Unterlassung verurteilt werden, die zur Zeit ihrer Begehung nach innerstaatlichem oder internationalem Recht nicht strafbar war. Ebenso darf keine schwerere Strafe als die zum Zeitpunkt der Begehung der strafbaren Handlung angedrohte Strafe verhängt werden.

Im heutigen Iran: Die Bürger werden wegen ihrer politischen Anschauung oder Ausübung von Kritik an der Regierung verhaftet und später unter der Anklage wegen Drogenbesitzes oder Drogenhandels erhängt [darauf steht in Iran die Todesstrafe]; außerdem sterben immer noch Kinder unter 18 Jahren in den Ländern wie Iran, Saudi Arabien und Sudan durch die Todesstrafe. In Iran sitzen diese Kinder in Erziehungsanstalten ihre Strafe ab, um nach Erreichen des 18. Lebensjahrs erhängt zu werden.

ARTIKEL 13 (FREIZÜGIGKEIT)
(2) Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren.

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Kritik an der Staatsführung in politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Sektoren führt zum Ausreiseverbot für Studenten, Autoren, Schauspieler, Künstler und andere Personen der Gesellschaft; ebenso werden viele der iranischen Bürger bei der Einreise ins Land mit sehr schweren Problemen konfrontiert.

ARTIKEL 16 (GLEICHBEHANDLUNG DER GESCHLECHTER)
(2) Eine Ehe darf nur bei freier und uneingeschränkter Willenseinigung der künftigen Ehegatten geschlossen werden.

Im heutigen Iran: Die Eheschließung kommt nur mit der Einwilligung des Vaters [bei Mädchen] zustande. Noch in diesem Jahr wurden 42.000 Kinder zwischen 10 bis 14 Jahre alt verheiratet [die Zahl der Eheschließungen sind durch das Registeramt bekannt. Über die nicht registrierten Eheschließungen lässt sich leider keine genaue Angabe ermitteln].

ARTIKEL 17 (RECHT AUF EIGENTUM)
(2) Niemand darf willkürlich seines Eigentums beraubt werden.

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Kritik an der aktuellen Lage des Landes bedeutet die Kündigung der Arbeitsstelle, das Entziehen des Studiumsplatzes und das Konfiszieren und die Enteignung des Eigentums innerhalb und außerhalb des Landes.

ARTIKEL 18 (GEWISSENS-, GLAUBENS-, MEINUNGSFREIHEIT)
Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder Überzeugung zu wechseln, sowie die Freiheit, seine Religion oder Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.

Im heutigen Iran: Das Konvertieren und Missionieren in und für einen anderen Glauben und religiöses Andersdenken gleicht der Todesstrafe. Fereydun Farroxzâd, Ahmad Kasravi und Šâhin Najafi und … sind gute Beispiele dafür; auch die Verhaftung und der permanente Druck auf Bahâyi Gläubige und andere Religionsminderheiten in Iran nimmt von Tag zu Tag zu.

ARTIKEL 19 (INFORMATIONSFREIHEIT)
Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.

Im heutigen Iran: Der Iran ist das größte Gefängnis für Journalisten und der größte Feind des Internets in der Welt [bei der Internetgeschwindigkeit liegt der Iran ziemlich unten auf der Liste, etwa auf Platz 168 mit ca. 68 kb/s]; die massiven Störsignale auf Satteliten-Fernsehsendungen und die Schließung der kritischen Zeitungen sind gute Beispiele dafür.

ARTIKEL 20 (VERSAMMLUNGS- UND VEREINIGUNGSFREIHEIT)
(1) Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen zusammenzuschließen.

Im heutigen Iran: Jegliche Art der Zusammenkunft oder NGOs (NROs) die nicht der Natur dieses Regimes entsprechen, werden unter verschiedenen Vorwänden geschlossen und dürfen nicht ihre Aktivität weiter führen; als Beispiel kann der „Verein zum Schutz der arbeitenden Kinder“ genannt werden, der im Jahr 2008 geschlossen wurde.

