Bernard Lewis und “The Middle East” (1)

Die Artikelreihe ist auch in Spanisch zu lesen

Bernard Lewis, Emeritus der Princeton University, ist zweifelsohne ein Experte für die Ethnien Irans, der Türkei, Zentralasiens und der arabischen Staaten. Er ist der Erfinder des geopolitischen Begriffes des sog. „Middle East“, das deckungsgleich mit dem ursprünglichen Gebiet des ehemaligen Osmanischen Reiches ist. Heute versteht man darunter gewöhnlich Südwestasien und Nordostafrika von Libyen bis Afghanistan, oft von Marokko bis Pakistan (Websters Third New International Dictionary of the English Language, Unabridged, 1993, p. 1430). Bernard Lewis, ein turkophiler Historiker und Publizist mit Schwerpunkt Orientalistik war zuletzt Politikberater von George W. Bush. Und weil Bernard Lewis tatsächlich ein Experte auf diesem Gebiet ist, liegt genau hierin auch die Tragödie, denn er nutzt sein Wissen als Motor der Zerstörung und Vernichtung. Nur wenige kennen Bernard Lewis überhaupt und nur wenige haben jemals von einem Bernard-Lewis-Plan gehört. Aber was wie eine Verschwörungstheorie oder ein Politkrimi klingt, weil man glaubt zivilisierte Menschen, die sich zu Menschenrechten und zur Souveränität von Staaten bekennen, tun doch anderen Nationen so etwas nicht an, wird in dieser mehrteiligen Artikelreihe eines Besseren belehrt werden:

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Iran vor 1979

 

Iran vor 1979, bevor westliche Finanzeliten mein Land zerstörten…

Die systematische Vernichtung der jugoslawischen Nation (1)

 

Bombardierung von Belgrad durch NATO Terror

Bombardierung von Belgrad durch NATO Terror

 Diese Artikelreihe wurde ins Spanische übersetzt

Diese Artikelreihe wurde in einer Zusammenfassung in das Serbo-Kroatische übertragen

„Mein Land hat gelitten

unter des Schicksals gnadenloser Hand,

jetzt herrscht ein Inferno,

wo einst war mein Land.“

(Khagani Shirvani)

dem serbischen Volke…

Belgrad – Destabilisierung, Förderung terroristischer, extremistischer und separatistischer Vereinigungen und die Schaffung neuer ethno-regionaler Blutsgrenzen, sind seit dem Bernard Lewis Plan zur Erlangung einer neuen Weltordnung und der Sicherung US-amerikanischer Weltherrschaft, seit mehr als einem halben Jahrhundert, gängige Praxis. Die Mittel, die dabei zur Anwendung kamen und kommen, könnten menschenverachtender nicht sein. Auch in Ex-Jugoslawien, wurden die Hebel der Macht der Wenigen bis zum Zerbersten überzogen und zeigen einen weiteren Höhepunkt der erbärmlichen Rekorde an Lügen, Verbrechen und Völkermord, die auch heute noch in Schauprozessen gegen die ehemalige serbische Generalität am internationalen Gerichtshof in Den Haag in Szene gesetzt werden, begleitet von einer hanebüchenen Beweisführung, Irrtümern, gefakten Beweismitteln, frei erfundenen Zahlen, und bezahlten Zeugen um etwas zu beweisen, was in der Art niemals stattgefunden hat und auf Grund zahlreicher vorhandener Indizien, erhebliche Zweifel am Wahrheitsgehalt aufkommen lassen. Finsternis bedeckt die Erde, wenn juristische Grundprinzipien an höchsten Gerichten mit Füßen getreten werden, im Interesse der Wenigen, die im Namen der Gier und der Ausbeutung der Menschheit, mit ihren Verbrechen und Rechtsbeugung, über das Schicksal ganzer Völker entscheiden. „Mene, Mene Tekel … Gezählt hat Gott die Tage Deiner Herrschaft, gewogen wurdest du und zu leicht befunden, zerstört wird dein Reich.“

