Still und leise

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ein Gedicht von Ardašir Pârse 

Ein neuer Tag,
wie verlassene alte Gassen,
ohne Erwartung, ohne Hoffnung, endlos,
ein Tag in Einsamkeit belassen,
an dem man sich seinem Schicksal ergibt.

Ein Haus,
voller edler Gegenstände und doch leer,
indem der Sonnenschein zur Illusion wurde,
ein Haus der Tränen, der Zweifel, der Erinnerung,
als es noch mit Leben erfüllt war.

Ein Stück Papier,
ein Stift, sind meine Begleiter,
trostspendend und doch,
können alle geschriebenen Wörter,
keine einzige Träne fortspülen.

Still und leise hat mich der Stolz verlassen,
ein Leben,
dessen Scheibe aufgehört hat sich zu drehen,
ein stehender, lebloser Tümpel,
längst verlassen,
still und leise,
hat mich mein Glück verlassen.

von Ardašir Pârse

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