ARTIKEL 21 (RECHT AUF MITWIRKUNG, WAHLRECHT)
(3) Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt; dieser Wille muss durch regelmäßige, unverfälschte, allgemeine und gleiche Wahlen mit geheimer Stimmabgabe oder in einem gleichwertigen freien Wahlverfahren zum Ausdruck kommen.

Im heutigen Iran: Seit mehr als dreißig Jahren waren/sind alle Wahlen vorgeschrieben und es existieren keine wirklichen Wahlen, und die Wahlen wurden/werden nicht nach internationalen Normen durchgeführt; das beste Beispiel dafür ist die letzte Präsidentschaftswahl 2009, bei der das Ergebnis schon vorher bestimmt wurde.

ARTIKEL 22 (RECHT AUF SOZIALE SICHERHEIT)
Jeder hat als Mitglied der Gesellschaft das Recht auf soziale Sicherheit und Anspruch darauf, durch innerstaatliche Maßnahmen und internationale Zusammenarbeit sowie unter Berücksichtigung der Organisation und der Mittel jedes Staates in den Genuss der wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte zu gelangen, die für seine Würde und die freie Entwicklung seiner Persönlichkeit unentbehrlich sind.

Im heutigen Iran: Die gesellschaftliche Sicherheit ist sehr gering; die Statistik über die Prostitution hat einen katastrophalen Punkt erreicht, und das Drogenproblem hat den höchsten Rang in der Region; genauso wie die Unsicherheiten im Straßennetz-Verkehr, bei Autobahnen und Fluglinien. Auch die Statistik über die Selbstmordfälle sind die besten Beispiele für die Situation im Lande.

ARTIKEL 23 (RECHT AUF ARBEIT)
(1) Jeder hat das Recht auf Arbeit, auf freie Berufswahl, auf gerechte und befriedigende Arbeitsbedingungen sowie auf Schutz vor Arbeitslosigkeit.

(2) Jeder, ohne Unterschied, hat das Recht auf gleichen Lohn für gleiche Arbeit.

(3) Jeder, der arbeitet, hat das Recht auf gerechte und befriedigende Entlohnung, die ihm und seiner Familie eine der menschlichen Würde entsprechende Existenz sichert, gegebenenfalls ergänzt durch andere soziale Schutzmaßnahmen.

(4) Jeder hat das Recht, zum Schutz seiner Interessen Gewerkschaften zu bilden und solchen beizutreten.

Im heutigen Iran: Es gibt 3.200.000 Arbeitslose in diesem Land [das ist die offizielle Statistik]; die Staatsbeamten, Arbeiter, Lehrer, Angestellten im Privatsektor und die Beschäftigten in den kleinen handwerklichen Betrieben bekommen ihre Löhne und Gehälter nach langer Verzögerung [manchmal Monate lang]; sie alle haben keine Berufssicherheit und eine große Mehrheit hat keine Sozial- und Krankenversicherung. Es ist ihnen untersagt, gegen die Arbeitssituation und die befindliche Lage zu protestieren; sie haben kein Recht auf eine Gewerkschaft, um ihre Rechte zu bekommen.

ARTIKEL 26 (RECHT AUF BILDUNG)
(1) Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung […].

(2) Die Bildung muss auf die volle Entfaltung der Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. Sie muss zu Verständnis, Toleranz und Freundschaft zwischen allen Nationen und allen rassischen oder religiösen Gruppen beitragen und der Tätigkeit der Vereinten Nationen für die Wahrung des Friedens förderlich sein.

Im heutigen Iran: Es gibt keine Möglichkeit für 3.500.000 Kinder [das ist die offizielle Statistik], in diesem Land zur Schule zu gehen; viele der Dörfer haben keine Schule; die Lehrbücher sind stark in kulturellen und geschichtlichen Bereichen verfälscht und verzerrt; die ganze Konzentration in den Schulen ist auf den religiösen Fanatismus gerichtet; es gibt keine Lehrinhalte über die Freundschaft zwischen den Religionen und anderen Nationen; diese Inhalte werden nicht nur nicht gelehrt, sondern beinhalten sehr massive und negative Propaganda anderen Religionen und Glaubensrichtungen gegenüber.

Was ist nur aus meinem Land geworden?

