Alexander Dorin exklusiv zu Gast bei Ardašir Pârse

Orwell

Basler Kripo im Islamistischen Sumpf?

Ardašir Pârse: Herr Dorin, es freut uns Sie heute wieder einmal bei uns zu haben. Was sagen Sie zu den neuesten Erkenntnissen über ihren Fall, die von aussen an Sie herangetragen wurden? Sind Sie überrascht?

Alexander Dorin: Ehrlich gesagt nein. Ich wusste ja bereits seit dem ersten Tag meiner Verhaftung, dass hinter meiner Verfolgung durch Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft politische Gründe stehen. Das war nicht nur aufgrund meiner völlig übertrieben brutalen Verhaftung durch ein Sonderkommando der Basler Polizei ersichtlich, sondern vor allem auch durch das Verhalten der Staatsanwaltschaft gegenüber mir während meiner viermonatigen Internierungszeit im Untersuchungsgefängnis Waaghof, wo diverse meiner Menschenrechte massiv gebrochen wurden, was natürlich direkt den Amtsmissbrauch und die Behördenkriminalität von Mitgliedern der Staatsanwaltschaft beweist.

Zusätzlich gab ja der ehemalige französische Geheimdienstler Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić bekanntlich im Staatsfernsehen der bosnisch-serbischen Republik (RTRS) bekannt, dass mich die Basler Behörden ausschliesslich wegen meiner Zusammenarbeit mit ihm verhaftet und terrorisiert haben. Die Staatsanwaltschaft hatte mir ja nicht nur alle Dokumente weggenommen, die ich von Petrušić erhalten habe, sondern darüber hinaus während diversen Verhören wurde ich auch über ihn ausgequetscht. Vielleicht wissen Sie vielleicht, dass ich kurz vor dem Zeitpunkt verhaftet wurde, als ich in Belgrad während einer Konferenz über die verschwiegene Wahrheit von Srebrenica hätte sprechen sollen. Übrigens wird Petrušić Klage gegen die Basler Staatsanwaltschaft einreichen und zudem als Zeuge während des Prozesses gegen mich auftreten.

Wie ich im Bericht für Herrn Kaspar Trümpy bereits erklärte, versuchten Mitarbeiter der Basler Staatsanwaltschaft Basel-Stadt mehrere Leute aus meinem Bekanntenkreis durch Androhung von Konsequenzen dazu zu nötigen, mich falsch zu belasten und als Chef einer organisierten Bande zu beschuldigen, was mittlerweile mehrere dieser betroffenen Personen bestätigten. Die Aussagen dieser Zeugen wurden beglaubigt und gesichert. Um damit auf ihre Frage zurückzukommen: nein, ich war nicht überrascht, als ich unlängst darüber informiert wurde, wer in den Terror der Basler Staatsanwaltschaft gegen mich verwickelt ist, da es offensichtlich war, dass es einen Ursprung dieses organisierten Terrors geben musste.

Ardašir Pârse:  Aber Sie wussten nicht, um welche Person es sich konkret handelte und dass diese Person nicht nur mit islamistischen Kreisen verbunden ist, sondern auch noch mit dem Mann verheiratet ist, der bis vor kurzem der Chef der Basler Kriminalpolizei und leitender Staatsanwalt war?

Alexander Dorin: Nein, so konkret wusste ich das nicht, bis mir ein Mann aus Basel, der mit Frau Voser bekannt war, den Hintergrund erzählte. Zusätzlich informierten mich zwei ehemalige Geheimdienstler, ein französischer und ein ex-jugoslawischer, darüber. Aber von Anfang an gab es eigentlich nur zwei Möglichkeiten: es konnte das so genannte Jugoslawientribunal in den Haag dahinterstecken, welches sich in der Vergangenheit bereits über meine Veröffentlichungen aufregte, oder eben islamistische Kreise, die absolut kein Interesse daran haben, dass die Wahrheit über Srebrenica auffliegt. Es kann natürlich auch gut sein, dass es sich um eine koordinierte Aktion des Jugoslawientribunals und islamistischer Kreise handelt, da beide ein grosses Interesse daran haben, dass die Wahrheit über Srebrenica nicht einer all zu grossen Masse bekannt wird.

