Barack Obama mag den Mullahs in Iran vertrauen, aber sollten das auch die USA?

Obama

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Genf – Von Entschlossenheit, Geradlinigkeit und konsequentem Handeln, ist Barack Obama Lichtjahre von Ex-Präsident George W. Bush entfernt. Barack Obama hat eine neue Welt erschaffen, in der die USA sich dem Ende seiner Weltherrschaft zubewegt, wie Obama im vergangenen Jahr in einer Rede selbst zugestanden hatte. Der Vorschlag von Präsident Obama, in Genf, den er den ständigen Mitgliedern des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen machte, ermöglicht es Iran, Uran begrenzt anzureichern, gegenüber früheren UN-Resolutionen, die von der Islamischen Republik forderten, alle Uran-Anreicherungsaktivitäten zu stoppen.

Um einen Verstoß gegen UN-Resolutionen zu vermeiden, müssen die ständigen Mitglieder des UN-Sicherheitsrates, den gesamten UN-Sicherheitsrat bitten, dafür zu stimmen ihre bisherigen Ansprüche zu schwächen und zu ersetzen.

Die vier UN- Runden, um hart umkämpfte Sanktionen gegen den Iran und mehrere andere Resolutionen, forderten die Einhaltung der Forderung nach einer vollständigen Aussetzung aller Anreicherungsaktivitäten, einschließlich der Forschung und Entwicklung im Nuklearbereich, dann eine vollständige Überprüfung dieser Forderungen, bevor Verhandlungen über eine dauerhafte diplomatische Lösung beginnen hätten können.

Die Sequenzierung war strategischer Natur. Sie wurde entwickelt, um das internationale Vertrauen in die betrügerische Vergangenheit eines sekretorischen Landes aufzubauen. Aber in Genf, versenkten Präsident Obamas diplomatisches Team die bisherige Arbeit und verließen den Weg der Skepsis. Er bot dem Iran diplomatische Verhandlungen an, ohne  dass Iran  die UN- Forderungen erfüllt hat.

Ihr Angebot verletzte alle aktuellen Resolutionen des Sicherheitsrates, indem sie verifizierten, auf alle Forderungen des UN-Sicherheitsrates gegen die Islamische Republik zu verzichten, bevor die Verhandlungen überhaupt begonnen hatten.

Präsident Obama und sein Team gingen noch weiter, und stimmten einem Abkommen mit den Mullahs zu, das sie mit Sanktionserleichterungen und anderen Leistungen belohnt, ohne vorher irgendwelche nennenswerte positive Aktionen aus dem Iran bekommen zu haben.

Im Vertrauen auf die Mullahs, ihre geheimen Aktivitäten zur Anreicherung und Konvertierung von Uran zu stoppen, um sauber bei den IAEA-Inspektoren zu einem späteren Zeitpunkt da zustehen, zeigt Obamas Naivität.

Die Anforderungen des UN-Sicherheitsrates waren klar

1. Iran hat alle Anreicherungs- und Wiederaufbereitungsaktivitäten, einschließlich nuklearer Forschung und Entwicklung auszusetzen, die Anforderungen werden von der IAEA überprüft ;

2. Sie äußern die Überzeugung, dass eine solche Aussetzung, sowie die vollständige, geprüfte iranische Einhaltung, aller vom IAEA-Gouverneursrat festgelegten Anforderungen, zu einer diplomatischen Verhandlungslösung führen würde, die garantiert, dass das iranische Atomprogramm ausschließlich friedlichen Zwecken dient, sie unterstreichen den Willen der internationalen Gemeinschaft, positiv für eine solche Lösung zu arbeiten, ermutigt Iran, bei Übereinstimmung mit den oben genannten Bestimmungen, wieder mit der internationalen Gemeinschaft, der Welthandelsorganisation und der IAEA zusammen zu arbeiten, und betonen, dass ein solcher Eingriff sich positiv auf Iran auswirken wird;

Präsident Obama hat gleichzeitig die UN gefördert und unterwandert

Seine schizophrenen Ansichten, haben die Glaubwürdigkeit des Sicherheitsrats durch die Forderung, dass die Weltgemeinschaft dazu verwendet werden soll, um nicht verwendet zu werden, selbst zerstört. Der UN-Sicherheitsrat kann nicht mehr ernst genommen werden.