16 Gedanken zu „Was ist aus meinem Land geworden?

  1. Pingback: Was ist aus Iran geworden? « kopten ohne grenzen

  2. Dieser Bericht lässt mein Herz bluten, was aus Persien geworden ist.
    Und ich werde wütend, dass es von shia Leuten, wie auch Özoguzens und ihren
    Kumpanen, dreist geleugnet wird und sogar die Leute der Lügen bezichtigt werden,die
    diese grauenvolle Situation wahrheitsgemäß darstellen.
    Und sie immer wieder öffentlich verbreiten,wie wunderbar alles im Iran sei.

    Danke Fartab für Deine Mühe.

    • Bitte meine treue Leserin. Was glaubst Du, wie mein Herz auch geblutet hat, als ich diese Zeilen schrieb und für fast jeden Satz Quellen und Berichten, die wir selbst veröffentlicht hatten, verwendet. Worte reichen nicht, um meine Gefühle besser zu beschreiben. Tu mir ein Gefallen, und schicke alle, die denken, dass der Iran ein Paradies Allahs ist, bei all diesen Diskussionen und Foren, wo Du meinst, dass die Leser getäuscht werden. Sie müssen die Wahrheit wissen.

      Ich danke Dir fürs Lesen und Mitfühlen.

  3. Wunderbarer Artikel, der wohl offensichtich die aktuellen Missstände zeigt. Herzlichen Dank, werte Fartab Parse.

    Meine Wenigkeit könnte sich vorstellen, diese Gegenüberstellung mithilfe von Stellen – soweit möglich – aus Koran, Sunna und Hadithen zu ergänzen. Dann würde nämlich sehr deutlich werden, welche Religionsideologie für diese Missstände verantwortlich ist.

    Artikel 5:
    S. 5 V. 39. Der Dieb und die Diebin – schneidet ihnen die Hände ab, als
    Vergeltung für das, was sie begangen, und als abschreckende Strafe vom
    Gott des Islam
    Artikel 6:
    -S. 2 V. 224. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann
    und wie ihr wollt, …
    Artikel 5, 9, 10, 11:
    S. 5 V. 34 Der Lohn derer, die Krieg führen gegen den Gott des Islam und
    Seinen Gesandten und Unordnung im Lande zu erregen trachten, wäre der,
    dass sie getötet oder gekreuzigt werden sollten oder dass ihnen Hände
    und Füße abgeschlagen werden sollten für den Ungehorsam oder dass sie
    aus dem Lande vertrieben würden. Das würde eine Schmach für sie sein in
    dieser Welt; und im Jenseits wird ihnen schwere Strafe.

    Artikel 13:
    S. 7 V. 37. Die aber, die Unsere Zeichen (Koran/Islam) verwerfen und sich mit Verachtung von ihnen abwenden, die sollen die Bewohner des Feuers sein …
    S. 33 V.61, 62. Wenn die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, und die, welche Gerüchte in der Stadt (Medina) aussprengen, nicht ablassen, so werden Wir dich sicherlich gegen sie antreiben; dann werden sie nicht als deine Nachbarn darin weilen, es sei denn, für kurze Zeit. Weit sind sie von der Gnade! Wo immer sie gefunden werden, sollen sie ergriffen und hingerichtet werden. (Selbst Kritik per Gerüchten lässt den islamischen Gott solche Irrtümer un Brutalitäten verkünden)

    Artikel 16:
    -S. 2 V. 224. Eure Frauen sind euch ein Acker; so naht eurem Acker, wann
    und wie ihr wollt, …
    -S. 4. V. 4, 5. Und wenn ihr fürchtet, ihr würdet nicht gerecht gegen die
    Waisen handeln, dann heiratet Frauen, die euch genehm dünken, zwei, drei oder vier.
    -S. 4 V. 35. Die Männer sind die Verantwortlichen über die Frauen, weil der
    Gott des Islams die einen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie
    von ihrem Vermögen hingeben. Darum sind tugendhafte Frauen die
    Gehorsamen und die Ihrer Gatten Geheimnisse mit der Hilfe des Gottes des
    s wahre. Und jene, von denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet,
    ermahnt sie, lasst sie allein in den Betten und straft sie.
    -S. 4 V. 25.Und verboten sind euch verheiratete Frauen, ausgenommen
    solche, die eure Rechte besitzt (Sklavin). … Und für die Freuden, die ihr von
    ihnen empfangt, gebt ihnen ihre Morgengabe, wie festgesetzt, und es soll
    keine Sünde für euch liegen in irgend etwas, worüber ihr euch gegenseitig
    einigt nach der Festsetzung der Morgengabe.

