Adam Lauks – eine DDR-jugoslawische Geschichte (3)

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Folteropfer der STASI – Adam Lauks

Teil 2

Ein Interview von und mit Ardašir Pârse und Adam Lauks

Ardašir Pârse: Seit 8.10.1981- bis zu seiner Verhaftung am 19.5.1982 – er war am 17.11.1981 aus dem Quarzuhrenhandel ausgestiegen – jagte das Ministerium für Staatssicherheit Adam Lauks und beobachtete ihn rund um die Uhr um ihn auf frischer Tat zu ertappen – vergeblich! Was ist auf frischer Tat“ bei Zoll-und Devisenvergehen!? Der SPIEGEL Direktor der DDR Vertretung nannte ihn Schmuggler. Von anderer Seite wurde ihm vorgeworfen seinen Fall zu politisieren. Zwar hatte Adam Lauks mit Quarzuhren bis 17.11.1981 gehandelt gehabt und damit gegen DDR Recht verstoßen, aber eben nicht zum Zeitpunkt seiner Verhaftung, Beweise gab es keine, das Vernehmungsprotokoll hatte er nachweislich nicht unterschrieben und seine Unterschrift wurde von der STASI gefälscht, damit kann in das Vernehmungsprotokoll geschrieben worden sein, was immer man wollte. Es hat die Kraft eines Geständnisses, also war das alles andere als rechtsstaatlich, wir reden ja immerhin über eine 7-jährige Haftstrafe, zu der Sie Herr Lauks verurteilt wurden und wir reden über ein Leben das dadurch zerstört wurde, sehe ich das zusammenfassend richtig Herr Lauks?

Adam Lauks: Ja, Sie sehen das richtig. Was die STASI anpackt – hier sind gleich 4 konkurrierende Hauptabteilungen am Start- ist automatisch eine politische Angelegenheit, die am Ende ein politisches Urteil zum Ergebnis hat.

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Ardašir Pârse: Herr Lauks, wie sind Sie in das Geschäft eingestiegen? Das vorgeworfene Delikt heißt: „Nichtgenehmigter ambulanter Handel mit Quarzuhren westlicher Herkunft“, obwohl die Uhren aus Singapur kamen?

Adam Lauks: Nach dem misslungenen Einstieg – Start Ende März 1981, war meine Teilnahme am Schmuggel und Schwarzhandel mit Verlust gescheitert und praktisch beendet. An welchem Tag stand Zivko Veselinovski zusammen mit Niko Sandro und Mijo Rados unangemeldet in der Vertretung?… Er teilte mir mit, dass es auch in Westberlin Händler gibt, von denen man die Uhren beziehen kann. Er fragte, ob ich jemanden hätte oder kennen würde, der die gekauften Uhren über die Grenze bringen könnte. Ich sagte ihm, dass ich niemanden kenne, aber nach einer Möglichkeit suchen werde. Insgeheim hatte ich gehofft den entstandenen Verlust wieder gutmachen zu können.

16358018_10211858744728217_667726351_oIn der Botschaft Jugoslawiens kannten mich alle und hatten mich als Bankbeamten, bei meinen Bemühungen sie als Kunden für die Ljubljanska Banka zu gewinnen, kennengelernt, was meistens auch gelang. Im näheren Kontakt stand ich mit dem Fahrer des Botschafters Nikola Kolaric. Ein junger und attraktiver Mann, der wiederum mit Gojko Mitic befreundet war. Die Kolonie jugoslawischer Vertreter und Botschaftsangehöriger war überschaubar und man kannte sich, obwohl der Umgang untereinander verhalten war, besonders nach dem großen Skandal um die Schleusung von DDR Bürgern. Ich sprach daraufhin den Fahrer des jugoslawischen Botschafters Nikola Kolaric an. Er sagte dem Angebot, für 1 DM pro geschmuggelte Uhr von West nach Ostberlin zu bringen, zu. Natürlich sah er darin eine gute, leichte, schnelle und für ihn völlig risikolose Verdienstmöglichkeit.

Aus der Erinnerung heraus kann ich den Besuch von Zivko Veselinovski in meiner Kanzlei nicht mehr abrufen, auch nicht den Zeitpunkt, wann ich ihm die Möglichkeit bestätigt hatte und auch nicht mehr wann ich die erste Ladung von ihm abholen, bzw. über die Grenze holen ließ. Die Uhren waren bereits durch den Partner von Veselinovski, Slavko Rezo bezahlt und in dem Reisebüro von YUGOTOURS „für Nikola“ hinterlegt. Die Uhren brachte Nikola nach Ostberlin und wir fuhren in seine Garage um die Uhren aus seinem CITROEN in meinen VOLVO umzuladen. Ohne die Uhren zu verstecken fuhr ich die Ladung nach Leipzig und übergab sie an Zivko Veselinovski und seinem Partner Slavko Rezo. Mijo Rados und Niko Sandro hatten die Aufgabe ihren BMW als Lager zur Verfügung zu stellen, bis die Uhren von polnischen Großabnehmern abgeholt wurden. Die Anfrage bei Großabnehmern war riesig, man konnte gar nicht genug Uhren herbringen. Auch die Händler in Westberlin kamen schon in die Lage, dass sie keine mehr im Laden hatten. Die Gruppe um Veselinovski und Rezo war eine der Gruppen in Leipzig. Ihr gehörte damals auch Ljubomir Jovanovski an.

