Ein Interview mit Alexander Dorin zum Thema: Die Srebrenica-Lüge (4)

 

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

General Ratko Mladić verteilt in Srebrenica Lebensmittel an muslimische Zivilisten

Teil 1 des Interviews
Teil 2 des Interviews
Teil 3 des Interviews

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin:

Mira Pârse: Herr Dorin wir begrüssen Sie zum 4. Teil des Interviews und freuen uns Sie heute wieder hier bei uns zu haben.

Ardašir Pârse: Wir haben bisher erfahren, dass sich die muslimische Armee aus Srebrenica einen Tag vor dem Fall der Stadt zurückgezogen und grösstenteils auf den Weg nach Tuzla gemacht hat. Was aber geschah mit den muslimischen Zivilisten, die in Srebrenica zurückgeblieben sind? Wir haben Videoaufnahmen gesichtet, aus denen aus unserer Sicht sehr überzeugend hervorgeht, dass die Übergabe von Srebrenica an General Ratko Mladić sehr zivilisiert abgelaufen ist und er sehr verantwortungsbewusst gehandelt hat. Es kursieren in den Medien aber die unterschiedlichsten Geschichten.

Alexander Dorin: Die ganzen Geschichten darüber entstanden erst später im Zuge der Srebrenica-Propaganda. Tatsächlich wurde damals vor Ort alles dokumentiert, selbst von der UNO. Die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache und bieten gar keinen Raum für Spekulationen und Gräuelpropaganda. Zuerst einmal wurden die muslimischen Zivilisten nie aus der Stadt vertrieben, wie das unsere Mainstream-Medien und Vertreter der USA und der NATO, später auch die bosnisch-muslimische Regierung, vorgelogen haben. Das absolute Gegenteil ist der Fall. Vertreter der muslimischen Zivilbehörden trafen sich nach dem Fall Srebrenicas mit General Mladić im Hotel Fontana in Bratunac und erörterten die Situation. Dabei bot Mladić der muslimische Seite völlige Straffreiheit an, falls niemand mehr zu den Waffen greifen würde. Er bot zudem an, die muslimischen Zivilisten könnten in Srebrenica bleiben und müssten die Stadt nicht verlassen. Der Vertreter der muslimischen Zivilisten äußerte jedoch den Wunsch, dass die Bevölkerung lieber in muslimisch kontrolliertes Gebiet evakuiert werden möchte. Die anschließende Evakuierung der ca. 25’000 muslimischen Zivilisten wurde von der serbischen Armee durchgeführt. Diese Evakuierung wurde von UNO-Soldaten begleitet und überwacht.

Ratko Mladić zwischen UN-Soldaten und muslimischen Flüchtlingen

Ratko Mladić zwischen UN-Soldaten und muslimischen Flüchtlingen

Mira Pârse: In diesem Zusammenhang sprachen deutsche Politiker und Medien nicht von Evakuierung, sondern von Deportationen. Beim ganz offensichtlichen Missbrauch dieses Wortes, sollten deutsche Politiker vielleicht in die Fratze ihrer eigenen hässlichen Geschichte blicken. Aus unserer Sicht ist eine derartige Terminologie und dazugehorige Ausschwitzvergleiche eine Beleidigung der 6 Millionen Opfer des Holocaust im Nationalsozialismus und obendrein auch strafbar, wenn ein Normalbürger einen solchen Vergleich zur Verharmlosung deutscher Vernichtungslager anstellen würde. Bei der Fülle an Beweislast aus den eigenen Reihen – von NATO-Mitgliedern und investigativen Journalisten, ja sogar von der bosnisch muslimischen Armee selbst – die gegen einen von Serben begangen Völkermord an Muslimen in Srebrenica spricht, ist es schwer verständlich, dass alle Aussagen, Dokumente und Hinweise von westlichen Staaten ignoriert werden, Herr Dorin fahren Sie bitte fort.

