Saudi Arabiens endloser Alptraum: Iran

 

Bildquelle: AP Der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal, beim "mauscheln" mit dem US Außenminister John Kerry

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Der saudische Außenminister Prinz Saud al-Faisal, beim “mauscheln” mit dem US Außenminister John Kerry

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Seit Barack Obamas Wende in der Politik gegenüber Iran, rangiert Saudi Arabien nur noch auf Platz 2 der wichtigsten amerikanischen Verbündeten im Mittleren Osten, denn die USA entschied sich für Iran als Partner, um neben der US-geführten Koalition namens “Boots on the ground” gegen den IS zu kämpfen.

Prinz Saud al-Faisal, der saudische Außenminister, sagte John Kerry, dem US-Außenminister, dass er riskiere dass Iran den Irak übernimmt, und wiederholte damit Israels jüngste Bedenken hinsichtlich der Politik des Weißen Hauses  gegenüber Teheran.

Die Vereinigten Staaten und ihre westlichen Koalitionspartner greifen Stellungen des Islamischen Staates Irak und der Levante (ISIL) aus der Luft in Syrien und Irak an, weigern sich aber, Truppen zu entsenden. Als Ergebnis außerhalb kurdischer Gebiete, wird die Offensive in beiden Ländern stark durch Iran und seine Proxy Shia Milizen, wie die Hisbollah beeinflusst, sie erledigen neben iranischen Luftangriffen auf den IS die Arbeit am Boden.

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Iran – USA: Um die Hölle auf Erden zu beseitigen, kann sogar der Teufel rekrutiert werden

EU Aussenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

EU Außenbeauftragte Catherine Ashton und Irans Außenminister Javad Zarif

 ein Kommentar von Ardašir Pârse

Churchill_V_sign_HU_55521Washington – Sir Winston Churchill, der bedeutendste britische Staatsmann des 20. Jahrhunderts, verabscheute kommunistische Revolutionäre. Er beschrieb die bolschewistischen Führer als gestörte Kriminelle und morbide Mörder, als Insekten, Wölfe und Paviane, er verglich sie mit Typhus tragendem Ungeziefer und blutsaugenden Vampiren. Er lobte Mussolini in Italien für seine Siege über den “bestialischen Leninismus”, unterstützte Franco, die Kommunisten in der spanischen Revolution zu schlagen und verdammte sogar die Juden für ihre überproportionale Vertretung in der “weltweiten Verschwörung zum Sturz der Zivilisation.” Für ihn waren die kommunistischen Revolutionäre der Teufel persönlich.

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Benjamin Netanjahu: Er wollte Krieg mit Iran, und bekam ihn in Gaza

Foto: AFP Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

Foto: AFP
Ministerpräsident Benjamin Netanjahu spricht nach einem Treffen mit dem italienischen Außenminister Federica Mogherini in der Knesset in Jerusalem am 16. Juli 2014.

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv – Das Ergebnis der Gespräche der letzten drei Wochen in Wien zwischen Iran und der P5 +1 Gruppe hätte normalerweise von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu kommentiert werden müssen. Er hätte, wie schon in der Vergangenheit sicher, die lokalen und internationalen Medien um sich gesammelt, um zu sagen, dass die Verlängerung des Interimsabkommens aus dem November letzten Jahres um weitere vier Monate in Genf, als Ergebnis der Unnachgiebigkeit des Iran, erreicht wurde. Er hätte gesagt, dass die Genehmigung Teheran den Zugang zu 2,8 Milliarden US-Dollar eingefrorenen Bargeldes, im Gegenzug für einige Grenzwerte für die Anreicherung von Uran, bedeutet, dass die Iraner nuklear-militärische Forschung ungehindert fortsetzen können, während der Westen auf die Hebelwirkung durch Sanktionen verzichtet. Er würde die Führer der westlichen Staaten beschuldigen, den Iranern zu erlauben, mit Scheuklappen durch die Welt zu laufen. Nichts dergleichen ist mehr von ihm zu hören. Benjamin Netanjahu gibt heute nichts von all dem mehr von sich. Er hat zur Zeit andere Sorgen.

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Mossad-Chef: „Nicht Iran, sondern der Palästina – Konflikt ist die größte Bedrohung für die Sicherheit Israels“

 

Foto: Reuters Mossadchef Tamir Pardo und Shin Bet Kopf Yoram Cohen.  Tamir Pardo, Chef des israelischen Geheimdienst Mossad, sitzt neben Yoram Cohen, der Chef der israelischen Shin Bet, der interne Sicherheitsdienst.

Foto: Reuters
Mossadchef Tamir Pardo und Shin Bet Kopf Yoram Cohen.
Tamir Pardo, Chef des israelischen Geheimdienst Mossad, sitzt neben Yoram Cohen, der Chef der israelischen Shin Bet, der interne Sicherheitsdienst.

