Alexander Dorin ist frei!

Alexander Dorin

Alexander Dorin

Basel – Ein guter Tag in einer schlechten Welt: Endlich ist Alexander Dorin wieder in Freiheit, hier die erste Nachricht die wir erhalten haben. Er soll sich seinen Kaffee schmecken lassen.

„Dragi prijatelji. Posle duzeg ‚poslovnog putovanja‘ sam stigao konacno nazad. Izbacili su me jutros brutalno iz Bazelskog zatvora „smile“-Emoticon Zivela istina i sloboda, smrt fasistima i neprijateljima. Cujemo se malo kasnije, odoh na prvu kafu posle skoro 16 nedelja.“

Der Ahriman Verlag teilte uns heute folgendes mit:

„Wie uns Dorins Anwalt gerade mitgeteilt hat, wurde Alexander Dorin heute, nach fast 4 Monaten, aus der Untersuchungshaft entlassen!

Dieser Erfolg ist mit Sicherheit auf die große Öffentlichkeit zurückzuführen, die wir zusammen mit all denjenigen herstellen konnten, die über diesen Unrechtsfall informiert und zum Protest respektive zur Beteiligung an der Solidaritätsaktion „Eine Postkarte für Alexander Dorin“ aufgerufen haben und dadurch Druck auf die Behörden ausüben konnten. Die Anaerobier haben ihren Sauerstoff bekommen, und den schätzen sie gar nicht. Denn wie wir erfahren haben, wurden Protestbriefe und Postkarten aus aller Herren Länder geschickt, beispielsweise aus Deutschland, Italien, Frankreich, Holland, Belgien, der Schweiz, Österreich, England, Rumänien, den USA, Rußland, aus dem Libanon und natürlich zahlreiche aus Serbien dank der regelmäßigen Berichterstattung und der großen Verbreitung der  serbischen Zeitung Vesti.

Da aber der Prozeß damit natürlich nicht beendet ist und sich das Ziel der Behörden, Dorins aufklärerische Arbeit in eine kriminelle Schmuddelecke zu stellen, nach wie vor nicht geändert hat, darf die öffentliche Aufmerksamkeit nicht erlahmen. Wir werden weiterhin informieren, sobald wir Neuigkeiten erfahren.“

 


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2 Gedanken zu „Alexander Dorin ist frei!

  1. Auf der Facebook Seite der Technische Universität Ilmenau ist zu lesen:

    „Ein Doktorand der Technischen Universität Ilmenau soll im Nachrichtendienst Twitter menschenverachtende Äußerungen im Zusammenhang mit dem Kurden-Konflikt in der Türkei gemacht haben.

    Die Leitung der TU Ilmenau distanziert sich aufs Entschiedenste von den Äußerungen. Die Universität überprüft derzeit in Zusammenarbeit mit den zuständigen Ermittlungsbehörden, ob diese tatsächlich von dem Doktoranden veröffentlicht wurden. Gleichzeitig wird der Doktorand zu der Angelegenheit befragt. Sollten sich die Vorwürfe als berechtigt herausstellen, wird die Universität personal- und strafrechtliche Konsequenzen einleiten.

    Die TU Ilmenau steht für die Vision einer Weltfamilie im Sinne eines friedvollen solidarischen und kollegialen Miteinanders und der Achtung aller Menschen unabhängig von ihrer sozialen und ethnischen Herkunft, ihrem religiösen Bekenntnis und ihrer sexuellen Orientierung.“

    Link: https://www.facebook.com/TU.Ilmenau/posts/918065301563919?fref=nf

    Hintergrund:

    Der Doktorand (Türke) hatte den Vorfall eines zuvor getöteten Kurden, der an einem Polizeifahrzeug angebunden und hinterhergezogen wurde damit verglichen, dass die türkische Polizei und Militär ja wohl noch ihren Hund Gassi führen dürften.

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