Wael Nader al-Halqi: EU verweigert Wiedereinreise von nach Syrien entsandte Terroristen

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Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Damaskus – Der syrische Ministerpräsident Wael Nader al-Halqi verurteilte die europäischen Staaten für das Entsenden von islamistischen Terroristen nach Syrien, und sagte, dass die gleichen Terroristen Europa gefährden können, und deshalb habe die EU beschlossen ihre Rückkehr zu verhindern.

„Die europäischen Länder trafen die Entscheidung, die Rückkehr der Terror-Kämpfer aus Syrien zu verhindern, wegen des gefährlichen Gedankengutes der Takfiri und Wahhabiten Rebellen“, sagte Halqi, Fars News Agency am Mittwoch.

„Sie werden wahrscheinlich Unruhen in den europäischen Gesellschaften schaffen und dort nach ihrer Rückkehr terroristische Operationen durchführen“, erklärte er, und sagte, „dass dies der Grund sei, warum die EU die Entscheidung, ihre Rückkehr nach Europa zu blockieren getroffen hat.“ Mit anderen Worten will die EU seine islamistischen Terroristen, die zuvor nach Syrien entsandt wurden, um terroristische Anschläge in Syrien durchzuführen, nicht zurücknehmen.

Die Europäische Intelligence Service (EIS) entschied in einem kürzlich stattgefundenen Treffen nicht zu erlauben, die Salafisten-Kämpfer, die nach Syrien geflogen wurden, um sich terroristischen Gruppen anzuschließen, wieder nach Europa zurückkehren zu lassen.

„Die EIS untersuchte die Frage nach der Zukunft der Salafisten-Kämpfer, die europäische Staatsbürgerschaften besitzen in seiner letzten Sitzung am 24. Juli und beschlossen, dass sie die Rückkehr von Tausenden Salafisten-Kämpfern in ihre Länder in Europa verhindern“, sagte eine informierte Quelle Fars News Agency am Mittwoch, die wegen der Geheimhaltung des Problems anonym bleiben wollte.

Laut der Quelle, haben die europäischen Sicherheits-Offiziere den Ausschluss der Salafisten-Kämpfer aus Europa willkommen geheißen und betonten, dass ihr Aufenthalt in Syrien die Sicherheit in europäischen Gebieten erhöhen wird. „Sie haben auch beschlossen, die Ursprünge dieser Kämpfer und die Wurzeln ihres Glaubens in Europa zu ermitteln, um die Ausbildung einer neuen Generation von Salafisten-Kämpfern auf dem europäischen Kontinent zu verhindern“, fügte die Quelle hinzu.

Anfang dieses Jahres, sagte der EU-Anti-Terror-Chef, dass Hunderte von Europäer jetzt mit den Rebellen in Syrien gegen Bashar al-Assads Regierung kämpfen.

Gilles de Kerchove schätzte die Zahl der Terroristen aus Europa in Syrien auf etwa 500. Geheimdienste sind besorgt, einige könnten sich Gruppen mit Verbindungen zu Al-Qaida anschließen und später nach Europa zurückzukehren, um terroristische Angriffe zu starten. Das Vereinigte Königreich, Irland und Frankreich haben unter den EU-Ländern die höchste Zahl von Terroristen in Syrien.

Nicht alle von ihnen werden nach dem Verlassen Syriens radikal sein, aber wahrscheinlich werden viele von ihnen dort radikalisiert und ausgebildet werden“, sagte Herr de Kerchove. „Und wie wir gesehen haben, könnte dies zu einer ernsthaften Bedrohung führen, wenn sie zu uns zurück kommen. Europaweit arbeiten Geheimdienste an Untersuchungen darüber“, sagt der BBC-Korrespondent Duncan Crawford. In Großbritannien und Belgien hat man die Anstrengungen erhöht um auf die Spur zu gelangen, wie die Leute rekrutiert werden.

