Wissenschaftliche Studien beweisen: Religiöse Menschen sind weniger intelligent als Atheisten

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Dieser Artikel wurde ins Spanische übersetzt

Eine Analyse der Partituren von 63 wissenschaftlichen Studien von Professor Miron Zuckermann an der University of Rochester, die über Jahrzehnte zurückreichen, ergab im Ergebnis, eine negative Beziehung zwischen Intelligenz und Religiosität in 53 von 63 Studien: Religiöse Menschen sind weniger intelligent als nicht-religiöse Menschen.

Die Studie mit dem Titel „Die Beziehung zwischen Intelligenz und Religiosität: Eine Meta-Analyse und einige vorgeschlagene Erklärungen“, veröffentlicht in der Personality and Social Psychology Review zeigt, je intelligenter ein Kind während der frühen Jahre ist, desto wahrscheinlicher ist eine Ablehnung oder Abkehr von der Religion.

Im Alter sind dann Menschen mit überdurchschnittlicher Intelligenz weniger gläubig, glauben die Forscher gefunden zu haben.

Eine der Studien, die in Zuckermans Analyse verwendet wurde, war die Analyse der lebenslangen Überzeugungen von 1.500 hochbegabten Kindern mit einem IQ über 135. Die Studie begann im Jahr 1921 und wird weiter fortgesetzt. Selbst im hohen Alter hatten die Probanden ein viel niedrigeres Niveau des religiösen Glaubens als der Durchschnitt der Bevölkerung.

Die Bewertung, die die erste systematische Meta-Analyse der 63 Studien, die in den Jahren zwischen 1928 und 2012 durchgeführt wurde, zeigte, dass von 63 Studien, 53 eine negative Korrelation zwischen Intelligenz und Religiosität aufwiesen, während nur 10 Studien eine eher positive Korrelation zeigten.

Nur zwei Studien zeigten eine signifikante positive Korrelationen und in insgesamt 35 Studien wurde eine signifikante negative Korrelationen festgestellt.

Die Autoren der Untersuchung untersuchten jede Studie unabhängig, unter Berücksichtigung der Qualität der Datenerhebung, des Umfangs der Stichproben und der verwendeten Analysemethoden.

Die drei Psychologen definierten bei der Überprüfung der Intelligenz im Zusammenhang der Analyse, diese als die „Fähigkeit zur Vernunft, die Fähigkeit zu planen, die Fähigkeit Probleme zu lösen, abstrakt zu denken, komplexe Ideen zu begreifen, schnelles Auffassen, und die Fähigkeit aus Erfahrungen zu lernen.“ Religiosität wird von den Psychologen als Beteiligung an einigen (oder allen) Facetten der Religion definiert.

Nach der Untersuchung, waren andere Faktoren – wie Geschlecht oder Erziehung – nicht relevant, um einen Zusammenhang zwischen Intelligenz und religiösem Glauben herzustellen.

Der Grad des Glaubens, variiert je nach Alter mit einer Korrelation, die zeigt, dass der schwächste Grad unter der Pre-College Bevölkerung zu finden ist.

Die wissenschaftliche Analyse kommt zu dem Schluss, dass: „Die meisten vorhandenen Erklärungen, bezüglich einem negativen Zusammenhang zwischen Intelligenz und Religion, sich ein zentrales Thema, nämlich die Prämisse teilen, dass religiöse Überzeugungen irrational sind, keine wissenschaftliche Basis haben, nicht überprüfbar sind und damit unattraktiv sind für intelligente Menschen, die mehr Wissen haben.“

Kritik an den Schlussfolgerungen der Studie sind, dass die Analyse sich nur mit einer Definition der analytischen Intelligenz befasst und neu identifizierte Formen der kreativen und emotionalen Intelligenz außer Acht lässt.

Die Psychologen, die die Untersuchung durchgeführt haben, sagen auch, dass die säkulare Interpretation der Befunde darauf hindeutet, dass intelligentere Menschen weniger wahrscheinlich, religiöse Überzeugungen haben, weil sie mit Ideen rund um die persönliche Kontrolle verknüpft sind.

„Intelligente Menschen verbringen in der Regel mehr Zeit in der Schule – eine Form der Selbst-Regulierung, die langfristige Vorteile mit sich bringen kann“, schrieben die Forscher.

„Intelligentere Menschen bekommen höhere und bessere Beschäftigung, ein höheres Gehalt, das zu einem höheren Selbstwertgefühl führt und die persönliche Kontrolle der Überzeugungen fördert.“

Quelle: Independent UK

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22 Gedanken zu „Wissenschaftliche Studien beweisen: Religiöse Menschen sind weniger intelligent als Atheisten

  1. Ach, ja das passt. Eine Studie hat mal die Intelligenz der Wählerschichten analysiert. Die Klügsten wählten links, die dümmsten Wähler hat die Christlich Demokratische Union (CDU) die dieses Land von einem Schuldenberg in den anderen führt. Im Schnitt erreichen diese gerademal untersten Durchschnitt.
    Dummheit und Leichtgläubigkeit füllen die Kassen windiger Geschäftemacher, bringen Regierungen an die Macht die sich am Volk bereichern und Gesetze machen, die das Recht zugunsten der Täter beugen.
    So wie im Fall von Sahar Gul, zwangsverheiratet, zur Prostitution gezwungen und mißhandelt
    hat das afghanische Parlament gerade ein Gesetz verabschiedet, das es Familienmitgliedern von Peinigern verbietet, vor Gericht auszusagen, damit die Täter frei kommen.
    Mit der gleichen Absicht manipuliert das Fernsehn das Volk, indem sie das FBI glorifizieren um die Spitzelei Deutschlands herunterzuspielen und anschliessend die Stasi mit DDR gleichsetzen um Mißtrauen gegenüber jenen zu erzeugen, für jene die die Welt nicht als glücklichen freien Kapitalismus sehen. Aber es sind die „Führer der freien Welt“ die gegen ihre Bürger aufrüsten.
    Und die fördern auch jeglichen Glauben, sei es an Ufos, an Gott oder an die jeweilige Obrigkeit.
    Es gibt nur eines an das man wirklich glauben sollte, das jeder Mensch gleich geboren ist und das niemand das Recht hat, einen anderen gegen seinen Willen auszubeuten.

  2. Studien sind möglicherweise nicht immer das Non plus Ultra. Denn Studien haben immer ein Problem. Wer gibt sie in Auftrag? Wer finanziert sie? Was kann die Zielsetzung sein udn ist diese Zielsetzung – möglicherweise sogar unbewusst – erwünscht entweder vom Auftraggeber oder von dem der die Studien direkt betreibt, weil diese so schön in das eigenen Weltbild passt? Da wird jede Studie durch andere widerlegt werden können. Immerhin wiesen 10 Studien positive Korrelation aus. Dann kommt es noch auf die Befragten oder die Versuchsobjekte an. Es ist schon ein Unterschied, ob als „Versuchs“objekt in diesem Fall ein Theologieprofessor wie Ratzinger oder ein frommes Mütterchen mit integrierter Volksfrömmigkeit befragt wird. Und es kommt natürlich auch auf die Fragestellungen an. Damit können Studienergebnisse manipuliert werden. Ich will diese Studien nicht schlecht reden, ihnen nichts unterstellen und auch die Integrität der Studienbetreiber in Zweifel ziehen. Aber das Ergebnis kann auch ohne teure Studien stimmig sein, wenn wir mit gesundem Menschenverstand an die Sache herangehen.

    Fest steht auch ohne Studie, dass analphabetisch erzogene Menschen weniger Hinterfragung ihrer Religion betreiben. Es ist der kritiklose Umgang mit der jeweils eigenen Religion, die diese Frage auch ohne Studien beantworten könnte und zu ähnlichen Ergebnissen führen würde. Jedoch gerade das Judentum hat seine Religion immer hinterfragt, hat seine Schüler immer angeregt, die Bibel zu interpretieren und nicht stumpf zu glauben.

    Intelligenz ist nicht unbedingt ein Wert an sich. Große Intelligenz haben Autisten auch. Sie haben aber aus Krankheitsgründen keinerlei soziale Kompetenz. Intelligenz kann im psychologischen Sinne rationial, wie der Artikel super beschreibt, objektiviert werden. Aber sie sagt nichts über die Herzensbildung dieser Menschen aus, die aufgrund ihrer Intelligenz die besten Jobs oder bestbezahlten Positionen innehaben, was unzweifelhaft richtig sein wird. Vielleicht ist das der Grund, warum das Mobbing am Arbeitsplatz so um sich greift und die Arbeitswelt immer unmenschlicher wird, so dass jeder in einer zynischen Angstsituation gehlaten wird, weil oben an der Spitze der jeweiligen Firma Intelligenzbolzen sitzen und nur dem Profit hinterherhecheln ohne Firmenphilosophie der Werte eingerichtet zu haben.

    Und sie sagt absolut nichts über den Wert eines Menschen aus. Eine Intelligenzbestie kann ein menschenverachtender Bolzen sein, der seine Mitarbeiter wie Sklaven behandelt.
    Ich bringe an dieser Stelle eine kleine Zitatensammlung, die Herrn Albert Einstein, der wohl nicht als besonders relgiös galt, aber als besonders intelligent angesehen wird.

    Ich benutze folgenden Link: http://www.zeitblueten.com/news/zitate-albert-einstein/
    Albert Einstein haben wir nicht nur die Relativitätstheorie und weitere bahnbrechende physikalische Erkenntnisse zu verdanken. Auch viele „kleine Weisheiten“ hat er seiner Nachwelt hinterlassen. Einige dieser wertvollen Zitate habe ich hier zusammengetragen. Bitte schön:
    Meine Favoriten der Einstein-Zitate

    Wenn man zwei Stunden lang mit einem netten Mädchen zusammensitzt, meint man, es wäre eine Minute. Sitzt man jedoch eine Minute auf einem heißen Ofen, meint man, es wären zwei Stunden. Das ist Relativität.

    Das Problem zu erkennen ist wichtiger, als die Lösung zu erkennen, denn die genaue Darstellung des Problems führt zur Lösung.

    Ein Leben, das vor allem auf die Erfüllung persönlicher Bedürfnisse ausgerichtet ist, führt früher oder später zu bitterer Enttäuschung.

    Holzhacken ist deshalb so beliebt, weil man bei dieser Tätigkeit den Erfolg sofort sieht.

    Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Meine Anmerkung: Äußerst interessant. Religion hat z. B. etwas mit Phantasie zu tun)

    Wenn du ein glückliches Leben willst, verbinde es mit einem Ziel, nicht aber mit Menschen oder Dingen. Alles sollte so einfach wie möglich gemacht sein, aber nicht einfacher.

    Bildung ist das, was übrig bleibt, wenn man all das, was man in der Schule gelernt hat vergisst.

    Das Lehren soll so sein, dass das Dargebotene als wertvolles Geschenk und nicht als saure Pflicht empfunden wird.

    Der Fortgang der wissenschaftlichen Entwicklung ist im Endeffekt eine ständige Flucht vor dem Staunen.

    Der Mensch erfand die Atombombe, doch keine Maus der Welt würde eine Mausefalle konstruieren.

    Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert.

    Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen.

    Die wichtigste Erkenntnis meines Lebens ist die, dass wir in einem liebenden Universum leben. (meine Anmerkung: Wow, deutet auf religiöse Grundeinstellung hin)

    Eine wirklich gute Idee erkennt man daran, dass ihre Verwirklichung von vorne herein ausgeschlossen erscheint.

    Es ist die wichtigste Kunst des Lehrers, die Freude am Schaffen und am Erkennen zu wecken.

    Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr. (Meine Anmerkung: Toll, wie der Typ über sich und seine Intelligenz lachen konnte!)

    Freude am Schauen und Begreifen ist die schönste Gabe der Natur.

    Ich habe keine besondere Begabung, sondern bin nur leidenschaftlich neugierig.

    In der Mitte von Schwierigkeiten liegen die Möglichkeiten.

    Klug ist der Schweres einfach sagt.

    Lernen ist Erfahrung. Alles andere ist einfach nur Information.

    Nimm alle Dinge wichtig, aber keines richtig ernst.

    Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung.

    Versuche nicht, ein erfolgreicher, sondern ein wertvoller Mensch zu werden.(Anmerkung: Könnte auf der Kanzel gesagt worden sein)

    Wer es in kleinen Dingen mit der Wahrheit nicht ernst nimmt, dem kann man auch in großen Dingen nicht vertrauen.

    Wichtig ist, dass man nicht aufhört zu fragen.

    Wir können der Tatsache nicht ausweichen, dass jede einzelne Handlung, die wir tun, ihre Auswirkung auf das Ganze hat.

    Ende des Links.

    Und mein persönliches Lieblings-Einstein-Zitat, mit welchem er mich zu einem echten Fan seines Wesens macht, ohne seine Relativitätslehre auch nur im Ansatz verstanden zu haben, weil ich eine echte Physiknietennull bin, ist das folgende:

    Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und in welchem Sinn er zur Befreiung vom ICH gelangt ist.

    Und genau das ist für mich als religiös denkenden Menschen die Höchstform der Individualität, auch wenn es sich paradox anhört.

    Intelligenz ist für mich ein Wert, der zwar wichtig ist und die Welt wissenschafltich und im Alltag technisch voranbringt, aber der vermenschlichte Umgang mit ihr ist viel wichtiger. Die Intelligenz ohne Herzensbildung, über die Einstein zweifellos verfügte, auch ohne besonders religös zu sein, kann seelenlos, berechnend und kalt sein.

    Darum sind die Studien zwar äußerst interessant, aber sagen nichts darüber aus, ob Intelligenz ohne alle Herzensbidlung wriklich erstrebenswert ist. Die Herzensbildung jedoch kann religiös grundiert und geprägt sein, muss aber nicht. Somit kann ein religiöser Mensch (das fromme Mütterchen mit Herz) viel wertvoller sein als ein nur intelligenter Mensch mit gedachtem sich selbst zugewiesenem überhöhtem Eigenwert ohne Gemeinschaftsambitionen.

  3. Sorry, der Grammatikteufel hat wieder zugeschlagen:
    Und genau das ist für mich als religiös denkender Mensch die Höchstform der Individualität, auch wenn es sich paradox anhört.

    • Werter Bazillus,

      es war auch nicht Thema der Untersuchung ob Intelligenz ohne Herzensbildung erstrebenswert ist, sondern in wie weit analytische Intelligenz und Religion sich antagonistisch gegenueberstehen. Ich waere auch ohne diese Studie zum selben Ergebnis, einfach durch Ueberlegung gekommen. Wer analytisch denkt, muss Religion in jeglicher Form ablehnen. Als die Studie 1921 begann kannte man noch keine emotionale Intelligenz oder Herzensbildung. Heute weiss man, dass fuer den Erfolg auch die emotionale Intelligenz Bestandteil ist. Fest steht, dass religioese Menschen weniger dazu im Stande sind analytisch zu denken.

      Leute wie Ratzinger, die ich persoenlich als Scharlatane empfinde, die weder den Zoroastrismus verstanden haben noch sonst irgendetwas und glauben, dass die Quantenmechanik aus der Bibel herauszulesen ist, sind Leute, die versuchen Wissenschaft im Einklang mit der Religion zu finden, auf hahnebuechene Weise. Dies jedoch ist ein unmoegliches Unterfangen, denn erstens, widersprechen alle Religionen der Wissenschaft, das beginnt schon in den Schoepfungsmythen, und zweitens beginnt doch eigentlich Religion dort, wo Wissenschaft aufhoert, also wenn man immer weiter Fragen stellt, wird man immer auf unbeantwortbare Fragen treffen, dann gibt uns die Antwort die Religion. Nicht nachweisbar, nicht ueberpruefbar, man muss es einfach glauben. Daher ist Wissenschaft niemals im Einklang mit einem Glauben und auch aus der Vergangenheit gibt es meines Wissens keinen einzigen Gelehrten, weder im Orient, noch im Okzident, der nicht frueher oder spaeter mit Religion kollidierte, was dazu fuehrte, dass man die Menschen verfolgte, ermordete oder ihnen das Leben so schwer wie moeglich machte. Auch Einstein war nicht religioes, da interpretierst Du zuviel hinein, werter Bazillus.