Seine gesamte Außenpolitik ist manisch und ekelerregend und hebt sein Versagen nicht nur in Iran hervor, eine echte nationale Sicherheitsstrategie zu entwickeln. Die Freunde der USA können nicht auf sie zählen und ihre Feinde fürchten sie nicht.

Die Führer der Welt erkennen, dass Präsident Obama im Nahen Osten improvisiert, weit entfernt von seiner Kairo-Rede. Heute, dienen seine Widersprüche bezüglich Syrien und Iran als dramatische und emotionale Enttäuschungen seiner erhabenen Reden, die er geschwungen hatte.

Der damalige Kandidat Obama verspottete Präsident Bush für die nicht immer ausreichende internationale Zustimmung für seinen Irak-Krieg in der Resolution 1441, die er durch seine Lügen erhalten hatte, Präsident Obama aber, ist es nicht gelungen, Russland, trotz seiner Lügen hinter seine Syrien-Politik zu bekommen.

Der Kandidat Obama versprach, der US-Botschafterin bei den Vereinten Nationen eine Kabinettsposition zu verschaffen; Präsident Obama bezeichnete UN-Resolutionen als Hokuspokus.

Was öffentlich gesagt wird, ist nie tatsächliche Politik. Es ist so, als ob man herausfinden muss, ob Ryan Seacrest Musik hasst oder nicht. Die Obama-Doktrin ist die erste Präsidentschaftsstrategie in der Geschichte der USA, die ausschließlich über die Kommunikation, Politik nicht umsetzt. Die Obama-Doktrin scheint „Geschwätz mit überwältigender Kraft zu sein.

Obama hat eine neue Welt geschaffen, in der Länder die USA ignorieren, ohne Konsequenzen dafür tragen zu müssen. Es ist so schlimm, dass Saudi Arabien nicht einmal, im Sicherheitsrat mit den USA dienen will, vor allem aber, weil eine Annäherung an Iran ihre Stärke im Mittleren Osten und am Persischen Golf schwächen wird. So sehnen sich manche nach jenen Tagen, als Präsident Bush noch da war und für Klarheit sorgte, auch wenn man wissen muss, dass dieser Mann ein religiöser Fanatiker und Kriegstreiber war, der sich als Lügner outete und hunderttausende von unschuldigen Menschen töten ließ, und damals forderte dass die UNO dringend reformiert werden muss und rundweg von Demokraten und den Medien deshalb verspottet wurde, auch zu Recht, denn er griff ohne Legitimation der UN souveräne Staaten grundlos an, und hätte gerne diese Legitimation von der UN gehabt, da er wusste, dass er das Völkerrecht und die Genfer Konventionen in Irak und Afghanistan gebrochen hatte.

Die Welt hat in Ägypten, Libyen und Syrien gesehen, wie Obama eine Sache proklamiert und das Gegenteil davon umsetzt.  Wenn es um den Iran geht, müssen wir Obamas Ungereimtheiten und Schwächen nun akzeptieren. Obama aber, muss seine unaufhörliche Selbstreflexion und seine persönlichen politischen Berechnungen beiseite legen. Das unkontrollierte, bedingungslose Vertrauen in die Mullahs in Iran kann sich die USA einfach nicht leisten. In all den Resolutionen gegen Iran, die nur dazu dienen sollen Iran wirtschaftlich, politisch und militärisch zu schwächen, finden wir kein Wort über die Einhaltung der Menschenrechte in Iran, ein Thema offenbar, das niemanden auf der Welt interessiert.

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3 Gedanken zu „Barack Obama mag den Mullahs in Iran vertrauen, aber sollten das auch die USA?

  1. In allen Punkten Zustimmung, nur nicht in einem:
    Obama ist nicht naiv.
    Er hat seine eigene Agenda. Es wird uns noch Hören und Sehen vergehen…

  2. Guter Artikel. Er bringt deutlich zum Ausdruck, wie fatal eine Politik sein kann, die anders handelt, als geredet wird. Also nach Herrn Bush sehne ich mich nicht. Wer Kriege vom Zaun lässt, ist keine Option. Obama den Friedensnobelpreis als Vorschusslorbeeren zu erteilen, war in etwa so deplatziert wie dieser Preis an Arafat seinerzeit, wenn wir sehen, wie die USA sich in Libyen und jetzt in Syrien verhält. Die USA ist kein verlässlicher Partner mehr, nicht einmal mehr für Ägypten und Saudi Arabien, neben Nordkorea der größte Menschenrechtsvernichterstaat der Erde.

