Rohani: Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt

Der Titel der Keyhân Zeitung aus dem Iran - Rohani: „Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt, die ausgelöscht werden muss“

Der Titel der iranischen Zeitung Keyhân – Rohani: „Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt, die ausgelöscht werden muss“

Teheran – Während Hassan Rohanis Regierung bald die Geschäfte übernimmt, und die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche ihre vorbereitenden Schritte einnehmen, sorgte die Umänderung der Rede von Hassan Rohani am al-Quds-Tag [02.08.2013] durch die lokalen Medien in Iran bei den internationalen Medien für einen Skandal. Hassan Rohani sagte am Vorabend des Starts der neuen Regierung [05.08.2013] während seiner Rede am al-Quds-Tag, dass „im Schatten der Besetzung al-Quds [Jerusalem] und der palästinensischen Gebiete eine Wunde am Körper der islamischen Welt sitzt, und diese Wunde ist die Erinnerung daran, dass die Muslime ihre historischen Rechte nicht vergessen werden und sie werden der Ungerechtigkeit und Aggression widerstehen.“

Laut Reuters und der Nachrichtenagentur ISNA haben die lokalen Medien in Iran, darunter auch die ISNA, die Rede Hassan Rohanis auf andere Weise [mit anderen Worten] übertragen. In der ersten Ausgabe der Rede des neuen Präsidenten, die von den lokalen Medien veröffentlicht wurde, hätte angeblich der zukünftige iranische Präsident gesagt: „Israel ist eine Wunde, die seit Jahren am Körper der islamischen Welt sitzt, und die Wunde muss ausgelöscht werden.“

Die ISNA und einige Nachrichtenagenturen haben versucht die Nachricht zu korrigieren, aber einige der Medien haben die ursprüngliche Nachricht entfernt. Die ursprüngliche Nachricht, deren Inhalt die Notwendigkeit der Auslöschung Israels war, erinnerte die westlichen Medien an die Worte von Mahmoud Ahmadinedschad, während seines ersten Amtsjahres als Präsident, der in seiner provokativen Rede gesagt hatte: „Israel muss von der Landkarte getilgt werden.“

In Reaktion auf diese Nachricht, sagte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu: „Rohanis wahres Gesicht wurde, wie zu erwarten war, enthüllt.“ Laut Reuters betonte der israelische Premierminister auch, dass „die Rede von Hassan Rohani zeigt, dass ein Präsident, den die „Anderen“ als „moderat“ bezeichnen, in seiner Feindseligkeit Israels gegenüber mit Ahmadinedschad gleich zu setzen ist.“

Die Äußerungen Ahmadinedschads über die Leugnung des Holocausts und Israel als „ein Krebsgeschwür zu bezeichnen, das beseitigt werden muss“, mussten weltweit sehr vielen negativen Reaktionen entgegenstehen. Obwohl die offiziellen iranischen Nachrichtenagenturen die Rede von Hassan Rohani korrigiert hatten, sagte der israelische Premierminister: „Auch wenn die Rede des neuen Präsidenten dementiert wird, ist es das, woran er glaubt, und das ist die Karte der islamischen Republik.“

Netanjahu betonte auch, dass „die Rede von Herrn Rohani die Welt von der Illusion, die, vor allem nach den iranischen Wahlen die Welt befallen hatte, heraus bringen soll.“ Israels Premierminister betonte weiter, „dass das Ziel der Islamischen Republik sich Atomwaffen anzueignen, Israel, den Nahen Osten und die globale Sicherheit bedroht, und die internationale Gemeinschaft darf das dem Iran nicht erlauben.“

Es ist zu erwähnen, dass das erste Mal Ayatollah Khomeini, der Gründer der Islamischen Republik Iran, betonte: „Israel muss von der Bildfläche der Erde ausgelöscht werden“; und Ayatollah Khamenei, der jetzige Oberste Führer der Islamischen Republik, hat sehr oft über die Zerstörung Israels gesprochen und betonte, dass das israelische Regime ein „Krebsgeschwür“ sei.

Obwohl die Rede von Hassan Rohani über Israel nach Angaben der Nachrichtenagentur AP verzerrt wurde, berichtet dieser Vorfall über die Herausforderungen für den neuen Präsidenten des Iran, der schon früher versprochen hatte, er würde die ruhigen Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft suchen.

Nach der Machtstruktur der Islamischen Republik, werden jedoch die endgültigen Entscheidungen bezüglich der Atomfrage und Irans Außenpolitik vom Obersten Führer und den iranischen Revolutionsgarden getroffen, und der Präsident, selbst im Falle einer Differenz, um die Institutionen der Macht zu überzeugen, hat eine Vielzahl von Herausforderungen vor sich.