Alexander Dorin: Am 17.Juli 1995, also fast eine Woche nach der Einnahme Srebrenicas durch die serbische Armee, unterzeichneten die UNO, ein Sprecher der muslimischen Zivilbehörden und ein serbischer Vertreter ein Dokument. Die UNO wurde dabei von Major Robert Franken, die muslimischen Zivilbehörden von Nesib Mandžić und die serbische Seite von Miroslav Deronjić vertreten. In dem Dokument wurde folgendes festgehalten:

„Erklärung von Vertretern der Zivilbehörde der Enklave Srebrenica und eines Repräsentanten der UNPROFOR über eine Vereinbarung zur Evakuierung der Zivilbevölkerung von Srebrenica. […] Die in Anwesenheit des holländischen Bataillonskommandeurs getroffene Übereinkunft lautet wie folgt:

Die Zivilbevölkerung kann in der Enklave bleiben oder sie verlassen, gemäß dem Wunsch jeder einzelnen Person.

Im Fall der Evakuierung bleibt uns die Wahl der Marschrichtung überlassen, und wir haben entschieden, dass die gesamte Bevölkerung in das Gebiet des Distrikts Kladanj evakuiert werden soll.

Man ist übereingekommen, dass die Evakuierung von Armee- und Polizeieinheiten der Republik Srpska ausgeführt und von der UNPROFOR überwacht und begleitet werden soll.
[…]“

Das Dokument schließt mit der Versicherung, dass sich die serbische Seite an alle Klauseln der Vereinbarung gehalten hat. Es wird bestätigt, dass es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen ist und die serbische Seite alle Bestimmungen der Genfer Konventionen und des internationalen Kriegsrechts respektiert hat.

Evakuierungs-Abkommen; UN-Dokument vom 17.07.1995

Evakuierungs-Abkommen; UN-Dokument vom 17.07.1995

Wir sehen demnach, dass damals vor Ort niemand Verbrechen beobachten und feststellen konnte. In der holländischen Zeitung NRC Handelsblad wurden zum Thema mehrere holländische Blauhelmsoldaten zitiert (Ward op den Brouw und Harry Meijer ‚Sympathie voor Serviërs bij Nederlandse militairen‘, NRC Handelsblad, 24.7.1995:

„Soldat Karel Mulder: ‚Vieles, was man über die Serben sagt, ist Blödsinn. […] Ich war drei Tage lang unter den Flüchtlingen, und die Serben haben sie gut behandelt‘. Soldat Arnold Blom: ‚Als wir in der Enklave patrouillierten, wurde von den Muslimen serbisches Feuer provoziert. Sie schossen über uns drüber und wollten damit erreichen, dass die Serben einen von uns treffen, damit man ihnen für die Außenwelt wieder den schwarzen Peter zuschieben kann‘.“

Kommandant Tom Karremans bezeichnete im gleichen Artikel die serbische Einnahme Srebrenicas als korrekte militärische Aktion und erwähnte u.a. auch, dass die muslimische Armee in Ostbosnien insgesamt 192 serbische Dörfer überfallen hat. Das beweist, dass von der UNO noch zweieinhalb Wochen nach der Evakuierung Srebrenicas, niemand etwas von Verbrechen zu berichten wusste. In einem Interview mit Večernje Novosti, sagte der ehemalige holländische Blauhelmsoldat Marco van Hees aus, er und seine Kollegen hätten keine Verbrechen in Srebrenica beobachten können und es habe keinen Völkermord gegeben. Hier einige Auszüge aus dem Interview mit van Hees (Vlastimir Popović, „Korov laži ispod vetrenjača“, Večernje Novosti, 3.9.2008):