      Grundsaetzlich gibt es eine Korrelation zwischen niedrigem sozialen Niveau, resultierend aus niedriger Bildung und Religioesitaet. Was die Studie nicht beruecksichtigt hat ist, dass es auch Akademiker mit Religioesitaet gibt, dies jedoch nur dann, wenn die betreffenden Kleingeister sind und ihre kulturelle eigene Identitaet ueber Religion definieren und das verlieren wuerden, wenn sie sich von der Religion trennen. Das finden wir in Iran genauso, wie anderswo auf der Welt, z.B. in Bayern, wo die kulturelle Identitaet aus Kirche, Bier, Volksfest und Schweinebraten mit Knoedel besteht. Nimmt man solchen Personen die Religion weg, bricht ein wesentlicher Teil der kulturellen Bauernidentitaet weg. Aber warum herrscht in Bayern immer noch der Katholizismus so massiv? Weil es Tradition ist in einem historisch gesehen von armen Bauern durchsetzten Land und Bauern waren schon immer arm, also auf niedrigem sozialen Niveau und damit ungebildet und hoch religioes. Wir finden heute noch in Bayern in vielen Haushalten ein Kreuz oder Mutter Gottes Statuen.

      Natuerlich wehren sich alle religioesen Menschen nun nach einer solchen Studie, fuer bloed erklaert zu werden, auch wenn es nahe liegt. Die Studie kann man als Ganzes dort lesen: http://psr.sagepub.com/content/early/2013/08/02/1088868313497266.full

      Nicht, dass ich ein Bahai waere, aber ich erlaube mir Bahaullah zu zitieren: „Eine Religion, die nicht im Einklang mit der Wissenschaft einhergeht, ist keine Religion und es ist ein wahrhaft religioeser Schritt sich von einer solchen Religion fernzuhalten“

      Werter Bazillus, wenn wir ueber Gott reden, dann bist vielleicht sogar Du selbst immer wieder einmal Gott. Wenn meine Kunden nur noch Ausschuss produzieren, dann gehen sie nicht in die Kirche oder lesen die Bibel oder fragen einen Idioten wie Ratzinger, sondern sie rufen Ardasir an, der ihre Probleme loesen wird und wenn Ardasir dann kommt, dann ist Gott im Nasslabor Zimmer 211 und loest die Probleme und kein anderer und wenn Du sehr krank bist und operiert werden musst, dann ist irgendein Arzt gerade Gott im Operationssaal Nr. 7, der Dein Leben retten wird und kein Ratzinger, keine Bibel, kein Koran vermag das, was dieser Gott vermag. Das mein Lieber sind die wahren Goetter.

  4. Die Intelligenz der Gläubigen

    Mit der gebührenden Gelassenheit erlaube ich mir eine Stellungnahme:
    Als bekennender Gläubiger fühle ich mich von der Überschrift des Artikels schon auch ein bisschen berührt.
    Aber ich bin getrost und fühle mich nicht ernsthaft angegriffen.
    So schreibe ich diesen Kommentar auch nicht zu meiner Verteidigung, sondern um ein paar Missverständnisse aus der Welt zu räumen.

    1. Allein die Fragestellung polarisiert bereits!
    Es scheint nahe zu liegen, die Menschheit in (nur) zwei Klassen einteilen zu können:
    Die Gläubigen, und die Ungläubigen.

    Sowohl die Bibel, wie auch der Koran und ettliche andere ‚Religionslehrbücher‘, die von einem Endgericht lehren, transportieren ebenfalls eine solche Unterscheidung in zwei Gruppen. Etwas Fatales kann aber hierbei leicht übersehen werden, wozu meinem kaum ausgeprägten Sprachgenie sogar eine Bewandnis der deutschen Sprache einfällt:

    Das Wort ‚glauben‘ stammt (angeblich) im altdeutschen von ‚geloben‘ ab.
    Bemerkenswert an ‚geloben‘ finde ich das Aktive und das Freiwillige.

    Und bei genauerer Betrachtung von christlichen Gläubigen und islamischen, ‚angeblich Gläubigen‘ muss man sagen, dass die islamischen keine Freiwilligen sind. Selbst wenn sie einmal vermeintlich freiwillig drei mal hintereinander die entscheidenden Verse heruntergemurmelt haben, sind sie schon eine Sekunde danach ‚Gefangene‘. Gefangene mit Denk- und Umkehrverbot. Wiederaustritt ist mit schweren Strafen sanktioniert und auf kritische Fragen (besonders auf öffentliche Kritik) steht Verfolgung.

    Hier muss natürlich gesagt werden, dass Religionen, – und hier beziehe ich mich nicht ausdrücklich nur auf den Islam – die auf Unterdrückung ihrer ‚Gläubigen‘ ausgerichtet sind, diese natürlich ebenso gerne dumm halten, wie es politische Systeme tun, die ein solches Ziel in sich tragen.
    Komliment an Vanalander an dieser Stelle!
    Bei einem solchen Verständnis von ‚Gläubigen‘ verwundert mich natürlich nicht, wenn auch viele Studien zu einem solchen Ergebnis kommen.

    ———–

    2. Die Fragestellung impliziert ein Ziel, dem ich mich gar nicht verschreiben würde!
    Ziel in meinem Weltbild ist es weder möglichst schlau zu sein, noch möglichst schlau zu wirken.
    Ziel meines Weltbildes ist es: dauerhaft liebevoll, sinnerfüllt, harmonisch, stimmig, freudig und in Gemeinschaft Gleichgesinnter leben zu können.
    Dabei muss man weder der beste, stärkste, schlauste noch würdevollste sein. Eine solche Gemeinschaft akzeptiert problemlos Unterschiede zwischen den Individuen, weil solche Unterschiede nicht zu Unterdrückung oder irgendeiner Vorherrschaft, – und sei es eine durch Intriegen erwirkte verdeckte Herrschaft – führen wird. Schließlich wird nur dem Einem, dem Ehre gebührt die Ehre gegeben.
    Voraussetzung für eine solche Gemeinschaft ist allerdings, – und das ist für viele die Hürde – die Abwesenheit der Sünde.
    Dies ist für viele derart unvorstellbar, dass sie das Bild der idealen Gemeinschaft nicht einmal als Zielvorstellung denken können.
    Damit entledigen sie sich einer guten Inspiration, der Hoffnung und auch der Möglichkeiten die die konstruktive, vergebungsbereite und leidenschaftliche (=leidensbereite) Haltung über den Egoismus erhebt!
    Diese gute Haltung kann im Endeffekt nur haben, wer das ‚Geheimnis des Guten‘ begreift.

    Das ‚Geheimnis des Guten‘ mündet im Prinzip in der Frage der wirklich Ungläubigen, warum die Gläubigen sich immer wieder ausnutzen lassen.

    Den Gläubigen wiederum bleibt das ‚Geheimnis der Bosheit‘ verschlossen:
    Sie begreifen nicht, warum man die Prinzipien des Guten verlässt und kurzfristige Vorteile sucht, obwohl es doch wissenschaftlich und überhaupt völlig unstrittig ist, dass Kurzfristiges vergeht.
    Sie wissen (oder meinen zu wissen) von dem Endsieg des Ewigen, vor allem wenn sie dessen Kraft und Wirksamkeit, – wie ich – persönlich und hautnah erlebt haben.

    Diese beiden grundsätzlichen Geisteshaltungen werden wohl niemals zusammen kommen.
    Von der Seite der bekennenden Ungläubigen, – wie ich Ardašir Pârse wohl einschätzen darf, wird gesagt: „Wer analytisch denkt, muss Religion in jeglicher Form ablehnen.“
    Die Bibel sagt es unter anderem so (1. Kor. 3, 19): „Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott.“
    Oder so (1, 21): „Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der Predigt selig zu machen, die daran glauben.“ (Das muss man freilich erst einmal sacken lassen).

    Übrigens gibt es auch wissenschaftliche Studien, nach denen christliche Gläubige, die nach Lebens-, Ernährungs-, Verhaltens- und Denk-Prinzipien der Bibel leben, eine um ettliche Jahre längere irdische Lebenserwartung haben (die Quelle müsste ich allerdings selbst noch einmal suchen). Dies trifft sich ja auch mit dem christlichen Ziel: Es geht um das Leben, und nicht um die Intelligenz. Letztlich ist der dumme Überlebende (oder wieder zum Leben erweckte) immernoch schlauer dran, als der vorübergehend schlauste Tote.

    ———–

    Letztlich gab ein Bericht über die Giftgasproblematik im Iran, heute morgen im Radio für mich den Ausschlag, diesen Kommentar zu schreiben.
    Das Problem was schon bei der Ursünde von Adam und Eva da war, wirkt nämlich bis zu den aktuellsten heutigen Ereignissen fort.

    Das Dilemma seit der Schlange war es, als sie Behauptungen (über die Frucht, den Ungehorsam und Gottes Intentionen) abgab, dass man entweder (dem einen oder anderen) glauben musste, oder es überprüfen musste.

    Jedes heutige ordentliche Gericht würde sich für die Überprüfung mithilfe von Sachverständigen entscheiden.
    Gott hat Verständnis dafür und Gnade auch.

    Die UNO heute will überprüfen, ob es zu Giftgaseinsätzen in Syrien kam.
    Bezeichnend finde ich, dass dieses Überprüfungsmandat ausschließt, zu ermitteln, WER diese Einsätze zu verantworten hätte.

    Hier wird die Wahrheit vermieden, wegen ihrer Konsequenzen.

    Und dies ist der große Gegensatz zu dem einen (Jesus Christus), der von sich sagte:

    Ich BIN die Wahrheit und das Leben!

    (nicht die Intelligenz)… und vor Konsequenzen keine Angst hatte!

    P. S.: Lieber Bazillus, du warst wieder einmal klasse!
    Lass dich nicht provozieren, sondern hab Geduld mit allen, die (wie wir) nach Verstand und Weisheit suchen, aber woanders stehen!

    P. S. 2: Ein Widerspruch in sich:
    „erstens, widersprechen alle Religionen der Wissenschaft, das beginnt schon in den Schoepfungsmythen, und zweitens beginnt doch eigentlich Religion dort, wo Wissenschaft aufhoert.“
    Wenn es unterschiedliche Sachgebiete sind (dieser Meinung bin ich übrigens auch), können sie sich doch gar nicht widersprechen.

  5. Werter Ardasir,
    nun, ich weiß, dass ich kein Gott bin und niemals ein Gott sein werde, auch nicht dann, wenn ich jemandem helfen kann. Die „Götter“ in Weiß habe viel Wissen. Die PC-Götter einer Bank haben viel Wissen, die Laborkoryphäen haben viel Wissen und die Psycholgon haben viel Wissen, jeder Elektromeister hat viel Wissen, jeder Schreinermeister, Phyisker, usw. haben alle viel Wissen. Dieses Wissen wird eingesetzt, um gegen Geld oder eben auch nicht, Hilfe anzubieten.
    Du hilfst anderen mit Deinem Fachwissen. Du tust dies gegen Geld, um Deinen Lebensunterhalt zu verdienen oder Du lfst aus Großmut heraus, weil es für Dich selbstverständlich ist, Deinen Kollegen oder Deinen Kunden zu helfen. Beides hat seine Berechtigung. Und beides ist ok.

    Intelligenz für sich allein bringt wenig, wenn diese Intelligenz nicht mit anderen interagiert, egal ob gegen Geld oder aus ideellen Gründen.

    M. E. kann ich Intelligenz nicht isoliert von allen menschlichen Beziehungen betrachten.

    Und wir wissen auch beide, dass das Gott in Weiß auch Patienten hat, die „austherapiert“ sind und dass so einige sogar ohne einen Halbgott in Weiß zur Heilung gelangt sind, durch wen auch immer. Meine Mutter z. B. war auch bei verschiedenen Ärzten, die ihr nicht helfen konnten. Sie war auch austherapiert. Ein Heilpraktiker hat ihr helfen können, ohne Studium. Wir wissen, dass die NASA von Intelligenzien nur so wimmelt, wenn sie ein Marsprojekt jahrelang durchziehen und die Intelligenz verschiedener Fachbereiche so intensivst aufeinander abstimmen lassen. Jeder Handgriff muss sitzen, jede mögliche Fehlleistung des Marsroboters muss im Voraus berechnet werden, die Landung muss durchorganisiert werden. Auf jede unerwartete Situation muss reagiert werden, weil eben kein Gott der Reparatur mal eben so diesem Roboter, gerät er in Funktionsnot, auf dem Mars helfen kann. Das hochtrabende Ziel: Den Mars zu besiedeln.

    Die gleichen Intelligenzien schaffen es aber nicht, die Erde, ihren Heimatplaneten, überall begrünen und für Menschen besser bewohnbar zu machen, z. B. die Sahara, die Steppen und Tundren in Sibirien, die Wüsten dieser Welt oder Unterwasserwelten für Menschen zu erschaffen wie Jules Vernes in seinen Romanen. Im Gegenteil, diese Intelligenzien schaffen es nicht einmal, die Ausbreitung von Wüsten zu verhindern.

    Ich denke, auch Intelligenz hat ihre Grenzen und analysiert die Intelligenz der Analyse richtig, wenn sie zu dem Ergebnis kommen sollte, dass es keinen Gott gibt? Da wäre dann der Anknüpfungspunkt der Analyse der Intelligentia.

    Analysiert die Intelligenz richtig, dass alles, was der Mensch erschaffen hat, eben kein Zufall ist. Alles menschlich Geschaffene hat eine bewusste gedankliche Ursache, jeder Stuhl, auf dem wir sitzen, jeder Löffel war mal ein Gedanke. Das ist in der Physikwelt des Erkennens und des Webens so, in der CHemie des Erkennens und der Versuche mit ihr, so auch in der Musik und in den Künsten. Aus sich selbst ohne Veranlasser keine Bewegung, keine Darstellung, kein Geschöpf. Und es muss erst einmal Geschöpfe geben, die dieses bewusst warhnehmen, erleben, sehen und einordnen können, die die Intelligenz (Gottes) bestaunen und ihren Nutzen daraus ziehen können, also mit ihr in Kontakt treten können. Ein Affe hat auch eine ihm angeborene Intelligenz, allerdings eine, die nicht mit dem eines hochkarätigen Wissenschaftlers auch nur annähernd vergleichbar wäre. Dafür hat ein Affe ein Sozialleben, welches diesen Wissenschaftler durchaus möglicherweise den Rang ablaufen könnte.

    Aber beim komplexen Universum und beim noch komplexeren Pantoffeltierchen soll dies nicht der Fall sein? Der Zufall ohne jeglichen Plan ohne jedes Bewusstsein, ohne jegliches Gedankenspiel soll da der große Veranlasser für das menschliche Leben gewesen sein, was im Grunde funktionieren müsste, obwohl nach gelungener Operation der Patient auf dem OP-Tisch verstorben ist? Alle Teile wären 3 Minuten nach dem Tod des Patienten noch voll funktionsfähig, alles Blut, jede Zelle war geordnet und besonders, nachdem durch Obduktion nachgewiesen wurde, dass das kranke Teil herausgenommen und ausgewechselt worden ist. Der Patient ist aber tot. Wo ist das Leben? Es hat sich aus dem Staub gemacht. Die Ärzte haben ihr Bestes versucht. Aber das Leben hat entschieden, sich zu verflüchtigen.

