Westlicher Terminus in Kriegs- und Krisenzeiten

Bildquelle: archiv.twoday.net

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Das was in der Wirtschaft die Werbung ist, ist in der Politik die Propaganda, als systematischer Versuch zuerst Erkenntnisse zu manipulieren um dann die öffentliche Meinung zu manipulieren und um dann eine gewünschte Reaktion zu erzielen. Die Propaganda steht damit immer der Wahrheit antagonistisch gegenüber, denn die Wahrheit wird durch nüchterne Erfahrung, Kontrolle und Beobachtung geformt. Der Wahrheitscharakter steht also niemals im Mittelpunkt von Werbung und Propaganda, sondern im Mittelpunkt stehen die Auswahl von Nachrichten und Bildern und ggf. auch ihre Manipulation mit dem Ziel die öffentliche Meinung kriegsreif werden zu lassen oder für ein folgenreiches Gesetz zu gewinnen.

In allen Umtrieben aggressiver Nationen erhält der Terminus zur Kriegsvorbereitung einen stark pejorativen Charakter. Die gezielt einseitige Darstellung von Informationen ist schon eine gängige Praxis politischer Parteien, insbesondere vor den Wahlen. Zu keiner Zeit wird in der Politik so viel gelogen wie vor den Wahlen und natürlich auch vor provozierten und gewollten Kriegen. Heute verwenden wir das Wort Propaganda wegen seiner stark negativen Konnotation nur für Diktaturen oder für diejenigen, die wir für eine Diktatur halten sollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich wirklich um eine klassische Diktatur handelt, oder um eine verfassungsgemäße, legitime Autokratie, die politik-theoretisch keine klassische Diktatur darstellt. Eine Diktatur die sich unter einem demokratischen Schleier versteckt, ist ebenfalls eine Diktatur und wer die Merkmale einer Diktatur kennt, wird das eine oder andere oder auch mehreres in seinem eigenen sog. demokratischen Land wiederfinden.

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Heute haben wir dem Begriff Propaganda für die „guten Staaten“ einen neuen Namen gegeben, wir nennen diesen Begriff Öffentlichkeitsarbeit oder Public Relations, gemeint ist dasselbe, aber es klingt doch schon viel besser in unseren Ohren oder? Eine Diktatur hat viele Merkmale und viele dieser Merkmale, wie Gleichschaltung der Presse, Polizeistaat, Bespitzelung der Bürger, Einschränkung von Bürgerrechten, Verletzung des Datenschutzes, keine echte Wahl zur Wahl und Enteignung werden wir in den sogenannten westlichen Demokratien in diesen Tagen häufig finden können. Kriegspropaganda ist seit 1976 verboten. 168 Länder der Welt ratifizierten den Internationalen Pakt über bürgerliche und politische Rechte und das geht aus dem Artikel 20 hervor und dennoch erleben wir Kriegspropaganda beinahe täglich in Europa und vor allem in den USA. Wenige werden wissen, dass der ehemalige Verteidigungsminister und spätere Ministerpräsident Franz Josef Strauß (CSU) 1958 ein Referat für psychologische Kampfführung einrichtete und es kommt noch besser: Sein führender Mitarbeiter war Eberhard Taubert, früherer Mitarbeiter im Reichspropagandaministerium unter Adolf Hitler.