Man kann ja heutzutage sehen, dass mächtige und einflussreiche Institutionen und Personen weltweit vernetzt sind. Unabhängigkeit und Gerechtigkeit sind ja nahezu inexistent. Hier ein Beispiel: wenn Dr. Daniele Ganser in der Schweiz über kriminelle politische Machenschaften der NATO und der USA berichtet, so wird er augenblicklich politisch und medial angegriffen und diffamiert, obwohl die Schweiz nicht zu den USA gehört und auch kein NATO-Mitglied ist. Oder wenn die NATO und die USA in einem Staat durch einen Aggressionskrieg Grenzen verschieben und Territorien besetzen, so wird eine solche Aggression von der Schweiz offiziell anerkannt und honoriert. Das ist zuletzt geschehen, als die ’neutrale‘ Schweiz das Kosovo als unabhängigen Staat anerkannt hat, ohne das Schweizer Volk darüber zu befragen. Das geht mittlerweile sogar so weit, dass in der Schweiz Menschen allein deswegen strafrechtlich verfolgt und verurteilt werden, weil sie eine positive Rezension meiner Bücher schreiben, wie im Fall des Schweizer Politikers Donatello Poggi. Es gibt noch viele weitere solcher Beispiele. Das zeigt auf, dass man heute als investigativer Aktivist nahezu nirgends mehr sicher ist, wenn man in westlichen Staaten politische und mediale Skandale aufdeckt. Leute wie z.B. Edward Snowden sind sich ja heutzutage lediglich noch in Ländern wie Russland sicher, welches von der NATO und den USA noch nicht erobert und unterworfen werden konnte. Mit anderen Worten: unsere so genannten westlichen Werte sind zur blossen Phrase verkommen und stellen nichts weiter als eine reine Heuchelei dar. Gerade auch in der Schweiz ist immer nur alles bis zum Vorhang schön und sauber, blickt man jedoch hinter den Vorhang, so eröffnet sich einem ein hässliches, übelriechendes schwarzes Loch.

Dr. Daniele Ganser

Links im Bild: Dr. Daniele Ganser, der sich in seinen Bücher kritisch mit der NATO, der US-Aussenpolitik und den westlichen Massenmedien auseinandersetzt. In der Schweizer Sendung Arena kriege er am eigenen Leib zu spüren, wie man in der Schweiz öffentlich angegriffen und verleumdet wird, wenn man es wagt, dem Mainstream zu widersprechen.

Calmy Rey und Hashim Thaçi

Die Schweiz als Erfüllungsgehilfin der Amerikanischen Aggressionspolitik: Links im Bild: die Schweizer Politikerin Calmy Rey am 28.03.2008 während der Eröffung der Schweizer Botschaft im von den USA illegal erschaffenen Kunststaat Kosovo. Im Februar des gleichen Jahres hatte die Schweiz die illegale Abspaltung dieser Provinz von Serbien gutgeheissen und diplomatisch anerkannt. Rechts im Bild: Hashim Thaçi, der ehemalige Vertreter der albanischen Terrororganisation UÇK. Hashim Thaçi werden von diverser Seite Kriegsverbrechen und die Verwicklung in den Organhandel vorgeworfen.