    Die Intelligenz sagt uns, dass es müßig wäre, die Worte aus einem Lexikon auf Kärtchen herauszuschreiben, in die Höhe zu werfen und es dem Zufall zu überlassen, dass diese Worte wie vom Verfasser des Lexikons gewollt, jedes in die Luft geworfene Wort wieder wohlgeordnet zu einem sinnvollen Text im Urzustand zurückfinden zu lassen. Aber dem noch komplexeren Leben in Pflanze, Mensch und Tier bis hin zum Menschen trauen wir dann dem Zufall. Nun. Jedem das Seine.

    Den Gott der Hilfssituation, weil der andere eben nicht die Fähigkeit besitzt, etwas zu reparieren oder richtig zu stellen, den Du beschrieben hast, werter Ardasir, ist m. E. mit dem Schöpfergott nicht annähernd identisch. Es hat etwas mit Leben und Leben lassen, mit Verdienst oder eben mit Hilfe unter den Geschöpfen zu tun, die möglicherweise göttliche Anliegen ausführen, nämlich dem des Schaffens und Helfens. Du beschreibst damit eben genau das, was ich gemeint habe, nämlich, dass Intelligenz nicht für sich ein Wert sein kann. Erst die Erkenntnis, die Anerkennung und die Inanspruchnahme durch Andere ist es, die diesen Wert als Wert erscheinen lässt. Die Intelligenz verlangt nach Anwendung. Losgelöst betrachtet ist sie wertlos. Sie wird erst zu einem Wert, wenn diese zum Einsatz kommt.

    Danke, werter Jockel für die völlig unverdienten Blumen.

    Und, werter Ardasir Parse, auch wenn es Dich schmerzen sollte: Ich persönlich halte von Herrn Ratzinger sehr viel. Als Idiot habe ich ihn noch nie wahrgenommen. Er ist eben auch ein Intelligenzbolzen halt nur in seinem Fachbereich. Wenn jemand seine Intelligenz nutzt, um gegen den Zeitgeist anzuschwimmen, so ist das für mich erfreulich. Mir ist ein Mensch, der seinen Intellekt wider den profanen Zeitgeist einsetzt und so Ecken und Kanten grundiert, lieber, auch wenn er nicht in allem meinen Vorstellungen entsprechen kann, was wohl kaum jemandem gelingen wird, als ein Mensch, der seinen Intellekt dazu ge- bzw. missbraucht, z. B. als journalistischer Hofhund der großen Mainstreammedien die Politik der Zerstörung aller Werte mitzutragen. Nichts für ungut! Sie mir nicht böse.

  6. „Wenn dein Lebensglück dir am Herzen liegt, so lass dir das Christentum durch keine Theologie oder Kirchlichkeit erklären, sondern suche es selbst an der Quelle, in den Evangelien, und auch in diesen vorzugsweise in den eigenen Worten Christi auf, die ihresgleichen in keiner anderen Weisheit haben.“

    Carl Hilty, Staatsrechtler (1833 – 1909)

    Die Bibel ist nur bis Genesis_11,9 eine originale Heilige Schrift, die dadurch gekennzeichnet ist, dass ihre ursprünglichen Verfasser sich der wirklichen Bedeutung der in Genesis_3 mit genialen, archetypischen Bildern und Metaphern exakt umschriebenen Erbsünde bewusst waren. Die originalen Gleichnisse des Jesus von Nazareth, der als erster Denker in der bekannten Geschichte die einzige Möglichkeit zur Überwindung dieser „Mutter aller Zivilisationsprobleme“ erkannte, sind nicht in der Bibel zu finden, denn die einzige Aufgabe der Religion ist es, die Erbsünde aus dem Begriffsvermögen des arbeitenden Volkes auszublenden. Beispiel:

    (NHC II,2,16) Jesus sagte: Vielleicht denken die Menschen, daß ich gekommen bin, um Frieden auf die Welt zu werfen, und sie wissen nicht, daß ich gekommen bin, um Spaltungen auf die Erde zu werfen, Feuer, Schwert, Krieg. Es werden nämlich fünf in einem Hause sein. Drei werden gegen zwei und zwei gegen drei sein, der Vater gegen den Sohn und der Sohn gegen den Vater. Und sie werden als Einzelne dastehen.

    (Lukas 12,51-53) Meint ihr, daß ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf Erden? Ich sage: Nein, sondern Zwietracht. Denn von nun an werden fünf in einem Hause uneins sein, drei gegen zwei und zwei gegen drei. Es wird der Vater gegen den Sohn sein und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen die Schwiegertochter und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter.

    Was hier das Original und was die gegenständlich-naive Fälschung ist, sollte bereits demjenigen auffallen, der noch gar nicht weiß, worum es geht. Denn abgesehen davon, dass Vater + Sohn + Mutter + Tochter + Schwiegermutter + Schwiegertochter sechs Personen ergeben und nicht fünf, könnte man bei unvoreingenommener Betrachtung der Fälschung zu dem Schluss kommen, dass Jesus offenbar ein Wahnsinniger war, was auch die „heilige katholische Kirche“ bestreiten dürfte. Auch geht es hier nicht um etwas so Banales wie natürliche Personen in einem Wohnhaus und schon gar nicht um eine Mutter, eine Tochter, eine Schwiegermutter und eine Schwiegertochter, sondern um elementare Prinzipien des menschlichen Zusammenlebens in einer arbeitsteiligen Zivilisation – was in der Fälschung nicht mehr zu erkennen ist, wenn man das Original nicht kennt.

    (NHC II,2,108) Jesus sagte: Wer von meinem Mund trinken wird, wird werden wie ich; ich selbst werde er werden, und die verborgenen Dinge werden sich ihm offenbaren.

    Apokalypse

  7. Gott oder Götter sind eine Erfindung der Menschen, selbst das Wort Gott was mehr oder weniger die Fortentwicklung von Gode ist, bedeutet in seiner Urform nichts weiter als das Äquivalent zu „Wanderer“. Etwas ähnliches liesse sich auch für „Allah“ sagen, das ebenfalls nur auf das alte „Ili“ bzw. „Elohim“ zurückzuführen ist. Der erste Gott ist um etwa 2400 BC +/-100 Jahre zwischen Euphrat und Tigris geboren und hat sich als „Erster“ zum „Herrscher über die Welt“ erklärt. Das war der Startschuß für alle Religionen die heute noch Gläubige haben und darauf beruht auch die Genesis und Torah.
    Religion ist Opium fürs Volk und wurde zu allen Zeiten benutzt um Menschen gefügig zu machen.
    Dies äußert sich schon darin das Menschen geschaffen wurden um Gott/Göttern zu dienen.

    Im Namen der Religion sind mehr Menschen gestorben als durch Pest, Naturkatastrophen oder durch Atheisten.
    Und hoffendlich wissen jene, die voller Ehrfurcht für das überragende Genie des Einstein sind auch, das sein Brief der Auslöser zum Bau und Einsatz einer Atombombe wurde, auch wenn er klugerweise selbst nicht am Manhatten-Projekt mitgearbeitet hat. Er hat der Welt vor allen Dingen Eines hinterlassen, die Atombombe.

    Intelligenz für sich allein bringt wenig, aber es bringt noch weniger diese Intelligenz von einer Kirche zu erwarten. Es zeugt höchstens von Bequemlichkeit selbst zu denken indem man blind der Kirche gehorcht. Diese Menschen werden obrigkeitshörig, so wie die CDU-Wähler. Die haben schon lange aufgehört selbst zu denken, da sie das Problem als Ganzes garnicht mehr erfassen. Deshalb benutzt die Politik/Lobby auch die Scheibchenmethode, indem sie das Problem so zerlegt das am Ende keiner mehr ein Problem erkennt. Das sieht man schon daran das sie Wirtschaft und Finanzen von Gesundheit, Soziales und Bildung trennt, obwohl doch alles in Wechselwirkung steht.
    Da lob ich mir diesen kleinen Afrikanischen Staat der ein „Glücksministerium“ geschaffen hat.
    Das mag wirklich komisch klingen, ist aber durchaus mal eine kreative Idee.

    An etwas zu glauben, was man als Gott bezeichnet, ist auch nicht das eigentliche Problem, wenn es nur darum ginge, sich an Vorbildern/Vorfahren ein Beispiel zu nehmen.
    Auch Leute die den Wunsch haben ihren Idolen nachzueifern, erheben das für sich zu einer Art Glauben (andere nennen es Leidenschaft).
    Das ist ein Glauben der in jedem von uns steckt und der keine Kirche und kein heiliges Buch braucht. Dies war auch der einstige Urglaube den u.a. auch Germanen, Kelten, Römer, Iraner, Inder, Nomaden und auch Griechen praktizierten und der bei Urvölkern wie den San oder auf den Andamanen üblich ist.
    Aber Vorbilder muss man hinterfragen und das verbieten alle Kirchen.
    Deshalb sind alle Kirchen nur eine andere Form von Machtgebilde, das genauso versucht Menschen zu beherrschen und das nicht weniger skrupellos ist wie der Adel es war.

    Menschen die kreativ diese Welt voran brachten, brauchten noch nie eine Kirche.
    Die wahre Intelligenz zeigt sich darin was man dieser Welt wirklich hinterlässt, das Kapital um eine bessere Welt zu erschaffen, oder eine Kraft um diese Welt auszulöschen.
    Oder anders gesagt, der Unterschied zwischen Intelligenz und Dummheit ist die Welt zu begreifen um sie zu Wohle aller zu verändern oder sie einfach als unabänderliches System hinzunehmen mit dem man sich mit ein bisschen Wohltätigkeit aufwertet.

    Jeder Mensch hat das Potential göttlich zu sein, denn es sind seine Taten die ihn letztendlich zu einem guten oder einem schlechten Menschen machen. Insofern gibt es kein „Volk Gottes“ sondern nur ein „göttliches Volk“ das endlich lernen muss, selbst zu denken, statt sich von Medien, Kirche oder Politik vorbeten zu lassen, wer Gut oder Böse ist.
    Die Arroganz die der Westen gegenüber dem Osten an den Tag legt wird nur noch von Waffenexporten und Freiheiten am Hindukush übertroffen und an beides ist ein Werk der CDU. Das beweisst eindeutig das an der Studie durchaus was dran ist.

    Übrigens ist Deutsch erst seit 1871 standartisiert und das wurde von jemanden geschaffen der in „Deutsch“ eine Vier hatte. Also wer Grammatik mit Intelligenz gleich setzt, hält auch Dialektsprecher und Ausländer für dümmer und beweisst damit das er nicht die geistige Größe hat das Problem zu lösen, abstrakt zu denken oder komplexe Ideen zu begreifen. Letztendlich belegt er damit nur das er intolerant und obrigkeitshörig gegenüber Normen ist. Warscheinlich ein CDU-Wähler. Die Fähigkeit zur kreativen Schöpfung von z.B. „LMAA“ ist ihm fremd, denn das passt ja nicht in sein kleinkariertes Weltbild.
    Insofern sind mir unvollkommene Menschen viel sympathischer als gnadenlose Perfektionisten die über andere den Stab brechen. Die Welt wäre um einiges besser wenn man nicht alles auf die Goldwaage legt, denn auch das stellt eine gewisse Brutalität der Abwertung dar.

  8. Werter Vanalander,
    ich denke, dass ich mit Ihrem Kommentar gemeint war. Nun ja. Ich will Ihnen versichern, dass ich ursprünglich CDU-Wähler war, habe aber bereits seit mehreren Jahren mich aus diesem Kreis der Polit-Clowns verabschiedet, die für mich leider nichts anderes sind, als Unterstüzer zeitgeisthöriger Menschen, die die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Habe auch keine anderen Blockparteien gewählt, die NPD allerdings ebenfalls nicht. Ich gehöre zu den Protestwählern. Ich hoffe das reicht Ihnen aus.

    Selbstverständlich war mir bewusst, dass Einstein mit der Atombombe zu tun hatte. Hier in diesem Artikel ging es jedoch um Intelligenz und wie ein Intelligenzmensch wie Einstein nun zweifellos auch von Ihnen hoffentlich anerkannt, einer war, eben neben dieser analytischen Intelligenz, viel menschliches Potential auf sich vereint hatte.
    Auch Intelligenzbolzen machen Fehler, die Einstein auch in seinen Memoiren bekannt und anerkannt hat. Mir ist einer sehr lieb, der sein Fehlverhalten letztlich erkennt und dies auch bereut. Das ist nicht jedem Intelligenzmenschen gegeben. Die Intelligenz gibt solchen Menschen die Möglichkeit, sich besser von begangener Schuld wie eine Schlange um ihr Opfer herumzuschlängeln und sich herum zu mogeln und gibt ihnen immer intelligenzmäßgig die Möglichkeit, begangene Schuld zu relativieren und von sich zu weisen und das für andere glaubhaft.

    Einstein hat einen gravierenden Fehler und dazu noch einen aus seiner persönlichen Erfahrung mit den Nazis gemacht und nun gerät er nur wegen dieses Briefes in Ihre perönliche Ungnade.
    Für diesen Fehler gab es sogar noch eine Begründung, nämlich die, dass Nazideutschland genau eine solche entwickeln würde, was ja auch den Tatsachen entsprach. Und Nazideutschland, das können Sie mir glauben, hätte von dieser Bombe in Stalingrad Gebrauch gemacht, wenn es möglich gewesen wäre.

    In seinen Memoiren vertritt Einstein die Auffassung, dass er sich zu leichtfertig von der Notwendigkeit der Unterzeichnung dieses Briefes überzeugen ließ. Am 16. November 1954 sagte er seinem alten Freund Linus Pauling: „Ich habe einen schweren Fehler in meinem Leben gemacht — als ich den Brief an Präsident Roosevelt mit der Empfehlung zum Bau von Atombomben unterzeichnete; aber es gab eine gewisse Rechtfertigung dafür — die Gefahr, dass die Deutschen welche bauen würden.“[36] Das aus Wiki.

    Sie schreiben: „Insofern sind mir unvollkommene Menschen viel sympathischer als gnadenlose Perfektionisten die über andere den Stab brechen.“

    Den Satz kann ich unterschreiben: Wo habe ich über andere den Stab gebrochen? Ich fühle mich aufgrund meines christlichen Glaubens eben gerade nicht als Perfektionist, sondern als einer, der sich seiner Unzulänglichkeiten voll bewusst ist und ebenfalls täglich Fehler macht. Wenn Sie meinen, dass Religion mehr Tote auf dem Gewissen hat als Pest, Cholera und Naturkatastrophen seit Bestehen der Welt, so ist dies Ihre Meinung. OK. Religionen waren m. E. zunächst einmal regulativ und anarchiefeindlich. Religionen, so meine ich, schufen Bewusstsein, was der Mensch darf und nicht darf. Na, das ist doch schon mal was. Es kommt bei Religionen immer auf die Vorbilder an, auf die eine Religion sich stützt und es kommt auch auf die Gottesbilder an, die eine Religion und übrigens auch Ideologien wie Faschismus, Kommunismus und Sozialismus sowie andere -ismen ihr eigen nennen. Derjenige, dessen Spruch „Religion sei Opium fürs Volk“ geprägt hat, Meister aller Klassen Marx, hat zwar das Kapital geschrieben, konnte selbst aber nie mit Geld umgehen und war ein Schmarotzer seines Freundes Engels. Ohne ihn wäre er hoffnungslos in der Versenkung verschwunden. Er war nicht einmal in der Lage, sein eigenes Leben durch „Arbeit“ in den Griff zu bekommen. Ein solcher Mensch, der auch sehr intelligent war, aber wohl nicht intelligent genug, sich und seine Familie aus eigener Kraft ernähren zu können, dient mir jedenfalls nicht unbedingt als Vorbild. Die praktische Anwendung seiner Theorien war nun auch nicht gerade von Erfolg gekrönt wie wir in den Menschenrechtsverletzungen und Tötungen des atheistisch geprägten China, Vietnam, Nordkorea, der ehem. Sowjetunion und ihrer Vasallenstaaten sowie der ehemaligen DDR, die sich alle auf ihren Superideenhelden Marx beriefen. Selbst der von den Linken wie ein Gott verehrte Che war auch nichts anderes als ein Mörder, halt ein Mörder mit „Anspruch“. Das macht ihn aber um keinen Deut besser als Gottesbilder und Propheten, die Mord und Totschlag als Stil- und Glaubensmittel in ihren Glauben integriert haben.