Bildquelle: principiis-obsta.blogspot.com

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Man sagt, „die Sprache ist verräterisch“, das gilt aber nicht für Kriegspropaganda. Kriegspropaganda bedient sich nicht nur einer Bild- und Faktenmanipulation, sondern auch einer Sprachmanipulation. Es ist eine vorsätzliche Veränderung der Sprache von bestimmten Interessengruppen, um eine Ideologie zu fördern, unbeliebte Gesetze durchzusetzen oder Krieg und geostrategisches Denken und ihre Umsetzung zu verharmlosen. In der Sprachmanipulation bedient man sich bestimmter Sprachkomponenten und sie stellt nicht nur eine Manipulation der Sprache, sondern auch eine Manipulation durch die Sprache dar. Zwei sehr altbekannte Wörter aus dem III. Reich, sind die verharmlosenden Worte, menschenverachtenden und kriminellen Verhaltens: Umsiedlung und Sonderbehandlung. Umsiedlung ist dabei nur ein anderes Wort für Deportation und ethnische Säuberung, während Sonderbehandlung ein anderes Wort für Massenvernichtung einer Ethnie, in dem konkreten Fall vor allem der Juden war. Ganz gleich, ob Sprachmanipulation im semantischen oder situativem Kontext erfolgt, werden sie immer durch Gruppen, die bezüglich der Sprachverbreitung eine privilegierte Stellung einnehmen, wie z.B. Journalisten, Politiker und Parteien in der Gesellschaft multipliziert, publiziert und etabliert, denn wenn ganz bestimmte Worte, zum allgemeinen Sprachgut mutieren, nehmen sie eine politische und ideologische Funktion ein. Die unkritische Verwendung sprachmanipulativer Elemente wirken sich dann im Laufe der Zeit sprachverändernd aus und verändern auch das Empfindungsvermögen, bis hin zur Verrohung. Ein neues Wort oder eine neue Parole findet dann Einzug in den täglichen Sprachgebrauch. Das rhetorische Wirkungsprinzip ist dann zur vollen Geltung gekommen.

Sprachmanipulation kann sowohl auf der Wortebene als auch auf der Satzebene erfolgen. Auf Wortebene, emotional wertend, durch Verwendung von etablierten Wörtern mit einer willkürlich abgeänderten oder neugeschaffenen Bedeutung, durch Neologismen oder durch die Verwendung von Schlagwörtern und Pejorationen, oder aber durch Verwendung von mehrdeutigen Ausdrücken, bis hin zu einem vereinnahmenden pluralis auctoris, z.B. dem „wir“. Auf Satzebene geschieht Sprachmanipulation durch Floskeln und Slogans, durch Selbstaufwertung und Abwertung des anderen, mit einem stark polarisierenden Charakter und der Einteilung in gut und böse, in schwarz und in weiß. Die grobe Einteilung auf einer syntaktischen Ebene, trifft auch eine Unterscheidung zwischen Manipulation durch Sprache und Manipulation durch Rede.

Bildquelle: haidorf.de Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit

Bildquelle: haidorf.de
Das erste Opfer des Krieges ist immer die Wahrheit

In der Politik ist die Adressatengruppe das Volk, in dem die Mehrheit auf Grund mangelnder Bildung oder mangelndem Interesse sprachmanipulativen Techniken ohne Vorbehalte begegnet, daher ist sie auch ein wirksames Mittel der Dämonisierung. Wir erinnern uns zurück an die Artikelreihe US-Geopolitik im Visier in der wir schon die Vorgehensweise westlicher Staaten beschrieben haben, zur Wiederholung: Darunter Destabilisierung durch False Flag Attacks und Bewaffnung und Finanzierung radikaler Gruppierungen – Verbreitung von Lügen – Verfolgung einer Strategie der Spannung –  Dämonisierung der legitimen Regierung durch Sprachmanipulation. Wir erleben heute genau das im Falle der Ermordung des russischen Oppositionellen Nemzows, wo westliche und ukrainische Geheimdienste eine 22-jährige Prostituierte aus Kiev angeheuert haben, die in deutschen Medien als Lebensgefährtin verkauft wird, um Nemzow, der zu keiner Zeit eine ernstzunehmende Gefahr für Wladimir Putin war in die Falle zu locken, zu ermorden und diesen Mord Wladimir Putin anzulasten und Russland zu destabilisieren. Wenn man den oder die Täter sucht, muss man nur eine Frage stellen, wer profitiert von Nemzows Tod? Ja ganz sicher nicht Wladimir Putin und dort wo die Profiteure sitzen, und nur dort, sind auch die Täter zu finden. Nemzow, als USA Freund, hatte den Feind im wahrsten Sinne des Wortes in seinem Bett.

Die Sprachmanipulation, als persuasive oder strategische Kommunikation in der politischen Rhetorik, hat einen gewaltigen Einfluss auf die politische Meinungsbildung der Bürger. Ist der Bürger sich dessen nicht bewusst, werden sprachliche Überzeugungstrategien ihn beeinflussen und ihn in die Irre führen.