Schauen Sie sich doch z.B. nur einmal den Fall des Schweizer Finanzexperten Harry Heutschi an, er deckte einen enormen Skandal im Zusammenhang mit der Schweizerischen AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) auf, während dem das Schweizer Volk um von ihm einbezahlte Beiträge in Milliardenhöhe betrogen wurde. Herr Heutschi konnte nachweisen, dass sich an diesem gigantischen Veruntreuungsskandal auch führende Schweizer Politiker beteiligten. Und wie reagierten die Behörden? Sie verhafteten Herr Heutschi und liessen ihn zwangspsychiatrisieren, wobei man ihn durch die Abgabe viel zu hoher Dosen ‚Medikamente‘ umbringen wollte – er überlebte nur mit viel Glück. Und wer von den Schweizer Massenmedien berichtet heute objektiv über diesen Skandal? Niemand. Solche Skandale zeigen die Vernetzung des Systems eindringlich auf.

Harry Heutschi

Der Schweizer Finanzexperte Harry Heutschi. Er deckte in der Schweiz vor Jahren einen gigantischen Veruntreungsskandal in Milliardenhöhe auf, in den auch Schweizer Politiker involviert waren. Als Reaktion auf seine Enthüllungen liessen die Schweizer Behörden ihn verhaften und zwangspsychiatrisieren. In der Pychiatrie wollten man ihn durch die Abgabe viel zu hoch dosierter Medikamente töten, damit der Skandal vertuscht werden kann. Seine Familie konnte ihn nur mit grosser Mühe wieder befreien und aus den Klauen der Staatsgewalt retten.

Ardašir Pârse:  Haben Sie sonst noch etwas interessantes im Zusammenhang mit ihrem Fall erfahren können, das erwähnenswert ist?

Alexander Dorin: Ja, ich erfahre eigentlich regelmässig interessante Dinge. Während meiner Internierung im Basler Untersuchungsgefängnis zeigte mir Kommissar Michael Wilhelm ein Foto, auf dem ein Plastiksack mit Hanf zu sehen sein soll. Kommissar Wilhelm behauptete, dieser Sack sei in einem Schrank der Erdgeschosswohnung in meiner Liegenschaft gefunden worden. Damals hatte ein Mann die Erdgeschosswohnung gemietet, der seit längerer Zeit daran arbeitet, eine Forexhandel-Firma (Devisenhandel) ins Leben zu rufen. Potentielle Investoren hatten ihm dabei geholfen, die Wohnung als geplantes Bureau zu mieten. Zwischenzeitlich hielt sich der Mann in der Wohnung auf, um Gitarre zu spielen, was alle Bewohner meiner Liegenschaft regelmässig hörten.

Diesen ehemaligen Mitbewohner, den ich seit längerer Zeit auch privat aus meinem Stammcafé kannte, kann niemand im Haus auch nur im Ansatz in Zusammenhang mit Hanf bringen. Im absoluten Gegenteil, denn der Mann sprach oft von der Forexhandel-Firma, die er bald auf die Beine stellen wollte.

Hätte dieser Mann tatsächlich in seiner Wohnung Hanf aufbewahrt, so wäre er logischerweise umgehend verhaftet, im mindesten Fall jedoch der Staatsanwaltschaft vorgeführt und verhört worden. Tatsächlich wurde dieser Mann jedoch niemals verhaftet. Erst zu einem späteren Zeitpunkt wurde er von der Staatsanwaltschaft zum Gespräch vorgeladen, wo man ihn zwar beschuldigte, er habe für mich in meiner eigenen Liegenschaft Hanf verkauft, jedoch zeigte man ihm das Foto mit dem angeblichen Hanff  gar nicht – wie ist das zu erklären?

Die Antwort erhielt ich erst vor wenigen Wochen von einer ehemaligen Hausbewohnerin. Diese Frau, die ursprünglich aus Polen stammt und mit einem weiteren Hausbewohner eine Lebensgemeinschaft führte, wurde am 16. Juni 2015 in meiner Liegenschaft von einer Spezialeinheit der Basler Polizei ebenfalls äusserst brutal verhaftet, zusammen mit ihrem im Haus wohnenden Lebenspartner. Während der Verhaftung stand ihr ein Angehöriger der Sondereinheit mit dem Kampfstiefel auf den Rücken und drückte ihr eine automatische Feuerwaffe gegen den Kopf.