Quelle: manoto

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7 Gedanken zu „Rohani: Israel ist eine Wunde am Körper der islamischen Welt

  1. Kaliber Dummbös!

    Jakob (der ‚Betrüger‘) bemühte sich mit allen (z. T. auch fragwürdigen) Mitteln um den Segen seines Vaters. Schließlich erhielt er ihn von seinem Vater Isaak in besonderer Form (1. Mose 27, 29):

    „Völker sollen dir dienen, und Stämme sollen dir zu Füßen fallen. Sei ein Herr über deine Brüder, und deiner Mutter Söhne sollen dir zu Füßen fallen. Verflucht sei, wer dir flucht; gesegnet sei, wer dich segnet!“

    Später dann kämpfte Jakob am Bach Jabbok einen verzweifelten Kampf mit einem (zunächst) unbekannten Mann.
    Dabei setzte Jakob seine Lebenspriorität wiederum auf Segen (1. Mose 32, 27):
    „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.“

    Dieser Unbekannte sprach (wohl, weil er weiter musste, Vers 28):
    „Wie heißt du? Er [Jakob] antwortete: Jakob. Er [der Unbekannte] sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und hast gewonnen.“

    Mit diesen beiden Segenssprüchen ausgerüstet ging also aus Jakobs Nachfahren das Volk Israel hervor.

    Esau, Jakobs Bruder, war so schlau, mit Jakob Frieden zu machen.
    Ihm war ein ganz schöner Segen abgeluchst worden, aus Dummheit hatte er zugestimmt (1. Mose 25, 34) und hätte es (wegen des ersten o. g. Segens) nur noch schlimmer machen können, wenn er die Feindschaft zu Israel gesucht hätte.

    Viele andere bissen sich an Israel schon die Zähne aus.
    Bileam z. B., ein Prophet vom Eurphrat, wollte Israel fluchen, aber musste diesen Segensspruch wiederholen (4. Mose 23, 9):
    „Gesegnet sei, wer dich segnet, und verflucht, wer dich verflucht!“

    Mohammed verdrehte die Gegebenheiten im Koran:
    Nicht Jakob, der Sohn Isaaks sei der Segensträger Gottes, sondern Ismael (Isaaks Halbbruder).
    Auch er bekämpfte die Juden.
    Aber um den Fakt, dass man Israel nicht vernichten kann, kam auch er nicht herum.

    Der schnauzbärtige A versuchte Israel zu vernichten und erntete am Ende nur ein total zerstörtes Deutschland.

    Der kleine a aus Persien wollte wohl so groß sein, wie der Schnauzbärtige.
    Er trat in seine Fußstapfen und wiederholte dessen Lügen (die Holocaustleugnung).
    Aber um den Fakt, dass man Israel nicht vernichten kann, kam auch er nicht herum.

    Rohani scheint nun (vermutlich) aus taktischen Überlegungen heraus, d. h. um von innenpolitischen Missständen abzulenken und um einen Sündenbock zu haben, einen äußeren Feind zu suchen.

    Aber es gibt nichts Dümmeres, als sich dafür Israel zu wählen.
    Muslimische Führer könnten wissen, wie viel Lüge im Koran steckt, und wenigsten selbst realistisch denken.
    Aber, wer die Lüge liebt, ist auch stets gefährdet, sich selbst gleich mit zu belügen, am Ende zu seinem eigenen Nachteil.

    Große Perserkönige waren schlauer und ließen sich z. B. von Juden beraten.
    Sie statteten Juden finanziell aus, um aus dem Exil in ihre Heimat zurückzukehren.
    Sie begründeten Freundschaft.

    Heute kann ich allen Iranern nur raten, sich nicht auf eine Feindschaft mit Israel zu konzentrieren,
    denn der Herr hat auch heute noch mit Israel etwas vor.

  2. Toll, da haben wir ja garnicht 3 Monate warten müssen, ja nicht einmal bis zum offiziellen Amtsantritt. Die Katze ist aus dem Sack.

    Wie kann die Wunde älter sein, als sein Körper. Aber Jockel, Du hast dies in Deinem Kommentar doch so schön dargelegt. Der Wildeselmensch, der mit allen Streit hat, ist nach Abraham der erste Muslim. Der Islam ist wie eine Schlange. Listig vereinnahmt er Judentum und Christentum, um sich dann an ihnen im ewigen Feindbild abarbeiten zu können. Ohne diesen Schachzug, mit dem der islam auf Lüge basiert, wäre er nicht überlebensfähig. So einfach ist das.

