Das Erwachen der Menschen weltweit gegen die Berichterstattung der Massenmedien

Protest gegen die Berichterstattung der Massenmedien Foto: facebook

Protest gegen die Berichterstattung der Massenmedien Foto: facebook

Tausende Menschen in den USA, Großbritannien, Kanada und Australien gingen am Wochenende aus Protest vor den Massenmedien auf die Straße. Die Bürger werfen den Medien vor, in ihrer Berichterstattung Propaganda zu betreiben und Lügen zu verbreiten. Die im Internet organisierte Gruppe plant auch Aktionen in Deutschland und der Schweiz. Wie das Schweiz Magazin berichtet, sollen sich die Proteste auch auf Deutschland, Österreich und Schweiz ausweiten. Das Magazin schreibt, dass unter anderem Proteste vor dem Springer-Verlag, dem Spiegel, allen großen TV-Sendern und von Tamedia geplant sind.

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2 Gedanken zu „Das Erwachen der Menschen weltweit gegen die Berichterstattung der Massenmedien

  1. Die Pilatus-Frage „Was ist Wahrheit“? ist noch heute so aktuell wie eh und je.
    Die Wahrheit ist immer der Kern. Aber die Sichtweise auf eine Wahrheit ist immer verschieden. Es gibt die Wahrheit aus ideologischer Sicht, die Wahrheit aus relgiöser Sicht, die Wahrheit, aus der „Vernunft“ – was immer das sein mag – Sicht, die Wahrheit aus reißerischer Sicht, die Wahrheit aus individueller Sicht. Es gibt die christliche, die talibanische, die sunnitische, die schiitisch, die jüdische, die buddhistische, die hinduistische und die taoistische, die maoistische und die marx-engelsche Sicht der Dinge.

    Wahrheit zu objektivieren ist weitgehend unmöglich. Das beginnt bereits bei der Wahrnehmung, die dann auch noch gesteuert sein kann über suggestive Berichterstattung und Fragestellung. Es geschieht ein Verkehrsunfall. Das einzig Wahre ist der Verkehrsunfall selbst aus seinem Geschehen heraus. Werden jedoch Zeugen vernommen, die nichts als die Wahrheit zu sagen haben, so kommt es zuweilen vor, dass das objektive Unfallgeschehen in einer Weise dargestellt wird, dass der Zuhörer meint, er wäre im völlig falschen Film. Aber was die Demonstranten hier wohl zum Ausdruck bringen wollen, ist die journalistische Arbeit, deren Werke wohl politisch einseitig geprägt sind. Aber was wollen wir hier erwarten? Des Brot ich, des Liede ich sing. Der/die Chefredakteur/in in einer Zeitung bestimmt die Vorgaben. Ist der politisch angepasst und die Leserschaft ist es auch, so dass sich die Zeitung auch unternehmerisch in diesem Rahmen führen lässt, so wird eben das Angepasste zur journalistischen Norm. Trifft das Medium allgemein die Themen, in denen der größte Konsens in der Bevölkerung besteht, so wird jeder Artikel, jede Berichterstattung, der oder die diesen Konsens verteidigt, gutheißt oder nur leicht kritisch hinterfragt bis zum Rahmen des Erlaubten vom Medienkonsumenten genossen.

    Absurdes Beispiel: Erlaubnis der Sklaverei. Besteht in einer Gesellschaft der Meinungskonsens, der auch von Religion gefördert und bestätigt wird, dass Sklaverei Menschenrecht des Stärkeren ist, und zwar unhinterfragbar, so ist das Bestehen der Sklaverei nicht nur Wahrheit, sondern auch erstrebenswertes Ziel. Alle Berichte, die die Sklaverei über Gebühr kritisieren, sind leicht ins Abseits gestellt. Die Medien werden icht mehr konsumiert. Das Blatt geht pleite. Eine Stimme der Wahrheit weniger im Konzert der Sichtweisen. Nicht umsonst gibt es die Begriffe „Halbwahrheiten“ und „Pseudo-Wahrheiten“.

    Die Wahrheit ist ein indifferentes Ding, was verbogen, verzerrt, zerstückelt und verhindert werden kann, je nach gerade üblicher zeitgeistiger Sichtweise.

