Ägypten: Der Salafisten-Mufti predigt Hass gegen die Kopten und Christen

Abdollah Ebn-Abdelhamid

Abdollah Ebn-Abdelhamid

aus dem Arabischen von Fartâb und Ardašir Pârse

Dr. Abdollah Ebn-Abdelhamid, der Salafisten-Prediger und Professor für die Auslegung und Interpretation an der Al-Azhar Universität, bezeichnet das Zusammenleben mit den Christen in Ägypten und die nationale Einheit mit ägyptischen Christen als „Kofr“ [Blasphemie und Gotteslästerung]!

Der Salafisten-Prediger Abdelhamid hat in seiner Freitagspredigt am Freitag 18.01.2013, an der Al-Mustafa Moschee in Suez gesagt: „Es gibt eine Tatsache, über die unsere Scheichs und Muftis nicht in den Medien sprechen; diese Tatsache ist, dass aufgrund der Scharia und Sunna des Islam und des Koran die Nicht-Muslime in Ägypten, vor allem die Christen zum Islam aufgefordert werden müssen, und wer ihn ablehnt, muss dann Dschizya [die Kopfsteuer, die in muslimischen Ländern Andersgläubigen zahlen mussten] bezahlen; das ist das Gesetz des Islam und des Koran.“

Er sagte weiter: „Es gibt eine Gruppe der Imame und Chatibs, die in ihren blasphemischen Äußerungen sagen, dass Muslime und Christen von der selben Essenz und vom selben Geist sind, daher betonen und bestehen sie darauf, sie [die Christen] bei ihren Festen und Feiertagen zu beglückwünschen.“

Abdollah Ebn-Abdelhamid

Abdollah Ebn-Abdelhamid

Der Salafisten-Prediger betonte in seiner Freitagspredigt: „Diese Chatibs haben vergessen, dass das Hauptproblem zwischen Muslimen und Kopten ein ideologisches Verständnis ist, so wie Allah im Koran sagt: „… Und zwischen uns und euch ist offenbar für immer Feindschaft und Haß entstanden, (solange,) bis ihr an Allah glaubt und an Ihn allein!“ [Pârse & Pârse: Das ist die 60. Sure Al-Mumtahana {60:4}]; natürlich haben wir sie [die Christen] nicht angegriffen und keine Aggression gezeigt, und der beste Beweis ist, dass seit der Januar-Revolution keine Bombenattentate auf keine einzige Kirche verübt wurden.“

Er sagte weiter: „Der Prophet schickte eine Botschaft an die Christen von Nadschran und forderte sie auf, entweder sich zum Islam zu bekennen oder Dschizya zu bezahlen und ihre Weigerung würde dann zum Krieg führen; und nun sehen wir Scheichs und Chatibs, die glauben, sie wären Muslime, aber sie sprechen über die nationale Einheit und Brüderlichkeit zwischen uns und ihnen, während solche Behauptungen wertlos sind und unsere wahre Religion das nicht akzeptiert, weil unsere Religion betont, die Christen seien die Feinde des Islam bis zum Jüngsten Gericht.“

© Pârse & Pârse

Quelle: elwatannews

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14 Gedanken zu „Ägypten: Der Salafisten-Mufti predigt Hass gegen die Kopten und Christen

  1. Ja, unsere Eliten sollten endlich mal die Ohren spitzen und auf solche muslimischen Stimmen achten. Es ist schon ein Trauerspiel, dass solche Lehren in der heutigen Zeit vom Westen kritiklos unwidersprochen hingenommen werden und politisch und auch religiös so getan wird, als ob Christen, Juden und Muslime denselben Gott anbeten. Es ist zunehmend unerträglich, wie Politik und Religion die 3-Affen-Ideologie der political correctness vor sich hertragen, die nichts hören, nichts sehen und somit auch nichts sagen. Der politische VErdrängungswille schein ungebrochen auch angesichts dieser religionsfaschistischen Sprüche. Diese Unerträglichkeit der Feigheit steigert sich umso mehr, als das genau diese Menschen, die diese Lehre verbreiten, jetzt die politische Macht in Ägypten an Land gezogen haben. Ich jedenfalls sehe in den Salafisten die ehrlichere Variante der Muslimbrüder, die es geschickter verstehen, dieselbe Ausgrenzungs- und Hasslehre besser in Täuschungsmanier zu verstecken. Beide verfolgen dasselbe Ziel. Beide sitzen in einem Boot, welches hoffentlich bald vom Sturm der Zeit hinweggefegt werden mag. Iran ist leider ein Negativvorbild dafür, wie eine relativ kleine Clique von Mullahs und anderen Pseudogeistilchen einen ganzen Staat unter ihre Kontrolle zu bringen vermögen.