Ardašir Pârse: Wann haben Sie das erste Mal gegen das Zoll- und Devisengesetz der DDR verstoßen und wie kamen Sie dazu Herr Lauks?

Adam Lauks: Mein erstes Vergehen gegen das Zoll- und Devisen Gesetz der DDR würde ich in das Jahr 1972/1973 zurückdatieren. Als Austauschstudent an der Ost-Berliner Humboldtuniversität konnte ich als Jugoslawe mit meinem jugoslawischen Pass über die Grenze nach Westberlin fahren, wann und wie oft ich wollte. Davon machten sechs meiner Kommilitoninnen und ich auch reichlich Gebrauch.

Wir kamen im September 1982 mit dem MERIDIAN EXPRESS aus Belgrad am Berliner Ostbahnhof an und wurden empfangen und unter die Betreuung von Frau Kliche, von der Sektion Germanistik gestellt. Was man hier unter Betreuung verstand begriff ich erst Jahrzehnte später.

Bei meinem ersten Besuch in Westberlin wurde ich an der Gedächtniskirche von einem Mann angesprochen und er warb mich an, als neuen Kunden für den WELTBILD-Verlag. Die große Buchhandlung des Verlages war in Sichtweite und ich ging die Treppe hoch mit meiner Karte als Neumitglied. Dem Germanistikstudenten im vierten Studienjahr gingen die Augen über vom riesigen Angebot an Büchern aus aller Welt.

Im Regal fand ich „Tag im Leben des Iwan Denissowitsch“ (1970) von Alexandar Solschenyzin und „Gruppenbild mit Dame“ von Heinrich Böll, wofür er den Nobelpreis für Literatur 1972 erhielt. Als Studenten hatten wir in Ostberlin ein Jahresstipendium und erhielten monatlich 191 M DDR. In der Tasche hatte ich noch DM, von den 100 DM die mir mein Vater monatlich auf mein Konto überwies, das ich mit meinem Pass in Westberlin am Ende der Friedrichstrasse bei der Commerzbank eingerichtet hatte. Ich nahm die Novelle und „Gruppenbild mit Dame“ und legte sie in den Einkaufskorb. Für mehr hatten meine DM nicht gereicht. Und ich beging wissentlich und absichtlich den zweiten Diebstahl in meinem Leben. In die Plastiktasche ließ ich „Steppenwolf“ von Hesse und „Krebsstation“ von Solzenyzin hineingleiten und bewegte mich zur Kasse mit unbeschreiblicher Angst. Ich bezahlte die zwei Bücher und zwei weitere hatte ich gestohlen. Ich fuhr anschließend zurück nach Ostberlin. Dabei beging ich mein erstes Zollvergehen. Ich habe wirklich nicht gewusst, dass alle vier Bücher in Ost Berlin, in der DDR verboten waren.

Am Grenzübergang Friedrichstrasse hatte man keine richtige Zollkontrolle vorgenommen. Die STASI im „Tränenpalast“ genannten GÜSt – Grenzübergangstelle- wurde mit Sicherheit über die sieben jugoslawischen Austauschstudenten informiert und waren vermutlich angewiesen unser Handgepäck nicht zu kontrollieren. Erst als ich in meine Studentenbude am Franz Mehring Platz 11 ankam und die Bücher auspackte, wurde ich von meinem damaligen DDR – Zimmerkollegen R. Z., ich bezeichne ihn fortan als 00 – Null-Null, um mir ein weiteres Gerichtsverfahren seinerseits zu ersparen, zurechtgewiesen. Im Angesicht der vier Bücher gingen ihm die Augen über. „Mensch Adam, weißt Du nicht, dass diese Bücher in der DDR verboten sind!?“ Wieso ein Buch von Hermann Hesse und von Heinrich Böll verboten sein sollte, konnte ich zur damaligen Zeit noch nicht begreifen. Die Gier nach Lesen, meine Begeisterung und meine Bewunderung spiegelten sich gleichzeitig in den Augen des Geschichtsstudenten 00. Ich brachte später auch Archipel Gulag mit; im RIAS Radio lief die Lesung „Life“. Mein Zimmerkollege – mein Freund war er nie – ich seiner schon, griff das Buch und wollte es unter der Bettdecke mit einer Taschenlampe lesen, er sagte: „Nach mir kannst Du es zum Lesen haben!“.

