Free Alexander Dorin – For Better Days

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Ahriman Verlag – Wir haben einige Neuigkeiten vom Ahriman Verlag zur Situation von Alexander Dorin –  leider keine guten, was die Haftbedingungen von A. Dorin angeht – erfahren: „Er wird in strikter Einzelhaft gehalten und hat keinen Kontakt mit irgendwelchen Mitgefangenen. Der Gefangene soll weichgeklopft werden, damit er durch entsprechende Geständnisse den Vorwandscharakter seiner gegenwärtigen Verfolgung verschleiern hilft. Danach ist zweifellos eine Pressekampagne gegen ein schon beschmutztes Opfer vorgesehen. Nur öffentliche Aufmerksamkeit kann verhindern, daß diese infame Rechnung aufgeht.“

Der Herausgeber des Srebrenica-Bandes von A. Dorin, Dr. Peter Priskil, hat vor 14 Tagen der serbischen Zeitschrift Vesti ein längeres Interview zu dessen Verteidigung gegeben, das in zwei Teilen veröffentlicht wurde, teilte  der Ahriman Verlag uns weiter mit.

Teil 1: POGLEDAJTE VEST
Teil 2: POGLEDAJTE VEST

Der Ahriman Verlag schrieb, dass Vesti die einzige serbische Zeitung mit internationaler Verbreitung ist, die noch nicht auf Kapitulationskurs gegenüber den NATO-Aggressoren gegangen ist. „Die Resonanz war erfreulich: schon in den ersten beiden Tagen gingen weit über 70 zustimmende Zuschriften ein, der Spendenfluß war beträchtlich (so daß wir mittlerweile etwas mehr als die benötigte Summe zusammen haben), und es ist davon auszugehen, daß mittlerweile zahlreiche Protestschreiben aus aller Welt beim Schweizer Justizdepartement in Bern eingegangen sind, sehr zum Ärger der „willigen Vollstrecker“ der US-Kriegspolitik und der damit in Verbindung stehenden Lügen, die A. Dorin so vorbildlich und gründlich entlarvt hat. Damit kommen wir zum Kern der Sache:

Was wir jetzt für sinnvoll erachten, ist eine Unterstützung für Alexander Dorin nach dem Vorbild der Solidaritätsaktion für Angela Davis.

Manche von Euch werden sich daran erinnern, daß Angela Davis nach der Falschbeschuldigung durch die US-Behörden nur dadurch vor dem elektrischen Stuhl gerettet werden konnte, daß aus aller Welt, hauptsächlich den Ostblockstaaten, „Eine Million Postkarten“ im Gefängnis eintrafen, in dem man Angela Davis gefangen hielt. Die geplagte US-Justiz mußte seinerzeit sechs Angestellte zusätzlich einstellen, um die Flut der Solidaritätskarten zu bewältigen. Auch wenn es diesmal nicht so viele Postkarten sein werden und die Bürokratie versuchen wird, diese zu unterschlagen, wollen wir Euch genau diesen Vorschlag unterbreiten, denn es ärgert die Unterschläger doch. Schreibt also Postkarten an den unter dem leicht als solchen zu durchschauenden Vorwand des „Cannabis-Handels“ in Gefangenschaft gehaltenen Aufklärers und Wahrheitsfreundes Alexander Dorin. Ermutigt ihn, durchzuhalten und sich von den schmutzigen und an den Haaren herbeigezogenen Vorwänden nicht kleinkriegen zu lassen.

Das niederträchtige Kalkül, es sei noch einmal darauf verwiesen, besteht darin, A. Dorin in eine kriminelle Schmuddelecke zu stellen, um sein aufklärerisches Wirken zu desavouieren und unschädlich zu machen.

