Basler Staatsanwalt Thomas Homberger geht in die Geschichte ein

 

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Staatsanwalt Thomas Homberger

Ein Interview mit Alexander Dorin

In der Vergangenheit haben wir wiederholt über die Verhaftung und Verfolgung des Schweizer Enthüllungsautors Alexander Dorin berichtet, den Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft im Sommer 2015 brutal überfallen, geschlagen, mit automatischen Schusswaffen bedroht, entführt und während vier Monaten ins Gefängnis geworfen haben, um so seine publizistischen Aktivitäten zu stoppen und ihn einzuschüchtern. Als Kopf dieser Staatsanwaltschaftsbande konnte der Basler Staatsanwalt Thomas Homberger ausgemacht werden, auch wenn dieser, wie wir bereits in früheren Interviews erörtert haben, offensichtlich im Auftrag von Leuten im Hintergrund agierte.

Seither haben international Autoren und Aktivisten wiederholt über diesen von der Basler Staatsanwaltschaft verübten politischen Terror geschrieben. Hervorzuheben ist dabei z.B. die finnische Politikerin Pirrko Turpeinen-Saari, die in ihrem Buch Lahtari, punikki & teurastaja u.a. über die politische Verfolgung von Alexander Dorin durch die Basler Staatsanwaltschaft berichtete. Zu erwähnen ist auch das Buch «Der Geruch von Menschenfleisch», welches unlängst vom in Freiburg im Breisgau ansässigen Ahriman Verlag herausgegeben wurde und in dem u.a. die zahlreichen an Alexander Dorin verübten Menschenrechtsverletzungen geschildert werden, welche die Clique um Thomas Homberger zu verantworten hat.

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Das Buch Der Geruch von Menschenfleisch, geschrieben von Braco Danon, herausgegeben vom Ahriman-Verlag in Freiburg im Breisgau

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Die finnische Politikerin Pirrko Turpeinen-Saa mit ihrem Buch Lahtari, punikki & teurastaja

Nicht unerwähnt bleiben sollten auch die diversen Medienauftritte des früheren französischen Geheimdienstmitarbeiters Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić, der in diversen Sendungen darüber aufklärte, dass die Angriffe der Basler Staatsanwaltschaft gegen Alexander Dorin rein politisch motiviert sind. Zur Erinnerung: Während der brutalen Erstürmung der Liegenschaft von Alexander Dorin durch ein Spezialkommando der Basler Polizei, entwendete die Polizei Abertausende von Dokumenten über die Jugoslawienkriege, die Alexander Dorin vom Geheimdienstler Jugoslav Petrušić erhalten hatte und deren Veröffentlichung durch die Intervention des Sonderkommandos offensichtlich verhindert werden sollte.

Berichte der bosnisch-serbischen Sender BN-TV und RTRS konnten ebenfalls dazu beitragen, dass das kriminelle Verhalten von Thomas Homberger und seinen Mittätern vor allem auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien Hunderttausenden von Menschen bekannt wurde, wie auch Auftritte in der Sendung des bekannten serbischen Moderators Milomir Marić und dem mittlerweile bekannten Kanal Balkaninfo von Teša Tešanović, aber auch diverse Berichte in der in Frankfurt herausgegebenen serbischen Diasporazeitung Vesti. Ebenfalls sehr aufschlussreich ist ein Brief, den der Schweizer Anwalt Edmund Schönenberger an Thomas Homberger schickte und in dem er Homberger als Faschisten bezeichnete (veröffentlicht auf der Homepage von Edmund Schönenberger) usw.

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Edmund Schönenberger, Schweizer Anwalt und Gründer des Vereins Psychex, bezeichnete den Basler Staatsanwalt Thomas Homberger aufgrund seines Verhaltens gegenüber Alexander Dorin in einem persönlichen Brief als Faschisten.

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Dejan Lucić, ein auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens bekannter Enthüllungsautor, schrieb in seinem letzten Buch u.a. über das menschenrechts- und verfassungswidrige Vorgehen des Basler Staatsanwalts Thomas Homberger gegen Alexander Dorin.

415218_2663306068529_469493562_oMittlerweile hat sich mit dem kriminellen Verhalten der Basler Staatsanwaltschaft auch der auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawiens sehr bekannte Enthüllungsautor Dejan Lucić befasst, der durch seine zahlreichen Publikationen und Fernsehauftritte einem grossen Publikum bekannt ist. In diesem Zusammenhang möchten wir Alexander Dorin nachfolgend einige Fragen stellen.

Ardašir Pârse: Herr Dorin. Was sagen Sie dazu, dass nun auch der in Serbien allerseits bekannte Enthüllungsautor Dejan Lucić über ihren Fall berichtet?

Alexander Dorin: Ich erfuhr davon erst vor wenigen Wochen und bin natürlich sehr erfreut. Damit wird der Kreis jener Leute laufend grösser, die über diesen Schweizer Justizskandal berichten. Gerade Dejan Lucić ist in Serbin einer der meistgelesenen Autoren, was im Zusammenhang mit der Aufklärung über den Amtsmissbrauch und die Behördenkriminalität durch Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft sehr wichtig ist.

Ardašir Pârse: Es ist interessant, dass die Berichterstattung über diesen Skandal bisher vorwiegend ausserhalb der Schweiz stattfand. Wie erklären Sie sich das?

Alexander Dorin: Nun, wenn man einerseits die Schweizer Medienlandschaft kennt, so ist das nicht verwunderlich. Es gibt ja in der Schweiz keine bekannte Tageszeitung, die politisch unabhängig berichtet. Gegenmeinungen und -informationen waren bisher lediglich einigen Bloggern und Onlinemagazinen vorbehalten. Bisher konnte einzig Dr. Daniele Ganser diesen Mechanismus ein wenig durchbrechen, wofür er vom System auch prompt heftig angegriffen wurde. Er berichtete übrigens in seinem Buch Illegale Kriege – wie die NATO-Länder die UNO sabotieren – eine Chronik von Kuba bis Syrien über meine Bücher. Das Buch erschien mittlerweile auch auf Französisch unter dem Titel Les guerres illégales de l’OTAN – Comment les pays membres de l’OTAN sapent l’ONU. Une chronique de Cuba à la Syrie. Herr Ganser war damals noch nicht über meine politische Verfolgung durch die Basler Staatsanwaltschaft informiert, was ich jedoch mittlerweile während eines persönlichen Gespräches nachgeholt habe. Ich werde ihm laufend zusätzliches Material zum Thema schicken, so dass die Wahrheit abgesichert ist, falls wieder etwas Unvorhergesehenes geschehen sollte.

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Die Schweizer Massenmedien sind so gut wie hermetisch abgeriegelt. Gegeninformationen können nicht durchsickern.

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Dr. Daniele Gansers letztes Buch, das bisher in zwei Sprachen erschien und in denen er auch auf die Recherchen von Alexander Dorin eingeht.

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Und trotzdem gibt es auch in der Schweiz nicht wenige Menschen, die den Skandal mitbekommen haben. Das ist einerseits auf die serbische Diaspora-Zeitung Vesti zurückzuführen, die oft über den Fall berichtete und ebenfalls in der Schweiz erscheint. Auf der anderen Seite wurde auch im Internet generell über den Fall berichtet, so dass sich interessierte Menschen informieren können.

Ardašir Pârse: In Serbien und Bosnien traten Sie wiederholt im Fernsehen auf, wobei auch führende Zeitungen über Sie berichteten. Demnach dürfte ihr Fall in diesen Ländern mittlerweile Hunderttausenden Menschen bekannt sein. Wie schaut es ausserhalb Serbiens aus, wenn man die Schweiz mal weglässt?