Ardašir Pârse: Fahren Sie fort Herr Lauks?

Adam Lauks: Und jetzt zu meinem ersten ( unbewussten ) Devisenvergehen. 00 war verheiratet und hatte ein Kind und fuhr regelmäßig am Wochenende in die DDR Provinz. „Die Freundschaft“ entwickelte sich und er lud mich sogar zu sich nach Hause ein und ich lernte seinen Vater, seine Mutter, seine Schwester und die Oma kennen. Sein Vater E. Ziemer war Forstmeister und die Familie lebte in einem großem Forsthaus im Kreiß Roßlau. Es waren freundliche, sehr nette Menschen, die ich auf Anhieb ins Herz schloss. Der Vater nahm mich mit auf die Nachtjagd und ich konnte das Jagdfieber kennenlernen. Was mich an diesem Förster und Jäger begeistert hatte war, dass er NIEMALS vom Anstand oder Hochsitz aus geschossen hatte. Auf die Frage „Warum“ kam eine Antwort. „ Ich gebe dadurch jedem Tier eine Chance mich zu wittern und die Flucht zu ergreifen, wenn ich auf dem Hochsitz bin, kann das Tier meinen Geruch nicht wahrnehmen, es ist mir ausgeliefert.“

Herr Erich Ziemer hatte 200 Hektar Jagdrevier unter sich und stand einem alten Atomphysiker und Genossen mit Namen Kelle aus der Volkskammer der DDR zu Diensten, wenn sie zum Jagdvergnügen erschienen.

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Beweis über abgehobenen und für den Zimmerkollegen mitgebrachten Erbanteil

Eines Tages erfuhr ich von „meinem Freund“ 00, dass seine Mutter durch einen Todesfall in Österreich geerbt hatte. Ihr Anteil am Erbe betrug 11.000 DM, die monatlich zu jeweils 300 – 500 DM abrufbar waren. Wenn der offizielle Weg gewählt worden wäre, hätte man die Überweisung von 500 DM zum offiziellen Kurs 1 DM = 1 M DDR also 500 M DDR ausgezahlt bekommen. 00 wusste über mein Konto bei der COMMERZBANK in Westberlin wo die Alimente meines Vaters monatlich eingingen. Ob er mich um diesen Gefallen bat oder ich von mir aus ihm angeboten oder vorgeschlagen hatte, seinen Eltern die Möglichkeit zu geben das Geld auf mein Konto zu transferieren, weiß ich nicht mehr. Für mich war das eine Selbstverständlichkeit, weil DM abzuheben und in der DDR mitzuführen kein Devisenvergehen war. So geschah es auch, dass ich 5 Überweisungen abhob und meinem Zimmerkollegen in Form von DM übergab. Er wusste auch Bescheid dass ich Zugang zu VERSINA hatte, ein Laden wo nur Diplomaten, Waren aus dem Westen steuerfrei einkaufen konnten – eine Flasche Whiskey für 3 DM oder 5 DM oder eine beliebige Stange Zigaretten für 3 DM, war auch der Grund weshalb ich für ihn und seine Eltern dort Dinge kaufte oder sogar eine Liste mit Wünschen aus Westberlin abarbeitete und mitbrachte. Die letzte Überweisung wurde getätigt, als ich schon in der Bank gearbeitet hatte und wegen meiner Verhaftung holte er die 500 DM bei meiner Ex-Frau dann ab.

Rechtlich gesehen wäre das als Devisenvergehen nicht zu behandeln, weil ich ihm die DM nicht in M DDR zum Kurs 1:5 umgetauscht übergeben hatte. Ich sah das als Freundschaftsdienst und berichtete wahrheitsgetreu darüber Kommissar Ehlert in meiner Vernehmung am 23.12.1982. Vernehmung zu ZIEMER ist hier zu lesen: http://adamlauks.de/wp-content/uploads/adams_pdf/OV%20MERKUR%20Vernehmung%20ZIEMER%2023-12-1982.pdf

Ardašir Pârse: Haben Sie bei Ihrer Vernehmung das Protokoll in Sachen Ziemer unterschrieben?

Adam Lauks: Ich kann jetzt nicht mehr mit Sicherheit sagen, ob ich das Protokoll am gleichen Tag unterschrieben hatte, oder legte es mir Kommissar Ehlert beim nächsten Besuch zur Unterschrift vor. Nach dem 8.6.1982 unterschrieb ich alles was er mir vorlegte – ohne es gelesen zu haben. Meine erpresste Selbstbezichtigung hatte ich nach der Erpressung am 8.6.1982 bereits begangen.