    Artikel 17:
    Eine ganze Sure, gewidmet der „Beute“.
    110. S. 48 V. 19, 20, 21. Der Gott des Islam war wohl zufrieden mit den Gläubigen, da sie dir Treue gelobten unter dem Baum (bei Hudaibiya), und Er wusste, was in ihren Herzen war, dann senkte ER die Ruhe auf sie und belohnte sie mit einem Sieg (bei Chaibar), der nahe zur Hand war. Und viel Beute, die sie machen sollen. Und der Gott des Islam ist allmächtig, allweise. Der Gott des Islam hat euch viel Beute verheißen, die ihr machen sollt, und einstweilen hat Er euch diese gegeben und hat die Hände der Menschen von euch abgehalten (bei Hudaibuya), dass es ein Zeichen für die Gläubigen sei und dass Er euch leite auf den geraden Weg.

    Artikel 18:
    -S. 4 V. 90. Sie wünschen, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind,
    so dass ihr alle gleich seiet. Nehmet euch daher keinen von ihnen zum Freund, ehe sie nicht auswandern auf den Weg des Gottes des Islams. Und
    wenn sie sich abkehren, dann ergreifet sie und tötet sie, wo immer ihr sie
    auffindet; und nehmet euch keinen von ihnen zum Freund oder zum Helfer. (Anmerkung des Autors: Geburtsvers der Tötungsfatwa im Falle von Apostaten)

    Artikel 19:
    -S. 6 V. 69. Wenn du jene siehst, die über Unsere Zeichen (Islam/Koran) töricht reden, dann wende dich ab von ihnen, bis sie ein anderes Gespräch führen.

    Artikel 20, 21:
    Hier keine Sure, da es Wahlen damals nicht gab und Demokratie ja eh ein Werk des Teufels ist. Ersetzen wir das Regime durch Allah, dann ist es aus mit Demokratie und Meinungsfreiheit.
    Das Regime meint ja fest, im Namen des Gottes des Islam zu handeln.

    Artikel 22:
    soziale Sicherheit. Der Koran lebte noch in Familienclans. Gott kannte wohl keine Gesellschaft, die die Clans überwunden hat. Soziale Sicherheit als Gesellschaftsprinzip war dem Gott des Islam wohl fremd. Durch Aufruf von Kriegen war die soziale Sicherheit eh nachrangig. Die soziale Sicherheit der Mohammed-Gemeinde wurde durch Raubzüge gewährleistet.

    Artikel 23:
    Der Koran verfügt über keine Sure, die „Arbeit“ heißt, so dass dieses Wort im Koran ein Fremdwort ist. Vielleicht können mir die werten Blogbetreiber sagen, wie oft das Wort „Arbeit“ im Koran vorkommt.

    Artikel 26:
    Der Koran ist Wissen genug. Die Frauen in islamistischen LÄndern sind auch hier auf Erden von der Bildung ausgeschlossen. Hier auf dem Blog gab es kürzlich einen Artikel über Studiengänge, die für Frauen verboten waren.
    Entsprechende Fatwen wird es sicher geben.

  4. War nur ein kleiner Versuch, aber mit wenigen Versen kann hier das Regimesystem erkannt werden. Wenn der Gott des Islam solche Brutalitäten verkünden lässt durch seinen Gesandten, warum sollten korenhörige Kerle nicht danach handeln. Der Islam macht in seiner Scharia ernst und erklärt das Recht der Allgemeinen Menschenrechte zu Unrecht . Und wer Recht zu Unrecht erklärt, legitimiert die Ungerechtigkeit und betreibt Machtmissbrauch. So einfach kann das alles sein, wenn statt des gesunden Menschenverstandes reaktionäre und brutale, ausgrenzende Religionsgesetze gelten, die jedem gesunden menschliche Gewissen widersprechen. Solche Dinge dienen doch wie immer dem bloßen irdischen Machterhalt auf Kosten der Geknechteten. Das Wort Gottes des Islam ist eben jeglichem Rechtsempfinden abhold.