Alexander Dorin: Der deutsche Ahriman-Verlag berichtete auf seiner Homepage ausführlich über meinen Fall. In der Berliner Zeitung Junge Welt erschien ebenfalls ein Interview von mir. Zudem berichteten diverse deutsch- und englischsprachige Blogger darüber. Unlängst wurde ich angefragt, ob ich den Fall für einen bekannten französischen Oppositionssender darstellen würde, wozu ich natürlich einwilligte. Ich werde mich auf den Auftritt ausführlich vorbereiten, so dass kein Detail ausgelassen wird. Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass gerade in Frankreich darüber berichtet wird, da in Frankreich immer noch eine oppositionelle Szene existiert. Unlängst wurde ich übrigens auch von dem italienischen Enthüllungsautor Pietro Ratto kontaktiert, der in seinem neuesten Buch La storia dei vincitori e suoi miti die an mir von der Basler Staatsanwaltschaft verübten Misshandlungen beschreibt.

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Auch der italienische Enthüllungsautor Pietro Ratto ging in seinem neuen Buch auf die politisch motivierte Verfolung Alexander Dorins durch die Basler Staatsanwaltschaft ein.

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Am meisten freut mich jedoch, dass ich von Reportern eines führendes Russischen Senders kontaktiert wurde, der in diversen Staaten weltweit Vertretungen und Zugang zu einem Millionenpublikum hat. Den Grossteil der benötigten Dokumente habe ich einem Journalisten dieses Senders bereits übergeben, während ich und weitere wichtige Zeugen bereits gefilmt wurden. Diese Dokumentation soll jedoch im ‚richtigen Moment‘ ausgestrahlt werden, so dass der Fall quasi weltweit bekannt wird.

Ardašir Pârse: Was heisst ‚im richtigen Moment‘?

Alexander Dorin: Die Staatsanwaltschaftsclique um Thomas Homberger hat ja in meinem Fall wiederholt Menschenrechte und sogar die Schweizer Verfassung gebrochen. Diese kriminellen Taten sind beweisbar und werden Konsequenzen nach sich ziehen. Ich arbeite seit längerer Zeit mit einem internationalen Team daran. In den kommenden Monaten werden wir entsprechend reagieren, die Vorbereitungen sind demnächst abgeschlossen. Wenn danach die Schweizer Justiz kein Recht walten lässt, so muss der Fall auf internationales Niveau gehoben werden. Drei Jahre Schweigen seitens der Basler Staatsanwaltschaft und der Versuch, meine Existenz zu vernichten, sind genug.

Ardašir Pârse: Was werfen Sie dem Staatsanwalt Thomas Homberger und seinen Mittätern im Zusammenhang mit den Menschenrechtsverletzungen und dem Rechtsbruch genau vor? Können Sie das nochmals zusammenfassen, damit auch jene Leser informiert werden, die mit dem Fall noch nicht vertraut sind und unsere bisherigen Interviews zum Thema nicht gelesen haben?

Alexander Dorin: Eine allzu kurze Beschreibung wird nicht möglich sein, da diese Staatsanwaltsschafts-Kriminellen eine ganze Reihe von Verstössen gegen die Menschenrechte und die Schweizer Verfassung begangen haben. Aber gut, ich werde die kürzest mögliche Aufzählung geben.  

Gleich am Anfang ist die enorme Brutalität zu erwähnen, die von Mitgliedern einer Spezialeinheit während der Erstürmung meiner Liegenschaft angewendet wurde. So wurde z.B. die Eingangstüre meiner Liegenschaft aufgebrochen und beschädigt, wie auch die zweite Türe im Gang. Diese Beschädigungen der über hundert Jahre alten Türen wären absolut unnötig gewesen, da ich kurz vor dem Überfall die Liegenschaft betrat. Zudem hätte man einfach klingeln und mir die Zeit geben können, die Türe zu öffnen. Stattdessen wurden gleich mehrere Elemente meiner Liegenschaft beschädigt.

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Unnötige Beschädigungen von Dorins Liegenschaft durch das aggressive Sturmkommando der Basler Staatsanwaltschaft

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Als nächstes wurde ich im Garten meiner Liegenschaft überfallen und erhielt einen Schlag gegen den Hinterkopf, so dass ich zu Boden stürzte. Mir wurde eine automatische Waffe gegen den Kopf gedrückt, während man mir gleichzeitig die Arme und Beine fesselte und eine Augenbinde verpasste.

Wozu solche unnötigen Brutalitäten? Für wen stellte ich denn eine Gefahr dar? Und wer oder was wurde durch mich bedroht? Bin ich etwa ein Terrorist? Habe ich jemanden bedroht, vergewaltigt und getötet, oder plante ich etwa einen Terroranschlag? Die gleiche Brutalität mussten zwei weitere Hausbewohner über sich ergehen lassen. Zudem brach die Staatsanwaltschaft auch in die Wohnung des Dachstockbewohners ein, der mit mir nicht im Ansatz etwas zu tun hat. Im Anschluss an den Überfall wurde ich übrigens gefesselt in einen engen Metallkäfig gesperrt und zum Gefängnis gefahren. Wozu das? Konnte man mich nicht ganz normal fahren? Bin ich etwa der führende Kopf der Al Kaida oder sonst ein gefährlicher Terrorist?

Im Gefängnis verübte die Staatsanwaltschaft und Justiz dann gleich eine ganze Reihe von teils massiven Menschenrechtsverletzungen gegen mich. Ich wies gleich zu Beginn meiner Internierung meine damalige Pflichtverteidigerin Elisabeth Stärkle darauf hin, dass ich sofort eine psychiatrische Untersuchung fordere. Der Grund: bereits im Frühjahr 2005 wurde ich vor meiner Liegenschaft von einem Polizeiaufgebot ohne jegliche Begründung verhaftet und in das Untersuchungsgefängnis Waaghof gebracht. Dort fragte ich nach dem Grund meiner Verhaftung und wurde daraufhin als Antwort auf meine Frage von einem Wärter Namens Marcello Conrad massiv zusammengeschlagen, während ihn zwei andere Wärter dabei wild anfeuerten. Am nächsten Tag wurde ich reichlich ramponiert nach Hause geschickt, wiederum ohne jegliche Erklärung für die an mir verübten Brutalitäten. Eine Zeit danach erhielt ich von der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt einen Brief, in dem mir mitgeteilt wurde, dass gegen mich nichts vorliegt…. Interessant, dass mich einige Jahre davor ein Kommissar der Basler Staatsanwaltschaft vorlud, der mir während des Gesprächs mitteilte, ich solle sofort damit aufhören, die Schweizer Medien zu kritisieren….

Ich suchte sofort einen Psychiater auf, Herrn Rene Joray aus Basel, der den Fall protokollierte und mir riet, vom Staat umgehend eine Entschädigung zu verlangen. Kurze Zeit nach meiner Misshandlung erlitt ich auf der Strasse einen Zusammenbruch und musste ins Kantonsspital Basel eingeliefert werden, wo ein Ausfall des Gleichgewichtsorgans festgestellt wurde. Ich musste rund eine Woche mit massivem Drehschwindel im Spital liegen, bevor ich wieder nach Hause geschickt wurde. Bis zur völligen Genesung vergingen ca. acht Monate. Dr. Joray leitete mein Dossier an die Invalidenversicherung Basel-Stadt weiter, worauf mir prompt eine monatliche Entschädigung von mehreren hundert Franken zugesprochen wurde.

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Gruppenfoto des Pensioniertenvereins der Kantonspolizei Basel-Stadt während eines Ausflugs. Ganz links im Bild: Marcello Conrad, ehemaliger Folterknecht der Staatsanwaltschaft Basel-Stadt.