Spin Doctors - Die Marionettenspieler der Macht

In Kriegs- und Krisenzeiten feiert die Sprachmanipulation als Politolinguistik zur Legitimation kriegsbezogener politischer Handlungen in der Öffentlichkeit Hochkonjunktur und stellt nichts weiter als Propaganda dar. Der historische Ausgangspunkt für die Entstehung einer Linguistik der politischen Sprache im deutschsprachigen Raum liegt im Nationalsozialismus, eine der berühmtesten ist die sog. „Sportpalastrede“ des NS-Reichspropagandaministers Joseph Goebbels vom 18. Februar 1943.

Eine politische Angelegenheit wird oft von verschiedenen politischen Gruppierungen mit unterschiedlichen Ausdrücken bezeichnet werden, so z.B. etwa, wenn Befürworter eine bestimmte Maßnahme als Umbau bezeichnen, während diese Maßnahmen einen Abbau bedeuten – Umbau des Sozialsystems versus Sozialabbau. Das ist eine sehr wichtige Form des semantischen Kampfes in der Politik.

Die Sprache die gewählt wird, prägt unser Bewusstsein und dient zur Urteilsfindung darüber, ob wir etwas richtig oder falsch, gerecht oder ungerecht empfinden. Unsere Führer oder besser gesagt Verführer, sind sich dieser Tatsache ganz genau bewusst und nutzen sie, um ihre Interessen in der Öffentlichkeit lukrativ zu machen und das geht soweit, dass damit auch ein ganzes Volk in einen Krieg und in sein Verderben geführt wird.

Stirbt ein Soldat im Krieg, sagt man uns, er sei gefallen, so als ob er wieder aufstehen würde. In Wirklichkeit wurde er von Granaten zerfetzt und wird nie wieder zurückkehren. Mit dieser Terminologie wird der Tod eines Menschen verharmlost. Oder nehmen wir den Begriff friendly fire, hier sterben die eigenen Verbündeten, man teilt tödliche Geschosse in gute und schlechte Geschosse und verharmlost die Tragödie, dass es sich um zerfetzte menschliche Körper der eigenen Leute handelt, als ob es sich lediglich um ein Eigentor in einem Fußballspiel handeln würde.

Bildquelle: pravda-tv

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Was empfinden wir, wenn wir den Begriff gezielte Tötung hören? Ein zusammengesetzter Begriff der an sprachlicher Verblendung kaum noch zu übertreffen ist. Gezieltes Töten, soll uns Präzision suggerieren, und steht dem zusammengesetzten Begriff friendly fire antagonistisch gegenüber. Tötung, klingt legal, gesetzestreu, wir sprechen nicht von Mord und Totschlag, also von Kapitalverbrechen, denn unser ethisches und juristisches Urteilsvermögen wird durch diesen Begriff geblendet. In Wirklichkeit treffen die gezielten Tötungen vorwiegend Zivilisten, denn anders sind 1,2 Mio. ermordete Iraker wohl kaum zu erklären. Höchstens noch mit einem anderen Begriff: Kollateralschaden; aber wie präzise arbeiten dann das US-Militär und seine Komplizen der NATO? Das Wort Kollateralschaden klingt harmlos, wie etwa kollaterale Verwandtschaft, in Wahrheit aber, wurden hier Kinder und Frauen und alte Menschen zerfetzt, ermordet und verstümmelt. Die gezielte Tötung ist immer mit einem Vorsatz behaftet und ist im juristischen Sinne mindestens ein Totschlag, wenn nicht Mord, wenn man die niederen Beweggründe, die hinter all den Kriegen stehen berücksichtigt. Begeht aber der Feind gezielte Tötung, spricht man nicht mehr über gezielte Tötung, sondern man nennt es Massaker um öffentlichkeitswirksam den Feind zu dämonisieren und zu diskreditieren und um seine eigenen rechtswidrigen, abscheulichen Taten zu verschleiern, zu rechtfertigen und zu verharmlosen.