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Intermezzo

Kyros der Große

Kyros der Große

Von Bahrâm
Vorheriger Artikel: Die Persische Revolte

Und so endete im Jahre 550 v. Chr. die fünfunddreißigjährige Schreckensherrschaft des Mederkönigs Astyages. Die Perser selbst konnten kaum glauben, was sich gerade ereignet hatte, denn sie hatten bei der letzten Schlacht vor Pasargadae beinahe die Hoffnung verloren, bevor sich ihr Schicksal zu ihren Gunsten gewendet hatte. Niemals hätten sie damit gerechnet, dass sie, welche von den meisten Völkern ringsum als primitive Barbaren betitelt wurden und gering an der Zahl waren, den mächtigen Astyages aus der Linie des Kyaxares in einer Feldschlacht zu bezwingen Um ihre Freiheit zu feiern, wurden in den darauffolgenden Tagen viele ausgelassene Festmahle zum Danke der Götter und Kyros, ihrem geliebten Anführer und König, abgehalten. Weiterlesen

Die Persische Revolte

Kyros der Große

Kyros der Große

Von Bahrâm

Teil I: Dämmerung

Als der Aufstand der Perser sich wie eine Flamme verbreitete und dank den tatkräftigen Bemühungen von Kyros im Jahre 553 v.Chr. die gesamte Persis erfasst hatte, erreichten in Windeseile die Nachrichten vom Abfall der Perser die medische Königsstadt Ekbatana. Astyages, als er von den Umtrieben des Kyros erfuhr, wurde außer sich vor Zorn, da er den falschen Rat der Hofmagier beherzigend, jenen vor mehreren Jahren sorglos in die Persis entlassen hatte.

Anstatt jedoch umgehend eine Armee in die persischen Stammlande zu entsenden, um den Aufstand so schnell wie möglich zu ersticken, gedachte Astyages stadtdessen mit eine Schar von dreihundert berittenen Kriegern den Kyros allein auf schnellstem Wege zu beseitigen. Er hielt dies für ratsamer, denn er dachte sich, dass ohne ihren geliebten Anführer der Widerstand der Perser schnell zusammenbrechen würde und ein Eingreifen der medischen Armee nicht mehr nötig sei.

Astyages schickte in diesem Sinne dreihundert ausgewählte medische Reiter in die Persis mit dem Befehle: Weiterlesen

Die letzte Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Kaiserin – Farah Diba-Pahlavi

Bevor sie Iran verlassen musste, war das Leben der Farah Diba ein Traum. Nun schaut die ehemalige Kaiserin Irans mit betrübtem Blick auf ihr Land und hält sich auch mit Kritik nicht zurück. Ein Treffen in Paris. Weiterlesen

Die Kyros-Sage des Herodot (3)

Kyros der Große_©Light of Persia

Kyros der Große_©Light of Persia

Von Bahrâm

Vorheriger Artikel: Teil 2

Als der junge Kyros sich nun mit seinem Begleiter auf den Weg in die persischen Lande im Süden machte, schwirrten ihm noch viele Fragen durch den Kopf. Er verstand nicht recht, was König Astyages meinte, als er davon sprach, dass er in der Persis einen anderen Vater und eine andere Mutter sehen werde? Er war doch zeitlebens der leibhaftige Sohn des Hirten Mithradates und der fürsorglichen Kyno; so jedenfalls dachte er dies mit Bestimmtheit. Außerdem fragte er sich immerwährend, welche Traumvision Astyages gemeint hatte und warum ihm, nach dessen Aussage, deshalb in der Vergangenheit viel Unrecht geschah?

Der Begleiter schaute in das Gesicht des Kyros und schien zu erahnen, was ihn gedanklich beschäftigte. Deshalb entschloss er sich, dem Kyros die ganze Wahrheit zu erzählen und sprach zu ihm:

„Ich sehe, dass die Worte des Astyages in dir viel Verwirrung ausgelöst haben! Nun denn, ich fühle mich bereit, dir die Wahrheit über dich und deiner Herkunft zu eröffnen, natürlich vorausgesetzt, dass du damit einverstanden bist!“ Weiterlesen