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Nahaufnahme von Marcello Conrad (rechts im Bild)

Gleich am Anfang meiner Internierung im Basler Gefängnis machte ich die Anwältin Elisabeth Stärkle darauf aufmerksam, dass ich aufgrund einer früheren Misshandlung durch die Basler Polizei bereits in ärztlicher Behandlung war und monatliche Entschädigungsgelder erhalte. Aufgrund dessen verlangte ich eine sofortige ärztliche Untersuchung, was praktisch europaweit zum Grundrecht eines jeden Menschen gehört. Frau Stärkle machte den Haftrichter Lucius Hagemann darauf aufmerksam, dass ich eine psychiatrische Untersuchung forderte, was von ihm jedoch ohne jegliche Begründung abgelehnt wurde. Das war die erste massive Menschenrechtsverletzung, die mir während meiner Internierung widerfuhr. Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Staatsanwaltschaft weder an nationales noch an internationales Recht hält.

Danach fing der Terror erst richtig an. Die ersten zwei Monate musste ich auf der geschlossenen Abteilung verbringen, was bedeutet, dass man während 23 Stunden täglich wie ein Tier in einer kleinen Zelle eingesperrt ist. Während meiner gesamten Haftzeit erhielt ich kein einziges Kleidungsstück zum Wechseln. Ich musste die Sachen an mir von Hand im Lavabo waschen, weil mir lange Zeit niemand erklärte, dass man einmal pro Woche seine Kleider in der Waschmaschine waschen kann. Und wie soll man überhaupt seine Kleider waschen, wenn man nur solche Kleider hat, die man am Körper trägt? Im Laufe der Zeit borgten mir Mitgefangene Unterhosen und Sportshorts, die ich laufend waschen musste, damit keine Infektion ausbricht.

Dann der Verhörterror: Ich wurde teils Stunden von äusserst aggressiven Kommissaren verhört, die mich abwechslungsweise beleidigten, bedrohten, erpressten und angeschrien haben. Dabei fielen die Kommissare Wilhelm und Altenbach besonders negativ auf. Ich verlangte nach meinem Anwalt, wobei ich laufend zu hören bekam, dass dieser keine Zeit habe. Wenn ich erwähnte, dass ich keine Aussagen ohne Anwalt machen wolle, wurde ich sogleich mit Haftverlängerung bedroht. Mir wurden Aussagen vorgelegt, die ich so gar nicht gemacht hatte und die ich unterschreiben sollte. Anfänglich weigerte ich mich, bis mir gesagt wurde, ich würde so lange nicht rauskommen, bis ich das unterschrieben habe. Das ist nicht nur völlig illegal, sondern laut einem Bundesgerichtsentscheid kann man solche Aussagen vor Gericht gar nicht verwenden.

2015 war ein extrem heisser Sommer. Verlangte ich während der teils enorm langen Verhöre nach Wasser, so wurde mir das verweigert. Vor und nach den Verhören wurde ich jeweils in einen Bunker ohne Fenster gesteckt. Man schickte mir Gewalttäter und Psychopathen in die Zelle, so dass ich zum Teil nächtelang nicht schlafen konnte und völlig erledigt zu den Verhören erscheinen musste. Nach drei Monaten Haftterror wurde mir von Kommissar Wilhelm grinsend mitgeteilt, dass meine Haft noch um vorläufig einen Monat verlängert wurde. Er sagte zu mir, dass ich so lange nicht rauskomme, bis ich mich ‚anpasse‘, was bedeutet, dass ich die erfundenen Beschuldigungen der Staatsanwaltschaft zugeben sollte. Erst am letzten Tag meiner Internierungszeit hatte ich das Glück, dass mich eine Kommissarin zum Gespräch lud, da ich vom Terror des äusserst aggressiven Kommissars Michael Wilhelm absolut genug hatte und weitere Verhöre mit ihm verweigerte. Zu meinem weiteren Glück war ein Bekannter von mir samt seinem Anwalt im Raum, da diesem Bekannten vorgeworfen wurde, er habe von mir Marihuana gekauft. Ich konnte zum ersten Mal während der gesamten Haft vor einem Anwalt ausführlich erklären, dass ich von der Staatsanwaltschaft seit Monaten terrorisiert werde, weil die Staatsanwaltschaft von mir Sachen hören möchte, die sie selber erfunden hat. Das Gespräch wurde protokolliert und steht als Beweis zur Verfügung. Im April 2017 wiederholte ich das ganze erneut, als ich wiederum zu einem Verhör vorgeladen wurde, dieses Mal im Kanton Baselland, zusammen mit einem anderen Bekannten. Auch das wurde protokolliert.

Ich bat während der Haft um Auskunft darüber, wie ich draussen meine finanziellen Angelegenheiten erledigen könne, worauf mir ein gewisser Kommissar Roppel ins Gesicht log, dass das nicht ginge. Erst viel später erfuhr ich von einem Mitgefangenen, dass es dafür eigens ein Sozialbüro innerhalb des Gefängnisses gäbe. Man spekulierte bereits damals darauf, dass auf diese Weise meine Existenz ins Wanken gerät.

Teile meiner Post an meine Bekannten wurden abgefangen und gar nie weiterleitet, wie man teilweise auch Briefe an mich nicht durchliess. Zudem logen mir Kommissare der Staatsanwaltschaft ins Gesicht, dass mich so gut wie niemand besuchen wolle. Erst nach meiner Haftentlassung erfuhr ich, dass mich zahlreiche Leute besuchen wollten, jedoch log die Staatsanwaltschaft diese an, dass ich keinen Besuch wünschte. Kommissar Roppel leitete zudem per Fax eine Falschinformation an eine deutsche Menschenrechtlerin und eine deutsche Anwältin weiter, die sich nach meinem Zustand erkundigten. Kommissar Roppel log die beiden Frauen an, dass es mir gut ginge, obwohl ich bereits seit längerer Zeit in der Haft fertiggemacht wurde und mich niemand nach meinem Befinden fragte. Das ist ein eindeutiger Fall von Amtsmissbrauch.

Laut dem Schweizer Gesetz habe ich das Recht, mehrere Verteidiger zu engagieren. Mein eigentlicher Anwalt, Stefan Suter aus Basel, der die Pflichtverteidigerin ersetzte, hatte so gut wie nie Zeit für mich und erschein auch zu den Verhören praktisch nie, so dass ich der Staatsanwaltschaft-Junta praktisch schutzlos ausgeliefert gewesen bin und diese alle Zeit der Welt hatte, mich laufend zu erpressen. Als ein anderer Schweizer Anwalt über meinen Verlag davon erfuhr, es handelt sich um Herrn Edmund Schönenberger, wollte er mich im Gefängnis besuchen. Der Staatsanwalt Thomas Homberger hinderte Herrn Schönenberger jedoch daran, mich zu besuchen. Aufgrund dessen bezeichnete Edmund Schönenberger den Staatsanwalt Homberger in einem Brief als Faschisten, was auch absolut zutrifft. Anders als Faschismus kann man das Verhalten solcher Irrer nicht bezeichnen.

Als nächstes wurde ich noch während der Haft per Brief darüber informiert, dass die Staatsanwaltschaft meine Liegenschaft beschlagnahmt hat, die ich 2005 von meiner Mutter geerbt habe. Meine Mutter hatte die Liegenschaft 1994 gekauft, nach dem Tod meiner Mutter erbte ich diese. Es gibt keine rechtliche Grundlage dafür, dass man ein legal geerbtes Haus beschlagnahmt, vor allem dann nicht, wenn dieses sich erwiesenermassen aus Mietzinseinnahmen finanziert. Mein Anwalt appellierte dagegen, wurde vom Appellationsgericht jedoch zurückgewiesen, was ja aufgrund des politischen Hintergrunds meines Falles auch überhaupt nicht verwundert. Diese illegale Beschlagnahme war ein weiteres Detail im Terror-Programm der kriminellen Staatsanwaltschaft, um mich dadurch zu brechen.