Und wegen der Mordmerkmale, wie Heimtücke, Habgier nach Rohstoffen, Märkten und Einflusssphären und der besonderen Grausamkeit, spreche ich auch in meinen Artikeln nicht mehr von Getöteten, sondern von Ermordeten und die Täter sind Mörder und wenn ein Staat ein anderes Volk in einem Angriffskrieg, einem heimtückischen Bombenhagel aussetzt, dann ist das ethisch und juristisch gesehen ohne Zweifel heimtückischer Mord aus niedrigen Beweggründen. Es ist nichts anderes als Terror und weil ein Staat diesen Terror begeht, ist es Staatsterrorismus, denn der Massenmord geschieht im staatlichen Auftrag, es ist ein Auftragsmord.

Daneben werden auch noch internationale Gesetze mit Füssen getreten, denn das internationale Recht unterscheidet zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten. Der Angriffskrieg und die gezielte Tötung unterscheiden nicht und sind daher ein Kriegsverbrechen, und auch der Kombattant muss nach Regeln der Genfer Konventionen behandelt werden, selbst dann, wenn die andere Seite die Genfer Konventionen nicht einhält. Wenn Staaten sich erlauben, weltweit auf Verdächtige zu schiessen, werden die Grenzen des Rechts, aber auch die Grenzen staatlicher Souveränität aufgelöst. Niemand kann mehr überprüfen, was denn über Leben und Tod der Bürger eines Landes entscheidet. Willkür ersetzt die Regeln der Kriegsführung. Anstatt gegen eine Armee in einem Verteidigungsfall zu kämpfen, wird Kriegsführung zur Massenvernichtung im Angriffskrieg.

Nehmen wir ein anderes zusammengesetztes Wort: Verteidigungsministerium oder Verteidigungsminister, oder Verteidigungshaushalt. Verteidigung klingt legitim, natürlich darf man sich verteidigen und Ministerium klingt offiziell und legal, Minister respekteinflößend und Haushalt nach dringendem Bedarf. Aber eine Verteidigungshandlung ist und bleibt eine Notwehrhandlung und setzt einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff voraus. Subjektiv präventive Handlungen sind keine Verteidigung und die Handlung muss einerseits zur Abwehr des Angriffes geeignet sein und zum anderen das relativ mildeste Mittel sein. (Erforderlichkeit) Das bestimmt sich nach objektiver ex-ante-Beurteilung des konkreten Einzelfalls. Die Bombardierung weiter Teile der Zivilbevölkerung eines Landes wie im 2. Golfkrieg mit 1,2 Mio. ermordeten Irakern oder die Abertausende von den ISAF Truppen ermordeten Afghanen, oder die Abertausende ermordeten Serben und Kosovaren durch die NATO haben sicher nichts damit zu tun. Es wäre so, als ob ich meinen Nachbarn erschiesse, weil er vielleicht irgendwann eine laute Geburtstagsfeier feiern wird.

In Wahrheit müsste es Kriegsministerium, Kriegshaushalt und Kriegsminister heißen. Doch wenn der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble mehr Geld für den Verteidigungshaushalt vorsieht und diese Meldung in den Nachrichten ausgestrahlt wird, wird das in der Bevölkerung weit weniger Gewissensbisse verursachen, als die Meldung einer Aufstockung des Kriegshaushalts.

