Die Kyros-Sage des Herodot (2)

Kyros der Große

Kyros der Große

Von Bahrâm

Vorheriger Artikel: Teil 1

In den folgenden zehn Jahren wuchs der junge Kyros unter der liebevollen Obhut seines Ziehmutter Kyno zu einem stattlichen, jungen Knaben heran. Als Sohn eines Rinderhirten arbeitete er dabei schon recht früh auf den weiten Viehweideplätzen, welche dem Mithradates gehörten. Die wahre Identität des jungen Burschen war in dieser Zeit gegenüber Fremden nicht offenbart worden, denn seine Zieheltern hüteten das Geheimnis streng und vermieden so oft wie es ging den Umgang mit den anderen Medern. Doch eines schicksalsträchtigen Tages begab es sich, dass das Geheimnis des jungen Kyros aufflog.

An diesem Tage nämlich begleitete er seinen Ziehvater Mithradates zu einem Dorfe, unweit von Ekbatana. Während dort Mithradates seinen Geschäften mit den übrigen Viehzüchtern nachging, vertrieb sich der junge Kyros seine Zeit mit Spielereien mit einigen medischstämmigen Burschen in seinem Alter, die er am Wegesrande zuvor erblickt hatte. Als er sich zu ihnen gesellte, beschlossen diese das beliebte Königsspiel zu spielen, in der die Reichsorganisation eines Königreiches nachspielten. Zunächst musste unter den anwesenden Kindern ein König gewählt werden. Jeder der Knaben glaubte, von den anderen zum Herrscher ernannt zu werden, und präsentierte sich deshalb als besonders vornehm und königlich. Doch schließlich erwählten alle Knaben trotz seiner einfachen Herkunft den jungen Kyros zu ihrem König. Weiterlesen auf Iran-Now Network

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