Im Nachhinein fällt mir auf, dass ich im Protokoll seinen Vater in den Vordergrund geschoben haben soll. Das war schon nicht richtig. Die Hilfe habe ich für meinen Freund geleistet. Was allerdings auffällt ist, dass bei den weiteren Vernehmungen dieses Thema nie wieder zur Sprache kam. Irgendwann legte mir Ehlert die Karteikarten der polizeilichen Anmeldung von R. Ziemer und Elke Ziemer zur Identifikation vor. Ich erkannte darauf meinen „Freund“ 00, meine Liebschaft und Seitensprung aus den Studentenzeiten im Studentenwohnheim Biesdorf „Elke Mauermann“ – liebkosend Stolperella genannt.

Ardašir Pârse: Wusste Ihr „Freund“ 00 über ihre Kurierfahrten Bescheid?

Adam Lauks: Bezüglich meiner Kurierfahrten hatte ich vor meinem “Freund“ natürlich keine Geheimnisse. Er bot sich mir sogar an, den Hühnerstall am Forsthaus zur Zwischenlagerung von Quarzuhren zu benutzen und sie dort unter dem Feuerholz zu begraben, bis der Besteller sie abholt. Sinn der Sache war, mich von den Kurierfahrten über die Autobahn abzustellen, die unter Transitüberwachung stand. Er und seine Frau waren sogar bei uns zu Besuch, als ich von einer Kurierfahrt abends zurückkam, mit einem Aktenkoffer voller DDR Geld. Die Scheine sortierten wir zu viert gemeinsam bis spät in die Nacht. Das mögen über 200.000 M DDR gewesen sein, die ich für Joso Mikulic und seinen Partner Injac in DM umtauschen sollte. Das erledigte für mich der Botschaftsfahrer in Westberlin und ich bewahrte die 40.000 DM zu Hause auf, bis sich eines Tages Joso Mikulic aus dem Hotel am Zoo in Westberlin bei mir meldete. Ich nahm das Geld mit und fuhr nach Westberlin und übergab ihm den Briefumschlag. Jozo hatte den Inhalt nicht einmal gezählt. Deswegen galt ich vermutlich als zuverlässiger Partner. Jozo Mikulic verkaufte über 300 in Polen ausgestellte Fahrerlaubnisse an die Jugoslawen in der DDR für 500 DM das Stück. Es waren polnische Originale, die die Jugoslawen dann in der DDR umschreiben ließen, ohne eine einzige Fahrstunde hinter sich zu haben, oder eine Prüfung abgelegt zu haben. Als jemand von inzwischen angeworbenen Spitzeln und IMs, das der STASI verraten hatte, musste Jozo aus der DDR flüchten. Sein Partner Injac sollte mir die 11 000 DM noch übergeben, die mir für die letzte Fuhre zustanden. Das ist natürlich bis heute nicht geschehen.

Beweis oder Zeugnis über meinen misslungenen Einstieg oder den Verlust fand ich in der Akte der Gauck Behörde, die mir seit 2015 im Rahmen des Forschungsprojektes OV „Merkur“ gegen Entgelt in Kopie zugesandt wurde.

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Ilija Jovanovski kann sich nicht mehr daran erinnern jemanden sein Auto geborgt zu haben. Somit kann es sich auch um die absichtliche Konstruktion von Beweisen zu Lasten von Ilija Jovanovski handeln, dem man unbedingt habhaft werden wollte und auch auf frischer Tat verhaften wollte. Die Strafmandate des gegnerischen Zolls der BRD können auch dem Ministerium für Staatssicherheit im Rahmen einer frühen Zusammenarbeit zugerechnet werden. Jedenfalls wurden die Uhren am 25.3.1981 beschlagnahmt – es war ein Mittwoch. Ich wartete umsonst am Freitag auf den Anruf und am Sonnabend fuhr ich hin. Bei der zweiten oder dritten Kurierfahrt waren Hundert oder zwei Hundert Uhren dann von mir dabei, die Veselinovski auch gewinnbringend verkaufen sollte. Es kam zum Streit und Unstimmigkeiten, man war nicht bereit mir den Gewinn zu überlassen. Man hatte gerade noch so viel Anstand mir die Investition zurückzugeben. Wie man sieht, war ich mitten drin, im nichtgenehmigten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung und weiterhin mit Verlust. Das Geld das ich so leichtsinnig und gutgläubig investierte, fehlte mir bei der Begleichung der fälligen Teilzahlungen für die Wohnung in Ljubljana. Ein guter Freund borgte mir das Geld in Form von Clearing Dollars. Betrogen oder über das Ohr gehauen, verließ ich die Gruppe oder wie die STASI meinte, die Bande um Veselinovski. Der muss inzwischen einen anderen Transporteur gefunden haben.