  5. ein Moslem soll ja laut Koran für seine Familie sorgen. Im Arabisch-Unterricht habe ich einmal vor langer Zeit das Wort Khutba /Hutba gelernt,welches Arbeit bedeutet.

    Allerdings immer nur im Hinblick auf die Arbeit im Gebet,in der Moschee,im Glauben.
    im Einhalten der unmöglichsten Vorschriften im täglichen Leben. Also nur auf Allah und den
    angeblichen Propheten bezogen. Wie man damit für seine Familie sorgen kann, entzieht sich meiner Kenntnis. Aber genau das macht ja die Situation in islamischen Ländern aus.

  6. Die einzige Ursache für diese Barbarei und Menschenrechtsverletzungen ist das Buch Satans, genannt Koran.

    Es ist wirklich unfassbar, das sogar gebildete Iraner, immer noch glauben, das hätte alles nichts mit dem Islam zu tun.

    Habt ihr schon vergessen, was die Araber bei der Eroberung Persiens alles getan haben? Unzählige zoroastrische Bauten zerstört, Tempel dem Erdboden gleichgemacht, Bibliiotheken abgefackelt, jüdische und zoroastrische Perser vertrieben und getötet?????

    Aber es gibt sie immer noch, die bei den Demos damals gegen das Regime geschrieen haben: Allahu Akbar…. Ich meine was soll das? Sind wir Perser oder Araber? Haben wir nicht unsere eigene Identität, und waren wir nicht alle Söhne und Töchter von Zarathustra? Haben wir unsere Identität komplett verloren, das wir immer noch einen arabischen Wüstenreligion nacheifern müssen?

    • Ja, werter Kamran Ronald,
      Da, wo der Islam als absolutistische und Gewalt legitimierende und als die einzige Wahrheit verkündende Polit-Religion um sich greift, ist es mit der Identität der überfallenen Gesellschaft schnell vorbei. Um die eigene Haut zu retten, wird immer dorthin übergetreten und konvertiert, wo das eigene Leben auf der „sicheren“ Seite ist. Und wenn dieser Zustand mehrere Generationen andauert, ist es für die obsiegende Partei ein Leichtes, jede Identität einer früheren Religion oder Ideologie auszulöschen. Es ist somit kein echtes Wunder, dass auch gebildete Iraner islamisch geprägt sind.

      Und genauso wird es Europa ergehen, wenn nicht endlich, endlich die Unsinnigkeit, die Dekadenz und die Lügen der islamischen Lehre, die heuchlerische, devote und sklavische Gläubigen-Gott-Beziehung selbst öffentlich in aller Welt als Menschen verachtend und angeprangert wird. Nur so kann der Islam besiegt werden. Wir sind einfach noch zu wenige. Unsere Islamvertreter propagieren völlig unhinterfragt die Formel „Islam = Frieden“ und die Welt fällt gern im vorauseilenden Gehorsam, um sich nicht mit der Realität auseinander setzen zu müssen, auf diese Formel ein, wohl wissend, dass das Gegenteil der Fall ist.

      Hier im Westen haben die Mächtigen offensichtlich beschlossen, den Islam als Produzent leicht manipulierbarer Massen, in seinen Machtbereich einfließen zu lassen. Die gesamte Politik der letzten Jahrzehnte deutete darauf hin. Der Westen als einer der Wegbereiter des „Arabischen Winters“, bei der die Strategie gerade jetzt auch in Syrien mehr als klar wird. Die Diktatoren, die wenigstens noch die religiösen Minderheiten mehr oder weniger geschützt haben, werden gestürzt, um an deren Stelle islamisstische Marionetten zu installieren, um die Islamisierung ihrer Länder mit Wirkung auf Massenimmigration nach Europa zu setzen. Die jetzige europäische Gesellschaft war wohl zu kritisch. Mit einer islamisch geprägten Gesellschaft erhofft sie, (die Politik des Westens), ihren Machteinfluss besser unters Volk bringen zu können. Anders kann diese Politik des Volksaustausches nicht mehr begründet werden. Das trifft auch alle sich hier bestens integrierten sog. „ausländische Mitbürger“, die in der Hoffnung hierher gekommen sind, diesen islamischen Verhältnissen zu entkommen und müssen hier die Feigheit und die Identitätslosigkeit unserer Eliten miterleben, wie eine Hochkultur durch eine Stammesreligion wie den Islam heruntergebrochen wird auf eine Gesellschaft der Korruption, der Unwissenschaftlichkeit, des Unfriedens und der einseitigen Bildung, was einer geistigen eingenordeten Analphabetisierung gleichkommt.