Deshalb: Schreibt eine Solidaritäts-Postkarte an Alexander Dorin!“

Adresse: Untersuchungsgefängnis Basel-Stadt
Binningerstrasse 21
CH-4051 Basel
Schweiz

Fordert alle Eure Freunde und Bekannten, insbesondere im Ausland, dazu auf, ebenfalls eine Postkarte zu schreiben, denn die so gerne im Dunkeln ihr Unwesen treiben, fürchten die Öffentlichkeit wie Anaerobier den Sauerstoff, schloss der Ahriman Verlag seine Email an unsere Redaktion!

Sein letztes Interview führte Alexander Dorin mit Pârse & Pârse:

Ein Interview von Mira und Ardašir Pârse mit Alexander Dorin

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4 Gedanken zu „Free Alexander Dorin – For Better Days

  1. Pingback: BITTE schreibt eine Solidaritäts-Postkarte an Alexander Dorin! | Srebrenica 7/11

  2. Ahriman-Verlag GmbH
    Postfach 6569
    D-79041 Freiburg
    Amtsgericht Freiburg HRB 4246
    http://www.ahriman.com


    Zu den über uns kursierenden Verleumdungen in der Sache Alexander Dorin

    Es gibt plötzlich furchtbar kluge Leute, hauptsächlich im Umfeld der Zeitung „junge Welt“ und der Deutschen Freidenker, von denen man bis zur Verhaftung Dorins nichts Nennenswertes mitbekommen hat, weil sie in ihrer furchtbaren Klugheit nicht einmal eine Rezension seiner Bücher zuwege gebracht haben. Diese furchtbar klugen Leute geben sich auf einmal sehr besorgt, und in ihrer Besorgnis vergessen sie ganz, für den Inhaftierten Dorin zu spenden. Diese furchtbar klugen Leute werfen uns nun vor, daß wir unseren Autor Dorin, den wir seit 15 Jahren kennen und mit dem wir uns ausgezeichnet verstehen, verteidigen, und daß wir uns nicht einmal scheuen, damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Ja, das soll des Teufels sein – Ahriman stehe uns bei – weil es der einzige Weg zum Erfolg ist, so es denn einen gibt, und das weiß in Wirklichkeit jeder. Man braucht kein Einstein zu sein, um zu wissen, daß im Dunkeln gut meucheln ist. Und ob die furchtbar klugen Leute auch im Falle von Angela Davis so furchtbar klug gewesen wären, von den solidarischen Postkartengrüßen abzuraten, weil der Ostblock, der böse, die Aktion „monopolisiert“ hat und es doch viel klüger gewesen wäre, wenn Angela Davis sich stillschweigend auf den elektrischen Stuhl gesetzt hätte? Furchtbar kluge Leute, das!

    Was Herr Göbel von der „jungen Welt“ weiß, wissen wir nicht. Wir wissen nur, daß er am 14.07.2015 ein Exemplar von Dorins „Srebrenica – Wie es wirklich war“ bestellt hat (wie viele andere auch; das ist noch kein Grund, den großen Max zu spielen). Wir haben es ferner schriftlich von ihm, daß er in seiner Klugheit von „öffentlichkeitswirksamen Aufrufen“ (gehört dazu auch schon eine Rezension?) absieht, weil A. Dorin das angeblich nicht wünscht. Womöglich könnte ja jemand neugierig werden und etwas zugunsten von Dorin unternehmen wollen. Das wäre ja furchtbar! Den Anwalt Dorins geben wir namentlich nicht preis, weil, wie bereits gesagt, er es so wünschte, und das respektieren wir.

    Was die Information der Öffentlichkeit anbelangt, so halten wir es mit der Roten Hilfe der Weimarer Republik und der Solidaritätsaktion für Angela Davis. Klüger können und wollen wir nicht sein, schon gar nicht wie die furchtbar klugen Leute.

    Ansonsten gilt: Die Hunde bellen, die Karawane zieht weiter. Die weltweit verbreitete serbische Zeitung „Vesti“ trägt im übrigen die Kartenaktion mit. Sie ist eben nicht so vernagelt wie die furchtbar klugen Leute.

    Mit freundlichen Grüßen

    Monika Fritz

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