Wann genau dann der stille Partner von Veselinovski, Slavko Rezo sich an mich wandte, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls war er auch mit Veselinovski auseinander gegangen und wie ich viel später erfuhr, flüchtete Veselinovski vor einer drohenden Verhaftung nach Österreich. Natürlich brachte ich Uhren die Slavko Rezo in West Berlin selbst gekauft hatte zu ihm nach Leipzig, wo er und Mato Kvesic sie zu Tausenden absetzen konnten. Ob diese „Zusammenarbeit“ nach der ersten, zweiten oder dritten Kurierfahrt und Uhrenübergabe endete, weiß ich nicht mehr. Jedenfalls sollte ich den Erlös aus seinem Verkauf – 250.000 M DDR in DM umtauschen oder umtauschen lassen. Ich versprach es für ihn zu tun und schlug ihm einen Kurs von 4,5 M DDR für 1 DM vor. „In den Wechselstuben in Westberlin bekommt man schon für 4,20 M DDR eine Westmark“ meinte Slavko. „Dann musst Du sie in Westberlin umtauschen.“ antwortete ich und wir gingen auseinander. Er rief mich nie wieder an, weder um Uhrentransporte vorzunehmen noch wegen eines Geldtauschs.

Ardašir Pârse: Fielen die Leute die am Schwarzhandel verdienten in der DDR nicht besonders auf durch den Besitz von Unmengen an Geld?

Adam Lauks: Slavko fuhr einen CAMARO in Leipzig und machte Geschäfte. Auffälliger konnte ein Auto unter DDR TRABANTEN, WARTBURGS oder LADAS gar nicht sein. Schmuggel oder Schwarzhandel war in Bosnien und Herzegowina ein Kavaliersdelikt. Falls man erwischt wurde, wurde die Ware abgenommen, Strafe bezahlt und man ging nach Hause, sofern es sich nicht um Drogen oder Waffenschmuggel gehandelt hatte. Für viele aus der Teilrepublik Bosnien und Herzegowina die am Hotel „Mercure“ bauten, wurde das zum Sport und ungeahnter Verdienstquelle. Viele ließen die schwere Tätigkeit eine Eisenflechters oder Betonierers sein und verdienten Unsummen am nicht genehmigten Handel mit Quarzuhren westlicher Prägung. Slavko Rezo und Ivan Galic und Mate Kvesic bildeten eine dieser losen Gruppen.

Slavko wollte die 20- 30 Pfennige selbst verdienen, das Geld selbst nach Westberlin verbringen und rausschmuggeln um es dort in den Wechselstuben am ZOO oder im EUROPACENTER oder beim Juden RUBIS umzutauschen. Weil er sich für einen der Schlauesten hielt, versteckte er 240.000 M DDR im linken Vorderrad seines CAMAROS und fuhr nach Westberlin. Dort war er inzwischen mit einem neuen Transporteur und Landsmann zusammen, namens Zlatko Jurilj, der an den YORCKBRÜCKEN zwei nebeneinander stehende Garagen gemietet hatte und darin an Unfallautos schraubte, die er für 300 – 500 DM als Totalschaden aufkaufte und diese mit kleinen Investitionen wieder instand setzte und dann an die Jugoslawen an DDR Baustellen gewinnbringend verkaufte. Rezo steuerte nach der GÜSt Drewitz gleich die Garage von Jurilj an, den ich schon von früher kannte, er machte den Service an meinem VOLVO. Mit seiner Frau Mile besuchte er uns in Ostberlin.

Als die beiden den Reifen abmontierten und die Decke von der Felge nahmen, war die Überraschung perfekt – die 240.000 M DDR waren pulverisiert, es bot sich der Anblick von bis zur Unkenntlichkeit zerschredderten Masse von Geldscheinen. Man ging in den Laden und kaufte alles an TESA Kleber auf, das zu finden war und beide machten sich daran, die Geldscheine zusammenzukleben. Man entschied sich für KARL MARX, für 100 M DDR Scheine, auf denen Karl Marx abgebildet war. Sie klebten, puzzelten und fügten zusammen. Mancher Hunderter wurde aus drei Teilen zusammengefügt. Als sie fertig waren, hatten sie 60.000 M DDR in stark beschädigten und geklebten Scheinen. Die bekamen sie natürlich nicht in der Wechselstube umgetauscht. Das Geld musste wieder in die DDR zurück geschmuggelt werden, was dann auch geschah.

Ardasir Parse: Was geschah dann mit dem Geld?

Adam Lauks: In den Filialen der Staatsbank der DDR wurden beschädigte Scheine für neue umgetauscht. Auch das hat der schlaue Businessman Slavko Rezo gewusst. Natürlich wusste er, dass man mit 600 Scheinen nicht zur Staatsbank gehen kann. Er fand unter DDR Bürgern einige die sich bereit erklärten schnell 100 M DDR zu verdienen. Slavko bot für 10 neue Scheine 11 beschädigte.