    Der Westen sollte sich endlich einmal auf seine kulturellen Werte besinnen und auch dem von diesen Mullahs und Scheichs vertretenen islam und allen seinen Varianten erklären, dass eine solche Einstellung hier nicht hingenommen werden kann. Aber es sind ja nur Christen, Juden, Bahai´s, Alewiten, Zoroastrier und andere dem Islam nicht genehmen Religionen. Ägypten hat ja nur Kulturgüter wie die Sphinx und die Pyramiden, aber kein Uran und andere Bodenschätze, die für den Westen verteidigungswert wären. Deshalb können diese Gruppen ja ruhig verfolgt und diskriminiert werden, weil die nicht so aufmüpfig sind und zur Gewalt neigen. Der feige Westen ist in seiner Dekadenz nicht mehr zu überbieten. Diese Predigten halten Menschen, die innerhalb der Muslime eine große Rolle als Multiplikatoren spielen. Das sind keine Mitlläufer, sondern ungeistige Anführer, die das Zusammenleben verschiedener Religionen für die Gläubigen nichtmuslimischer Religionen in faschistischer Art und Weise unerträglich gestalten. Wer glaubt, dass diesen Predigtinhalten auf Dauer keine Taten folgen werden, der irrt. Man stelle sich diese Unverfrorenheit und Unverschämtheit dieser Menschen vor. In erpresserischer Manier wird hier als legal verkündet: Entweder Du trittst zum Islam über oder Du musst Geld bezahlen. Eine Friß-oder-Stirb-Ideologie teuflischen Ausmaßes wie im 3. Reich in Deutschland scheint sich jedenfalls religions-politisch-ideologisch Bahn zu brechen.

  2. Bazillus, Sie sprechen mir aus dem Herzen und Verstand und leider muss ich immer wieder fest stellen, dass ich mit meiner Einstellung und meinen Aussagen von etlichen Menschen
    in die Ecke der Intoleranz und der rechten Szene gestellt werde. Auch wenn ich mir diesen Schuh
    nicht überstülpen lasse, so zeigt es doch, was in unserem Land los ist und dass man
    mit Totschlag -Argumenten Kritiker „abseits stellen möchte.

    • Werte(r) Rosmarin,
      danke für den Zuspruch. Lassen Sie sich in Ihrer Einstellung nicht irritieren. Wir wissen um die Wahrheit in diesem Punkt. Die Menschen, die uns in die rechtsradikale Ecke stellen wollen, sind Menschen, die nach der Ideologie leben, die da lautet: „Was nicht sein darf, kann nicht sein“. Sie unterliegen dem ideologischen „Verdrängungsmechanismus“, um sich selbst vor der Wahrheit zu schützen und um nicht zugeben zu müssen, dass Ihr Weltbild einfach nicht mit der Realität übereinstimmt und sie einem Phantom nachhecheln. Sie wollen bewusst im Wolkenkuckucksheim leben. Erst dann sind sie in der Lage, sich
      ich wohlfühlen zu können.

  3. Pingback: Der Salafisten-Mufti predigt Hass gegen die Kopten « kopten ohne grenzen

  4. Lieber Bazillus, wenn Sie verstehen möchten, warum man im Westen nichts zu solchen Aussagen sagt, müssen Sie anfangen, Ihr Weltbild zu ändern. Wachen Sie auf und legen Sie einmal Ihre Naivität ab (das ist kein Vorwurf!, wir Iraner waren auch naiv). Sie müssen einfach mal die Puzzleteile 1+1 zusammensetzen. Warum äußert man sich im Westen negativ über Isalmisten in Pakistan (Merkel: Unterdrückung von Frauen!) etc. um dann in diesem Fall den Mund zu halten?? Denken Sie doch einmal nach, ob das reine Dummheit oder Unwissenheit ist oder ob da jemand nach einem SCHEMA vorgeht und den Politikern rät, manches überlegt zu sagen, um dann in anderen Fällen besser den Mund zu halten. Menschenrechtsverletzungen in Syrien grundsätzlich Assad anzulasten, auch, wenn Sie ERWIESENERMASSEN von Islamisten in Syrien durchgeführt werden, um dann im Falle Irans zum Beispiel Sommer 2009 oder wie jetzt erneut bei Hinrichtungen in Tehran weg zuschauen.
    Aufwachen! Politiker sind überall gleich, ob Iraner,Deutsche, Muslime und Christen, Juden. Spielt keine Rolle. Und sehr oft schlafen gerade die Christen und Islamisten im selben Bett. Es stellt sich natürlich die Frage, inwiefern diese Poltiker überhaupt islamisch oder christlich sind.