Bereits während meiner Inhaftierung kontaktierte Thomas Homberger übrigens meine Hypothekengeberin, eine Bank aus Basel, und erzählte ihr, dass gegen mich staatsanwaltliche Ermittlungen laufen würden. Das ist illegal, da bis zu einer Verurteilung laut Gesetz die Unschuldsvermutung gilt. Der Staatsanwalt Homberger erhoffte sich davon jedoch, dass ich mit der Bank Probleme bekommen würde, was dann später auch tatsächlich der Fall war. Nach meiner Freilassung informierte meine Bank meinen Treuhänder darüber, dass diese mir aufgrund der staatsanwaltlichen Ermittlungen die Hypothek kündigen wolle. Zusammen mit der Sperre beim Grundbuchamt, die Thomas Homberger veranlasste, hätte das für mich bedeutet, dass das Haus einfach weg und das Lebenswerk meiner Eltern damit zerstört gewesen wäre. Denn mit einer Grundbuchsperre kann man die Bank nicht wechseln, was natürlich der Intrigant Thomas Homberger nur allzu gut weiss.

Es ist dem Geschick meines Treuhänders zu verdanken, dass er der Bank erklären konnte, dass so eine Aktion, die für mich einen enorm finanziellen Verlust bedeutet hätte, illegal ist. Der Treuhänder musste sogar einen finanziellen Bürgen für das Haus organisieren, um die von Thomas Homberger eingefädelte Intrige gerade noch abzuwenden. Die Bank kündigte die Hypothek letztendlich nicht, dafür ist das Haus beim Grundbuchamt derzeit immer noch gesperrt. Thomas Homberger hat sich damit der versuchten Existenzvernichtung schuldig gemacht, wofür er letztendlich die Verantwortung wird übernehmen müssen.

Bereits während der Erstürmung meiner Liegenschaft haben Thomas Homberger und seine gewaltbereiten Hampelmänner ca. 90’000 Schweizer Franken von mir entwendet. Das Geld stammt vom Hausverkauf in Beli Potok nahe Belgrad – das Haus habe ich von meiner Mutter ebenfalls geerbt. Zudem konnte ich einen Teil des Geldes abheben, das meine Eltern auf einem Sparkonto in Serbien hatten. Viele Konten von Auslandsserben wurden während der Kriege und Sanktionen zeitweise eingefroren. Später konnte man diese Konten an der Börse für ca. 70% des eigentliches Wertes verkaufen, was immer noch besser war, als gar nichts zu bekommen. Der Haus- und Kontenverkauf sind bestens dokumentiert. Ebenso die Vollmacht, die ich damals einem Freund ausgestellt hatte, damit er für mich das Haus und das Konto verkauft. Die wichtigsten dieser Dokumente haben wir ja hier bei Parse & Parse bereits veröffentlicht. Für Homberger und die Kriminellen um ihn herum schien es jedoch nicht auszureichen, jemandem Gewalt anzutun, ihn seiner Freiheit zu berauben und seine Menschenrechte mehrfach zu brechen, sondern sie mussten auch Zugriff auf fremdes Eigentum haben, um so den Geschädigten völlig zu zerstören. Aber es ist wie es ist, auch dafür werden diese Verbrecher schlussendlich die Verantwortung übernehmen müssen.

Ardašir Pârse: Das ist ja ein ziemliches Paket, für das Thomas Homberger und andere Mitglieder der Staatanwaltschaft die Verantwortung tragen.

Alexander Dorin: Ja, aber das ist immer noch nicht alles. Zu erwähnen sind auch die Erpressungen und Erpressungsversuche von Thomas Homberger und seinem Nachfolger Thomas Hofer, der Homberger in meinem Fall ablöste, gegen diverse meiner Bekannten. So wollte man eine Hausbewohnerin von mir während Monaten durch Haftzermürbung dazu zwingen, dass sie mich falsch beschuldigt. Als sie standhaft blieb, da schlug ihr die Staatsanwaltschaft gegen Ende ihrer Haftzeit von drei Monaten einen Deal vor. Sie sollte einfach von der Staatsanwaltschaft erfundene Behauptungen bestätigen, dann könne sie wieder nach Hause gehen. Zum Glück ging sie nicht auf diese Erpressung ein und harrte bis am Schluss ihrer Internierung in der Zelle aus.

Die Staatsanwaltschaft versuchte übrigens bereits während der Erstürmung meiner Liegenschaft, die gleiche Frau für ihre schmutzigen Ziele zu missbrauchen. Ich und zwei Hausbewohner wurden nach der Erstürmung meines Hauses ins Gefängnis gebracht. Nachdem die Frau bereits entführt wurde, wurde sie von der Polizei nochmals zurück in meine Liegenschaft gebracht. Man führte sie in die Wohnung im Erdgeschoss, wo sie von mehreren Staatsanwaltschaft-Terroristen bereits erwartet wurde. Dort führte man sie zu einem Schrank, den Mitglieder der Staatsanwaltschaft angeblich aufgebrochen hatten. Einer der Männer zog einen Plastiksack aus dem Schrank und sagte zu der Frau ‚Schauen Sie mal, was wir hier gefunden haben‘. Laut den Aussagen des Mannes soll es sich um einen Sack mit Marihuana gehandelt haben. Die Frau fragte, weshalb man sie in die Wohnung brachte, da dies nicht ihre Wohnung sei. Sie selber wohnte im zweiten Stock. Als Antwort erhielt sie folgendes: ‚Halt deine Schnauze!‘.

Fast schon überflüssig zu erklären, dass dieses Verhalten der Staatsanwaltschaft völlig illegal ist. Während der angeblichen Öffnung des Schrankes hätten der Mieter oder der Hausbesitzer anwesend sein müssen. Ansonsten kann man einem Beschuldigten z.B. auch eine Handgranate in die Wohnung legen und dann sagen ’sehen Sie, wir haben eine Handgranate gefunden, Sie wollten einen Terroranschlag verüben‘. Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG 2 BvR 15/11, Beschluss vom 26.10.2011) hält fest, dass Durchsuchungsanordnungen verfassungsrechtlich nur zulässig sind, wenn der auf zureichende tatsächliche Anhaltspunkte gegründete Verdacht besteht, dass der Betroffene eine Straftat begangen hat. Angesichts der Schwere des Grundrechtseingriffs müssen die Verdachtsgründe über vage Anhaltspunkte und bloße Vermutungen hinausreichen.

Die Erdgeschosswohnung wurde damals von einem Mann gemietet, der gerade dabei war, eine Forexhandel-Firma ins Leben zu rufen. Welche Verdachtsmomente existierten damals gegen ihn? Offensichtlich keine, denn der Mann wurde in der Zeit der Erstürmung der Liegenschaft und auch danach nicht verhaftet. Aber weshalb nicht, wenn die Staatsanwaltschaft vorgibt, in seiner Wohnung sei Hanf gefunden worden. Und weshalb waren der Mieter oder ich während der Durchsuchung der Erdgeschosswohnung nicht anwesend? Welchen Grund kann es dafür geben, ausser jenen, dass die Staatsanwaltschaft die Situation manipuliert hat? Und weshalb wurde die Bewohnerin aus dem zweiten Stock erst NACHTRÄGLICH in die Wohnung gebracht, die mit dieser Wohnung so oder so nichts zu tun hat? Die Antwort liegt wohl auf der Hand. Übrigens wurde während der ganzen Aktion NIEMANDEM im Haus ein schriftlicher Hausdurchsuchungs- und Haftbefehl vorgelegt, was ebenfalls gegen das Gesetz verstösst.