In den Niederlanden haben Beamte die Aufmerksamkeit gegenüber der Terrorgefahr wesentlich erhöht, teilweise wegen Bedenken von radikalisierten Bürgern nach der Rückkehr aus Syrien.

Syrien erlebt seit März 2011 Unruhen und bürgerkriegsähnliche Zustände durch Angriffe gut organisierter und aus dem Ausland bewaffneter Banden gegen die syrische Polizei, den Grenzschutz, Staatsmänner, der Armee und der Zivilbevölkerung im ganzen Land. Tausende von Menschen wurden bisher getötet, da islamistische Terroristen Protestkundgebungen in bewaffnete Auseinandersetzungen verwandeln.

Die Regierung beschuldigt Banditen, Saboteure und bewaffnete Terrorgruppen für den Tod Tausender verantwortlich zu sein und betonte, dass die Unruhen, aus dem Ausland organisiert werden.

Im Oktober 2011 wurde fast in allen Teilen des arabischen Landes die Ruhe wiederhergestellt, nachdem Präsident Bashar Al Assad begonnen hatte eine Initiative zur Reform des Landes zu starten. Aber Israel, die USA, ihre westlichen und arabischen Verbündeten haben das Land mit allen Mitteln ins Chaos gestürzt. Tel Aviv, Washington und einige arabische Hauptstädte wurden dabei ertappt eine Inszenierung von verschiedenen Terror-Parzellen in der Hoffnung auf zunehmende Unruhen in Syrien gestartet zu haben.

Quelle: Fars News Agency

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8 Gedanken zu „Wael Nader al-Halqi: EU verweigert Wiedereinreise von nach Syrien entsandte Terroristen

  1. Glaube ich nicht da Europa Tausenden Terroristen von der PKK bis zur Hissbollah Asyl gewährte.In den Balkan Kriegen fuhren ganze Busladungen(!) von „Asylanten“ wieder in den Krieg.SPD und Grüne haben vor paar jahren sogar die Werbung für Terrororganisationen STRAFFREI GEMACHT!

    Man kann dort ja auch kochen lernen…oder mit Nachtsichtgerät Urlaub machen.

    Den Deutschen kann man den grössten Mist erzählen,sie glauben jedem verlausten Bärtigem und geben ihm noch eine Entschädigung,eine Wohnung und Hartz4.

    • Ja mein Lieber, und diese Terroristen will man jetzt wieder los haben und schickt sie unwiderruflich nach Syrien, um Syrien zu re-islamisieren, nicht ohne sie vorher eingebuergert zu haben, dank Gruener und SPD und sonstigen linken Parteien in Europa. Man schlaegt zwei Fliegen mit einer Klappe.

  2. Nun, das lässt mich an ein Zitat denken, das Napoleon über Deutschland gesagt haben soll:

    „Es gibt kein gutmütigeres, aber auch kein leichtgläubigeres Volk als das deutsche. Keine Lüge kann grob genug ersonnen werden, die Deutschen glauben sie. Um eine Parole, die man ihnen gab, verfolgen sie ihre Landsleute mit größerer Erbitterung als ihre wirklichen Feinde.““

    Irgendwie passt dieses Zitat auch noch heute. Sie bekämpfen eher die Boten, die lediglich vor den Feinden warnen, eher als die Feinde selbst.

    Zum Rückreiseverbot. Ich schätze, diese 500 Männekes können sich so gut tarnen, dass ihre Rückkehr nur eine Frage der Zeit ist. Falsche Papiere, ein anderes Aussehen und schon sind die wieder hier. Grenzkontrollen sind abgeschafft. Wer will da kontrollieren?
    Der veröffentlichte politische Wille auch nur einer Organisation ist wohl mit der Praxis nicht in Einklang zu bringen. Allein diese Schätzung von lediglich 500 Menschen ist m. E. für ganz Europa eh eine Farce, die nur eine Beruhigungspille darstellen soll. Solange niemand den Mund auftut und die ausgrenzenden „Ungläubigen- und Frauenverachtungsteile“ des Koran-Islam als Ursache für jeglichen islamischen Terrorismus und Frauenunterdrückukng beim Namen nennt, können sich die Europäer diese lächerlichen Feinheiten schenken.