    Beispiel Syrienkonflikt:
    Die US-Regierung hat ihre Wahrheit, die Hisbollah hat ihre Wahrheit, die Türkei hat ihre Wahrheit, die islamischen Extremisten haben ihre Wahrheit, Assad hat die seine, Israel hat die seine, der Iran hat die seine und Russland ebenfalls. Die Wahrheit der jeweiligen Geheimdienste scheint dann wieder eine ganz andere Wahrheit zu sein. Nichts kann so manipuliert werden wie die Wahrheit und somit auch die Medien und die Medien können ihrerseits wieder die Geisteshaltung im Volk manipulieren je nach zeitgeistiger Interesssenlage aus Politik, Wirtschaft, Relgion und Gesellschaft.

    Wahrheiten sollten immer am tatsächlichen Geschehen festgemacht werden. Wenn Islamterroristen Christendörfer oder sunnitische Kämpfer schiitische oder alewitische Muslimortschaften massakrieren, so ist die beste Berichterstattung diejenige, die – wenn Konsens besteht, dass Gewalt in jedem Falle abzulehnen sei (und das ist in vielen Gesellschaften ja nicht einmal der Fall), die die Täter als Täter und die Opfer als Opfer benennt und nicht die Täterschaft im Zuge von Ideologie oder aus religionsrechtfertigende Gewaltaffinität in Schutz nimmt.

    Das mag dann eine beschwerliche journalistische Suche nach der Wahrheit sein, sich am tatsächlichen Geschehen journalistisch zu orientieren und dies der Öffentlichkeit zu präsentieren, auch wenn die Wahrheitstatsachen sich gegen die Denkrichtung des recherchierenden Journalisten richtet. Wenn aber alle Denkscheuklappen beiseite geschoben werden können (und das ist garnicht so einfach) und insoweit „wahrheitsgemäß“ berichtet wird, so erschließt sich die Gesamtwahrheit wohl aus diesen vielen kleinen journalistischen Berichten, die dann gesammelt, gesichtet und berichtet werden können. Und wenn es dann noch möglich sein sollte, politische Ideologieeinstellungen wegzulassen, dann kommen wir der Wahrheit ein ganzes Stück näher, aber nur dann.

    Es ist wie mit der Evolution der Menschenwürde und der Menschenrechte. Das war ein langer harter Kampf, bis überhaupt die Vorstellung geboren wurde, dass Menschen überhaupt „Würde“ und infolgedessen so etwas wie „Rechte“ haben in Zeiten, in denen in archaischer Weise die Rechte des Stärkeren die Gesetze der Gemeinschaft bestimmten. Da war Sklaverei der Normalzustand, also der Zustand der „Wahrheit“. Noch der Gott des Koran hält die Sklaverei für toll und für selbstverständlich, so dass die Sklaverei sich im Islam noch am längsten halten konnte.

    Ein Beispiel aus der dunklen Kirchengeschichte hierzu: Papst Paul III, ein korrupter Kirchenführer, ein aus meiner Sicht mieser Knochen, dessen einzige Glanztat es war, als es um die Frage ging, ob Indianer Menschen seien, der dies bejahte und eine Bulle laut Wiki in Szene setzte:
    Am 29. Mai 1537 erließ er die Bulle Sublimis Deus, die die Versklavung der indianischen Ureinwohner von Amerika (und aller anderen Menschen) verbot.
    Das war den spanischen Eroberern jedoch wohl völlig egal. Aber aus diesen leuchtenden Mosaiksteinchen entwickelte sich so etwas wie Menschenrecht und Menschenwürde über die Jahrhunderte.

    http://www.domradio.de/radio/sendungen/anno-domini/er-kaempfte-gegen-die-suende-der-versklavung

    Was die Menschheit als Wahrheit ansah noch zu Zeiten des AT ist eine ganz andere als die Wahrheit, die heute als „Wahrheit“ gilt.

    In diesem ewigen Spannungsfeld zwischen Gut und Böse, zwischen Reinheit und Dekadenz, zwischen Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit steht die Presse, stehen die Medien, deren Aufgabe es wäre, die Wahrheit den Konsumenten, die auch gleichzeitig eigenständig denkende Menschen sein sollten.

    Was ist „Wahrheit“ ist also noch heute nicht beantwortet. Wir sollten uns an „ewigen Wahrheiten“ einen Maßstab nehmen, die wir aus Religionen, die die Liebe zu Gott und den Menschen predigen und leben, wenn dies auch nur einzelene schaffen und sie nicht zu Sklaven Gottes degradieren. Die Sklaverei des Bösen führt zur Entmenschlichung und Entrechtung und tritt die Würde des Menschen, der sich der Mensch meistens selbst beraubt, indem er ein Verhalten an den Tag legt, welches ein Raubtier in seiner natürlichen Umgebung wie ein heiliges Wesen erscheinen lässt.

