Iran: Die Entfernung der Buddha-Statuen aus den Läden aufgrund „Kultureller Invasion“!

BuddhaDer Chef der Behörde „Bewahrung der kulturellen Relikte“ berichtete über die Entfernung der Buddha-Statuen von den Teheranern Läden, unter Hinweis, dass die Buddha-Statuen ein Beispiel der „Kulturellen Invasion“ seien.

Die staatliche Nachrichtenagentur Mehr teilte mit, dass Jâberi-Ansâri dem Mehr Reporter sagte: „Die Kontrollpatrouillen suchen täglich auf den Märkten nach unerlaubten CDs und haben während der letzten 5 Tage einige der unerlaubten CDs und auch Lehrmittel, die keine Produktionserlaubnis besitzen, in Teheran und den umliegenden Städten konfisziert.“

Er sagte weiter: „Nach unseren Erkenntnissen bieten einige der Geschäfte, die Statuen verkaufen, auch die Buddha-Statuen an; in der Hinsicht wurden die Statuen entfernt und die Entfernung der Buddha-Statuen geht weiter. Wir wurden informiert, so wie uns Verkäufer mitgeteilt haben, dass solche Produkte [Buddha-Statuen] aus dem Handelszentrum der Insel Qešm [im Süden Irans] mit anderen Statuen in den Iran importiert werden.“

Jâberi-Ansâri sagte: „Der Feind [!] versucht mit der Verbreitung solcher Symbole den Lebensstil und den religiösen Glauben der Menschen zu verändern; denn solche Statuen verbreiten eine Ideologie und religiöse Überzeugung; sie [der Feind] wollen mit diesen Symbolen eine künstliche Kultur erzeugen; definitiv erlaubt kein Verantwortlicher des heiligen Systems der Islamischen Republik die Verbreitung solcher Kulturen.“

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Ein Gedanke zu „Iran: Die Entfernung der Buddha-Statuen aus den Läden aufgrund „Kultureller Invasion“!

  1. Damit zeigen sie ihre (un)geistige Nähe zu diesen Herren, den Taliban, die in religiösem Hass die afghanistanischen Buddhastatuen gesprengt haben und denen, die in Timbuktu die nicht islamkonformen Mausoleen zerstört haben, natürlich das alles im Auftrag Gottes, versteht sich von selbst.

    http://www1.wdr.de/themen/archiv/stichtag/stichtag5200.html

    http://www.welt.de/kultur/article107613221/Islamisten-zerstoeren-Weltkulturerbe-in-Timbuktu.html

    Dazu passt auch, dass im Gegenzug zu diesem Zerstörungswerk eine rege Bautätigkeit in der Türkei vorgenommen worden ist:

    http://michael-mannheimer.info/2013/02/20/das-ende-der-laizistischen-turkei-erdogan-lies-in-10-jahren-17-000-neue-moscheen-bauen/#more-19560

    All das passt zusammen, es ist geistig festgefügt. Der Islam herrscht, er wird nicht beherrscht. Und der auch noch so kleine Ansatz, auch nur einen Hauch anderer Religionen oder Kulturen überhaupt zuzulassen wird somit auch im Iran im Keim erstickt. Dieses Zensurdenken ist korankonform. Der Prophet ließ ja auch seine Kritiker ermorden. Wenn das nicht Zensur in Reinkultur war, die die Würde des Lebens eines Menschen mit Füßen trat. . Diese geistige Haltung dieses Menschen wurde islamkonform in die Jetztzeit übertragen. Diskriminierung, Verfolgung und Tod von nichtmuslimischen Menschen ist dann nur die Endstufe dessen, was im Islam an Hassdenken vulkanisch-eruptiv-explosiv als Methodik der Abschreckung zum Vorschein kommt. Und solche Maßnahmen der Machthaber im Iran sind genau solche vorbereitenden Maßnahmen bis hin zur Todesstrafe von Apostaten, die dieses perfide Spiel dieser Religion erkannt haben.

    Das zeigt aber andererseits auch, dass die Machthaber des Islam nackte Angst haben, dass auch nur so kleine Buddhastatuen, ihre Religion ad absurdum führen könnten. Dieses ganze Ausgrenzungs-Feindbild-Zensur-Verhalten zeigt doch eine Totalangst, von anderen Kulturen oder Religionen überrollt zu werden, eine Art kollektives Trauma. Das würde auch passieren, wenn der Islam die Anwendung psychischer und physischer Gewalt gegen Andersdenkende nicht von innen heraus als Stilmittel seiner „Stärke“ praktizieren würde. Der immense Abschreckungseffekt, der durch Kritikverbot bei Bestrafung(sforderung), Zensur, Apostasiebestrafung bis hin zum Tod, Gewalt und Feindbildhassdenken nach außen getragen wird, ist wie zu Mohammeds Zeiten die größte Garantie für den Erhalt dieser Politreligion. Nur über das Feindbildhassdenken existiert diese Religion überhaupt noch. Da kann ein deutsches Sprichwort helfen „Frechheit siegt“.

    Diese aktuelle iranische Handlungsweise der islamischen Machthaber im Geiste eines radikalen Khomeini ist insofern in sich schlüssig. Sie geht konform mit der Totalablehnung in Feindschaft zu allem was nichtislamisch ist.