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Nehmen wir noch eine andere Begriffsgruppe die uns Sand in die Augen streuen soll: humanitärer Einsatz, humanitäre Intervention, humanitäre Katastrophe. Wenn ich heute diese Begriffe in der westlichen Foltergemeinschaft höre, wird mir speiübel. In Ex- Jugoslawien verkaufte man uns den Angriffskrieg der NATO im Jahr 1999 als humanitäre Intervention um eine humanitäre Katastrophe zu verhindern. In Wahrheit aber, wurde durch den NATO Einsatz erst eine humanitäre Katastrophe ausgelöst, als tausende von serbischen und kosovarischen Zivilisten bei den Bombenangriffen ermordet wurden und während serbische Mütter die Gliedmassen ihrer Kinder suchten, wurde der Rest der Menschen von dem Bombenterror in die Flucht getrieben. Oder nehmen wir den Begriff humanitärer Einsatz: Im Afghanistankrieg verkaufte man uns den Einsatz der deutschen Bundeswehr als humanitären Einsatz. Ein wunderschöner zusammengesetzter Begriff. Humanitär ist doch etwas Gutes und Einsatz zeigt uns, dass man die Ärmel hochkrempelt und hilft, angeblich Schulen und Brücken zu bauen. In Wahrheit aber, wurden etliche Kriegsverbrechen begangen, Leichenschändung betrieben und ganze Familien von den ISAF Truppen nachts aus dem Schlaf gerissen, erschossen und um Beweismaterial zu vernichten, schnitt man den Ermordeten die Kugeln aus den toten Körpern, auch Frauen und Kindern. So verteidigte das neue Deutschland fast 8.000 km Luftlinie von der Heimat entfernt, dort an den gewaltigen Gebirgsketten des Hindukusch mit seinen 7.000ern, die Freiheit Deutschlands.

Obwohl man ohne UN-Mandat einen Angriffskrieg, aufgebaut auf nachgewiesenen US-Lügen, gegen ein Volk führte, das seit 30 Jahren bekriegt wurde und am Boden lag, waren sie nicht einmal mehr bereit, zwischen Kombattanten und Nicht-Kombattanten zu unterscheiden. Sie bombten die Taliban aus Afghanistan nach Pakistan und von dort aus wieder zurück nach Afghanistan, während Zehntausende von Zivilisten ermordet wurden und das obwohl jeder weiss, dass die Taliban nicht aus Afghanistan sondern aus Pakistan stammen und von den USA als Terrorgruppe gegen die ehemalige UdSSR erst aufgebaut worden waren. Das sah man als Bündnisverpflichtung an, in Wahrheit aber war es eine reine Komplizenschaft. Bündnisverpflichtung klingt gut, gemeinsam sind wir stark und die Erfüllung einer Verpflichtung signalisiert Zuverlässigkeit, ein wunderbares Wort, doch wenn man den Schleier über diesem Wort entfernt, kommt das nackte Grauen zum Vorschein, das sich u.a. in einem 6.700-seitigen Folterbericht des US-Senats zum Internierungs- und Verhörprogramm der CIA  zeigt. Man beruft sich auf die westliche Wertegemeinschaft, aber welche Werte sind das genau? In Wahrheit bedeutet dieses Wort Foltergemeinschaft, Komplizenschaft, Mordgemeinschaft, Menschenversklaver und die völlige Missachtung der Genfer Konventionen in einem von Juristen, oder sollte ich besser Rechtsverdreher schreiben, geschaffenen rechtsfreien Raum, indem nur das Recht des Stärkeren zählt. Trotzdem verlor die „Koalition der willigen Kriegsverbrecher“ diesen Krieg, denn am Ende eines jeden Krieges zählt nicht der technologische Fortschritt, sondern die wichtigste Ressource in jedem Krieg ist und bleibt der kämpfende Mensch und seine Opferbereitschaft.

Die Kriegspropaganda der Bush-Administration erfand den Ausdruck der Achse des Bösen, gemeint waren damit Iran, Syrien und Nord Korea, aber welche Gefahr geht von einer dieser Nationen für die westliche Foltergemeinschaft denn wirklich aus? Wurde ein Land dieser Gemeinschaft von einem dieser Staaten ernsthaft bedroht oder angegriffen? 9/11 vielleicht? Oh nein, das war nach Edward Snowdens Enthüllungen ein Inside Job und die Bilder waren nachweislich eine gefälschte Animation. Weil Iran angeblich an einer Atombombe baut? Dann wissen die Menschen nicht, dass die USA selbst einen Bauplan für eine Atombombe über die CIA und einem russischen Geheimdienstmitarbeiter des KGB dem Iran zukommen haben lassen, allerdings mit ein paar kleinen Fehlern. Bei der Übergabe der Baupläne, wies der russische KGB Mann die Iraner auf die Fehler hin und leider bauen die Iraner trotzdem keine Atombombe, obwohl sie sicher dazu in der Lage wären. Denn die westliche Wertegemeinschaft wird jedes Land früher oder später angreifen und versuchen zu vernichten, das keine Atomwaffen besitzt und nicht von ihnen beherrscht und ausgebeutet werden will. Heute erleben wir einfach nur die traurige Fortsetzung des Kolonialismus in seiner schlimmsten Form, nur die Bezeichnungen dafür haben sich geändert.