    Ich bin als Katholik aufgewachsen und ich kann Ihnen versichern, dass meine Wenigkeit sich noch nie gedanklich bequem zurückgelehnt hat und alles geistig geschluckt hat, was Priester oder Papst mir erzählten. Es mag solche Menschen geben, das will ich hier nicht in Abrede stellen. Ich hinterfrage jeden Tag meinen Gott, mein Glaube ist innerlich hart erarbeitet, nie bequem gewesen. Ich habe aber erkannt, dass der Mensch, der kritisch gläubig ist und ein Gottesbild in seinen Glauben lässt, welches das Böse abgrundtief in jeder Form ablehnt, wie Jesus dies getan hat, auch wenn ich nicht mit jedem seiner Worte übereinstimmen kann, so kann ich es doch im Roten Faden erkennen, den mir Jesus im NT geschenkt hat. Das Zeugnis seiner Apostel ist für mich persönlich glaubwürdig, so wie es die Kopten, die in ihren verbrannten Kirchen beten (übrigens auch im Namen deren Kirchenverbänden), auch für ihre Mörder, sind.

    Völlig unstrittig ist für mich, dass es Zeiten gegeben hat, da die Kirchen ihre Macht genauso wie Staatsideologien auch, völlig missbraucht haben. Der Unterschied ist: Die Kirchen haben dies entgegen dem Willen Christi gemacht. Islam macht dies mit dem Willen Mohammeds und im Einklang mit seinem Gott. Ich denke, das ist ein gravierender Unterschied. Und nennen Sie mir eine Organisation, die 2000 Jahre besteht, dass diese keine Fehler gemacht hat, eben weil fehlbare Menschen nun einmal Fehler machen, leider auch gravierende tödliche Fehler.

    Vollkommen richtig: Jeder Mensch hat das Potential, göttlich zu sein. Aber wer bestimmt, was „gut“ oder „schlecht“ ist? Und da haben Religionen entweder Gutes oder auch Schlechtes oder auch einfach nur „Schwaches“ entwickelt und zu bieten, wie eben atheistisch ausgeprägte Ideologien auch.

    Der Islam findet es toll, Menschen zu töten, die nicht islamisch sind. Für Muslime ist es gut, für ihren Glauben zu töten, ander Menschen staatlich zu diskriminieren, sie zu bedrängen, sie wie Dhimmis in ihren Reihen zu halten und zu behandeln, wie viele, ja wie ganze Staatswesen der islamischen Art es ja bis heute mit voller Inbrunst praktizieren. Hintergrund: Machterhalt, sogar aufgrund ihres Buchinhaltes. Und sie tun dies relativ strukturiert, weil sie der Meinung sind für ihren Gott Gutes zu tun, selbst wenn sie sich gegenseitig bekämpfen. Aber gegen Nichtmuslime sind sie sich in der REgel einig.
    Der Westen hat kein Gottesbild der übernatürlichen Art: Wie sieht diese Strategie des Westens aus? Gott = Geld und er ist geprägt von irdischem Machterhalt. Dabei unterstützt er Islamisten und andere Mörder, selbst gibt er sich den Nimbus der Freiheit, unterstützt aber die Unfreiheit und den Terror, ein nicht gerade überzeugendes Bild und ist lüstern, sich jederzeit kriegerisch in andern Ländern zu betätigen, anstatt diese in Ruhe zu lassen und denen Gelegenheit zu geben, sich selbst zu entwickeln. Afghanistan, Irak, Libyen und aktuell Syrien sind die besten Beispiele, wie völlig desorientiert der Westen agiert.

    Christentum hat seine Ursprung in der Lehre Jesu, die den Maßstab des Göttlichen recht hoch ansetzt, m. E. so hoch, dass es kaum einem Christen gegeben ist, die Feindesliebe zu praktizieren. Jesus verlangt von seinen Gläubigen nicht, in seinem Namen zu töten, zu diksriminieren, arrogant andere herunterzustufen. Im Gegenteil: Wer von Euch der Größte sein will, sei der Diener aller. Und so lebte und starb er dann auch. Die Kopten sind zz. eine rühmliche Ausnahme. Sie schaffen es, diese Hürde des Gebotes der Feindesliebe zu erklimmen und haben wahrlich göttliches Potential sichtbar bieten können.

    Die Kirchen des Mittelalters und der neueren Zeit haben sich dabei nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Aber in ihnen schlummert Potential des Gottlichen, zumindest in der Verkündung Jesu zumindest in der heutigen Zeit. Im Christentum hat sich Glaube auch erst entwickeln müssen. Religionsevolution darf nie unberücksichtigt bleiben. Religion ist auch immer ein Zeiterscheinung. In arachaischen Zeiten waren Religionen eben auch archaisch geprägt. Die Menschen waren hilflos den Natur- und Kranheitsgewalten ausgesetzt. Dass da ein Rache- und Strafgott geprägt wurde, ist für mich selbstverständlich. Aus dem heutigen bequemen Fernsehsessel heraus betrachtet, kann man natürlich den Stab über Religionen brechen. Aber man kann auch differenziert vorgehen. Die Beseelung der Kirchen, mit Gewalt und Indoktrination Seelenrettung betreiben zu müssen (völlige Falschinterpretation der Lehre Christi), bot nicht gerade einen positvien Eindruck. Jesus jedoch verlangt(e) Freiwilligkeit. Und das ist das A & O für mich. Diese Kirche kann ich verlassen, wann immer ich will. Beruflich habe ich mit der Aufnahme von Kirchenaustrittserklärungen direkt zu tun. Keiner zwingt mich, in ihr zu bleiben. Ich kann andererseits jeden verstehen, der aus der Kirche austritt.
    Aber es gibt nun wirklich nicht nur Schlechtes über die Kirche zu berichten. Wer sich nicht nur über Inquisition und andere Untaten informieren will, kann dies tun, meistens will man es aber nicht. Denn ein Urteil ist schließlich fest eingebrannt.

    Ich persönlich brauche ein heiliges Buch, nämlich das Neue Testament der Bibel, in dem ich Jesus habe kennenlernen dürfen.

    Werter Vanalander,
    ich kann Ihnen von ganzem Herzen versichern: Hätte ich Jesus über ein für mich Heiliges Buch nicht kennengelernt, wäre ich knallharter Atheist. Nur Jesus selbst habe ich zu verdanken und den Menschen, die mir Jesus nahegebracht haben (u. a. auch die Kirche), dass ich mich als gläubigen Menschen ansehen darf. Jesus hat mir ein feinsinniges Gespür dafür hinterlassen, was „gut“ und was „böse“ und vor allem, was bequem „lau“ ist und somit ohne Kontur, eben welches das zu Recht viel geschmähte Mitläufertum grundiert, was ich ablehne. Dies habe ich für mich angenommen. Und ja, ich danke ihm dafür. Bin halt Jesus-Fan und ich kann mich für Menschen begeistern, die intelligent sind und sich selbst nicht so wichtig nehmen und über sich lachen können. Das können für mich Vorbilder sein. Nur über dieses Hl. Buch habe ich Jesus kennenlernen dürfen, so wie Zoroastrier auch ihr Buch Avesta haben.

    Ich glaube, dass die Menschheit durch Bücher wissen muss, woher sie kommt. Diese alten Schriften, sofern sie Gutes für die Menschen mit sich bringen, beglaubigen, wo die Wurzeln der Menschheit liegen. Stellen Sie sich vor, solche Bücher hätte es nie gegeben. Da könnten ganze Wissenschaften einpacken. Also so wertlos sehe ich die Bücher nicht an.

    Als ich den Koran las, fühlte ich mich abgestoßen, weil ich vorher ein völlig anderes Gottesbild kennengelernt hatte. Ich fühlte mich abgestoßen von einem Gott der auch nur einmal das Wort „Töten“ in seinem Namen imperativ aussprach. Das AT habe ich gelesen bis zu der Stelle, an der dieser Gott den Führern der Juden befahl, die Midianiter aus dem „gelobten Land“ zu töten, selbst Frauen und Kinder. Da war bei mir Ende im Gelände. Aber das Lesen des Koran und des AT bis zu der benannten Stelle hat mir wirklich Gutes gebracht, weil ich erkannte, welche „Religionsperle“ ich in Jesus gefunden hatte. Der Koran als antichristliches Buch machte mir deutlich, dass insbesondere das NT für mich die Inspiration war, die ich brauchte, um ein religiös denkender Mensch zu werden, der ich jetzt versuche zu sein. Und da ich in Jesu Lehre die Göttlichkeit des Vaters, der im AT agiert hatte (weil er diesen Midianiter-Killer-Gott eben von seinem entsprechenden Image erlöst hat), erkannte, habe ich mich für das Christentum bewusst entschieden. Jesus, der von sich sagt, dass er im Vater sei, hätte dieses Massaker an den Midianitern nicht angeordnet. Das Lesen des Koran hat mich darin bestärkt. Der Koran sprach viel von Barmherzigkeit Gottes, die ich aber noch nicht einmal für seine Gläubigen erkannte. Er war mir zu willkürlich, legte für ewig und drei Tage die Beute als Ideal vor und erlaubte seinen Gläubigen, Ungläubige und Frauen rechtlich unterschiedlich zu behandeln . Und wer Menschen ausschließt aus der Barmherzigkeit Gottes, ist es nicht wert, weiter Beachtung zu finden.

    Deshalb, werter Vanalander: Bücher sind GEdanken und Gedanken können inspirierend sein. Ich kann nur für mich sprechen. Ohne NT wäre ich kein Glaubender. Das können Sie mir wiederum glauben, wenn Sie mögen. Sie können den Menschen nicht nur in der Jetztzeit beurteilen. Die Vorstellung von Gut und Böse ist ohne Gottesglauben nicht einfach zu definieren. Die Hemmschwelle, jemanden zu töten ist ohne religiös geprägte Definition von Gut und Böse möglicherweise niedriger geworden, zumindest was das Christentum und den Zoroastrismus angeht.
    Gut und Böse zu verzwecken, wie es der Islam oder wie es Ideologien tun, ist unglaubwürdig.

    Es ist auch ein Unterschied im Gutestun:
    Christlich gesehen tue ich Gutes für Jesus und für den Menschen und stelle in diesem Tun mein Ich an die Seite, begebe mich auf gleiche Augenhöhe mit „Opfer“.
    Gutestun, um mich selbst zu beweihräuchern, und zu profilieren, ist auch lobenswert.
    In beiden Fällen ist gleicher Erfolg für denjenigen beschieden, dem geholfen wurde. Die Dankbarkeit ist dem Helfer sicher, außer der Geholfene sieht diese Hilfe als rechtlich begründet an.

    Aber der erste, so glaube ich, hat ein innigeres befriedigenderes und tiefergreifendes Gefühl dabei, der andere sieht sein Ego – allerdings für den guten Zweck – gestärkt, auch ein gutes Gefühl.
    Oh, jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Sorry.

  9. Hi, also ich hab niemand bestimmten gemeint.
    Und wenn wir davon ausgehen wieviel Genies sich auch allein ernähren konnten, dann muss ich leider mitteilen das das ziemlich wenige waren. Von Dichtkunst und sogar vom modernen Drehbuch schreiben kann heutzutage kaum noch jemand leben. Und wenn wir es genau nehmen finden wir haufenweise Leute ziemlich kluge Leute die ohne Stempeln zu gehen nicht überleben könnten, das reicht vom Schauspieler bis zum Wissenschaftler und fängt schon beim Archäologen oder Astronomen an, denn sie erwirtschaften ja nichts. Das einzige was sie tun ist unser Wissen zu bereichern oder wegen mir auch unsere Lebensqualität mit ihrer Kunst zu heben.
    Die meissten Kreativen waren zeit ihres Lebens auf Almosen angewiesen und nicht wenige starben völlig verarmt. Genie und Geschäftssinn passen wohl nicht in ein Gehirn. Aber es zieht sich wie ein schwarzer Faden durch die Geschichte das sie oft erst dann geschätzt werden, wenn sie nicht mehr da sind. Deswegen bin ich auch dafür das man ein BGE für alle einführt.

    Ich weiss nicht ob man eine Vermutung – die Nazis würden eine A-Bombe bauen – als Rechtfertigung dazu benutzen kann das man eine der schlimmsten Waffen in die Welt brachte. In Nazideutschland wurde zwar an Atomkraft geforscht, aber eine A-bombe hat es (gott sei dank) nicht gebaut.
    Das gleiche hat man 50 Jahre später dem Irak unterstellt und das nur weil ein Iraker einen deutsche Pass wollte. Ist sein persönliches Schicksal vielleicht eine Entschuldigung um Kriege auszulösen? Diesen Iraker sollte man postwendend in den Irak schicken, damit sich seine Landsleute persönlich bei ihm bedanken können.
    Die DDR wurde für noch weniger zum Unrechtsstaat aufgebaut, nicht etwa von den bedauernswerten Opfern des Sozialismus, sondern von den spionagefreudigen „Verteidigern der Freiheit“ im Westen.
    Interessanterweise darf die Kirche in 2000 Jahren viele tausende Fehler machen, unzwar ständig. Auch der Kapitalismus darf haufenweise Fehler machen und das ununterbrochen. Da sterben mal eben 20.000 Bluter an aidsverseuchten Blutkonserven und man braucht 2 Jahre um das zu bemerken, oder man macht mal eben die Wirtschaft in der Kolonie Ost platt die sich heute zu 99% in Westbesitz befindet, oder man schafft mal einfach das Sozialsystem ab, solang keine Leichen rumliegen, wirds schon keiner merken.
    Nur die bösen Roten, da wird selbst bei kleinsten Fehlern das Schlachtemesser gewetzt, und aus jedem Opfer der letzte Blutstropfen rausgequetscht, unzwar Jahrzehntelang.
    Naja die haben ihre Ideen eben nie mit mit solcher gnadenlosen Brutalität durchgesetzt, wie es die Kirchen und der gute Westen es tun. Statt China mit Opium zu benebeln, das man in Indien von Sklaven anbauen lässt, sind die sogar brav zurückgetreten, weil ein paar tausend Ossis auf der Straße standen und das so wollten. Ja die Roten, die Sozialisten, Kommunisten, Marxisten, die Ossis, die Polen, die Zigeuner, die Russen, die Chinesen, die Iraker, die Araber, die Kubaner, die Venezulaner das sind alles wahrlich so richtig bösen Menschen die uns nur schlechtes wollen und auch schon so richtig viel schlechtes angetan haben.
    Die muss man freilich schon aus Patriotismus zu den Guten bekämpfen, da muss man die Freiheit der Welt verteidigen, natürlich jene Freiheit, die man ihnen zugesteht, also das was man in Deutschland, in der USA, in England, Belgien oder der Nato darunter versteht.
    Übrigens das erste Gesetzeswerk hat ein Babylonier geschrieben.

    Und mal ehrlich, was genau hat denn Einstein so Großes erduldet? Er ist aus der dt. Akademie der Wissenschaft geworfen worden und fand mit Leichtigkeit Aufnahme in der USA.
    So richtig schlecht hat es ihm nun wirklich nicht erwischt. Vielmehr war er in seinem Stolz gekränkt.
    Marx flog auch aus Preussen und Belgien raus. Hat er deswegen die Engländer aufgefordert Bomben zu bauen?
    Jedesmal wenn ich höre, das die Moral der Welt nicht ohne Gott existieren würde, frag ich mich wie es die Menschen rund 200.000 Jahre davor gelebt haben ohne sich umzubringen.
    Und wirklich interessant ist, das die Zeit der Kriege mit der Zeit der Götter begann.
    Davor gab es nämlich keine, es gab nur Ahnen die man verehrte.