Diese Mitbewohnerin, die seit mehreren Jahren in meiner Liegenschaft wohnte und zu der ich privat praktisch keinen Kontakt pflegte, wurde von Mitgliedern des Sonderkommandos mit Augenbinden und Handschellen gefesselt und an einen ihr unbekannten Ort verschleppt. Nach einer gewissen Zeit – Sie schätzt diese auf etwa eine Stunde – wurde Sie wieder zurück in meine Liegenschaft gebracht. Dort schleppte man sie in die Erdgeschosswohnung, wo sie fragte, was sie denn hier zu suchen habe, das sei nicht ihre Wohnung, sie lebe zwei Stockwerke weiter oben. Als Antwort wurde sie von einem Staatsanwaltschaft-Mitarbeiter mit den Worten ‚Schnauze halten und zuschauen‘ angeschrieen. Anschliessend griff jemand in einen bereits geöffneten Schrank im Wohnzimmer und nahm einen Plastiksack heraus, den man der Frau vor die Nase hielt und behauptete, diesen Sack habe man beim Durchsuchen der Wohnung gefunden.

Es ist jedoch mehr als äusserst seltsam, dass man diesen angeblichen Fund ausgerechnet einer Person vorhielt, die gar nicht in dieser Wohnung wohnte. Zudem ist es üblich, dass während einer Hausdurchsuchung der Mieter oder Besitzer der Wohnung anwesend ist. Jedoch hatte die Staatsanwaltschaft Basel-Stadt den eigentlichen Mieter während der Hausdurchsuchung gar nicht vor Ort gebracht – wieso nicht? Auch wurden nie Fingerabdrücke sichergestellt, die von dem Mieter stammen. Auch mich hatte man nicht runter in die Wohnung gebracht und befragt, obwohl ich immerhin der Hausbesitzer bin. Stattdessen brachte man mich gefesselt ins Untersuchungsgefängnis Waaghof und damit weit weg von der Wohnung.

Wie ist nun ein solches Verhalten der Staatsanwaltschaft zu erklären? Weshalb wird eine Wohnung ohne die Anwesenheit eines oder mehrerer Hausbewohner (Mieter und Vermieter) durchsucht? Und weshalb wird erst nachträglich einer der Hausbewohner in die Wohnung geschleppt und über einen angeblichen Fund befragt – und dann erst noch ausgerechnet ein Bewohner, der gar nicht in der Wohnung wohnt? Und weshalb wird diese Person mit ‚Schnauze halten‘ angeschrien, wenn sie die berechtigte Frage stellt, weshalb man sie überhaupt in die Wohnung brachte? In welchem Rechtsstaat dieser Welt kann sich eine Staatsanwaltschaft dermassen aufführen und illegale Methoden anwenden? Dieses Verhalten passt jedenfalls exakt zu den anderen Rechtsbrüchen und Skandalen, die sich die Staatsanwaltschaft Basel in meinem Fall geleistet hat. Wer da wohl wem etwas unterjubeln wollte? Ein Schelm, wer böses dabei denkt!

Die Hausbewohnerin wurde nach der nicht nachvollziehbaren und zu rechtfertigenden Vorführung in der Wohnung des Erdgeschossbewohners übrigens direkt ins Untersuchungsgefängnis Waaghoof gebracht, wo sie zu drei Monaten Untersuchungshaft verurteilt wurde. Dort versuchte man ihr während der Verhöre ein ‚Geständnis‘ zu entlocken, wonach sie bestätigen sollte, dass ich der Kopf einer Bande war, dessen Mitglied sie, ihr Lebenspartner und der Erdgeschossbewohner gewesen seien sollen. Trotz des Terrors und der Haftzermürbung liess sich die Frau nicht dazu erpressen, mich falsch zu beschuldigen, ihr Lebenspartner übrigens auch nicht. Auch der Erdgeschossbewohner wies während einer späteren Befragung durch die Staatsanwaltschaft diese Beschuldigungen weit von sich und machte Kommissar Wilhelm darauf aufmerksam, dass dieses Verhalten Konsequenzen für ihn und die Staatsanwaltschaft nach sich tragen wird.