    Wahrheit scheint nur aus den Fernen des Alls zu kommen, aus der liebenden Gegenwart Gottes, die hier auf Erden so selten sichtbar wird und die Menschen alles dafür tun, dass das auch so bleibt und die Gläubgen zu wenig dafür tun, dass dies flächendeckend geändert wird.

    Es gibt die Wahrheit des Guten:
    Hilfstellung wird geleistet, Menschen in Hopizeinrichtungen dem Tod zugeführt in Würde, SOS-Kinderdörfer sind aktiv und andere Wahrheiten der Hilfe und der Liebe.

    Es gibt die Wahrheit des Bösen:
    Satanismus, Islam in seiner ausgrenzenden und diskriminierenden Form, real existierender Sozialismus und Kommunismus, Faschismus, Mord, Totschlag, Vergewaltigung, Kindesmissbrauch, Kinderehen, usw.

    Ist die Wahrheit also ein Sowohl-als-auch? Ja, scheint sie zu sein. Die Wahrheit umfasst eben beides: Das Gute und das Böse und sämltliche Grauzonen. Darüber zu berichten ist eine Kunst. Sie verlangt eigenständiges Denken und den Mut Stellung zu beziehen gegen das, was den Menschen bricht, was den Menschen zum Knecht seiner Triebe macht. Das allerdings ist nicht immer gut angesehen. Laut denkende Menschen werden leicht Opfer von Verfolgung und Politknast. Auch das ist Wahrheit. Verfolgung von Menschen, weil sie Zoroastreier, Alewiten, Religöse, Schiiten, Christen, Juden oder sonstwas sind.

    DAs alles überfordert den Menschen, das kleine Würstchen auf dem Planeten Erde, der über all das berichten soll, was an Wahrheiten geschieht. Ein hoffnungsloses Unterfangen.

  2. Eigentlich müsste es eines jeden Interesse sein, nicht belogen zu werden, aber leider sind es immer nur sehr wenige, die sich für eine objektive Berichterstattung einsetzen.
    Sie sind dann automatisch die Außenseiter.
    Die, die sich für das Wohl aller einsetzen, werden dafür vom Mainstream ausgespuckt.

    Ich glaube nicht, dass das ein großes Erwachen wird.
    Es wird vielleicht Mode, über „die Medien“ zu lästern, wie ja auch schon über „die Industrie“ und „dem Mainstream“.
    Vielleicht lästert der Mainstream sogar noch über sich selbst, aber wirklich ändern wird sich nicht viel.

    Wir haben uns doch alle schon daran gewöhnt, regelmäßig belogen zu werden.
    Infolge dessen gewöhnten wir uns daran, gar nicht mehr richtig hin zu hören, hin zu sehen und irgend etwas ernst zu nehmen. Auch das Übermaß an Informationen und Kathastrophen tut das seine dazu.

    Bestes Beispiel ist die Meldung selbst:
    Bildunterschrift des ersten Bildes: „Ein Mann protestiert …“
    Auf den weiteren Bildern sind an Demonstranten ungefähr zu sehen:
    11+1+2+7+1+7
    Kommen noch ein par Leute, die nicht erwischt wurden und sieben hinter der Kamera dazu,
    Macht zusammen vielleicht ungefähr 50.

    Und der Einführungssatz lautet:
    „TAUSENDE Menschen … gingen am Wochenende … auf die Straße.“

    Na, fällt da jemandem was auf?
    Vielleicht war der Wunsch der Vater des Gedankens. Diesem schlösse ich mich sofort und gerne an. Egal ob der Einundfünfzigste, Einhundertvierundvierzigtausendunderste oder der letzte von allen.

    Pilatus Frage „was ist Wahrheit?“ hat Jesus übrigens direkt vorher schon beantwortet (Joh. 18, 37).
    Es ist also damals wie heute viel mehr die Frage, ob man die Wahrheit wissen will.
    (Nur) wer danach sucht der wird sie finden.

    Wer klug ist, tut selbst etwas dafür.
    Die NSA investierte Milliarden.
    Für sie ist „interessanter, was unsere Politiker denken, als was sie plappern.“

    Wer die Wahrheit „Jesus“ sucht, braucht keine Milliarden, sondern nur eine einzige konsequente Entscheidung. Und schon gilt ihm sein Versprechen (Jer. 29,13f):

    „…denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet, so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR …“

    Eine Jesusfilm.de – DVD mit Farsi drauf hab ich vor kurzem für nur 1 Euro bekommen.

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