    Wenn wir weniger Religion und mehr Intelligenz hätten würden wir uns wirklich was Gutes tun.

    • Werter Vanalander,
      also ich habe nun nicht behauptet, dass der Westen keine Fehler macht und auch die Kirche nicht. Wer meine Kommentare kennt, weiß, wie ich über die Weltpolizei „Westen“ denke.

      Aber trotzdem möchte ich trotzdem lieber in den bösen Kapitalismusländern leben und ich möchtet nicht so gern in Nordkorea oder China, oder als Christ in Ägypten, Iran, Irak, Nigeria, Pakistan oder sonstwo leben und das nicht nur jetzt nicht, sondern auch schon von Beginn an.
      Wenn wir mit dem Aufrechnen beginnen, setzen wir wohl ein unaufhörliche Spirale in Gang, die nie enden würde. Letztlich müssen wir akzeptieren, dass hier im Westen sich der Individualfreiheitsgedanke wohl durchsetzen konnte, die Trennung von Religion und Staat durchgesetzt werden konnte und so die Gewaltenteilung Gestalt annehmen konnte. Dass dies Edelkapitalisten ausnutzen, allerdings auch stramme Religionsideologien, die hier stetig versuchen, Fuß zu fassen, müsste ein gut funktionierende Demokratie abwehren können. Wenn dies Demokratie aber unter Werteaufweichung leidet, wird es ihr nicht anders ergehen als dem Römischen Reich.

      Somit können wir davon aus gehen, dass Menschen, die ihre Toten bestattet haben und Kult betrieben haben, wohl auch schon ein religiöses Gen ihr eigen nennen konnten, denken wir an Nahtoderfahrungen die bis heute umstritten sind. DAs aber diese das relgiöse Bewusstsein schärfen, versteht sich von selbst, ob da nun was dran ist oder eben nicht. Fest steht jedenfalls, dass derjenige, der eine solche Erfahrung gemacht hat, diese Anlass gibt, das eigene Leben in der Regel von grundauf zu ändern. Erstaunlich für mich.

      Das Bewusstsein des Menschen kommt wohl nicht gut damit klar, dass es seine Endlichkeit erkennen muss. „Wunder“ oder „Übernatürliches“ war nun einmal nicht ständig in der religiösen Lebenserfahrungswelt präsent.

      Nun, die Religionen haben Übernatürliches nicht im Allzeit-Erfahrungs-Programm. Das Christentum schon, zumindest punktuell. Jeder Gläubige des Christentums kann Richter sein über die Geschehnisse, die im NT beschrieben sind. ist Jesus nun von den Toten auferstanden oder eben nicht. Wenn nach der im NT beschriebenen Kreuzigungstortur Jesus durch geschlossene Türen erschienen ist, die Apostel das Phänomen der Xenoglossie zu Pfingsten erlebt und ausgeführt haben, so ist es an jedem einzelnen Gläubigen, dieses den Zeugen des NT zu glauben oder eben nicht. Ich gehöre noch zu den Naivlingen, die diesen Zeugen glauben. So einfach, aber auch so schwer kann das sein.

      Eine reine Lehre ist blutleer. Wenn ich jedoch Zeugen habe, die das Geschehene sogar mit ihrem Tod glaubhaft bekunden, ohne an persönlichen Machterhalt zu denken (sie hatten persönlich keinerlei Vorteile davon, im Gegenteil, sie wurden von den Römern gnadenlos verfolgt) so kann ich als Christ ins Nachdenken kommen und ich komme es auch. Und wenn es heute noch Dinge gibt, die mit intellektuellen Mitteln eben noch immer nicht vollends erklärbar sind, z. B. so für uns selbstverständliche, aber keineswegs einfache Dinge wie das Leben einer Butterblume, geschweige denn das Leben eines Tieres oder eines Menschen, so ist dies schon bedenkenswert.

      Aber nun: Jedem das Seine. Danke für die tolle Diskussion.

      • Lieber Bazillus,
        Ich weiss nicht wie es sich in China lebt oder in Ägypten als Christ, wobei ich glaube das es den Kopten bis zu den Moslembrüdern eigentlich recht gut ging. Und ich habe auch mal gehört, das der Irak, Iran und Pakistan wirklich sehr sehr schöne Länder sein sollen, nicht umsonst stammt ja „Paradies“ aus dem indoiranischen „Paia.deva“, „Elysium“ liegt auch gleich nebenan und der „Garten Eden“ wird auch in dieser Ecke der Welt vermutet. Sicherlich gibt es auch in China und Russland Menschen die uns in Westeuropa mit all der zügellosen Gier nach Geld und Macht, dem völligem Werteverfall der rund 80 Mio egozentrischen Individualisten von denen jeder einzelne die einzig „richtige“ Moral hat, richtig jämmerlich finden.
        Es kommt eben nicht nur darauf an ob man Aktien hat, sondern zum Leben gehören auch Freunde, Feste, Familien, kurz gesagt all das, was unökonomisch und unprofitabel ist.
        Wenn man 10 Deutsche in einer Zwangssituation zusammen sperrt, dauert es keine 10 Tage bis sie anfangen sich gegenseitig zu zerfleischen, weil sie unfähig sind die Meinungen und Fehler anderer zu tolerieren. Gerade wir Westeuropäer können Unvollkommenheit praktisch überhaupt nicht ertragen noch akzeptieren. Aber wir sind erstklassig im Verurteilen, insbesondere wenn es sich um die „Bösen“ handelt. Und wer das genau ist, erklären uns die „neutralen“ Medien haargenau.
        Wenn du Gewaltenteilung befürwortest, solltest du daran denken das sich die regierende Partei mit dem Label „christlich“ schmückt und das diese Christen vorhaben, sich am Syrienkrieg zu beteiligen.
        Meiner Meinung nach sind unsere Werte schon so verkommen, das wir genauso degeneriert sind wie das Römische Reich. Wir haben es nur noch nicht begriffen.

        Ich glaube schon das es soetwas wie ein „spirituelles Gen“ gibt, schliesslich ist reine Spiritualität ja nichts schlimmes. Wenn man z.B. an den Placeboeffekt denkt, so macht das evolutionär sogar Sinn. An etwas zu glauben kann zweifellos Berge versetzen, die Heilung fördern oder das Leben retten.
        Es gibt wohl auch Studien die besagen das Nahtoderfahrungen eine Art Abschalt-Programm sind, das dem Übergang vom Leben zum Tod dient. Andersrum kann man mit entsprechenden Magneten bei jedem Menschen Visionen auslösen, die für den einzelnen durchaus übernatürlich und völlig real sind. Ich bezweifle nicht das diese Menschen wirklich etwas erlebt haben und wenn sie aufgrund dessen beschliessen bessere Menschen zu werden, ist das durchaus begrüßenswert. Aber es wäre doch schöner, wenn sich die Erkenntnis über die wahren Werte aufgrund intelligenter Weitsicht einstellen würde, statt auf Wunder zu warten.

        Und zu dieser Weitsicht gehört es auch zu begreifen, das Kommunismus, Sozialismus, DDR nicht der Feind ist, der uns schaden, erobern oder unterdrücken will. Dabei wurden auch Fehler gemacht, schliesslich hatte das vorher ja noch keiner ausprobiert. Aber sogar Kommunisten lernen aus Fehlern. Unglaublich aber wahr.
        Stattdessen suggerieren westliche Medien die fixe Vorstellung eines Feindbildes das man eigentlich nur hassen kann. Was in diesem Lande böse zu sein hat, bestimmen die Medien je nach Wunsch der wenigen Mächtigen die sie steuern.

        Aber was war es denn wirklich? Eine Idee um die Welt ein bisschen gerechter und besser zu machen. Ist das wirklich böse? Muss man das fürchten oder hassen?

        Wäre es nicht intelligenter sich da einzubringen um diese Ideen zu verbessern, statt an einer verkommenen Marktwirtschaft herumzureformieren die von Natur aus immer nur Verlierer und Gewinner, Arme und Reiche produziert?
        In hunderten Studien wurde längst festgestellt das mehr Geld nicht mehr Zufriedenheit verursacht. Es ist also garnicht notwendig, mehr zu besitzen als man braucht.
        Das ist wirtschaftlich gesehen sogar völlig unökonomisch, denn dieser Reichtum wird ja garnicht genutzt. Er steht völlig sinnlos herum und muss es auch noch vor den Armen beschützen werden.

        Zudem ist kein Reicher fleissig genug um den Gegenwert für „sein Geld“ ehrlich zu erarbeiten. Er verdient das also garnicht, das behauptet er jedoch eifrig, nicht er persönlich – sondern seine Medien. Was er sich als „Freiheit“ heraus nimmt, ist volkswirtschaftlich ein Stehlen von gesamtgesellschaftlichem Besitz der natürlich anderswo fehlt. Jeder Reiche steht quasi auf einen Berg von Armen. Und er ist nichtmal total glücklich damit.

        Die Verstaatlichung des gesellschaftlichen Besitzes bedeutet also garnicht weniger Freiheit und Individualität wie das die Medien darstellen.
        Im Gegenteil es befreit die Menschen vom täglichen Existenzkampf, indem es die gemeinsam geschaffenen Werte zentral gesteuert an alle verteilt.
        Die DDR hat die gesamte Wirtschaft einfach zu einem einzigen gigantischem Konzern gemacht, mit Zentralsteuerung und 5-Jahres-Plan.
        Das machen Konzerne im Westen nicht anders. Die arbeiten auch mit Jahrespläne. Der einzige Unterschied war, dieser DDR-Konzern verteilte den Profit an seine Arbeiter. Nunja, Luxus brach da nicht aus, aber es ist auch keiner verhungert oder musste auf der Straße leben.
        Er beteiligte sie fair indem er Preise niedrig hielt, kostenlose Gesundheitsversorgung organisierte, Kultureinrichtungen aufbaute usw.
        Er gab ihnen Lebensqualität hat aber den wachsenden Luxusanspruch und nicht zuletzt die Reiselust seiner Bevölkerung unterschätzt.

        Und deswegen dämonisiert der Westen alles was anders ist. Er beglückt die ganze Welt zwangsweise mit seiner Vorstellung ob die wollen oder nicht.
        Man erpresst sie mit der Weltbank, damit sie eine Infrastruktur aufbauen und zwingt sie zu Freihandelsverträgen, nicht etwa aus Nächstenliebe.
        Und sollten die nicht mitspielen, rüstet man die Opposition auf, marschiert als „Retter“ oder unter dem Deckmantel von „Hilfsorganisationen“ ein um diese „Unrechtssysteme“ zu beseitigen, damit man diese Länder anschliessend ausplündern kann.Genau das hat der Westen mit dem Osten gemacht und mit den Ostblockstaaten und das macht er seit 2000 Jahren so. Er ist genauso wie die Römer. Die brachten nicht „Zivilisation“ sondern erstmal Steuern. Deswegen gab es ununterbrochen Rebellionen im römischen Reich. Ganz Rom war eine einzige Militärmaschine und der bewunderte Caesar ist der erste dokumentierte Massenmörder der Geschichte. Heut hat man die drei Buchstaben „Rom“ durch „EU“ ersetzt und deren Militär heisst nicht mehr „Legion Germania“ usw. sondern „Bundeswehr“ usw. Und alle die uns nicht dienen sind Barbaren. Deswegen wollen sogar die Amis in die EU um ihre klamme Kasse zu füllen.
        Der Feind steht mitten in unserem eigenem Land. Und jedes Mal wenn wir ihm aus falsch verstandenem Patriotismus glauben, seine Medien durch Links verbreiten, wenn wir unsere mühsam erarbeiteten Kröten auf seinen Banken lagern, benutzt er das gegen uns. Wir sind völlig obrigkeitshörig,
        weil man alle alternativen Ideen als Unrechtssysteme hinstellt.
        Und wir haben ein williges Heer von hochgerüsteter Polizei und Bundeswehr die obrigkeitshörig auf ihre eigene Bevölkerung schießen würde.
        Nicht so wie die böse NVA die sich einfach weigerte auszurücken und leise beiseite trat.

        Wir sind zwar schlau, aber leider nur im Kleinkariertem.
        Unsere Intelligenz komplexe Abläufe und die Ideen dahinter zu begreifen ist nahezu auf einem historischem Tiefststand und das im Land der Dichter und Denker. Wir sind unfähig das Problem als ganzes zu erfassen oder gar zu lösen und vernünftig zu handeln. Unsere Moral beziehen wir ja aus der Werbung. Das ist das Ergebnis.
        Wir sind ein Land voller CDU-Wähler und leider sind die SPD-Wähler auch nicht klüger.

        Früher standen wir am Abgrund, heute sind wir einen Schritt weiter. Leider gehen wir weiter in die falsche Richtung.
        Vielleicht brauchen wir wieder einen Arminius um die modernen Römer loszuwerden.

        Hat mich gefreut mit dir zu diskutieren, schönen Tag noch.

        • Werter Vanalander, Du schreibst viel Richtiges, aber eben auch viel Rosiges.
          Ich denke, wir können uns darauf einigen, dass nicht nur der Westen viele Vorurteile mit sich bringt, sondern jede Ideologie, die auf Teufel komm raus, ihre Werte durchsetzen will. Durchsetzen kann eine Ideologie jedoch ihre Wertvorstellungen nur dann, wenn sie Zwang anwendet und Feindbilder schafft. Das ist im Westen nicht anders als im Islam und im Kommunismus. Die DDR war ein wunderbares sozialistisches Arbeiterparadies, welches die Reisefreiheit eingeschränkt hatte, Flüchtilinge an der Mauer erschossen hat, keine Skrupel kannte, Zwangsadoptionen durchzuführen, Stasi-Spitzel (nicht vergleichbar mit dem BND, der nur die „Beobachterrolle innehat und keinen, der nicht kriminell wird, ans politische Messer liefern kann und sich auf Verfassungsschutzberichte, die jährlich herauskommen zu beschränken hat) zum Einsatz brachte, die dann konkret Knastaufenthalte brachte und wenn auch nur eine Beleidigung der Parteioberen stattfand (also Meinungsfreiheit war auch nicht so sehr erwünscht), fand sich dieser Verbaltäter auch mal ganz leicht in politischer Gefangenschaft wieder.
          Die Gulags der Sowjets der nachstalinistischen Ära sollten da auch nicht vergessen werden. Und die Massenmorde des Mao waren auch nicht gerade zu verachten. Alle diese Missetaten sind Feindbildern geschuldet, auf die sich jeder Ideologieverfechter zurückziehen und diese rechtfertigen kann.

          Ich sehe die Rechtmäßigkeit eines Staates nicht nur in seiner Wirtschaftlichkeit, sondern in der EInhaltung von Menschenrechten zunächst einmal auf eigenem Boden.

          Vollkommen Recht hast Du, indem Du den Luxus anprangerst. Aber Superrreiche müssen nicht immer viel arbeiten, um wirklich superreich zu werden. Ich denke da einmal an Profifußballer und Sänger, die mit relativ wenig Aufwand superreich werden können. Filmschauspieler, die mit Gagen jonglieren können, die einem die Spraache verschlagen. Also:Nicht immer muss ein Superreicher ein Menschenschinder sein. Diese Art ist schon eher zu vermuten bei der Hochfinanz und der Industrie. Da gebe ich Dir recht. Den zuerst Genannten wird das Geld ja förmlich nachgeschmissen.