Bildquelle: wirwerdenbelogen.blogspot.com

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Jeder, der sich nicht in die US-amerikanische Einflusssphäre begeben will, wird dämonisiert oder als Schurkenstaat beschimpft. Ganz gleich ob es die Regierung Slobodan Milosevićs in Belgrad in den 1990er Jahren war, die Regierung in Bagdad unter Saddam Hussein war, der Shah in Iran oder die von den USA installierten Taliban in Afghanistan, Syriens Präsident Bashar al Assad oder heute der russische Präsident Wladimir Putin ist. Jeder, der nationale oder eigene Interessen vertrat oder vertritt,  wurde und wird dämonisiert. Denn jeder in dieser Welt, der sich der Einflusssphäre und dem Ausbeutersystem ihrer Finanzeliten entzieht, ist in ihren Augen kein Demokrat und ist gegen die Freiheit. Später machte man sich sogar auf die Suche nach sog. „gemässigten Taliban“ und gab Millionen Dollar dafür aus, wo man doch Monate lang berichtet hatte, wie schlecht sie ihre Frauen behandeln, und war dann der Meinung man müsse ihnen ganze Landstriche überlassen. Was ein „gemässigter Taliban“ aber genau sein soll, konnte niemand so recht erkären. Es ist so, als ob man ein paar „gemässigten militanten Neonazis“ die Bundesländer Brandenburg und Sachsen übergäbe und dazu noch ein paar Ministerämter in Berlin.

In Wahrheit sind sie aus der westlichen Wertegemeinschaft diejenigen, die uns jeden Tag ein Stück Freiheit  mehr nehmen, nationale Interessen mit Füssen treten, uns enteignen und schon längst eine Diktatur errichtet haben, mit Gesetzesentwürfen, die jegliche Form der Meinungsfreiheit im Rahmen des New World Order beseitigen werden. Welche Freiheit haben wir denn in einem ausbeuterischen, verlogenen System, indem die Menschen bespitzelt und gläsern gemacht werden, deren Meinungsäußerung bald als schwere Straftat geahndet werden wird um sie endlich zum Schweigen zu bringen. Sie, die politisch Verantwortlichen sind diejenigen, die die Schurken und die Feinde von Demokratie und Freiheit sind. Sie sind diejenigen, die die Achse des Bösen bilden.

 

(Dieses Video über das neue NWO Gesetz zur künftigen Meinungsfreiheit incl. Umerziehungslagern unbedingt ansehen und weiterverbreiten, es wurde mehrfach von Youtube gelöscht! Es ist das Ende der Meinungsfreiheit in der EU und die Einführung einer Gesinnungspolizei (früher GESTAPO oder in der DDR STASI genannt. Der Ausspruch „Wir sind das Volk“ wird bald als eine schwere Straftat geahndet werden! Link zum Gesetzentwurf!)