    Dieses Verhalten der Islamvertreter auch hierzulande hat zur Folge, dass selbst leiseste Kritik von den meisten Menschen nur unter Nicknamen – wie meine Wenigkeit ja auch – möglich ist. Im Iran ist sie sogar nur noch unter Androhung von Todesstrafe möglich. Die Verhaltensweise der Islamvertreter, den Islam in mediale Watte zu packen, bringt eine Bewusstseinsänderung zutage, die sogar das so abgebrühte und früher freiheitsliebende Hydeparkcorner-Europa wie ein Kaninchen in devoter Ehrfurcht vor dem Schlangencharakter dieser Feindbildreligion erstarren lässt. Und das konnte nur passieren, weil wir uns hier in Europa die Freiheit genommen haben, nur das als Freiheit zuzulassen, was der linken Ideologie der political correctness entsprach und entspricht, welche die Menschen sich noch heute aufoktroyieren lassen. Die Menschen hier haben das Denken sukzessive anderen überlassen, weil es so schön bequem ist, so schön der Selbstverwirklichung des Egoismus dient und die Freiheit der Meinung als zu selbstverständlich angesehen hat. Diese Menschen haben am Spaß- und Fungen Gefallen gefunden und haben unter zunehmender Ablehnung der eigenen Wurzeln nichts mehr zu bieten, was die Integration von einzelnen Menschen unmöglich macht.

    Wir in Europa sollten einmal Gewissenserforschung betreiben:
    Wer will sich in eine Kultur integrieren, die von den „Kulturträgern“ gehasst oder zumindest abgelehnt wird. Diese Kultur der Selbstablehnung kann keine Kultur sein, in die sich jemand mit gesundem Menschenverstand integrieren will. Da erinnert er sich lieber an die eigene, von zuhause aus mitgebrachte Kultur. Ich kann den hier lebenden Muslimen nicht einmal böse sein, sich hier nicht integrieren zu wollen in eine Kultur der Schwäche, der Beliebigkeit der Konturlosigkeit, weil unser Eliten ein derart verkorkstes Selbstverständnis in Bezug auf die eigene Kultur haben, dass ein Außenstehender gar nicht mehr erkennen kann, für was diese Eliten überhaupt noch stehen.
    Nach außen hin faseln diese etwas von Menschenwürde, Demokratie, Freiheit, Menschenrechten und Gleichheit und setzen genau diese Begrifflichkeiten der Beliebigkeit aus, ohne sie materiell-konstitutiv begründen und definieren zu können. Diese Begrifflichkeiten aus deren Mund sind leider hier zu Lachnummern verkommen, weil genau diese Eliten diese Begriffe immer mehr für die eigene Bevölkerung einschränken.

    Demokratie: EU: schließt sich aus, wird nur noch von gefaselt, ist aber nicht demokratisch legitimiert.
    Freiheit: Höchstens Denkfreiheit, aber Meinungsfreiheit wird schon massiv eingeschränkt. Nur die Meinung darf noch veröffentlicht werden, die in der von Presse, Politik und anderen Eliten genehm ist und in der Spur der PC läuft
    Menschenwürde: wird zunehmend unterhöhlt von Abtreibung bis Euthansasie
    Gleicheit: Wird in der Genderideologie ins Utopische verkrümmt. (Selbst die Begriffe Vater und Mutter beginnen zu verschwimmen, werden sprachlich ersetzt durch Elter 1 und 2, wobei da zu klären werde, welcher Elter da die Nr. 1 ist. Sollte lieber umgetauft werden in Elter 1 und 1 a, damit die Absurdität auch einmal in der Bevölkerung begriffen wird, welche Kultureliten wird „unterstellt“ sind.)
    Brüderlichkeit: Von einer fundierten und echten Brüderlichkeit kann hier nur geträumt werden, denn jeder ist sich selbst der Nächste,
    allgemeine Menschenrechte: Werden nur da kritisiert, wo am wenigsten Widerstand zu erwarten ist, Mut in dieser Frage ist zur Feigheit vor der Realität verkommen. Ansonsten auf eigenem Boden: Feigheit vor der islamischen Propaganda und vor dem islamischen Ausgrenzungsverhalten.

    Stattdessen tritt immer mehr eine kulturell-gesellschaftlich-politische verschwommen-konturlose Beliebigkeit an die Stelle einer identitären kulturellen Sinn stiftenden Gesellschaftsordnung.

    Während die islamische Gesellschaftsordnung immer weiter durch die Freiheit unterdrückende Menschenrechtsverletzungshandlungen ihre Position der (Pseudo)Stärke ausbaut wie durch solche im Artikel beschriebenen Handlungsweisen), verliert sich der Westen und Europa in einer beliebigen identitätsfeindlichen Kultur der atheistisch-sozialischen selbstzerstörerischen Geisteshaltung der diesseitsorientierten von Geld und Machteinflüssen bestimmten Wirtschaftsideologie, in der nur noch Geld, Kapitalerfolg und die nächste Wahl zählt. Menschen und deren Würde bleiben nicht nur im Islam auf der Strecke, sondern zunehmend auch hier.

    Das ist der Grund, warum der Islam hier in Europa ein so leichtes, ein überaus leichtes Spiel hat.

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