          Und ich plädiere für eine Freiwilligkeit im Sein, jeder Zwang – außer dem des deutschen Strafgesetzbuches mit wenigen Ausnahmen – in Ideologie ist mir zuwider. Das gilt für den Westen und für jeden Teil der Welt, ob dieser religiös-politisch oder nur politisch daherkommt. Ich kann weder beim Westen noch beim Osten (Kommunismus pp.) nur die Rosinen herauspicken, um eine Ideologie dann als menschenwürdig darzustellen. Da meine ich, dass Du zum Teil diese Ideologien recht verharmlost. Wäre schön, wenn Kommunisten dazu lernen würden. Dann würde zunächst auch dazugelernt werden müssen, dass die Menschen in ihren Fähigkeiten und in ihrem Sein eben nicht alle gleich sind und dass es ungerecht ist, dass ein Mensch, der beruflich mehr Verantwortung zu tragen hat als ein Mensch, der seine Arbeit als „Befehlsempfänger“ zu leisten hat, gleich bezahlt werden. Es ist selbstverständlich nicht abzulehnen, dass ein Sozialnetz geschaffen wird, welches keinen fallen lässt. Aber Unterschiede haben schon immer Konkurrenzsituationen geschaffen und somit auch Kreativität gefördert. Leider nicht nur im Guten.

          Und da bedarf es bei aller Politik einer fundierten Wertegemeinschaft, der die Gesellschaft wie ein Kitt zusammenhält. Dieser Kitt ist im Westen völlig verloren gegangen, im Islam teilweise mörderisch erhalten geblieben und im Kommunismus-Sozialismus der Realpolitik nur mit Zwang erhalten worden.

          Der Westen dämonisiert. OK. Der islam dämonisiert ebenfalls: Großer Satan USA kleiner Satan Israel und den Westen insgesamt, ist sich aber auch nicht zu schade, westliche Hilfe in Form von Erfindungen, Waffen und Geldmacht in Anspruch zu nehmen.

          Ich denke, dass es sich alle zu einfach machen. Der Westen meint, Weltpolizei spielen zu müssen, Afrika kommt nicht aus den Puschen, weil Korruption und Schuldzuweisungen gegen den Westen bequemer sind, als selbst Eigenverantwortung zu übernehmen. Lateinamerika hat es irgendwie geschafft, sich wie Münchhausen aus dem Sumpf der Armut herauszulavieren.
          Russland und China versuchen immer mehr Einfluss auf andere Länder zu nehmen.
          Dem Westen zu unterstellen, er handle nur aus Öl-Gründen ist ebenfalls zu kurz gedacht. In Serbien spielte da der kriegerische Einsatz keine Rolle. Da waren die Europäer die Schlappschwänze. Selbst im Irakkrieg, der völlig ungerechtfertigt war, ging es den Amis offensichtlich nicht um Öl, denn durch den Irakkrieg profitieren heute jedenfalls nicht die USA, sondern eher andere Länder vom Ölfluss.

          Und Europa sollte ganz den Mund halten.

          10 Deutsche in einem engen Raum würden sich umbringen. Sehe ich nicht so. Not lehrt nicht nur fluchen, sondern auch beten. Der Notwendigkeit geschuldet würden auch 10 Deutsche irgendwie Lösungsansätze bringen, vielleicht sogar noch eher als sich hassende Gruppen. Die Deutschen kämen garnicht dazu sich umzubringen, weil vor lauter Diskussion die diesen Gedanken der gegenseitigen Tötung erstmal keine Zeit blieb.

          Hass ist in Deutschland nicht sehr verbreitet. Der Hass wird eher importiert.

          Und zum Problem der Marktwirtschaft ist m. E. zu sagen, dass diese diese ursprünglich mal soziale Marktwirtschaft hieß. Der soziale Aspekt ist aber wohl in ‚Edelkaptialismus umgeschlagen. Die Selbstbindungskräfte, die ein Ausufern bewerkstelligen sollten, sind wohl abgeschafft worden.

          Ausplündern? Wieso ist die DDR ausgeplündert worden? Wieso ist die Sowjetunion vom Westen ausgeplündert worden, ebenso China u. Co. Also nicht für alle Schandtaten ist der Westen verantwortlich.

          Leider muss ich jetzt schließen. Meine Frau ruft mich gerade. Da muss ich gehorchen. Immer das Gefasel von Freiheit, aber im Privatbereich ist da in der Tat keine Rede mehr.

          • Lieber Bazillus,

            Ich will das garnicht rosiger machen als es war, sondern nur so hinstellen wie es wirklich war. Ich gehöre nicht zu denen die mal zu Besuch da waren, sondern habe unter diesem System gelebt.
            Sicher sollte man Idiologien nicht durch Zwang durchsetzten, aber auch Manipulation und psychologische Beeinflussung ist eine Form von Zwang, weil man gewissermaßen den Geist einsperrt.
            Das kann sehr subtile Formen annehmen. Jeder Werbefuzzi kennt dutzende Tricks. Nicht umsonst ist man ja derart erfolgreich den Kunden allerlei Blödsinn aufzuschwatzen. Die werden ja nicht gerade m Laden eingesperrt.

            Wieso ist die DDR ausgeplündert worden?
            Also ich bin echt fassungslos. Ich fürchte ich muss da mal Nachhilfe leisten:

            Les mal „Beutezug Ost“, es gibt auch nen Film online.
            Frontal21-Dokumentation „Beutezug Ost“
            „Das gesamte Industriekapital der DDR wurde mit einem Schlage vernichtet. Im Grunde genommen ist es eigentlich das größte Betrugskapitel in der Wirtschaftsgeschichte Deutschlands.“ Zitat Europa-Abgeordnete Werner Schulz

            Klaus Blessing: „Die Schulden des Westens. Was hat die DDR zum Wohlstand in der BRD beigetragen?“
            Kann man hier kaufen: http://www.klaus-blessing.de/

            Die BRD schuldet den DDR Bürgern 7 Billionen DM, zzgl. 60 Tonnen Gold,
            die sind im Industriekapital nicht drin.
            Das ist eine 7 mit 12 Nullen oder 3,5 Billion Euro.
            Die BRD hat momentan Schulden von rund 2 Billionen Euro.

            Ich wette du hältst das für völlig bekloppt. Kann ich total nachvollziehen.
            Aber das ist eigentlich nur die Spitze.
            Es gibt auch reichlich Untersuchungen zur Enteignung der Banken, Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen, der letzte Bericht der DDR Volkswirtschaft, Einschätzung der Deutschen Bank zum Wert der DDR, Effektivitätsuntersuchungen zur Arbeitsleistung der Planwirtschaft, Gesundheitswesen, Rechtsvergehen zur Einheit, Aufarbeitung und Übersicht über das DDR-Justizsystem usw.
            Zirka 50 Bücher wurden von Insidern geschrieben und widerlegen alles an deinem Bild, einschliesslich dem „Bild des Ossis in den Medien“, eine kritische Analyse der Medienwelt mit Aufdeckung zahlreicher Manipulationsmethoden.

            Keines davon ist Schulstoff.

            50 Mio Wessis haben eine grundsätzliche Abneigung gegenüber DDR entwickelt die ihnen rein garnichts getan hat. Sie sind systematisch von den Medien manipuliert worden. Das lernen sie in der Schule, an der Uni und in der Wirtschaft. Ich hab die Lehrbücher mal durchgeblättert.
            Ich hätte dir gern diesen Link gezeigt: http://www.youtube.com/watch?v=e_lBIx508IA aber die „Verteidiger der Freiheit“ sorgen regelmässig dafür, das jegliche kritische Information darüber verschwindet. Sie machen regelrecht Jagd auf Andersdenkende. Stichwort Christenverfolgung. Und das nennen sie Meinungsfreiheit.

            Ich war noch nie Kommunist, nichtmal ein Sozialist, aber was mich stört ist, das man die Menschen systematisch desinformiert.
            Der Osten hatte ein System das sich letztendlich auch selbst abschaffen konnte. Der Westen hat das nicht, der führt das Theater der Politlakaien bis zum bitteren Ende weiter und das mündet zwangsläufig in einen Aufstand.
            So war es schon immer.
            Eine soziale Marktwirtschaft war nur möglich weil es eine soziale DDR nebenan gab und da musste man ja beweisen das man das bessere System hatte. Das hat sich inzwischen erübrigt und daher haben wir „Edelkapitalismus“ den ich eher als modernisierten Manchesterkapitalismus bezeichnen würde. Im Grunde genommen ist sogar Kapitalismus nur eine modernisierte Form von Feudalismus.

            Natürlich dämonisiert jeder Staat seine Feinde. Es ist also eine Frage der Intelligenz ob die Menschen das merken und anfangen sich nach neuen Informationsquellen umzuschauen um ein neutraleres Bild zu bekommen, oder ob sie das für bare Münze nehmen und sich manipulieren lassen.
            Leider ist der Mensch recht einfach zu beeinflussen.

            Klar, 10 Deutsche finden sicher Lösungen. Nur eben 10 verschiedene und jeder hat die einzig richtige.
            Was wir brauchen wäre ein Konzept das aus 80 Mio Lösungen eine macht.
            Aber dazu müsste man erstmal die Spirale stoppen und bei einer Stunde Null anfangen. Das geht nur indem man die BRD annuliert und mit ihr all die schlechten Gesetze und Verträge aufhebt. Damit wären sie nichtig und man müsste sich zwangsweise hinsetzen und aus 80 Mio Lösungen eine machen.
            Wir haben Klimamodelle die mehr Daten verarbeiten können. Also sollte das technisch möglich sein, es hat nur noch keiner versucht.

            Das BND-Spitzel besser sind als Stasi-Spitzel da muss ich dich leider enttäuschen, das zu glauben ist völlig naiv.
            Alle Geheimdienste haben quasi die Lizenz zum Töten, sie unterwandern feindliche Regierungen, horchen sie ab und schützen ihr eigenes Land. Bei der Stasi wurde nur alles veröffentlicht, beim BND nicht. Das ist der Unterschied.
            Die ZDF-Doku „Brandstifter im Staatsauftrag – V-Leute und der rechte Terror“ zeigt ebenfalls ein ganz anderes Bild. Die Leute wissen nichtmal das sogar die CDU mal eine eigene Spitzelorganisation hatte die es vielleicht sogar noch gibt.
            Und konkreten Knastaufenthalt kannst du hier superleicht verbal erreichen. Aber das geht noch besser, ich erinnere nur an den Fall als einer behauptete Schröder würde ein Toupet tragen. Der wurde dafür verurteilt. Eine verbale Beleidigung von Gauck ist auch strafbar, dafür gibts sogar einen eigenen Paragraphen. Und in der Irrenanstalt kann man hier auch schnell landen, entmündigt und mit Drogen ruhig gestellt. Es gibt wohl auch einen Kommunistenparagraphen, da braucht man nichtmal Kommunist sein!
            Wir erfahren alles über den bösen Osten und nichts über die Verbrechen des Westens. Daher sieht der Westen so sauber gegenüber der DDR aus.

            Und was du als Opfer in politischer Gefangenschaft beschreibst sind Leute die aufgrund des Asozialenparagraphen (einer Art Warnschussgesetz für alle möglichen Arten von antisozialen Rowdytum) verurteilt wurden, weil sie z.b. Naziparolen riefen usw. die wanderten gewöhnlich für 6 Monate im Gefängnis und man versuchte sie zu resozialisieren. Damit hat man vor allen Dingen vermieden das sich überhaupt eine gewaltbereite Nazi- oder GangSzene bildete. Hat auch relativ gut geklappt. Es gab keine „Politischen Gefangenen“, das ist BRD Terminus. Exakt diese (asozialen) „politischen“ Verurteilten hat der Westen freigekauft. Die wurden von der Naziszene West regelrecht ausgebildet und haben nach der Wende die Naziszene im Osten etabliert.
            Beispiel sind Frank Hübner, 1984 wegen versuchter Gründung einer illegalen Wehrsportgruppe inhaftiert und als politischer Häftling von der Bundesregierung freigekauft. Nach Intermezzo bei DVU/FAP-Hessen in der Langener Nationalen Sammlung (NS). Nach Öffnung der Mauer, in Cottbus aktiv. Jens Uwe Vogt, ursprünglich BFC Hooligan, 1988 freigekauft. Nationalistischen Front Westberlin, Drogenszene Berlin. Heiko Baumert und Frank Lutz 1988 wegen Rowdytum (krimineller Vereinigung) verurteilt. 1990 gründeten sie die Nationalen Alternative und sind jetzt in der Lausitz aktiv. Und da gibts noch dutzende andere. Unzwar jede Menge!

            Natürlich kannst du das nicht wissen, denn das wird ja nirgends publiziert.
            Wie systematisch vom Westen aus die Naziszene Ost organisiert wurde, wirst du nirgends finden.
            Tatsache ist auch das 1990 im Osten jährlich die Zahl der Inhaftierten steigt unzwar steil nach oben. Ein Anstieg von mehr als 200% in nur 3 Jahren!!!
            Und Zwangsadoptionen gibt und gab es auch im Westen, auch heute noch.
            Das Problem ist, es existiert keine Publikation die Zahlen dazu nennt, soetwas existiert nur für die böse DDR, vieles davon recht zweifelhaft geschätzt. Der Westen hat alle Statistiken der DDR danach durchforstet wie er sie am düstersten hinstellen kann und mit Dunkelziffern aufgepeppt.
            Jedes Verbrechen das in der DDR begangen wurde, kannst du auch im Westen finden, jedes. Aber nichts davon wird publiziert. Würde man die alle gegenrechnen würde der Westen voll absaufen. Vielen ist das garnicht klar.

            Der Westen ist weder humaner noch befolgt er die Menschenrechte besser, seine Verbrechen sind nur unsichtbarer. Die waren da einfach cleverer.
            Überhaupt verpackt der Westen auch die bekloppteten Ideen noch auf eine Weise die ich als Genial bezeichnen würde. Man schaue sich nur die Politiker an, die reden viel ohne was zu sagen, klingt aber irgendwie logisch. Tatsächlich ist das meisst ein Haufen Mist.

            Und so gehts auch mit der Wirtschaft, da werden Leuten Dinge verkauft und nachher wissen sie nicht ein noch aus und springen aus Verzweiflung aus dem Fenster oder ermorden ihre Familien. Und dann die Waffenexporte. 60 Jahre einer der weltgrößten Waffenexporteure.
            Glaubst du die sind am Ende weniger tot? Das sind keine Systemopfer? Keine politischen Opfer? Nur weil sie woanders von anderen wegen ihrer Meinung totgeschossen wurden?
            Von all den anderen Segnungen der Marktwirtschaft mal abgesehen.

            Meiner Meinung nach ist jeder Superreiche ein Menschenschinder, vielleicht nicht direkt und unmittelbar, aber Tausende müssen für eine dieser schwindelerregenden Gagen am Existenzminimum leben und da nutzt es auch nichts wenn er von 2 Mio mal eben 20.000 spendet. Damit erkauft er sich nur ein besseres Gewissen. Das hat er meisst vorher schon beiseite geschafft.
            Es ist sowieso völlig bekloppt einem „Star“ für 14 Tage Einsatz eine Mio zu geben, sollen sie sie lieber anstellen, da sind sie sozial abgesichert und schnappen nicht völlig über. Und so nebenbei sei erwähnt, diese Gagen zahlt letztendlich der Besucher. Dem Volk geht also das Geld z.b. aufgrund überhöhter Eintrittspreise verloren, und das fehlt dem Volk anderswo. Und hinter dem Begriff Volk stecken viele Einzelschicksale. Das summiert sich.
            Und mit den Spritpreisen, Strom und Wasser, Krankenkasse oder jedem anderen Produkt ist es nicht viel anders.
            Wenn sich einer aus den Einnahmen schrankenlos bedient, um sich völlig überflüssigen Luxus zu kaufen, zahlen die anderen drauf oder bekommen schlechtere Leistungen oder Produkte.
            Der eine nimmt also aus persönlicher Gier den anderen etwas weg.
            Er beraubt die Gesellschaft, also uns alle.
            Das ist eine völlig andere Sichtweise, die man im Westen nicht kennt.
            Eine völlig andere Philosophie die darauf beruht das jeder Mensch das gleiche Recht an der Erde hat, das die nicht jemand bestimmtem gehört sondern das sie der Gesellschaft gehört, die dem einzelnen ausreichend Raum gibt um sich zu entfalten.