„Die Föderation Bosnien und Herzegowina hat den Rechtsstreit um die Anklage gegen Holland wegen der angeblichen Versäumnisse unserer Einheit verloren. […] Sie haben uns angeklagt, aber solange wir an verschiedenen Punkten in und um Srebrenica stationiert waren, ist niemand von den Muslimen umgekommen!“[…] Im konkreten Fall vom Juli 1995 hätten 450 Soldaten der holländischen Einheit, die schlecht bewaffnet war, die gesamte hochgerüstete 28. Division der muslimischen Armee, die ca. 10.000 Kämpfer umfasste, „verteidigen“ sollen! Weshalb haben sie sich nicht selbst verteidigt? Ich habe mich immer gefragt, weshalb alle die Muslime beschützen, niemand aber die Serben. […] Unsere Stützpunkte befanden sich in zerstörten serbischen Dörfern, so z. B. in Zalazje. Wir konnten uns selbst davon überzeugen, welche bestialischen Verbrechen die Muslime an den Serben verübt haben. In unserer Einheit dienten junge Burschen von 19 und 20 Jahren, die auf eventuelle Kampfeinsätze überhaupt nicht vorbereitet waren. Es war schlimm für uns, als uns jene angezeigt haben, denen wir fast zwei Jahre lang geholfen haben. Jene, die uns Essen und Benzin gestohlen, uns verflucht und verletzt haben […]. Wir sind nicht schuld daran, dass sie die Schlacht verloren haben. Unser Auftrag lautete, dass wir sie ‚vor den Serben beschützen sollen’, und sie haben uns angegriffen. Einen unserer Soldaten haben sie getötet und mehrere verletzt!“ […] Keiner der holländischen Soldaten hat jemals ein an muslimischen Zivilisten begangenes Verbrechen oder eine Vergewaltigung gesehen oder auch nur davon gehört. Jene Soldaten, welche in den Bussen waren, die die Frauen und Kinder von Potočari nach Tuzla gefahren haben, können bestätigen, dass seitens der Serben keine Verbrechen und Morde begangen wurden. Auch die anderen, die in Kalimanići stationiert waren, können bestätigen, dass sie keine Tötungen von Muslimen gesehen haben. Dafür gab es Kriminelle unter den Muslimen in Srebrenica selbst […]. Als wir nach Hause zurückgekommen sind, gab es in den holländischen Medien einen regelrechten Wettstreit darum, wer uns mehr anschwärzt in der Feststellung, dass ausgerechnet wir für die Ereignisse in Srebrenica verantwortlich sein sollen. Wir wurden von unserer Regierung angegriffen, wie auch von allen staatlichen Institutionen. Zahlreiche Angehörige unserer Einheit, mindestens 100, sind damals komplett durchgedreht! Sie wurden verrückt. Einige von ihnen haben sich umgebracht! Wir erhielten nie eine moralische Unterstützung oder Anerkennung für unseren Dienst unter den Muslimen. Der Großteil unserer Soldaten ist wegen der psychischen Probleme momentan arbeitsunfähig. Dazu kommt noch, dass mehr als 90 Prozent der Soldaten vor der Abreise nach Bosnien keine abgeschlossene Ausbildung hatten.“

Die Angriffe gegen van Hees und seine ehemaligen Kameraden zeigen, dass es einigen Menschen und Interessengruppen lieber wäre, wenn sich tatsächlich ein Völkermord ereignet hätte, was bereits genug über die Gesinnung dieser Menschen aussagt. Unbeliebt machte sich damals auch der holländische General Hans Couzy. In seinem Buch schrieb er nämlich, dass sich in Srebrenica kein Völkermord ereignet habe (Hans Couzy, Mijn jaren als bevelhebber, Amsterdam 1996). Seine Aussage brachte nicht nur die Medien auf die Palme, sondern auch den damaligen holländischen Verteidigungsminister Voorhoeve, und es hagelte böse Kritik (Helmut Hetzel, ‚Aufmüpfiger General befördert Karremans‘, Die Welt, 12.7.1996).