    Die Logik der Mullahs ist Gottfern, weil ihre Logik der Grundlüge, der permanenten Geschichtsverfälschung, der Feindildaufechterhaltung (um immer einen äußerlichen Feind parat zu haben, wenn es innenpolitisch schwierig wird) und Falschbehauptungen (alle Erfindungen stammen von Moslems, weil alle Wissenschaft im Koran vorentwickelt ist, Moslems haben Deutschland wieder aufgebaut, Holocaust gab es nicht und Al Andalus war ein Paradies der friedlichen Koexistenz, Kreuzzüge waren ein Angriff auf den Islam völlig ohne Anlass, Völkermord an Armeniern hat es nie gegeben. Islam ist Frieden, islamische Terroristen haben nichts mit dem Islam zu tun, usw. usf.)
    Ohne Lüge kann der Islam nicht existieren. Ohne Lüge fällt seine Existenzgrundlage wie ein Karetnhaus zusammen. Die Aufrechterhaltung der Lüge kann nur mit psychischer Gewalt (totales Kritikverbot einhergehend mit Bestraftung der Kritiker, Mohammad hat solche liquidieren lassen) und physischer Gewalt (Schrecken in die Herzen tragen = Terror) gewährleistet werden. Darum lassen die friedliebenden moderaten Muslime, die sich in der Mehrheit befinden, von den radiaklen Islamgruppen auch vorführen. Ob dies Strategie oder einfach nur Angst ist, habe ich noch nicht endgültig für mich entschieden. Ich neige jedoch zur Strategie, die allerdings in der Welt durchaus erfolgreich ist, weil die Pistole in der Hand immer ein schlagendes, weil ein erpresserisches Argument zur Durchsetzung von ideologien und ausgrenzenden Religionsinhalten ist.

  3. Oha, wie immer, habe den Satz des 2. Absatzes nicht zuende geführt: Soll heißen: …. dient. Hinzufügen möchte ich dann noch: Und wer ist der Vater der Lüge? Nun, die Antwort können die Leser des Kommentars, die in religösen Kontexten zu denken vermögen, sich selbst geben.

  4. Werte Leser und Blogbetreiber,

    http://haolam.de/artikel_14351.html

    Gehört auch zum Thema Rohani.

    Ich bitte die Aufmerksamkeit auf folgende Stellen im Text zu richten:
    „… Aller Kosmetik durch die Pseudowahl Rohanis zum Trotz unterdrückt der islamistische Machtapparat im Innern nach wie vor Oppositionelle, denen es um Grundsätzliches, um individuell verstandene Freiheitsrechte geht. Rohanis ist ein Wolf im Schafspelz. Auch unter ihm hat es bereits Hinrichtungen gegeben, weniger als einen Monat nach seiner Wahl bereits mindestens 61, doch ist von weit höheren Zahlen auszugehen.

    Seine Rhetorik mag geschliffener und für den Westen anschmiegsamer daherkommen, nicht so polternd wie sein Vorgänger, das ändert nichts am entscheidenden: Der existenziellen Bedrohung Israels und aller Menschen, die an der Forderung nach Selbstbestimmung des einzelnen Menschen festhalten, die an der sexuellen Orientierung des Einzelnen als seiner Privatsache festhalten und dies für unverzichtbar halten, die die Gleichberechtigung von Mann und Frau für selbstverständlich ansehen.

    Einen Tag vor seinem Ausscheiden aus dem Amt hat der iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad Israel erneut vor „Ausrottung“ gewarnt. „Ein verheerender Sturm ist auf dem Weg, der die Wurzeln des Zionismus ausreißen wird“, sagte Ahmadinejad am Freitag bei der traditionellen Massenkundgebung zum Al-Kuds-Tag an der Teheraner Universität. Israel habe „keinen Platz in dieser Region“.

    Der oberste iranische Führer Chameini hat am 1. August getwittert, die westlichen Regierungen unterstünden zionistischer Kontrolle. Israel müsse zerstört werden, um Platz zu schaffen für einen palästinensischen Staat vom Meer zum Jordan. Das lässt keinen Spielraum für Übersetzungsfehler oder Interpretationen.“

    Ende des Ausschnitts:

    Ich meine, dass sich da nichts, aber auch garnichts geändert hat. Der Mensch, der lediglich andere Kleidung anzieht, bleibt derselbe Mensch, der er vorher war.

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