            Das die Kommunisten Menschen alle gleich bezahlen, das ist schlichtweg falsch. Das war in keinem Land so und ist reine West-Propaganda.
            Im Kommunismus/Sozialismus gab es eine von-bis Spanne. Etwa so wie bei den Staatsbeamten. Da gab es bestimmte Gehaltsklassen je nach Qualifizierung und Job. Es gab ein Bonussystem und eine Innovationsförderung verbunden mit Prämien usw. Die Arbeit eines Betriebsleiters wurde selbstverständlich viel besser bezahlt als die Arbeit eines „Befehlsempfängers“, nur war die aneinander gekoppelt, darauf hat der „Großkonzern DDR“ genau geachtet.
            Ein Betriebsleiter bekam durchaus ein ausreichendes Luxusgehalt, natürlich nicht ausreichend für eine Yacht in der Karibik die er im Jahr 30 Tage nutzt oder um sich prachtvolle Paläste zu bauen. Aber ein hüpsches Durchschnittshaus war durchaus drin, auch der Osten hatte Häuslebauer. Da musst auch niemand für Mindestlöhne kämpfen. Jeder konnte kulturell und gesellschaftlich teil haben, unzwar unabhängig davon ob sie Männlein oder Weiblein oder wegen mir auch dazwischen waren. Und die konnten auch an jede Religion glauben, wenn sie es wollten.

            Das Problem ist doch das dies alles verschwiegen wird. Woher sollst du es denn auch wissen? Die Medien haben kein Interesse dir das zu erzählen.
            Sie zeichnen ein Horrorszenario vom Leben in der DDR.
            Natürlich war nicht alles rosig, perfekte Staaten hat noch keiner erfunden.
            Solche Messlatte wird nur an Feindbild-Staaten angelegt.

            Aber zu beurteilen ob du das gut oder schlecht findest, diese Chance gibt man dir nicht, weil man dir die dazu notwendige Information vorenthält.
            Man füttert dich mit dem Schlimmsten und legt noch eins drauf, und das 365 Tage im Jahr.

            Man könnte jeden Staat negativ darstellen. Aber wenn man auch noch all seine Daten hat, kann man ihn so richtig rabenschwarz aussehen lassen.
            Der Osten wird so richtig ausgeweidet.

            Was man euch da erzählt, ist völlig bruchstückenhaft und verdreht.
            25 Jahre nach dem Fall der Mauer sind die Ossis immernoch davon überzeugt in einem besseren Land gelebt zu haben. Wieso?
            Die waren doch die „Opfer“. Sind die bekloppt? Millionen Bekloppte?

            Ihr zitiert die Sprüche der Medien, nicht eure eigenen Erfahrungen, woher auch. Doch das „ganze Bild“ besteht im Westen aus einer Handvoll grundsätzlich negativer Punkte.
            Das ist wie Bayern und Lederhosn oder Köln und Kölsch oder Hamburg und Reperbahn oder DDR und Mauertote, Osten und Mangelwirtschaft oder Linke und Stasi.
            Das ist assoziative Manipulation, wie der Pavlowsche Hund und die Rote Lampe.

            Das ist genau was diese Analyse sagt, die Fähigkeit abstrakt zu denken, komplexe Ideen zu begreifen, Probleme zu lösen.
            Das habt ihr nicht gelernt. (keine Angst dafür haben die Ossis andere Mankos)
            Ihr lernt prima zu analysieren – auf atomarer ebene, ihr zerstückelt das Problem in lauter Häppchen. Wenn die dann auch noch unvollständig handverlesen sind, entsteht ein völlig anderes Gesamtbild.
            Das ist als würde man ein Buch über die BRD lesen, aber nur 3 Seiten, von 300. Da wo sie den chilenischen Putsch organisierte um einen Diktatur zu installieren, den Contagan-Kindern und Nazis in der Regierung. Was hältst du von diesem BRD Bild?

            Genau das machen die Medien, sie lassen kein gutes Haar am Osten. Sie füttern euch mit Horrorbildern. Da führt nur zu einer völlig irrealen Angst vor jeder Art Begriff der irgendwie mit DDR verknüpft wird.

            Das der Osten praktisch die Arbeitslosigkeit besiegt hat, Geschlechter-Gleichberechtigung hatte, das die Gesundheitsversorgung auf dem gleichen Level war aber nur 10% kostete, das ihre Bahn viel billiger aber genauso zuverlässig waren. All diese „gelösten“ Dinge werden verschwiegen.

            Es wird ein einseitiges Horrorszenario vorsätzlich propagiert.
            Und das ist nicht nur bei der DDR so, sondern dieses Bild wird für alle „Feindbilder“ gemalt. Das Bild des Islam ist auch so ein Horror.
            Und Venezuela mit seinem bolivianischem Weg wird auch in düstersten Farben einer völlig ruinierten Wirtschaft vermittelt und die Russen werden auch wieder dämonisiert.

            Wenn es dich interessiert wie man wirklich lebte, der hier gibt dir einen interessanten Eindruck davon wie sein Leben im Osten war, ist schön bunt dort: http://www.ziller-thomas.de/dessau/

            Letztendlich sollte sich jeder selbst ein Bild machen aber es sollte nicht nur aus dem Westen kommen.

            Ich sehe die Rechtmäßigkeit eines Staates überhaupt nicht in seiner Wirtschaftlichkeit, sondern indem er seinem Volk dient und das bedeutet in erster Linie das er dafür sorgt, das jeder in ihm möglichst glücklich wird.
            Deutsche sind übrigens ziemlich unglücklich.

            Und wenn er das nicht will, hat er seine Legitimation auf Rechtmäßigkeit verloren. Soweit ich weiss sehen das rund 20% im Westen dieses Landes ähnlich, im Osten sehen das 70% so.
            Die Rechtmäßigkeit (Legitimation) ist keine Frage der Wirtschaftlichkeit sondern eine Frage ob dieser Staat seinem Volk dient denn nur dann darf er von diesem Volk Steuern verlangen.
            Und für die BRD sind die Ossis nur zweitklassige Bundesbürger, die Wessis sind erstklassig und Bayern hat die Exklusivrechte.
            Wie heisst es doch, die dümmsten Bauern haben die größten Kartoffeln.:-)

            Inzwischen bin ich ins Du gefallen, ich hoffe das du kannst das verschmerzen.
            Letztendlich wollt ich eigentlich nur drei Sätze schreiben.
            Einen schönen Sonntag noch.

            • Hallo Vanalander,
              Das Du ist ok. Dank für das Vertrauen.Meine Frage, wieso die DDR vom Westen ausgeplündert worden ist, richtete sich an die existierende DDR vor 1989. Irgendwie hast Du da was verwechselt. Ich meinte die DDR zu „Lebzeiten“. Selbstverständlich ist die „Nach-DDR“ ausgeplündert worden. Da gebe ich Dir völlig recht. Habe den Link gesehen. Aber das war mir schon vorher bekannt. Da hat sich der Kapitalismus von seiner unbarmherzigsten Seite gezeigt. Aber da hatte nicht nur der Westen seine Finger drin, sondern auch ehemalige DDR-Bürger, die ein schnelles Geschäft witterten. Aber das war und ist schon eine Tragödie. Da gebe ich Dir Recht. Aber anderseits denke ich auch, dass das Zusammenwachsen des Inneren noch heute nicht abgeschlossen ist. Das braucht ohnehin Zeit.

              Natürlich bleibt immer die Frage, wie zwei völlig unterschiedlich funktionierende Wirtschafts- und Politsysteme verschmolzen werden können ohne Rechtsbrüche.

              Trotzdem bleibe ich dabei, dass in der damaligen existierenden DDR Stasi-Spitzel mehr Macht hatten als die Jungs heute vom BND. Was passiert denn, wenn sich ein Verein, eine Person auffällig verhält, wenn sie nicht „beleidigend“ agiert? Nix. Da laufen die Salafisten frei herum, da laufen Intensivtäter frei herum. Hier kann doch letztilch jeder sein Süppchen kochen ohne Konsequenzen erfahren zu müssen. Kampf gegen rechts wird zu Recht geführt. Kampf gegen Linksradikalität jedoch nur halbherzig oder gar nicht. Alle Extrempositionen gehören überprüft auf ihre Demokratiefähigkeit.

              Du schreibst: Glaubst du die sind am Ende weniger tot? Das sind keine Systemopfer? Keine politischen Opfer? Nur weil sie woanders von anderen wegen ihrer Meinung totgeschossen wurden?

              Damit enthebst Du den Einzelnen von seiner Eigenverantwortlichkeit. Ich kann nicht hingehen, Waren bestellen, von denen ich weiß, dass ich sie nicht bezahlen kann und dann als armes Opfer mich umbringen und wenn ich Verantwortung für meine Familie habe, handlie ich eben doppelt und dreifach verantwortungslos.
              Die Werbung sollte jeder lernen einzuschätzen als das was sie ist, nämich Bauernfängerei. Der Grundsatz, mir nur das leisten zu können, was ich auch halbwegs bezahlen kann, sollte jedem einleuchten. Das System muss an meinem Geldbeutel Halt machen. Ich selbst muss entscheiden, welchen Luxus ich mir leisten kann und welchen nicht.

              Es ist schon ein Unterschied, ob ich erschossen werde wie im 3. Reich, wenn ich eine Meinungsäußerung gemacht habe, die den Spitzeln nicht gefällt oder ob ich meinen leeren Geldbeutel überstrapaziert habe. Recht hast Du, dass beide tot sind.
              Trotzdem behaupte ich, dass derjenige, der aufgrund des Kaufens bei leerem Geldbeutel in die soziale Schieflage gerät und sich aus diesem Grund umbringt, seiner Verantwortung gegenüber sich selbst und seiner Familie nicht nachgekommen ist, anders zu bewerten ist, als jemand, dessen Untergrabung der freien Meinungsäußerung ihn in den Knast bringt und er sich deshalb dort umbringt.

              Wenn ich in die Hartz IV spirale reinrutsche, weiß ich, dass ich keine großen Sprünge machen kann und muss mein Leben dementsprechend finanziell einrichten. Der eine verzweifelt an dieser Situation, der andere betätigt sich sozial, weil er nunmehr genug Zeit hat, sich um andere, denen es vielleicht noch dreckiger als ihm selbst, zu kümmern.
              Ich kann nicht immer „der Gesellschaft“, „dem System“ oder den „äußeren Gegebenheiten“, also letztlich anderen die Schuld geben. Das ist mir zu einfach. Dass das Edelkapitatilische in akute Gefahr gerät, Geld zu Gott zu erheben, sehen wir allenthalten und ich bin mit diesem System auch nicht glücklich. Aber Glück ist auch eine Sichtweise, die auch in finanziell schwierigen Verhältnissen nicht unmöglich sein kann. Das Engagement ist entscheidend, der Wille, die Welt auf emotionaler, moralischer, ethischer, gläubiger oder auch wirtschaflticher Ebene in der eigenen Umgebung etwas besser zu machen, kann selbst Glück und Zufriedenheit erzeugen. Wenn ich mich natürlich dann hängen lasse und diesen Enthusiasmus und den Idealismus völlig fallen lasse, ist die Situation natürlich pessimstisch bis hin zur Selbstmordgefahr fühlbar.
              Die Suizidgefahr ist natürlich in jedem System latent spürbar, wenn die Familie auseinanderbricht, Krankheiten der unheilbaren Art sich einstellen oder nur noch das Leben als Pechsträhne gesehen wird. Das aber einem System zuzuordnen ist immer der falsche Weg. Ich selbst bin es in erster Linie, meine Gefühle lenken und steuern zu lernen und zu entscheiden, welchen „Göttern“ ich nachhänge und wie weit ich bereit bin, mich – auch wenn ich Hartz-IV-ler bin – mich in den Dienst der guten Sache zu stellen. Wenn ich als armer Schlucker den Gott „Wirtschaftlichen Erfolg“ gewählt habe, dann bin ich dem Suizid schon bedenklich nahe gekommen.
              Es gilt, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln, welches dem Gott „Geld“ eben nicht dient oder nur als Mittel zum Zweck, als ein notwendiges Übel ansieht. Es gilt, „die Arbeit“ nicht absolut zu setzen, wenn ich in entsprechende unverschuldete Notlage geraten bin. Es gibt soviel an Menschlichkeit zu geben, welche nur dann erreicht werden kann, wenn das Ich selbstbewusst in die hintere Reihe treten kann. Wer das schafft, kann in jedem System der Erde zufrieden sein, ohne jetzt religiös zu wirken.

              Letztlich jedoch ist ein totalitärisches Regime – egal, ob sozialistisch der alten Machart geprägt, oder kommunistisch der alten Machart geprägt, religiös, auch der aktuellen Machart geprägt, immer die schlechteste Option, in dem Menschen sich wohlfühlen können.

              Werter Vanalander,
              ich danke Dir für Deine Sichtweise. Von Dir habe ich viel gelernt, insbesondere, dass die alten Begrifflichkeiten wie „sozialistisch“ oder „kommunistisch“ heute nicht mehr greifen. Durch Deine Kommentare habe ich erkannt, dass die heutigen linken Denkstrukturen nur bedingt alt-sozialistisch geprägt sind, sondern eher sozialistisch-nihilistisch. Das habe ich vorher immer gedanklich fein säuberlich getrennt. Das war völlig falsch. Der Relativismus des Nihilismus, verpackt in sozialistische Gleichmacherei ist die Problematik der heutigen Zeit. Das Nirwana der Wertlosigkeiten scheint gerade insbesondere in der westlichen Welt den Olymp zu besteigen.
              Nochmals danke, dass Du mich da zu einem Umdenken veranlasst hast, obwohl ich schon 60 bin.

  10. Lieber Bazillus,
    na dann sind wir uns ja einig und ich hab das genau andersrum aufgefasst.

    Ich studiere gerade den Untergang des Römischen Reiches. In dem heisst es immer die Römer haben die Barbaren (vorzugsweise Germanen) in ihr Militärsystem (als Foederati) eingebunden. Also zu deutsch: die doofen Germanen wurden von den Römern benutzt um ihre Kriege zu führen. So die allgemeine Lehrmeinung.

    Aber je mehr ich darüber lese desto klarer wird mir das diese Sichtweise völlig falsch ist.
    Die Germanen haben vielmehr die Römer benutzt und sich auch noch von ihnen bezahlen lassen. Dann haben sie römische Armeen übernommen von Rom bezahlt. Und zum Schluss waren die Römer praktisch nur noch Marionetten, Spielball der Germanen. Das ist überhaupt nicht doof sondern ziemlich clever. Und das ist auf gewisse Weise auch mit der „armen DDR“ vergleichbar.

    Die Frage ob die DDR vor 1989 ausgeplündert worden ist, ist eine Frage des Blickwinkels.
    Ich muss dir leider mitteilen das der ganze Reichtum des Osten eigentlich vom Westen bezahlt wurde. Der Osten hat praktisch vom Westen gelebt und das nichtmal schlecht. Er war geradezu das China des Westens und das mit einer 36 Stundenwoche bei einem Lohn von dem man noch was sparen konnte. Das Problem war ja nicht das neue Auto zu bezahlen, sondern ein neues zu bekommen. Aber es gab einen munteren Automarkt. Für so ziemlich alles gab es einen lebhaften Tauschhandel.

    Der Osten hat alles zu Geld gemacht, wofür der Westen bezahlt hat. Ganze Jahresproduktionen hat er in den Westen verkauft.
    Vom „politischen“ BFC-Hooligan der sowieso abhauen wollte, bis zum Luxusgut.
    Der hatte sogar eine eigene Künstleragentur für WestAuftritte.
    Dafür wurden Dinge importiert, die man nicht produzieren konnte, u.a. auch Rohstoffe, Kaffee, Schokolade, Bananen (man glaubt garnicht wie wichtig sowas war).