    Mich dünkt, dass die USA – aber auch schon unter Bush, aber völlig chaotisch unter Obama eher wie ein Spaltpilz agiert. Überall bringen sie – ob in Afganstan, Irak, Syrien, Libyen, oder in das fest gefügte Kalte-Krieg-Szenario Arabien-Iran Chaos und Vorteile für die Mullahs und anderen islamischen Extremisten. Das Ziel des Westens scheint überhaupt Chaosverursachung in fremden und in den eigenen Ländern zu sein. Das Chaos in Europa, z. B. durch die gewollte Überfremdung wird zu Bürgerkriegen führen. Mulitkulti ist solange gut, wie sich ähnliche Kulturen zusammenschließen und selbst dann sind Konflikte vorprogrammiert. Ist aber auch nur eine Kultur wie der Islam dabei, der nicht verbindet, sondern religiös strikt koranisch unterteilt und aus diesem Grunde an fremder Stätte islamische Extrawürstchen gebraten bekommen möchte aufgrund religiösen Vormachtsstellungswahns, dann ist Mulitkulti am Ende. Wenn wir uns islamische Kulturen ansehen, in denen Mullahs herrschen, überwiegt die Monokultur, die den Menschen aufoktroyiert wurde.

    Menschenrechtseinhaltungsforderungen – aber da können wir nicht nur die USA als Täterin sehen – sondern auch den gesamten Westen, insbesondere auch die EUdSSR – werden nur in Richtung Russland und China gestellt. In allen islamischen Staaten wird das Thema „Menschenrechte“ kaum oder garnicht zur Sprache gebracht. Ich habe den Eindruck, dass Islamophilie der politkorrekten Art in feigster Manier – allerdings von Obama öffentlich devot durch Körperhaltung vorbildlich (Knicks vor den Größen des größten Menschenrechtsverletzerstaates der Erde, nur weil die in islamischen Gewändern herumlaufen und sich den Schein der „Heiligkeit“ geben) vorgetragen, die Triebfeder dieser Verhaltensweisen ist.

    Die Gesellschaft des Westens ist bereit, Undenkbares zu denken und Ungeheures zuzulassen, weil keine Grundierung der Werte mehr vorhanden sind. Das ist eine Entwicklung, die ich mit großer Sorge sehe. Islamische Staaten können sich ja hinter Unrechtsregeln des Koran und der Scharia verstecken. Im Westen wird Meinungsfreiheit ebenfalls immer schwieriger sein, erhalten zu werden.

    Hinter der Ideologie der Globalisierung, welches sich ja auch hinter der Globalisierung von gelenkten Angststrukturen wie Weltklima, Weltumweltschutz, Weltatomkraftgegnerschaft verstecken, stecken möglicherweise sozialistische Welteinheitspläne, die durch die sukzessive Einführung von Denkverboten und anschließender Diskriminierung und strafrechtlicher Verfolgung derer, die eine andere Meinung öffentlich vertreten als die politkorrekte vorbereitet werden dieses System der Meinungsunterdrückung durch die Masseneinwanderung ausprobiert und angewendet wird. Die EUdSSR lebt dieses System zunehmend gerade gut vor.

    Naja, Obama hat aber ein Gutes. Er verabschiedet sich mit seiner Politik zunehmend von der Politik der Weltpolizei. Er kann bald nicht mehr Ernst genommen werden. Die Probleme im eigenen Land türmen sich. Meistens ist es besser, die Staaten Afrikas und des Nahen Ostens machen zu lassen, de Regierungen zu beobachten, um feststellen zu können, inwieweit sie überhaupt fähig sind, der eigenen Bevölkerung adäquat zu dienen. Dann wird schnell offenbar, wes Geistes Kind sie sind. Hilfe von außen von vornherein verstellen die Probleme nämlich sehr oft.

    • Ein guter Kommentar, werter Bazillus. Eins hat Obama wohl doch erreicht mit seiner Parole von CHANGE, aber nicht für die amerikanische Bevölkerung, sondern eine Veränderung, die nur Chaos mit sich brachte!

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