Und dann wieder diese Logik der führenden Massenmedien. Wenn holländische Soldaten und Kommandanten, die damals in Srebrenica stationiert gewesen sind, darüber berichten, dass sie vor Ort keine Verbrechen beobachten konnten und dass es keinen Völkermord gegeben hat, so werden die Medien aggressiv und greifen diese Zeugen an. Mit anderen Worten: Die Faktenlage hat sich gefälligst der westlichen Medienmaschinerie und der Propaganda der US-Regierung zu beugen. Widerspricht jemand, so wird er zum Sympathisanten von Völkermördern abgestempelt.

Ardašir Pârse: Wurde nicht in diversen Berichten behauptet, die Serben hätten damals unter den muslimischen Flüchtlingen mindestens 500 Männer von den Familien getrennt und abgeführt? Es heisst auch, dass diese Männer wahrscheinlich exekutiert worden sind.

Alexander Dorin: Das ist auch so eine erfundene Behauptung gewisser propagandistischer Kreise, die mit der Faktenlage rein gar nichts zu tun hat. Fast alle Männer im wehrfähigen Alter hatten Srebrenica bereits einen Tag vor dem Fall der Stadt verlassen, wie wir bereits gesehen haben. Zurück blieben vorwiegend Frauen, Kinder, ältere Männer und Jugendliche. Angehörige der serbischen Armee stellten eine Liste mit den Namen von Hunderten muslimischen Kämpfern zusammen, die verdächtigt wurden, im Umland von Srebrenica an den Verbrechen gegen die serbische Bevölkerung beteiligt gewesen zu sein. Ausgestattet mit dieser Liste suchten die serbischen Soldaten unter den Flüchtlingen nach solchen Kriegsverbrechern. Schliesslich wurden gruppenweise ältere Männer und Jugendliche zur Befragung nach Bratunac gebracht. Das serbische Militär erhoffte sich durch die Befragungen detaillierte Informationen über den Aufbau der muslimischen Armee. Laut meinen Informationen wurden maximal 700 männliche Personen befragt.

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 1

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 2

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 3

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 4

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 5

Namensliste muslimische Kriegsverbrecher 6

Das Niederländische Institut für Kriegsverbrechen (Nederlands Instituut voor Oorlogsdocumentatie) befasste sich ausführlich mit dem Fall Srebrenica und verfasste einen mehrere Tausend Seiten langen Bericht darüber (NIOD-Report). In dem Bericht wird festgehalten, dass die Männer vor der Befragung durch die serbische Armee gezählt wurden, dass nach dem Ende der Befragung niemand gefehlt hat und dass alle wieder freigelassen wurden. Patrick Barriot, ehemaliger Oberst der französischen Armee und Arzt, der damals in Bosnien selbst vor Ort gewesen ist, sagte während des Prozesses gegen Slobodan Milošević in Den Haag aus, General Mladić habe ihn ebenfalls persönlich über die Freilassung der vernommenen muslimischen Männer unterrichtet (Alexander Dorin ‚Srebrenica wie es wirklich war‘) Patrick Barriot, Autor mehrerer Bücher, veröffentlichte u.a. auch ein Buch über den sogenannten Prozess gegen Slobodan in Den Haag, den er als politische Farce und Skandal darstellt (Patrick Barriot und Eve Crépin ‚Le procès Milosevic ou l’inculpation du peuple serbe‘).

Buchcover von Patrick Barriot

Buchcover von Patrick Barriot

Auch der bisher bereits mehrfach erwähnte Ibran Mustafić wurde ursprünglich von den Serben festgenommen, weil man ihn verdächtigte, in die Massaker an der serbischen Bevölkerung verwickelt gewesen zu sein, was jedoch nicht bewiesen werden konnte. Nach monatelanger Haft wurde er wieder freigelassen. Wieso hätten die Serben also Tausende Männer der gegnerischen Armee ohne Prozess erschießen sollen, während sie gleichzeitig einen muslimischen Politiker wieder auf freien Fuß setzten, weil man ihm nichts nachweisen konnte? Dazu war in einer Ausgabe des deutschen Politmagazins Konkret folgendes zu lesen (Jürgen Elsässer,’Die Mafia von Srebrenica‘, Konkret Nr. 1/1997):

„Mustafić hält die gängige These von der tausendfachen Mordlust der serbischen Eroberer für nicht plausibel, weil diese sogar ihn, den prominentesten Aktivisten der Moslempartei in der Enklave, wieder freigelassen hatten“

Es gibt keinen einzigen Anhaltspunkt oder Beweis dafür, dass die serbische Armee nach dem Fall Srebrenicas in der Stadt Massenverbrechen beging. Alle vorhandenen Fakten und Dokumente bezeugen sogar das absolute Gegenteil.