    Der Osten war nach dem Mauerbau regelrecht zu Reichtum gekommen, weil der Ameisenhandel Ost nach West gestoppt wurde. 9 Jahre nach dem Mauerbau war der Osten bereits in der Profitzone. Das Unternehmen DDR lief wie geschmiert. Und auch die Gehälter stiegen. Natürlich sah jeder Fernsehn (gebührenfrei) und da war das Gras im Westen viel grüner.

    Die Verschuldung der DDR hat aber der Westen verursacht, der immer bemüht war den Osten zu schaden. Blockadepolitik für Technik, auch internationale Studien- und Kulturprogramme gehörten zur Wirtschaftsblockade. Also erfanden, bauten und organisierten sie alles selbst – im Ostblock. Das war durchaus eine Leistung die völlig unterschätzt wird.

    Das eigentliche Problem kam mit der USA. Die wählte einen Kommunistenhasser zum Präsident und der versuchte die Russen pleite zu rüsten. Die USA rüstete auf, die Russen zogen mit und erhöhten die Erdölpreise für den ganzen Ostblock.
    Das musste irgendwie kompensiert werden.
    Also versuchte die DDR ihre Energie zu reduzieren und beutete die einheimische Braunkohle aus, was der Westen heute auch wieder tut, der klaut uns förmlich unsere Kohlen 🙂
    Daher kam der Osten auf die Idee sich ein Atomkraftwerk zu bauen (das er bis dahin nicht hatte), unzwar ein großes das das Energieproblem lösen sollte. Und das war etwa 1989 fertig. Das Ding wurde umgehend wieder abgebaut, so ziemlich die einzige gute Tat der letzten 25 Jahre, leider auch wieder mit Schattenseite, das Endlager für den West-Atommüll zu sein.
    Naja mit Alternativen Energien war man eben in den 80igern noch nicht soweit. Zudem entwickelte der Osten gerade eine eigene Computertechnik, der war durchaus nicht so hinterwäldlerisch wie man es überall darstellt.

    Aber man muss das mal so sehen: Die DDR war die Dikatur des Proletariats, ein Arbeiter und Bauern-Staat. Was das heisst begreifen ziemlich wenige.
    In der DDR haben tatsächlich wortwörtlich „Dorftrottel“ regiert, keiner von denen hatte „höhere Bildung“ oder einen reichen Papi. Insgesamt war es doch eine reife Leistung von den „Dorftrotteln“ sich über 40 direkt neben einer der weltweit führenden Wirtschaftsmächte zu halten, die auch noch drei Westmächte im Rücken hatten und die gemeinsam alles dran setzte den „Dorftrottel-Sozialismus“ zu beseitigen.
    Und diese Regierung aus lauter „Dorftrotteln“ hatte auch noch die Luxusversion von Sozialismus. Das hat die ach so intelligenten Kapitalisten so richtig gewurmt.
    Letztendlich hätte der Osten zweifellos seine Schulden wieder abbauen können. Hätte die DDR die Wende überlebt, wäre sie heute ein stinkreiches deutsches China, mit Kopierservice und Internetflatrate für jeden.

    Ein Arbeiter im Osten war kein Lohnsklave, er war fest Angestellter im Kombinat DDR, er hat also für sich gearbeitet. Daher gab es auch den Spruch „wir können noch viel mehr rausholen“. Das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Eine gewisse „Verlustrate“ war einkalkuliert.
    Jemanden wegen Diebstahl alter Brötchen anzuklagen, auf solche Ideen kam da keiner.
    Ein Ossi ging nicht „für jemanden“ arbeiten, sondern er ging für sich arbeiten. Das ist ein gewaltiger Unterschied.
    Ein Ossi ist deshalb kein Bittsteller beim Staat. Er fordert eine Leistung ein, weil er ja genau dafür Steuern zahlt (oder halt arbeiten ging).

    Du schreibst: Ich kann nicht immer “der Gesellschaft”, “dem System” oder den “äußeren Gegebenheiten”, also letztlich anderen die Schuld geben. Das ist mir zu einfach.

    Das ist eine typische Masche um sich der Verantwortung zu entziehen.
    Nicht die Regierung ist schuld, sondern das kleine Rad das irgendwo in Hinterfutzingen um seine Existenz kämpft. Genau der ist für alles selbst verantwortlich, warum er lebt, warum er krank ist, warum er keinen Job hat, warum er Schulden hat.
    Das ist Schwachfug, Propaganda, Gehirnwäsche.
    Die arme Frau Ferkel kann ja nichts dafür das es keinen Mindestlohn gibt und der Arme Schräuble ist völlig unschuldig daran das Bürgerrechte abgeschafft werden. Und die armen Systemknechte in den Ämtern sind richtig unschuldig das sie Nürnberger Rassegesetze befolgen. Und natürlich sind die Menschen selbst daran schuld wenn sie doof bleiben und die Renter sind gefälligst selbst dafür verantwortlich das sie alt und krank sind.

    Und was tun wir dagegen?
    Wir nehmen der Regierung die Verantwortung ab. Das Volk füttert seine Armen selber mit Spenden durch, damit die arme Regierung sich mit diesem Problem nicht befassen muss.
    Und die Armen entschuldigen sich dafür das sie Arm sind. Das passt prima zur Bild.

    Eine voll dämliche Entschuldigungs-Selbstverantwortungs-Mentalität. Die redet man dem Volk ein um die Verantwortung aufs Volk zu schieben.
    Entschuldige liebe Regierung das du ein Volk hast, das genug Lohn braucht um davon leben zu können.

    Weisst du wie Römer ihre Sklaverei entschuldigt haben?
    Sie haben den eigenen Sklaven gesagt, „Ich bin ja nicht schuld dran das du Sklave bist“.
    Oder „Ich hab dich nicht zum Slaven gemacht, ich hab dich nur gekauft.“

    Ja ich enthebe den Einzelnen von seiner Eigenverantwortlichkeit.
    Schon deshalb weil er von Natur aus ein Jäger und Sammler ist. Leider hat die Natur nicht den Erfindungsreichtum der Werbefuzzis vorrausgesehen und den Menschen mit dem Streben nach vollem Magen, Sicherheit und einer gewissen Gier und auch Neugier ausgestattet, damit er überleben konnte. Diesen Überfluss kennen wir erst seit rund 200 Jahren. Wir sind garnicht in der Lage uns derart schnell auf Überfluss umzustellen. Das Ergebnis sind Ü-Eier-Sammler, Messis und Animalhording, Geld und Gold sammeln ist auch ganz beliebt denn das ist gewissermaßen Sicherheit. Der Mensch wird auf viele Arten permanent von der Werbung bequengelt.
    Mein erster Metrobesuch artete 1990 z.b. in einem Kaufrausch aus, ich hab mein ganzes Monatsgeld an einem Tag in der Metro ausgegeben und hab meine Beute stolz nach Hause geschleppt. Die Werbung bringt uns dazu Dinge zu tun, die völlig dämlich sind. Dagegen hilft keine Vernunft oder Aufklärung. Und ich kann auch nicht erwarten das jeder intelligent genug ist den Verlockungen zu widerstehen.
    Die Werbung hebelt das System „Ich selbst entscheide“ mit unterschwelligen, subtilen und tausenden versteckten Methoden aus. Das beginnt beim Rotlicht in der Fleischtheke und endet beim Identitätsklau.
    Es ist also immens wichtig das eine Regierung ihre Menschen gewissermaßen vor der eigenen Natur als maßloser Jäger und Sammler schützt. Auch das tut sie nicht.

    Man muss die Menschen halt so nehmen wie sie sind, mit all ihren Fehlern. Die kann man nicht einfach „austauschen“, „umzüchten“ oder bei „Nichtgefallen“ zurücksenden und schon garnicht „verbrauchen“ oder „entsorgen“ .

    Deswegen ist diese Regierung schuldig, da sie dieses System erschaffen hat.
    Sie ist ihr Volk nicht wert, sie ist unser nicht würdig. Wir haben was Besseres verdient.

    Wir schulden ihr nichts, keine Treue, kein Patriotismus, keine Loyalität. Wir sollten ihr 3xtäglich in den Hintern treten um sie daran zu erinnern wozu sie da ist.
    Glaub mir, das hilft sogar gegen Depression.

    Und das ist kein frommer Wunsch eines Bettlers an seine Obrigkeit, sondern die stolze Forderung von jemand der sich das Recht heraus nimmt einen Anteil zu fordern.
    Deutschland gehört nicht der Regierung BRD, sondern uns allen, uns Menschen, unzwar jedes einzelne Sandkorn.
    Der Ossi hat sich den Westen gründlich angeschaut und aufgrund seiner Erfahrungen für schlechter befunden.

    „Sozialistisch-nihilistisch“, was ist denn darunter zu verstehen?
    „Der Relativismus des Nihilismus, verpackt in sozialistische Gleichmacherei ist die Problematik der heutigen Zeit.“
    Also ich weiss nicht ob ich das gut oder schlecht finden soll.
    Könntest du mir das mal in Deutsch übersetzen?

  11. Werter Vanalander,
    was ich darunter verstehe ist folgendes:
    „Diktatur des Relativismus“, die nichts als definitiv anerkenne und die als letztes Maß nur noch das eigene Ich und seine Wünsche gelten lasse. Diesen Satz, den Benedikt der XVI mal ausgesprochen hatte, find ich toll. Dies trifft nicht nur auf viele Einzelpersonen, sondern auch auch alle Lobbyisten und ganze Staatengemeinschaften zu. Bei dieser Gelegenheit werfe ich alle religiösen, philosophischen und auch politischen Werte über Bord, indem ich praktisch „klassenlos“, alles für „gleich gut“ erachte, jede Kultur, jede Ideologie, jedes Gottesbild, die Umkehrung der Werte (Täter = Opfer) das dann aber unter der Diktatur der politischen Korrektheit, die dem jeweiligen Zeitgeist unterworfen ist.
    Die Wertigkeit für „böse“ und „gut“ zerfließen, wie wir bei dem Waffengang der USA gegen Syrien bestens erkennen können. Mord ist dann nicht gleich Mord, sondern wird zur „Bestrafung“ aufgewertet, usw.

    Letztlich eine Umdeutung von Grundwerten nach eigenem Gutdünken. Das Nichtanerkennen, die Ablehnng oder das beliebige Umdeuten von den- ich nenne sie mal „10-Gebote-Werte“, führt zur Ethik-und Morallosigkeit zur beliebigen Sinnhaftigkeit des Lebens.

    Das habe ich damit gemeint.

  12. Pingback: Los estudios científicos demuestran: Las personas religiosas son menos inteligentes que los ateos | Milenio

  13. Lieber Bazillus,
    danke für deine Erklärung. Aber ich kann Benedikt nicht zustimmen.
    Was er da predigt ist Obrigkeitshörigkeit. Wir sind so ein braves Volk das wir immer das tun, was für die Bundesregierung das Bequemste ist. Ist das wirklich christlich oder klug?
    Wenn ein Mensch sich nur nach den Wünschen anderer richtet, dann richtet ihn das zugrunde. Sein Wohlstand – und damit der Wohlstand aller die sich so verhalten – fällt. Er muss also lernen „NEIN“ zu sagen.
    Wenn alle das eigene Ich und ihre Wünsche fordern würden, ändert sich mit Sicherheit mehr als wenn alle brav das eigene Ich und ihre Wünsche hintenan stellen.
    Werte muss man auch haben wollen. Man muss sie anstreben und einfordern. Und wenn fast alle das tun ist das ein Volksbegehren. Begehren ist eine Gier und die ist egoistisch. Aber ist diese Gier unchristlich? Begehrt Gott nicht auch deinen Glauben? Ist Gott egoistisch?

    Wenn wir mal soweit sind, das unsere Wünsche nicht mehr nur „lästige Forderungen“ an einer „ach so mächtigen allwissenden Regierung“ sind, können wir uns (jeder einzelne) auch den Luxus leisten Profite zugunsten von Moral zu verschenken und uns an den „10-Gebote-Werten“ orientieren (die ich zwar nicht christlich interpretiere, aber durchaus für eine Selbstverständlichkeit auch unter Atheisten halte).
    Wenn die Ossis nur egoistisch sind und die DDR keine Moral hatte, warum hatte sie dann Menschen die nicht permanent Wege gesucht haben andere zu betrügen? Warum bauten sie Sozialwohnungen statt Autos, warum entlohnten sie mehr Menschen, als sie wirklich Arbeit hatten? Und warum haben jene Länder den Olymp des Werteverfalls dessen Regierungen bei Gott schwören? Warum sind die Wessis dann so unglaublich profitorientiert, das selbst die Ossis (die Besitz ja durchaus schätzen) von dem Moralverfall inzwischen völlig angeekelt sind?

    Übrigens haben 2 Wissenschaftler massive Wahlfälschungen bei der Bundestagswahl festgestellt, inbesondere zu Lasten der Linken und insbesondere im Osten. Diese als „Unregelmässigkeit“ bezeichneten Abweichungen sind derart exorbitant hoch, das man problemlos von 10% ausgehen muss, die den anderen Parteien zugeschustert wurden.
    Medien und Wikipedia unterdrücken diese Meldung, wohl deshalb weil es zeigt, wer hier wirklich der „Böse“ ist, der die Wahl des Volkes manipuliert.
    Man kann wohl kaum von den Wissenschaftlern erwarten, das sie offen von Wahlmanipulation reden, trotzdem wird klar, das es genau das ist. Man muss nur zwischen den Zeilen lesen.
    http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0261379411000370
    http://rupp.de/briefwahl_einspruch/briefwahl_wahlbetrug.html
    http://www.bpb.de/cache/images/9/42229-1×2-article620.gif?F696A

    Unsere Medien zeigen mit Fingern auf die Wahlfälschungen im Iran und anderswo, aber von ihrer eigenen Wahlfälschung liest man nirgends. Man verschweigt es und das ist eine Form der Lüge.
    Ihre Moral hat keinerlei Anstand mehr, weil niemand diesen Anstand einfordert.
    Und deshalb kann das Nirwana der Wertlosigkeiten den Olymp zu besteigen, weil niemand überhaupt noch Werte einfordert.
    Werte machen nur Sinn, wenn man sie persönlich haben will und das ist total egoistisch. Aber ist Egoismus böse? Die Natur hat den Menschen mit einer gesunden Portion Egoismus ausgestattet, damit er überlebensfähig ist. Egoismus ist natürlich.
    Ganz egoistisch gesehen könnte Ost und West zusammenarbeiten, wenn man nur erstmal die Vorurteile los wäre, die permanent von den Medien gefördert werden. Wir wollen ja eigentlich dasselbe. Und das wollen auch alle anderen. Deswegen sollten wir alle fragen was sie wollen.

    Aber dazu müssen wir erstmal die wahren Feinde erkennen die uns daran hindern. Diese stehen unserem Glück im Wege. Ein wahrer Christ sollte also Humanität, Menschlichkeit, Moral, Ehrlichkeit und Verantwortung einfordern. Genau das hat auch Martin Luther eingefordert als er die Reformation auslöste.

    Ich hab auch von dir eine Menge gelernt und würde mir gern mal deinen Blog anschauen.
    Wie lautet denn die Adresse deines Blogs?

    Ansonsten wünsch ich dir noch einen schönen Tag, auch wenns heute viel regnet. Selbst die Natur fordert ihr Recht. (Im singing in the rain….)

  14. Die Kirche lebt seit ihrem Bestehen davon, Leuten irgendeinen erfundenen Quatsch zu erzählen, um an Geld und Macht zu kommen.

    Bei welchen Leuten klappt das wohl am Besten? ^^

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