    Wir sollten daran erinnern, wo dieser Khomeini sich hat im Exil aufhalten dürfen: In Frankreich. Und der heutige Mullahstaat ist die Frucht dieses Hätschelns von Terroristen im Westen.

    • Was Israel mit den Islamisten in Syrien oder anderswo zu tun haben soll, erschliesst sich mir nicht – aber egal ob Kopten, Orthodoxe, „West-Christen“ oder eben auch Exil-Perser: Hauptsache, man kann seine altgewohnten Klischees anbringen?? Und da wundert Ihr Euch, warum uns GOTT die Moslems an den Hals geschickt hat? Jetzt haben alle Judenfeinde genau die Probleme am Hals, die sie diesem Volk seit bald zwei Jahrtausenden stets an den Hals gewünscht haben – Gott ist nur gerecht!!

      • Was Israel mit den Islamisten in Syrien oder anderswo zu tun haben soll, erschliesst sich mir auch nicht.
        Vielleicht ist dieser Artikel (Quelle: Fars News Agency) auch ein gutes Stück Iranischer Propaganda aufgesessen?

        „jetzt haben alle Judenfeinde genau die Probleme am Hals, die sie diesem Volk seit bald zwei Jahrtausenden stets an den Hals gewünscht haben“

        Dem anderen Probleme wünschen ist aber sehr feige.
        Es muss wohl Ausdruck von Hass sein.
        Es verletzt den anderen noch mehr, als die Probleme (wenn sie denn tatsächlich deshalb kommen sollten).

        Wo Christen meinen, Juden hassen zu dürfen, da irren sie gewaltig!

        Selbst wenn sie aus der Bibel heraus lesen, dass Juden einen Fluch auf sich geladen hätten, als sie bei Jesu Kreuzigung riefen „sein Blut komme über uns und unsere Kinder!“, sollten sie dreierlei nicht vergessen:
        1. Ihr Anführer Jesus hat sich ausdrücklich gegen das Hassen ausgesprochen.
        2. Der Christen Anführer Jesus war selbst ein Jude und sprach: „Das Heil kommt von den Juden“ (Joh. 4, 22).
        3. Jesus Christus bat für die Juden – im Angesicht seiner eigenen Hinrichtung – um Vergebung (Luk. 23, 34):
        „Vater, vergib ihnen; denn sie wissen nicht, was sie tun!“

        Wo also Christen sich entschließen, Juden zu hassen, da haben sie vorher aufgehört Christi Jünger zu sein!
        Und nur um die Jüngerschaft; die Nachfolge; das Beherzigen der richtigen Lehre, nämlich das Erkennen, Begreifen und Weitergeben der Liebe ging es ihm; – NICHT ABER: um eine Anhängerschaft in großer Zahl, mit Machtstruktur und Einfluss-Sicherung, nicht um ein Parteibuch, Anbetungsort oder -Richtung.

        In einem stimme ich zu: „Gott ist gerecht“.

        Aber er schickt uns nicht Probleme an den Hals und freut sich dabei.
        Er hat keinen Gefallen am Tode des Ungerechten (Hes. 33, 11), und entsprechend auch nicht an Mühsal und Qual, denn Gott ist pure, wohlmeinende und gönnende Liebe.

        Allerdings ist er auch so gerecht, dass er die Realitäten nicht mystisch zugunsten seiner Lieblinge verzerrt.
        Er stellt allen Menschen eine kalkulierbare Welt (Naturgesetze) zur Verfügung, und er warnt vor Illusionen:
        „Wer Wind sät, wird Sturm ernten“, „Wer zum Schwert greift, kommt durchs Schwert um“, …

        Und so sah auch Jesus schon für die Juden eine nicht so glorreiche Zukunft voraus (Luk. 23, 28-31).