Als die Erpressungsversuche der Staatsanwaltschaft jedenfalls nicht fruchteten und die Hausbewohnerin nach drei Monaten Freiheitsberaubung wieder freigelassen werden musste, da realisierte die Staatsanwaltschaft wohl, dass diese Frau im Sinne der Staatsanwaltschaft für den Fall nicht mehr zu gebrauchen war. Eine Zeit danach wurde der Frau die Arbeit als Altenpflegerin nicht mehr verlängert, gefolgt von dem Beschluss, dass sie die Schweiz verlassen müsse. Man wollte sich offensichtlich einer unangenehmen Zeugin für den Behördenterror entledigen. Dumm nur für die Staatsanwaltschaft, dass die Frau trotz Vertreibung aus der Schweiz darauf besteht, als meine Zeugin für den Prozess zur Verfügung zu stehen. Ihre schriftlichen und gefilmten Aussagen wurden jedoch von einem Journalisten von dem bereits erwähnten russischen Sender entgegengenommen. Das ist als Vorsichtsmassnahme für den Fall gedacht, falls die Basler Behörden beschliessen, die Frau als Zeugin vor Gericht nicht zuzulassen und die Öffentlichkeit vom Prozess ausschliessen, um so ihre Schweinereien zu vertuschen.

Ardašir Pârse: Das ist allerdings harter Tobak. Das erinnert mich stark an die Vorgehensweise in einschlägig bekannten Bananenrepubliken.

Alexander Dorin: Ja sicher, nur war die Frau nicht die einzige Person, bei der die Staatsanwaltschaft Erpressungsversuche angewendet hat. während meiner Internierung erreichte meinen damaligen Anwalt Stefan Suter ein Brief von einem Häftling im Untersuchungsgefängnis. Der Häftling schrieb meinem Anwalt, dass ein anderer Häftling sich im Dilemma befindet, dass ihm die Staatsanwaltschaft damit gedroht hat, er könne das Gefängnis so lange nicht verlassen, bis er mich beschuldigt, ich hätte von ihm grosse Mengen Marihuana abgekauft. Er müsse mir mindestens 100 Kg anhängen, sonst könne er nicht gehen und müsse noch lange im Gefängnis schmoren. Ich erfuhr später von weiteren zwei Personen, denen der Häftling genau das gleiche erzählte. Nach meiner Haftentlassung kontaktierte ich diese Personen und erhielt diese Geschichte auch von ihnen bestätigt.

Die Staatsanwaltschaft lud den Urheber des Warnbriefes zum Gespräch vor und versuchte, diesen durch Einschüchterung dazu zu bewegen, dass er den Inhalt des Briefes nachträglich relativiert. Das wird jedoch nichts bringen, da der Brief gesichert ist, zudem hat der Mann zugesagt, als Zeuge vor Gericht zur Verfügung zu stehen.

Die gleiche Taktik verfolgte die Staatsanwaltschaft bei weiteren Personen. So z.B. bei einem pensionierten Schachspieler, den ich seit Jahren kenne und den ich jeder Zeit anrufen konnte, wenn ich ein Auto benötigte, da ich selbst keinen Führerschein besitze. Diesem Mann drohte die Staatsanwaltschaft mit langer Haft, falls er mich nicht beschuldigt. Dieser Bekannte von mir bestätigte mittlerweile, dass er von der Staatsanwaltschaft unter enormen Druck gesetzt und mit diversen Konsequenzen bedroht wurde, falls er nicht unwahre Behauptungen der Staatsanwaltschaft bestätigt. Auch er wurde mittlerweile vom russischen Sender gefilmt, zudem bestätigte er den Vorfall auch schriftlich. Er wird ebenso während des Prozesses vor Gericht erscheinen, um die kriminellen Methoden der Basler Staatsanwaltschaft zu bestätigen.

Ähnliche Methoden hat die Staatsanwaltschaft bei diversen Bekannten von mir angewendet, die zu Verhören vorgeladen wurden. Auf all diese Leute wurde ein enormer Druck ausgeübt. Diese Aussagen dieser Zeugen sind in Form von Filmaufnahmen und schriftlichen Aussagen gesichert und werden in die Dokumentation über meinen Fall eingearbeitet, die derzeit am Entstehen ist. Zudem wird all dieses Beweismaterial vor Gericht präsentiert werden.

Ardašir Pârse: Sie erwähnten gegenüber mir während eines persönlichen Gesprächs, dass sich Thomas Homberger und seine Clique auch gegenüber dem ehemaligen französischen Geheimdienstmitarbeiter Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić schuldig gemacht habe. Können Sie den Hintergrund für unsere Leser nochmals kurz wiedergeben?

Alexander Dorin: Gerne. Wie Sie bereits wissen, so hat die Staatsanwaltschaft während der Erstürmung meiner Liegenschaft meinen Arbeitscomputer beschlagnahmt und zahlreiche Dokumente in digitaler Form gestohlen, die ich von Jugoslav Petrušić erhalten habe. Nach meiner Haftentlassung und der Rückgabe meines Computers konnte ein Fachmann auf meinem Computer übrigens ein sogenanntes Spyware-Programm feststellen, welches er wieder entfernte.

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Der ehemalige französische Geheimdienstmitarbeiter Jugoslav ‚Dominique‘ Petrušić. Während der Erstürmung von Dorins Liegenschaft haben Mitglieder aus dem Team von Thomas Homberger etliche von Petrušićs Dokumenten gestohlen.

Einen Teil der entwendeten Dokumente erhielt ich nicht wieder zurück. Man gab mir zwar irgendwelche Dateien zurück, jedoch fehlten darauf zahlreiche Dokumente. Das stellte Jugoslav Petrušić persönlich fest, als er nach der Rückgabe der Dateien diese prüfte. Interessanterweise fehlten genau jene Dokumente, die über albanisch-moslemische terroristische Aktivitäten berichteten. Die albanische Terroreinheit UÇK verübte während des Kosovokrieges zahlreiche Kriegsverbrechen, hautsächlich an Serben und Roma. Jedoch verübte diese terroristische Vereinigung auch gegen Albaner zahlreiche Verbrechen, vor allem gegen solche, die sich gegenüber dem Staat Jugoslawien loyal zeigten und sich am Terror gegen die nichtalbanischen Volksgruppen nicht beteiligten wollten. Wie Sie ja wissen, so kursieren mittlerweile auch zahlreiche Berichte über den Organhandel im Kosovo. Während des Krieges verschwanden zahlreiche Serben im Kosovo, die bis heute als vermisst gelten.

Die Dokumente von Jugoslav Petrušić belegen diese Verbrechen der albanischen UÇK-Terroreinheit minutiös. Petrušić zeigt zudem auf, dass sich albanische Terroristen ausgerechnet in der Schweiz organisierten und weiter organisieren. Bereits während des Krieges sammelten und lagerten sie in der Schweiz grosse Summen Gelder, die für den Krieg eingesetzt wurden. Weshalb wurde das seitens der Schweizer Behörden nie unterbunden? Und welches Interesse kann die Staatenanwaltschaft in Basel daran haben, dass solche Dokumente verschwinden? Eigeninteresse fällt als Faktor wohl aus. Woher weht dann der Wind?

Albanisches Geld für Krieg

Unterstützer der albanischen Terroreinheit UÇK sammelten während des Kosovo-Krieges in der Schweiz ungehindert Gelder für die Finanzierung des Krieges, welches auf Schweizer Banken lagerte.