So möchte ich zum Schluss des vierten Teiles unseres Interviews auch noch auf einige Dokumente der bosnisch-serbischen Armee hinweisen. Es handelt sich um Befehle serbischer Kommandanten im Zusammenhang mit dem Einmarsch in Srebrenica. Fangen wir mit dem Tag des Einmarsches der serbischen Armee in Srebrenica an. Hier das Original und dann die Übersetzung:

Tagesbefehl von Radovan Karadžić an die serbische Armee vom 11. Juli 1995

Tagesbefehl von Radovan Karadžić an die serbische Armee vom 11. Juli 1995

REPUBLIK SRPSKA PRÄSIDENT DER REPUBLIK SARAJEVO
An: INNENMINISTERIUM DER REPUBLIK SRPSKA Zur Kenntnis: MINISTER Streng vertraulich Nr. 01-1351/95

Datum: 11. Juli 1995

In Übereinstimmung mit dem Artikel 80 der Verfassung der Republik Srpska und mit dem Artikel 7 des Gesetzes über die Landesverteidigung erlasse ich folgenden
BEFEHL

1. Es ist ein Amt für öffentliche Sicherheit in Srpska Srebrenica zu bilden, sobald die Regierungsbehörden der Republik Srpska im Gemeindegebiet von Srpska Srebrenica eingerichtet worden sind.

2. Dieses Amt soll seine Tätigkeit in Übereinstimmung mit dem Gesetz über die inneren An- gelegenheiten der Republik Srpska und mit anderen gesetzlichen Bestimmungen und Verordnungen aufnehmen.

3. Besondere Aufmerksamkeit ist der Wahrung der öffentlichen Ruhe und Ordnung, dem Schutz von Leben und Eigentum der Bürger, der Verhütung von Verbrechen, der Aufspürung von Straftätern sowie dem Schutz der industriellen Einrichtungen zu widmen.

4. Alle Bürger, die sich an Kampfhandlungen gegen die serbische Armee beteiligt haben, sollen als Kriegsgefangene gemäß dem Gesetz und den internationalen Vereinbarungen behandelt werden; alle anderen sollen über den Ort ihrer Niederlassung und Umsiedlung frei entscheiden können.
5. Mit dem Zivilbeauftragten der Gemeinde Srpska Srebrenica, Miroslav Deronjic, sowie mit an- deren Körperschaften und Organisationen dieses Gebietes ist eine enge Zusammenarbeit auf- zunehmen.

Der Präsident der Republik
Dr. Radovan Karadžic

In einem anderen Dokument vom 22.07.1995 verbietet Radovan Karadžić die Entwendung von materiellen Gütern jeglicher Art aus der Gemeinde Srebrenica. Das Original und dann die Übersetzung:

Befehl vom 22.07.1995 von Radovan Karadžić

Befehl vom 22.07.1995 von Radovan Karadžić

DRINGEND

SERBISCHE REPUBLIK PRÄSIDENT DER REPUBLIK SARAJEVO

GENERALSTAB DER SERBISCHEN REPUBLIK MINISTERIUM FÜR INNERE ANGE- LEGENHEITEN

KRIEGSPRÄSIDIUM DER GEMEINDE SREBRENICA

Str. vertr. Nummer: 01-1434/95 Datum: 22.07.1995

Auf der Grundlage des Artikels 80 der Verfassung der Republika Srpska, des Artikels 7 des Gesetzes für Verteidigung und des Artikels 174 des Armeegesetzes ergeht zum Schutz von materiellen Gütern die folgende

ANORDNUNG

1. Schärfstens die Entwendung materieller Güter jeglicher Art in der Gemeinde Srebrenica zu verbieten und zu verhindern, ohne ausdrückliche Anordnung der Regierung der RS.