    • Ba doroud!

      Da hast Du voellig Recht schamsi! Menschenrechtsverletzungen werden immer nur dort angeklagt, wenn es den eigenen politischen Interessen dient. Dieses elende falsche Gesindel von westlichen Politikern stehen islamistischen Politikern in nichts nach. In jedem Fall stelle ich sie auf ein und dieselbe Stufe. Ich gehe noch weiter. Das an die Macht Bomben von Islamisten und die Bomardierung der Zivilbevoelkerung in islamischen Staaten ist ein Kriegsverbrechen und nichts weiter als Staatsterrorismus, dass Assad, Tazi Allah sei Dank, noch an der Macht ist hat er allein Iran zu verdanken, sonst haetten westliche Staaten ihn schon laengst weggebombt um den Salafisten an die Macht zu verhelfen.

      • Werter Ardasir Parse,
        leider muss ich Dir recht geben. Wobei nicht nur der Westen solches bewerkstelligt, sondern auch die damalige UdSSR in Afghanistan, aber auch Irak und Iran waren durch Kriege zerstritten. Saddam hat in Kuwait sein Glück versucht. Somit ist der Westen nicht der alleinige Akteur auf der Weltbühne. Auch Israel wurde von islamischen Nachbarn seinerzeit militärisch massiv angegriffen. Kriege in Afrika gegeneinander sind noch immer nicht ausgestanden. Jede Großmacht, nicht nur die westliche agiert auf fremden Kontinenten wie Russland und insbesondere China. Nur der Westen ist in der letzten Zeit durch USA (Irakkrieg) und Frankreich (Libyen) äußerst brutal – auch da gebe ich Dir recht – aufgefallen. Der Einsatz in Afghanistan war Folge des Angriffs des 11.09.01. Dadurch kam die Terrordebatte so richtig ins Rollen und lieferte zumindest vordergründig Gründe zum militärischen Eingreifen, welches ich nicht rechtfertige. Denn Terrorismus kann mit militärischen Mitteln nicht besiegt werden. Das Schlimme ist, dass Afghanistan wie der Irak im islamischen Sumpf versinken wird. Allerdings ist Irak im Grunde das GEgenbeispiel der These, dass das Erdöl die führende Rolle spielte. Denn die USA haben – so meine ich – nicht die Hauptführerschaft über das irakische Öl, sondern eher China und Russland. Bitte berichtigen, falls ich falsch liege. Die Rolle des Westens ist und bleibt somit undurchsichtig. Denn die USA hätte ja die Macht gehabt, die Ölquellen des Irak zu annektieren oder die Iraker vertraglich zu zwingen, ihr Öl nur in die USA zu liefern. Das wurde meines Wissens nicht durchgeführt. Aber falls ich falsch liegen sollte, bedaure ich meine letzten Äußerungen. ich will auch nichts Falsches in die Welt setzen.

        http://www.welt.de/politik/ausland/article8046849/US-Amerikaner-profitieren-nicht-vom-Irak-Oel.html

      • 2rud!
        „Das an die Macht Bomben von Islamisten und die Bomardierung der Zivilbevoelkerung in islamischen Staaten ist ein Kriegsverbrechen “
        Absolut!