Ardašir Pârse: Einerseits ist es mehr als offensichtlich, dass die Schweiz als Erfüllungsgehilfe der US-Aussenpolitik fungiert. Das war nicht zuletzt offensichtlich, als die Schweiz den von den USA herbeigebombten und illegal von Serbien abgetrennten Kunststaat Kosovo auf US-Initiative anerkannte, obwohl die Schweiz stets vorgibt, sie sei neutral. Auch die Intervention der US-Botschaft in Bern gegen den Schweizer Autor Dr. Daniel Ganser weist darauf hin, dass in der Schweiz US-Kritik unerwünscht ist. Auf der anderen Seite scheint es jedoch noch einen zusätzlichen Faktor zu geben, den Sie in einem der vorangehenden Interviews bereits erläuterten.

Alexander Dorin: Genau. Ich erwähnte in einem vorangehen Interview bereits, dass ich von einem Mann kontaktiert wurde, der damals über sein Geschäft mit einer gewissen Mirsada Voser-Alibašić bekannt gewesen ist. Laut Auskunft des Zeugen war Mirsada Voser-Alibašić in der bosnisch-islamischen Gemeinschaft Džemat tätig, was z.B. von der Schweizer Onlinedatenbank Moneyhouse.ch bestätigt wird. Zudem ist Frau Voser mit Beat Voser verheiratet, dem ehemaligen Chef der Basler Kriminalpolizei und leitender Staatsanwalt. Recherchen belegen übrigens, dass die islamische Vereinigung Džemat in den Schlagzeilen von diversen Schweizer Medien landete, weil diese Vereinigung den Jihad unterstützte und Hassprediger beherbergte.

Wie mir diese Zeugin erzählte, so soll Frau Voser die Serben gar nicht mögen. Sie sei während eines Gesprächs mit dem Zeugen stolz darauf gewesen, dass sie über ihren Mann einigen Serben bereits grosse Probleme bereitet habe, darunter auch einem gewissen Alexander Dorin, dessen Enthüllungen über moslemische Kriegsverbrechen in Bosnien ihr offensichtlich sauer aufgestossen sind…. Ebenso interessant ist, dass Beat Voser während meiner Internierung als Chef der Basler Kriminalpolizei und leitender Staatsanwalt im Amt war, denn damit war er auch gleichzeitig Chef von Thomas Homberger und allen anderen Beteiligten, die an den an mir verübten Menschenrechtsverletzungen beteiligt gewesen sind. So konnte ich mir nachträglich auch den Umstand erklären, dass die Basler Staatsanwaltschaft mich über diverse Aspekte über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien und meine Verbindung zum Ex-Geheimdienstler Jugoslav Petrušić ausquetschte, wie auch die Tatsache, dass aus meinem Haus etliche Dokumente über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien und mein Arbeitscomputer entwendet wurden. In einem Interview erklärte Frau Voser gleich selbst, was ihre Aufgabe ist (veröffentlicht in der Schweizer Migrationszeitung MIX, Ausgabe Nr. 21, November 2011):

«Ich engagiere mich freiwillig rund acht Stunden in der Woche als Vorstandsmitglied in der Islamischen Gemeinschaft Bosniens sowie als Präsidentin in der Frauensektion bosnischer Musliminnen. Ich tue alles, damit sich Bosnierinnen und Bosnier in der Schweiz besser zurechtfinden.»

Interessant, dass sich Frau Voser ausschliesslich um das Wohl moslemischer Bosnier kümmert, da in Bosnien hauptsächlich drei Volksgruppen leben: moslemische Bosnier, orthodoxe Serben und katholische Kroaten. Doch als gläubige Muslimin scheint sie die Tatsache nicht weiter zu kümmern, dass während des Bosnienkrieges auch Zehntausende Serben getötet und Hunderttausende vertrieben wurden. Interessant auch, dass Frau Voser ausgerechnet in einer islamischen Vereinigung als Vorstand tätig war, die wegen Hassreden und der Unterstützung des Jihad bereits in den Schlagzeilen landete. Nicht minder interessant ist die Tatsache, dass Untergebene ihres Mannes ausgerechnet auf einen Publizisten mit serbischen Wurzeln losgegangen sind, der in seinen Büchern Tatsachen veröffentlichte, die der bosnisch-moslemischen Bürgerkriegspartei und unseren Massenmedien so gar nicht schmeicheln wollen. Ich möchte an dieser Stelle nochmals auf den Ärger hinweisen, den der Schweizer Autor Dr. Daniele Ganser just in dem Moment bekam, als die US-Botschaft in Bern gegen Herrn Gansers brisante Enthüllungen zu 9/11 protestierte….

Mirsada Voser

Mirsada Voser-Alibašić, ehemals als Vorstand in der bosnisch-islamischen Geneinschaft Džemat tätig. Diese Vereinigung geriet in der Schweiz bereits wegen Unterstützung des Jihad und Hasspredigten in die Schlagzeilen. Die bekennende Muslimin ist zudem mit Beat Voser verheiratet, dem ehemaligen Chef der Basler Kriminalpolizei und leitendem Staatsanwalt.

Doch Frau Voser geht noch weiter. Am 23. Oktober 2015 hielt Frau Voser in Basel während einer Veranstaltung des Vereins Frauenmal eine Tischrede, in der sie Slobodan Milošević, Radovan Karadžić und Benjamin Netanjahu mit den deutschen Nationalsozialisten gleichsetzte (frauenmahl.de) .Dabei ‚vergass‘ die gute Frau Voser wohl zu erwähnen, dass während des Zweiten Weltkrieges gerade viele ihre moslemischen Glaubensbrüder gegenüber den Nazis äussert positiv gestimmt waren und diese bei zahlreichen Verbrechen auch unterstützten. Einer der wohl bekanntestenVertreter der Zusammenarbeit zwischen den deutschen Nazianalsozialisten und dem Islam war Mohammed Amin al-Husseini, ebenfalls bekannt als Großmufti von Jerusalem.

Amin al-Husseini spielte eine entscheidende Rolle bei der Ausbreitung des modernen Antisemitismus im arabischen Raum und der Zusammenarbeit von islamistischen Antisemiten mit den Nationalsozialisten. Er war überzeugter Befürworter der Vernichtung der europäischen Juden im deutschen Reich und in den von Deutschland besetzten Gebieten. Er knüpfte Kontakte zu den Nationalsozialisten, gewann die Unterstützung durch deutsche Führungskreise und lebte von Oktober 1941 bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges in Berlin. In dieser Zeit wurde er Mitglied der SS und betrieb Propaganda für Deutschland in arabischer Sprache. In der Spätphase des Weltkrieges half al-Husseini auf dem Balkan bei der Mobilisierung von Muslimen für die Waffen SS. Der französische Innenminister erklärte im Mai 1945 rückblickend, al-Husseini sei die „Leitfigur deutscher Spionage in allen muslimischen Ländern“ (Wikipedia)