2. Für die Ausführung dieser Anordnung sind direkt verantwortlich: GSCHV RS (Generalstab), MUP (Ministerium für innere Angelegenheiten) und das Kriegspräsidium der Gemeinde Srebrenica.

3. Über die Ausführung der Anordnung ist ein Bericht zu erstellen.

Präsident der Republik
Dr. Radovan Karadžic

Und am 09.07.1995 gab Generalmajor Zdravko Tolimir den Generälen des Drina-Korps Milan Gvero und Radislav Krstić ebenfalls eindeutige Anweisungen betreffend des Umgangs mit Zivilisten und Kriegsgefangenen. In Punkt drei und vier dieses Befehls wurde folgendes festgehalten:

Eindeutige Anweisungen vom 09.07.1995 von Generalmajor Zdravko Tolimir an die die Generäle des Drina-Korps Milan Gvero und Radislav Krstić

Eindeutige Anweisungen vom 09.07.1995 von Generalmajor Zdravko Tolimir an die die Generäle des Drina-Korps Milan Gvero und Radislav Krstić

„Der Präsident der Serbischen Republik hat angeordnet, dass bei Fortsetzung der Kampfhandlungen der volle Schutz der Angehörigen der UNPROFOR und der muslimischen Zivilbevölkerung gewährleistet wird und dass ihnen Sicherheit garantiert wird für den Fall, dass sie das Territorium der Serbischen Republik betreten.

Im Einklang mit dem vom Präsidenten der Serbischen Republik erlassenen Befehl ist allen Kampfeinheiten, die an den Kämpfen um Srebrenica teilnehmen, mit- zuteilen, daß sie allen Angehörigen der UNPROFOR und der muslimischen Zivilbevölkerung bestmöglichen Schutz und Sicherheit gewähren. Weisen Sie die ausführenden Einheiten an, daß sie von der Zerstörung ziviler Objekte absehen sollen, sofern sie nicht durch starke Gegenwehr des Feindes dazu genötigt werden. Verbieten Sie das Anzünden ziviler Objekte. Verhalten Sie sich gegenüber der Zivilbevölkerung und den Kriegsgefangenen im Einklang mit der Genfer Konvention vom 12. August 1949.“

Ergibt es einen Sinn, dass der serbische Generalstab in streng vertraulichen Dokumenten den Schutz der muslimischen Zivilbevölkerung und die korrekte Behandlung etwaiger gefangener Soldaten nach international gültigen Gesetzen anordnet, während er hintenherum, quasi der Armee ins Ohr flüsternd, Massenmorde befiehlt? Und wie soll man überhaupt tausendfache Massenmorde anordnen, ohne dass auch nur die geringste Spur von Befehlen jeglicher Art zurückbleibt? So etwas ist militärisch und organisatorisch überhaupt nicht ausführbar.

Mira Pârse: Leider sind wir für heute schon wieder am Ende des Interviews. Vielen Dank Herr Dorin für Ihre umfangreichen Ausführungen im 4. Teil der Reihe, wir sind sehr gespannt auf die Fortsetzung. Vor allem auch vielen Dank für die Bereitstellung von wichtigen Dokumenten, Bildmaterial und Zitaten die einwandfrei beweisen, dass es in Srebrenica keinen Genozid gegeben haben kann und umso mehr beweisen, dass der Prozess gegen General Ratko Mladić u.a. am ICTY eine leicht durchschaubare Farce eines NATO und US dominierten Tribunals ist, das nennt man Siegerjustiz.

Fortsetzung folgt…

(Das Bildmaterial und die Dokumente sind urheberrechtlich geschützt!)

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