Dies erzählte mir ein Oberkellner aus dem ESPLANADE oder ASTORIA in der U-Haft oder bei einem Gefangenentransport. Er war einer der vielen Opfer von Slavko Rezo und beschrieb mir, was in der Staatsbank in Leipzig geschah. Ein Mann trat an den Tresen mit 11 kaputten, zusammengeklebten Scheinen, die Angestellte gab ihm 11 neue und als er weggehen wollte, standen weitere 10 – 12 Mann mit jeweils 11 beschädigten Hundertern vor dem Tresen. Sie drückte auf den Knopf, die Gittertür fiel herunter und nach kurzer Zeit waren die Volkspolizisten vor Ort. Mit jeweils 2 Jahren Haft sind alle in den Knast gegangen. Das war vermutlich der Grund warum Slavko Rezo die DDR fluchtartig verlassen hatte und am 20.11.1981 nicht bei der HA VI erschien, um seine Verpflichtungserklärung über die Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit als IM (inoffizieller Mitarbeiter) zu unterschreiben. Seinen MERCEDES und 500 Uhren hinterließ er Karlo Budimir, dem ich am 17.11.1981 die letzten Uhren übergab und für immer als Kurierfahrer und Händler ausstieg.

Das einzige was ich nach der Beendigung unserer am Umtauschkurs gescheiterten Zusammenarbeit über Slavko Rezo noch hörte, war von meiner damaligen „Freundin“ oder Sexgespielin und Studentin Ute Stöhr. Er hätte sie angemacht und wollte sie haben. Als sie ihn ablehnte, machte er sich über mich abwertend her: „Was willst Du von Adam, er ist doch verheiratet, hat zwei Kinder!?“ Als Ute ihm sagte, dass ihr das bekannt sei, fuhr er fort mit seiner billigen Anmache. „Ich fahre ein besseres Auto als er!“ 

Die STASI hatte mich, den „Merkur“, auf die Fahndungsliste gesetzt gehabt, auf der sich auch Slavko Rezo längst befunden haben muss. Die Aussagen der inhaftierten Angelov, Sandro, Rados, Kiderer und Boas reichten dem Ministerium für Staatssicherheit nicht aus, denn es waren keine Beweise. Das konkurrierende HA IX – Untersuchungsorgan des Ministeriums für Staatssicherheit, genehmigte keine Befragung von Adam Lauks.

Das Trio Hauptmann Fritzsche, Major Pelke und Oberst Mattern von der HA VI OPD Berlin gingen zur bewährten Vorgehensweise des Ministeriums für Staatssicherheit über und versuchten auch Slavko Rezo mittels einer nicht ausgesprochenen Verhaftung zu einem IM – Inoffiziellen Mitarbeiter – umzufunktionieren, zu gewinnen, um so Adam Lauks – „ Merkur“ auf frischer Tat zu ertappen. Aus Angst um seine Person kam Rezo der Einladung zu einem Kontaktgespräch mit dem Ministerium für Staatssicherheit nach und wurde nach allen Regeln der Richtlinie 1/76 des Minister Mielke bearbeitet.

Ardasir Parse: Herr Lauks, nachfolgendes Bild zeigt jene Uhr, welche die Justizangestellte des Stadtgerichtes Berlin Mitte, während ihrer Verhandlung am Handgelenk trug, könnte das einer ihrer Uhren gewesen sein?

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Adam Lauks: Es ist richtig, diese Uhr hatte die Justizangestellte des Stadtgerichtes Berlin-Mitte während meiner Verhandlung am Handgelenk. Ich hatte sie nie vorher gesehen gehabt, sonst hätte ich sie vor dem Richter gefragt, ob ich ihr die Uhr verkauft hätte. Sie hat das Verhandlungsprotokoll handschriftlich geführt. Als die Verhandlung zu Ende ging trat ich beim Verlassen des Saales an den Verhandlungstisch heran, um mir die Uhr anzusehen – und fragte sie nach der Uhrzeit. Als ich in die Zelle weggesperrt wurde fragte ich Karlo Budimir, der nebenan auf Rücktransport in die U-Haft wartete, ob er die Uhr bei Frau Döring, der Justizangestellten,  gesehen hätte.

Klar das war eine STEMPO, die ich vertrieben hatte ! Ich schrieb das auch in meine Berufung.  Als ich dann als Zeuge bei Karlo Budimir zwangsvorgeführt wurde, hatte die Protokollführerin die schwarz gekaufte Uhr nicht mehr um. Aus den Unterlagen in meinem Forschungsprojekt „Operativ Vorgang MERKUR“ konnte ich entnehmen, dass die STASI die beschlagnahmten Uhren an sich zog, um die zu verwerten. Sie wurden an die Offiziere des Ministeriums für Staatssicherheit für 70 M DDR das Stück verkauft. In Haft später, sah ich eine Uhr am Handgelenk meines Folterknechts Obermeister Flach. Er hat sie für 150 M DDR erworben und war zufrieden. Ich hatte ihn nicht gefragt, ob er sie schwarz gekauft oder von der STASI gekauft hatte.