Amin al Husseini und Adolf Hitler

Amin al-Husseini mit Adolf Hitler

Bezeichnend auch, dass Frau Voser-Alibašić auch dann Gedächtnislücken vorweist, wenn es darum geht, dass eben dieser Mohammed Amin al-Husseini während des Zweiten Weltkriegs in Bosnien an der Formierung muslimscher SS-Einheiten beteiligt war, von denen die SS-Handschar Division (13. Waffen-Gebirgs-Division der SS) die grösste und bekannteste war. Diese Einheit fiel besonders durch ihre an den Tito-Partisanen und der serbischen Bevölkerung Bosniens verübten Grausamkeiten auf. Auch in der kroatisch-faschistischen Einheit Crna Legija (Schwarze Legion) dienten während der Zweiten Weltkrieges zahlreiche bosnische Muslime. Diese Einheit wütete vor allem in Ostbosnien, wo sich auch die Stadt Srebrenica befindet. Allein in dieser Gegend wurden etwas mehr als 6400 serbische Zivilisten ermordet. Zur Erinnerung: 1941 wurde der grosskroatische Faschistenstaat NDH (Nezavisna Država Hrvatska) gegründet, der, nebst Kroatien, auch ganz Bosnien und Teile Serbiens umfasste und von der faschistischen Ustaša-Bewegung geführt wurde. Das verbündete Deutsche Reich und Königreich Italien stationierten zunächst Besatzungstruppen im NDH-Staat. Dieser unterstützte die Achsenmächte durch die Stellung von Truppen, welche die systematische Ermordung von ethnischen Minderheiten, hauptsächlich Serben Juden und Roma, betrieben. Die Schätzungen der im NDH-Staat ermordeten Serben reichen bis zu 800’000. An diesen Massenmorden beteiligten sich zwischen 1941 auch zahlreiche Muslime aus Bosnien, die u.a. auch in den bereits erwähnten faschistischen Einheiten dienten. Aus der NDH-Zeit ging vor allem das berüchtigte Konzentrationslager Jasenovac in die Geschichte ein, in dem vor allem Hunderttausende Serben, Juden und Zigeuner auf brutalste Art und Weise ermordet wurden. Für die Beteiligung an diesen Massenmorden wurden die bosnisch-muslimischen Helfer von den kroatischen Ustaša-Faschisten zärtlich Hrvatsko cvijeće (Kroatische Blumen) genannt.

Jasenovac

Eine Dokumentation über den hunderttausenfachen Massenmord an den Serben während des Zweiten Weltkriegs, begangen von kroatisch-faschistischen Ustsscha-Einheiten unter aktiver Mithilfe bosnischer Muslime

Crna Legija

Muslimische Kämpfer der schwarzen Legion beim beten in der Umgebung von Srebrenica während des Zweiten Weltkrieges

Eine andere bosnisch-moslemische Vereinigung aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges trägt den Namen Mladi Muslimani (Junge Moslems). Mehrere Mitglieder dieser Vereinigung wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von einem jugoslawischen Gericht zum Tode verurteilt. Auch Alija Izetbegović (geb. 1925), der 1992 Präsident des von Muslimen einseitig ausgerufenen Staates Bosniens (gegen den Willen der ca. 1.5. Millionen bosnischen Serben) wurde, war bereits als Sechzehnjähriger Mitglied dieser Vereinigung. Aufgrund pro-faschistischer und staatsfeindlicher Aktivitäten wurde er 1946 in Sarajevo zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt.

Alija Izetbegovic

Alija Izetbegović 1946

1970 veröffentlichte Alija Izetbegović zunächst im Eigenverlag sein Buch Islamska deklaracija (Islamische Deklaration)), das zuerst aus Sicherheitsgründen nur in innermoslemischen Kreisen Bosniens kursierte. Gleich zu Beginn der Einleitung steht folgendes geschrieben:

Unser Ziel: Die Islamisierung der Muslime
Unser Moto: Glauben und kämpfen

Nachfolgend einige Zitate aus dem Buch, um die Ideologie von Alija Izetbegović zu verdeutlichen:

Der erste und wichtigste Rückschluss aus dem bisher Gesagten ist sicher, dass der Islam absolut nicht mit nicht-islamischen Systemen in Einklang zu bringen ist. Es kann keinen Frieden und keine Koexistenz des islamischen Glaubens mit nicht-islamischen sozialen oder politischen Institutionen geben. […]

Der Islam schließt klar jedes Recht zum Handeln und sogar jede Möglichkeit des Handelns andersartiger Ideologien auf eigenem Boden aus. Folglich sind andere Meinungen ausgeschlossen, und der ganze Staat muss das moralische Konzept der Religion widerspiegeln und stützen. […]

Der Islam muss alle Gebiete des persönlichen Lebens, in der Familie und in der Gesellschaft durchwirken, und zwar durch die Wiedergeburt des islamischen Glaubens und die Bildung einer einheitlichen moslemischen Gemeinde von Marokko bis Indonesien. […]

Ebenso wie ein Einzelner, der einmal zum Islam gekommen ist, nicht mehr in der Lage ist, für ein anderes Ideal zu leben oder zu sterben, so kann dies auch kein Staat, der einmal den Islam angenommen hat. Für einen Moslem ist es undenkbar, sich für einen Herrscher zu opfern, egal welchen Namen er trägt, oder für den Ruhm einer Nation oder einer Partei, weil der Moslem in solchem Gebaren instinktiv eine Gotteslästerung und Götzenverehrung sieht. Ein Moslem kann nur mit dem Namen Allahs auf den Lippen und für den Ruhm des Islam sterben, oder aber vom Schlachtfeld flüchten. […]

Die Erziehung der Nation und besonders die Massenmedien – Presse, Radio, Film und Fernsehen – sollten in den Händen von Leuten liegen, deren islamische moralische und intellektuelle Autorität unbestritten ist. […]

Die islamische Erneuerung kann erst beginnen, nachdem es eine religiöse Revolution gegeben hat, doch um die Erneuerung erfolgreich fortzusetzen und zu vollenden, braucht es zwingend eine politische Revolution. […]

Die islamische Bewegung sollte dann die Macht übernehmen, wenn sie moralisch und zahlenmäßig stark genug ist, nicht nur die bestehende nicht-islamische Regierung zu stürzen, sondern auch eine neue islamische Regierung zu schaffen. […]

Eines der bereits genannten Argumente für eine islamische Ordnung in der heutigen Zeit lautete, dass es eine der natürlichen Funktionen des Islam ist, zu versuchen, alle Moslems und moslemischen Gemeinschaften weltweit zusammenzubringen. Unter den heutigen Bedingungen bedeutet dies den Kampf um die Schaffung eines großen islamischen Staatenbundes von Marokko bis Indonesien, vom tropischen Afrika bis Zentralasien. […]“

Islamska_deklaracija

Izetbegović’s Islamische Erklärung von 1970

Islamska deklaracija Neuauflage

Neuauflage von 1990 auf Englisch

1983, nachdem man bei Izetbegović erneut islamisch-faschistisches Propagandamaterial sicherstellen und ihn wegen extremistischer Aktivitäten überführen konnte, wurde er in Jugoslawien zu vierzehn Jahren Haft verurteilt, wovon er jedoch nur fünf absaß. Mehrere von Izetbegovićs Mitstreitern wurden zu Haftstrafen zwischen fünf und fünfzehn Jahren verurteilt.

Sarajevo Prozess 1983

Sarajevo 1983: Der Gerichtsprozess gegen Alija Izetbegović (unterste Reihe links) und seine Mitstreiter

Unbelehrbar wie er war, veröffentlichte Izetbegović 1990 eine Neuauflage seines Buches Eine islamische Deklaration – und legte damit den Grundstein für den Bosnienkrieg, der im Frühjahr 1992 ausbrach. Was nun Frau Voser-Alibašić als bekennende Islamistin ebenfalls verschweigt, ist die Tatsache, dass eben dieser Bosnienkrieg durch Morde und Massaker an Serben ausgelöst wurde. Am 1. März 1992, mehr als ein Monat vor dem Ausbruch des Krieges in Bosnien, überfielen vier moslemische Terroristen vor der orthodoxen Kirche in Sarajevo im Stadtteil Baščaršija eine serbische Hochzeitsgesellschaft. Die Angreifer entrissen dem Vater des Bräutigams, Nikola Gardović, die Fahne der serbisch-orthodoxen Kirche, wobei gleichzeitig einer der Angreifer auf Gardović schoss, der kurz darauf seinen Verletzungen erlag. Der Mörder heisst Ramiz ‚Ćelo‘ Delalić und wurde von den bosnisch-moslemischen Behörden für diesen Mord nie belangt. Bei Delalić Begleitern während des tödlichen Überfalls handelt es sich um folgende Personen bosnisch-muslimischer Herkunft: Suad Šabanović, Muhamed Švrakić und Taib Torlaković.