    • Werter Schamsi,
      ich glaube, dass ich mein Weltbild nicht unbedingt ändern muss. Meinen geschriebenen Satz: „…Der feige Westen ist in seiner Dekadenz nicht mehr zu überbieten. “ ist schon ein Hinweis in die richtige Richtung. Die Dekadenz ist in meiner persönlichen Interpretation die Begrifflichkeit der bewussten Verkommenheit, ein Zustand, der sehr leicht in eine ideologie gepackt werden kann und somit die Werte der ethischen Ehrlichkeit, des Mutes und der Aufrichtigkeit aufgibt zugunsten des nur auf Erden regierenden Geldgottes ohne Jenseitsambitionen, der über allem schwebt, genannt die Ideologie der political correctness. Wirtschaftliche Interessen gehen für den Westen grundsätzlich über jede Form der ethischen und moralischen Wertebindung, ja er verleugnet zunehmend selbst die tiefsten Menschenrechtsverletzungen, wenn es seinen Interessen dient. Zu sehen an den im Minutentakt eingeblendeten Börsenkursen. Die soziale Marktwirtschaft wurde für das Gros der Menschen poltiisch ermordet. D´accord!
      Selbstverständlich gebe ich Ihnen Recht, dass der Westen zielgerichtet handelt, aber eben nicht aus religiösen Gründen, sondern aus irdisch-machtpolitischen Gründen, um andere in die wirtschaftliche Abhängigkeit zu zwingen oder für sich durch Ausbeutung fremdländischer Ressourcen wirtschaftliche Machtpositionen zu erhalten. Trotz allem jedoch bin ich der Meinung, dass der Westen nicht nur aus Politikern besteht, sondern aus der Masse an Menschen, die immer feiger (daher mein Begriff des „feigen“ Westens, der nicht nur die Politik betrifft) wird und ihr Selbstbestimmungsrecht immer mehr zugunsten der political correctness aufgibt und daher diese Politikelite erst einmal durch Wahlen ermöglicht. Aber letztlich stimmt aber auch: Menschen hier im kaptialistischen Westen ist es möglich, freier leben zu können als Menschen unter der Knute der Islamisten, Sozialisten und Kommunisten, weswegen ich trotz aller berechtigter Kritik lieber hier leben möchte als in islamisch unterdrückten Ländern und wie ich hoffe, Sie doch auch.

      Dass der Westen die ihm nicht genehmen Staatsformen wie in Syrien von der Erde wegfegen will, ist letztlich das politisch erkennbare Zeichen seines dekadenten Machtstrebens und seiner ethischen Verkommenheit, weil Ihm das Wohlergehen der Menschen (wie Christen, Muslime der anderen Konfession, Juden, usw.) dabei völlig egal ist und das alles als nicht einmal erwähnenswerter Kollateralschaden abgehakt wird. Deshalb steht er moralischund ethisch genauso am Pranger wie Staaten des Sozialismus, des Kommunismus und des Islam. Ja, er mutet den Syrern eine Lebensweise unter den Islamisten zu wie in Ägypten und anderen Ländern. Das ist seine tiefe Schuld, aus der er sich nicht herausreden kann.

      Die einzige positive Chance, die ich auf Dauer sehe, ist, dass die Islamisten, die meines Wissens in den letzten Jahrzehnten noch nie so massiv in ihrem Machbereich an der poltischen Macht waren, ihr Potential wegen politischer, weil koranisch vorgeschriebene Gesetzmäßigkeiten für alle sichtbar, dafür sorgen werden, dass deren Unfähgikeit zutage tritt, um dann von der eigenen Bevölkerung weggefegt zu werden. Das Internet und der immer freiere Zugang zu Info-quellen der „anderen“ ist der größte Feind des Islam. Leider nur ein schwacher Trost, der bis heute ja auch nicht im Iran klappt. Wer die Armee kontrolliert, hat die Macht. Ist in allen Diktaturen dasgleiche. Also, werter Schamsi, meine Naivität hält sich in Grenzen. Ich sehe schon die dubios-fatale, eben aus diesem Grunde auch dekadente Rolle des Westens.

      Mit geht es in meinen Statements eher immer um den Menschen im Einzelnen bei der Frage, in welchen Staaten er sich am freiesten entfalten kann. Da sehe ich zz. den Westen noch im Vorteil, aber zunehmend in schwierigeren Fahrwassern, da der Islam den Westen zunehmend seine Doktrin dank der schwächlichen demografischen Verhältnisse, dank des europäisch-westlichen Selbsthasses, aber auch dank der politisch korrekten Selbstmordideologie in den Griff bekommt. Der Westen war und ist auch noch nie ein Unschuldslamm gewesen, aber der Islam, der den Menschen nicht nur in irdischer Weise, sondern auch in religiös-psychologischer Weise vergewaltigt, m. E. noch verwerflicher nicht nur im Sklaventum irdischer Macht, sondern geht es ihm hier nicht nur im irdische, sondern auch im religiöse Macht, um religiöses Sklaventum, die eine gefährliche Doppelstrategie, die Menschen in den Griff zu bekommen, zur Folge hat, während die diesseitsorientierten Diktaturen des Sozialismus, Faschismus und des Kommunismus eine irdisch-geistige Einbahnstraße darstellen, die für die Menschen jedoch wie der Stalinismus, der Maoismus und das 3. Reich so augenfällig bewiesen haben, genauso tödlich endeten und enden.