Eine Uhr wurde als Zoll- oder Wirtschaftsschaden zu 300 bzw. 450 M DDR dem unschuldigen Ilija Jovanovski angerechnet um ihn zu 10 Jahren Haft zu verurteilen?

Ardasir Parse: Herr Lauks wie hat sich ihre Ex-Frau nach ihrer Verhaftung verhalten?

Adam Lauks: Ich werde diesen Film zeitlebens nicht mehr los. An jenem 19.5.1982 war meine Frau früher als sonst aufgestanden und ging um 6.30 Uhr auf den Balkon und schaute hinunter. Als ich mich dann im Bad rasierte rief sie noch: “Da sind welche komische Leute vor dem Haus!“ „Pass auf wenn die auf mich warten“ antwortete ich mehr im Spaß als ahnend. Immerhin lag meine letzte  Übergabe an Karlo Budimir 7 Monate zurück. Als wir den Fahrstuhl betraten um von der 6. Etage hinunter zu fahren konnte ich nicht wissen, dass vor dem Haus das Empfangskomitee wartete. Als die Haustür aufging rannte Daniela über die Straße und meine Frau hatte Julchen auf dem Arm. Sie brachte das Kind in den Kindergarten und bog links ab. Ich wollte die linke Tür meines Autos aufschließen um den Aktenkoffer auf dem Beifahrersitz abzulegen, kam aber nicht dazu – zwei Männer versperrten mir den Weg, der eine zuckte eine Hundemarke und fragte mich ob ich Adam Lauks wäre. Ich weiß auch nicht mehr, ob er sich als Zollfahndung oder als STASI vorgestellt hatte. „Zwecks Klärung eines Sachverhaltes – kommen Sie mit!“ herrschte er mich an. Meine Exfrau hatte die Szene mitbekommen, ging einfach links ab ohne sich umzudrehen. Das letzte was mir in Erinnerung haften blieb, sind die großen und schönen Augen meiner Juliane, die an jenem Tag aus meinem Leben verschwand.

Ich bestieg den Wartburg auf dem Rücksitz und der VOLVO blieb verschlossen vor dem Haus stehen und die STASI hatte das Auto gar nicht durchsucht oder unter die Lupe genommen, wie Frau Lauks später Herrn Pavlovic mitgeteilt haben soll. Das kann so nicht stimmen, denn das Scheckheft, die Zulassung und der Fahrzeugbrief, sowie Kaufverträge lagen im Handschuhfach. Hat meine Exfrau sie dem Zoll selbst überbracht!? Der VOLVO war das Tatfahrzeug und wurde nicht beschlagnahmt. Es war ein personengebundenes Fahrzeug und die Exfrau hatte es mitgenommen am 4.7.1982, ohne dass ich das Fahrzeug an sie überschrieben hätte. Ich hätte, wenn es nach dem Zollgesetz gegangen wäre, eine Zollausfuhrgenehmigung unterschreiben und nachreichen müssen, die zu den Ausfuhrpapieren gehörte, so zu sagen als Zollwarenbegleitschein. Dadurch wäre das Auto ordnungsgemäß aus der DDR ausgeführt worden. Die Exfrau war im Besitz von 5 Exemplaren des Kaufvertrages, die sie vom Zoll vor der Ausreise zurückbekam. Ich fand eines in der Schublade unter dem Fernseher. Als mir die gemeinsame Freundin und Frau des ehemaligen Vertreters von SLOVENIALES, Frau Tanja Pihler mitteilte “Adam weißt Du, dass Frau Lauks bei den hiesigen Sicherheitsorganen – Oberst Prekarevic Milan, dem Chef des KOS Sloweniens behauptet hatte, das Auto wäre gestohlen!?“ staunte ich nicht schlecht. Also ich war nicht nur ein Schmuggler sondern auch ein Autodieb!?? Tanja Pihler staunte dann nicht schlecht, als ich ihr den Kaufvertrag vorlegte, mit dem Stempel des VOLVO-Vertragshändlers aus Westberlin.