Nikola Gardovic

Anfangs März 1992 in Sarajevo: Beisetzung von Nikola Gardović

Ramiz Delalić

Verübte den ersten Mord in Bosnien einen Monat vor Ausbruch des Krieges: Ramiz ‚Ćelo‘ Delalić

Eisernes Schweigen von Frau Voser-Alibašić herrscht auch im Zusammenhang mit folgendem Verbrechen. Am 26. März 1992, eine Woche vor dem offiziellen Kriegsausbruch in Bosnien, überfielen kroatisch-moslemische Einheiten den Ort Sijekovac nahe der Stadt Bosanski Brod. Was sich damals genau zutrug, erfahren wir z.B. aus dem Magazin Ketzerbriefe, das vom deutschen Ahriman-Verlag in Freiburg im Breisgau regelmässig herausgegeben wird (Ketzerbriefe 68, Sara Flounders: Die bosnische Tragödie – Die unbekannte Rolle der USA):

Einige Stunden vor dem Massaker luden die Kroaten die führenden serbischen Bürger zu einer Besprechung des „Krisenkommandos“ ein und garantierten ihnen Sicherheit. Das Krisenkommando bestand nur aus Vertretern kroatischer und bosnisch-moslemischer Organisation.

Ein Bataillon der 108. Brigade der kroatischen Armee ZNG hatte die Grenze überschritten und war in dem Ort einquartiert worden. Zuerst brachen die Soldaten in das Haus des Serben Jovan Zecevic ein, der an die Sicherheitsversprechen glaubte und ihnen die Waffen aushändigte. Als aber sein Nachbar die Herausgabe der Waffen verweigerte, eröffneten die Soldaten Feuer aus allen verfügbaren Infanterie- und Artilleriewaffen.

Sie töteten Jovan Zecevic und schnitten seinen Söhnen die Kehle durch. Sie setzen ihre blutige Orgie fort, gingen von Haus zu Haus, demolierten alles, legten Feuer und ermordeten die Bewohner, welche zu keinem Widerstand in der Lage waren. Den meisten Leuten wurde die Kehle durchgeschnitten, dann wurden sie verbrannt. Die Überreste einer Anzahl unbekannter Leichen wurden in einem Kühlwagen weggebracht und in den Fluss Sava geworfen. Zur gleichen Zeit wurden über 50 serbische Häuser angezündet oder auf andere Art zerstört.

Die Massenschlächterei in Bosanski Brod und Umgebung setze sich danach noch fort. An der Liquidation der Serben beteiligten sich auch lokale kroatische und moslemische Einwohner.

Einer der Beteiligten dieser Massaker, der bosnisch-moslemische Söldner und bekennender Nazi Sakib Balić, bestätigte in diversen Medien Ex-Jugoslawiens diese Massaker mehrfach und erzählte brisante Details. Balić erwähnte auch, dass die gleichen Mörder in der Umgebung von Sijekovac mehrere Duzend Angehörige der Roma-Volksgruppe ermordeten und in Massengräber verscharrten, darunter vorwiegend Frauen und Kinder (die ersten Massengräber wurden 2004 geöffnet).

Gedenktafel

Erinnerungtafel für die serbischen Opfer in der Kirche von Sijekovac

Sakib Balic

Der bosnisch-muslimische Nazi-Söldner Sakib Balić, der während des ersten Massakers in Bosnien (eine Woche vor Kriegsbeginn in Sijekovac) anwesend war.

Ein grosser Teil der bosnischen Muslime schweigt eisern über die eigenen Verbrechen währen des Krieges in Bosnien. Das ist aus ihrer Sicht auch verständlich, da die westlichen Massenmedien darüber fast nie berichteten. Unsere Medien verhielten sich praktisch gleich parteiisch einseitig wie heute im Zusammenhang mit dem Krieg in Syrien, wenn nicht sogar schlimmer. So gesehen sollte es ebenso wenig verwundern, dass nach wie vor die Tatsache kaum thematisiert wird, dass während des Bosnienkrieges Tausende Gotteskrieger aus diversen moslemischen Staaten auf der Seite der bosnisch-moslemischen Armee kämpften. Zahlreiche Massaker, Folterungen, Verstümmelungen und Enthauptungen gehen auf ihr Konto, wobei die Opfer meist bosnische Serben waren, zu einem kleineren Teil auch bosnische Kroaten.

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Muslimische Kämpfer in Bosnien

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Verbrechen muslimischer Söldner während des Bosnienkriegs

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Ein weiteres Tabuthema sind die moslemischen Verbrechen an den serbischen Bewohnern Sarajevos und in der Umgebung von Srebrenica zwischen 1992 und 1995, obwohl gerade beide Städte von unserer Monopolpresse und der bosnisch-moslemischen Regierung in Sarajevo als Paradebeispiel für das Leid der moslemischen Bevölkerung herangezogen werden. In und um Srebrenica wurden zwischen 1992 und 1995 ca. 3280 Serben getötet, darunter Frauen, Kinder und alte Menschen, während die Todeszahl der Serben in und um Sarajevo während des Krieges über 7000 beträgt. Das wurde z.B. von der Belgrader Organisation Institut za istraživanje srpskih stradanja u 20. veku durch diverse Publikationen und Namenslisten dokumentiert. Sie sehen also, dass gerade moslemische Institutionen ein grosses Interesse daran haben, dass die volle Wahrheit über die Kriege im ehemaligen Jugoslawien einer breiten Öffentlichkeit nicht bekannt wird.

Sarajevo_Grbavica1

Grbavica, einer der serbischen Stadtteile Sarajevos, die während des Krieges zerstört wurden.

Ardašir Pârse: So gesehen lässt sich auch der Umstand erklären, dass Thomas Homberger alle Dokumente beschlagnahmen liess, die Sie von Jugoslav Petrušic erhalten haben und deren Veröffentlichung vorgesehen war.

Alexander Dorin: Genau genommen hat die Basler Staatsanwaltschaft damit anti-terroristische Ermittlungen sabotiert, da sich diese Dokumente genau mit diesem Thema befassen. Das hat Jugoslav Petrušić für die vorbereitete Dokumentation bereits bestätigt. Homberger & Co. werden letztendlich auch dafür die Verantwortung übernehmen müssen. Höchste Schweizer Staatsstellen werden in der nächsten Zeit detailliert über diesen Justizskandal informiert werden. Wenn das keine befriedigenden Reaktionen nach sich zieht, dann werden wir dafür sorgen, dass die Kriminellen der Basler Staatsanwaltschaft und ihre Rechtsbrüche in einer Doku einem Millionenpublikum vorgestellt werden, gefolgt von einer Anzeige vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte in Strassburg.

Am 11. 06. 2018 hatte ich übrigens einen Auftritt im der Morgensendung des serbischen TV-Senders Happy TV, welche von Hunderttausenden Zuschauern in Serbien und Bosnien gesehen wird. Mit dabei war John Bosnitch, der Mitarbeiter des russischen Senders Russia Today. Während der Sendung konnte ich abermals Details meiner Verfolgung durch kriminelle Mitglieder der Basler Staatsanwaltschaft erzählen.

Ardašir Pârse: Es bleibt also spannend. Vielen Dank für das Interview Herr Dorin, wir werden den Fortgang dieses Skandals weiter mitverfolgen und hoffen sehr, dass das Recht über das Unrecht siegt.

 

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3 Gedanken zu „Basler Staatsanwalt Thomas Homberger geht in die Geschichte ein

  1. Diese Saunazis in unserer Justiz gehören verurteilt und eingelocht. Homberger ist ein Paradebeispiel für so eine gestörte Persönlichkeit.

  2. Was für eine Bande von korrupten Behörden-Faschisten – unglaublich. Diese Säue müssen zur Rechenschaft gezogen werden.-

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