Tel Aviv – Da alles darauf hindeutet, dass das iranische Atomprogramm keine existenzielle Bedrohung ist, sagt Tamir Pardo, würde er nicht empfehlen Israelis aufzuhetzen, um einen ausländischen Pass zu erhalten.

“Die größte Bedrohung für die Sicherheit Israels ist der Konflikt mit den Palästinensern und nicht das Atomprogramm des Iran”, sagte der Mossad-Chef Tamir Pardo am vergangenen Donnerstag bei einem Treffen in einem Privathaus, in dem 30 namhafte Geschäftsleute eingeladen waren.

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Iran: Teheran ist bereit auch den Irak gegen die sunnitischen ISIS Terroristen zu verteidigen

ISIS Terror

Redaktion von Pârse & Pârse:

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Das Bildmaterial in diesem Artikel kann die Psyche der Leser stark belasten!

Ein Kommentar von Ardašir Pârse

Teheran – Pârse & Pârse hat schon immer vor den sog. syrischen Rebellen gewarnt, während die westliche Mainstreampresse die islamischen Terroristen in Syrien, die zu einem großen Teil aus der EU stammen, als Befreiungsarmee verkaufen wollten, Bashar Al Assad als Diktator in ihrem Demokratiewahn verdammten und westliche sowie arabische Auslandsgeheimdienste zeitgleich die ISIS hochrüsteten. Heute spielen sie die Entrüsteten und plappern das nach, was wir vor mehr als zwei Jahren bereits geschrieben haben und in der Rubrik Arabischer Winter nachgelesen werden kann. Die Geister die man rief, wird man nun nicht mehr los.

“Iran ist bereit dem Irak mit den gleichen Methoden gegen die islamistischen Terroristen, wie in Syrien, militärisch zu helfen“, sagte ein iranischer General laut einem Artikel im Foreign Politics, der offiziellen Seite des US Außenministeriums. „Teheran bietet eine größere Rolle an, im Kampf gegen sunnitische Milizen die drohen Bagdad einzunehmen.“

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Iran-Israel: “False Flag Attack” oder die nackte Wahrheit?

Foto: AFP  Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

Foto: AFP
Lieutenant Benny Gantz bei einer Pressekonferenz am 05. März 2014 bei einem Briefing der Presse hinsichtlich der Ereignisse im Roten Meer

ein Kommentar von Ardašir Pârse

Tel Aviv  – Trotz anhaltender sicherheits- und nachrichtendienstlicher Zusammenarbeit der USA und Israel, sieht Washington, Mitglieder der neuen iranischen Führung, als rationale Partner an. Das angebliche Abfangen von iranischen Waffen auf dem Schiff Klos C durch die Shayetet, die 13. Israelische Elite-Marinekommandoeinheit im Roten Meer, kam inmitten eines wachsenden Streites zwischen Jerusalem und Washington Israel entgegen. Die Zwietracht ist die fast unvermeidliche Folge des Interimsabkommens, das von Teheran und den Weltmächten im letzten November in Genf, mit dem Ziel der Eindämmung des iranischen Nuklearprogramms, unterzeichnet wurde. Weiterlesen

Hassan Rohani und die UN-Generalversammlung

Hassan Rohani im Interview mit CNN

“Die Nazis haben „verwerfliche Verbrechen“ gegen die Juden begangen.“

New York – In einem CNN-Interview am Rande der UN Generalversammlung, traf der iranische Führer einen deutlich anderen Ton als sein Vorgänger. Dennoch, darf man fragen: Erkennt Rohani wirklich den Holocaust an? In einer neuen Erklärung, die sicher eine breite Diskussion in jüdischen Kreisen verursachen wird, hat der iranische Präsident Hassan Rohani den Holocaust als ein verwerfliches Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingestuft, fügte aber gleichzeitig hinzu, “es ist Aufgabe der Historiker seine Dimensionen zu reflektieren.”

In einem Interview mit CNN, Teile davon wurden am Dienstagabend ausgestrahlt, schlug Rohani einen Ton an, der sich dramatisch von der Holocaust-Leugnung seines Vorgängers Mahmoud Ahmadinejad unterscheidet. Aber ob er weit genug gegangen ist jüdische Kritiker zu befriedigen, darf bezweifelt werden.

“Ich habe gerade gesagt, dass ich kein Historiker bin”, sagte Rohani seinem Übersetzer, als Antwort auf die Frage über Ahmadinejads Ansichten über den Holocaust. “Und wenn es darum geht über die Dimensionen des Holocaust zu sprechen, sind es Historiker, die sich damit befassen sollten.” Weiterlesen