      So, werter Kamran Ronald, ist es absolut nicht verwunderlich, warum auch im Iran der Islameinfluss so groß geworden ist, dass die Menschen sich – einfach aus Selbsterhaltungsgründen – von diesem Wahnsinn, der sich „Religion“ nennt, haben geistig auffressen lassen. Die Nutznießer dieser Situation sind die ungeistlichen Führer und deren Höflinge, die ihr Volk mit dieser Plage namens Islam unterdrücken und das Volk zunehmend in Armut stürzen. Denn der Westen war es ja auch, der den Schah hat wie eine heiße Kartoffel fallen lassen, um diesem Kinderschänder Khomeini den roten Teppich auszubreiten.
      Selbstverständlich beginnt im Iran die islamische Zeitrechnung leider erheblich früher. Aber der islamisch-ungeistige Boden wurde durch die islamischen Eroberer früherer Zeiten im Iran bereitet. Aber bitte, es bringt wenig, den alten Zeiten nachzutrauern und zu berichten, wie es dazu kommen konnte. Das mag historisch hochinteressant und auch erkenntnisreich sein. Die Frage ist jedoch wie immer, wie wird die Zukunft gestaltet und die wird immer durch die Gegenwart gestaltet, zwar von der Vergangenheit geprägt, aber die Gegenwart hat die Möglichkeit, diese Richtung zu ändern, wenn die Vergangenheit als fehlerhafte Ursache erkannt ist. Die Gegenwart muss handeln, und zwar stark handeln,sonst wird das weder im Iran noch in Europa etwas. Leider wird in Europa gerade die Fahne (oder den Staffelstab) der Identität im Staffellauf der Ideologien an den islam übergeben und Iran ist offensichtlich zu schwach, den Staffelstab Islam an andere, z. B. an die zoroastrische Religion und Wertvorstellungen abzugeben.

    • Mein Prinz, es gibt genug da solche Idioten, die dafür Geld und Verpflegung für den ganzen Tag bekommen und das tun. Da ist noch etwas, die Angestellten oder Beamten werden auch gezwungen auf solche Demos zu gehen, sonst gibt es kein Brot! Als ich auch eine Schülerin war, musste ich auch zu solchen Veranstaltungen, die durch die Schule organisiert wurde, denn sonst hätte ich die nötigen Noten nicht bekommen, es wurde sogar den Vermerk gemacht, dass mein Vater bei der nächsten Ration weniger zu bekommen hat, weil ein Familienmitglied es versäumt hätte! Das war in der Kriegszeit!

  7. Hallo Fartab

    eine Besonderheit der Frauenerniedrigung im schiitischen Islam wurde nicht erwähnt, nämlich die Möglichkeit (natürlich nur für Männer) zu einer Kurzzeitehe, die angeblich von einer halben Stunde bis zu mehreren Jahren dauern kann. (Hab ich gelesen.)
    Während also die Frau zuhause hockt und bei ehelicher Untreue von der Steinigung bedroht ist, Kann ihr Ehemann auf diese Weise völlig legal der Vielweiberei fröhnen.
    Saubere Gesellschaft

    Gruß Gerald

  8. hier habe ich die erklärung der menschenrechte auf porsi:
    Hameye afrode bashar azad be donyo miyoyand va az dide heysiyat o hoquq ba ham barabarand. Hame daraye andishe o vejdon mibashand va boyad dar barobare yekdigar ba ruhe barodari raftor konand.

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