Der Haubewohnerin wurde von der Staatsanwaltschaft übrigens vor Ende ihrer Haftzeit ein ‚Deal‘ vorgeschlagen. Sie sollte die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft gegen mich schriftlich bestätigen, dafür könne sie sofort nach Hause gehen. Trotz der Haftzermürbung wollte die Frau von solchen skandalösen Machenschaften nichts wissen. Als die Staatsanwaltsschafts-Kriminellen realisierten, dass sie so nicht weiterkommen, liessen sie die Frau nach drei Monaten Untersuchungshaft weder gehen. Die Frau hat mittlerweile übrigens eine beglaubigte Aussage gemacht, in der sie nicht nur den übermässig brutalen Verhaftungsterror beschrieb, sondern sie bestätigte darüber hinaus auch, dass man ihr anbot, sie wieder gehen zu lassen, wenn sie mich dafür beschuldigte, der Chef einer organisierten Bande zu sein.

Nun hört der ganze Skandal an dieser Stelle immer noch nicht auf. Während der Haftentlassung teilte die Staatsanwaltschaft der Frau mit, sie würde nach wie vor beschuldigt, einer Bande angehört zu haben, deren Chef ich gewesen sei. Sie würde zum gegebenen Zeitpunkt mitangeklagt werden. Das wurde ihr im September 2015 eröffnet. Etwa Anfang August 2017 gab es plötzlich eine Wende. Die Frau wurde von den Einwohnerbehörden darüber informiert, dass sie die Schweiz verlassen müsse. Als Begründung wurden diverse unwahre Gründe angeführt, wie z.B. die falsche Behauptung, sie könne nicht beweisen, dass sie während der letzten Jahre kontinuierlich in der Schweiz gelebt habe, was natürlich völliger Schwachsinn ist, da sie nicht nur einen Mietvertrag und durchgehende Mietzahlungen belegen kann, sondern darüber hinaus auch Zahlungen an die Krankenversicherung usw.

Plötzlich war von einem Prozess gegen sie und einer Anzeige keine Rede mehr. Vielmehr war es so, dass die Behörden die Frau plötzlich loswerden wollten. Sie ging jedoch in die Gegenoffensive und erklärte ihrem Anwalt, dass sie auf jeden Fall den Prozess abwarten wollte, um die skandalösen Machenschaften der Basler Staatsanwaltschaft zu bezeugen, doch genau das möchte man offenbar verhindern. Ihre Ausweisung wird den Tatsachenverdrehern von der Staatsanwaltschaft jedoch nichts nützen, denn der Frau kann niemand verwehren, während meines Prozesses in die Schweiz zu reisen und als einer der Zeugen in meinem Fall aufzutreten. Sie hat zudem bereits jetzt angekündigt, die Staatsanwaltschaft pünktlich zum Prozessauftakt wegen schwerer Menschenrechtsverletzung zu verklagen, denn sie leidet noch heute an posttraumatischen Störungen infolge der Verhaftung und Untersuchungshaft. Sie wird zudem eine der Personen sein, die sich mir nach dem Prozess anschliesst und die Staatsanwaltschaft vor dem Europäischen Gerichtshof in Strassburg verklagt.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte

Ardašir Pârse:  Das ist ja tatsächlich starker Tobak. Ist es übrigens wahr, dass sich jemand von Russia Today für ihren Fall und den ganzen Justizskandal interessiert?