      Im Westen können wir den Spruch durchaus wörtlich nehmen: „Das Volk hat die Politiker, welches es verdient“. Die Werte wie Freiheit, Demokratie und echte Christlichkeit (welches auch die Einhaltung der Menschenrechte beinhaltet) sind für die meisten nicht mehr das Fundament des Denkens und somit auch für sie nicht mehr wert, verteidigt zu werden. Das macht den Islam und andere Radikale im Westen so stark.

      In Diktaturen können wir diesen Satz nicht anwenden, da diese durch das Volk nicht legitimiert sind. Diese Herrschaften werden dort dem Volk aufoktroyiert für Jahrzehnte. Darum fällt es dem Westen leichter, über andere „moralisch“ zu urteilen. Die Politiker des Westens sind durch Wahlen an die kurzfristige Macht gekommen. Wenn aber die z. B. die christliche Ethik an Wert im Volk verliert, so wird dies auch reflektiert durch das Politikerpersonal, welches das Volk gewählt hat. Und damit ist dann auch die Schwäche der Demokratie zutage getreten: Die Politik ist wankelmütiger als die einer Diktatur. Die Positionen können sich alle paar Jahre ändern. Die Interessenlage ist somit ebenfalls ständig der Dispositon unterworfen. Darum erscheint der Westen halt auch wankelmütiger und unzuverlässiger.

      Aus diesen Gründen sind dann auch die politischen Interessen in Diktaturen auch beständiger. Der Islam z. B. denkt in Jahrhunderten, der Westen bis zur nächsten Wahl. Das ist der große Nachteil. Darum braucht es in den westlichen Gesellschaften einen die Menschen verbindenden Kulturkitt, den die Linken jedoch freiwillig und ohne Not mit dem Christentum über Bord geworfen haben. Somit bestimmen nach jeder Wahl andere Prioritäten
      das politische Handeln. Wenn die wirtschaftliche Entwicklung stagniert und rezessiert, so wählen Menschen Politiker, die nur Wirtschaft im Kopp haben, damit es ihnen besser geht (ob das klappt, sei dahingestellt) Wenn die Wirtschaft funktioniert, wählt man Experimente. Das macht die „Unzuverlässigkeit“ des Westens aus.

      Ich hoffe, ich konnte meine persönliche Sicht der Dinge erläutern. Danke für Ihre konstruktive Kritik.

  5. “ natürlich haben wir sie [die Christen] nicht angegriffen und keine Aggression gezeigt, und der beste Beweis ist, dass seit der Januar-Revolution keine Bombenattentate auf keine einzige Kirche verübt wurden. “

    Jetzt sollen sie wohl dankbar sein dafür. Danke, oh großer Mufti. Die führen ihr Land in den Orcus der Geschichte.

  6. Zum Artikel selbst noch ein kleiner Nachtrag:
    Die gewählte Überschrift zum Artikel ist m. E. leicht irreführend. Der Salafistenmufti predigt keinen Hass, zumindest keinen, der von ihm selbst stammt. Er transportiert nur den Hass, den der Gott des Islam in „seinem“ Buch, dem Koran, als legitimiertes Mittel im Umgang seiner Gläubigen mit Nichtmuslimen gefordert hat. Die Überschrift impliziert dem Leser auf den ersten Blick, dass ein guter Muslim die Wahl hat, koranischen Hass zu predigen oder nicht. Ein guter Muslim hat diese Wahl ja eben leider nicht. Hass ist islamerhaltendes und islamförderndes Stilmittel der Strategie des islamisch-kulturellen Handelns gegen Nichtmuslime. Dass die meisten Muslime dies nicht praktisch durchführen, ist nicht dem Koran zu verdanken, sondern eben dem Umstand, dass die meisten Muslime dieses Buch nicht wirklich kennen.
    Was der „WEsten“ unter „Islam“ versteht, ist halt eine unzulässige Zweiteilung in Islam und Islamismus. Darum wird ja auch die Gefährlichkeit der Strategie des Islam nicht erkannt. Strategie der Eroberung durch moderate, sich immer in der Opferrolle wähnende sich mit zunehmender Stärke – von einer kleinen Gruppe guter, weil korantreuer Muslime herausgefordert- sukzessive in „gute Muslime“ verwandeln.

