US Repräsentantenhaus stimmt gegen die Ausbildung des Neonazi-Bataillons Asow in der Ukraine

Bildquelle: REUTERS/Osman   Karimov Eine »Asow«-Einheit terrorisiert am 13. Juni 2014 die Bevölkerung in der ostukrainischen Stadt Mariupol

Bildquelle: REUTERS/Osman
Karimov
Eine »Asow«-Einheit terrorisiert am 13. Juni 2014 die Bevölkerung in der ostukrainischen Stadt Mariupol

Washington – Das US-Repräsentantenhaus forderte vergangene Woche ein Verbot der Ausbildung der paramilitärischen Neonazi-Gruppe Bataillon Asow Батальйон Азов, doch auch wenn in den USA gesetzlich alle Hürden durchlaufen und beschlossen würden, kann es einfach ignoriert werden, so funktionieren Scheindemokratien in denen der Staatsterrorismus seine Triumphe feiert. „Problematisch an den offiziellen Definitionen von ‚Terror‘ und „Terrorismus“ ist weiterhin, dass sich aus ihnen zwingend ergibt, die USA als führenden terroristischen Staat zu begreifen“  [Hybris, S. 227].

Das Asow Bataillon, das von westlichen Politikern und Medien ständig hofiert wird, ist nur eines, der u.a. von den USA und EU finanzierten Terror-Bataillone in der Ukraine. Hier kämpfen internationale freiwillige Söldner gegen die Aufständischen in der Ostukraine. Anwerber und Ausbilder Gaston Besson lernte das Mordhandwerk, ­während des Bosnien-Krieges an der Seite kroatischer Neofaschisten, er ist ein alter Bekannter. Ein anderer Ausbilder und Hauptakteur des internationalen Faschismus und Terrorismus, ist der amerikanische Söldner Stan Patton –  Scheisse kommt immer wieder nach oben – ein Naturgesetz!

Ihor Valeriyovych Kolomoyskyi.

Ihor Valeriyovych Kolomoyskyi.

Instruiert werden die Kämpfer generell von US-amerikanischen Söldnern. Der Chef der Söldner, Stan Patton ist ein ehemaliger Navy Seal und  mordete schon in Irak, im Auftrag, bei den Blackwater Jungs und heute in der Ukraine. Er bietet auf seinem Twitterkonto „“Ukraine Safaris“ ganz ungeniert an, dass sich dort Freiwillige melden können, die schon immer Krieg spielen wollten. Schuss aus einer Haubitze = 100 USD. Ein ganzes Dorf zu beschießen bringt 350 U$D.“ Finanziert wird das ganze auch von EU Staaten, daher braucht u.a. Wolfgang Schaeuble (CDU) ständig mehr Geld und verschafft sich mit kriminellen, nicht rechtsstaatlichen Mitteln, Zugang zu Daten von sog. Steuersündern in der Schweiz. Eine Schlüsselfigur bei der Finanzierung der Freiwilligenbataillone ist aber auch der Multimilliardär Ihor Valeriyovych Kolomoyskyi.

Bildquelle: Junge Welt Das Arschloch auf dem Bild, der wie ein Happy Lappy aussieht, ist der Franzose Gaston Besson, er mordete schon  in Birma, Surinam, Laos, Kambodscha, Bosnien  und ist nun in der Ukraine am Werk

Bildquelle: Junge Welt
Das Arschloch auf dem Bild, der wie ein Happy Lappy aussieht, ist der Franzose Gaston Besson, er mordete schon in Birma, Surinam, Laos, Kambodscha, Bosnien
und ist nun in der Ukraine am Werk

Die Anschuldigungen Moskaus, dass in der Ukraine bezahlte Faschisten ihr Unwesen treiben und russisch-stämmige Menschen bedrohen, sind keineswegs unbegründet. Das Bataillon Asow ist eine rechtsradikale, kriminelle Miliz. Kommandeur Andrij Bilezki sagte der britischen Zeitung The Telegraph: „Die historische Mission unserer Nation in diesem kritischen Moment ist, die weißen Rassen der Welt in einen finalen Kreuzzug für ihr Überleben zu führen“.  Die New York Times beschrieb das Vorgehen dieser von westlichen Staaten mit Steuergeldern finanzierten Terrortruppen unter anderem des im Jahre 2014 gegründeten Bataillons Asow als „chaotisch, gewalttätig und hemmungslos“ 