Was nach so langer Zeit aus der Erinnerung verschwand ist der Wäschetausch, zu dem die Exfrau von Dr. Steffen Köhler, stellvertretenden Leiter der Charité-Poliklinik Stomatologie, nach Königs- Wusterhausen gefahren wurde. An das Gesicht oder das Gespräch, das in Anwesenheit von Kommissar Ehlert stattfand, kann ich mich nicht mehr erinnern. Sie kam noch einmal zum Sprecher und wie ich viel später erfahren hatte, war mein Vater aus Villingen mit ihr nach Königs-Wusterhausen mitgefahren. Die Botschaft hatte diesen Besuch genehmigt bekommen. Der Vater blieb draußen auf der Parkbank sitzen. Meine Exfrau hatte mir nie gesagt, dass mein Vater draußen wartet. Somit ist es bewiesen, dass die Entscheidungen der Generalstaatsanwaltschaft null und nichtig waren. In der Justiz hatte das Ministerium für Staatssicherheit das Sagen. Das ist eindeutig auch aus einer weiteren Tatsache ersichtlich: Bei einem Besuch hat sich der Konsul Jugoslawiens Radomir Zivaljevic bei der Generalstaatsanwaltschaft der DDR vergewissert, dass der Ausreise der Familie am 24.6.1982 nichts im Wege stünde. Die Ausreise und der Umzug meiner Exfrau wurden durch die STASI storniert und das wurde als Erpressung eingesetzt. „Die Ausreise am 24.6.1982 findet nicht statt!“ hieß es in der Vernehmung vom 7.6.1982 über die kein Vernehmungsprotokoll angelegt wurde. „Gilt das für immer…?“ wollte ich wissen. „Das hängt davon ab ob und was Sie uns erzählen werden !“ war die Antwort Kommissar Ehlerts, der seit der Wende seine treuen Dienste am Hauptzollamt in Westberlin für den ehemaligen Klassenfeind verrichtet und sich an nichts mehr erinnert, wie auch mein Rechtsanwalt Dr. Friedrich Wolff – IMS „Jura“.

Nach der Ausreise meiner Familie besuchte mich die Schwägerin, die Schwester meiner Exfrau aus Blumenthal über Torgelow, die liebe Frau Thea Maier. Sie vergoss Tränen als sie mich sah, tröstete mich und versuchte mir Mut zu machen. Ich saß beim Sprecher mit zerfetztem Arsch und wartete auf die Operation wie ein Schaf auf Metzgers Messer.

Sie tröstete mich und versuchte mich zu beruhigen, mir Hoffnung zu machen. „Adam bitte halte durch.“ Marlies (meine Exfrau) hatte mit der Staatsanwältin Frau Rosenbaum gesprochen und sie sagte ihr: „Frau Lauks gedulden Sie sich noch ein wenig, bald ist die Hauptverhandlung und danach haben Sie ihn sowieso wieder!“ Natürlich habe ich mit der Exfrau darüber versucht zu sprechen. Sie schwor mir, dass sie mit der Staatsanwältin Rosenbaum nie gesprochen hätte und ihr nach der Wohnungsdurchsuchung nie begegnet wäre!??

Ardasir Parse: Gab es einen letzten Besuch Ihrer Exfrau?

Adam Lauks: Es gab noch einen letzten Besuch von meiner Exfrau am 29.11.1982. Ich durfte ihr nicht über die absichtlich vorenthaltene Vor- und Nachbehandlung im Haftkrankenhaus Leipzig Meusdorf berichten. Schon gar nicht über die Folgen und den Zustand in dem ich zurückkam und in dem ich mich befand.

Mit der Inhaftierung, die am Stellvertreter des Ministers vorbei stattgefunden hatte, brach die Welt und mein bisheriges Leben zusammen. Mit der Einlieferung in die kleine U-Haft in Königs- Wusterhausen, südlich von Berlin, wurde ich in eine andere Welt verbracht und in eine unbekannte DDR eingetaucht. Ich ahnte, ja ich wusste, dass es nie wieder werden wird, wie es einmal war. Ich habe mich mit der Ausweglosigkeit meiner Lage abgefunden gehabt.

Eigentlich hatte ich einen blauen Brief von meiner Exfrau erwartet mit der Nachricht, dass sie sich von mir scheiden lässt, wie sie das an jenem Tag, als ich das erste und einzige Mal ein Paket mit 400 Quarzuhren in die Wohnung mitnahm um sie auseinander zu dividieren, androhte. Das war eine Bestellung von zwei Abnehmern, die der Verkäufer in Westberlin fälschlich zusammengepackt hatte. Ich schüttete die Uhren im Schlafzimmer aufs Ehebett und fing an die Damen- von Herrenuhren zu trennen. Dani und Julchen kamen ins Zimmer und die Exfrau kam gleich hinterher. Sie scheuchte die Kinder aus dem Schlafzimmer und blieb an der Tür zum Flur stehen, wo auch das Telefon stand. “Musst Du diese Scheiße auch in die Wohnung bringen, damit die Kinder auch sehen womit Du Dich beschäftigst!?“ (Sie hatte recht) „Sollten sie Dich verhaften werde ich mich von Dir scheiden lassen!“

Ardasir Parse: Vielen Dank Herr Lauks, wir freuen uns auf die Fortsetzung dieses brisanten Interviews.

Teil 4

 

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2 Gedanken zu „Adam Lauks – eine DDR-jugoslawische Geschichte (3)

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