        Interessant und Bände sprechend, finde ich dabei den Vers 31:
        „Denn wenn man das tut am grünen Holz, was wird am dürren werden?“
        Wenn man in guten Zeiten Unrecht tut, was wird dann in schlechten sein?

        Wenn Europa ohne Not auch nur billigend in Kauf nimmt, dass sich Menschen, die einmal unter ihnen wohnten, als Kämpfer in doch sehr zweifelhaften Handwerk üben, …
        Was wird sein, wenn sich diese Leute wieder an Europa erinnern?

      • Wenn Sie glauben, dass alle Nicht-Muslime Engel sind, dann taeuschen Sie sich gewaltig und sind nicht informiert darueber, was denn jeder Einzelne von ihnen Dreck am Stecken hat. Das sind also keine Klischees sondern bewiesene Fakten und FNA luegt nicht mehr als andere, insbesondere die deutschen Luegenblaetter. Man muss nicht glauben, dass die USA, Israel, Deutschland oder die Laender der EU Engel sind. Sie alle bedienen sich des Terrorismus und des politischen Mordes, der absoluten Kontrolle der Menschen, der Ausbeutung, der Kriegshetze und Kriegsunterstuetzung incl. Kriegsverbrechen, Machtgehabe und Besserwisserei und jeder der Kontrahenden glaubt das einzige richtige politische System zu haben, die einzig richtige Weltanschauung und glaubt diese dem anderen aufdraengen zu muessen und jetzt sagen Sie mir wo liegt der Unterschied in der Aussenpolitik und dem Gehabe und den Verbrechen zwischen Iran und dem Rest der Welt? Unser iranisches Problem ist in erster Linie die Innenpolitik, die nicht vorhandenen Freiheiten und die Feindschaft Israel gegenueber, das ist was ich anprangere. Politik ist ein schmutziges Geschaeft an den Haenden der Erschaffer klebt immer Blut, egal wo auf der Welt.

        • Ich glaube nicht, dass alle Nicht-Muslime Engel sind.

          „jetzt sagen Sie mir wo liegt der Unterschied in der Aussenpolitik und dem Gehabe und den Verbrechen zwischen Iran und dem Rest der Welt?“

          Nach meinem Weltbild sind derartige Unterschiede ohnehin zweitrangig.

          Von diesen, zweitrangigen Unterschieden sehe ich den größten im Ton.

          Ton, Wortwahl und die ganze Rhetorik des Westens sind deutlich feiner, als die des Irans.
          Man hat das Gefühl, stimmig überzeugt zu werden, nicht zuletzt, weil ja auch Kritik nicht so rigoros verboten ist, wie im Iran. Folglich schließt man sich lieber den westlichen Meinungen an.

          So entsteht eine große Mehrheit moralisch mittelmäßiger Menschen, die allein schon wegen ihrer Zahl dominiert.

          Wenn man hier Einfluss und Gehör bekommen will, dann darf man sich selbst nicht mit schreienden Sätzen ins Abseits stellen.

          Zum Schluss noch ein weiser Rat des Paulus (1. Kor. 9, 19-22):
          „Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne. Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter dem Gesetz geworden – obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -, damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne. Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz geworden – obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind, gewinne. Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.“

          Er hat sich allso den Empfängern seiner Botschaft angepasst, damit sie ihn überhaupt verstehen.
          Natürlich ohne dabei die Wahrheit zu verbiegen.

          P. S.: Mit ‚Gesetz‘ ist im Korintertext (nur!) das jüdische Opfer- und Zeremonialgesetz (inklusive Beschneidung) gemeint, welches nach christlicher Lehre im Gegensatz zur damals dort relevanten jüdischen Lehre durch Jesu Opfertod obsolet wurde.

  3. Pingback: El que se fué a “Siria” perdió su silla… La UE impide el retorno de sus ciudadanos envíados a Siria para luchar con los rebeldes… | NUEVA EUROPA- Nueva Eurabia

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