Wir können es uns nun einfach machen, uns nun zurücklehnen und wieder zur Tagesordnung übergehen, oder aber schwer machen, Verantwortung übernehmen und aufmerksamer die Worte, Begriffe und Phrasen durchleuchten, die man uns präsentiert. Man kann sagen, es ist nicht die Aufgabe der politischen Wissenschaften oder der Rechtswissenschaften, sprachliche und juristische Vernebelung zu untersuchen und als das zu benennen was sie sind. Es ist unsere Aufgabe, als Bürger, die Macht derjenigen zu begrenzen, die die Macht inne haben und sie an elementare Rechtsgrundsätze zu  binden, denn wir sind das Volk. Wir sind diejenigen, die jetzt protestieren müssen, wenn Regeln der Kriegsführung durch Willkür ersetzt werden. Wir sind diejenigen, die protestieren müssen, wenn wir enteignet, bespitzelt und entrechtet werden. Wir sind diejenigen, die protestieren müssen, wenn Menschenrechte durch Folter verletzt werden oder das Demonstrationsrecht eingeschränkt oder abgeschafft wird. Berthold Brecht schrieb, “wenn Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht“ Das Widerstandsrecht ist ein naturrechtlich statuiertes Recht, ja sogar eine Pflicht eines jedes Menschen, sich unter bestimmten Bedingungen gegen staatliche Gesetze oder Maßnahmen aufzulehnen bzw. ihnen den Gehorsam zu verweigern. In Deutschland garantiert Artikel 20 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland Abs. 4 das Recht eines jeden Deutschen, gegen jeden Widerstand zu leisten, der es unternimmt, die dort in Abs. 1 bis 3 niedergelegte Verfassungsordnung zu beseitigen, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist. Das Recht zum Widerstand richtet sich vor allem gegen staatliche Organe selbst, die versuchen, durch politische Entscheidungen (Gesetze, Maßnahmen) die gegebene Verfassungsordnung außer Kraft zu setzen, zu beseitigen oder umzustürzen.

Unsere Zukunft und die unserer Kinder liegt heute in unseren Händen und wir sollten uns nicht von Verdummungsstrategien und sinnlosem Konsum ablenken lassen.

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5 Gedanken zu „Westlicher Terminus in Kriegs- und Krisenzeiten

  1. DISE WAHRHEIT wird denen um die es darin geht normalerweise weh tun. Aber da die Staaten keine Moral haben – nur Interesse, lachen sie darüber, es sei denn es würden andere Zeiten kommen, und die werden mit Sichwerheit kommen, früher oder Später.
    Warum sollte das Zwangs oder Kunstgebilde das nur EURO zusammenhält als erstes in der Weltgeschichte EWIG halten !??

  2. Pingback: Wer DIE WAHRHEIT nicht kennt, ist ein Dummkoopf; wer DIE WAHRHEIT kennt die aber LÜGE nennt ist ein Verbrecher | AdamLauks Blog

  3. Pingback: !!NACHDENKEN!! | Srebrenica 7/11

  4. Super, endlich wahrheitsgetreu berichtet. Ja so sieht die Wahrheit aus, ganz ohne etwas wegzulassen und die eigentlichen Namen umzudeuten. Aber die meisten Menschen sind so dermaßen verblödet, dass sie nicht mal mehr die eigentliche Bedeutung der Taten erkennen kann. Das Beispiel mit dem Nachbarn, den man umbringt BEVOR er etwas „Böses“ macht, ist wirklich allgegenwärtig. Ja es ist im wahrsten Sinne des Wortes ÜBERALL anzutreffen. Dieses erfundene Werkzeug „berechtigt“ demnach JEDEN einen Angriff als Verteidigung erscheinen zu lassen und die total verblödete Masse ist wirklich zu faul und glaubt eher denen die sie mit TV und McDoof am „Leben“ erhalten.
    Dabei tun die meisten Menschen so „schlau“, sie sind die Eliten und die Besten sowieso, dabei erkennen sie nicht mal Freund und Feind. Ich habe mal mir den Spruch gefallen lassen müssen dass ich den Herren nicht mal erkennen würde wenn er neben mir steht, so gläubig wäre ich. Ich gab dem alten Mann zur Antwort „Eben, denn würde es anders sein, wäre er niemals gekreuzigt worden!“
    Dieser Mann hat wirklich die Lehre Christi nicht verstanden, so geht es den meisten Menschen dieser Welt. Alle ihre Götter verbieten das Töten, aber genau das Gegenteil tun sie. Ich weiß mir auch keinen Rat mehr, was ich aber weiß ist die Tatsache das die heutigen Kriege alles bis dahin da gewesene in den Schatten stellt und das „Dunkle“ Mittelalter eben, im Vergleich zur heutigen Tötungsmaschinerie, nur ein laues Lüftchen ist, also ganz umgekehrt dessen was wir schulisch gelehrt bekamen.
    Frank1963

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