Winterfrost

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ein Gedicht von Ardašir Pârse

Der Nachthimmel in königsblau,
wirft Schatten auf vereisten Rosentau,
skizziert meine traurige Seele,
eingehüllt,
im kalten Winterfrost.

Die Landschaft sichtbar schemenhaft,
in zartem grau mit Schnee bedeckt,
reflektiert meine Sehnsucht,
unerfüllt,
im kalten Winterfrost.

Ziehende Wolken im weißen Dunst,
spiegeln sich in Augen deiner Gunst,
wie flammende Blumen, die hell brennen,
leuchtende Sterne,
im kalten Winterfrost.

Der Mond gemalt im Bernsteinton,
strahlt auf Blumen des erfrorenen Mohn,
verletztes Herz in Schmerz gesäumt,
blutende Rose, endend,
im kalten Winterfrost.

Eine ewige Liebe gebettet auf Korn,
eine blutende Rose und ein goldener Dorn,
liegen nun zerbrochen im Schnee,
erfroren,
im kalten Winterfrost.

von Ardašir Pârse

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