Ja, ich wurde diesbezüglich von dem RT-Korrespondenten John Bosnitch bereits mehrfach kontaktiert. Ich schilderte den Fall für ihn in Belgrad bereits vor Kameras und übergab ihm alle relevanten Dokumente und Fakten, die den Skandal belegen und die er alle in einen Filmbeitrag aufarbeiten wird. Es ist natürlich eine super Sache, wenn die illegalen und korrupten Sauereien von Mitgliedern der Basler Staatsanwaltschaft einem Millionenpublikum vorgeführt werden. Ich erklärte ihm jedoch, dass wir nun zuerst bei der Bundesstaatsanwaltschaft eine detaillierte Beschwerde gegen die Basler Staatsanwaltschaft einreichen und verlangen, dass nicht nur beim Grundbuchamt sofort mein Haus wieder deblockiert wird, welches ich legal von meiner Mutter vererbt gekriegt habe und das sich seit 1994 durch Mietzinseinnahmen finanziert, sondern, dass mir auch mein Geld zurückgegeben wird, welches von den Mietzinseinnahmen, dem Hausverkauf in Serbien und einer Kontoauflösung meiner Eltern in Belgrad stammt und das mir von der Staatsanwaltschaft während des brutalen Überfalles auf meine Liegenschaft entwendet wurde. Sollte die Beschwerde bei der Bundesstaatsanwaltschaft nicht fruchten, oder sollte mir sonst etwas zustossen, so kann die Medienoffensive losgehen.

John Bosnitch RT

Der Russia Today Korrespondent John Bosnitch. Er interessiert sich für den Fall von Alexander Dorin und würde gerne einen Dokumentarfilm darüber zusammenstellen.

Ich möchte hinzufügen, dass mittlerweile auch andere Personen über das skandalöse Vorgehen der Basler Staatsanwaltschaft gegen mich berichteten. So z.B. die finnische Politikerin Pirkko Turpeinen-Saari in ihrem letzten Buch Lahtari, punikki & teurastaja. Ich bin mit Frau Turpeinen-Saar im Kontakt und werde ihr alle weiteren Details betreffend meines Falls zukommen lassen.

Pirkko Marjatta Turpeinen-Saari

Die finnische Politikerin Pirrko Turpeinen-Saari. Sie berichtet in ihrem Buch u.a. von der politischen Verfolgung von Alexander Dorin durch die Basler Staatsanwaltschaft.

Gerade eben erschien beim Ahriman Verlag aus Freiburg im Breisgau zudem das Buch Der Geruch von Menschenfleisch von Danon Braco, einem jugoslawischen Juden, der während des Zweiten Weltkriegs das kroatische Konzentrationslager Jasenovac überlebte. Ich schrieb für das Buch ein Essay, welches wir unter dem Titel Existenzvernichtung – diesmal ohne KZ veröffentlichten. In dem Essay schildere ich die kriminellen Methoden der Basler Staatsanwaltschaft detailliert, so dass dieser Skandal auch einem deutschen Publikum bekannt wird.

Braco Danon

In der neuesten Publikation des deutschen Ahriman Verlags beschreibt Alexander Dorin ausführlich die von der Basler Staatanwaltschaft an ihm verübten Rechtsbrüche.

Vor einigen Monaten kontaktierte mich auch der israelische Historiker und Holokaust-Spezialist Gideon Greif, der sich ebenfalls intensiv mit dem Thema Jasenovac befasst und gerade ein Buch darüber schreibt. Herr Greif fragte mich an, ob ich im Frühjahr nach Jerusalem kommen und dort einer Konferenz eine Rede zum Thema Jasenovac halten wolle. Wenn die Staatsanwaltschaft bis dahin die Blockierung meines Hauses nicht aufhebt und mir zudem das entwendete Geld nicht zurückgibt, so werde ich während dieser Konferenz auch dem israelischen Publikum die kriminlellen Methoden erläutern, deren sich die Staatsanwaltschaft bedient, um kritische Menschen zum Schweigen zu bringen.

