Israelische Soldaten iranischer Herkunft sind in der israelischen Armee ein Highlight

Bildquelle Yael Saleh_Bamahane_1

Jerusalem – Vom Schatten der Ayatallohs in die geheimnisvolle Welt der IDF [Israel Defense Forces] – in Iran geborene Israelis sind in der Nachfrage von Top-Militärs aufgefordert, in der Armee über den obligatorischen Dienst hinaus zu bleiben, berichtete die Ynetnews (Israel News) am vergangenen Donnerstag:

Zum ersten Mal veröffentlichte das IDF  Wochenmagazin Bamahane („im Lager“) Zahlen über die Anzahl und Positionen der iranischen Einwanderer in Israel, die für die israelische Armee gewonnen werden.

Bildquelle_Gadi Kabalo_2Jedes Jahr treten durchschnittlich mehr als 50 in Iran geborene Soldaten der IDF bei, die zusammen mit ihren Familien ihr Leben riskierten und viele Schwierigkeiten auf dem Weg zum jüdischen Staat erlitten und auf sich nahmen.

Etwa 60% der in Iran geborenen Männer entscheiden sich dafür, im israelischen Militär zu dienen, obwohl nur 23% der Frauen dasselbe zu tun pflegen – etwa die Hälfte der allgemeinen Einberufungsrate für Frauen. Die IDF Manpower Direktion gab keine detaillierte Erklärung für diesen Unterschied ab, aber es ist wahrscheinlich so, dass viele religiöse Gründe für Befreiungen suchen und stattdessen sich lieber freiwillig für einen nationalen, zivilen Dienst entscheiden.

Bildquelle_Gadi Kabalo_3Nach den vorliegenden Daten, ist einer von fünf Soldaten iranischer Herkunft in der IDF Geheimdienstabteilung einbezogen. In Suchdiensten sind sogar eher iranische Mädchen, praktisch eine von drei iranischen Mädchen im Military Intelligence Directorate platziert. Diese Zahlen sind deutlich unverhältnismäßig im Vergleich zu den Gesamteinstellungszahlen, die der breiten Öffentlichkeit bekannt gegeben wurden. Das israelische Militär bemüht sich, in Iran geborene Soldaten davon zu überzeugen, ihren Dienst über den obligatorischen Zeitraum hinaus fortzusetzen. Rund 14 Prozent in dieser demographischen Entwicklung dienen weiter für die IDF, bei denen viele zu Offizieren in den Einheiten werden, in denen sie ihren Dienst leisten.

„Der militärische Nachrichtendienst hat nicht viele Soldaten die fließend „Farsi“ sprechen, so dass wir wirklich versuchen, in Iran geborene Soldaten im Dienst zu halten“, erklärt die IDF Quelle dem Armee-Magazin. Wegen der starken Personalsuche der Geheimdienstniederlassungen, dienen nur einer von zehn in Iran geborenen Soldaten in einer Kampfeinheit – eine unverhältnismäßig geringe Zahl im Vergleich zur allgemeinen Bevölkerung. Laut dem Artikel, kamen in den letzten Jahren 110 neue iranische Einwanderer in Israel über ein Drittland an.

Die Miraz Israel-Stiftung, die dazu dient iranischen Ex-Patrioten in Israel zu helfen, hat ein ganz spezielles Projekt am Laufen, nämlich Iraner in der IDF und dem nationalen Dienst zu integrieren. Einer der prominenten Programme ist eine Disziplin und ein spezieller Kurs soll Jugendliche für ihre Wehrpflicht vorbereiten. Mehr als 30 iranische Jugendliche haben bereits an diesem Kurs teilgenommen.

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