Bildquelle: lupocattivoblog.com

Bildquelle: lupocattivoblog.com

Am vergangenen Dienstag hatte der Kongressabgeordnete John Conyers, Jr. (D-Mich.) und der Kongressabgeordnete Ted Yoho (R-Fla.) parteiübergreifende Änderungen gefordert, welche die Ausbildung der ukrainischen Neonazi-paramilitärischen Miliz Bataillon Asow blockieren. Das Haus stimmte den Änderungen einstimmig zu. In einer veröffentlichten Erklärung von seinem Büro aus, sagte Conyers:

„Wenn es eine einfache Lektion gibt, was wir bei US-Beteiligungen in Konflikten im Ausland lernen konnten, dann ist es Folgendes: Hüten Sie sich vor unbeabsichtigten Folgen. Die US-Beteiligung in Afghanistan, während der sowjetischen Invasion vor Jahrzehnten, die übereifrige Militärhilfe oder Hyper-Militarisierung von Konflikten hat anschaulich verdeutlicht, dass dies destabilisierende Folgen haben kann und letztlich unsere eigenen nationalen Interessen unterwandert.

Ich bin dankbar, dass das Repräsentantenhaus einstimmig meine Änderungsanträge letzte Nacht unterstützt hat, um sicherzustellen, dass unser Militär nicht Mitglieder des abstoßenden Neonazi-Bataillons Asow trainiert, zusammen mit meinen vorgeschlagenen Maßnahmen, den gefährlichen Handel mit MANPADs von diesen instabilen Regionen fernzuhalten.

Doch zwei Dinge: Erstens, Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass diese Änderungen durch den Senat gehen werden. Zweitens, Auch wenn diese Änderungen Obamas Schreibtisch erreichen, und selbst wenn er sie unterschreibt, bedeutet es nichts. Wir leben in einem post-konstitutionellen Zeitalter: Wenn die USA das Asowsche Battalion trainieren will, werden die USA es tun. Ende der Geschichte.“

Alle US-Gesetze zum Verbot der Ausbildung von bewaffneten Psychopathen sind nicht das Papier wert auf dem sie geschrieben stehen. Es ist ein Trick. Fragen Sie einfach Ronald Reagan, wenn SIe es nicht glauben.

Es ist interessant zu beobachten, wie der Westen erkennt, was er im vergangenen Jahr wieder einmal blind unterstützt hat. Leider zu spät, genau wie bei der ISIS in Syrien.

Und nebenbei bemerkt, vor fast einem Jahr stellte Conyers eine nahezu identische Änderung dem National Defense Authorization Act (NDAA) 2015 vor, war aber am Ausschuss der jüdischen Lobby gescheitert:

Bildquelle: original.antiwar.com Svoboda Chef Oleh Tyahnybok

Bildquelle: original.antiwar.com
Svoboda Chef Oleh Tyahnybok

Nach Quellen der Demokraten im Kongress, hatten Mitarbeiter aus dem ADL Büro in Washington und dem Simon Wiesenthal Center die Änderungen abwiesen, weil rechtsextremistische ukrainische Parteien wie Svoboda ihre rassistische Rhetorik moderater gestalten würden. Ein ADL-Lobbyist bestand darauf, dass der Fokus auf Russland gelegt werden solle, während das Simon Wiesenthal Center zusätzlich auf Treffen zwischen rechtsextremen politischen Führern in der Ukraine und in der israelischen Botschaft als Beweis dafür verwies, dass Gruppen, wie Svoboda und Rechts Sector, ihren Extremismus gemäßigt haben. Nun wissen wir ganz sicher worum es eigentlich geht, es geht um Russland!

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