Ich stehe ebenfalls im Kontakt mit dem tschechischen Regisseur Vaclav Dvoržak, der sich sehr für das Thema interessiert. Das Ziel wäre es, dass er anhand aller Dokumente einen Dokumentarfilm über den Basler Behördenskandal zusammenstellt, während dem auch alle relevanten Zeugen zu Wort kommen: Ich selber, meine Hausbewohner, Jugoslav Petrušić, Nenad Brezo sowie alle Personen, die von der Staatsanwaltschaft unter Druck gesetzt worden sind, damit sie falsche Aussagen machen usw.

Václav Dvořák

Der tschechische Regisseur Vaclav Dvoržak.

Stolen Kosovo

Der Film Stolen Kosovo von Vaclav Dvoržak

Vor wenigen Wochen besuchte mich erneut Jugoslav Petrušić in meinem Haus in Basel. Er war in Begleitung des serbischen Medienschaffenden Teša Tešanović, dem führenden Kopf des in Serbien beliebten Kanals Balkaninfo. Herr Tešanović interviewte mich eine Stunde und siebzehn Minuten lang. Während des Interviews konnte ich u.a. auch ausführlich darüber berichten, dass ich von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt aufgrund meiner publizistischen Tätigkeiten terrorisiert werde und man weiterhin versucht, meine Existenz zu zerstören. Ich konnte auch über die Infos über Mirsada Voser berichten, die an mich herangetragen worden sind. Das Interview wurde auf Youtube gestellt und erreichte innerhalb weniger Wochen fast 42’000 Klicks. Seither erhielt ich mehrere weitere Interviewanfragen, die ich selbstverständlich alle wahrnehmen werde. Auch in Serbien sollen viele Menschen erfahren, was im ‚Musterland‘ Schweiz alles für illegale und korrupte Schweinereien ablaufen.

Und nicht zuletzt bot mir das bosnisch-serbische Staatsfernsehen erneut an, einen Beitrag über den Fall zu senden. Der Sender berichtete bereits in der Vergangenheit über meine Verhaftung und politische Verfolgung durch die Schweizer Behörden. Wenn die Beschwerde bei der Bundesstaatsanwaltschaft nicht dazu führen sollte, dass Thomas Homberger mir das auf seinen Befehl entwendete Geld zurückgeben und mein Haus wieder freigegeben wird, so werde ich auf das Angebot von RTRS sofort eingehen, parallel zum Angebot von Russia Today. Ich bin bereit dazu, denn ich habe absolut nichts mehr zu verlieren.

Jugoslav Petrusic RTRS

Jugoslav Petrušić im bosnisch-serbischen Staatsfernsehen RTRS

Ardašir Pârse: Sie sagen Sie haben nichts mehr zu verlieren, da geht es Ihnen wie mir, mir allerdings aus anderen Gründen. Ich danke Ihnen Herr Dorin für Ihr Interview, wir bleiben wie immer in Verbindung und hoffen Sie bald wieder bei uns begrüssen zu dürfen.

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4 Gedanken zu „Alexander Dorin exklusiv zu Gast bei Ardašir Pârse

  1. Beat Voser ist bereits zurückgetreten, jetzt wäre es bald an der Zeit, dass auch die restlichen Kriminellen der Staatwa-Basel, die in den Fall Dorin verwickelt sind, zurücktreten.

  2. Der Fall Dorin ist bereits einer der übleren Skandale der Schweizer Justiz, jedoch gibt es tatsächlich noch schlimmere Fälle. So übertrifft der Fall Harry Heutschi den Fall Dorin sogar noch.

  3. Hi Leute, also wir kennen uns ja schon lange etc. aber die Sache mit Kosovo habt ihr einfach nicht verstanden!
    Wir Kosovaren sind ein autochthones Volk im Balkan! Die USA hat da keine Gebiete den Serben weggenommen! Also bitte berichtigt diese Aussagen!
    Wir sind ein autochthones Volk im Balkan genauso wie die Albaner und Griechen.
    Ihr sympathisiert hier mit Serbien, was auch euer gutes Recht ist, aber bleibt bitte bei der Wahrheit! Und ihr kennt die Wahrheit… schade das ihr sie nicht aussprecht

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