    Die Überschrift könnte lauten: Ägyten: Der Salafisten-Mufti predigt k o r a n i s c h e n Hass gegen die Kopten und Christen.

    Diese Art von Überschriften würde auf den ersten Blick klarer zu erkennen geben, wo dieser Hass seinen Ursprung nahm, auch für Leser, die den ARtikel nicht vollends lesen. Die Menschen, die diesen Hass noch heute verkünden, sind ja nur die Boten, die Multiplikatoren der islamischen Hass- und Ausgrenzungsurlehre. Die Begrifflichkeit „koranischer Hass“ sollte zu einem Logo, zu einer festen Begrifflichkeit, zu einem „Überschriftenleitfaden“ werden, wenn das Wort „Hass“ in eine Überschrift eingebaut werden soll.

    Dies soll keine Kritik, höchstens eine Anregung sein.

    • Werter Bazillus, der Kern und das Fundament des Islam ist Hass, Mord und Gewalt! Also, es gibt keine gute Muslime oder böse Muslime, wie es auch keine gute Nazis und böse Nazis geben kann! Die gute Muslime, die praktizieren meistens auch Taqiyya und es gibt eine Anzahl, die nicht mal genau wissen, was im Koran steht und gegen jede Kritik sind. Wenn der Mufti predigt, dass nun Christen unsere Feinde sind bis zum Jüngsten Tag, und dabei beruht er sich auf Versen von Koran, was muss ich als Leser darunter verstehen. Und diejenigen, die nicht mal den Artikel zu Ende lesen und auch nicht mal auf den angegebenen Link der angegebenen Passage des Koran in deutscher Sprache klicken, ist besser für sie überhaupt nicht mehr hier reinzulesen! Die Überschrift ist von uns sehr bedacht gewählt, weil wir auch kein Hetze-Blog sind, sondern ÜBERSETZEN WORTWÖRTLICH, denn wir gehen auch davon aus, dass diese Übersetzungen auch auf ihre Richtigkeit geprüft werden können, und wäre bis jetzt etwas falsch übersetzt (aus dem Arabischen), hätten unsere Blogsgenossen von Koptisch.wordpress uns darauf aufmerksam gemacht oder halt ein Leser, der sich auch mit arabischer Sprache auskennt. Und glaube mir Bazillus, wir (Pârse & Pârse) wissen es, wovon wir hier schreiben, dass wie ein lieber und harmloser Muslim über Andersgläubigen denkt! Wir haben Jahre lange Erfahrung mit solchen Muslimen, entweder aus eigenem Land oder anderen Nationalitäten! Die Sache mit der westlichen Welt erinnert mich auch an die Anfangsgeschichte über die Machtergreifung Hitlers, wo alle sich eilten mit ihm irgendwelche Pakten zu schließen oder gute politische Beziehungen aufzubauen, bis Hitler anfing seine Aggression und Expansionskriege gegen diese Verbündeten durchzuführen! Ein gutes Beispiel ist der britische Premierminister Arthur Neville Chamberlain! Ach ja, vergessen wir Stalin auch nicht.

      Wir wählen keine unpassende Überschrift!

  7. „Seit über fünf Jahrhunderten haben die Regeln und Theorien eines alten Araberscheichs (Mohammed) und die unsinnigen Auslegungen von Generationen schmutziger und unwissender Pfaffen in der Türkei sämtliche Einzelheiten des Zivil- und Strafrechts festgelegt. Sie haben die Form der Verfassung, die geringsten Handlungen und Gesten im Leben eines jeden Bürgers festgesetzt, seine Nahrung, die Stunden für Wachen und Schlafen, den Schnitt seiner Kleidung, was er in der Schule lernt, seine Sitten und Gewohnheiten und selbst die intimsten Gedanken. Der Islam, diese absurde Gotteslehre eines unmoralischen Beduinen, ist ein verwesender Kadaver, der unser Leben vergiftet. Er ist nichts anderes als eine entwürdigende und tote Sache.”

    Mustafa Kemal Atatürk (Jacques Benoist-Méchin, “Mustafa Kemal. La mort d’un Empire”, 1954)

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